Zusatzluftfeder
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PV-Module bei 24V Bordspannung


stoppie am 18 Apr 2019 19:05:26

Meine Frage richtet sich an die PV-Eigner, die in ihren Fahrzeugen 24V/DC Bordspannung haben.

Ich habe bis vor kurzer Zeit eigentlich an keine PV-Anlage für mein Fahrzeug gedacht. Je länger ich aber in den vergangenen zwei Wochen (während meines Urlaubs) in diesem Forumsteil gestöbert habe, desto größer wurde mein Wunsch, mir eine PV-Anlage auf das Fahrzeugdach zu installieren. Ich bin noch gaaaanz am Anfang meiner Planung und es kommen die ersten Fragen auf.

Die Anlagengröße/-Leistung soll ca.1.000 kWp haben (diese ist noch nicht genau festgelegt, der Platz dafür ist vorhanden). Derzeit suche ich die passenden Module für meine Anwendung. Ein erstes Kriterium (ich weiß, neben einigen Weiteren) ist die Leerlaufspannung der Module, einhergehend mit der Anzahl der einzelnen Zellen je Modul.

Meine erste Frage ist nun, welche ungefähre Leerlaufspannung die Module haben sollen, wenn die Bordspannung 24V beträgt? Der Laderegler muss ja etwas zu herunterregeln haben. Ich möchte bei den PV-Modulen eigentlich nur die Parallelschaltung realisieren und keine kombinierten Reihen-/Parallelschaltungen. Deshalb habe ich dann an ca. 40-50 V gedacht. Passt das in etwa?

Für den/die Regler (vermutlich werden es zwei werden) sollen MPPT-Laderegler von Victron zum Einsatz kommen, weil ein Teil der Bordausrüstung mit Victron-Komponenten ausgeführt wird und ich mit der Qualität deren Produkte bisher sehr zufrieden war.

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kroppie am 19 Apr 2019 08:50:16

leerlaufspannung (Voc) von 40-50 volt fur eine 24volt bordspannung sind sehr gut, das is eine Vmp spannung van +- 36 volt, und eine mppt regler braucht nichts um herunter zu reglen , sondern setz alles uber die batterieladespannung (28,8 volt ) um in brauchbare amperes.

met eine pwm regler wird alles uber die batterie ladespannung weggeregeld ,so wird weggeschmissen.

jos

gespeert am 19 Apr 2019 09:46:14

37 V aufwaerts ist gut.
MPP Regler ein Muss.
Benutze zur Montage MC4 Stecker, Vorsicht mit Kopien. Evtl. gleichwertige Hersteller.

Die Module schalte parallel. Zu Beachten ist, dass Du alle Kunststoffteile wie Dosen auf Dach, UV fest ausfuehrst. Zusaetzlich haben die Module eine max. Strombelastbarkeit, hervorgerufen durch diverse Bauteile wie interne Bypassdioden. Im Fehlerfall speisen die intakten Module auf das Defekte zurueck. Der Fehlerstrom darf nicht die Strombelastbarkeit ueberschreiten! Deswegen sehe im GAK auf dem Dach eine Absicherung vor. Entweder Patronen in PV Ausfuehrung oder Dioden. Es gibt dafuer passende Reihenklemmen. Nutze ausserdem einen Leistungstrenner fuer DC am Reglereingang zum Freischalten des Reglers fuer Servicezwecke. Die Stecker duerfen nur ohne Last gesteckt oder getrennt werden!
Batterieseitig ggf. ebenfalls, einige Regler haben hier ne Freischaltungsmoeglichkeit durch Sicherungen.

DC Lichtboegen sind gefaehrlich weil nicht selbstloeschend wie bei AC!

Stocki333 am 19 Apr 2019 10:05:38

hallo Stoppi
Ich habe zwar keine 24 Volt Anlage, aber 36 Volt module mit einem Victron Mppt Regler.
--> Link
Die Module sind keine Hochleistungsmodule. Aber sie liefern mir mit den verbauten 300 Watt genügend Strom. Accu Winston 300 Ah.
Sie tun einfach für was sie gebaut sind. Und sie sind Preisgünstig. Gibts auch von anderen Anbietern.
Gruß Franz

stoppie am 19 Apr 2019 15:28:49

Danke für Eure Infos und Tips. Dann lag ich mit 40 bis 50 V Modul-Leerlaufspannung ja nicht so verkehrt. :)

ät gespeert,
hast Du für die MC4-Stecker eine Hersteller-Empfehlung. Ich neige auch eher zu guter Qualität als den letzten EUR beim Kaufpreis auszuquetschen.
Für die Absicherung gegen Rückstrom in die Module im Falle eines Moduldefektes werde ich wohl die Schottky-Diodenlösung anwenden, weil die ca. 0,5V Spannungsverlust bei ca. 40 bis 50 V zu verschmerzen sind.
Die Leistungstrenner zum Freischalten der DC-Eingänge am Regler habe ich tief in meinem Inneren bereits vorgesehen. Die Batterieseite kann man bei einigen Victron MPPT-Laderegler mit einer Eingangsbeschaltung bereits Freischalten.

stoppie am 19 Apr 2019 15:48:37

Ich habe noch einen Nachtrag zum Thema Modul-Leerlaufspannung, den ich soeben in einer Victron-Broschüre gelesen habe.

--> Link
Seite 10

Dort wird bei Verwendung eines MPPT-Reglers zu höheren Modul- oder Stringspannungen (Reihenschaltung von PV-Modulen) geraten, um bei hohen Zelltemperaturen noch Ertragsvorteile zu erzielen und um ggf. geringere Leitungsquerschnitte zu verwenden, wobei das Erstgenannte wohl wichtiger ist.
Wie gesagt, gilt das nur für MPPT-Regler.

gespeert am 20 Apr 2019 07:29:35

Je nach Dachlayout kannst Du seriell schalten, mußt aber auf die Maximalspannung des Reglers und Verschattung aufpassen.
Im Winter erhöhen sich die Spannungen etwas, siehe Temperaturfaktor aus den Moduldaten.
Parallel hast Du Sicherheit gegen Verschattung, da es nicht gleich den ganzen String betrifft.

Aber im Ernst, wenn das Modul 60 oder 70 Grad warm wird, ist das bei 1kWp nicht das Problem. Da wird oft ne Mücke zum Elefanten aufgeblasen, wobei bei 100W das oft relevant werden kann wenn man eh schon am Limit ist.

MC4 also Multicontact bzw. jetzt Stäubli.

Werbin am 23 Mai 2019 05:10:21

Da ich auch mit 24V Versorgung arbeite, habe ich zwei Module mit jeweils 96 Zellen verwendet.
Diese ergeben zusammen 660W. Als Laderegler ist der Victron MPPT 10030 montiert. Inverter Quattro 5k
Damit komme ich bei einem Tagesbedarf von etwa 3KWh locker durch. (Kein Gas an Bord)

LG Jan

stoppie am 23 Mai 2019 07:00:34

Hallo Jan,
Du hast deine Module vermutlich parallel geschaltet. Wie hoch ist die Leerlaufspannung der Module und wie hoch ist Deine Bord-Batteriekapazität?

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