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Nach Räderwechsel Mutter lose


Julia10 am 27 Apr 2019 18:08:59

Bin einige Tage unterwegs und höre heute en ungewöhnliches Geräusch, als wenn etwas "unrund" läuft. Zunächst nur hin und wieder, dann häufiger und öfter, wenn ich etwas schneller fuhr.

Nächsten Stellplatz angefahren und diesmal die Ford Assistance Mobilitätsgrantie, welche ich nach der letzten Inspektion erhalten habe, in Anspruch genommen.

Innerhalb einer Stunde war ein ADAC Mitarbeiter vor Ort. Er meinte, waren Sie vor kurzem in der Werkstatt? Inspektion gemacht und Sommerräder montiert.
Ok meint er, dann schauen wir erst mal nach den Rädern. Er macht die erste Abdeckung auf, greift nach einer Mutter, welche er mit der Hand bewegen konnte.


Kurz und gut, Wagenheber angesetzt, Muttern nachgezogen und gut wars. Er meinte, gut, das sie es gehört haben, die meisten PKW Fahrer registrieren das Geräusch nicht.

Also machts doch Sinn, die Radmuttern nach einien km nachziehen zu lassen, damit solche Pannen nicht passieren.

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Elgeba am 27 Apr 2019 18:11:59

Hallo, Julia

Radmuttern sollten unbedingt nach 50 km nachgezogen werden,bei meiner Autowerkstatt steht das extra noch auf der Rechnung als Warnhinweis.


Gruß Bernd

Julia10 am 27 Apr 2019 18:21:17

Elgeba hat geschrieben:Hallo, Julia

Radmuttern sollten unbedingt nach 50 km nachgezogen werden,bei meiner Autowerkstatt steht das extra noch auf der Rechnung als Warnhinweis.


Gruß Bernd


Stimmt, habe in der Werkstatt noch mitgeteilt, das ich anschließend ein paar Tage unterwegs bin und die Antwort erhalten, das die Radmuttern nicht nachgezogen werden brauchen.

chrisc4 am 27 Apr 2019 18:34:04

Das Probleme hatte ich auch, Firmenwagen, nach der Inspektion direkt auf die Autobahn, 300 km Strecke, teilweise mit 200 km/h :juggle:
Beim ausrollen an der Ampel hörte ich ein Geräusch, dann dort in die Werkstatt, linkes Vorderrad war total lose, Alufelgen war defekt, Ersatz war natürlich nicht auf Lager!
Ich bekam in der Not mein Reifen auf eine Stahlfelge montiert und bin ganz vorsichtig zurück gefahren.

Ich hatte sehr viel Glück, noch wenige Kilometer dann wäre mir vermutlich die Felge um die Ohren geflogen :eek:

Seit dem fahre nach dem Kundenservice am nächsten Tag nochmals in die Werkstatt zur Überprüfung.
Die geforderten 50 km kann ich aber meist nicht einhalten. :)

Gruß
Hans

Bodimobil am 27 Apr 2019 20:02:46

Seit meinen Erfahrungen --> Link haben wir das Thema auch bei den PKW nach dem Wechsel auf Sommerreifen ernst genommen und sind nach 50km zum Nachprüfen an der Werkstatt vorbei gefahren. Da das ohne Termin spontan draußen auf dem Parkplatz gemacht werden kann (aufbocken nicht nötig) ist das auch kein großer Aufwand.

Gruß Andreas

Tinduck am 27 Apr 2019 20:14:32

... oder man zieht halt selber nach, ein Drehmomentschlüssel kostet nicht die Welt.

Weil, 50 km nach dem Wechsel bin ich selten an der Werkstatt :D und den Wechsel mach ich eh selber.

bis denn,

Uwe

Julia10 am 28 Apr 2019 13:05:53

Elgeba hat geschrieben:Hallo, Julia

Radmuttern sollten unbedingt nach 50 km nachgezogen werden,bei meiner Autowerkstatt steht das extra noch auf der Rechnung als Warnhinweis.


Gruß Bernd


Hab die Rechnung überprüft, der Hinweis zum nachziehen der Mutter steht nicht auf der Rechnung.

