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Knaus Travel Liner 640 Bodenreparatur und Dach abdichten


Knausfahrer am 06 Mär 2019 20:11:23

Guten Tag allen im Forum,

ich möchte mich erst einmal kurz vorstellen:
Mein Name ist Hardy, bin 62 Jahre alt, wohne zwischen Köln und Bonn, bin Kfz Meister und handwerklich nicht ungeschickt, also Arbeiten am Mobil werden alle selber gemacht.
Habe seit letztem Jahr einen Knaus Travel Liner 640MH aus 2000, an dem jetzt einiges gemacht werden muss.
Nachdem ich schon Nächte hier im Forum verbracht habe und viel erlesen konnte, erhoffe ich mir ein paar Antworten von den Spezialisten hier im Forum, auf Fragen, zu denen ich nichts finden konnte.

Erste Frage: weiß jemand, wie der Bodenaufbau ist? Also welche Materialstärke das Sperrholz oben und unten hat und wie stark das Fachwerk und Styropor dazwischen ist?
Habe eine Anfrage bei Knaus gemacht, aber angeblich weiß man es dort nicht, weil es wegen der damaligen Insolvenz keine Unterlagen mehr gibt, na ja, vielen Dank auch Fa. Knaus !!
Da ich im Heckbereich einen ca. 20cm breiten Wasserschaden am Boden über die gesamte Fahrzeugbreite habe (kommt wohl öfter vor, wie von turbokurtla gelesen), möchte ich mir vorab das passende Material besorgen.
Die Duschwanne wurde wegen Materialrissen ausgebaut und rückseitig laminiert, darunter sieht es gut aus und der „Klopftest“ von oben zeigt bis auf die rechte weiche Ecke keine Auffälligkeiten.
Unter dem franz. Bett auf der anderen Seite ist es genauso.
Es gab einige Wasserschäden im inneren, der Frischwassertank war undicht und die Alde Heizung hatte einen Frostschaden, so hat sich über längere Zeit einiges an Wasser innen über das Linoleum auf dem Weg nach hinten gemacht.
Von oben konnte ich keinen Wassereintritt feststellen, habe über längere Zeit alles mit einem Trotec Feuchtemesser mit Kugelkopf (dielektrisch) letztes Jahr immer wieder gemessen, auch nach Regen.
Trotzdem wird alles am Aufbau neu abgedichtet, wofür mal ein Loch gemacht wurde, auch alle Fenster und Luken, das Dichtmaterial ist immerhin 20 Jahre alt. Dafür muss ich viele Plastikteile abbauen, wenn es etwas wärmer wird.
Zum Abdichten auch meine zweite Frage:
Wo das Fahrerhaus an den Aufbau stößt, ist ja umlaufend eine Dichtnaht, die ist besonders auf dem Dach steinhart, ist es sinnvoll, diese zu entfernen und neu zu machen? Hat das schon mal jemand gemacht? Gefunden habe ich nichts dazu.
Hoffe, es ist nicht zu lang geworden und freue mich schon auf Antworten.
Viele Grüße
Hardy

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gespeert am 07 Mär 2019 09:57:25

Ne steinharte Dichtung ist nicht mehr wirksam, außer sie wurde dafür konstruiert!!
Wie Du richtig vermutest, mußt Du beigehen.
Den Boden vorsichtig öffnen, und und bei allen Arbeiten viele Bilder machen!!
Dann kennst Du die Schritte,
wenn Du einige davon hier einstellst, kann man u.U. weiterhelfen und oder Mehrarbeit vermeiden helfen, aber auch auf weitere Probleme hinweisen.

