Caravan
anhaengerkupplung

Richtiger Reifendruck - lt Händler zu niedrig


maranot575 am 04 Mai 2019 08:34:13

Ich habe einen Bürstner Marano t 575
Lt. Betriebsanleitung soll der Reifendruck vorne 4,1 und hinten 4,5 sein
Gestern als ich von Winter auf Sommer umstecken lies, sagte der Reifenhändler das wäre viel zu niedrig ich soll mit vorne 5,0 und hinten 5,5 fahren
Hab ich auch machen lassen. Luft raus geht ja schnell
Was ist eure Meinung dazu
Gruss Heinz

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Tinduck am 04 Mai 2019 08:42:08

Ich meine:

Besorge Dir vom Hersteller der Reifen eine Reifendrucktabelle für die Reifen, die bei Dir aufgezogen sind, fahre auf eine Waage und bestimme dort Deine Achslasten im vollgeladenen Zustand und stelle dann den Reifendruck entsprechend der Tabelle ein.

Ohne zu wissen, was Du für Reifen hast (Marke, Typ, Dimension), kann Dir hier keiner was anderes raten.

Der Händler kann recht haben oder auch nicht, kommt auf siehe oben an.

bis denn,

Uwe

maranot575 am 04 Mai 2019 08:56:58

Danke Uwe, aber warum schreibt Bürstner - ohne beine bestimmte Marke zu nennen - 4,1 und 4,5

Tinduck am 04 Mai 2019 09:10:08

Der Druck in der Anleitung gilt für den Reifen, der üblicherweise aufgezogen ist. Spätestens nach dem ersten Reifenwechsel kann das noch stimmen, muss aber nicht. Sicherer ist, sich die Daten vom Reifenhersteller zu besorgen.

Ausserdem kennt Bürstner Deine Achslasten nicht, weil Du das Womo beladen hast und nicht Bürstner!

bis denn,

Uwe

Carado04 am 04 Mai 2019 10:07:45

Auf der Homepage der Reifenhersteller gibt es Tabellen in denen die Reifendrücke passend zur Achslast abgebildet sind. Zumindest bei Continental und Michelin. Da kannst mal schauen.

oldi45 am 04 Mai 2019 10:43:06

Hallo Heinz,
es wurde hier schon alles richtig zum Reifendruck gesagt. Die Hersteller mit ihren globalen Druckangaben stiften nur Verwirrung. Dieser angegebene Druck stimmt nur für einen bestimmten Reifentyp bei einer dazu passenden Achslast! Ist also Unsinn für unsere normale Nutzung des Wohnmobiles.
Es gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten:
1. Pumpe die Reifen entsprechend der angegebenen max. Achslast und der Vorgabe des Reifenherstellers auf. Dann bist Du immer (natürlich nur, wenn Du nicht überladest) auf der sicheren Seite. Der Fahrkomfort kann allerdings leiden, wegen zu hoher Drücke.
2. Wiege die Achsen im reisefertigen Zustand und pumpe entsprechend der Vorgabe der Reifenhersteller auf.
Für sehr wichtig halte ich die Nutzung von Reifendruckwarnern. Es gibt bereits gute Reifendruckwarner um die 70€.
Mir hat meiner gerade jetzt in Spanien einen Reifen gerettet. Durch eine eingefahrene Schraube ist langsam Luft entwichen. Als ich morgens losfahren wollte, piepte er und zeigte hinten links nur noch 3,2 bar an. Den weiteren Druckverlust hätte ich erst auf der Landstraße durch einem lauten Knall bemerkt. So konnte ich zum nächsten Reifendienst fahren und nach einer Stunde war alles paletti.
Auch, dass vor Fahrtantritt, bei größeren Außentemperaturdifferenzen (ab 15-20Grd.), der Reifenendruck überprüft wird, ist wichtig.
Gruß Hajo

goldfinger am 04 Mai 2019 11:08:47

Bei mir steht in der Bedienungsanleitung zum Reifendruck = 5,5bar hinten und vorne
Auf meiner Vorderachse lastet 1,6t und auf der Hinterachse 2,6t. Dass die Reifendruckangabe so nicht richtig sein kann, leuchtet wohl jedem ein.

