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Kanada Osten, ab wann sinnvoll bereisbar


HolgerWeigel am 20 Apr 2019 17:25:46

Hallo zusammen, wir sind neu hier und habe Fragen zum Osten Kanadas. Wir planen unser Wohnmobil im nächsten Frühjahr (2019) nach Kanada zu verschiffen. Wir planen für ca 10-12 Monate in Nordamerika zu bleiben. Im Moment ist die wahrscheinlichste Option Halifax als Zielhafen. Der erste Teil der Route umfasst Nova Scotia, New Brunswick und Newfoundland. Wir haben jetzt schon festgestellt, dass viele Nationalparks erst Mitte Mai bis Anfang Juni aufmachen. So weit so gut - die Frage hier ist: Wer von Euch hat Erfahrung mit der Ecke und kann uns Tipps geben, wie die Infrastruktursituation (Campgrounds, Zugang zu den Parks, Fähren) wirklich ab ca Ende April aussieht. Wir wollen im Osten so früh wie möglich starten, da unsere Route im gleichen Sommer noch bis nach Alaska führen soll. Vielen Dank im voraus an alle hier. Holger und Marion

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isabella53 am 20 Apr 2019 18:55:17

Waren 2 mal in diesem Teil Canadas. 2005 haben wir ca.20. April unser WOMO in Halifax abgeholt definitiv zu früh. erst ab 1.5. bzw.15.5. sind viele Dinge geschlossen und wir haben sehr oft das Schild "out of Season " gesehen. Die Fähren nach Neufundland fahren aber. 2016 haben wir Mitte Juli unser Auto wieder in Halifax abgeholt wir wollten jedoch nur nach Neufundland und Labrador ist aber wenn ihr noch im selben Sommer nach Alaska wollt zu spät.Meiner Einschätzung nach ist so Mitte Mai der richtige Zeitpunkt dann hat alles offen die Temperaturen sind schon erträglich in Neufundland solltet ihr noch Eisberge sehen und die Zeit für Alaska sollte noch reichen.

bonjourelfie am 20 Apr 2019 19:07:28

Hallo,
schau mal in diesen blog, die beiden waren 2016 mit eigenem Womo in der Gegend.

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LGElfie

HolgerWeigel am 21 Apr 2019 20:13:07

Vielen Dank schon mal für die schnellen Antworten

Canadier am 22 Apr 2019 14:10:45

Hallo Ihr beiden,
wie sieht es denn mit den Visa´s für euch aus?
Die "normale" Dauer ohne Visum beträgt ja nur 90 Tage.
Dabei zählt der Wechsel von Kanada in die USA oder auch andersrum nicht als Unterbrechung der 90 Tage.

Orsito am 22 Apr 2019 14:13:59

Hallo Holger,
seid ihr schon unterwegs, weil Du den April 2019 angibst?!

Ich bin 10 Jahre mit dem WoMo durch Canada gefahren und habe etwa 80.000 km dort zurückgelegt. Ich habe da einige Erfahrungswerte. Ich musste allerdings in der Zeit nicht auf VISA achten.

Es ist richtig, eine große Zahl der Provincial- und National Parks haben um diese Zeit noch geschlossen und öffnen erst im Mai. Hintergrund ist, dass vielerorts noch Schnee auf dem Gelände liegt, bzw. umgestürzte Bäume beseitigt und Wege und Brücken repariert werden müssen. Private Campgrounds haben meist geöffnet, wenn es um Ver-/Entsorgung für das WoMo geht. Wenn es um die Sehenswürdigkeiten geht, kann man durchaus vor der Schranke des Parks stehen bleiben, wenn damit nicht die Durchfahrt blockiert wird. Ich wurde im Osten Canadas noch nie aufgefordert wegzufahren. Allerdings sind die Zufahrten bis zu den Sehenswürdigkeiten dann durchaus mal 5 km entfernt von der Schranke.

