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LifePo4 Lösung gesucht


UndercoverNomade am 10 Mär 2019 20:17:37

Hallo ihr Lieben,

Meine Blei Säure Batterie ist heute kaputt gegangen und da ich nur die eine als Verbraucherbatterie hab und so gut wie im Wohnmobil lebe, bin ich nun ziemlich angeschmiert.
Ich wollte mich eigentlich erstmal lang mit dem Thema auseinandersetzen um mich dann zu entscheiden, welche LifePo4 Lösung ich realisieren möchte. Nun brauch ich aber schnell eure Hilfe :) Bin leider absoluter Leihe, ich bitte euch also mit nicht allzu vielen Fachbegriffen rum zu schmeißen.

Ich habe einen Sprinter 318 zum Wohnmobil ausgebaut, meine Verbraucher sind eine Dieselstandheizung, zwei Laptops, zwei Smartphones und später wird noch das Laden eines E Bike Akkus dazu kommen.
Ich habe 300 W Solar auf dem Dach und bin bisher mit 150 Ah ganz gut ausgekommen.
Der Plan wäre erstmal eine 100 oder 120 AH LifePO4 Batterie zu kaufen und bei Bedarf dann zu erweitern. Dazu käme eventuell ein Ladebooster.

Wenn ich mich nun für eine Batterie entscheide, kann ich dann später nur eine der gleichen Firma und der gleichen Kapazität dazu schalten?

Wie ist das mit dem BMS? Ein Grund für Victron wäre dass mir das externe BMS irgendwie sympathischer ist, da ein kaputtes internes BMS ja auch eine nicht mehr zu verwertende Batterie bedeutet, richtig?
Victron ist mir aber eigentlich zu teuer. Gibt es da Alternativen mit externem BMS? Oder is das mit dem internen BMS gar nicht so blöd wie ich denke?

Es ist so, dass ich derzeit ein gutes Budget zur Verfügung habe, das wird sich aber demnächst ändern. Ich würde also lieber jetzt mehr Geld ausgeben für etwas, was dann auch lang hält, als günstigere und dafür eventuell kurzfristigere Lösungen.

Es wäre toll wenn ihr mir einfach umzusetzende Vorschläge machen könntet. Oder mir jemanden im Westen Deutschlands empfehlen, der mir das einbauen kann. Ich hab nämlich so gar keine Ahnung :/

Lieben Dank schonmal im Voraus

Sonja

Stocki333 am 10 Mär 2019 20:45:07

hallo Sonja.
Kauf dir eine Starterbatterie dieselbe die im Sprinter verbaut ist. Ausser die wäre neuwertig, so kannst die Zeit überbrücken.
Hast du einen Kompressorkühlschrank oder Gas.
Aber aus Erfahrung kann ich dir sagen, wenn du mit mit den derzeitigen Ah ausgekommen bist, hast du mit einer Lithium fast die volle Kapazität zur Verfügung . Max 90%. So pi x Daumen. Und 300 Watt Solar passt sehr gut.
Nachdem es ein Selbstausbau ist, wo ist deine Servicebatterie eingebaut. Poste mal ein Foto oder Maße.
Wie siehst du die Temparaturproblematik von Fertigaccus. Fertigaccus können ,meistens, nicht unter 0 Grad geladen werden.
Ausgenommen --> Link Hier bekommst du auch Bausätze für Winston. die haben das Temperaturproblem nicht.
Was die Leistung und Haltbarkeit betrifft sind die jeden anderen überlegen. Auch mit dem Bms gibt es fast nie Probleme.
LG Franz

Taunuscamper am 10 Mär 2019 21:08:31

Ob die in Leistung und Haltbarkeit überlegen sind muss erst noch bewiesen werden, im Preis sind sie aber sicher vorne dabei!

geralds am 10 Mär 2019 21:43:22

Hallo Sonja,

Du solltest Dir selbst erst mal einige Fragen beantworten:
- Will / Muss ich unter 0°C laden
- Welche Leistung (Stromstärke) wird der Batterie max. abverlangt (WR, Fön, Kaffemaschine,...)
- Welchen Platz habe ich zur Verfügung
- Will ich einen Fertigakku oder darf es auch ein Bausatz sein
- Wie schnell brauche ich den Ersatz. Kann die Zeit notfalls mit einer billigen Starterbatterie überbrückt werden.

Alles Fragen, die die Auswahl wesentlich bestimmen.

Gruß Gerald

seppr am 10 Mär 2019 22:43:48

Wie billig sind denn Starterbatterieen.

