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Toyota Hiace Baujahr 1984 Alu-Aufbau undicht


katha123 am 24 Apr 2019 16:22:13

Hallo ihr,
ich bin relativ neu in der WoMo-Welt und suche hier nach gleichgesinnten Menschen, denen ähnliches schon einmal passierte.
Letztes Jahr kaufte ich ziemlich naiv ein Toyota Hiace WoMo, Bj. 1984. Die Karosserie ist zum Glück richtig gut in Schuss, daran habe ich gar nichts auszusetzen! Nun kommt jedoch folgende Story...
Es begann alles mit einem undichten Dachfenster im Alkoven, deshalb fing ich an, diesen zu entkernen, um an den Ursprung des Lecks zu gelangen. Wie das nunmal so ist, zog sich das immer weiter nach hinten durch, über die Duschzelle, zur hintersten Ecke des WoMos. Ich entschloss mich dann recht zügig, das ganze WoMo zu entkernen, wo ich schonmal dabei bin und ich fand sowieso überall undichte Stellen, beim Kaminrohrzugang auf dem Dacht, bei jeglichen Stellen, wo Außenleisten angebracht und der Holzaufbau damit verschraubt war. Nun habe ich nur noch eine reine Aluhülle vor mir stehen. In den Ecken sind Löcher, auch in der Decke, welche schonmal "geflickt" wurden (da hat eine/r der Vorbesitzer/innen wohl gedacht, allein mit Dekalin in die Löcher zu stopfen ist die Sache getan). Naja, ich wusste manches auch nicht besser und beim Rausreißen des Holzes habe ich leider auch einige Löcher in den Aluaufbau gemacht. Kann ich nun auch nicht mehr ändern. Ich habe nun angefangen, die Außenleisten abzumontieren, was wahrscheinlich der Hauptgrund für die Lecks sind. Als ich das Holz rausriss, schraubte ich von außen die Schrauben raus und nun klebten die Leisten nur noch am Alu.
Nun stelle ich mir einige Fragen, vielleicht kann mir ja hier ein Mensch, mit Erfahrung, weiterhelfen...
Ist es eine gute Idee, von innen die Löcher mit einer Art Paste, 2-Komponenten-Alu-Abdichtungsmasse, oder Ähnliches abzudichten, den Holzaufbau wieder neu einzubauen, von außen wieder mit den Plastikleisten zu verschrauben und dann GFK drüberzukleben? Das wäre eine Lösung, die ich mir überlegt habe... ein Bootsbauer meinte jedoch zu mir, dass das mit dem GFK schon ginge, jedoch sehr schwierig sei, da das Alu überhaupt nicht mehr lackiert sein darf und am Tag, an dem ich den Lack wegmache, ich sofort das GFK drüberklatschen soll, damit das Alu nicht mehr oxidieren kann... deshalb zweifle ich gerade ein wenig an meiner laienhaften Idee.
Wir haben ein Schweißgerät, welches auch Alu schweißen kann, ich kenne auch jemanden, der mir dies beibringen könnte. Wäre dies zu aufwändig, sollte ich lieber was anderes machen?
Gibt es Spezial-Alu-Abdichtungskleber/Massen/ was auch immer, die ich unbedingt benutzen sollte?
Sollte ich von innen, zur Stabilisierung und extra Abdichtung, nochmal weitere Aluplatten über die Außenaluwände anbringen?

Ich freue mich wahnsinnig über Tips von Leuten, die schon etwas länger mit Alu-Aufbauten arbeiten und ein wenig mehr Abdichtungsexpert/innen sind, als ich es bin.
mit etwas verzweifelten, aber motivierten und willensstarken Grüßen,
Katha

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rkopka am 24 Apr 2019 16:39:41

katha123 hat geschrieben:Wir haben ein Schweißgerät, welches auch Alu schweißen kann, ich kenne auch jemanden, der mir dies beibringen könnte. Wäre dies zu aufwändig, sollte ich lieber was anderes machen?

Sicher nicht viel mehr Aufwand, als da mit GfK zu werkeln. Wenn man solche Voraussetzungen hat, sollte man es auch nutzen. Zumal dann alles richtig dicht sein sollte und man eine durchgehende Oberfläche hat. Nebenbei ist Aluschweissen immer eine nützliche Fähigkeit (die mir leider fehlt).

RK

katha123 am 24 Apr 2019 16:55:25

Fotos dazu findet mensch in meinem Album.

Uwe1961 am 24 Apr 2019 21:12:00

Moinsen.

Ich will dir nicht jegliche Motivation nehmen...aber "Alu schweißen" bezieht sich nicht auf das hauchdünne Alublech...das zudem noch unter Lochfraß leidet.
Sorry, das Lochproblem mußt du anders lösen.

