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Künstliche Hüfte beim Hund - Erfahrungen?


Birdman am 26 Mär 2019 18:04:33

Hallo zusammen,

vor etwa 5 Monaten sind wir ja auch unter die Hundebesitzer gegangen, seither ist eine nun 8-jährige Mischlingshündin neues Familienmitglied geworden. Ihre Vorbesitzerin war leider unheilbar krank und es stand die Abgabe ins Tierheim bevor. Dabei ist Chica ein absoluter Glücksfall für uns, da sie nicht nur Wohnmobilerfahren ist, sondern auch daran gewöhnt war, mehrere Stunden am Tag alleine zu bleiben.

Ende letzter Woche fing sie dann plötzlich an zu humpeln und wollte kaum mehr laufen. Die heutige Röntgenuntersuchung bei unserem Tierarzt hat leider die Diagnose schwere Hüftathrose ergeben. Am Donnerstag habe ich jetzt einen Termin zur Beratung in der Tierklinik über eine eventuelle Hüft-OP zum Einsatz einer künstlichen Hüfte. Hat hier eventuell jemand Erfahrungen mit einem solchen Eingriff bei seinem Hund? Bin für alle Hinweise dankbar.

wolfherm am 26 Mär 2019 18:16:22

Hallo,

das tut mir leid.

Vor einer OP würde ich unbedingt eine Zweitmeinung einholen. Und zwar nicht von der Tierklinik. Die leben von Operationen. Such dir einen niedergelassenen TA aus, der sich damit auskennt.

Und dann würde ich vorher immer erst eine konventionelle Therapie mit Schmerzmitteln und Schonung ausprobieren.

Ich kenne Hunde, die mit schweren Hüftleiden ohne OP bis ins hohe Alter gut klar gekommen sind.

Eine OP kann man immer noch machen.

angelinajolie am 26 Mär 2019 18:32:17

da bin ich ganz Wolfgangs Meinung.
Evtl. mal über Goldimplantation lesen und informieren, hat unserem geholfen.
Wenn hätte ich da eine verdammt gute Adresse.

Julia10 am 26 Mär 2019 18:47:10

Für Mensch und Tier ist eine OP nicht immer die erste Wahl suchen.

Nicht jeder Hüftschmerz und gehbeeinträchtigungen müssen operiert werden. Ich würde mir einen Tierarzt suchen, der nicht selbst operiert und mir eine zweite Meinung einholen.

Birdman am 26 Mär 2019 19:04:29

Danke für Eure Meinungen! Im Prinzip ist der Termin am Donnerstag schon fast die Zweitmeinung, da unser Tierarzt vom fortgeschrittenen Stadium auf den Röntgenaufnahmen eher erschrocken war und relativ schnell was von künstlicher Hüfte gemurmelt hat. Seine Praxis führt selber solche Eingriffe nicht durch und er hat wohl auch keine geschäftlichen Verbindungen zu irgendeiner speziellen Klinik. Er musste sich erstmal mit seiner Kollegin beraten, wer sowas bei uns in der Gegend macht und hat dann verschiedene Kliniken genannt.

Heinz53 am 26 Mär 2019 19:37:21

Hallo Martin,
wir hatten eine Berner Hündin, die mit einer künstlichen Hüfte ca 10 Jahre gut zurechtkam. Als 3-jährige ist sie beim Ausritt unter ein Pferd gekommen.
Wir kommen aus dem Rhein-Main Gebiet und haben die OP damals an der Uni-München machen lassen, es gab noch kaum Kliniken die damals (muß so Ende der 90er gewesen sein) diese OPs durchgeführt haben.
Alles Gute
Heinz

marny am 26 Mär 2019 19:45:08

wolfherm hat geschrieben:Hallo,

dann würde ich vorher immer erst eine konventionelle Therapie mit Schmerzmitteln und Schonung ausprobieren.

Ich kenne Hunde, die mit schweren Hüftleiden ohne OP bis ins hohe Alter gut klar gekommen sind.

Eine OP kann man immer noch machen.


Absolut! So würde ich auch vorgehen.

AndiObb am 26 Mär 2019 20:29:56

Hallo Martin,

meine Frau ist nicht nur in Unterhaching aufgewachsen, sie ist auch noch Tierphysiotherapeutin. Ich habe ihr Deinen Text gezeigt und sie meinte dass sie da schon ein paar Tipps für Dich hätte. Bevor ich mir das nun von ihr diktieren lasse, kannst Du sie gerne mal anrufen, Telefonnr. findest Du unter --> Link

Damit nun kein falscher Eindruck entsteht: die Infos gibt Dir meine Frau gerne und da flattert Dir dann auch keine Rechnung ins Haus. Bei solchen Beratungen geht es ihr letztlich ums Tierwohl. Ist aber nur ein Angebot, musst Du nicht machen.