Ich habe diesen Winter in der Werkstatt 240 Euro für eine neue Starterbatterie von Bosch für VW-Caddy bezahlt. So wenig ist das nicht.

Sepp

UndercoverNomade am 10 Mär 2019 22:46:42

Die Starterbatterie ist schonmal ne gute Idee. Ich glaub das mach ich.

Ich hab n Gaskühlschrank, will aber irgendwann auf Kompressor gehen und dann die LifePO4 Anlage entsprechend erweitern.

Laden unter 0 Grad... Wann braucht man das denn?
Das bedeutet ja eigentlich nur, dass ich die Solaranlage abklemen muss wenn ich im Winter mal länger als n paar Stunden nicht im Wohnmobil bin. Oder kann ich die dran lassen, es wird halt nur nicht geladen?

Max Leistung... kann natürlich sein, dass ich doch noch irgendwann auf die Idee komme meinen Mixer mit auf Reisen zu nehmen.
- 1000 Watt sollte also drin sein

Platz is kein Problem. Hatte ursprünglich ne 280 Ah Blei Säure Batterie, die hat 52cm* 28cm* 25cm

Ich find die Idee vom Bausatz ja irgendwie reizvoll. Weiß nur nicht wie clever das ist, wenn man keine Ahnung hat.
Die Fertigakkus haben aber doch alle das BMS integriert, oder?
Wie seht ihr das denn mit dem integrierten BMS?

geralds am 10 Mär 2019 23:44:09

UndercoverNomade hat geschrieben:Laden unter 0 Grad... Wann braucht man das denn?
Das bedeutet ja eigentlich nur, dass ich die Solaranlage abklemen muss wenn ich im Winter mal länger als n paar Stunden nicht im Wohnmobil bin. Oder kann ich die dran lassen, es wird halt nur nicht geladen?


Es ist nicht nur die Solaranlage. Wenn das Womo nicht frostgeschützt steht und man will bei Temperaturen unter 0°C losfahren.
Dann muss entweder das Womo vorgeheizt werden oder die Ladung unterbrochen werden. (Wenn die Zellen nicht unter 0°C geladen werden dürfen.) Die fertigen Akkus mit integrierten BMS haben eine Ladesperre meist schon eingebaut. Mit einem von der Temperatur gesteuerten Relais könnte man aber auch D+ unterbrechen, ist kein Hexenwerk und preiswert. Oder halt Zellen z.B von Winston einsetzen.

UndercoverNomade hat geschrieben:Max Leistung... kann natürlich sein, dass ich doch noch irgendwann auf die Idee komme meinen Mixer mit auf Reisen zu nehmen.
- 1000 Watt sollte also drin sein


1000W über den WR sind schon ca. 100A aus der Batterie, Wirkungsgrad berücksichtigt.
Viele Fertigakku´s können das nicht oder sind an der Grenze. Da müssten dann schon 2 parallel geschaltet werden.
Oder Bausatz / Fertigakku der das kann.
Beispiel: --> Link


UndercoverNomade hat geschrieben:Platz is kein Problem. Hatte ursprünglich ne 280 Ah Blei Säure Batterie, die hat 52cm* 28cm* 25cm


Bei dem Platz sollte eine Lösung zu finden sein. Wenn das Fach aber nicht viel größer als die alte Batterie ist, genau schauen.

UndercoverNomade hat geschrieben:Ich find die Idee vom Bausatz ja irgendwie reizvoll. Weiß nur nicht wie clever das ist, wenn man keine Ahnung hat.
Die Fertigakkus haben aber doch alle das BMS integriert, oder?
Wie seht ihr das denn mit dem integrierten BMS?


Also ein Bausatz ist kein großes Problem wenn man keine 2 linke Hände hat. Es gibt zahlreiche Beispiele hier im Forum.
U.a. hier: --> Link

Wenn man etwas sucht, findet man noch mehr.

Bei Akku´s mit integriertem BMS muss ich passen. Die kamen für mich aus Platz- und / oder Preisgründen nicht in Frage.
Vielleicht kann Dir da ein Forumskollege besser helfen. Es gibt schon einige, die so was eingesetzt haben.
Mal mit "LiFePO4" suchen.