Gruß, Uwe.

mv4 am 24 Apr 2019 22:39:02

So wie ich auf den Fotos sehen hast du doch alle Außenwände freigelegt innen oder ?

katha123 am 24 Apr 2019 23:18:32

Ja genau, ich habe alles entkernt.
Gut, wenn das mit dem Schweißen wohl nicht hinhaut, dann suche ich eben nach anderen Möglichkeiten.

mv4 am 24 Apr 2019 23:45:28

Wenn du einmal eh alles raus hast...dann würde ich gleich neue Außenwände raufhauen....ist auch nicht teurer wie die Flickerei ...suche mal nach Anbietern von Sandwichplatten und lasse dir ein Angebot machen.

katha123 am 26 Apr 2019 11:24:43

Das wäre die sehr radikale Lösung. Da gibt es doch bestimmt aber noch andere oder? Alu-Dichtungsmassen, Flickpasten, etc?

katha123 am 26 Apr 2019 11:38:58

Was haltet ihr von Presto SF Glasfaserspachtel für die kleineren Risse und Löcher?

mv4 am 26 Apr 2019 13:59:40

Auf dem Dach könntest du noch eine caraskin Folie verwenden...aber nicht ganz billig

Xerox am 07 Mai 2019 22:43:15

Hallo Katha, wir sind Froh nicht allein zu sein, wir haben auch ein Hiace Alkoven mit Kock Aufbau.
Und so wie es aussieht erwartet uns das gleiche. Frage bist du schon weitergekommen?
Weil wir gerade mit dem entkernen anfangen. :/

Stocki333 am 08 Mai 2019 07:25:51

Hallo Ihr beiden.
Erstmal mein Mitgefühl für eure Probleme.
Aber lest euch das mal durch. Ist zwar ein bischen Grösser, aber ein ähnlicher Aufbau mit Alu - Sandwich.
https://www.wohnmobilforum.de/w-t105180.html

An katha123. Wenn ich mir deinen Schaden so ansehe, würde ich die Bodenplatte reparieren und den Aufbau mir Sandwichplatten neu machen. Wenn du das reparierst, so wie du alles schon abgebaut hast, bekommst du einen Wellblechaufbau. Normalerweise macht man Stück für Stück. Und die vielen Löcher sind auch nicht ohne. Hier kann ich mir nur der Meinung von mv4 anschliessen. So bekommst du einen Schönen Aufbau der den Original entspricht. Damit kannst du alte Teile die noch in Ordnung sind, weiterverwenden. Von den Kosten kommt dir das nicht mehr, als wenn du versuchst, diesen Aufbau zu reparieren. Vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Später macht es dann auch Sinn, diesen Aufbau einmal umzusetzen auf ein anderes Fzg.
Gruß Franz

Xerox am 09 Mai 2019 22:42:37

Hallo Stocki, vielen Dank für die Anteilnahme und den Beitrag, echt interessant. Wir haben uns sehr darüber gefreut aber heute eine dicke Enttäuschung. Wir habe bei TÜV angefragt ob das gehen würde, weil wir eine Oldtimer Zulassung haben und da gibt es leider ein Problem da eine 21 Abnahme erfolgen muss
Wir nichts mit ☹️

mv4 am 10 Mai 2019 06:05:49

Xerox....wenn du einmal ein H Zulassung hast....und die hast du ja...woher soll der TÜV wissen das du neue Aussenwände hast...wenn du ihn nicht explizit darauf hinweist und das äußere Erscheinungsbild dem Original entspricht...d.h. Fenster und Türen, Farbe, Abmessungen alle Original spricht da nix dagegen.
Bei einer H Zulassung dürfen auch neuteile und nachgefertigte Teile verbaut sein, wenn sie dem Originalteilen entsprechen.

katha123 am 10 Mai 2019 12:21:26

Xerox hat geschrieben:Hallo Katha, wir sind Froh nicht allein zu sein, wir haben auch ein Hiace Alkoven mit Kock Aufbau.
Und so wie es aussieht erwartet uns das gleiche. Frage bist du schon weitergekommen?
Weil wir gerade mit dem entkernen anfangen. :/


Hallo ihr, nicht shcön, zu hören, dass ihr auch in der Scheiße steckt, jedoch bin ich froh, mich austauschen zu können. Ich würde euch gerne anderweitig kontaktieren, dann müssen wir das nicht öffentlich machen. Wie wäre dies denn möglich? kann noch keine kurznachrichten schreiben.

katha123 am 10 Mai 2019 15:32:48

Gibt es hier noch Tips für einen Kleber, mit dem ich den Holzaufbau und styropor wieder mit dem Alu zusammenklebe?
Und zum Abdichten Sikaflex 8936?
Liebe Grüße

mv4 am 10 Mai 2019 16:52:28

Caravan Kleber Technicoll ....ehemals Ruderer zum Kleben.
Zum Abdichten Dekaseal

katha123 am 13 Mai 2019 14:09:18

Xerox hat geschrieben:Hallo Katha, wir sind Froh nicht allein zu sein, wir haben auch ein Hiace Alkoven mit Kock Aufbau.
Und so wie es aussieht erwartet uns das gleiche. Frage bist du schon weitergekommen?
Weil wir gerade mit dem entkernen anfangen. :/