Wenn ihr bis nach Alaska wollt, dann gibt es einen weiteren Schlüsseltermin, den ihr euch unbedingt in den Kalender schreiben müsst. Das ist der kanadische Labour Day. Das ist in 2019 Montag 02.09.19. An diesem langen Wochenende sind nochmals alle Parks und Campgrounds an der Kapaziätsgrenze. Ganz wichtig, ganz viele Parks schließen meist am folgenden Wochenende für die Winterpause. Das ist für British Columbia sehr wichtig, wenn ihr den Icefield Parkway fahren wollt und über Jasper - Prince George bis nach Whitehorse wollt. Auf dem Icefield Parkway hat die Sache mit dem Parken vor der Schranke noch nie geklappt und der freundliche Ranger hat gewartet, bis der Platz geräumt war. Das sind dann teilweise größere Distanzen die man dann zurückfahren muß.

Je nachdem auf welchem Weg ihr nach Alaska wollt, müsst ihr ab mitte September mit teilweise erheblichem Schneefall rechnen. Das bedeutet für Pässe, dass diese nicht zwingend innerhalb von 24 Stunden geräumt sind.
Wollt ihr in Alaska überwintern oder nur eine Stipvisite machen? Weil mehr als eine Stipvisite kann es nicht werden, es sei denn, ihr wollt den HWY 11/117 ganz im Norden von Montreal bis nach Thunder Bay fahren, weil das am schnellsten geht. Wenn das WoMo mit Diesel fährt, wird diese Strecke ggf. auch eine Herausforderung, weil es dort nicht überall Diesel gibt, auch wenn es angegeben ist.

Schreib vielleicht mal die weiteren Schlüsseldaten und Orte, wo ihr hin wollt.

Gruß
Orsito

Canadier am 22 Apr 2019 14:32:01

Hallo Orsito,
einer der beiden Tunnel Mountain CG´s in Banff hat das ganze Jahr auf.
Ebenso der Whistler CP in Jasper und etwas weiter an der Gabelung mit dem Hwy 5 bei Tete Jane ist ein kleiner privater CG
der auch geöffnet hat. Einfach vorne an der Tanke fragen. Diese drei habe ich im letzten Jahr Ende April Anfang Mai besucht.

BeateR am 22 Apr 2019 19:15:49

Der Whistler Campground in Jasper ist für die gesamte Saison 2019 gesperrt wegen Bauarbeiten.
Damit wird es auch auf den anderen campgrounds in der Umgebung dieses Jahr sehr eng und voll.

Canadier am 22 Apr 2019 19:20:40

Hallo Beate,
sorry stimmt ja! Hab ich total vergessen.
Aber der auf der anderen Seite der Straße,komm jetzt nicht auf den Namen,der ist auch offen!

HolgerWeigel am 22 Apr 2019 20:32:52

Hallo Canadier und Orsito,

vielen Dank für die detallierten Angaben.
Erst mal vorweg, ich habe da wohl 2019 und 2020 durcheinander geworfen. Wor sind natürlich in 2020 unterwegs.
Zum Thema Visa: Ich habe noch ein altes B 1 Visum für die USA, qwir werden aber für deise Tour sowohl für USA als auch für Kanada Visa beantragen.

Zur Tour: Wir wollen dies Reise so lange wir möglich auskosten, haben aber schon über diverse Foren mitbekommenb, dass die Regelungen bezüglich der zugestandenen Aufentlhaltszeiten sehr individuell von den Grenzbeamten geregelt wird.

