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Lifepro4 oder lifeypo4?


pesbod am 08 Mai 2019 19:38:28

Kann mir mal bitte jemand den Unterschied mit oder ohne (Y) erklären? Ich habe schon Tante Google befragt, aber die konnte mir auch nicht helfen....

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Bodimobil am 08 Mai 2019 20:39:31

Die mit Y können auch bei unter 0°C geladen werden. Es gibt sie nur unter dem Namen Winston. Suche mal nach "Winston LiFeYPo4"
Bei dem Vergleich verschiedener LiFePo Systeme solltest du auch darauf achten mit welchen Stromstärken sie geladen und entladen werden können. Da gibt es auch Unterschiede.
Gruß Andreas

Jorel am 08 Mai 2019 20:46:05

Der Unterschied ist das Y.
LiFeYPO4 Zellen enthalten Yttrium.
Das sorgt zum einen für eine Ladefähigkeit bis minus vierzig Grad und zum anderen sind LiFeYPO4 Zellen stabiler und etwas ausdauernder, allerdings auch etwas schwerer.
Und teurer.

Wenn Du das Geld übrig hast, dann LiFeYPO4.
Habe eine 200Ah LiFeYPO4 in meinem Wohnmobil und es ist traumhaft.

pesbod am 10 Mai 2019 08:16:58

Ok, vielen Dank für die Erklärung. Aktuell habe ich 3 * 160 ÄH AGM. Die stehen im beheizten Zwischenboden. Da würden doch dann die ohne Y ausreichen, zumal wir keine Wintersportler sind. Das Womo steht zu dem in einer warmen Halle. Ich habe mir als Ersatz 3 * 150 AH von Greenakku ins Auge gefasst...Die Winston werde ich mir auch mal anschauen

jochen-muc am 25 Jul 2019 15:37:50

Was passiert den mit den Ypsilonlosen Zellen im Winter ?

Also ich fahre bei -20 Grad los der Motor geht an und die Lichtmaschine erzeugt Strom ..............> ?

biauwe am 25 Jul 2019 15:51:08

jochen-muc hat geschrieben:
Also ich fahre bei -20 Grad los der Motor geht an und die Lichtmaschine erzeugt Strom ..............> ?


Bei uns passiert nichts.
Wir haben keine -20°C im Womo, wenn wir losfahren.

Bodimobil am 25 Jul 2019 19:30:21

Man kann das Laden auch unterdrücken, manuell oder automatisch.
Mach ich auch obwohl ich Y habe.
Nur wenn man über eine längere Zeit einen relativ hohen Grundverbrauch hat und mal nachladen muss, dann hat man natürlich ein Problem. Dafür heizt man sein Mobil nicht auf. Mein Solar lädt auch bei -20°C ( nur Erhaltungsladung mit kleinem Strom)

Gruß Andreas

biauwe am 25 Jul 2019 19:58:03

Andreas,

wie oft hättest Du letzten Winter -20°C?
Oder Frost?

Bodimobil am 25 Jul 2019 20:38:05

Da mein Wohnmobil den ganzen Winter draußen steht war das nicht so selten. Also nicht -20°C, aber deutlich im Frostbereich. In Zeiten wo man das Wohnmobil nutzt ist das kein Problem, aber wenn es nicht geheizt wird und Solar als Ladungserhaltung läuft, wird auch bei Frosttemperaturen geladen.
Aber ich gebe zu, das kann man auch mal für 1-2 Monate unterlassen. Aber dann muss man auch dafür sorgen, dass der Grundverbrauch entsprechend niedrig ist. Ich müsste dafür mehrere Sicherungen ziehen. Mach ich aber nicht weil ich es einfach durchlaufen lassen kann.

Gruß Andreas

biauwe am 25 Jul 2019 21:00:42

Dafür hab ich einen Masseschalter und einen Bleiakku für Standby.

jochen-muc am 25 Jul 2019 22:23:55

jochen-muc hat geschrieben:
Also ich fahre bei -20 Grad los der Motor geht an und die Lichtmaschine erzeugt Strom ..............> ?


biauwe hat geschrieben:
Bei uns passiert nichts.
Wir haben keine -20°C im Womo, wenn wir losfahren.



Was mir jetzt wie hilft ? :roll:

Gut -20 waren nicht so oft aber zwischen -10 und -15 Grad sind wir letzten Winter sicher 10 oder mehr losgefahren. Und solche Temperaturen funktionieren doch auch nicht, oder ?

