aqua
luftfederung

Jährliche WOMO Kosten 1, 2


hosche am 10 Apr 2019 09:14:59

Hallo,
nach einer Kastenwagenmiete spielen wir nun mit dem Gedanken uns ein eigenes WOMO zuzulegen.
Vorab würde uns aber interessieren welche jährliche Fixkosten denn hier in etwa anfallen?
Wie z.B.: Steuer, Haftplicht-, Vollkaskoversicherung, TÜV, Gasprüfung, Kundendienst, Ölwechsel, Reifen, sonstige Wartungsarbeiten, Reparaturen usw.
Gibt es hier eine grobe Hausnummer?
Ach ja, in der engeren Auswahl ist gerade der Clever Celebration 2019 mit einem Citroen Motor mit 160PS für ca. 40.000,-€. Dies scheint für uns aktuell das beste Preisleistungsverhältnis zu sein, sind aber für alles andere noch offen!
Vielen Dank schon mal für Eure Unterstützung.
Gruß aus dem Schwabenland Hosche

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Mann am 10 Apr 2019 09:33:02

das sind so Fragen................
Welche Schadenfreiheitsklasse? Zehn Daumen, oder Selbermacher? wieviel km im Jahr? Sommer oder auch Winter? Sparfuchs oder Markenaffin z.b. bei den Reifen, Freisteher, Campingplatzfahrer? Reiseziele betreffs Maut? usw.usw.

vemi am 10 Apr 2019 09:43:38

Also ohne ins Detail zu gehen, kalkuliere ich immer um die 2.000 bis 2.500 EUR jedes Jahr ein. Da unser mittlerweile 10 Jahre wird, steigen natürlich auch die Kosten an Reparaturen. In diesem Jahr waren es mit Versicherung, Steuer, kleinere Ersatzteile und bezahltem Parkplatz bereits 1.400 EUR. Es steht mindestens noch die Gasprüfung mit Austausch der befristeten Komponenten, TÜV, HU an. Weiterhin will ich mal wieder eine Dichtheitsprüfung machen lassen, der Bodenbelag im Fahrerhaus ist gerissen und muss getauscht werden (in Eigenregie am Wochenende, Material ca. 250 EUR).

Gruß Vemi

rkopka am 10 Apr 2019 09:58:36

Hier --> Link gibts die fast idente Frage.
Hier --> Link weitere Antworten. Und mit der Suche nach "Unterhaltskosten" noch zwei weitere Threads.

vemi hat geschrieben:Also ohne ins Detail zu gehen, kalkuliere ich immer um die 2.000 bis 2.500 EUR jedes Jahr ein.

Das brauche ich schon ohne Investitionen und größere Reparaturen. €1500 allein für Kasko (Haftpflicht und Steuer brauche ich nicht) und Abstellplatz.

RK

vemi am 10 Apr 2019 10:00:29

rkopka hat geschrieben:(Haftpflicht und Steuer brauche ich nicht)


Wie geht denn das?

tztz2000 am 10 Apr 2019 10:01:03

vemi hat geschrieben:Also ohne ins Detail zu gehen, kalkuliere ich immer um die 2.000 bis 2.500 EUR jedes Jahr ein.

.... und mindestens die gleiche Summe noch mal als Wertverlust dazurechnen! :!:

Das sind zwar nur fiktive Kosten, aber irgendwann muss ja die Kiste auch mal ersetzt werden und dann ist es schön, wenn man sich einen Batzen zurückgelegt hat. Die Meisten machen das sicher nicht.... ich auch nicht! :D

Canadier am 10 Apr 2019 10:02:35

Hallo hosche,
das ist, wie "Mann" schon schrieb,so nicht zu beantworten.
Fäng schon mal beim Fahrzeug an : groß, klein, alt, jung,neu ?
Wo steht das Fahrzeug: zuhause oder in einer angemieteten Halle ?
Versicherung dafür: wieviel %, VK, TK ?
Das sind erstmal die Kosten die immer wiederkehren.
Dazu dann Werkstattkosten und TÜV.
Und dann kommt erst die variablen Kosten, sprich Stellplatz, Campingplatz, Freisteher,
und wie oft und wie weit.
Denn ob du mit dem Kastenwagen in die nächste Stadt fährst und dort auf dem großen Parkplatz übernachtest,
oder du mit dem "Dickschiff" auf den 4 Sterne Campingplatz an der Adria fährst, sind natürlich schon Unterschiede.
Ganz wichtig bei deiner "Berechnung" wäre auch ob du das Womo nur 2 mal im Jahr für den Urlaub benutzen willst,
oder doch schon etwas häufiger.
Du siehst da kommen Fragen über Fragen.

