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Alterung bzw Zustand eines Victron Akkus erkennen


piep am 10 Mär 2019 14:44:20

Guten Tag,

Wieder mal eine „Anfängerfrage“ - beim Durchstöbern habe ich leider darauf keine Antwort gefunden:

Wir hätten die Möglichkeit relativ günstig an einen LiFePo4 Akku von Victron zu kommen. Noch die alte Serie ohne „Smart“.

Der Akku war wohl schonmal 1,5 Jahre im Einsatz, stand dann beim jetzigen Besitzer etwas über ein Jahr im Keller (ohne jeglichen Anschluss) und zeigt nun beim Messen eine Spannung von 13,1 Volt.

Habe ich irgendeine Möglichkeit abzuschätzen ob dieser Akku noch fit ist? Wäre unschön wenn wir 160Ah kaufen und der Akku vielleicht nur noch 100Ah hat...oder wie auch immer er sich verändern kann??? -wir sind da leider nicht zu tief im Thema-

Vielleicht geht das Alter den Akkus ja auch gar nicht an die Substanz??

Ich weiß, dass zu diesem speziellen Allu eine Ferndiagnose nicht möglich ist, aber vielleicht gibt es ja Erfahrungen dazu.

Danke dafür -
Piet&Almuth

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

mv4 am 10 Mär 2019 15:40:21

Vereinbare mit dem Verkäufer das du einen Kapazitätstest durchführen darfst...wenn du nicht weißt wie du das machen sollst...in der internen suche hier im Forum danach suchen...Lars macht das jedes Jahr mit seinen "Gartenaccus"

janosch111 am 10 Mär 2019 15:57:30

Hier wäre eine Anleitung für einen Kapazitätstest:
--> Link

piep am 10 Mär 2019 17:38:58

Danke für die Ratschlag und den Link.
Wie es so ist steht der Akku 600km entfernt. (Ist ja fast immer so, wenn etwas interesssant ist)
Und für den Test bräuchte ich neben der Zeit dann ein aufgebautes System mit mindestens Batterie-Computer und einem entsprechenden Verbraucher. Und das Ladegerät zum Vorladen des Akku?

Wir sind am zusammensammeln der Komponenten und haben dies noch nicht.

Ich gebe zu, dass ich nicht genau weiß, welche Antwort ich hier erwartet hatte — mit dem Kapa-TeSt tuen wir uns spontan schwer...

Im Umkehrschluss verstehe ich dann aber, dass die 13.1 Volt nach einem Jahr Ruhe kein Garant für einen völlig gesunden Akku sind? Dieser könnte trotz der Spannung schon an Kapazität und Funktion eingebüßt haben?

Piet

mv4 am 10 Mär 2019 18:18:35

Piet...zumal du nicht zu 100% weißt das da wirklich kein Ladegerät im Spiel war...die Spannung von 13.1 V hat wenig Aussagekraft.

Wie alt ist denn der Accu? Das Problem bei Li Accus liegt eher in der Zelldrifft...diese soll das verbaute BMS verhindern.

piep am 10 Mär 2019 18:48:22

Ja, da hast Du natürlich vollkommen Recht, jedoch kommt da der "Gut-Mensch" oder gar der Leichtgläubige ins Spiel und so meine ich, dem Verkäufer in dieser Aussage trauen zu können.

Die Akkus sollen ca. 3 Jahre alt sein, davon gut 1,5 Jahre im Betrieb und dann ohne aktives Be- und Entladen für über ein Jahr im Keller gestanden haben.
Die "alten" Victron Akkus haben doch sogar die Winston-Zellen verbaut. Zu laden bis -25°C.


Ist das BMS nicht extern anzuschließen? Das ist jedenfalls das, was ich den Beschreibungen der Batterien entnehmen kann.
Oder ist der Zellenausgleich auch ohne das BMS (VE.Bus) aktiv und dieses dann nur für die "Reaktionen" zuständig, also für das An- und Abschalten der Verbraucher und Ladequellen ?