Gruß Gerald

Stocki333 am 11 Mär 2019 10:20:36

hallo Sonja
Dazu gibt es viele Meinungen. Jeder hat dazu eine Eigene Philosophie. Darüber zu diskutieren, ist für mich sowas wie Eulen nach Athen tragen. Ich will dir versuchen einen kurzen Überblick zu geben, aber ist nur ein Streifzug ohne Anspruch auf Vollstandigkeit.
Viele Accus gibts in Batterieform. Allen ist gemeinsam das BMS eingebaut ist. Mit mehr oder minder sinnvollen Funktionen. Mit oder ohne BT. Auch kapazitätsanzeigen sind am Accu. Als Zellentypen kommen hier LifePO4 zum Einsatz.Innen gemeinsam ist das nur ab 0 Grad. geladen werden dürfen. Das eingebaute BMS muss das zuverlässig verhindern.Der Link vorher hat dieselben Typen von Zellen , sind jedoch Spezialzellen die auch Minustemperaturen vertragen. Und es hat 2 BMS eingebaut. Sollte eins Ausfallen ??
Bei eingebauten BMS hast du immer das Problem ,wenn etwas defekt wird, du kannst dir selber nicht helfen.!!
Bei den Bausätzen von Lars ist die Stuation anders. Dort gibt es einen Perfekten Support. Im Fehlerfall, sprich Ausfall der Elektronik,läßt sich das System mit wenigen Handgriffen und einem Kabel umgehen. Es gibt eine Ausnahme. Wenn du einen Zellentod hast.Ist aber bei Winston noch nicht vorgekommen, und es sind schon viele Verbaut. Das wäre aber für alle Typen ein GAU auch Blei.
Und was die Accus leisten lese das hier --> Link
Und das vieleicht auch, wenn du der Meinung bist der Aufbau ist kompliziert. --> Link
So wie du das geschildert hast,könnte die Temp. ein Thema für dich sein. Bei Winston Null Problemo. Ich starte auch meine Maschine von der Aufbaubatterie. Auch im Winter. sind so 450 Ampere das läuft auch über den Bausatz von Lars, Wie verlinkt.
Wenn du dich entschliessen solltest Lithium einzubauen, sprich spätere Erweiterung, haben diese Fertigaccus ein Limit von der Entnahme. meistens 100 Ampere. Vielfach ist auch der Ladestrom zu begrenzen.Winston kommt sehr gut mit der Ladetechnik der Bleifraktion klar.
Bedenke eines, mit Lithium kommt sehr schnell die Lust auf mehr Komfort. Der Mixer ist nur ein kleines Beispiel. Kaffeemaschine, Fön, Staubsauger, Solche Sachen lassen sich mit einem kräftigen WR problemlos realiesieren.um 250 - 300 Euro bekommst du WR die diese Dinge in greifbare Nähe rücken.
Mit dem was dugeschrieben hast denke ich mit 200 Ah bist du sehr gut aufgestellt. Bei mir sind 300 er verbaut +300 Watt Solar, Ladung erfolgt nur über LM und Solar. Kein Landstrom seit 38 Monaten. Landstromkabel waren nicht mehr in meinem Low Buget drinnen. :lach: :ja: Mehr als 200Ah habe ich eigendlich noch nicht entnommen, trotz 2 E-Bike. es kommt noch ein Faktor dazu durch Solar.Die Anlage ist viel effektiver. Die ladetet bis 99 % volle Pulle, Sowie die Umwandlungsverluste sind minimal gegenüber Bleibatterien.
Liebe Grüsse Franz

egocogito am 11 Mär 2019 11:25:22

Um die Stromlosigkeit zu überbrücken, ist der Vorschlag von Stocki333 absolut gut, weil du den Akku für später noch benützen kannst. Gleich und überhastet auf Li umrüsten hat den Nachteil, dass es eben überhastet ist und dabei Fehler passieren können, die dann wieder Geld kosten.....einen 92Ah-Starterakku gibt es schon ab ca. € 100,--.

Ich selbst bin kein Fan von Fertigakkus, weil nicht wirklich klar ist, was mit welchen technischen Parameter darin verbaut wird. Dass du jetzt auch nicht von einem Selbstbausatz a la Nothnagel begeistert bist, kann ich verstehen, aber soweit ich weiß, bietet lisunenergy genau diese Selbstbausätze gegen einen Betrag (ich meine, er hat irgendwo einmal etwas von €150,--geschrieben) auch fertig zusammengebaut an, sein Support ist gut und seine Preise in jedem Fall unter denen von Victron und Epsilon. Ein weiterer Vorteil ist, du hättest Winston-Zellen und musst dir bei Minustemperaturen, wenn überhaupt, nur geringe Gedanken machen - jedenfalls auf keinen Fall beim Laden.

janosch111 am 11 Mär 2019 12:21:07

Hallo Sonja,

ich hätte noch einen Tipp für einen guten, günstigen und sehr kompetenten Einbaupartner für die Winston Akkus:
Peter's mobiler WomoTechnikService --> Link
Er kooperiert auch mit Lars von Lisunenergy.