Ich bin nun dabei, die letzten Reste rauszukratzen, 30 Jahre alten Styroporkleber, Dekaseal, andere Kleber, irgendwelche hartnäckigen Holzreste. Ich habe mich aus vielen verschiedenen Gründen dazu entschlossen, die Außenwände nicht neu aufzubauen. (Falls ich die Kohle dafür hätte, würde ich es evtl machen, nur bin ich nicht in der finanziellen Lage, das zu bezahlen, deswegen bleibe ich weiterhin kreativ und nutze das, was ich habe. Einiges werde ich jedoch mit neuem Hammerschlagblech reparieren (da wo der Boilerausgang war, an Stellen wo viel Alufraß ist). Wenn alles sauber ist (auch die Leisten draußen, die die verschiedenen Hammerschlagbleche zusammenhalten, wo de Schrauben durchgehen und festgehalten werden), sind die nächsten Schritte den Holzaufbau neu aufzubauen, Ecken, Kanten usw mit Dekaseal neu abdichten, kleinere Löcher im Blech flicken. Dann wieder Styropor ankleben, und alles wieder schick machen (was für mich grade aber noch in weiter ferne liegt, da alles sowieso länger geht, als gedacht).
Ich kann euch nur den Tip geben, nach und nach abzureißen und wieder aufzubauen, wenn möglich, denn sonst wird alles sehr instabil. Ich habe Teile der Küche gerade noch stehengelassen und verschiedene Balken, die stützen.
Ich würde mich auch gerne mit euch (und Menschen, die mehr Ahnung als ich haben), austauschen. Wir könnten auch mal Emails schreiben oder telefonieren, wenn ihr das wollt.
Liebe Grüße

Tobirgbg am 13 Mai 2019 21:27:34

Hallo katha 123,

ich hab erst 2018 eine Renovierung hinter mir. Ich kann dir folgende Tipps geben, welche mir sehr geholfen haben.

Abdichten von Fenstern, Türen und Klappen, Dekaseal dauerelastisch.

Kleber, wie schon geschrieben, ottozeus Caravankleber. Wieso? schäumt auf, füllt somit Hohlräume auf und hatte eine sehr lange Verarbeitungszeit, welche du benötigst. Bei anderen Klebern, zieht der Kleber schon bevor du ihn mit der Zahnspachtel ordentlich verteilt hast usw. Meiner Meinung nach alternativlos. Bei deiner Fläche ein nicht zu verachtender Kostenpunkt. Trag den Kleber mit einer sehr feinen Zahnspachtel auf sonst kommen einige mm in der Höhe bzw. Breite dazu.

Styropor lässt sich gut mit einem Schleifbrett für Dämmstoffe (Raspel) schleifen, wenn dir keine anderen Werkzeuge zur Verfügung stehen. Hab ich soh gemacht da ich 27mm Styropor gebraucht hab und nur 30mm kaufen konnte. Hatte keinen Dickenhobel.

Sonst waren für mich folgende Werkzeuge wichtig.

-scharfer Stechbeitel
-Format/Tischkreissäge (habe damit auch Styropor geschnitten)
-kleine Akku-Handkreissäge
-Oszillationswerkzeug mit Spachtel und Säge
-Schraubzwingen groß und klein sowie Deckenstützen.
-Kartuschenpresse mit Druckluft (falls vorhanden) oder Akku (hatte ich nicht da teuer)

Gruß Tobi

Tobirgbg am 13 Mai 2019 21:43:18

Was ich noch vergessen habe, Alubutylklebeband. Für Verschraubungen von außen wo noch eine Verkleidung drüber kommt. Sonst läuft das Wasser durch die Schrauben rein. Ich habe das von Alfa bei Amazon gekauft, falls du solche Stellen hast, wäre das hilfreich.

katha123 am 14 Mai 2019 12:08:11

Tobirgbg hat geschrieben:Was ich noch vergessen habe, Alubutylklebeband. Für Verschraubungen von außen wo noch eine Verkleidung drüber kommt. Sonst läuft das Wasser durch die Schrauben rein. Ich habe das von Alfa bei Amazon gekauft, falls du solche Stellen hast, wäre das hilfreich.


Danke für all deine Tips, das ist sehr lieb von dir. Erst gestern habe ich das Alubutylklebeband an einer Stelle entfernt und mich gefragt, was das ist und wie das wohl heißt, da kommst du grade gelegen. :)
Ich mach mich mal wieder ran... Liebe Grüße!

katha123 am 03 Jun 2019 11:59:29

Hej Tobi,
meinst du der Kleber geht auch?:

--> Link

Grüße!

mv4 am 03 Jun 2019 12:18:14

nein dieser kleber geht nicht..

katha123 am 03 Jun 2019 13:13:39

Hallo, wie weit seid ihr und was haltet ihr von weiterem Kontakt außerhalb hier? Liebe sonnige Grüße

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