aqua
motorradtraeger

Damit Klebt man - damit Dichtet man


jochen-muc am 08 Mär 2019 18:16:42

Weil ich zufällig dieses Bild hier gefunden habe




dachte ich mir hier einen Tread zu eröffnen, wo sich viele vielleicht schlau machen können

Nachdem das Bild wohl etwas älter ist wäre es eine feine Sache, wenn gerade die Speziallisten diese LIste evtl noch ergänzen oder kommentieren könnten

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hmarburg am 08 Mär 2019 18:36:40

Hallo Jochen,

danke für die Übersicht, damit tue ich mir zukünftig leichter.

Gruß, Holger

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Birdman am 08 Mär 2019 19:00:37

Danke Jochen! Sowas hatte ich schon immer mal gesucht. Dafür gleich mal ein Positiv!

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Säcker am 08 Mär 2019 19:45:53

Super Beitrag, danke!

Bodimobil am 08 Mär 2019 20:16:27

Danke, die Tabelle wird ausgedruckt und kommt zu den Womo Unterlagen!
Gruß Andreas

turbokurtla am 09 Mär 2019 10:13:41

Servus
Das hat ein theoretischer Angeber erstellt.
Vieles ist absoluter Schmarrn.
3 oder 4 verschiedene Dichtmittel, Quatsch. Fehlt nur noch Sika 710. :evil:
Einige davon viel zu dünnflüssig und sehr schwer zu verarbeiten. Wenigsten steht Dekalin ganz oben.
Kleber ?
Dekaseal Kleber kenn ich nicht,
doch warum fehlt der mit Abstand von Profis meistgebrauchte und beste Kleber für Blech und Sandwich ?
Sika steht da. :lach:
Wer mal ne etwas größere Fläche mit Sika ( egal welches ) geklebt hat weiß warum.
Sehr zäh und schwer aufzutragen, dadurch hoher Verbrauch und unebene Klebefläche, nicht aufschäumend, u.s.w.
Es ist doch ganz einfach
Alles was dichten soll Dekalin
Kleben für Blech und Sandwich Ruderer
Kleben von Paneelen oder Aluplatten aufm Dach Sika
und gut ists
Gruß Kurt

hmarburg am 09 Mär 2019 10:36:08

turbokurtla hat geschrieben:Servus
Das hat ein theoretischer Angeber erstellt.
Vieles ist absoluter Schmarrn.
...
Gruß Kurt


Toller Beitrag von dir, so qualifiziert und objektiv.
Genau diese inhaltliche Qualität ist das was jeder sucht und braucht!

Danke nochmal dafür!

Gast am 09 Mär 2019 11:44:34

Ich glaube, turbokurtla weiß wovon er spricht, da braucht es keine Ironie.

rkopka am 09 Mär 2019 12:15:32

egocogito hat geschrieben:Ich glaube, turbokurtla weiß wovon er spricht, da braucht es keine Ironie.

Dachte auch erst es wäre Ironie. Aber ohne Smiley und bei den begründeten Aussagen davor muß es wohl wirklich einfach Dankbarkeit sein !

RK

cbra am 09 Mär 2019 13:25:00

warum sika 221 für dachhaube / fesnter nicht geeignet sein soll erschliesst sich mir nicht. ich arbeite sehr gerne mit sika- 252 wenns mehr ums kleben geht, und 221 wenn das dichten im vordergrund steht.

die mit sika 221 eingebaute fenster / hauben haben niemals versagt, und mein ältester selbstbau damit ist ca aus 1995- die kiste steht jetzt in rumänien als gartenhütte ;)

aber da gibt es viele gute produkte, ich verlass mich da immer am liebsten auf die beratung und datenblätter des herstellers.

jochen-muc am 09 Mär 2019 13:37:54

Servus Kurt


zum einen hatte ich ja ausdrücklich drum gebeten, hier möglichst zu ergänzen. Aber dabei halt gehofft die Kommentare sind etwas verständlicher bzw objektiver

Es soll doch ein Beitrag sein wo jemand mit einer Frage geholfen wird. Und sorry deine Aussage

turbokurtla hat geschrieben: 3 oder 4 verschiedene Dichtmittel, Quatsch. Fehlt nur noch Sika 710. :evil:
Einige davon viel zu dünnflüssig und sehr schwer zu verarbeiten. Wenigsten steht Dekalin ganz oben.