rkopka am 10 Apr 2019 10:04:26

rkopka hat geschrieben:(Haftpflicht und Steuer brauche ich nicht)
vemi hat geschrieben:Wie geht denn das?

Wechselkennzeichen in A :-)
Eigentlich müßte ich die Hälfte dazurechnen, aber das ist in meiner Kalkulation alles beim PKW, den ich sowieso habe.

RK

thomas56 am 10 Apr 2019 10:05:05

das kann man nicht vergleichen! Das kann sich nur jeder selber ausrechnen und dann stimmt das Ergebnis immer noch nicht, weil es beim Womo zu viele Unbekannte gibt.

tztz2000 am 10 Apr 2019 10:07:41

Canadier hat geschrieben:Und dann kommt erst die variablen Kosten, sprich Stellplatz, Campingplatz, Freisteher, und wie oft und wie weit.

Na ja, dagegen kann man die Kosten rechnen, die man ohne WoMo für's Verreisen auch hat....

.... es sei denn, man macht Urlaub in Balkonien.... aber das Leben zuhause kostet ja auch was! :D


Jeder sollte sich im Klaren sein, dass ein WoMo ein Geld kostendes Hobby ist. Geld sparen tut man damit nicht und betriebswirtschaftlich kann man sich das auch nicht "schön" rechnen.

quax1968 am 10 Apr 2019 10:13:20

Pro PS = 10 Euro pro Jahr
Ergo 160 PS = 1600 Euro pro Jahr :-)

rkopka am 10 Apr 2019 10:20:59

thomas56 hat geschrieben:das kann man nicht vergleichen! Das kann sich nur jeder selber ausrechnen und dann stimmt das Ergebnis immer noch nicht, weil es beim Womo zu viele Unbekannte gibt.

Stimmt. Allein schon das Abstellen. Der eine steht auf der Straße oder im Garten für €0, der andere braucht/will eine Garage um €100/Monat. Allerdings gibts einige Posten, die einfach Pflicht sind (wenn auch für jeden unterschiedlich), wie z.B. Steuer und Versicherung, TÜV, Reifen alle paar Jahre.

Canadier hat geschrieben:Und dann kommt erst die variablen Kosten, sprich Stellplatz, Campingplatz, Freisteher, und wie oft und wie weit.
tztz2000 hat geschrieben:Na ja, dagegen kann man die Kosten rechnen, die man ohne WoMo für's Verreisen auch hat....

Wobei es hier ja nur um die Unterhaltskosten ging. Die tatsächlichen Reisekosten sollte man davon trennen, um eine vernünftige Übersicht zu bekommen, da sie je nach Ziel und Urlaubsart variieren und auch mal ganz wegfallen können. Der Unterhalt bleibt.

Jeder sollte sich im Klaren sein, dass ein WoMo ein Geld kostendes Hobby ist. Geld sparen tut man damit nicht und betriebswirtschaftlich kann man sich das auch nicht "schön" rechnen.

Stimmt. Das bringt höchstens für sparsame Langzeiturlauber einen wirklichen Vorteil. Aber auch das war nicht das Thema.

RK

vemi am 10 Apr 2019 10:24:24

Es ging in der Frage ja nur um die Fixkosten.

Wenn ich die variablen Kosten mit dazu rechne, ist es kein teures Hobby. Wir haben in den letzten knapp 6 Wochen Frankreich keine 2.500 EUR für wirklich alles bezahlt, das bekomme ich mit einer dreiköpfigen Familie nicht mal bei 14 Tagen Spanien hin. Allerdings fallen nun oft Wochenendreisen an, die wir früher nicht hatten.

