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hallo gemeinde, ich habe zur zeit 2 agm a´120 ah an der solaranlage. jetzt möchte ich noch eine dritte einbinden, alledings nur eine mit 80-100 ah (wegen der größe). kann ich dann alle 3 miteinander parallel verbinden und über den einen regler laufen lassen ? oder was müsste ich hierbei beachten ? Gruß Tom
Grundsätzlich ja. Der Regler wird länger brauchen, hat aber sonst kein Problem. Einige Batterien brauchen einen Mindesstrom (BK), der evt. nicht erreicht wird. Kritisch wird gesehen, wenn die Batterien unterschiedlich alt sind. Dabei könnten Querladungen auftreten, die die Lebensdauer verringern. RK Danke für die schnelle Antwort. Würde das auch mit einer einfachen Starterbatterie funktionieren ? (Vermute eher nicht, oder doch ?) Bin auf der elektr. Schiene absoluter Laie. Nochmals Danke Tom
Grundsätzlich ja. Wobei auch Starterbatterien AGM sein können. Falls es eine Bleisäure ist, könnten die idealen Ladeendspannungen noch stärker differieren, was auf lange Sicht die Lebensdauer verringern kann oder bei falscher Einstellung (zu hohe Spannung) die Starterbatterie möglicherweise bald schädigt. RK Hallo RK, die von dir genannte Grundsätzlichkeit scheint mir etwas ungenau. Bei der Parallelschaltung von Batterien sollte beachtet werden das sie gleichen Typs und gleicher Kapazität haben sollen. Wichtig ist auch, dass der Altersunterschied nicht zu hoch ist. Werden die oben genannten Empfehlungen nicht eingehalten, kommt es durch unterschiedliche Innenwiderstände der einzelnen Batterien zu einer dementsprechenden Aufteilung des Stromes und somit zu einer unsymmetrischen Belastung während der Lade- und Entladephase. Zwischen den Batterien fließen teils hohe Ausgleichsströme. Hier weiter Infos: --> Link --> Link Gruß, Holger
Stimmt, wobei das nur bei hohen Strömen relevant wird, also z.B. WR. Außerdem verteilt es sich ja in beiden Fällen etwa gleich. D.h. die schwächere Batterie liefert weniger und nimmt dafür auch weniger auf. Die Maximalströme der Kombi dürfen dann eben nicht mit 3x maximale Einzelströme gerechnet werden.
Warum ? Wenn man mal das erste Zusammenschließen beiseite läßt, gibt es keinen Grund dafür. So hoch können die Spannungsdifferenzen nicht werden, wenn sie parallel geschaltet sind. Daher gibts auch keinen Grund für hohe Ströme zwischen den Batterien. Ist so eine Kombination ideal ? Sicher nicht. Kann man es machen ? Ja. Man sollte die einzelnen Batterien halt mehr kontrollieren, wie ihr Zustand ist. Langes Stehen ohne Ladung ist kritischer, als wenn durch Solar oder Benutzung immer für Ladung gesorgt ist. RK Hallo, ich würde nur Batterien gleichen Typ´s und ähnlichem Alter parallel schalten. Differenz nicht größer 1 Jahr, hängt aber auch davon ab, wie stark die vorhandenen Batterien zuvor belastet wurden. Kapazitätsunterschiede spielen keine so große Rolle. Gruß Gerald Das kannst Du wenn die Bedingungen aus dem Vorbeitrag ( gleicher Typ, etwa gleiches Alter usw. ) gegeben sind. Als Handwerks- und Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik muss ich klar sagen, dass Deine Antwort so wie Du es geschrieben hast, falsch ist. Bei unterschiedlichen Batteriearten / typen bzw. unterschiedlichem Alter werden bei jeder Ladung - und Entladung Spannungsdifferenzen und Ausgleichsströme fließen, die zu einem Defekt der Akkus, mindestens jedoch zu einer stark verkürzten Lebenserwartung führen werden. Bei unterschiedlichen bzw. mehreren Akkus ist auch die Frage wo die notwendige Temperaturmessung des Reglers erfolgen soll usw. Das Fazit "kann man es machen" als "ja" zu bezeichnen ist nicht fachgerecht. Die Aussage, dass es nicht nur nicht ideal ist, ist in diesem Fall unzureichend.