Auch wenn man glaubt den korrekten Druck ermittelt zu haben, ist die Langzeitbeobachtung wichtig. Nutzt sich der Reifen gleichmäßig ab?


Andreas

taps am 04 Mai 2019 12:51:16

Hallo,
ich habe zu meinen neuen Rädern:


eine Reifendrucktabelle dazubekommen.
Da gibt es je nach Beladung Unterschiede von mehr als 2 bar!
Gruß
Andreas

wocaraft am 04 Mai 2019 19:04:39

Unterschiede von 2 bar. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und deckt sich auch nicht mit meinen Erfahrungen.
Mach doch mal ein Bild von vorne, = Fahrtrichtung, so das ich sehen kann wie sich die Flanken der Reifen ausbäulen.

MfG kheinz

WomoToureu am 04 Mai 2019 19:29:35

taps hat geschrieben:Da gibt es je nach Beladung Unterschiede von mehr als 2 bar!


Bei unsere WOMO ist bei unseren Reifen ein Luftdruck von 3 - 6 bar je nach tatsächlicher Radlast ( in der Conti Tabelle ) vorgeschrieben. --> Link

Wir fahren derzeit mit 3,75 bar vorn und 4,25 bar hinten.

wocaraft am 04 Mai 2019 19:53:55

Ein so großer Unterschied im Luftdruck lässt sich erklären:
Fahrzeug nach der Werksauslieferung an den Wohnmobilausbauer.
Fahrzeug nach dem Ausbau an den Endkunden.

MfG kheinz

wolfherm am 04 Mai 2019 19:56:56

wocaraft hat geschrieben:Unterschiede von 2 bar. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und deckt sich auch nicht mit meinen Erfahrungen.
Mach doch mal ein Bild von vorne, = Fahrtrichtung, so das ich sehen kann wie sich die Flanken der Reifen ausbäulen.

MfG kheinz



Du hast das nicht richtig verstanden. In der Tabelle des Reifenherstellers sind unterschiedliche Angaben zum Luftdruck in Abhängigkeit der jeweiligen Achslasten vorgegeben. Was hat das jetzt mit der Auslieferung an den Womo-Hersteller zu tun?

alpa58 am 04 Mai 2019 20:18:31

Hallo zusammen,

bei mir wollte der Händler auch nicht den gewünschten Luftdruck einstellen. Sie meinten der ist zu niedrig.

Aber ich Vertraue doch mehr den Reifenherstellern. Die haben doch wesentlich mehr Erfahrung und wissen was der richtige Luftruck für welchen Reifen bei welcher Last.

OK ich habe dann doch 0,25bar mehr reingetan aber ich kann sagen das dass Womo gut auf der Strasse liegt und nicht rumpelt und poltert oder so.

Ich empfehle jedem nehmt die Contitabelle und stellt den Reifenluftdruck dementsprechend ein.
--> Link

Immer genügend Luftdruck im Reifen und ein gute Fahrt.

klink_bks am 04 Mai 2019 21:46:15

:) Bei unserem Carado T348 :)

schreibt der Hersteller Carado in seiner Bedienungsanleitung zum
Luftdruck vorne 4,75 und hinten 5,5 bar vor.
Fiat sagt 5,0 und 5,5 bar.

Also zumindet schon mal ähnliche Werte, ich selbst fahre mit 4,8 und 5,5 bar.

Gruss von der schönen Mittelmosel
Achim

rkopka am 04 Mai 2019 23:04:05

klink_bks hat geschrieben:schreibt der Hersteller Carado in seiner Bedienungsanleitung zum
Luftdruck vorne 4,75 und hinten 5,5 bar vor.
Fiat sagt 5,0 und 5,5 bar.