Wenn ich unsere letzten 10 Jahre Revue passieren lassen und den Wertverlust einrechne, wir haben gebraucht gekauft, war es insgesamt billiger, als wenn wir jedes Jahr 2 x verreist wären.

Aktuell wollen wir für 4-6 Wochen nach Schweden. wenn ich nur das Haus rechne was ich anmieten würde, läge ich mindestens bei 2.000 bis 3.000 EUR, nur für das Haus. Dazu kommt alles andere, was notwendig ist. Somit relativieren sich die Fixkosten schon wieder.

Gruß Vemi

fomo am 10 Apr 2019 10:59:20

hosche hat geschrieben:jährliche Fixkosten?

Bei mir sind das:
Stellplatz 360 €
Steuer 240 €
Versicherung 530 €
§29/Gas 70 € (140 € jedes 2. Jahr)
Summe Fixkosten 1200 €
Alles andere ist variabel, da von der Fahrleistung abhängig.

ecki1962 am 10 Apr 2019 11:14:19

hosche hat geschrieben:Hallo,

Ach ja, in der engeren Auswahl ist gerade der Clever Celebration 2019 mit einem Citroen Motor mit 160PS für ca. 40.000,-€.


Der größte irreversible Fehler passiert beim Sparen meist ganz am Anfang: Das Chassis. Wegen grob 2000,- Euro würde ich nicht auf einen Citroen mit PKW-Technik gehen. Die Ducatos sind als NFz ausgelegt und wesentlich robuster und langlebiger. Da es den Celebration nur auf Citroen gibt, um billig zu sein, wäre das für mich ein Ausschlusskriterium.

Vorsicht auch vor Falschbeurteilung des Wertverlustes. Die Vergangenheit ist kein Indikator für die Zukunft. Im Moment boomt der Markt und die Welt wird mit Kastenwagen geflutet. Daher hohe Gebrauchtpreise. Wenn der Zenit überschritten wird, und damit rechne ich in mittlerer Zukunft, steht einer sinkenden Nachfrage ein Meer an Bestandsfahrzeugen gegenüber.

ossi2 am 10 Apr 2019 11:42:00

Als reine Fixkosten fallen bei uns z.B. an:
- Versicherung: 450,-
- Steuer: 340,-
- TÜV (jährlich): 149,-
- Scheune (Stellplatz): 500,-
- Inspektion: 500,-
Macht gerundet etwa 2.000,- pro Jahr.
Da unser Schätzchen schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat, ist der Wertverlust nicht mehr so hoch. Dafür kommt die ein oder andere Reparatur dazu. Beides zusammen würde ich pauschal auch mal mit ca. 2.000,- ansetzen.
D.h. ich bin sozusagen schon 4.000,- EUR los und bin noch nicht einen km mit dem WoMo gefahren und habe noch keine Nacht darin verbracht.

Ciao ossi

tztz2000 am 10 Apr 2019 11:45:24

ecki1962 hat geschrieben:Der größte irreversible Fehler passiert beim Sparen meist ganz am Anfang: Das Chassis. Wegen grob 2000,- Euro würde ich nicht auf einen Citroen mit PKW-Technik gehen. Die Ducatos sind als NFz ausgelegt und wesentlich robuster und langlebiger. Da es den Celebration nur auf Citroen gibt, um billig zu sein, wäre das für mich ein Ausschlusskriterium.

Das stimmt so nicht!

Den Citroen gibt's genauso mit Maxi-Fahrwerk oder als 4-Tonner, wie den Fiat auch.

Ausserdem hat Citroen ab 120 PS Motoren mit Euro 6d temp.... da träumt Fiat noch davon!

klapnix am 10 Apr 2019 13:22:12

nur zur Info
die kommen alle aus dem gleichen Werk in Italien.
Fiat - Citroen - Peugeot und demnächst auch alle Opel Transporter. Darum werden die auch alle Sevels genannt. Jeder baut nur noch seine Hersteller Spezifischen Teile ein. Chassis und Karosse sind nahezu gleich.

Gruß Micha

udob am 10 Apr 2019 13:55:10

Ich hab da mal in meine Kostenrechnung meines Womos geschaut.

Ich habe bis heute rund 25.000 € für die Zeit vom 30.1.2014 bis heute ohne Anschaffungswert des Fahrzeuges gesteckt.

