Und jedes Mal komme ich ins Schwärmen. So war ich dort vor ca. 30 Jahren und beides ist mir gut in Erinnerung geblieben.
Im Herbst 2017 wollten wir nach der großen Reise nach Sizilien nochmal für mehrere Tage los und so fiel die Wahl nicht schwer. Es sollte nicht so weit von zu Hause weg sein und da ich eh die Reiseziele bestimme :D gings in diese Richtung.
Die ersten knapp 90km waren schnell gefahren und wir steuerten den Stellplatz am Aquarenabad in Dillenburg an. Da wir erst nach der Arbeit loskamen, kamen wir in der Nacht an.
Glücklicherweise war von den 8 Stellplätzen noch einer frei.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen gings zunächst in die Stadt und dann hinauf zum Wilhelmsturm.
Dillenburg hat eine schöne Altstadt mit sehr viel Fachwerk.








Da alle Türme und Burgen immer oben liegen, sind wir dann gemütlich Richtung Wilhelmsturm geschlendert.

Auf dem Weg nach oben. Ein kleiner Blick über die Altstadt.

Die evangelische Stadtkirche

Die Villa Grün


...und der Wilhelmsturm

erneut ein Blick von oben




Der Wilhelmsturm ist ein etwa 37 Meter hoher Turm und das heutige Wahrzeichen der Stadt Dillenburg.In den Jahren 1872 bis 1875 wurde der Wilhelmsturm auf dem ehemaligen oberen Schlosshof errichtet.
Im Kellergewölbe befindet sich die ehemalige unterirdische Verteidigungsanlage. Die Kasematten, die im 20. Jahrhundert freigelegt wurden, können während einer Führung besichtigt werden.
Und genau da lag das Problem. Die letzte Führung hatte bereits begonnen. Und eine Mitnahme eines Hundes war auch nicht möglich.
Am nächsten Tag sollte die letzte Führung des Jahres stattfinden, dann erfolgt eine Winterpause.
Also beschlossen wir noch einen weiteren Tag in Dillenburg zu bleiben und gingen gemütlich zum Wohnmobil zurück.
Am nächsten Tag waren wir zunächst auf einem Stadtfest. Da wir dort dieZeit vertrödelten und letztlich entschieden, den Hund nicht allein im Womo zu lassen, haben wir auf die Führung durch die Kasematten verzichtet.
Es ging dann weiter Richtung Wetzlar. Auf dem Weg lag die Burg Greifenstein,die wir natürlich mitnahmen (natürlich nur die Besichtigung, sonst wären wir überladen gewesen :D )
Die Burg Greifenstein ist die Ruine einer Höhenburg im gleichnamigen Ort Greifenstein im Lahn-Dill-Kreis in Mittelhessen. Die Burg Greifenstein liegt am Südrand des Ortes auf einem Berg des Dillwesterwaldes und bietet eine gute Aussicht über das Dilltal. Mit 441 Meter über NN ist sie die höchstgelegene Burg des Lahn-Dill-Kreises.
Der Rundgang über das Burggelände führt zu einem Gefängnis mit Folterwerkzeugen, Waffen- und Weinkeller, Wohnkammern und über eine Wendeltreppe in den doppeltürmigen Bergfried. Auf dem spitzen Dach des Bruderturms befindet sich ein Greif als Wetterfahne, im Turm das Glockengeläut mit drei Glocken.
Sehenswert ist neben dem Dorf- und Burgmuseum eine der wenigen Doppelkapellen in Deutschland: 1462 entstand die St. Katharinenkapelle als Wehrkirche im gotischen Stil. Beim Barock-Umbau wurde der Burghof mit Erde aufgeschüttet, so dass die Kapelle heute unterirdisch gelegen ist. Dort befinden sich Fresken und Schießscharten sowie Kasematten mit Deckenwölben und Verteidigungskammern. Die von 1687 bis 1702 über der Wehrkirche aufgebaute Barockkirche enthält eine umfangreiche Stuckdekoration und ist in die Zeit des italienischen Frühbarocks einzuordnen. Ober- und Unterkirche sind durch eine Treppe miteinander verbunden.
Die Burg beherbergt seit 1984 im Bollwerk (Geschützturm) „Roßmühle“ das Glockenmuseum Glockenwelt Burg Greifenstein. Besucher können fast 100 Glocken besichtigen und teils auch selbst zum Klingen bringen. Die Technik und die Geschichte der Glockenherstellung werden erklärt.




































































