Und was sagt der Reifenhersteller ? Und wie soll Fiat wissen, wie die Last auf der Hinterachse ist ?

Bei mir kam (für den A361, vom Reifenhersteller) 4,5bar auf beide Achsen raus. KA wo ich den Wert damals gefunden habe, jetzt finde ich die Tabelle nicht mehr.
Andererseits steht auf der Seite auch im allgemeinen Teil: "Folgen Sie stets den Reifendruckempfehlungen des Autoherstellers."

Im Fiat handbuch finde ich für meine Standardgröße: mit CP 5,0/5,5 , die Nicht Camping Version gibt 4.1/4,5 an. Meines sind keine CP Reifen. D.h. ich könnte noch ein wenig weiter runter gehen !?

RK

Pechvogel am 04 Mai 2019 23:48:35

Hallo RK,

wenn der Reifenhersteller doch 4,5 bar auf beiden Achsen angibt würde ich die auch fahren!

Bei meinem hat Fiat die obligatorischen 5 / 5,5 bar angegeben. Die Reifen dürfen aber laut Aufdruck auf der Flanke nur max 4,5 bar!
Der Reifenhersteller hat mir, für meine max. Achslasten, dann 3,5 bar auf beiden Achsen empfohlen!!
( ein Unterschied im Fahrkomfort wie Tag und Nacht!! Von der Sicherheit mal ganz zu schweigen )


Grüße
Dirk

marco2 am 04 Mai 2019 23:54:38

Moin moin,

ich fände es auch sehr interessant wenn die Schreiber hier zu den Drücken auch den Reifen identifizieren könnten.

Greetz aus Mittelfranken

rkopka am 05 Mai 2019 00:32:37

rkopka hat geschrieben:Bei mir kam (für den A361, vom Reifenhersteller) 4,5bar auf beide Achsen raus. KA wo ich den Wert damals gefunden habe, jetzt finde ich die Tabelle nicht mehr.

Vredestein Comtrac All Season 215/70R15

RK

Uwe1961 am 05 Mai 2019 01:14:16

Moinsen.
...hier der Technische Ratgeber von Conti.

--> Link





...auf Seite 84/85 die Drücke der 215/70-15 und 225/70-15er (die fahr ich mit 3,25/4,5bar)


Gruß, Uwe.

LongJohn am 05 Mai 2019 05:08:31

Hallo

Ich bin bisher auch immer mit (215/70-15) 5.0 und 5.5 gefahren. Ich hatte immer das Gefühl Vollgummireifen zu fahren :cry:
Nachdem ich den Text auf dieser Seite --> Link gelesen habe, bin ich mir nicht sicher ob 5/5.5 immer richtig waren. Ich glaube auch das die Angaben max. Werte sind und somit ist Fiat dann aus der Verantwortung. Ich werde jetzt den Druck laut Conti-Tabelle Seite 84/85 fahren. Meine Achslast kenne ich da ich neulich noch auf der Waage war. Was mich nur wundert ist das bei dem zu hohen Druck der Reifen keinen einseitigen Verschleiß auf weißt.

Gruß LongJohn

WomoToureu am 05 Mai 2019 05:56:26

Wenn dann nur in der Mitte der Lauffläche, ist aber minimal das sieht man kaum. Allerdings liegt der Reifen auf den Seitenflächen kaum auf, was einen verlängerten Bremsweg nach sich zieht, wenn der Druck gemäß Reifenhersteller zu hoch ist.

babenhausen am 05 Mai 2019 07:44:45

Wer mit seinen Reifen alles richtig machen will befolge doch diesen Ratgeber von Michelin/Sicherheitsbestimmungen

--> Link

LongJohn am 05 Mai 2019 07:48:43

............