Ich wünsche Euch so oder so alles Gute - halt uns gerne auf dem Laufenden.

Viele Grüße

Andi

Robert67 am 26 Mär 2019 21:34:15

Probiere es erst mal mit Nahrungsergänzung.
Collagil zum Beispiel.

Unsere Hündin hat von klein auf Knie Probleme.
Mit Collagen und Grünlippmuschelnpulver ist ihr nichts davon anzumerken.
Mittlerweile ist sie 7 Jahre jung

Meine Frau hat Probleme mit beiden Schultern.
Collagil, nach 3 Wochen fast Beschwerdefrei.
Nun niedriger dosiert weiter.

Nein, bekomme keine Provision.
Ist auch kein Allheilmittel, in unserem Fall hilfts.

nulpe am 27 Mär 2019 03:17:01

Birdman hat geschrieben:Danke für Eure Meinungen! Im Prinzip ist der Termin am Donnerstag schon fast die Zweitmeinung, da unser Tierarzt vom fortgeschrittenen Stadium auf den Röntgenaufnahmen eher erschrocken war und relativ schnell was von künstlicher Hüfte gemurmelt hat.

Nun sollte aber der Hund - bzw. seine Beschwerden behandelt werden .....und NICHT das Röntgenbild!!!!
Bilder und Beschwerden können, aber müssen nicht korrelieren.
Mit Medikamenten kann der Hund auch noch ganz glücklich werden. Das nächste wäre evtl. eine periartikuläre Denervierung, ein vergleichsweise kleiner Eingriff, bei dem die Schmerzfasern am Hüftgelenk ausgeschaltet werden.

nulpe am 27 Mär 2019 03:35:58

Zur Frage Grünlippmuschel:

Kann man ja mal versuchen, aber mein naturwissenschaftlicher Verstand weigert sich zu glauben, dass Glukosaminglykan-Moleküle mit einer Größe von über 10 Kilodalton unzerlegt durch die Damwand schlüpfen, vom Blut transportiert und in den Gelenkknorpel eingebaut werden können.
Wissenschaftlich ist die Wirkung jedenfalls nicht eindeutig abgesichert, obwohl über einige Erfolge berichtet wird.
--> Link
Allerdings würde ich dann keinesfalls die größeren Moleküle aus der Muschel verwenden, sondern die kürzeren Ketten von Glukosamin oder Chondroitin. Sind auch billiger.
Gummibärchen gingen auch, haben allerdings zu viel Zucker.

jochen-muc am 27 Mär 2019 07:50:16

Man sollte aber auch bedenken das viele Medikamente Nebenwirkungen haben können, den Magen z.B. belasten u.ä.

Und ich finde es schon grenzwertig das man einem TA unterstellt, dass er nur OP´s machen will "weil er davon lebt" . :roll:

Das man wie Wolfgang sagt eine zweite Meinung einholt ist richtig und sicher kann man sich auch über Alternativen erkundigen, aber es gibt einfach Fälle weder weder eine Physiotherapie noch diverse natürliche Mittel noch auch ein Tierorthopäde helfen können.

Was Du machen kannst ist in die Uni Tierklinik in München zu fahren.

Der Vorteil dort sind einzelne Fachärzte aus allen Bereichen und die Uni Klinik ist auch ausgestattet wie die wenigsten Tierärzte.

Dort gibt es ja die Fachabteilung für Chirugie. Frag mal ob Du dort einen Termin bei Dr. Kornmayer bekommst. Der wird Dir auf alle Fälle ehrlich sagen was geht oder nicht und NEIN nur weil er Chirurg ist wird er nicht immer zur OP raten

Und keine Angst wegen Parken etc, wenn Du einen Termin hast kannst bis direkt für die Klinik fahren auf dem Uni Gelände

wolfherm am 27 Mär 2019 08:39:27

Jochen,

ich spreche da aus eigener schlechter Erfahrung bei Mensch und Tier.

Winterurlauber am 27 Mär 2019 08:40:57

Wird für Deinen Fall nicht viel bringen, aber trotzdem.
Wir haben u.a. wegen Urlauben mit unserem Hund (8Jahre alt) ein Wohnmobil bestellt. Das Womo kommt demnächst.