Da sind alle Aufwendungen für das Fahrzeug, die Spritkosten, Steuer Versicherung Reifen und sonstige Anschaffungen Stellplatz und Campingplatzkosten ( zusätzliche Luftfederung) und ein paar Kleinigkeiten enthalten.
Das sind bei derzeit rund 611 Nutzungstagen rund 41 Euro pro Nutzungstag, oder bei 68.500 km rund 0,37 € Kilometer.

Bei Berücksichtigung der Anschaffung komme ich auf rund 61 Euro pro Nutzungstag bei einer linearen Abschreibung über 10 Jahre.

Fazit:
Wenn man es nutzt wie wir ( rund 130 Tage im Jahr) muss man schon ohne Anschaffung rund 5000 € im Jahr in die Hand nehmen.

hosche am 10 Apr 2019 14:16:24

Ok dann kalkuliere ich mal für den Kastenwagen mit mind. folgenden jährlichen Fixkosten:
Steuer + Versicherung ca. 1200€
TÜV + ASU ca. 150€
Gasprüfung ca. 70€
Inspektion + Sontiges ca. 600€
Gesamt ca. 2000€

Alle 3 Jahre neue Reifen ca. 600€
Die Benzin-, Maut-, Übernachtungskosten usw. … und der Wertverlust mit ca. 3000€ kommt natürlich noch dazu!

Canadier am 10 Apr 2019 14:25:05

Also für nen Kastenwagen unter 3.5to fallen TÜV, AU und Gasprüfung nur alle 2 Jahre an.

tztz2000 am 10 Apr 2019 14:42:34

Canadier hat geschrieben:Also für nen Kastenwagen unter 3.5to fallen TÜV, AU und Gasprüfung nur alle 2 Jahre an.

Vielleicht will er auflasten!? :nixweiss:

Ansonsten schadet ein bissel Reserve doch nicht! :wink:

hosche am 10 Apr 2019 14:45:18

Prima wenn für den Kastenwagen nur alle 2 Jahre TÜV anfällt!!!

Canadier am 10 Apr 2019 14:47:03

tztz2000 hat geschrieben:
Ansonsten schadet ein bissel Reserve doch nicht! :wink:

Ja nee iss klar.
Fahre mit dem Neiwagen auch die ersten 10 Jahre jedes Jahr zum TÜV.
Hab ich dann die nächsten 10 Jahre Reserve? Bild

Canadier am 10 Apr 2019 14:48:00

hosche hat geschrieben:Prima wenn für den Kastenwagen nur alle 2 Jahre TÜV anfällt!!!

Hallo hosche, ja aber nur bei unter 3,5to

ecki1962 am 10 Apr 2019 15:12:17

klapnix hat geschrieben:nur zur Info
die kommen alle aus dem gleichen Werk in Italien.
Gruß Micha


Es ging nicht darum dass Citroen auch ein Heavy Fahrwerk hat. Das ist schon klar.
Es ging auch nicht darum dass alles aus dem Sevel Werk kommen. Das ist auch klar.

Es geht darum dass Citroen trotz beider oben geschriebener Tatsachen ein billiges und wenig robustes PKW-Motörchen und Getriebe und bislang wirkungslose Fake-Ad-Blue Technik verwendet. Nur zur Info.

ecki1962 am 10 Apr 2019 15:18:56

tztz2000 hat geschrieben:Das stimmt so nicht!

Den Citroen gibt's genauso mit Maxi-Fahrwerk oder als 4-Tonner, wie den Fiat auch.



Wer sprach von Maxi-Fahrwerk ? Es ging um die PKW-Technik (MOTOR, GETRIEBE) unter der Haube.

ecki1962 am 10 Apr 2019 16:02:49

hosche hat geschrieben:Ok dann kalkuliere ich mal für den Kastenwagen mit mind. folgenden jährlichen Fixkosten:
Steuer + Versicherung ca. 1200€
TÜV + ASU ca. 150€
Gasprüfung ca. 70€
Inspektion + Sontiges ca. 600€
Gesamt ca. 2000€

Alle 3 Jahre neue Reifen ca. 600€
Die Benzin-, Maut-, Übernachtungskosten usw. … und der Wertverlust mit ca. 3000€ kommt natürlich noch dazu!