Wasser kommt meist von oben, also drehe mal Schrauben aus den Leisten unter dem Keder.
Ist die rostig, hast Du Arbeit, auch wenn dein Schätzeisen eine trockene Stelle vermutet.
Nicht 100% drauf verlassen!!

turbokurtla am 07 Mär 2019 10:30:33

Tag Hardy
Solche Knaus habe ich schon etliche repariert und/oder neu abgedichtet.
Sehr schwierig das richtig und dauerhaft dicht zu bringen, weil da im Heckbereich
sehr viel "Bewegung" ( kalt-warm-fahren ) am Fahrzeug ist.
Die vakanten Stellen am Heck sind einmal die Dachabschlussleiste( die ist immer undicht) und
die vielen Verschraubungen der Plastikteile.
Beim Abbau dieser muss es unbedingt warm sein sonst brechen sie sehr schnell. Also langsam reiten Cowboy. :D
Was du jetzt schon machen kannst ist die Öffnung des Unterbodens, so kann der auch gut austrocknen.
Also die unterste Bodenplatte hinten über die gesamte Breite entfernen. So etwa 30 cm erstmal und wenn du aufs erste Querholz kommst
kannst genau schneiden. Mittig dieses Holzes die Platte exakt gerade mit Cuttermesser schneiden und raustrennen.
So kann es dann gut austrocknen und du kannst die Dicke der Materialien genau messen.
Frage 1 : Bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube Unterplatte 2,5 mm Hartfaser, Iso und Holz 3 cm und oben 6 mm Sperrholz.
Frage 2 : Diese Dach- und Wandnähte sind Verklebungen mit Sikaflex Kleber 221. Wenn erneuern, muss man die mit nem Cuttermesser tief
und keilförmig einschneiden um dem neuen Material Halt zu geben. Heikle Sache. Ich würde hier erstmal nix machen. Messe im Innenbereich
und auch am Unterboden und falls alles trocken, lass es so.

Wichtig sind die Klebe- und Dichtstoffe.
Wennst mir folgst,
verwende für alle Verklebungen ( Wände und Boden ) nur den Caravankleber von Ruderer
und Dekalin/Dekaseal zum abdichten außen.
Gruß Kurt

turbokurtla am 07 Mär 2019 10:34:54

gespeert hat geschrieben:Wasser kommt meist von oben, also drehe mal Schrauben aus den Leisten unter dem Keder.

Völlig richtig,
nur sitzt die Leiste rechts und links unter der Kunststoffverkleidung.
Die abzumachen bei den momentanen Temperaturen ist höchst gefährlich.

Knausfahrer am 07 Mär 2019 13:04:19

Hallo zusammen,

vielen Dank schon mal für die Antworten, besonders ausführlich von Kurt.
! gespeert: Ja, immer viele Bilder machen hilft später ungemein, zusätzlich kommen z.B. Schrauben in ein beschriftetes Tütchen, angeklebt an das ausgebaute Teil, dass hilft auch. Mein Feuchtemesser ist eigentlich kein Schätzeisen (keins mit Messspitzen) und hat sich im Haus schon gut bewährt.

Also wie geschrieben, werde ich alles, was an und eingebaut wurde neu abdichten.
Hatte schon mal den Innenrahmen vom große Heki vorne abgebaut, um das Rollo zu erneuern, das dann sichtbare Holz war einwandfrei und die Dichtmasse innen noch klebrig, aber außen ist sie hart und rissig.
Die Schrauben der Leiste über dem Fenster habe ich letzte Woche interessehalber mal raus und wieder eingedreht, die zeigten keine Korrosion, aber noch nicht unter den Plastikteilen, hier warte ich mit dem Abbauen, bis es wärmer ist, wie Kurt schon angemerkt hat "Bruchgefahr".
Auch den Schwachpunkt Bremsleuchte hatte ich schon mal kontrolliert, war OK.
Aber dennoch wird alles am Aufbau neu eingedichtet, denn wie Kurt immer wieder vermitteln möchte, es aber nicht jeder wahrhaben will, Wasser kommt so gut wie immer von oben.
Und natürlich Kurt, die auch von dir verwendeten Dicht und Klebemittel habe ich schon.
Meinst du, die Verbindungsleisten Dach und Heck zu den Seitenwänden sollten auch ab? oder wenigstens die Schrauben nacheinander raus und mit Dichtmittel wieder rein? Wäre es eigentlich nicht sinnvoll, anstelle der Leistenfüller mit geeignetem Dichtmittel die Leiste zu füllen?