weser13 am 05 Mai 2019 08:01:31

babenhausen hat geschrieben:Wer mit seinen Reifen alles richtig machen will befolge doch diesen Ratgeber von Michelin/Sicherheitsbestimmungen



Moin,

eine Passage daraus:

"Wohnmobilreifen von MICHELIN sind speziell für den dauerhaften Einsatz bei erhöhtem Reifenfülldruck (5,5 bar oder 550 kPa) ausgelegt. Der erhöhte Reifenfülldruck sorgt für besseres Handling und höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber den speziellen Nutzungsbedingungen dieses Fahrzeugtyps insbesondere im Hinblick auf die Ladung (punktuelle statische und / oder dynamische Überlast aufgrund der für diesen Fahrzeugtyp typischen Massenverschiebung: große Überbauten hinten, ungleiche Gewichtsverteilung, erhöhter Schwerpunkt durch hohe Ladung) sowie im Hinblick auf lange Standzeiten. Die Montage eines für diesen Fahrzeugtyp nicht geeigneten Reifens könnte schlechte Fahreigenschaften (Schlingern, Nicken, Gieren, Spurtreue ...) sowie bei nachteiligen oder extremen Nutzungsbedingungen einen vorzeitigen Verschleiß der Reifen (Beschädigung des Laufflächenblocks, plötzliche Reifenpanne) zur Folge haben."

Hier wird also für den dauerhaften Einsatz ein Reifenfülldruck von 5,5 bar empfohlen, was einigen hier vorgestellten Ausarbeitungen widerspricht! Was denn nun?

Grüße aus NI

babenhausen am 05 Mai 2019 08:06:03

Es ist darin auch nett zu lesen:

Zitat :
4.6 Einsatzluftdruck •
Der vom Hersteller vorgegebene Reifenfülldruck ist unbedingt einzuhalten. Er ist nachzulesen in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs und / oder am Fahrzeug selbst (Autotür oder Tankdeckel). •
Unterluftdruck kann das Fahrverhalten des Fahrzeugs stark beeinträchtigen. Gleiches gilt für übermäßig hohe Reifenfülldrücke

cbra am 05 Mai 2019 08:29:22

eine frage ist natürlich auch was die konsequenzen von zu hohenm oder zu niedrigem luftdruck sein kann. - einseitiger abrieb - naja - verschmerzbar. reifenplatzer ( wegen überhitzung bzw damit verbundenem überdruck ist da schon eine ganz andere nummer.

in dem sinn sehe ich zu hohen druck gefährlicher als zu geringen druck ( natürlich nicht extrem nieder, das geht auch garnicht)

rolf51 am 05 Mai 2019 08:59:46

Hallo,
jeder wie er es meint. Fahrzeughersteller/Aufbauhersteller und Reifenhersteller. Jeder hat seine eigenen Angaben. Ich halte mich an den Reifenhersteller.

nkag16 am 05 Mai 2019 12:28:59

Wenn es um Michelin geht, empfiehlt es sich, einfach mal die Firma anzuschreiben. Fahrzeugbeschreibung, Reifenformat, gewogene und max. Achslasten angeben. Man erhält dann eine Empfehlung, die bei mir z. B. abweichend von den Tabellenwerten sind.

Tinduck am 05 Mai 2019 19:53:50

cbra hat geschrieben:... reifenplatzer ( wegen überhitzung bzw damit verbundenem überdruck ist da schon eine ganz andere nummer.

in dem sinn sehe ich zu hohen druck gefährlicher als zu geringen druck ( natürlich nicht extrem nieder, das geht auch garnicht)


Überhitzung tritt bei zu niedrigem Reifendruck auf (Walkarbeit), nicht bei zu hohem. Insbesondere bei Zwillingsbereifung kritisch, wenn die beiden Reifen Kontakt bekommen.
Insofern ist niedrigerer Luftdruck wesentlich gefährlicher, solange man nicht die Angabe für den max. zulässigen Druck auf der Reifenflanke bei kalten Reifen überschreitet.