Schlecht formuliert: Spannungsdifferenzen können nicht fliessen. Wo fliessen Ströme ? Bei der Ladung in die Akkus, bei Entladung heraus. Sie verteilen sich nach Innenwiderstand und innerer Spannung, dann hat noch der Leitungswiderstand eine Auswirkung. Allerdings immer nur in eine Richtung, nicht zwischen den Akkus. Die äußere Spannung wird ja durch die Parallelschaltung weitgehend gleich gehalten (nur Kabel). Warum sollten hier Ausgleichsströme zwischen den Batterien fliessen, wenn die Spannungsdifferenz minimal ist und die großen Ströme raus oder rein gehen ? Im Ruhezustand ist es etwas anderes, wenn ein Akku eine höhere Selbstentladung hat und seine innere Spannung schneller sinkt. Aber auch da wird es nicht zu hohen Strömen kommen, evt. nur zu zeitlich länger fliessenden. Allein schon weil der schlechte Akku meistens einen hohen Innenwiderstand hat. Vorausgesetzt man hat nicht einen Zellenschluß. Dann kann es wirklich zu hohen Ausgleichsströmen kommen. RK
Ja da fehlt hinter Spannungsdifferenzen "entstehen". Die Ströme fließen zwischen den Akkus, auch wenn Du dies ausschließt. Sei mir nicht böse, aber ich habe zunächst 3,5 Jahre bei Siemens gelernt, dann nach Berufstätigkeit 2 Jahre die Meisterschulen besucht und habe nun über 45 Jahre Berufspraxis. Ich weiß wovon ich spreche und kenne die Problematik von Akkuschaltungen sehr gut.
es gibt keine Spannungsdifferenzen, da alle Batterien parallel geschaltet sind und an der gleichen Spannung liegen und wenn es keine treibende Spannung gibt, kann auch kein Strom fließen wer anderer Meinung ist, möge mir das anhand der Kirchhoffchen Regeln --> Link nachweisen die Stromaufteilung beim Laden / Entladen erfolgt umgekehrt proportional den Innenwiderständen doof ist es halt nur wenn eine Batterie eine höhere Selbstentladung hat, die macht dann halt die gesunden nieder grüße klaus
Hallo, man darf nicht nur einen eingeschwungenen Zustand betrachten. Gedankenexperiment: Man überlege, was mit parallel geschalteten Batterien, mit unterschiedlichem Innenwiderstand, passiert, wenn ich z.B. 50A eine Stunde fließen lasse. Welchen Zustand haben sie danach? An die EMK denken. Nach dieser Stunde schalte ich alle Verbraucher aus. Jetzt fällt der Spannungsabfall über den Innenwiderstand weg. Fließen jetzt Ausgleichsströme (wie hoch auch immer) - ja oder nein? Mal davon abgesehen, das die Batterie mit dem niedrigeren Innenwiderstand sicher schneller altert. Gruß Gerald Dann klemm die Batterien nach dem Laden oder Entladen mal ganz schnell aus einander und mess dann die einzenen Akkuspannungen, dann wirst Du erkennen, das Spannungsdifferenzen bestehen, die sehr wohl zu ständigen Ausgleichsströmen führen. Ebenfalls kannst Du die Verbindungen auftrennen und mit einem Stremmessgerät die Ausgleichströme messen und so auf Spannungsdifferenzen rückschließen.