Den Osten Kanadas kennen wir nicht, daher haben wir ca 1,5 - 2 Monate für die kanadischen Ostprovinzen vorgesehen. Wir wollen Nova Scotia, Prince Edward ganz umfahren und ca 2 Wochen auch Neufundland zu bringen. Überfahrt nach Port aux basques und zurück von Argentina (oder umgekehrt). Städte sind nicht wirklich unser Ding, ehr Natur und Wandern. Den mittleren Part (große Seen) werden wir wohl auslassen, auch dir großen Städte - das haben wir vor Jahren schon mal gemacht. Das mit dem Diesel auf einigen Strecken ist definitiv ein Thema - wir haben einen Diesel. Ich dachte eigentlich, dass man Diesel überall bekommt....das ist bei unseren Vorabrecherchen bisher nocht nicht aufgetaucht. Ein interessantes "Detail". Ich hoffe, die wenigstens die Hauptstrecken sind versorgt. Wir können bis 4 Tonnen "Voll laden" - dass heißt wir schaffen mit Reservekannistern ca 1200 - 1300 km. Alaska war ein Wunschziel - wir waren vor zwei jahren schon mal in Yukon bis Inuvik, hatten dann aber nur wenige Tage in Alaska. Wenn wir sehen, dass die Tour aber doch zu knapp wird - dann würden wir den Part streichen und direkt nach BC. In BC wollen wir in erster Linie die Nationalparks machen - hier gerne die in der "zweiten" Reihe - Glazier, Waterton, Yoho, Mt Revelstoke - Banff und Jasper kennen wir oberflächlich, hier hätten wir etwas Sorge, dass wir in der Hauptreisezeit mehr mit der Unterkunftlogistik, als mit den Schönheiten der Natur beschäftigt sind. Auf jeden Fall sind wir hier für jeden Tipp dankbar. Besonders was die Saisonbeschränkungen angehen. Wir wollen so spät wie möglich aus Kanada weiter in den Süden.

Holger und Marion

Orsito am 25 Apr 2019 22:48:47

Hallo Holger,

... zu Diesel in Canada.

Den gibt es überall dort, wo BMW, Mercedes und vor allen Dingen VW fahren, also in Großstädten Toronto, Montreal, Vancouver, bzw. in den großen Vororten der Großstädte. Die Zeiten, wo die Trucks damit gefahren sind, ist überwiegend vorbei. Die fahren mittlerweile meist mit Gas. Schiffe, große Arbeitsmaschinen und Eisenbahn fahren noch mit Diesel. Die haben ihre eigene, nicht öffentliche Versorgung. Wenn ihr in Montreal tankt und dann den Hwy 11/117 bis Thunder Bay fahrt, wird es eng.

Ich weiß nicht, was ihr schon gesehen habt, aber ich schlage dann eher vor, von Montreal nach Ottawa (da gibt es Diesel) und dann nördlich des Algonquin Parks (kanutour) grobe Richtung in Richtung Huron Lake und über Sault ste Marie (Diesel) dann weiter zum Lake Superior und dort die Küstenlinie bis Thunder Bay (Diesel) zu fahren.

Meine Spezialität in Canada war die Suche nach sehenswerten Geisterstädten oder ehemaligen deutschen Kriegsgefangenenlagern. Davon gibt es sehr viele in Canada. Die meisten liegen extrem abseits und sind nie ausgeschildert.

Die Besten sind in Ontario
Godreau nähe Wawa Tagebau Goldmine mit großer Anzahl von Häusern und Autos aus den 60er ,
Jack Fish am Lake Superior Kriegsgefangenelager und ehemalige Eisenbahndepot
Neys Reste eines Kriegsgefangenlagers,
Nicholson ehemalige Holzfällerstadt mit Dampfmaschinen mitten im Wald, nur mit dem Kanu zu erreichen,
Burchell Lake ehemalige Goldmine mit Siedlung (in der ehemaligen Schule liegen noch die Bücher auf dem Pult) und Industrieanlagen
etc,

In Thunder Bay ( Diesel) gibt es den Nachbau eines Handelsstützpunktes. Gehört zum Besten was ich in Nordamerika gesehen habe. Als Halbinsel ragt in der Nähe der Sleeping Giant Provincial Park in den Lake Superior. Dort gibt es viele Schwarzbären. Die besuchen einen auch in der Nacht. An der Zufahrtsstrasse gibt es Rotfüchse, die den Autoverkehr anhalten, weil sie mitten auf der Strase sitzen und betteln. Füttern verboten! Es gibt auch sehr viele Stachelschweine dort. Der Park hat einige Wanderwege, mit sehenswerten Ausblicken auf den Lake Suoperior und Thunder Bay (wenn das Wetter mitspielt)