Früher bekam man ein Zettelchen als Erinnerung zum Radmutternachziehen aufs Lenkrad geklebt.

Habe vor längerer Zeit mit dem KFZ Meister darüber gesprochen der meinte, man brauche die Radmuttern nicht nochmal nachziehen lassen.

Werde morgen den Meister kontaktieren.

Gast am 28 Apr 2019 17:15:22

Julia10 hat geschrieben:...der meinte, man brauche die Radmuttern nicht nochmal nachziehen lassen...

Diese Aussage hat mein Reifenhändler auch gemacht. Trotzdem kontrolliere ich (meistens) die Radmuttern noch mal nach. Einen Drehmomentschlüssel habe ich natürlich, da ich den Räderwechsel bei den PKWs selber durchführe. Der reicht auch für das Wohnmobil, auch da habe ich schon kontrolliert, nachdem die Räder runter waren. Das ist ein Aufwand von weniger als 10 Minuten, soviel ist mir meine Sicherheit wert :ja:

Gast am 28 Apr 2019 17:20:25

Julia, danke für den Beitrag. :top:
Ich hab bisher nachgeziehen immer als überflüssig betrachtet und werd das künftig auf jeden Fall beachten.

Gruß Micha

Lancelot am 28 Apr 2019 17:26:20

Julia10 hat geschrieben: Habe vor längerer Zeit mit dem KFZ Meister darüber gesprochen der meinte, man brauche die Radmuttern nicht nochmal nachziehen lassen.

Kannst ihn ja fragen, ob das generell gilt .. oder nur für Werkstätten, die ordentlich arbeiten .. :D

Ich zieh immer nach .. hab auch schon mal 2 Radmuttern verloren.
Seither immer !
Ist ja meine Birne, die davon abhängt ... :?

duesselman am 28 Apr 2019 17:29:38

Ich glaube das nachziehen der Radmuttern kann nie verkehrt sein :) weil man nicht weis wie die Werkstatt gearbeitet hat. :eek:

Allerdings stelle ich mir die Frage wie das bei Neufahrzeugen aussieht.
Ich arbeite bei Daimler in Düsseldorf wo der Sprinter gebaut wird. Da laufen 750 Fahrzeuge am Tag vom Band.
Bei jedem werden die Räder mit Drehmoment (welcher elektronisch dem Fahrzeug zugeordnet , gespeichert wird) angezogen.

Wird das Fahrzeug dann verkauft glaube ich nicht das ein Verkäufer dem Kunden sagt , " hallo bitte nach 50km Radmuttern nachziehen"

Ich möchte fast mal behaupten das wenn am Anfang korrekt gearbeitet wird ein nachziehen nicht notwendig ist.

juhei am 28 Apr 2019 23:57:04

Moin,
wichtig ist das die Anlageflächen von Felge und Radnarbe sauber und von Rost befreit sind.
Wenn dann die Radbolzen oder Muttern mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen wurden,lockert sich auch keine Mutter oder ein Radbolzen.
Die Überprüfung schadet aber trotzdem nicht.
Ich habe aber bisher noch nie eine Mutter nachziehen müssen.Aber ich wechsel meine Räder selbst.
Gruß Jürgen

mv4 am 29 Apr 2019 05:57:24

duesselman hat geschrieben:Bei jedem werden die Räder mit Drehmoment (welcher elektronisch dem Fahrzeug zugeordnet , gespeichert wird) angezogen.
Wird das Fahrzeug dann verkauft glaube ich nicht das ein Verkäufer dem Kunden sagt , " hallo bitte nach 50km Radmuttern nachziehen".


.....das wird auch kein Verkäufer sagen müssen....weil das die Werkstatt vor Auslieferung an den Kunden schon gemacht haben sollte...neben ein paar anderen Sachen.
Das in der Großserienfertigung das Standart ist, ist normal, da meckert schon als erstes das Programm wenn da eine Schraube nicht mit dem hinterlegten Drehmoment angezogen wurde. In der Produktion von Campingfahrzeugen sieht das eben anders aus....und im übrigen ging es hier um Radwechsel ...und nicht Neukauf....Radwechsel das machen in den Werkstätten in der Regel Auszubildende...wenn vorhanden und fähig dazu.

