Guten Tag zusammen,
ich bin Sebastian, wohne in Augsburg und baue mir soeben einen Jumper 250 L3H2 zum Camper aus. Aufs Dach soll eine PV-Anlage, 150Wp flexibles Modul (passt genau zwischen die beiden Hekis auf dem Dach).
Die Auslegung des Moduls habe ich so gewählt, dass ich in der Übergangszeit (April/Mai bzw. September) gerade noch genügend Strom für meinen Tagesbedarf zusammen bekomme. Wenn sich die Batterie dabei etwas entleert ist dies nicht weiter schlimm, da wir in der Übergangszeit meist nur 2 Tage irgendwo unterwegs sind (und das nur bei gutem Wetter). Die Batterie ist ausgelegt auf 3 Tage moderate Nutzung oder 2 Tage Voll-Nutzung (ohne PV).
Daraus ergibt sich folgende Anlagenkonstellation:
- 150Wp Solarmodul
- Victron 75 / 15
- 150 Ah AGM Batterie
Unabhängig davon werde ich einen Landstromanschluss mit NVS und Batterie-Ladegerät vorsehen.
Nun meine Fragen:
- Was macht mein Solarladeregler, wenn die Batterie im Sommer immer komplett vollgeladen ist mit dem restlichen Strom? Entweder bin ich zu blöd es zu verstehen, oder ich habe noch nicht die passende Antwort gefunden. Rein theoretisch müsste er sich ja deutlich erhitzen, da er nur einen minimalen Strom in die Erhaltungsladung schickt. Wo geht der Reststrom hin?
- Ist es geschickter, die Batterie im Winter an der Solaranlage zu lassen und über die Erhaltungsspannung zu erhalten? (Wenn man z.B. 2 Monate den Camper gar nicht benutzt) Oder nimmt man die vollgeladene Batterie lieber raus und lagert sie im kühlen Kellen?
- Gibt es Probleme, wenn Ladegerät und Solarladeregler gemeinsam angeschlossen sind? Oder schaltet einer der beiden Stromlieferanten dann ab/zurück?
Ich denke für die erfahrenen unter euch dürften die Fragen viel zu einfach klingen, ich bin auf die Antworten gespannt :)
Viele Grüße
Sebi


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