in B.C gibt es auch einige. Touristisch geprägt ist Barkerville. In der näheren Umgebung gibt es aber noch einige verlassene Ansiedlungen. Im Museum von Barkerville kann man die auf einer Karte herausfinden. Danach beginnt das Abenteuer, wenn man da hin will. Eine ist am Quesnel River. Da habe ich auf der einen Seite des Flussufers Gold gewaschen (... und gefunden) und auf der anderen Seite haben zwei Grizzlies Lachse gefischt.
Da braucht man aber vernünfitige Karten und der sichere Umgang mit einem Kompass ist wichtig. Das was es dort gibt ist absolut sehenswert, setzt aber lange Fahrten mit dem Kanu, oder lange Fußmärsche entlang von Bahnlinien, etc. voraus. Mit dem Wohnmobil weniger geeignet.

In den angeführten Parks von dir gibt es auch viel zu sehen. Ich schau mal meine Unterlagen durch und melde mich nochmals.

Gruß Orsito

bigmacblau am 26 Apr 2019 09:05:49

Hallo Holger,
ich lese mit Interesse mit da wir planen im Jan.2021 auch 9 Monate in USA/Kanada mit dem eigenen WoMo zu wollen.
Wir waren 2016 an der Ostküste Kanadas auch Anfang Mai, viel zu früh. Erstens, sollten das die ersten warmen Tage sein, fressen euch die Mücken auf (wörtlich nehmen :( ) zweitens, Die meisten Parks und CC sind geschlossen.
Die "Diesel Problematik " ist mir weder in Alaska noch im Yukon aufgefallen, (TrukCamper Diesel) selbst auf dem Demster HWY richtung Inuvik gibt es Diesel.

Grüße
Wolfgang

HolgerWeigel am 27 Apr 2019 21:08:59

Hallo Zusammen

vielen Dank für die tollen Tips. Wir sehen, es ist noch viel zu bedenken. Das mit dem Diesel beruhigt mich jetzt wieder etwas. Zur Not packen wir noch den einen oder anderen 20 ltr Kannister in die Garage. Das Timing werden wir auch noch mal überdenken. Wir ind zur Zeit noch sehr flexible was die Verschiffung angeht, eine Verschiffung nach Wilmington, SC, wäre durchaus eine Option um dann langsam mit dem Wetter nach Norden zu fahren.

Ich habe jetzt noch eine ganze Reihe von praktischen Fragen wie:

Ich habe mir auf einer Dienstreise nach maryland vor einigen Wochen mal US Gasflaschen angeschaut, die sind alle 32 cm im Durchmesser. Unser Gaskasten ist nur 31,5 cm (Tür). Weis jemand, ob es auch dünnere Flaschen gibt? Die Option auf Füllmöglichkeiten mit unseren deutschen Flaschen zu vertrauen, ist uns zu riskant.

Wir wollen natürlich so lange wie möglich drüben bleiben - der Plan ist mehrfach zwischen USA und Kanada hin und her zu wechseln. Jetzt haben wir aber viele Posts gesehen, die ein Risiko bei in Summe mehr als 6 Monaten sehen. Visa werden wir uns für beiden Länder besorgen, das ist fest geplant. Trotzdem würden wir gerne in Summe ca 9 - 12 Monate auf dem amerikanischen Kontinent bleiben.

Da wir noch Famlie haben, würden wir auch gerne einmal in der Zeit nach Europe fliegen (Weihnachten.....) - auch hier haben wir schon kritische Stimmen gelesen, die ein Risiko sehen das Land zu verlassen (hier gerade USA), wenn man das Womo dann da läßt (wenn iáuch nur für wenige Tage). Gibt es hier Erfahrungen ob das vielleicht aus Kanada einfacher ist?