4 Reifen 600€ = Marke YingYangYung, würde eher 900,- Bis 1000,- ansetzen.
Wertverlust 3000,- eher langfristig, in den ersten Jahren mehr.
Ich sage mal pauschal man sollte nach dem Kauf min. 10k€ p.A. für das KAWa Hobby frei verfügbar haben sonst kann das nicht wirklich funktionieren.

rkopka am 10 Apr 2019 16:45:11

ecki1962 hat geschrieben:4 Reifen 600€ = Marke YingYangYung, würde eher 900,- Bis 1000,- ansetzen.

Meine Vredestein GJR haben €552 gekostet (alles incl.).

Wertverlust 3000,- eher langfristig, in den ersten Jahren mehr.

Kommt sicher auch auf den Kaufpreis an, aber derzeit ist der auch am Anfang eher niedrig. Ich hab damals nach Alkoven unteres Preissegment gesucht und hab bei den Gebrauchangeboten ungefähr diese €3000/Jahr gesehen (ab Kauf).

Ich sage mal pauschal man sollte nach dem Kauf min. 10k€ p.A. für das KAWa Hobby frei verfügbar haben sonst kann das nicht wirklich funktionieren.

Wenn man sehr viel fährt und das mit einrechnet und vielleicht noch eine Abschreibung bzw. Ansparen für den nächsten mit dazurechnet und Rücklagen für große Reparaturen, dann vielleicht. Sonst ist der Wert zu hoch.
Ich hatte letztes Jahr etwas über €3000 für reine Womokosten plus nochmal das gleiche für die Reisen.

RK

vemi am 10 Apr 2019 17:05:38

ich habe jetzt auch mal meine Fixkosten zusammengesucht, natürlich ohne Wertverlust:

2018 = 1.720,47
2017 = 1.826,85
2016 = 4.023,80
2015 = 2.173,43
2014 = 2.380,72

also im Durchschnitt in den letzten Jahren rd. 2.500 EUR

Gruß Vemi

Alter Hans am 10 Apr 2019 17:29:25

Mein kleines Alkovenmobil kostet uns jährlich:

Steuer 290 (derzeit)
Versicherung mit Vollkasko 474 (derzeit)
TÜV und Gasprüfung 1/2 80

Zusammen 844 €
Wertminderung 3.000 €

Laufende Betriebskosten (Schnitt von 17 Jahren): 18 Ct/km als Kfz errechnet. (Diesel, KD, Rep. Fahrzeug, Reifen)
Mehrkosten durch Womoausstattung und -Rep.: 1 Ct/km (zB Sachkosten Kühlbox, Bordakkus, Ladegeräte....)

Errechnet bei 10.000 km Jahresfahrleistung:
844 + 3.000 + 1900 = 5.744 € Gesamtkosten/Jahr

Oder:
entsprechend bei 15.000 km:
844 + 3.000 + 2.850 = 6.694 € Gesamtkosten/Jahr

Es steht kostenfrei im Carport unseres Grundstücks. Reparaturen am Fahrzeug weitgehend durch Fachwerkstatt.
Reparaturen am Wohnmobilaufbau, Womotechnik und Einrichtung in Eigenleistung ohne Kostenansatz.
Km Stand inzwischen ca 320 Tkm

ecki1962 am 10 Apr 2019 18:15:49

rkopka hat geschrieben:Meine Vredestein GJR haben €552 gekostet (alles incl.).

Ich finde den Michelin Cross Climate für das Maxi-Fahrgestell nicht unter 200 ohne Montage :-(

rkopka hat geschrieben:Wertverlust....aber derzeit ist der auch am Anfang eher niedrig. Ich hab damals nach Alkoven unteres Preissegment gesucht und hab bei den Gebrauchangeboten ungefähr diese €3000/Jahr gesehen (ab Kauf).

Zwischen Angeboten und realem VK liegt noch einiges...und wie oben geschrieben derzeitiger Wertverlust ist bald ein Trugschluss, das wird sich ändern.

rkopka hat geschrieben:10k€...und vielleicht noch eine Abschreibung bzw. Ansparen für den nächsten mit dazurechnet und Rücklagen für große Reparaturen, dann vielleicht. Sonst ist der Wert zu hoch....