Eine Narbe kenne ich nur von einen operativen Eingriff...oder einer Verletzung....du meintest sicher Nabe.

lachshuhn am 29 Apr 2019 08:14:13

Generell ist es richtig das man Radmuttern wenn sie den einmal vernünftig angezogen werden nicht mehr nachziehen muss !!!!

Der Hinweis nach 50 Km kontrollieren ist zur Absicherung der Werkstatt.
Es kommt leider sehr häufig vor das solch wichtige Schrauben vergessen werden .
Dadurch gab es schon sehr große Unfälle teilweise mit Todes Folge.
Die Werkstätten sichern sich mit dem Spruch ab.
Wenn so etwas drauf steht bist du aus allen Ansprüchen raus.
Wenn nicht kann der Besitzer der Werkstatt im Falle eines schlimmen Unfalles schon mal einpacken..
Da die Radschrauben häufig vergessen werden richtig an zu ziehen macht es schon Sinn diese nach 50 oder 100 km zu kontrollieren.

mk9 am 29 Apr 2019 15:16:42

Ich wechsle immer selber die Reifen an meinen Fahrzeugen. Radmuttern bzw. Radbolzen immer mit Drehmomentschlüssel nah Herstellerangeben
angezogen.

Natürlich aus nach 50 bis 70 km erneute Überprüfung und dann nur noch sporadisch eine Überprüfung. Anders an meinem Peugeot J9.
Nach jedem Tankstop kurze Überprüfung mit normalen Schlüssel. Auf Radbolzen und Radmutter eine Markierung. So sehe ich auf den 1. Blick ob etwas lose ist.

Geht natürlich nur dann, wenn keine Zierkappen montiert sind. Beim J9 ohnehin nicht. Sähe verboten bei diesem Fahrzeug aus.

Wenn der Wagen mal bei einer Rast unbeaufsichtigt mal eine zeitlang gestanden hat, kontrolliere ich ganz genau. GRUND: anl. einer Fahrt meiner Tochter hat sich das linke Vorderrad gelöst und abgefallen. Zum Glück sackte das Fahrzeug in den umgefallen Reifen ab. A l l e Radmuttern waren abgefallen.
Die hatten sich nicht gelöst, die waren gelöst worden. 900 km waren meine Tochter und Schwiegersohn gefahren, nichts passiert und auf der Heimreise
dann alle Muttern lose und weg ! Nach einer Woche hatte der ADAC das Wohnmobil aus der Bretagne nach hause gebracht.

5 neue Radbolzen wurden erneuert und 10 neue Radmuttern gekauft. 5 Stück in Reserve. ADAC hatte provisorisch das Rad mit Radmuttern von den anderen Reifen befestigt, mußte ja auch den Transporter gezogen werden.

Mal ein paar Bilder davon, was passieren kann.





Die Radaufnahme hat in der Reifenschüssel die Kratzer verursacht, dadurch auch die Bolzen verbogen, weil ja das Fahrzeug erst nach einigen zig Meter zum Stillstand kam. Hätte viel schlimmer ausgehen können.

Deshalb kontrolliere ich auch.

Manfred

teuchmc am 30 Apr 2019 20:12:48

Moin Manfred! Oh man, da kann man wirklich von Glück sprechen, daß da nicht wirklich was passiert ist "außer" Material.
Sonnigen weiterhin. Uwe

mk9 am 02 Mai 2019 13:44:54

Hallo Uwe,

habe erst jetzt deinen Kommentar gelesen.

Das Kuriose war folgende Situation. Meine Tochter rief mich damals aus der Bretagne an und sagte, dass bei der Kurvenfahrt ein
"komisches" Geräusch am Radkasen ( also innen ) zu hören sei. Allerdings n i c h t bei Geradeausfahrt. Habe zunächst auf Radlager getimmt und gesagt, sofort zu einer Werkstatt. Meine Tochter dann zu einer Werkstatt gefahren. Der dortigen Monteuer konnte nichts feststellen ! und gesagt, mit höchsten 70 km/h dürfte das keine Problem sein. Auf einer Nationalstr. in der Bretagne passierte es denn. Radgelöst, Wagen nach links abgekippt. Zum Glück konnte mein Schwiegersohn den Wagen in der Spur halten. Anruf nach Hause und den Sachverhalt geschildert.