Gruß

Holger und Marion

isabella53 am 28 Apr 2019 10:42:19

Unsere deutschen Gasflaschen zu befüllen war mit dem Adapter kein Problem .In Canada bei Canadien Tire und in den Usa meist bei kleineren Landhandel oder auch an Tankstellen. hatten 2 5 kg Flaschen und immer gleich aufgefüllt wenn eine leer war.Mussten allerdings nicht heizen.(Erfahrung von 16/17)

bigmacblau am 28 Apr 2019 12:13:54

Mein Wissensstand USA: Das Fahrzeug wird elektronisch registriert und mit dem Inhaber verbunden.
Eine Ausreise ohne Fahrzeug wäre somit nicht mehr möglich. Machst Du es trotzdem, z.b. über Kanada oder Mexico und wirst erwischt, Fahrzeug weg und hohe Strafe.
Bei Ein und Ausreise Kanada weiß ich es nicht.
Nach den letzten Infos ist eine längere Aufendhaltsdauer als 6 Monate faktisch nicht mehr möglich, (Trump hat Angst die Turis wollen sein Land überschwemmen) Aus und Einreise über NAFTA (Kanada,Mexico) Staten verlängern nicht.
Gruß
Wolfgang

Canadier am 28 Apr 2019 12:23:11

Hallo Wolfgang,
das ist auch mein letzter Wissensstand.
Wenn man ohne eigenes Fahrzeug, also mit Mietfahrzeug unterwegs ist und zwischendurch nach Hause fliegt zählen die Tage für´s Visa nicht weiter. Aber mit eigenem Fahrzeug ist es so wie du beschrieben hast.
Ich meine aber wenn das Fahrzeug im Zollhafen ist, ist alles gut.

HolgerWeigel am 28 Apr 2019 13:34:25

An Wolfgang und Canadier: Vielen Dank - das ganz ist ein richtiges Puzzel. Wisst ihr, ob es ein Thema umgekehrt ist. Verschiffung nach Kanada, dann einige Monate in Kanada bleiben und von da weiter in die USA - zählen dann auch die 180 Tage ab Einreise Kanada? Ist es auch aus Kanada ein Problem heraus und wieder einzufliegen - ohne Wohnmobil?
An Isabella: Das wäre natürlich die optimale Lösung, ich hatte jetz nur schon einige male gelesen, dass Reisende problem mit den eigenen deutschen Flaschen hatten.

Holger und Marion

silber am 28 Apr 2019 14:53:08

Hallo,
Wir waren 2011 für fünf Monate ausschließlich im Osten Kanadas mit unserem Bimobil unterwegs
Ab dem Victoria-Day Mitte/Ende Mai ist fast alles geöffnet und das Wetter auch meist ganz o.k. Wir waren den ganzen Juni in Neufundland unterwegs und hatten dort sämtliche Jahreszeiten, Winter mit Schnee und Sturm im Norden und 30° C im Gros Morne NP. Die Fähre ab Argentia verkehrt frühestens ab Mitte Juni. Gas für unseren Tank gab es mit Ausnahme von Nova Scotia ohne Adapter überall problemlos, ebenso Diesel.
Wenn ihr Eisberge beobachten wollt, müsst ihr euch vorab auf den einschlägigen Webseiten informieren, im Juni 2011 waren sie noch weit im Norden von Neufundland entfernt, wir haben nur wenige gesehen.

Auf dem Weg nach Westen würde ich die Georgien Bay nicht auslassen, eine Wanderung auf dem Bruce Trail entlang der Klippen im Bruce Peninsula NP war ein Highlight für uns (wir sind nicht die großen Wanderfreaks!).

Das Wohnmobil wurde in Kanada nicht extra registriert, wir hätten es problemlos für einen Heimflug abstellen können, um dann die Reise fortzusetzen.

Für Freisteher ist es in den Provinzen Quebec und Ontario schwieriger, viele. Verbotsschilder.

Uns haben die Maritimen Provinzen sehr gut gefallen, überall sehr nette und hilfsbereite Menschen, kein einziges negatives Erlebnis. In die Vielfalt und Landschaften Neufundlands und deren Bewohner haben wir uns regelrecht verliebt. Überall viiieeel Platz!

Nach dem Labour Day werden auch im Osten Kanadas langsam die Gehsteige hochgeklappt und ab Mitte Oktober ist dann fast alles zu, obwohl noch tolles Wetter war.