Allerdings ist er zur Zeit nicht im Westen sondern an der schönen Ostsee zu erreichen.
Also am besten mit einem Kurzurlaub dort kombinieren :-)

Ich persönlich würde mir die "Zwischeninvestition" in eine neue Blei-Aufbaubatterie sparen und gleich in LiFeYPo4 investieren.

Stay tuned,
Janosch111

thomker am 11 Mär 2019 12:26:48

janosch111 hat geschrieben:Ich persönlich würde mir die "Zwischeninvestition" in eine neue Blei-Aufbaubatterie sparen und gleich in LiFeYPo4 investieren.


Ist so natürlich korrekt, aber wenn's akut dunkel und kalt wird, kommt man schon in Zugzwang. Bestellung, Lieferung und Einbau geht auch nicht in 2 Stunden...

Gruß
Thomas

geralds am 11 Mär 2019 13:54:42

UndercoverNomade hat geschrieben:Hallo ihr Lieben,

Meine Blei Säure Batterie ist heute kaputt gegangen und da ich nur die eine als Verbraucherbatterie hab und so gut wie im Wohnmobil lebe, bin ich nun ziemlich angeschmiert.

Sonja


Ich denke auch, dass eine preiswerte Starterbatterie, die kann notfalls im Baumarkt besorgt werden, die Lage entspannt.
Sie sind zwar als Aufbau- / Solarpufferbatterie weniger geeignet, aber sollten als Überbrückung ausreichen.

Ein Bausatz bietet meines Erachtens die beste Möglichkeit was das Verhältnis von Preis / Leistung anbelangt.

Hier noch mal eine sehr ausführliche Anleitung:
--> Link

Gruß Gerald

UndercoverNomade am 18 Mär 2019 10:08:52

ALso ich werde mir dann wohl so n Bausatz holen. Ihr habt mich überzeugt.

Allerdings habe ich jetzt ein anderes Problem. Ich dachte mein Solarregler sei kaputt und hätte damit dafür gesorgt dass sich die Batterie entlädt. Allerdings habe ich mir jetzt einen Victron 100 30 besorgt, den gestern angeschlossen und die günstige Starterbatterie angeschlossen. Gestern stands auf 12,1 V, heute morgen schaue ich und es sind 11,5 V.
Irgendwas läuft da schief. Dabei hatte ich gestern extra noch das Ladegerät angeschlossen und es zeigt mir auch an, dass es lädt.
Ich verzweifel so langsam... Muss wohl mal zum Profi. Wo geht man denn da am Besten hin? Wohnmobilwerkstatt oder direkt zum Solarfachmann?

Stocki333 am 18 Mär 2019 10:57:52

hallo Sonja
Hast du in den Zuleitungen Sicherungen verbaut. Von den panelen zum Regler und vom Regler zur Batterie. Normalerweise sitzt mindesten eine bei der Batterie.
Wenn du ein Multimeter hast messe die Spannung am Solareingang des Reglers.
Franz

Stocki333 am 18 Mär 2019 10:59:18

Vergessen. Ist der Regler mit BT.

lisunenergy am 18 Mär 2019 11:56:15

In der History siehst Du ob der Solarladeregler geladen hat. Wenn der Akku kaputt ist, nützt auch ein neuer Regler nichts.

janosch111 am 18 Mär 2019 14:10:26

Hi Ho!

Im Westen unserer Republik kenne ich noch einen kompetenten WoMo-Solarexperten namens Klecamp --> Link

Beste Grüße,
Janosch111

UndercoverNomade am 18 Mär 2019 17:26:00

Oh wie peinlich... Hab den Fehler gefunden :oops: Der Kühlschrank lief auf 12 V. Muss wohl irgendwie an den Schalter gekommen sein. Das Lämpchen is kaputt, sonst hätte ich s wohl schon eher gesehen. Das erklärt warum die Batterie sich entladen hat. Vonwegen kaputter Solarregler...