Die Abdichtung Fahrerhaus zum Aufbau werde ich penibel kontrollieren, wenn auch da oben die Plastikteile ab sind und dann entscheiden, ob was zu machen ist. Bei früheren Besichtigungen gleicher Modelle, habe ich schon Wasserflecken innen gesehen, also genau unter den Plastikverkleidungen der Reling, also Anschluss Fahrerhaus zum Aufbau. Dort bleibt auch öfter mal Wasser auf dem Dach länger stehen.
Hat denn überhaupt schon mal jemand diese Abdichtung/ Verklebung erneuert? habe nichts darüber hier gefunden.
Werde sicher mit der einen oder anderen Fragen noch mal auf euch zukommen.

Bis dahin allen eine gute Zeit

Hardy

Kajakus am 07 Mär 2019 15:52:46

Moin Hardy,
die Plastikkeder in den Aluprofilen sind nur für die "Optik" um die Schrauben "unsichtbar" zu machen.
Die sind nur eingeklemmt und sind nicht wasserdicht. Auch Kondensat entsteht gern darunter , wegen der schlechten Lüftung.
Man kann diese Plastikwurst weglassen, oder durch eine PU- Wurst ersetzen. Dann hast Du aber mehr Arbeit , wenn Du wieder an die Schrauben kommen möchtest.
Schöne Grüße,
Kajakus.

Knausfahrer am 07 Mär 2019 16:21:33

Moin Kajakus,

der Keder ist nicht zum abdichten, das ist schon klar, aber ganz weglassen würde ich ihn nicht, denn dann käme ja noch mehr Wasser an die Schrauben und bleibt in der "Rinne" evtl. länger stehen.
Aber ich favorisiere da zum Finish, wenn alles fertig ist, dann doch ein Dichtmittel, was weiß ich noch nicht. Alternativ Dichtmittel und dann den
Keder rein, aber so weit bin ich noch nicht.

Gruß
Hardy

turbokurtla am 07 Mär 2019 18:41:17

Diese Leisten überm Fenster werden meist im äußeren Bereich zuerst undicht, also warte.
Warten würde ich auch mit den Kantenleisten bis sicher ist ob es darunter nass ist.
Nen Knaus Bj. 96 hab ich mal geöffnet. Falls du Bilder vom Unterboden sehen willst sag Bescheid.
Gruß Kurt

emil77b am 07 Mär 2019 19:03:07

Kleine Knaus-Geschichte,

--> Link

Viel Glück :)

Gruss Emil

Knausfahrer am 07 Mär 2019 19:42:37

Hallo Kurt,
denke auch, dass die Leisten außen unter den Kunststoffteilen undicht sein können, wenn es wärmer ist, bau ich alle Teile ab.

Hallo Emil,
deine "Geschichte" habe ich komplett gelesen, erst Kopfschütteln, dann Ehrfurcht und dann Bewunderung, für das Durchhalten, das
handwerkliche Umsetzen und die Ergebnisse, toll.

Gruß
Hardy

mv4 am 08 Mär 2019 09:03:27

Hardy, die Verbindungsnaht auf dem Dach zwischen Fahrerhaus und Aufbau würde ich solange es dicht ist nicht anrühren...ich habe das schon bei 2 Fahrzeugen dieser art (Knaus Travel-Liner) gemacht...es ist dort nicht einfach eine gut haltende und dichte neue Verbindung herzustellen...dazu muss nach Möglichkeit der ganze alte Kleber raus..Und der ist nicht nur Oberflächlich sondern geht bist runter ...der Aufbau ist dort an den Vierkantrohr-Rahmen vom Fahrerhaus befestigt. Wenn es undicht wird dann fast immer an der Türseite. Ich muss mal schauen ...ich habe irgendwo noch ein ausgesägtes Teil vom Fussboden liegen...da sieht man den Aufbau vom Boden genau...so wie von Kurt beschrieben...die Maße könnten auch passen.