Mein Anruf an den ADAC, die sich mit dem franz. Pannendienst in Verbindung gesetzt haben, Fahrzeug in eine Werkstatt gebracht, Das li. VR mit Radmuttern
der anderen Reifen provisorisch befestigt, damit es auf einen Hänger gezogen werden konnte.

Ja dann auch vom ADAC aus Frankreich geholt. In der Werkstatt meines Peugeothändlers bekamm ich eine freie Hebebühne für die Reparatur. Kein Problem, weil noch 4 andere Bühnen für den Betrieb frei waren und mein Freund die Werkstatt an den P - Händler verpachtet hatte. Also Idealfall, um selber reparieren zu können. Alle 5 Radbolzen entfernt und neue Radbolzen eingezogen ( es geht einfacher als ich gedacht habe, man muß nur wissen, wie es gemacht wird ).

Nach der Rep. ist bis heute, also 15 Jahre danach, alles in Ordnung. Noch Jahre danach in Urlaub gewesen. Mein Rat: lieber einmal mehr eine Kontrolle
bei Urlaubsfahrten mit dem Wohnmobil. Vielleicht war Neid die Ursache, dass die Radmuttern gelöst wurden, Oder was weiß ich.
Hat sich vorher und nachher nie mehr wiederholt.

Eine schöne Woche wünsche ich dir.

Gruß
vom schönen linken Niederrhein
Manfred

fomo am 02 Mai 2019 14:01:21

mk9 hat geschrieben:Mein Rat: Lieber einmal mehr eine Kontrolle bei Urlaubsfahrten mit dem Wohnmobil.


So sehe ich das auch!!!

sidec am 02 Mai 2019 17:34:28

Seit heute Vormittag kann ich auch was zu dem Thema schreiben, betrifft aber meinen Skoda, nicht das Womo.
War heute zum Reifenwechseln in der Werkstatt (ist die Werkstatt vom Schwiegervater meines Sohnes, er betreut alle meine Autos, nie ein Problem gehabt), da stellen wir fest, dass genau eine Schraube vorne links weg ist. Alle anderen da, alle anderen fest, nur die eine ist weg. Wir sind seit dem Reifenwechsel im Herbst Hunderte von Kilometern gefahren, der Wagen ist übrigens Baujahr 2017, also noch ziemlich jung. Beim letzten Aufenthalt in Hessen hat mir ein liebenswerter Zeitgenosse mit dem Schlüssel eine tiefe Signatur verpasst und ich frage mich seit heute, ob der auch eine einzelne Schraube gebrauchen konnte :?:
Jedenfalls werde ich ab sofort vor jeder Fahrt nicht nur unter die Motorhaube schauen, sondern auch noch alle Schrauben kontrollieren.

Gast am 02 Mai 2019 17:46:42

Heute habe ich am PKW meiner Frau auch endlich mal die Sommerreifen drauf gemacht. Den Drehmomentschlüssel für die Kontrolle habe extra bereit gelegt :ja:

DonCarlos1962 am 02 Mai 2019 19:15:34

Wir hatten einen FORD Scorpio. Der bekam neue Winterräder auf Alufelgen vom Reifenhändler. Zuhause angekommen staunte ich nicht schlecht, weil an einem Rad von 5 Bolzen 3 abgeschoren waren! (Ford hat hier Radbolzen und Radmuttern)

Wie konnte das passieren? Der Druckluftschrauber in der Werkstatt hat schon ein höheres Drehmoment als erlaubt angezogen. Dann wurde nocheinmal mit dem manuellen Drehmoment "nachgezogen". Keine Ahnung mit welchem Wert. Wahrscheinlich einer für alle Fahrzeuge.

Zuhause waren dann die Bolzen eben weg. Seit dem hasse ich diese Druckluftschrauber in den Werkstätten, bei denen wohl selten klar ist, mit welcher Kraft sie anziehen und kontrolliere mit meinem eigenen Drehmomentschlüssel.