Hilft doch so eigentlich keinem weiter, weil was ist den z.B. zu dünnflüssig deiner Meinung nach



turbokurtla hat geschrieben:Dekaseal Kleber kenn ich nicht,

Gruß Kurt


KÖnnte das nciht der hier sein: --> Link

turbokurtla hat geschrieben:

Es ist doch ganz einfach
Alles was dichten soll Dekalin
Kleben für Blech und Sandwich Ruderer
Kleben von Paneelen oder Aluplatten aufm Dach Sika
und gut ists
Gruß Kurt


Und das genau iost das Problem, so einfach empfindet es nämlich niemand der nicht ständig oder überhaupt damit gearbeitet hat.

Weil gehe ich auf eine der beiden Herstellerseiten werde ich halt "erschlagen" von verschiedenen MItteln die alle unterschiedlich arbeiten. Manche sind UV beständig andere nicht etc etc

Insofern finde ich ist z.B. deine Aussage Kleben auf dem Dach Sika zwar sicher richtig aber ich würde mir wünschen wenn da um es komplett zu machen auch stehen würde welchen entsprechenden Artikel von Sika du damit meinst

volley97 am 09 Mär 2019 14:27:42

Ich kann nur sagen, dass Kurt sicher ein absoluter Praktiker ist, der war im WW Forum der "Mann" für Wasserschäden, der weiß sicher ganz genau, was a) funktioniert und b) was auf Dauer hält :wink: :ja:

basste315 am 09 Mär 2019 14:50:45

Danke Jochen - ein "+" dafür! Endlich kann ich mich etwas leichter orientieren.

…….. und auch an Kurt ein "+" - auch wenn ich zuerst nicht genau verstand, wie Du es gemeint hast.

Helmut

basste315 am 09 Mär 2019 14:53:04

jochen-muc hat geschrieben:Nachdem das Bild wohl etwas älter ist wäre es eine feine Sache, wenn gerade die Speziallisten diese LIste evtl noch ergänzen oder kommentieren könnten


ich bitte die Spezialisten darum ….

Helmchen am 09 Mär 2019 15:07:38

Ich möchte die Liste gern ergänzen, denn es fehlen die Türen und Klappen an Wohnmobilen. Die werden von vielen Aufbauherstellern nicht wie die Fenster, mit Dekaseal 8936, sondern mit Sika 252i eingesetzt.

Hat leider den Nachteil, dass die Rahmen beim Ausbauversuch zerstört werden und dann unbrauchbar sind.


Ansonsten, danke Jochen.

mantishrimp am 09 Mär 2019 15:46:26

Hallo,

Helmchen hat geschrieben:
Hat leider den Nachteil, dass die Rahmen beim Ausbauversuch zerstört werden und dann unbrauchbar sind.


Ansonsten, danke Jochen.


wenn man sich Mühe gibt schafft man den Ausbau so einer Stauklappe auch ohne die Zerstörung selbiger, dann gehen aber gerne mal einige Stunden drauf. Da wäre dann zu überlegen ob eine neue Klappe mit Rahmen nicht günstiger ist, damit wären wir aber beim nächsten Problem, oft sind solche Teile nicht mehr verfügbar und man muss sich Mühe geben oder improvisieren.

Bodimobil am 09 Mär 2019 16:42:38

turbokurtla hat geschrieben:Alles was dichten soll Dekalin
Kleben für Blech und Sandwich Ruderer
Kleben von Paneelen oder Aluplatten aufm Dach Sika
und gut ists
Gruß Kurt


Kurt, ich möchte deine Erfahrung im Kleben/Abdichten nicht in Abrede stellen, aber du machst es dir hier zu einfach!
Deine Verallgemeinerung zum Kleben nimm Hersteller A und zum Dichten Hersteller B ist definitiv falsch!

Inzwischen hat jeder Hersteller sowohl Produkte zum kleben als auch zum abdichten. Manche Produkte liegen sogar dazwischen, mit ausreichender Klebekraft aber auch hoher Dichtfähigkeit. Die Nennung vom Marken ohne Produktbezeichnungen bringt hier rein gar nichts.
Übrigens, mit Dekasyl Polymer Kraftkleber MS5 habe ich sowohl meine Satellitenschüssel als auch meine Solaranlage erfolgreich aufgeklebt. Jeweils Alu auf Aludach. --> Link
Das geht nicht nur mit Sika252!

Schön wäre auch eine Gegenüberstellung welcher Kleb/Dichtstoff von Hersteller A mit dem von Hersteller B + C weitestgehend übereinstimmt und wo die Vor- und Nachteile jeweils liegen (Verarbeitbarkeit / Preis etc.).