Die Empfehlung der Fahrzeughersteller, den Reifen quasi bei Maximaldruck zu fahren, ist unter Sicherheitsgesichtspunkten sicher der beste Kompromiss. Besser ist natürlich der passende Druck lt. Tabelle. Aber dafür MUSS man vorher wiegen!

bis denn,

Uwe

cbra am 05 Mai 2019 20:00:42

Tinduck hat geschrieben:...
Überhitzung tritt bei zu niedrigem Reifendruck auf (Walkarbeit), nicht bei zu hohem. Insbesondere bei Zwillingsbereifung kritisch, wenn die beiden Reifen Kontakt bekommen.


das mit der walkarbeit verstehe ich
Tinduck hat geschrieben:Insofern ist niedrigerer Luftdruck wesentlich gefährlicher, solange man nicht die Angabe für den max. zulässigen Druck auf der Reifenflanke bei kalten Reifen überschreitet.


gilt der max druck wirklich nur bei kalten reifen? bei warmen reifen steigt doch der druck weiter an -

Tinduck hat geschrieben:Die Empfehlung der Fahrzeughersteller, den Reifen quasi bei Maximaldruck zu fahren, ist unter Sicherheitsgesichtspunkten sicher der beste Kompromiss. Besser ist natürlich der passende Druck lt. Tabelle. ...


die radlast kenne ich halbwegs, muss mal bei den herstellerangaben schaun - erstmals seit jahrzehnten keine zwillingsbereifung mehr und erstmals überhaupt ganzjahresreifen - alles noch etwas ungewohnt ;)

Tinduck am 05 Mai 2019 23:33:05

Reifendruckangaben gelten IMMER bei kalten Reifen, die Erwärmung durchs Fahren und der korrespondierende Druckanstieg sind OK und eingerechnet.
Deshalb nie mit warmgefahrenen Reifen messen und dann womöglich ‚zu hohen‘ Druck ablassen!

bis denn,

Uwe

DieselMitch am 06 Mai 2019 08:55:14

Meine Neugierde trieb mich um, ich habe nämlich lustigerweise hinten Conti-CPs und vorne GoodYear C Reifen montiert, beide 215'er/15".

Die hinteren Contis werden jetzt 7 Jahre alt, für den Herbst resp. nächstes Frühjahr dachte ich da aus Sicherheitsgründen an einen Wechsel, evtl. auch auf GoodYear (die laufen seidenweich... mmhhh :P )

Irritiert hat mich immer die Achslast, ich kann ja nicht ewig zum TÜV fahren, um mal eben die Lasten messen zu lassen. Also dachte ich an eine kleine Waage, so wie sie im Camping-Bereich ja gerne verwendet wird.
Sowas fand ich beim großen Fluss --> Link.

Interessant sind die Rezensionen bei der ähnlichen Reich-Waage, zwischen "Top" bis "Elektronikschrott" geht ja alles, aber BTT: Hat jemand hier Erfahrungen damit, mittels so einer Waage die Achslast und somit den Reifendruck zu ermitteln?
Ich will ungerne 300 €uronen "wegwerfen", allerdings wäre mir das ein richtig eingestellter Luftdruck der einzelnen Räder schon wert.

TNX im Voraus.

cbra am 06 Mai 2019 09:00:15

ich habe die waage - allerdings bei fritz berger gekauft deutlich billiger.

habe die 1500kg variante

funktioniert gut und einfach, die werte stimmen auf ca 15-20 kg mit der geeichten waage beim eisnhändler überein.

verwendung ist einfach - aber man sollte kurz in die anleitung schaun ;)

thomas56 am 06 Mai 2019 09:05:26

DieselMitch hat geschrieben:ich kann ja nicht ewig zum TÜV fahren, um mal eben die Lasten messen zu lassen.

wieso ewig, wenn man einmal urlaubsfertig hinfährt reicht es doch? Zumindest bei mir ändert sich nichts großartig am Fahrgewicht. Wenn man jetzt zusätzlich einen 200kg-Motorroller in die Garage stellt, rechnet man eben die 200kg der HA zu.....dafür braucht man nicht erneut zur Waage fahren.