Also wird dann gar nicht geladen und wenn es warm wird geht der Strom dann rein ? Oder kann so ein Akku dann Schaden nehmen ? Oder wie ist den das ?

lisunenergy am 26 Jul 2019 07:34:32

Der größte Unterschied ist der Aufbau und die Tatsache, daß es sich um Industrie und Militärzellen handelt. Es sind extrem stabile und robuste Zellen.

cbra am 26 Jul 2019 08:25:11

jochen-muc hat geschrieben:...

Also wird dann gar nicht geladen und wenn es warm wird geht der Strom dann rein ? Oder kann so ein Akku dann Schaden nehmen ? Oder wie ist den das ?


fraron (fertigsystem ohne Y) verbietet explizit laden bei unter 0° und schliesst das auch von der garantie aus. ob es technisch möglich wäre zu laden oder ob das teil abscahltet weis ich nicht.

bei uns kein problem weil

wir im winter sowieso nicht fahren
der akku im fahrerhaus ist da ist es in der übergangszeit über 0°und ich kann den booster manuell schalten
ich im winterlager entweder den strom komplett abklemme oder einen alten bleiakku anklemme um licht zu haben

beim einwintern wird wasser abgelassen und mit frostschutz gespült
die efoy kommt raus ( 20 min )
lifepo kommt raus (10 min)

geralds am 26 Jul 2019 08:26:36

Hallo,

zur Zeit ist unser Womo nur von 4-10 angemeldet. Das alte Womo nutzten wir auch mal im Winter.
Da bestand bei Minustemperaturen aber auch das Problem mit dem Wasser. Zudem wollten wir nicht mit einem Eisschrank losfahren.
Also wurde die Heizung rechtzeitig vor Fahrtbeginn gestartet. Waren Plustemperaturen erreicht, wurde Wasser eingefüllt und dann losgefahren.
So ähnlich könnten es bestimmt auch einige andere Fahrer machen. Man sollte jedoch die Aufheizzeit des Akku´s ohne Y berücksichtigen. Eine andere Möglichkeit wäre den Ladestrang und den Entladestrang zu trennen und den Ladestrang erst nach einer ausreichenden Zeit nach Fahrtbeginn einzuschalten. Entladen kann man ja auch einen Akku ohne Y.

Möglichkeiten das Fahrzeug auch im Winter zu nutzen wenn Zellen ohne Y verbaut sind, sind also gegeben.
Oder halt Winston verbauen und gut ist.

Gerald

Jorel am 26 Jul 2019 08:38:04

jochen-muc hat geschrieben:Was mir jetzt wie hilft ? :roll:

Im Prinzip isses einfach.
LiFeYPO4 ist derzeit das beste, das Du bekommen kannst.
LTO ist nicht soweit und die Aluzelle dauert wohl auch noch ein paar Jahre.

Alles andere ist der Versuch, Geld zu sparen.
Die Energieversorgung ist für mich mit eins der wichtigsten Punkte im WoMo, deswegen von hoher Priorität.
Ich wollte eine finale Lösung haben und habe nicht mehr nach dem Geld geschaut, sondern nach den Daten.
Ich habe nun einen 200Ah LiFeYPO4 mit 250A Dauerentlade- und 200A Ladestrom. Das BMS ist top, ebenso, wie die Darreichungsform.
Ich musste nichts zusammenstellen oder selber basteln, ein schwarzer Kasten mit ordentlich Kapazität und gut. Ich konnte die ganze Peripherie behalten, lediglich einen Ladebooster habe ich nachgerüstet.
Ich muss im Winter nichts ausbauen und im Sommer nichts checken. Der Kühlschrank läuft seit März durch und die Solarzellen laden stets nach. Der Akku hat immer zwischen 60 und 100 Prozent (ohne Landstrom).
Je weniger Geld Du ausgeben möchtest, umso mehr Umstände wirst Du im Zweifel haben.
Darauf hatte ich keine Lust.
Sorgenfreier bist Du mit LiFeYPO4 unterwegs.

George67 am 26 Jul 2019 08:57:44

Die Frage der Minustemperaturen bei LiFexx ist für Womo von grundlegender Natur, sonst würd es nicht soviele Threads dazu geben.

Unabhängig davon, ob es nun LiFePo ohne oder mit Yttrium, oder auch LiIon sind, meine persönliche Meinung ist, das das BMS dazu die passenden/notwendigen Sicherheitsfunktionen enthalten MUSS.
Das heisst natürlich, wenn die Temperatur zu niedrig für Laden oder Entladen ist, dann ist der Akku eben "nicht da", und man muss ohne ihn auskommen bis er natürlich oder gezielt aufgewärmt wurde. Diese meine Forderung ist unabhängig davon, ob der vorgesehene Betrieb des Womo "normalerweise" nun Minustemperaturen umfasst oder nicht.