Victron LFP-Batterien verfügen über einen integrierte Zellenausgleichs- und über eine Zellenüberwachungsfunktion. Es lassen sich bis zu 5 Batterien parallel und bis zu vier Batterien in Reihe schalten, sodass sich eine 48 V Batteriebank mit bis zu 1500 Ah zusammenbauen lässt. Die Kabel der Zellenausgleichs- /Überwachungsfunktion lassen sich miteinander verketten und müssen an ein Batterie-Management-System (BMS) angeschlossen werden.
Batterie-Management-System (BMS)
Das BMS lässt sich mit den BTVs verbinden und seine wichtigsten Funktionen betreffen:
1. das Unterbrechen bzw. Abschalten der Last, wenn die Spannung einer Batteriezelle unter 2,5 V abfällt.
2. das Stoppen des Ladevorgangs, wenn die Spannung einer Batteriezelle auf über 4,2 V ansteigt.
3. Abschalten des Systems, wenn die Temperatur der Zelle 50 C übersteigt.


Oh man, da meint man doch technisch nicht ganz abgehängt zu sein, aber das habe ich bei weitem noch nicht ganz verinnerlicht. :?
Die Befürchtung ist halt, eventuell eine in der Kapazität soweit reduzierte Batterie zu kaufen, dass sie nicht mehr günstig, sonder nur noch "schwer" ist...
Danke

lisunenergy am 10 Mär 2019 19:31:49

Es gibt 2 Dinge zu beurteilen. Erstens ist die Frage warum wird dieser Akku nach kurzer Zeit verkauft. Hatte der Akku eine Tiefentladung der besonderen Schwere? Ohne Test und Historie sehr schwer. Ich kenne Fälle wo das BMS 12 200 falsch angeschlossen war und der Akku Schaden genommen hat.

Variophoenix am 10 Mär 2019 19:36:52

Ich bin mir fast sicher das der Accu noch Top ist. Es ist sogar gut wenn die Spannung da ist, für eine Lagerung ist das besser. Wäre eine Zelle ausgefallen, wäre auch die Spannung tierfer. Ich hatte mal 10 Jährige 40Ah Accus, ganze 19 Stück. Die waren nicht tot zu kriegen solange sie nicht über oder unterspannung haben.
Auch der Zelldrift ist soweit nicht so schlimm, sovern überhaupt einer da ist, da er ja integrierte Balancer hat.
Meine neuen 1400Ah werde ich ohne jegliches BMS betreiben und auch ohne Balancer und das aus Erfahrung der vergangenen Jahre. Zudem lebe ich darin und sehen jeden Tag wo die Batterien stehen.
Sollte eine Zelle mal wirklich zu starkt driften, werde ich die von Hand nachladen auf die Spannung der anderen.
Jedoch wenn man sie von Anfang an gut über mehrere Tage balanciert, driften die kaum weit auseinander.

Meine 8 Starter Accus waren mal alle bei 1.5Volt und eine Zelle bei 0.7V. Man sagt man darf nicht unter 2,5V gehen sonst wird er zerstört. Keiner ging drauf, ich konnte alle wieder laden mit kleinen Strömen.

Klar mit einem Kapazitätstest bist du auf der richtigen Seite.

piep am 10 Mär 2019 20:06:13

Ich kann mich nur nochmals für eure Zeit bedanken. :!:

Der Akku stammt aus einem "herausgezögertem" Projektabbruch. Da weitere Teile zum Fahrzeug und auch das Fahrzeug selbst zum Verkauf stehen, denke ich das ist plausibel...werde es aber nie komplett herausfinden können.

Dann wird es wohl die Katze in der blauen Kiste, die ich da kaufe. :D
Einen Kapazitätstest vor Ort beim Verkäufer werde ich nicht realisieren können.

Meint ihr über die Seriennummer ist z.B. das wirkliche Alter / Produktionszeitpunkt zu erfragen?
Gab es denn überhaupt die Variante, dass Victron wirklich die Zellen von Winston in ihren Akkus verbaut hat? Meine das hier gelesen zu haben, finde den Eintrag jedoch nicht mehr.