DieselMitch am 06 Mai 2019 09:16:49

cbra hat geschrieben:ich habe die waage - allerdings bei fritz berger gekauft deutlich billiger.

habe die 1500kg variante

funktioniert gut und einfach, die werte stimmen auf ca 15-20 kg mit der geeichten waage beim eisnhändler überein.

verwendung ist einfach - aber man sollte kurz in die anleitung schaun ;)

Ahhh :) , danke, ich bin also nicht der einzige mit der Idee.

Ja, beim großen Fluß gibt es die genau so aussehende 1,5t Waage von Reich auch für 196€, warum diese CheckWeight so teuer sein soll ist mir noch nicht wirklich klar.
Ich vermute mal, dass Berger auch die Reich-Waage verkauft.

BTW: Richtige Männer lesen keine Bedienungsanleitungen :razz: :mrgreen:

Da werde ich wohl die Waage bestellen, die Kiste beim TÜV achsweise auswiegen lassen und zuhause mit der Reich nachmessen.
Mit 5,5Bar auf der Hinterachse fährt sich meine Carado doch eher wie eine Hüpfburg :x

Jjoerg am 06 Mai 2019 09:20:57

Hallo RK, ich habe den Vredestein 215/75 R16C 116R Comtrac 2 All Season
auf meine Anfrage bei Vredestein habe ich nur die Auskunft 4,8 bar auf allen Reifen.
Eine Bitte nach Tabelle wurde nicht nachgekommen.

Zitat aus der Email:
vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte verwenden Sie einen Fülldruck von 4,8 bar auf Vorder- und Hinterachse.

Um eine lange Laufleistung und eine optimale Performance zu erreichen empfehlen wir ausschließlich die von uns angegebenen Fülldrücke zu verwenden.

lg Jörg

LongJohn am 06 Mai 2019 09:38:15

Jjoerg hat geschrieben:Hallo RK, ich habe den Vredestein 215/75 R16C 116R Comtrac 2 All Season
auf meine Anfrage bei Vredestein habe ich nur die Auskunft 4,8 bar auf allen Reifen.

lg Jörg

Woher wusste Vredestein denn dein Fahrzeuggewicht bzw. Achslast? Hatte du das in der Anfrage erwähnt ?
Wenn nein, wäre so eine Aussage nach meiner Meinung nicht viel Wert.
Gruß LongJohn

rkopka am 06 Mai 2019 09:52:32

Jjoerg hat geschrieben:Eine Bitte nach Tabelle wurde nicht nachgekommen.

Ich hab damals noch eine gefunden, aber später nicht mehr.

"Um eine lange Laufleistung und eine optimale Performance zu erreichen empfehlen wir ausschließlich die von uns angegebenen Fülldrücke zu verwenden."

Was wiederum meinem Zitat von ihrer Website widerspricht, wo sie auf den Hersteller verweisen.

RK

Jjoerg am 06 Mai 2019 09:57:35

Hallo Longjohn, hallo RK
nein hatte ich nicht ich wollte ja eine Tabelle aus der ich das raussuchen kann.
Fahre jetzt die 4,8 und bin eigentlich zufrieden, auch wenn ich das poltern nicht ganz vermeiden kann.
mit dem Wiederspruch muss ich wohl leben.
lg jörg

oldi45 am 06 Mai 2019 10:37:55

Die Antwort von Vredestein ist unqualifiziert. Da hatte ein Mitarbeiter keine Lust. Spricht nicht für diese Firman. Alternativ kannst Du aber auch näherungsweise die Lasttabellen für gleichen Lastindex von anderen Herstellern nutzen. Eventuell etwas mitteln.
Gruß Hajo

Acki am 06 Mai 2019 10:47:14

oldi45 hat geschrieben:Die Antwort von Vredestein ist unqualifiziert. Da hatte ein Mitarbeiter keine Lust.
...