Na, dann is mit meinem System ja schonmal alles in Ordnung.
Dann werd ich jetzt den hier bestellen:
--> Link
Anleitung zum Zusammenbau erscheint mir völlig logisch, Anschluß macht dann vielleicht besser der Elektriker.
Kann ich denn da auch n Bluetooth dongle dran hängen mit dem ich die Batterie überwache oder muss ich mir n Batteriemonitor kaufen?

Stocki333 am 18 Mär 2019 20:51:10

Hallo Sonja
Es gibt nichts was es nicht gibt, ausser gegrillte Eiszapfen mit Erdbeergeschmack.
Zu deiner Frage Bordcomputer. eigentlich ein unverzichtbarer Bestandteil einer Winston-Anlage. ein Bmv 700 reicht vollkommen aus. Gibt es aber inzwischen auch mit BT. Mir persönlich ist die Anzeige des BMv 700 vollkommen ausreichend. Steht fast immer auf % Ladung. So bin ich immer im Bilde über meine Kapazitäten, die mir noch zur Verfügung stehen. Und das die nicht voll werden, ist vollkommen egal. Ist nicht so wie mit Blei. Glaube mir, man gewöhnt sich schnell daran.
Shunt des BMv gehört auf die Minusseite. Du findest genug Beispiele für die Verkabelung direkt an dem Accu. Am besten eine Verteilerschine, es gibt auch Konische Anschlüsse mir Schraubgewinde, das du die orignal Batterieklemmen verwenden kannst. Beispiele findest du genug im Forum
Ich habe das vor 3 Jahren so gelöst.


Eine sehr einfache Lösung für Selbstbau. Hier sind allerdings 20 x10 mm Schienen Verbaut. Besser sind 20 x 5 mm.
Einfach nur eine Idee wie man es auch machen.
Grüsse Franz

andwein am 19 Mär 2019 11:30:56

UndercoverNomade hat geschrieben:Oh wie peinlich... Hab den Fehler gefunden :oops: Der Kühlschrank lief auf 12 V. Muss wohl irgendwie an den Schalter gekommen sein. Das Lämpchen is kaputt, sonst hätte ich s wohl schon eher gesehen. Das erklärt warum die Batterie sich entladen hat. Vonwegen kaputter Solarregler...

Das ist der Grund warum alle ein D+ gesteuertes Relais zwischen 12V Heizelement Kühlschrank und Batterie schalten. Dann bekommt der Kühli nur Strom wenn der Motor läuft!!. Das würde ich ändern!
Wohlmeinenende Grüße, Andreas

UndercoverNomade am 20 Mär 2019 11:02:10

Ich brauch die 12 V für den Kühlschrank eh nie... Hab jetzt einfach die Sicherung gezogen, dann läuft er jetzt nur über Landstrom.

Ah je Stocki, das sieht ja schon wieder kompliziert aus. Ich hatte erwähnt, dass ich so gar keine Ahnung habe?
Naja, wird wohl mit dem Schaltplan zu bewältigen sein. Hoffentlich mach ich nichts kaputt :roll:

Wie is´n das wenn ich jetzt 160 Ah nehmen würde, könnte ich dann später noch auf 200Ah aufrüsten?

UndercoverNomade am 20 Mär 2019 11:31:49

Ach, und habt ihr n Tipp für n Ladegerät zum fest installieren?

Stocki333 am 20 Mär 2019 13:34:03

nein. Es geht immer nur mit dem selben Zellentyp bzw. Grösse. Sorry ab Freitag habe ich wieder mehr zeit.
Franz

Bodimobil am 20 Mär 2019 13:53:07

UndercoverNomade hat geschrieben:Ach, und habt ihr n Tipp für n Ladegerät zum fest installieren?


Wenn du ein 230V Lader für LiFePO meinst - nein.

Stell erst einmal fest ob du ein Ladegerät benötigst. Die meisten mit LiFePO benötigen nur selten ein Ladegerät, und dafür tut es meist das vorhandene Bleiladegerät.

Gruß Andreas

Stocki333 am 22 Mär 2019 11:09:02

Hallo Sonja
Heute hab ich wieder Zeit.
durch das das das ein Selbstausbau ist, beschreibe einfach was bei dir verbaut ist.
Sprich wie wird über die Maschine geladen. Welche Sicherungen sind verbaut.
Welches 230 Volt Ladegerät:
Welcher Solarregler:
WR vorhanden, oder welcher geplant.
Und hilfreich wäre auch ein Foto vom Batterieraum wo man die Anschlüsse der Batteriepole sieht.
So können wir uns einen guten Überblick verschaffen, um dir zu helfen. Ein Foto sagt mehr als tausend Worte.
LG Franz

UndercoverNomade am 29 Mär 2019 19:30:23

Ich hab jetzt erstmal die Ruhe weg. Wohne übergangsweise in ner Wohnung.
Foto mach ich morgen.