Gruß Andreas

Helmchen am 09 Mär 2019 17:24:05

mantishrimp hat geschrieben:wenn man sich Mühe gibt schafft man den Ausbau so einer Stauklappe auch ohne die Zerstörung selbiger, dann gehen aber gerne mal einige Stunden drauf. Da wäre dann zu überlegen ob eine neue Klappe mit Rahmen nicht günstiger ist, damit wären wir aber beim nächsten Problem, oft sind solche Teile nicht mehr verfügbar


Kleinere Klappen mag man mit viel Geduld und Geschick noch heraus bekommen. Ich habe Erfahrung mit den großen Garagenklappen gemacht. Da sind die Rahmen wegen der Größe sehr instabil. Deshalb werden die übrigens auch mit Sika 252i verklebt. Die kleinen Dinger halten eigentlich auch mit Dekaseal. Leider arbeiten die Klappenhersteller nicht mit gegen geschraubten Innenrahmen, wie bei den Fenstern. Dann wäre es einfacher.

cbra am 09 Mär 2019 17:35:19

also ich habe auch fenster schon wieder ausgebaut die mit sikaflex 221 eingebaut waren und slarträger die mit sikaflex 252 verklebt waren. werkzeug meiner wahl ist da der fein mulitidingsbums . scharfe klinge (ohne zähne) und ggf mit edding eine markierung für die tiefe drauf zeichnen.

schneidet sika wie butter und macht am GfK keinen kratzer

aber das hatten wir ja alles schon mehrfach woanders ;)

turbokurtla am 10 Mär 2019 12:43:03

O.K. Jochen,
du hast natürlich Recht mit dem Vorwurf.
Ich habe das etwas provokativ geschrieben. Sorry.
Vielleicht weil das Thema schon hunderte Mal hier behandelt wurde,
weil es zig verschiedene, teils ähnliche, Materialien gibt,
weil hier immer wieder Leute aus Datenblättern gelesene Sachen anpreisen,
weil es auch unter Fachleuten verschiedene Anwendungen gibt, und und und.
Ich habe mir das Bild mal abgespeichert und wollte es ändern.
Geht nicht, weil das Thema viel zu komplex ist um es in einem Bild richtig darzustellen.
Einige Beispiele:
Fenster; da gibt’s so viele verschiedene, die kann man nicht pauschalieren.
Dachaufbauten gibt’s auch so viele verschiedene, mal verschraubt und mal nicht.
Auch Kantenleisten gibt’s es mittlerweile verklebte und/oder verschraubte.
Sandwichwände sind heutzutage so was von unterschiedlich im Aufbau,
auch wenn die meisten Fragesteller Holz drin haben.
Die Kleb- und Dichtmaterialien sind sehr vielseitig.
Solche Tipps und Patentlösungen wie Bau- oder Brunnenschaum, Uhu oder Pattex, lass ich jetzt erst mal weg.
Meist haben die Hersteller ja verschiedene Produkte die oft ähnlich sind.
Sika oder Dekaseal z. B., da gibt’s eine Unzahl an Produkten.
Kleber :
Auch deren Datenblätter sind manchmal auf Verkaufszahlen optimiert.
Z.B. Sika 221 war früher nur als Kleber deklariert, heute steht da „dichtet“ mit drauf und schon wird’s als Dichtmittel angepriesen. Das ist ein Kleber der jahrzehntelang erfolgreich auch in der Autobranche verwendet wurde. Klar dichtet der auch.
UV stabil ist auch so ein Schlagwort. Brauchts das unter irgendwelchen Platten am Dach ? Ganz bestimmt nicht, ist völlig egal, denn da wo es kleben soll kommt eh keine Sonne hin.
Bei geklebten GFK Teilen mit offen liegender Naht natürlich schon.
Grundsätzlich haben Kleber an abzudichtenden Einbauten wie z. B. Dachluken 2 entscheidende Nachteile. Durch thermische Bewegungen können diese leicht abreißen weil sie abbinden ähnlich wie Silikon. Und bei einem ev. Wiederausbau ist das dann halt ein Kleber der manchmal nur sehr schwer oder nicht zerstörungsfrei ab zu bekommen ist.
Hier sind dauerelastische Dichtmittel im Vorteil weil sie ein gewisses Maß an Bewegung mitmachen und leicht wieder entfernbar sind.
Dichtmittel:
Auch hier gibt es unzählige. Sehr schwierig zu händeln sind die von mir angesprochenen „dünnflüssigen“, ganz besonders für Laien. Hierzu gehören Sika 710 oder Terostat. Die habe ich einige Male verwendet. Nie wieder, weil viel zu weich und fast nicht abtupfbar. Terostat ist früher sogar ausgehärtet.
Die für mich besten sind Dekalin ( Dekaseal 8936, warum immer diese Namensänderungen ) und Scheibendicht von Würth, hab ich hunderte Male angewendet.
Aber auch hier gibt’s mittlerweile weißes Dekalin. Warum, weils der unbedarfte Nutzer so will. Ist aber völliger Quatsch weil man das überstehende eh abtupft und nix mehr davon sieht. Weißes ist meiner Meinung nach von der Konsistenz her eh schlechter.
Sandwichkleber :
Hier wird ja im Forum so einiges angepriesen. Manchmal weils einfach nur billig ist. Oder weil man mal was gelesen hat. Der größte Hammer ist Bauschaum. Ein absolutes Nogo und saugefährlich noch dazu.
Sika Kleber, egal welche sind nur sehr bedingt tauglich. Für ganz kleinflächige Sachen oder wenns wasserdicht sein soll kann man es nehmen. Es ist halt sehr zäh beim Auftragen und das dauert dadurch recht lange. Es quillt nicht auf und wandert dadurch nicht in Hohlräume., was manchmal sehr wichtig ist. Zum Latten einkleben bei Dachausschnitten o.k., aber bei schon etwas größeren Blech- oder Wandklebungen völlig ungeeignet. Selbst wenn man es sehr stark verpresst wird man Bleche oder Dekorplatten nie ganz eben hinkriegen. Zudem kommt es beim Verbrauch, im Verhältnis mit dem Caravankleber, deutlich teurer weil man viel mehr braucht.
Der Caravankleber von Ruderer ist hier ein super Kleber für alle Materialien im Sandwich. Blech, Holz, Styropor klebt er super und dauerhaft bombenfest. Er ist dünnflüssig und dadurch sehr leicht und schnell aufzutragen. Er quillt in alle Ritzen und ohne einen großen Druck aufzubauen werden z. B. Bleche exakt der angedrückten Holzplatte ganz gerade.
Viele scheuen halt den auf den ersten Blick teuren Preis und suchen billigere Alternativen.
Meist kommt aber trotzdem der Ruderer durch sparsamen Materialauftrag viel billiger. Zudem ist eine angebrochene Kartusche noch monatelang haltbar, was bei Sika Klebern nicht der Fall ist.