Knausfahrer am 08 Mär 2019 11:54:30

Hallo mv4,
danke für die Infos.
An die Verbindungsstelle Dach/ Aufbau möchte ich nicht unbedingt dran und mach da nur etwas, wenn unter den Plastikverkleidungen die Verbindungstelle beschädigt ist. Es scheint ja nicht nur eine Abdichtung zu sein, sondern eine von Verklebung Fahrerhaus und Aufbau, daher also nur, wenn es sein muss, hoffe natürlich, es ist nichts.
Das blöde ist, das vor diesem "Absatz" zum Fahrerhaus auch Wasser stehen bleibt, wenn das Womo nicht so steht, dass das Wasser nach hinten ablaufen kann.
Wie schon erwähnt, habe ich auf der Fahrerseite (wie du auch schreibst) bei Besichtigungen schon mal innen gesehen, dass dort Wasser eingedrungen ist, also die Ecke oben links über dem Hubbett.

Gruß
Hardy

mv4 am 08 Mär 2019 12:56:55

ja der Absatz ist da...nur wenn es dicht ist ist es egal ob da wasser steht oder nicht...und wenn es undicht ist...dann läuft auch wasser rein wenn dort kein Wasser stehen würde.
Hast du vorn noch die Original Federn drin?...dann steht der Ducato meist sehr Triebkopflastig unten.

meistens merkt man es auch wenn dort längere Zeit wasser reingelaufen ist, das die Seite wo der Türanschlag ist instabil wird. Und an den Wasserflecken innen, das gute ist das innen Sperrholz mit Stoffbespannung verbaut ist..da sieht man wenn es nass wird, und ein austrocknen ist auch möglich.

Knausfahrer am 08 Mär 2019 17:32:50

Hallo mv4,
du hast vollkommen Recht, er steht wie fast alle etwas kopflastig, vorne mit vermutlich org. Federn und hinten Luftunterstützt und wenn bei mir in der Einfahrt nicht nur mal geparkt wird, fahr ich vorn auf die Keile.
Habe letztes Jahr ab und zu, wenn es denn mal geregnet hat, die Feuchte in allen Ecken gemessen und nichts auffälliges feststellen können.

Werde erst in 2-3 Wochen dazu kommen, die ganzen Plastikteile abzubauen, wenn es dann hoffentlich etwas wärmer ist, damit da nix kaputt geht, bis dahin steht er auch schön trocken (über Winter).

Gruß
Hardy

mv4 am 08 Mär 2019 21:36:10

Du kannst verstärkte Federn vorn einbauen lassen...damit kommt er bis zu 100mm höher..auch das Fahrverhalten und der Federungskomfort verbessert sich.

Knausfahrer am 08 Mär 2019 22:31:15

Ja mv4, das mit den Federn wäre nicht schlecht, ist vorne wie "tiefergelegt"