Hab auch immernoch nicht den Winstonbausatz bestellt. Ich schwanke noch zwischen den 4 Zellen --> Link
und den 8 Zellen: --> Link

Ist es wirklich möglich, dass bei 200Ah die 4 Zellen 3 kg mehr wiegen als die 8 Zellen? Hab schon Herrn Nothnagel angerufen, der sagte, der Unterschied sollte sich eigentlich nur im Grammbereich bewegen. Für mich sind 3 kg ne Menge, da ich schwer mit Übergewicht zu kämpfen habe. Würde auch 160 € mehr bezahlen, wenn es tatsächlich 3 kg weniger sind. Hat jemand von euch das Ding mal gewogen?

egocogito am 29 Mär 2019 19:45:29

Laut Faktor.de --> Link:

Zelle 200Ah = 7,3kg.

Zelle 100Ah = 3,5kg.

Demnach wären es 1,2kg beim 200Ah-Akku mehr, von den E-Bauteilen selbst käme, bis auf ein paar Stück Polverbinder mehr, nichts dazu.

Somit natürlich im Grammbereich...….etwa 1.000g mehr :-).

Gewogen sicher nicht, man verlässt sich meistens auf die Angaben des Zulieferers......

UndercoverNomade am 29 Mär 2019 21:03:52

Na, für n kg lohnen sich die 160 € mehr dann vielleicht doch nicht...
Warum baut ihr eigentlich alle Holzboxen für die Zellen? Herr Nothnagel meinte dass sei nicht nötig. Würde mir das ja auch lieber sparen.

egocogito am 29 Mär 2019 23:49:11

Ich habe eine Kombination aus Holz und Aluleisten gemacht - weil es leicht zu verwirklichen und in Folge der Gesamtakku auch ebenso handzuhaben ist, weiters können diverse Sicherungen, Shunts, Schalter und Relais am Korpus befestigt werden. Ich habe dabei zusätzlich zahlreiche Löcher in das Holz gefräst, um dadurch eine passive Lüftung für die Zellen zu gewährleisten. Das Gewicht ist dann nicht mehr maßgeblich, außer, du hast mit 1kg mehr an Last schon Probleme.

lisunenergy am 30 Mär 2019 07:43:37

Das wichtigste ist die Umreifung oder eine Kiste. Die Zellen neigen zu bauchen und wölben sich nach außen. Die Umreifung reicht völlig aus, da diese mit einem Gerät erfolgt, welches 2500 Euro kostet, und genau den Spanndruck überwacht. Die Komponenten können auch verteilt im Womo montiert werden, was zusätzliche Varianten ermöglicht, um Platz und Gewicht zu sparen. Die Spezialkabel kurzschlussfest und verzinnt werden auf Wunschlänge mit gefertigt. Somit ist das System sofort einsetzbar.

geralds am 30 Mär 2019 11:43:37

lisunenergy hat geschrieben:Das wichtigste ist ............ Die Spezialkabel kurzschlussfest und verzinnt werden auf Wunschlänge mit gefertigt. Somit ist das System sofort einsetzbar.


Also diese Kabel nicht einsetzen, da weder verzinnt noch kurzschlussfest ?
--> Link

:?

Gruß Gerald

Stocki333 am 30 Mär 2019 12:47:56

geralds hat geschrieben:Also diese Kabel nicht einsetzen, da weder verzinnt noch kurzschlussfest ?
--> Link

Ob Kabel verzinnt sein müssen darüber streiten sich sicher die Gelehrten. Wenn man mit Selbstklebenden Schrumpfschlauch arbeitet,sehe ich hier nicht das grosse Problem.
Diese Kabel habe ich bei mir auch Verbaut. sind allerdings richtige Böcke. Starr mal 3. Besser flexiblere nehmen.
Gruß Franz

geralds am 30 Mär 2019 13:27:51

Hallo,

als ich einige Meter 35mm² Kabel benötigt habe, habe ich mir Starthilfekabel bei carparts-online (in der Bucht) gekauft.
4,5m für 22,50€. Sehr flexibel und damit leicht zu verlegen. Hat sich perfekt mit 35mm² Kabelschuhen verarbeiten lassen.

War viel preiswerter als konfektionierte Kabel.

Gruß Gerald

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