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Ford Transit 2,2l 81kW Lenkgetriebe und nun Motorsteuergerät


papagolix am 23 Apr 2019 10:44:59

Nachdem wir nun ein Jahr mit unserem 2008er Roller Team Ford Transit
Pannen frei unterwegs wahren, hat uns dieser Saisonstart richtig erwischt.
Bei der ersten Testfahrt im Februar 19 ein unschönes Geräusch bei vollem Lenkeinschlag und plötzlich verloren wir Hydrauliköl.
Öl aufgefüllt und ab in die Werkstatt.
Diagnose Servoleitung undicht muss gewechselt werden.
Also eine Woche Werkstatt und 400€ ärmer. Wohnmobil aus Werkstatt abgeholt, abgestellt und nach einer Woche Hydrauliköl wieder leer.
Diesmal beidseitiger Ölverlust am linken und rechten Rad.
Ab in die Werkstatt und gleich die Diagnose: Lenkgetriebe undicht! Das wird teuer!
Also wieder eine Woche Werkstatt regeneriertes Lenkgetriebe und 700€ ärmer aber nun lenkt es wieder ohne zu tropfen.
Auf zur ersten Tour in 2019 nach Holland zur Tulpenblüte.
Mehrtägige Hinfahrt ohne Problem doch bei der Rückfahrt gerade wieder in Deutschland kurz nach dem Tanken:
Motor geht aus alle möglichen roten LED's an und die Meldung Wasser im Kraftstoff.
OK ADAC und Tankstelle angerufen und 4 Stunden auf den Abschlepper gewartet.
Der Meister schaut in den Motorraum und die Überraschung: „Sie haben gar keine Sonde für Wasser im Kraftstoff sondern einen Dongel der simuliert Kraftstoff immer IO“.
Nun aber das größere Problem:“ man kann das Motorsteuergerät am CAN Bus nicht (richtig) auslesen“.
Nach abklemmen der Batterie nun neues Fehlerbild: Wegfahrsperre blockiert nun dauerhaft den Motor.
Also die Vermutung Motorsteuergerät defekt.
Nun steht unser WOMO an der Holländischen Grenze und wir sind mit dem ADAC Clubmobil heim gefahren in der Hoffnung nächste Woche unser Womo repariert abholen zu dürfen.
Tja nun bleibt nur die Hoffnung das es „nur“ das Steuergerät ist. ;D

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lwk am 23 Apr 2019 15:01:04

Hallo, das mit dem Motorsteuergerät hatten wir auch so ähnlich bei unserem Iveco, Ursache war das defekte Relais für die Stromversorgung des Steuergerätes. Die durchgeschaltete Spannung ist zu gering und somit kommt es zu den Fehlermeldungen. Kann ganz einfach mit einem Spannundsprüfer kontrolliert werden.

papagolix am 25 Apr 2019 13:55:27

Danke für den Tip.

teuchmc am 26 Apr 2019 09:57:50

Moin! Mal nur zum Verständnis: Wurden die Arbeiten bei ner Ford-Ws oder einer freien WS ausgeführt?
Muß/macht ja nicht immer den Unterschied, aber der Punkt" das Steuerteil kann nicht am Can-Bus nicht aus
gelesen werden",würde mich sehr stutzig machen. Freie WS sind da unter Umständen schnell überfordert.
Und mal ganz nebenbei bemerkt als Erweiterung von Iwk's Hinweis, wäre eine Kontrolle div.Steckverbindungen und Massepunkte eine weitere Option, um mögliche Stromprobleme zu minimieren.Zwar zeitaufwendig, aber ohne Ausschluß dieser fiesen Störquellen, kann das sonst weiterhin ein Fehlersuchmarathon werden.
Sonnigen weiterhin. Uwe

papagolix am 26 Apr 2019 12:02:20

Hallo Uwe,

das Womo steht in der ADAC Stützpunkt-Werstadt also keine Ford Werkstadt.
Sie haben das Steuergerät ausgebaut und zu einer anderen Firma geschickt zur Analyse.
Diese hat geantwortet, dass beim Einschalten schon zu viel Strom gezogen wird und somit ein Fehler in der Elektronik wahrscheinlich ist.
Mein Wunsch das Steuergerät gegen ein neues original bei Ford zu tauschen konnte Ford nicht erfüllen.
Ich habe eine Antwort EMail von Ford mit der Aussage, dass das Steuergerät momentan auf unbestimmt Zeit nicht Lieferbar ist.
Nun versucht die andere Firma das defekte Steuergerät innerhalb einer Woche für 350€ Pauschale zu reparieren.
Dies hätte den Vorteil, dass ich die Schlüssel Wegfahrsperre nicht neu (von Ford) anlernen lassen müsste.