LG Carsten

mk9 am 02 Mai 2019 20:11:03

Wen ein Werkstatt mit einem Schlagschrauber, mit einstellbarem Drehmoment und nach Herstellerangaben die Radmuttern bzw. Radbolzen anzieht ist das schon in Ordnung. Mittlerweile gibt es diese Werkzeuge, die bis 500 Nm funktionieren.

Zum Lösen von sehr festsitzenden Radmuttern / bolzen ist das ja auch okay. Was passiert, wenn z.B. anstatt 100 Nm plötzlich 130 Nm auf dem
Schlagschrauber eingestellt sind ? Vielfach ist es ja so, dass bei gleichem Fahrzeugfabrikat aber unterschiedliche Typen versch. Einstellwerte vorgegeben sind :?:

Noch schlimmer finde ich, wenn mittels Schlagschrauber die Radmuttern oder Bolzen sofort aufgeschraubt bzw. eingeschraubt werden.
Das sieht man ja auch nur, wenn man die Arbeit des Monteurs beobachten kann. In der Werkstatt in vielen Fällen überhaupt nicht.
Wer sieht denn, ob nicht nicht die Mutter / Bolzen verkantet aufgesetzt wird :?:

[b]Ich unterstelle mit meinem Schreiben kein Vorsatz eines Monteurs. Aber kein Mensch ist fehlerlos. 99 % der Monteure arbeiten gewissenhaft.
Man hat doch schon oft erlebt, dass bei Überprüfung / Inspektion eine vorher gelockerte Radmutter / Schraube nicht erkannt wird. Wer ohne Fehler ist, der schmeiße den 1. Stein.
[/b

Ich habe schon seit über 60 Jahren zu 90% die reifen an meinen fahrzeugen selbst gewechselt und kontrolliere auch nach Werkstattbesuch die Radbefestigung zur [b]eigenen[/b] Sicherheit nach dem Motto: vertauen ist gut - Kontrolle aber besser.

Nun zu den einstellbaren Drehmomentschlüsseln: Ob Spitzenerzeugnisse der obersten Preisklasse oder Fabrikate im Bereich 30 - 50 €.

Es kommt immer darauf an, wie dieser Drehmomentschlüssel gehandhabt wird. Ich spreche nicht vom Schlafschrauber.
Wenn nicht sofort nach dem Klicken ( eingestellter Wert ) losgelassen wird, wird der eingestellte Wert schon fast mit 20% überschritten :!:
Ist nicht von mir, sondern von einem Prüfinstitut. Abweichungen liegen ohnehin schon bei 3 bis 4 % :!:
Das sind Tatsachen und keine Behauptungen von mir.

Nur mal etwas zum Nachdenken.

Bis dann und kontrolliert selber die Radbefestigungen an euren Fahrzeugen,

Schönen Abend wünscht euch
mk9

Tinduck am 03 Mai 2019 06:13:13

DonCarlos1962 hat geschrieben:... FORD ...

LG Carsten


Wir hatten bei einem Mondeo auch mal einen abgeschorenen Radbolzen, damals hab ich die Räder noch nach Gefühl mit dem Radkreuz montiert (seit dem Vorfall mit Drehmomentschlüssel). Dabei hab ich wohl die empfohlenen 75 nm deutlich überschritten. Bei solch niedrigen Drehmomenten muss man echt aufpassen, und wenn die Werkstatt die Muttern dann mit dem Schlagschrauber festbrettert, der vorher z. B. am T5 zum Einsatz kam (180 nm), dann knackt der Bolzen.

bis denn,

Uwe

mowgli am 03 Mai 2019 08:26:43

Ist scheinbar gar nicht so selten.
Gestern auf der Autobahn steht ein PKW auf dem Pannenstreifen. Ein Rad liegt hinter dem PKW auf dem Boden und ein Polizist in Neongelber Weste kniet neben dem Auto und fotographiert die Bremsscheibe - Radnabe vorn links die auf dem Boden steht.
So gesehen im vorbeifahren.