Das ist genau der Fehler im Gedanken! Wir reden hier von einer permanenten Parallelschaltung. Und da fließen keine Ausgleichströme zwischen den Batterien sondern nur Teilströme in und aus den Batterien!! Anders sieht es aus bei der partitiellen Parallelschaltung von Start- und Aufbaubatterie über ein Trenn/Koppelrelais. Und diese wird lustigerweise von den Aufbauherstellern geschaffen. Da fließen tatsächlich bei jedem Schaltvorgang im Relais Ausgleichströme von einer Batterieart in die andere. Und diese Batterien werden auch noch mit unterschiedlichen Spannungen und unterschiedlichen Verbrauchern mit unterschiedlichen Strömen entladen. Darüber diskutiert aber niemand!! Also sollte man den theoretischen Ball flach halten und die seit jahrzehnten ausgeübten praktischen Anwendungen betrachten. Im Klartext: Nur gleiche Batterien vom gleichen Hersteller und Alter parallelschalten ist theoretisch richtig, hat in der Unterlassung aber kaum praktische Auswirkungen und wird von allen Womo-Herstellern seit Jahrzehnten in der schlimmsten Form (zu/wegschalten) praktiziert. Gruß Andreas
Stimmt nicht so ganz. Durch den unterschiedlichen Stromfluss durch die (mit unterschiedlichen Innenwiderstand) parallel geschalteten Batterien entstehen unterschiedliche Ladungszustände und damit ist/wird die EMK unterschiedlich. Solange Ströme beim Laden oder Entladen der Batterien fließen, spiegeln sich die Unterschiede der EMK durch Überlagerungseffekte nur in der Stromstärke durch die beiden Batterien wider. Unterbricht man die Entladung (Verbraucher werden ausgeschaltet) oder unterbricht man die Ladung (Motor aus, Landstrom abstecken), fließt ein Ausgleichsstrom. Zugegeben sind diese Ausgleichsströme nicht so "wahnsinnig" hoch. Der gleiche Effekt tritt auch ein, wenn man gleiche Batterien nicht "über Kreuz", sondern Plus und Minus nur an einer Batterie abnimmt. Dadurch kommt zum Innenwiderstand der entfernten Batterie der Widerstand der Kabel. Ich hatte das mal nachgerechnet, wenn ich mich recht erinnere für einen Abstand von 2 Batterien mit 0,5m Abstand und mit 50mm² verbunden. Da kam eine Differenz der Ströme von 5% heraus. Den Fall habe ich mit Exide diskutiert, die lehnen die Gewährleistung ab, wenn die Batterien so angeschlossen sind. Nach deren Aussage führt dieser dauerhafte Unterschied zu einer früheren Alterung der Batterie, an der die Anschlüsse verkabelt sind.
Doch, ich mit Exide. :D Laut Exide werden Schädigungen an der Starterbatterie nur dadurch weitgehend verhindert, dass die Starterbatterie durch die Lima weitgehend im Zustand "voll" bleibt und kaum entladen wird. Das hat sich jedoch durch die Smartregelung der Euro 6 Fahrzeuge und durch die Start/Stopp Automatik geändert. Dies ist auch der Grund, warum heute andere Batterietypen (teilweise AGM) in die Fahrzeuge als Starterbatterien eingebaut werden. Würde man herkömmliche Starterbatterien dauerhaft mit z.B. Gel-Batterien verbinden, führt das zu einer erheblichen Verkürzung der Lebensdauer der Starterbatterien, unter anderem durch die tieferen Entladezustände der Verbraucherbatterien, für die Starterbatterien nicht gut geeignet sind. So Exide. Scheint plausibel zu sein. Auch aus diesem Grund bleibe ich bei meiner weiter oben gemachten Aussage zum Parallelschalten von Batterien. Man kann das natürlich ignorieren, braucht sich dann aber nicht über die kürzere Lebensdauer seiner Batterien wundern. Gruß Gerald
Vielleicht teilt uns der TE mit wie Alt die 2 AGM und welcher Typ die sind und welches Alter die Starterbatterie hat und die genaue Kapazität. 80-100 Ah sind nur eine Hausnummer. Gruß Franz Nein, funktioniert nicht! Zuerst wird die 100er Batterie sterben, da diese als 1. beim Laden in Gasung geht. Sollte aber eine der beiden Grossen altersmaessig schwaecher sein, wird diese hochgehen, evtl. mit der Kleinen zusammen oder in kurzer Folge. Kurz, Du baust Dir ne Zeitbombe welche Dir den kompletten Akkusatz ruiniert! Man kann Batterien parallel schalten wenn sie gleicher Art sind und in etwa gleichen Alter. Beim zuschalten wenn möglich gleicher Ladezustand. Die Kapazität kann unterschiedlich sein. Es werden alle gleich voll und entladen sich auch gleich. Laut Varta Bordbuch.