Stocki333 am 10 Mär 2019 20:18:46

Wenn du einen WR mitnimmst und einen Föhn oder kleinen Heizlüfter, ist ein Kapazitätstest kein Thema. der Verkäufer soll den Accu vollladen. Ausser der Preis ist so niedrig das es sich nicht lohnt,so weit zu fahren.
LG Franz

piep am 10 Mär 2019 20:42:33

Vielleicht kann sich ja hier noch jemand erinnern, zu welchen Datum Victron deine Batterien auf den Zusatz "Smart" umgestellt hat.
Das wäre ja das Mindestalter des Akkus... Dar Internet spuckt dazu nix aus.

lisunenergy am 10 Mär 2019 20:49:39


Meine neuen 1400Ah werde ich ohne jegliches BMS betreiben und auch ohne Balancer und das aus Erfahrung der vergangenen Jahre



Das würde ich aber dringend lassen. Hast Du nicht die Aktion vor kurzem mit dem 160Ah gesehen?

gespeert am 10 Mär 2019 22:49:37

lars, wir muessen sparen, koste es was es wolle!
Dann halt die Batterien und das Womo!

Variophoenix am 10 Mär 2019 22:53:33

lisunenergy hat geschrieben:
Das würde ich aber dringend lassen. Hast Du nicht die Aktion vor kurzem mit dem 160Ah gesehen?


Nein, was war das Problem? Unter oder überspannung?

Variophoenix am 10 Mär 2019 23:20:31

Habe den Beitrag nun gelesen. Das Cellog war offensichtlich das Problem.
Ich werde schon gar nicht auf 14.2 V laden sondern nur auf 13.35V. Da müsste dann schon ein extremer drift sein. Da ich es aber sowieso immer im Auge habe was läuft, sehe ich da keine bedenken.

lisunenergy am 10 Mär 2019 23:40:23

Eine Debalance wird mit zunehmenden Alter immer größer. Gerade bei geringerer Ladeentspannung schlägt der Drift mit einmal zu. Das geht so schnell, daß man nicht eingreifen kann. Ich sehe es an meinen as lten Akkus.

egocogito am 11 Mär 2019 13:58:45

Da du ja offenbar eine plausible Begründung für den Verkauf geliefert bekommen hast, geht's jetzt um die Kapazitätsprüfung. Wenn du den Zustand des Akkus halbwegs erkennen willst, wirst du darum nicht herumkommen - oder die Katze in der blauen Box kaufen. Was soll der Akku überhaupt kosten?

lisunenergy am 12 Mär 2019 09:23:01

Für die Hälfte würde ich es sofort kaufen. Vorausgesetzt keine Tiefentladung über längere Zeit.

Variophoenix am 12 Mär 2019 13:18:41

lisunenergy hat geschrieben:Eine Debalance wird mit zunehmenden Alter immer größer. Gerade bei geringerer Ladeentspannung schlägt der Drift mit einmal zu. Das geht so schnell, daß man nicht eingreifen kann. Ich sehe es an meinen as lten Akkus.


Meine Ladeentspannung ist eher gross. Jeden Tag bei ca. Minus 100Ah bis 200Ah. Und wenn eine Zelle dann wegdriftet, dann lade ich die selber hoch. Da ich mich in einem gesunden Spannungsbereich bewege, sehe ich da keine Bedenken. Ich überwache alles selber.

lisunenergy am 12 Mär 2019 13:37:26

Wie willst Du denn im mittleren SoC Bereich ein Drift feststellen? Hat man beim letzten 160Ah gesehen. 6mV Unterschied mehr nicht, und der Akku war völlig aus dem Lot.

gespeert am 12 Mär 2019 23:27:25

Lass es. Du ramponierst nur deinen Pack.
Lars macht das ein paar Tage und hat Erfahrung.
Ich wuerde aufgrund Vorkenntnisse nicht im Traum dran denken und nen Pack ohne Kontrolle laufen lassen.

piep am 14 Mär 2019 16:26:55

So,
nun musste ich mich für ein paar Tage mangels Zeit und Internet abmelden - dafür ist heute eine Entscheidung gefallen:

Ich bin „Batterie-Besitzer“ und die blauen Kisten sind auf dem Weg zu mir. Mal sehen wie sie sich machen.

Vielen Dank für die gute Hilfestellung und insbesondere für das informative Gespräch mit Linsunenergy.

Ich hoffe dass ich dem Forum in Zukunft mal was zurück geben kann - wobei das nächste bestimmt noch die ein oder andere Frage in Richtung Kapa-Test und schonendes wiederbeleben der LiFePo sein wird... DANKE!

Stocki333 am 14 Mär 2019 16:50:57

Willkommen im Club
Franz

egocogito am 14 Mär 2019 17:27:01

piep hat geschrieben:Ich bin „Batterie-Besitzer“ und die blauen Kisten sind auf dem Weg zu mir. Mal sehen wie sie sich machen.