Vor 4 Wochen hat unser Hund hinten Probleme mit dem laufen bekommen. Wir wollten in natürlich Röntgen lassen und sind sofort zum Tierarzt. Der hat die Diagnose Cauda -Equina Kompressionssyndrom gemacht und noch nicht einmal geröntgt.
Klar haben wir uns eine zweite Meinung geholt und die war identisch. Beide Ärzte wollen NICHT operieren. Jetzt haben wir nur noch wenig gemeinsamme Zeit, es ist zum heulen.

Im Internett habe ich gelesen, dass auch opreriert wird bei dieser Diagnose. Unser Tierazt kennt allerdings auch die Chance auf Verschlimmbesserung und meint der Hund würde viel mehr leiden durch eine solche Op die kaum was bringen würde.
Ich drück Dir die Daumen für die richtige Entscheidung.

Robert67 am 27 Mär 2019 09:20:59

nulpe hat geschrieben:Zur Frage Grünlippmuschel:

Kann man ja mal versuchen, aber mein naturwissenschaftlicher Verstand weigert sich zu glauben, ….
Wissenschaftlich ist die Wirkung jedenfalls nicht eindeutig abgesichert, obwohl über einige Erfolge berichtet wird.


Mag sein das es sich nicht rational erklären lässt, unserem Hund hilfts.
Wie geschrieben, nicht immer schlägt es an, aber doch recht oft.
Bei Amazon stehen einige Rezessionen dazu, positive wie negative.
Einfach mal nachlesen.

jochen-muc am 27 Mär 2019 09:30:53

wolfherm hat geschrieben:Jochen,

ich spreche da aus eigener schlechter Erfahrung bei Mensch und Tier.


Glaube ich leider gerne, aber es geht halt auch anders (und da spreche ich aus eigener Erfahrung)

Uni Kliniken haben halt einfach den Vorteil, dass man dort nicht unbedingt gewinnoptimiert arbeitet. Die Ärzte bekommen kein "Kopfgeld" für möglichst viele OP´s oder ähnliches.

Natürlich wird ein Chirurg wahrscheinlich eher zu einer OP raten weil er halt aus seinem Wirken oft die Möglichkeiten sieht die sich bieten. Kein TA hat ja die Anzall der Fälle an OP´s um das richtig beurteilen zu können denke ich .

Es gibt ja auch noch den "Orthopädiegott" Pfaff --> Link der sicher einer der führenden Tierorthopäden in Europa ist.

Den muss man halt menschlich schon derpacken :mrgreen: und da bekommst auch nicht so gleich einen Termin. Aber da bekommt man auch eine recht deutliche Ansage :mrgreen: bezüglich Sinnhafigkeit von diversen Op´s

Unterm Strich denke ich ist der Weg lieber eine Meinung zu viel einholen als sich Vorwürfe zu machen der Richtige. Und dann gilt es einfach aus dem Bauch heraus zu entscheiden welchem Rat man am ehesten nachvollziehen kann was man für sich vertreten kann.

Weil natürlich kann man auch "später" operieren. Aber Chica ist jetzt schon 8 Jahre also nicht mehr so ganz taufrisch, dass die Risiken bei einer OP bei älteren Hunden ja auch steigt sollte man auch nicht außer acht lassen.

Birdman am 27 Mär 2019 10:22:55

Danke für Eure Hinweise und Ratschläge! Wir werden sicherlich nichts überstürzen und eventuell auch noch weitere fachliche Meinungen einholen. Zwischenzeitlich werden wir sicherlich auch nicht-invasive Methoden probieren. Wie schon angemerkt wurde, sind halt auch die schmerzstillenden und entzündungshemmenden Mittel nicht ganz ohne. Leider reden wir hier auch nicht von einer beginnenden, sondern wirklich von einer schweren Arthrose. Beide Knochen haben sich mittlerweile auch schon stark verändert (Knochenumbau) und es ist nicht auszuschließen, dass sich hier hin und wieder Teile davon ablösen und entsprechende Schmerzen verursachen.

Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Birdman am 27 Mär 2019 10:26:48

AndiObb hat geschrieben:Hallo Martin,

meine Frau ist nicht nur in Unterhaching aufgewachsen, sie ist auch noch Tierphysiotherapeutin. ...

Hallo Andi,

wollte Dir gerade eine KN schicken, geht wohl aufgrund Deiner Beitragszahl noch nicht. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal bei ihr melden, Danke!