Knausfahrer am 29 Mär 2019 00:14:56

Hallo zusammen,
habe mein WoMo jetzt nach Hause geholt und letzte Woche bei wärmeren Temperaturen angefangen, die hinteren Plastikteile abzubauen, was eine Sch... Arbeit war, weil jemand alles schön mit Kleber (vermute Sika) verklebt und abgedichtet hat, die Heckteile waren nur Stück für Stück mechanisch zu lösen und die riesige "Stoßstange" war nicht zu lösen, alles verklebt, selbst der Versuch mittel Scheiben Schneidedraht die Verklebungen zu trenne scheiterte, der Kleber war härter als der Schneidedraht. Die Plastikhalter unter der Stoßstange mussten dran glauben, aber Hauptsache die sichtbaren Teile sind nicht kaputt.
Die zerstörten Plastikhalter habe ich jetzt wieder hergestellt, also ging es heute an die Dichtleisten (sind 3-teilig) vom Dach zum Heck. Die Schrauben waren alle gut fest und auch das Dichtmittel unter den Leisten war sehr gut, Fehlstellen waren nicht zu sehen, da war schon mal jemand dran. Also alles schön sauber gemacht/gereinigt/entfettet und mit Dekaseal die Leisten wieder montiert.
Aber, nachdem ich die erste kurze Leiste montieren wollte, fand ich nicht gleich die alten Bohrungen und musste die Leiste wieder etwas abheben, Ergebnis: Dekaseal zog sich lang und ich musste alles noch mal machen, Mist. War halt das erste Mal.
Da fiel mir ein, die Zahnstocher, die ich ein paar Stunden in die Bohrungen gesteckt habe, um eventuelle Nässe festzustellen, könnten helfen. Also wieder zwei Zahnstocher in die Bohrungen am Heck und die als Führung genutzt und die Leiste vorsichtig mit den Löchern über die Zahnstocher geführt, ging sogar mit der langen Leiste perfekt, eventuell hilft das mal jemandem.
Das war meine Arbeit für diese Woche, nächste Woche fahr ich in eine Mietwerkstatt auf die Hebebühne, um den Boden im Heckbereich anzugehen, werde danach berichten.
Schönes Wochenende
Hardy

emil77b am 29 Mär 2019 16:41:05

Moin Hardy,

die Knausgeschichte war nicht meine, sondern die eines Bekannten.
Meine gits hier:

--> Link

auch nicht ganz ohne. Aber man bekommt schon einiges wieder hin, wenn Kurt hilfreich zur Seite steht :D

Gruss Emil

Knausfahrer am 29 Mär 2019 19:33:07

Moin Emil,
ja, das hatte ich bemerkt, nachdem ich geantwortet habe, aber deine "Geschichte" habe ich auch komplett gelesen, einfach Wahnsinn, was du da geleistet hast und alles über eine so lange Zeit, ich bewundere euch wirklich, Hut ab.

Bei mir scheint es sich auf den Boden im Heckbereich zu begrenzen (kam ja einiges an Wasser aus dem WoMo selber, Dusche, Wassertank, Alde Heizung) hatte oben an der Dachleiste und auch an der 3.Bremsleuchte keinen Wassereinbruch feststellen können, nach Ausbau der Bremsleuchte sieht man ja da Holz, das ist wie neu.

Nächste Woche gehe ich unten dran, schönes Wochenende,

Hardy

Knausfahrer am 17 Apr 2019 20:04:17

Hallo,
habe den Unterboden im Heckbereich jetzt erneuert, sichtbar betroffen war ja die Hartfaserplatte auf 20-30 cm über die gesamte Fahrzeugbreite,
rechts stärker als links und in der Mitte. Zusätzlich war die Holzleiste (glaube war 36x17mm) zum Alublech rechts modrig, habe aber auch hier die
Leiste komplett erneuert und auch ca. 20 cm rechts und links bis zum gesunden Holz erneuert, alles gut mit dem genialen Caravankleber verklebt und etliche Holzdübel als Verbindung zum gesunden Holz gesetzt.
Bei der Bodenplatte selber habe ich mir mehr Arbeit gemacht als nötig, habe die Hartfaserplatte auf 80cm nach vorne hin über 3 Querhölzer hinweg entfernt, dort war auch original der erste Stoß zur nächsten Platte, wollte aber auch sehen, ob darunter alles OK ist, und das ist es, auch gut zu wissen. Zum Schluss alles mit verleimter 4mm Sperrholzplatte und viel Caravankleber wieder zu gemacht und es sieht aus wie neu, freu.

Habe außen auch einen Übeltäter für Wassereintritt ausgemacht, wie Kurt auch schon geschrieben hatte waren die oberen Halter für den Fahrradträger lose. Nun möchte ich noch die Fenster und Klappen neu ein dichten, hierzu habe ich eine Frage:
Bei den Fensterrahmen sind Dichtungen mit verarbeitet (habe noch keins ausgebaut), denke hier muss ich alles gut reinigen und die wieder verwenden, muss ich das Dekaseal 8936 auf beiden Seiten aufbringen, oder nur zum Blech hin???