Aber nur mit einem (alten?) ungeeigneten Ladegerät. Sonst wird einfach alles bis zur passenden Spannung geladen und fertig. In die Gasung sollte man sowieso nie kommen. Die Kapazität wirkt sich nicht auf die Ladeendspannung aus (solange man die Technologien berücksichtigt). Genauso wenig wird irgendwas hochgehen, solange keine Batterie einen Schluß hat. Schlimmstenfalls steigt die Selbstentladung. RK Parallel geschaltete Batterien die unterschiedliche Kapazität haben regeln sich beim Laden selber über ihren Innenwiederstand. Es werden alle immer gleich geladen,ist wie bei den kommuzierenden Röhren. Es pendelt sich immer aus. Falls eine voller werden sollte ist der Innenwiederstand höher und sie nimmt weniger Strom auf bis wieder Gleichheit besteht. Wir wissen nicht welches Ladegerät mit möglicherweise 14,7 Ladeendspg. Und eine Normale Starterbatterie, die passen nicht zusammen. Momentan alles graue Theorie. Das Geld das der TE dafür ausgibt, kann er locker ein Solarpanel mit billigen Regler ausgeben. damit hat er mehr davon. Gruss Franz
Das ist (teilweise) falsch! Sie gleichen sich aus, da die vollere Batterie eine höhere EMK hat. Aber der Innenwiderstand sinkt mit voller werdender Batterie. Korinthenkakkermodus aus. :lach: Gruß Gerald
Nein, es stimmt nicht ganz!! da gebe ich dir ja recht. Deshalb Theorie und Praxis. Und dass du mit Exide diskutierst finde ich gut, nur deren Aussage finde ich sehr in deren Interesse. Und dass Chassishersteller AGM verbauen weil ein paar Aufbauhersteller dies tun will ich nicht so ganz glauben. Die Chassishersteller tun dies weil sie dann mit der Ladespannung höher gehen können und damit nicht über die Gasungsgrenze schwappen. Aber egal, wir sind uns einig, besser gleiche Batterien. Gruß Andreas Hallo Andreas, natürlich argumentiert Exide nach ihrer Interessenlage. Ich sehe das auch nicht ganz so eng wie Exide. Ich wollte nur auch mal die Sicht der Hersteller zum Ausdruck bringen. Tendenziell ist das schon richtig, was Exide sagt, ob das aber immer die negativen Auswirkungen hat wie unterstellt - da spielt natürlich das Eigeninteresse eine nicht unerhebliche Rolle. Das mit der geänderten Ausstattung von Fahrzeugen, da habe ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt. Wegen Euro 6 und der Start/Stop Automatik werden die Starterbatterien stärker belastet und teilweise tiefer entladen. Deshalb wird auf andere Batterietypen ausgewichen oder gar speziell dafür neue Typen entwickelt. Gruß Gerald
Ab einer unteren Grenze der Batteriespannung schaltet der Motor nicht mehr ab. Bei meinen PKW hat der Motor den ganzen Winter nicht abgeschaltet. Die Tendenz konnte ich bei mir auch beobachten. (Euro 6 Fahrzeug) Tiefere Temperaturen und vielleicht noch oft Kurzstrecken belasten die Batterie zusätzlich. Anfang März war ich wegen einem Update der Start/Stop Automatik in der Werkstatt. Die hat mich auch auf einen recht niedrigen Batterieladezustand hingewiesen. Nach dem Update hatte ich zunächst den Verdacht, das die Automatik nicht mehr arbeitet, vorher hat sie trotz Winter noch hin und wieder abgeschaltet, danach nicht mehr. Erst seit kurzem, seit die Temperaturen wieder wärmer geworden sind, wird der Motor wieder häufiger abgeschaltet. Gruß Gerald Da ich gerade eine kleine Bleigel kaufen mußte, habe ich mal einen Test gemacht zum Zusammenschließen und danach. Die Akkus sind viel kleiner als unsere im Womo, aber tendenziell sollte es gleich sein. Testobjekte: 12V 7Ah (neu) 12V 5Ah(alt, aus einer USV, vermutliche Restkapazität 30-40%) Laden der Akkus parallel bis der Strom auf 200mA runtergegangen ist und sich auch länger nicht mehr verändert hat. Trennen der Akkus und von der Ladequelle (14,4V fix). 13,52V und 13,1V direkt danach. Dann die Akkus koppeln: direkt beim Anschliessen: 114mA max. schnell sinkend nach 1min 27mA 5min 22mA (bei 13,2V) 70min 17mA danach getrennt gemessen: 13,15V 13,02V D.h. der Querstrom ist nicht besonders hoch und sinkt schnell ab. Linear auf einen 95Ah Akku hochgerechnet, wären das 1,5Amax. Evt. habe ich eine kurze Spitze nicht gesehen. Der langfristige Querstrom ist nicht zu vernachlässigen. Die bessere Batterie wird kontinuierlich entladen. Mit dem letzten Strom gerechnet würde sie theoretisch nach 17 Tagen leer sein. Praktisch wird der Strom wohl weiter sinken, wenn sich die Akkus annähern. Hochgerechnet wären das im Womo 230mA. Nicht schön, aber zumindest mit einer Solaranlage, die mitläuft, auch auf längere Zeit kein Problem. Wobei man berücksichtigen muß, daß die Akkus im Test extrem unterschiedlich waren. RK |
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