Grüße aus Mittelfranken
Silber

Canadier am 28 Apr 2019 16:32:27

HolgerWeigel hat geschrieben: Wisst ihr, ob es ein Thema umgekehrt ist. Verschiffung nach Kanada, dann einige Monate in Kanada bleiben und von da weiter in die USA - zählen dann auch die 180 Tage ab Einreise Kanada? Ist es auch aus Kanada ein Problem heraus und wieder einzufliegen - ohne Wohnmobil?


Holger und Marion

Die Zeit zählt auch da weiter.
Mit der Ausreise aus Kanada ohne Womo bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube das es auch so ist.
Um ganz sicher zu sein könnte man vielleicht einfach mal Kontakt mit der kanadischen Botschaft aufnehmen.

Canadier am 28 Apr 2019 16:43:32

Oder schreib "Seabridge" doch mal an!
Vielleicht können die hier auch weiterhelfen, "caravan-shippers" . Sind auch hier im Forum vertreten

isabella53 am 29 Apr 2019 17:38:25

Unsere Erfahrungen von 17/18/19
Waren 3 Monate in Kanada dann USA für 4 Monate. Im Jan.2017 Womo für 6 Monate auf Campingplatz Atlanta South im Storage. Ausreise wie auch Einreise Juli 2018 ohne Probleme. Danach für weitere 5,5 Monate in USA und durch Mittelamerika nach Panama. Von da aus Rückverschiffung.

Canadier am 29 Apr 2019 17:42:14

Hallo Isabella,
habt ihr für die 6 Monate irgend welche Papiere bekommen?
Oder wurde nicht bei der Ein.bzw Ausreise nicht nach dem Fahrzeug gefragt?

womo449 am 30 Apr 2019 16:28:42

Bei der Einreise nach USA über Canada zählt der 1.Grenzübertritt in die USA als Stichtag. Wie lange vorher man in Canada war ist völlig irrelevant. Es gibt auch 365 Tage, sofern der Immigration Officer von der Länge der Reise überzeugt werden kann. Und wenn man dann wieder nach Canada kommt hat man eine neue Einreise, um nach Halifax zum Schiff zu kommen. Das ist auf jeden Fall Tatsache im Jahr 2016/2017 gewesen. Wir hatten auch zwischendrin mehrere unproblematische Grenzübertritte USA/Canada und zurück.
Gruß Reinhard

isabella53 am 30 Apr 2019 18:21:22

Weder bei der Ausreise im Jan.2017 noch bei der Einreise Juli 2017 hat jemand nach dem Auto gefragt. Auf die Frage des Immigration Offizers warum und wo wir 6 Monate in USA bleiben wollten haben wir geantwortet dass wir ein WOMO in den USA hätten und wir bekamen ohne Probleme die gewünschte Zeit.

HolgerWeigel am 02 Mai 2019 14:43:50

Vielen Dank für die Antworten. Wir haben jetzt erst mal das Visum beantragt. Wir haben nach wie vor vielen Fragen, das meiste ist aber jetzt ehr technisch. Werde hier wohl einen neuen Blog aufmachen.

rhino65 am 02 Mai 2019 15:27:50

Salut, wir waren schon 5x im Osten von Kanada. Jedes Mal im Juni. Dies hat den Vorteil, dass noch keine Highseasonpreise gelten und das Wetter war immer OK (Einzig 2011 in Neufundland war an Sommeranfang - 21.06 - knapp 2 Grad warm). Viel Spass

HolgerWeigel am 03 Mai 2019 12:36:42

Darf man eingentlich frei stehen/übernachten - vielleicht nicht immer, aber wennn es mal nicht passt mit den Campgrounds?
Ist die Strasse nach Rocky Harbour oder Cow Head /NF asphaltiert? Lohnt es sich weiter nach Norden bis zu Ende der Strassen (St Antony) zu fahren?
Würde sich ein Übersetzen nach Labrador lohnen?
Holger und Marion

isabella53 am 04 Mai 2019 12:44:25

Hallo
haben so gut wie immer frei übernachtet war nie ein Problem auch nicht im Juli.
Übersetzen nach Labrador lohnt nur wenn ihr den Trans Labradot Highway dann weiterfahren wollt ( meine Meinung).

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