Die ganzen außen wieder montierten Plastikverkleidungen (normal grau, bei mir alle weiß lackiert) möchte ich der Optik wegen mit einer schönen "Dichtfuge" versehen, habe hier an Sikaflex 521 UV (elastisch) gedacht, weiß einer, ob das gut dafür ist? oder welche Alternative, die sich ähnlich Silicon verarbeiten und glätten lässt?
Würde mich freuen, wenn es hier Tipps gibt, gelesen habe ich viel (verschiedenes), aber nichts über Sika 521 UV.
Schöne Ostertage an alle, Gruß Hardy

mv4 am 17 Apr 2019 22:45:25

Dichtungen unter den Rahmen hatte ich nicht...kann aber sein das da bei dir welche eingebaut wurden....die Rahmen wurden ja mal nachlackiert ?...es reicht wenn du das Dekaseal nur außen verwendest....du kannst natürlich eine sichtfuge mit Sika 521UV machen...musst aber bedenken das du solltest du mal den Rahmen abmachen wollen...es schwerer hast. Also Dekaseal...Fenster einbauen ...überschüssiges Dekaseal abtupfen...dann eine Sichtfuge um dem Rahmen mit sika...mit seifenwasser einsprühen ...überschüssiges Sika abziehen...nochmal einsprühen und mit einen finger nochmals glätten...

turbokurtla am 18 Apr 2019 08:03:06

Knausfahrer hat geschrieben:Habe außen auch einen Übeltäter für Wassereintritt ausgemacht
Bei den Fensterrahmen sind Dichtungen mit verarbeitet
.. möchte ich der Optik wegen mit einer schönen "Dichtfuge" versehen, habe hier an Sikaflex 521 UV (elastisch) gedacht


Na siehste, geht doch. Gute Arbeit.

1. Ich hoffe du hattest die Leiste auch ab.
2. Bei den Seitz Rahmenfenstern ist im Außenrahmen eine Fuge mit eingeklebtem Gummi. Meist werden sie nur mit diesem und ohne Dichtmittel eingebaut. Kratze/schneide diesen Gummi sauber aus und dichte die Fenster nur mit Dekaseal ein. Wenn das Fenster im Ausschnitt zu viel Spiel hat lege im Ausschnitt unten dünne Sperrholzplättchen unter.
3. Wenn unten drunter alles dicht brauchst das nicht machen. 100 % dicht wird's dadurch auch nicht weil es wieder irgend wo abreißt. Falls doch gewollt das Sika wie vorhin beschrieben nur mit Klebeband auftragen. Kennen tu ich das Zeugs nicht.

Gruß Kurt

mv4 am 18 Apr 2019 19:22:12

...ich glaube jetzt wo ich Kurts Beitrag lese das bei mir doch Gummidichtungen an den äusseren Fensterrahmen waren (ziemlich plattgedrückte Rundschnüre)...aber zusätzlich auch Dekalin..

Knausfahrer am 18 Apr 2019 19:37:58

Danke für eure Antworten,

Kurt, klar hatte ich die 3 Dachleisten runter und auch die Bremsleuchte raus, das sichtbare Holz bei ausgebauter Leuchte war wie neu und das Dichtmittel bei den Leisten und Leuchte war noch so weich, dass ich es abtupfen konnte wie ausgetretenes 8936, da war sicher schon mal jemand dran, aber jetzt weiß ich es 100%-tig.

Die optische Fuge mache ich nicht an Fenstern und Klappen, dass sähe sicher gemurkst aus, nur die vielen Plastikteile haben halt sehr unterschiedliche Spaltmaße, was mir nicht gefällt und dadurch das sie alle weiß lackiert sind, fällt es viel mehr auf, als wenn sie noch grau wären.
Werde da später bei Gelegenheit mal beigehen, wenn ich alle Fenster und Klappen gemacht habe, ist erst mal Pause.

Noch mal schöne Ostertage und Gruß,
Hardy

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