Bergbewohner1 am 27 Mär 2019 19:14:27

Da muß ich dir aber wehement widersprechen jochen - muc, wie kommst du drauf das eine Uniklinik nicht Gewinn orrientiert arbeitet.
Wir waren einige Jahre in in der Uniklinik Leipzig, mit unserem Willy zur Nachuntersuchung, wegen dem gelaserten Melanom im Auge. nach einer Untersuchung von einer Studentin - ist in einer Uniklinik normal, bekamen wir von der leitenden Tierärztin einen Anruf. wir sollen umgehend das Auge entfernen lassen, es sei jetzt Krebs.
Sie hatte Willy ein halbes Jahr nicht untersucht - gesehen.
Wir waren daraufhin bei ihrem Vorgänger in Chemnitz, der wunderte sich nur, das war vor 2 Jahren und das Auge ist immer noch drin, ohne irgendeinen Krebs.
Wegen euren Hund, Birdmann, es ist eine relativ weiter Weg nach Auerbach ins Vogtland, Dr. Zeisler würde ich mal kontaktieren, wenn er so eine Op macht, dann seit ihr dort in beste Hände.
Er hat das Knie von unserem Willy operiert- tadellos, es kommen bundesweit Hubdebesitzer mit ihren Tieren dort hin. Es ist eine relativ kleine Klinik und macht nur was im Interesse des Tieres ist.

jochen-muc am 27 Mär 2019 21:32:33

Bergbewohner1 hat geschrieben:Da muß ich dir aber wehement widersprechen jochen - muc, wie kommst du drauf das eine Uniklinik nicht Gewinn orrientiert arbeitet.


Weil eine UNi KLinik auch sttatliche Zuschüsse bekommt und Ihren Verbleib sicher nicht auf die OP´s von KLeintieren ausrichtet. Obendrein die Ärzte dort ja keinen OP Bonus oder ähnliches bekommen sondern ein immer gleiches Gehalt. Ein großer Unterschied zu einem selbstständigen Tierarzt oder einer privaten Tierklinik in meinen Augen

Bergbewohner1 hat geschrieben:Nach einer Untersuchung von einer Studentin - ist in einer Uniklinik normal,

Das ist in MÜnchen so nicht normal. BIst Du Neu macht die erste Aufnahme auch eine junge Ärztin, nimmt also die Basics für die Klinik auf. Dann wird aber immer der entsprechende Facharzt hinzugezogen

Also meinetwegen eine Ärztin die sich vorwiegend in der Zahnheilkunde bewegt oder ein Arzt der vorwiegend im Bereich der Augen arbeitet ect ect

Bei keinem unserer Besuche (das sind inzwischen ca 1 Termine gewesen) wurden wir "nur" von einem jungen Arzt behanddelt
Bergbewohner1 hat geschrieben:Bekamen wir von der leitenden Tierärztin einen Anruf. wir sollen umgehend das Auge entfernen lassen, es sei jetzt Krebs.
Sie hatte Willy ein halbes Jahr nicht untersucht - gesehen.
Wir waren daraufhin bei ihrem Vorgänger in Chemnitz, der wunderte sich nur .


Das eine Ärztin so eine Diagnose stellt ist sicher ohne die Entnahme einer Probe ein Witz. Aber Ihr seid danach ja auch zu einem ehemaligen UNI Arzt gegangen, oder ? Dann kann das Vertrauen doch nicht so gering gewesen sein denke ich


Bergbewohner1 hat geschrieben:, das war vor 2 Jahren und das Auge ist immer noch drin, ohne irgendeinen Krebs.


Super

Bergbewohner1 hat geschrieben:Wegen euren Hund, Birdmann, es ist eine relativ weiter Weg nach Auerbach ins Vogtland, Dr. Zeisler würde ich mal kontaktieren, wenn er so eine Op macht, dann seit ihr dort in beste Hände.


Ich finde jeden Tipp gut, aber so weit würde ich für eine OP nicht fahren. Allein wegen der Nachsorge oder was ist wenn Probleme auftauchen etc. Dud man hat das Womi aber ich denke zu Hause kann sich ein Tier immer am Besten erholen.