Natürlich möchte ich nicht abstreiten, dass es Kleber oder Dichtmittel mit gleichen Inhaltsstoffen und Eigenschaften gibt. Ich allerdings werde diese nie testen, denn wenn man seit 30 Jahren mit entsprechenden Produkten sehr zufrieden ist und auch eine jahrelange Langzeiterfahrung besitzt, warum sollte man dann wechseln.
Abschließend noch eine Anmerkung.
Ganz wichtig ist bei allen Produkten, dass diese auch aus der jeweiligen Branche stammen.
Wenn ich wie zuletzt von Dachdecker oder Haustüren Produkten, von Flugzeug- oder Bootsmaterialien lese geht mir der Hut hoch.
Wir haben kein Boot, kein Flugzeug und kein Ziegeldach,
wir sind in einem Wohnmobilforum.
Gruß Kurt

seppr am 10 Mär 2019 16:30:57

Was mir in den bisherigen Beiträgen fehlt sind zwei Dinge:

Erstens Antworten auf die Frage nach neueren Entwicklungen. Meine praktischen Erfahrungen sind 9 Jahr alt und in der Zwischenzeit wird die chemische Industrie nicht nur geschlafen haben.

Zweitens der Hinweis auf 2-Komponentenkleber. Ich habe Körapur verwendet und war zufrieden. Natürlich nicht für alle Anwendung, ist ja schon gesagt worden, dass verschiedene Aufgaben unterschiedliche Kleber erfordern.
Körapur ist ein reiner Kleber, kein Dichtmittel, er ist ziemlich flüssig (im Vergleich zu den zähen Sika-Pasten) und trocknet wegen der zweiten Komponente, dem Härter auch ohne Flüssigkeitszutritt in definiert kurzer Zeit vollständig und ziemlich hart durch. Die fehlende Elastizität macht ihn für Anwendungen mit starken mechanischen oder thermischen Belastungen weniger geeignet.

Noch eine Frage an den erfahrenen Anwender: Was nimmt man heute zum Kleben der Sandwichplatten? Körapur? Da kommt ja keine Flüssigkeit hin, die Sika und Kollegen zum Aushärten brauchen.

Sepp




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