Wenn dann muss man die kompletten Systemkosten betrachten, incl. aller Abschreibungen. Sonst ist es ein Trugschluss und man lebt vom Eingemachten. Ich habe auch nicht geschrieben dass das Hobby immer 10k€/p.A. kostet, sondern das man allerallermindestens diese Summe p.A. dafür frei haben sollte. Bei größeren, teureren WoMos natürlich entsprechend mehr.

Jagstcamp-Widdern am 10 Apr 2019 18:45:05

wenn 10 k€/a echte kosten wären, würde ich kein Womo mehr fahren...

karre inc ausbau: 13
nach 10 jahren bringt er noch 3, also wertverlust 1/a
steuer/versicherung (ca. 7 monate zulassungszeitraum) 0,3
reparaturen/service/tüv 0,5
alle 6 jahre ein satz langling 0,5, also rund 0,1/a
keine park oder unterstellkosten

somit bin ich bei rund 2k€/a

allesbleibtgut
hartmut

ecki1962 am 10 Apr 2019 19:20:40

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:wenn 10 k€/a echte kosten wären, würde ich kein womo mehr fahren...

karre inc ausbau: 13
nach 10 jahren bringt er noch 3, also wertverlust 1/a
steuer/versicherung (ca. 7 monate zulassungszeitraum) 0,3
reparaturen/service/tüv 0,5
alle 6 jahre ein satz langling 0,5, also rund 0,1/a

somit bin ich bei rund 2k€/a


Das kann man natürlich auch beliebig rauf- und runterskalieren, bis hin zum Igluzelt.

dieterk am 10 Apr 2019 20:26:46

Hallo,

ich sag mal, bei mir Fixkosten im Jahr ca. 1300, bestehend aus gemietetem Carport zum Unterstellen, Versicherung und Steuer, allerdings Ganzjahreszulassung.

Dazu kommen dann die Kosten, die nicht jährlich anfallen, z.B. letztes Jahr neue Reifen für 450, dieses Jahr, gerade letzte Woche, programmierte Wartung mit Klimaservice für 410 Euro. Und im Herbst noch TÜV, AU und Gasprüfung.

Urlaubskosten, Sprit etc. und Unvorhergesehenes, z.B. Reparaturen, kommen OnTop hinzu. Dies lässt sich halt schlecht kalkulieren.

Gruß
Dieter

road-king am 10 Apr 2019 23:20:32

Zins oder Zinsverlust 2%aus 40000 macht 800
Wertverlust min 5 % macht 2000
Versicherung und Steuer variieren 1000
Bei 10000 km im Jahr kosten für Inspektion Reifen TÜV usw ca 500 Euro
Sprit ca 1300

Macht bei 10000 km ca 5500 Euro im Jahr
Dazu kommt.mt event noch ein Hallenplatz mit ca 700 Euro nicht geplante Reparaturen und Extras die man seinem Auto gönnt ..dann noch maut und Campingplatz...also am Ende 8 bis 10 tausend Euro
Und ich glaube ..das ist zu günstig gerechnet

Lg
Klaus

fotoLux am 11 Apr 2019 08:50:11

Neben den Fixkosten, welche sich ungefähr budgetieren lassen, kommt wohl bei vielen von uns ein weiterer Kostenfaktor hinzu: Nämlich die Kosten für die kleinen und grösseren Verbesserungen und Ausbauten, die wir an unserem Womo vornehmen (oder vornehmen lassen).

Also Ausgaben für Dinge, welche nicht wirklich notwendig, aber von uns halt erwünscht werden. Dazu zählen unter anderem: Grösserer TV, neue LED-Innenbeleuchtung, neues und besseres Bordradio, neues Bordgeschirr, bessere Rückfahrkamera, leiserer Kühlschrank, leistungsfähigerer Booster, Klimaanlage, komfortablere Matratzen, Erweiterung der Solaranlage, Umstieg von AMG- auf Lithiumbatterien, neue Vorhänge und Kissen und vieles mehr.