Und es gibt in und um München eine Reihe wirklich guter Kliniken. Auch Private neben der Uniklinik

jochen-muc am 27 Mär 2019 22:17:27

Sorry mein ZIffernfeld spinnt leider

Das sind inzwischen 10 Termine in der Uni Klinik MÜnchen gewesen die mir immer das gleiche Bild vermittelt haben

5 mal wegen den gerissenen Bändern von Gizmo

3 mal wegen den Knubbeln jetzt bei Franzi

2 mal wegen dem Mundgeruch von Bella

Heinz53 am 28 Mär 2019 11:27:52

Ich kann mich nur der Meinung von jochen-muc anschließen und eine Lanze für unsere Uni-Kliniken brechen!
Weder die Entscheidungen noch die wichtigen Untersuchungen werden von Studenten alleine durchgeführt. Mit unseren Pferden und Hunden sind wir seit Jahren "Stammgast" in der Uni-Klinik Gießen, teilweise waren wir monatlich dort.
Zu den Kosten ist zu sagen, daß es eine Gebührenordnung für tierärztliche Leistungen gibt. Es ist dort der Faktor 1 - 3 zulässig, die Uni-Kiniken arbeiten in der Regel mit dem Faktor 1.

Bodimobil am 28 Mär 2019 11:38:29

Und da der TE aus der Nähe von München kommt würde ich auch dort vorstellig werden.
Ich habe auch nur gutes von dort gehört. Hier die Geschichte von Nijo, dem dort ein portosystemischer Shunt operiert wurde. --> Link
... Schließlich erklärte sich die Chefärztin der Kleintierchirurgie der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Frau Prof. Dr. Meyer-Lindenberg, bereit, Canijo zu Tierschutzkonditionen zu operieren. ....

Und die waren extra aus dem Raum Frankfurt dort hin gefahren.

Gruß Andreas

Heinz53 am 28 Mär 2019 12:59:28

Würde ich auch sagen.
Wir kamen damals ja auch aus dem Frankfurter Raum, weil es damals noch keine Andere gab.
Die Münchner müssen mittlerweile 15 -20 Jahre Erfahrung damit haben und wenn man dann noch in der Nähe wohnt.
Was fragt ihr da noch?

Birdman am 01 Apr 2019 09:31:33

Hallo zusammen,

ich wollte ja noch über den Termin vom Donnerstag und die weitere Entwicklung berichten.

Nach einer ausführlichen Untersuchung und auf Basis der mitgebrachten Röntgenbilder bestätigte man in der (privaten) Tierklinik zwar die Diagnose unseres Tierarztes, hat aber entgegen den Befürchtungen nicht für eine möglichst schnelle OP plädiert. Wir wurden ausführlich über verschiedene invasive Möglichkeiten und deren Vor- und Nachteile aufgeklärt. Allerdings wurde uns empfohlen, es zusätzlich zu den derzeit akuten Schmerzmitteln zunächst mit Nahrungsumstellung und einigen ergänzenden Mittel (Traumeel, Zeel und Grünlippenmuschel) sowie Physiotherapie zu versuchen, um eine weitgehende Schmerzfreiheit zu erreichen. Sollte dies nicht gelingen, könne man dann über die weiteren Schritte in Abstufung entscheiden. Eine Hüft-OP sollte dabei aber erst als letztes Mittel in Betracht gezogen werden.

Seit Donnerstag Abend haben wir diese Empfehlungen umgesetzt und es sieht so aus, als ob es Chica mittlerweile deutlich besser als vergangene Woche geht. Ab Mittwoch beginnen wir dann mit Physio. Wir sind erstmal etwas erleichtert aber auch gespannt, wie es sich weiter entwickelt. Danke nochmal für Eure Hinweise!

wolfherm am 01 Apr 2019 09:53:47

Prima. Das hört sich doch sehr gut an. Gute Besserung.

jochen-muc am 01 Apr 2019 10:21:40

wolfherm hat geschrieben:Prima. Das hört sich doch sehr gut an. Gute Besserung.


Ganz großes DITO

Jonah am 01 Apr 2019 10:45:04

Robert67 hat geschrieben:Probiere es erst mal mit Nahrungsergänzung.
Collagil zum Beispiel.


Collagile ist ja sehr teuer. Man zahlt halt auch für die Verpackung und Werbung. Seit über 10 Jahren kaufe ich das Kollagenhydrolisat direkt beim Hersteller, ok, das muss ich in eine eigene Dose umfüllen, aber es kostet nur einen Bruchteil von den Produkten aus dem Veterinärbereich: --> Link

Bergbewohner1 am 13 Apr 2019 15:59:15

Das höhrt sich ja richtig gut an, es ist immer besser es erst mal ohne Skalpell zu versuchen. Da war die private Tierklinik ja nicht gerade gewinnorientiert.

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