DieselMitch am 03 Mai 2019 09:03:47

Das ist scheinbar doch ein verbreitetes Problem, mehr als ich gedacht hatte :eek:

Damals als auf meinen Autos noch diese "Asphalstahltrennscheiben" montiert waren, habe ich auch selber gewechselt, aber die 265'er 20"er vom Jeep lasse ich lieber andere schleppen ;D

Anfang 2018 war ich mit meiner damaligen Laika beim Reifenschrauber, der auch immer die Räder am Jeep wechselt, hat extra eine Halle für Kastenwagen und WoMos.
Also Winterstahlräder runter und Sommeraluräder drauf. Ich sagte extra noch, dass ich am nächsten Tag eine längere Tour machen muss - kein Problem.

An der Autobahnabfahrt machte es dann "Bumms - bumms -bumms ...". Am Ziel vorsichtig angekommen stellte ich dann fest, dass hinten links eine Radschraube schon rausgefallen (lag auf dem Hof des Händlers :twisted:) und ALLE anderen Radschrauben des Rades leicht locker waren. Wir haben die, und die restlichen 15 auch, dann per Hand&Hebel alle nachgedreht (Drehmomentschlüssel war nicht vorhanden :roll: ).

Ich habe dann beim Reifenhändler Zuhause Stunk gemacht, denn da hatte der Mechaniker gepennt!
3 Räder waren einigermaßen fest, EIN Rad war aber komplett lose! Miserable Arbeit kann ich nur sagen!

Seit dem fahre ich immer nach 50km zum Nachziehen, wenn's aber nicht geht, kommt der Drehmomentschlüssel mit auf Reisen, SO einen Stunt brauche ich nicht nochmals :x

rkopka am 03 Mai 2019 10:01:16

DieselMitch hat geschrieben:Seit dem fahre ich immer nach 50km zum Nachziehen, wenn's aber nicht geht, kommt der Drehmomentschlüssel mit auf Reisen, SO einen Stunt brauche ich nicht nochmals :x

Nachdem vor Jahren mein Vater mal einen Fehler gemacht hat und uns ein Rad an der Grenze (nach ~1000km AB) überholt hat, wird immer kontrolliert. Ich fahre nach dem Wechsel immer die gleiche Route. Da ist nach 10km eine Tankstelle, wo ich auch den Druck prüfe. Der Drehmomentenschlüssel bleibt solange im Auto. Am Womo wird nur gewechselt, wenn neue Reifen fällig sind und dann nicht von mir.

RK

teuchmc am 03 Mai 2019 10:22:54

Moin! Gebrochene Radbolzen hatten wir bei unseren 10 FORD -Kfz bis jetzt noch nie. Da reicht auch kein doppeltes Drehmoment am Schlagschrauber.
Was wir allerdings hatten, waren beim Connect relativ regelmäßig Radmuttern mit Gewindeverlust. Dieser war für uns eigentlich unerklärlich.
Dann gab's die" Erleuchtung". Vaddern hatte ein FORD-Mitarbeiter schlicht und ergreifend ein falsches Drehmoment genannt. Das DOPPELTE.
Der Mitarbeiter beim FFH hat schlicht und ergreifend das in 03 neue Modell "ignoriert". Die Werte waren vom großen Transit.
Und damit wurden 2x im Jahr über 10 Jahre die Räder angeballert beim freundlichen Reifenfritzen.
Da wir den Wechsel bei unseren Kfz selber machen, mindestens 4 Oogen druff kieken und nach spätestens 14 Tagen "nach geknackt" wird, ist ein Verlust während der Fahrt hoffentlich fast ausgeschlossen.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Gast am 03 Mai 2019 11:25:29

DonCarlos1962 hat geschrieben:...Seit dem hasse ich diese Druckluftschrauber in den Werkstätten, ...

Zum Lösen der Radmuttern (oder -bolzen) finde ich den Schlagschrauber ganz gut und nutze ihn auch regelmäßig. Danach werden die Bolzen von Hand eingedreht und mit dem Drehmomentschlüssel angezogen. Da finde ich den Schlagschrauber eher auch ungeeignet :wink:

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