Das eigene Womo wird dadurch quasi „personalisiert“, also zum ganz individuellen, mobilen Zuhause. Klar kann man auch jahrelang mit einem Womo „ab Stange“ durch die Welt kurven. Aber „verfeinert“ macht es mir jedenfalls mehr Spass und ist in vielen Fällen auch praktischer als der „Rohzustand“. Aber eben: Da kann einiges an Kosten zusammenkommen! Mir war das zu Beginn meiner Womozeit jedenfalls nicht bewusst.

bigben24 am 11 Apr 2019 09:44:05

Hmmm Kosten - wenn man es genau nehmen würde, rechnet sich ein WoMo betriebswirtschaftlich sowieso nicht, es eben die andere Art zu reisen, die kostet ;-)

Also ich weiß ja nicht wo Ihr Eure Fahrzeug versichert, meiner kostet derzeit mit VK €750/Jahr. Und die weitern Kosten halten sich doch im Rahmen, Reifen alle 3 - 4 jahre, Inspektion beim Ducato alle 48.000km, Gas, TÜV etc. ist ja relativ gering und verteilt sich dazu über Jahre. Maut, Sprit und Übernachtungskosten (CP;SP etc.) sind doch Sowiesokosten, die fallen immer an, egal ob ich mit dem WoMo, Auto oder Flieger verreise. Wertverluste sind keine laufenden Kosten, da die Karre bezahlt ist, interessiert mich von daher nicht. Überdachtes Winterlager sind 100,- /Monat. Im ersten 3/4 Jahr hat mich also mein WoMo hat mich mein WoMo inkl. Steuern, von der Anschaffung mal abgesehen, rund 1.200 Taler gekosten. Das finde ich völlig OK, insbesondere wenn ich mir überleg was ich damit schon alles gemacht habe.

Gruß

bigben24 am 11 Apr 2019 09:55:38

Nachtrag:

Wertverluste: Jedes Fahrzeug hat Werverluste, das sind aber reine Buchwerte, da sie die Liquidität nicht beeinträchtigen. Anders wäre es wenn das FZ finanziert wäre, dann hätte ich monatliche Tilgungskosten, die reale und keine Buchwertkosten sind. Es macht daher keinen Sinn sich hinzusetzen und zu weinen, daß man m 1. Jahr 10.000 Taler Werverlust erlitten hat.

Von daher zählen für mich als Jahreskosten, nur die reinen Betriebskosten (Steuer Vers. Winterlager, Inspektion und Wartungskosten) wo ich liquide sein muß.

Wer sich gerne arm rechnen möchte, darf auch gerne xct/km aufmultiplizieren, aber was soll das bringen? Wie schon sagte: Ein WoMo ist eben betriebswirtschaftlicher Unsinn, aber es macht eben Spaß :-)

Gruß

fomo am 11 Apr 2019 11:20:34

Bei allen Rechnereien darf man einen ganz wichtigen Posten, nämlich den eigenen Stundensatz nicht vergessen. Der fällt bei einer Reise mit Aufenthalt in dem Fahrzeug täglich 24 mal an. Bei einem angenommenen Stundensatz von 20 € sind das täglich 480 €. Bei weiter angenommenen 30 Reisetagen sind das im Jahr schon 14400 €.

Es ging hier - so habe ich es verstanden - nur um die jährlichen Fixkosten, die nach der Anschaffung regelmäßig auftreten.

Ich genieße es, ein Fahrzeug zu haben, mit dem ich jederzeit losfahren kann. Und das ist es mir wert.

rkopka am 11 Apr 2019 11:23:09

fomo hat geschrieben:Bei allen Rechnereien darf man einen ganz wichtigen Posten, nämlich den eigenen Stundensatz nicht vergessen. Der fällt bei einer Reise mit Aufenthalt in dem Fahrzeug täglich 24 mal an. Bei einem angenommenen Stundensatz von 20 € sind das täglich 480 €. Bei weiter angenommenen 30 Reisetagen sind das im Jahr schon 14400 €.

Und wer zahlt mir den ? Wo kann ich das beantragen ?

RK :-)

fomo am 11 Apr 2019 11:24:57

rkopka hat geschrieben:Und wer zahlt mir den ? Wo kann ich das beantragen ?