VG Sandro

teuchmc am 28 Apr 2019 10:03:43

Moin Sandro! Irgendwie eine sehr uncoole Situation. Dezent aus gedrückt.
"Steuergerät nicht lieferbar" hätte ich jetzt nicht gedacht. Das ist auf alle Fälle mehr Super-GAU wie ein defekter 2.2l-Problemmotor.
Dann drück ick Dir mal alle Daumen und Hühneroogen, daß dein Mobil bald wieder mobil ist.
Sonnigen weiterhin. Uwe

papagolix am 14 Okt 2019 15:17:55

Mal ein Update zur Pannen Statistik.

Nachdem im April das Motorsteuergerät zur Reparatur war und nach 2 Wochen wieder eingebaut wurde konnten wir mit einem flauen Gefühl im Magen unser Mobil wieder abholen.

Ein Lob an den ADAC. Der uns für die Heimfahrt als auch für die Fahrt zum Abholen unseres Mobils kostenfrei ein Mietwagen gestellt hat.

So stand nun im Juni der TÜV im Kalender. Am Vorabend des TÜV Termins unser Mobil schon direkt an der Straße zur Werkstatt abgestellt. Um dann am Termin nur die 50 Meter bist in die Halle zu fahren und den Schlüssel ab zu geben.
Aber nix war wie gedacht. Schlüssel in die Zündung und nix passierte. Mist Batterie leer.
Mit Starthilfe dann doch noch auf zum TÜV.

Am folgenden Tag stand unser Mobile am Strom angeschlossen mit Batterieladegerät an der Halle damit wir auch vom Hof fahren konnten.

TÜV haben wir bekommen aber mit der Auflage, schnellstmöglich eine Werkstatt aufzusuchen, da das gerade erst gewechselte Lenkgetriebe oben voller Öl ist.

Also auf in die Werkstatt und das Lenkgetriebe überprüfen lassen. Da das Ausgleichsgefäß der Lenkhydraulik aber normalen Flüssigkeitsstand anzeigte, große Fragezeichen wo denn das Öl eigentlich her kam.

Nach einer Woche in der Werkstatt dann Gewissheit:
Motor undicht verliert Öl
dafür Lenkgetriebe aber dicht.
Am Motor wurde ein Winkelstück gewechselt welches den Ölverlust verursachte.

Beim Abholversuch in der Werkstatt gleich noch neue Batterie unter dem Fahrersitz eingebaut, da diese schon wieder leer war.

Es folgten über den Sommer mehrere Wochenendausfüge ohne Panne.

Darauf kam dann der Entschluss in den Herbstferien eine größere Reise Richtung Kroatien zu unternehmen.
Also alles eingepackt, gut verstaut und ab auf die Autobahn.
Doch die Freude hielt nicht lange an. Nach 50km ging der Motor auf der Autobahn einfach aus.
Es gab keine Fehlermeldung oder LED Anzeige.
Er ließ sich dann wieder starten und wir fuhren zur nächsten Abfahrt in der der Motor dann schon wieder aus ging.
Zum Glück war dort eine Wander-Gruppe unterwegs, die uns freundlicher weise von der Straße auf einen Parkplatz geschoben hat. Wir waren schon die Nummer vom ADAC am raussuchen, als mir spontan die Idee kam, mal an den Kabeln hinter dem Handschuhfach zu wackeln, welche zum Motorsteuergerät führen.

Und siehe da Zündung an ... Zündung aus ... Zündung an

Da war doch tatsächlich an einem großen Stecker direkt über dem Motorsteuergerät ein Wackelkontakt.
Mal eben aus der Werkzeugkiste 3 große Kabelbinden um den Stecker und die Kabelbündel geschlungen und mal wieder mit einem mulmigen Gefühl die Reise fortgesetzt.

Aber was soll ich sagen unser Mobil hat uns treu über Österreich Slowenien bis nach Kroatien und auch über Italien und die Alpen wieder nach Hause gebracht.


Viele Grüße Sandro

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