Vielen Dank für die gute Hilfestellung und insbesondere für das informative Gespräch mit Linsunenergy.


Dann viel Glück, dass sie in Ordnung sind. Apropos "die blauen Kisten", hast du mehrere gekauft?

piep am 15 Mär 2019 00:39:15

Ja, wir haben 4 Stück gekauft.

piep am 26 Mär 2019 00:04:39

Erneut ein "Hallo" in die Runde.
Unsere Victron Batterien sind mittlerweile bei uns angekommen.

Nun möchte ich wie oben bereits geschrieben, die Batterien möglichst schonend nach der langen Standzeit wieder in Betrieb nehmen.
Gibt es dafür eine Empfehlung?
Zur Verfügung steht mittlerweile auch ein Multiplus (24V), jedoch bisher noch keine Möglichkeit die Werte dort zu verändern.
Auch ein kleineres CETK-Ladegerät (12V) ist verfügbar. Ich müsste schauen, ich denke so ca 5A Ladestrom...
Die Ladekurve sieht garnicht so verkehrt aus, lediglich Schritt 1: Desulfatierung mit 15,7V kann ich nicht einschätzen:

Erkennt sulfatierte Batterien. Strom und Spannung pulsieren und entfernen auf diese Weise Sulfat von den Bleiplatten der Batterie, wodurch die Batteriekapazität wiederhergestellt wird.

Bild[/url]

VE.Bus.BMS + BMV 712 auch frisch eingetroffen.

Bisher ist nix verkabelt.
Ziel soll ja ein 24V-Verbund sein. Ich dachte jedoch, dass ich jede 12V-Batterie vorerst einzelnd behandel.

- also vielleicht erst einmal mit geringem Strom laden (wieviel das auch immer ist?)
- wieder definiert entladen (dabei schon per VE.Bus-BMS überwachen?)
- das wenn nötig mehrfach wiederholen und im Anschluss einen Kapa-Test machen?

Ist das eine vorstellbare Vorgehensweise?

Gruß, Piet

PS: Empfehlungen für ein gescheites Multimeter?

MountainBiker am 26 Mär 2019 08:34:52

Hallo,

zu den Ladeprogrammen:

Schritt 1: Desulfatierung mit 15,7V


Das ist der Tod eines jeden LiFePO4-Akkus, wenn nicht ein Schutzmechanismus (OVP) vorher auslöst! Bestenfalls grillst Du damit Deine Balancer! Keine gute Idee.

thomker am 26 Mär 2019 08:42:59

Multimeter hab ich das hier: --> Link Benning cm2

piep am 26 Mär 2019 09:11:43

Hallo,
Bei der Firma Benning war ich auch bereits gelandet, hatte mich allerdings auf das MM 7-1 eingeschossen.

--> Link

Der Vorschlag mit der Stromzange ist jedoch sehr interessant.

————-

Zur Ladekurve: genau das war meine Befürchtung. Ich meine zwar, dass das Ladegerät in dem Punkt nur für sehr kurz verweilt, möchte es jedoch vermeiden.
Danke für die Bestätigung. Dann muss ich mal sehen, wie, oder mit was ich da laden werde.

Wenn der Multiplus da gleich mit allem was er kann rein drückt ist vielleicht auch nicht das beste...

janosch111 am 26 Mär 2019 09:50:28

Ich würde den Block an Deiner Stelle entweder mit einem Netzladegerät mit echter Lithiumladekurve laden oder mit einem Labornetzteil mit 2
A und 14,2 V.

Hier ein mögliches Netzladegerät:
Victron BlueSmart Batterieladegerät IP65 12/4
--> Link

Hier ein mögliches Labornetzteil:
Lavolta BPS305 Labornetzgerät Labornetzteil Regelbar 0 - 30V / 0 - 5A Stabilisiert Netzgerät DC mit Digitalanzeige
--> Link

piep am 26 Mär 2019 12:01:13

Ja, das werde ich mir einmal ansehen. Das Victron sieht gut aus.