Und dieses Risiko hast Du bei jeder Anfrage!
Wer weiss jetzt jeweils, ob die Antwort qualifiziert ist?
Was hilft uns dies, wenn wir anfragen und dann nicht sicher sind, ob wir der Antwort glauben dürfen ...

Ich habe im Moment eine Anfrage gestartet an 4 Händler von Schneeketten betreffend einem Produkt:
Eine Antwort ist noch ausstehend, ein Händler schreibt "geeignet", einer schreibt "nicht geeignet".
Der letzte schreibt, ich solle mich mit dieser Anfrage an den Hersteller wenden - und wer antwortet dort? :nixweiss:

Uwe1961 am 06 Mai 2019 11:22:20

Achtung!

"mal eben" 'nen 200kg-Roller hinten rein...heisst nicht gleichzeitig 200kg mehr auf der Hinterachse.
Bei den teilweise gewaltigen Überhängen kann das die Hinterachse deutlich stärker BE-lasten...und dabei gleichzeitig die Vorderachse deutlich ENT-lasten.
...gibt da hilfreiche Tools zur Berechnung.

Gruß, Uwe.

camper-pr am 06 Mai 2019 18:08:42

DieselMitch hat geschrieben:
Da werde ich wohl die Waage bestellen, die Kiste beim TÜV achsweise auswiegen lassen und zuhause mit der Reich nachmessen.
Mit 5,5Bar auf der Hinterachse fährt sich meine Carado doch eher wie eine Hüpfburg :x


Hast Du auch mal bei Obelink geguckt? 20% Nachlass auf die Reich-Waage.

Gruß Rupert

Tinduck am 06 Mai 2019 22:31:14

Ich hatte die mal für den Wowa und fand es eher ein Schätzeisen, je nach Untergrund und Überfahrgeschwindigkeit kamen da ganz schön unterschiedliche Werte raus. Wir fahren ab und an mal zum Schrotthändler und wiegen unser Mobil da. Achsweise geht das ganz gut, und kostet uns nen Fünfer für die Kaffeekasse. Da amortisiert sich die Reich-Waage kaum.

bis denn,

Uwe

proff56 am 07 Mai 2019 10:21:58

Mein Händler hat bei Auslieferung mit gewünschten, anderen Reifen auch fahrlässig gehandelt und diese mit 1Bar überstrapaziert - was ich leider erst nach 20Tsd km begriffen habe.

"Richtigen" Reifendruck kann man auch selber abschätzen: Maximalen Reifendruck und maximale Reifenlast in Relation setzen .... und dann nicht vergessen - falls vorhanden - das RDKS in Werkstatt umprogrammieren lassen. Diesbezüglich hat Fiat/Sevel etc leider geschlafen, ist völlig praxisfremd und gemäß meiner Erfahrung auch leider unzuverlässig.

Tinduck hat geschrieben:Ich hatte die mal für den Wowa und fand es eher ein Schätzeisen, je nach Untergrund und Überfahrgeschwindigkeit kamen da ganz schön unterschiedliche Werte raus. Wir fahren ab und an mal zum Schrotthändler und wiegen unser Mobil da. Achsweise geht das ganz gut, und kostet uns nen Fünfer für die Kaffeekasse. Da amortisiert sich die Reich-Waage kaum.

Auch wenn OT: :oops:
Schön und gut dann, wenn solche Waage passend zur "rechten" Zeit und auf "rechtem" Weg liegt ;D

Ich habe mir die Reich-Waage auch zugelegt ..... aber nicht aus wirtschaftlichen Gründen: Ich kann zwischendurch kontrollieren und bei Bedarf abschätzen, ob Notwendigkeit zur kalibrierten Wäagestation besteht. :wink:

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