Niemand

udob am 11 Apr 2019 11:50:26

bigben24 hat geschrieben:Ein WoMo ist eben betriebswirtschaftlicher Unsinn, aber es macht eben Spaß :-)
Gruß

Ich würde nicht sagen das eine betriebswirtschaftliche Betrachtung Unsinn ist, sie macht nur deutlich wo die Taler hingehen.
Die Beurteilung der Rechnung hast du ja in deinem 2 Halbsatz dargelegt, in dem du den Aufwand mit dem Nutzen ins Verhältnis gesetzt hast und für dich daraus ein Konsequenz gezogen hast.
Ich gebe dir Recht, wenn man versuchen sollte alles betriebswirtschaftlich erklären und begründen zu wollen, dann fang schon mal mit dem Morgenkaffee an und setze Aufwand im Verhältnis zu einem Glas Wasser. Oder frage mal alle, die sich für den Morgenkaffee im Womo eine geeignete Kaffeemaschine zulegen, nebst Wechselrichter, große Solaranlage und Ladebooster.
Der Kaffee, ist dann eigentlich unbezahlbar, unwirtschaftlich und größer Humbug

Sehe es mal anders herum.
Da ist ein Mensch, der hat Lust dazu sich ein Womo zuzulegen und möchte wissen, welchen finanziellen Aufwand es bedeutet, warum auch immer.

Ich hatte für mein erstes Womo auch Lust und Bedarf es mir anzuschaffen.
Beim 2. hatte ich zum Startpunkt mal Lust von Anfang an die Aufwendungen aufgeschrieben, es ist interessant aber nicht ausschlaggebend für meine Entscheidung damit meine Freizeit zu verbringen.

Erst wenn am Ende jeden Monats nicht mehr genug auf dem Konto wäre, würde ich überlegen wovon ich mich trennen muss und da spielt dann auch eher die Rolle was man am wenigsten vermissen würde und nicht was die größten Kosten verursacht.

so Ende der betriebswirtschaftliche Exkursion

ecki1962 am 11 Apr 2019 12:02:50

road-king hat geschrieben:...also am Ende 8 bis 10 tausend Euro
Und ich glaube ..das ist zu günstig gerechnet
Lg
Klaus


Das Wohlergehen der Privatfinanzen ist nur so gut wie sein Plan. Es gilt immer langfristig und vollständig zu denken.
Auch wenn "sowieso" Kosten "eh da" sind müssen sie bezahlt werden. Es nutzt auch nichts wenn fiktiv Kosten für Hotels gespart werden, die man nie gebucht hätte. Daraus ergibt sich für einen Kastenwagen wie oben von Klaus berechnet: Man sollte ihn nur anschaffen wenn die oben ermittelten 10k p.a. langfristig aus der Spielgeldkasse entnommen werden können.

bigben24 am 11 Apr 2019 14:14:02

Udo, mit betriebswirtschaftlichem Unsinn meine ich ja, das es sinnlos ist, den Amortisationsgrad der Wechselrichterinvestition des morgendlichen Kaffee´s auszurechnen oder zu überschlagen, wieviele Urlaube und km man mit dem WoMo reisen muß, bevor man es sich schön gerechnet hat :-)

Ich teile ja Deine Ansicht, daß man genau wissen sollte, wie hoch das finanzielle Engagement sein wird. Das ist aber das Einzige und das sollte man genau tun, Investitionskosten, ggf. Finanzierungskosten, sonstige und laufende Kosten, Versicherung etc.pp.. Nur das benennt einem die effektiven, die Liquidität betreffenden Kosten und NUR damit kann man kalkulieren. Da kann man gerne noch eine monatliche Rücklage für evtl. zukünftig kommende Reparaturen mit zurechen. Alles andere, wie Kosten / gefahrenem Kilometer, Wertverluste etc. sind alle irrelevant für eine reine Kostenrechnungen.
Ich denke ,daß man mit max. Jahreskosten vo 2,5 - 3k€ gut dabei ist. Urlaubskosten sind Urlaubskosten und haben mit den (Betriebs-)Kosten des Wohnmobils, meines Erachtens nichts zu tun.

[at]Ecki- wofür Du die 10k€ im Jahr ausgibst oder ausgeben möchtest, habe ich aber immer noch nicht verstanden.

Gruß

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