-- Das CETK überspringt beim anschließen einer (Blei-) Batterie den Schritte 1 bzw. verweilt dort nur für den Bruchteil einer Sekunde... --

andwein am 26 Mär 2019 12:52:50

piep hat geschrieben:-- Das CETK überspringt beim anschließen einer (Blei-) Batterie den Schritte 1 bzw. verweilt dort nur für den Bruchteil einer Sekunde... --

Welche Batterien sollen den sonst, außer Bleibatterien, entsulfatiert werden???????? Sind doch nur Bleibatterien in den Ladeprogrammen aufgeführt.
Echt irritiert, Andreas

thomker am 26 Mär 2019 12:56:01

Ich benutze auch ein Ctek 25 A mit diesem Desulfatierungsmodus für meine Li's. Das dauert nur wenige Sekunden, dann läuft's normal weiter. Von den kurzen Spannungsspitzen kriegt der Akku kaum was mit. Die Recond- Einstellung ist da viel schlimmer, da >15V.

Gruß
Thomas

Stocki333 am 26 Mär 2019 13:11:10

Als Strommesszange geht diese Zange für uns Mobilisten sehr gut. Sie hat ein Sehr gutes Preis/ Leistungsverhältnis. Der Messbereich geht bis 100 A. AC/DC. Bei dem Preis sollte das eigentlich jeder mit ein Paar Grundkenntnissen in E-Technik in der Werkzeugkiste haben.
--> Link
Gruß Franz

thomker am 26 Mär 2019 14:38:46

Jo, der ist vom Preis fast unschlagbar...

piep am 26 Mär 2019 23:16:27

Ja Andreas,

Ich wollte damit sagen, dass ich bisher nie darauf geachtet hatte, wie lange die erhöhte Spannung aus Schritt 1 beim CETK überhaupt Anliegen würde.
Das hatte ich nun an einer BLEI-Batterie kurz getestet und ebend nicht an den Lithium-Blöcken.
Wird das CETK nicht mit einem hochohmigen Akku konfrontiert, überspringt es die Stufe mit der erhöhten Spannung —- danach sollten die Ladeparameter den Lithium-Batterien doch nix anhaben...?

piep am 10 Mai 2019 21:52:30

Hallo,

nun ist einige Zeit vergangen und die Batterien haben es doch glatt aus dem Wohnzimmer ins Fahrzeug geschafft: Daher ein kleines Update.

Nun haben wir das erste Probe-Wochenende hinter uns, und konnten einmal die Kapazität testen, denn das war ja die Grund-Befürchtung beim Kauf der gebrauchten Akkus, deren Vorgeschichte uns nicht ganz klar war.

Wir haben aus dem 400Ah (24V-Verbund) 460Ah entnehmen können.
Die Batteriespannung war dann bei 24V und ging nach Abschalten der Last (2,3kW) wieder auf 24,8V hoch.
Das waren gut 11,5kWh die wir zur Verfügung hatten - mit 9,6kWh hatten wir gerechnet, sind also sehr glücklich.

Das werden wir in Zukunft bestimmt nicht so ausquetschen - War aber diesmal gut um zu wissen was geht.

Vielen Dank nochmals für die gute Unterstützung.
Wir lesen uns bestimmt.

Gruß,
Piet

lisunenergy am 11 Mai 2019 07:30:54

Genau das habe ich vermutet, und es zeigt wie gut die Winston Zellen bei den alten Victron Akkus sind.

basste315 am 11 Mai 2019 09:23:12

Stocki333 hat geschrieben:Als Strommesszange geht diese Zange für uns Mobilisten sehr gut. Sie hat ein Sehr gutes Preis/ Leistungsverhältnis. Der Messbereich geht bis 100 A. AC/DC. Bei dem Preis sollte das eigentlich jeder mit ein Paar Grundkenntnissen in E-Technik in der Werkzeugkiste haben.
--> Link
Gruß Franz



diese (Reichelt UT 210D Stromzange, digital, AC/DC, bis 200 A) geht sogar bis 200 A
--> Link

Ist der Kauf empfehlenswert?
Helmut

andwein am 11 Mai 2019 10:42:16

Eventuell kann man auch über Messzangenadapter, z.B. Voltcraft VC 511, nachdenken. Die werden an das sowieso vorhandene Multimeter angeschlossen. Sind genauso günstig aber aufgrund der fehlenden Auswertlogik bedeutend kleiner und damit im Kabelgewirr handlicher.
Gruß

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