Für mich ist das BMS (und zwar das gesamte BMS) dazu da, den Akku vor ALLEN nicht zugelassenen Betriebszuständen zu schützen. Und zwar nur ihn davor zu schützen, nicht dazu das irgendwie hinzubiegen. Und das heisst NUR(!) ABSCHALTEN.
Und zwar bei Unter- und Überspannung (auch für die einzelne Zelle), bei Überstrom, und auch bei nicht zugelassenen Temperaturen. Und was sonst noch nötig ist.
Zusammengefasst, es darf keine Möglichkeit geben, den Akku über seine beiden Spannungsanschlüsse zu schädigen oder zu zerstören.
( Natürlich, wenn ich 10 Jahre nicht lade, ist er tot. Aber das nehmen wir mal aus. )

Dass unter dieser Definition die Lader bestimmte Bedingungen erfüllen müssen ( Stromreduzierung bei der Top-Spannung, damit Balancierfunktionen gut laufen können usw.), kann man als Bestandteil des BMS ansehen, muss aber nicht.

Das ist so zu verstehen, dass ich zwei getrennte Ebenen des Batteriemanagements sehe: Die reinen Sicherheitsfunktionen als innerer Kreis (und als letzte Instanz zum Schutz des Akkus), und das korrekte "Behandeln" (Laden, Entladen, Balancieren, Strom herunterregeln....) als äußerer Kreis.

Warum habe ich das geschrieben, was hilft das dem TE und anderen Interessierten ?

Weil ich finde, das die Diskussion darüber, ob man aus Versehen bei Minustemperature losfährt, und die Lima den Akku dann (möglicherweise) abschiesst, die falsche ist.
Man muss darüber diskutieren, das bei Minustemperaturen das BMS das Laden nicht zulässt, und man eben ohne den LiFe auskommen muss.

cbra am 26 Jul 2019 09:10:38

jochen-muc hat geschrieben:Was mir jetzt wie hilft ? :roll:

Jorel hat geschrieben:Im Prinzip isses einfach.
LiFeYPO4 ist derzeit das beste, das Du bekommen kannst.
.....


"DAS BESTE" allgemein gibt es nicht - die anforderungen sind ja immer verschieden, und so muss die lösung zu den anforderungen passen. das sieht bei dir anders aus als bei mir (warum soll ich noch mehr seltene erden spazieren fahren wenn es mir nix bringt) - und bei jochen sieht es wieder anders aus.

das ist mMn auch der sinn eines forums dass man auf individuelle problemstellungen eingehen kann

Jorel am 26 Jul 2019 09:52:39

cbra hat geschrieben:"DAS BESTE" allgemein gibt es nicht - die anforderungen sind ja immer verschieden, und so muss die lösung zu den anforderungen passen. das sieht bei dir anders aus als bei mir (warum soll ich noch mehr seltene erden spazieren fahren wenn es mir nix bringt) - und bei jochen sieht es wieder anders aus.

In der Summe aller Eigenschaften ist die LiFeYPo4 Zelle aktuell die beste am Markt.
Wenn mir ein Dacia reicht, dann sag ich ja auch nicht, dass der Dacia das beste Auto ist, sondern der Dacia ist der beste für meinen Einsatzzweck.
Will ich aber alle Eigenschaften, die man in ein Auto aktuell verbauen kann, dann muss ich wohl ein anderes Fabrikat als Dacia nehmen.
Habe ich nun alle Klarheiten beseitigt? ;-)

cbra hat geschrieben:das ist mMn auch der sinn eines forums dass man auf individuelle problemstellungen eingehen kann

Ein weiterer Sinn eines Forums besteht darin, dass Erbsen gezählt werden dürfen ;-)

cbra am 26 Jul 2019 10:13:13

Jorel hat geschrieben:.....
In der Summe aller Eigenschaften ist die LiFeYPo4 Zelle aktuell die beste am Markt.

[quote="Jorel"]Wenn mir ein Dacia reicht, dann sag ich ja auch nicht, dass der Dacia das beste Auto ist, sondern der Dacia ist der beste für meinen Einsatzzweck.
Will ich aber alle Eigenschaften, die man in ein Auto aktuell verbauen kann, dann muss ich wohl ein anderes Fabrikat als Dacia nehmen.
Habe ich nun alle Klarheiten beseitigt? ;-)

...

nein
nein
nein

;)

es geht immer nur um die subjektive wahl - selbst wenn geld keine rolle spielt wird man zwischen maybach, ferrari und mclaren nicht "den besten" für alle feststellen können.

das technisch machbare alleine als kriterium für "das beste" heranzuziehen halte ich für ziemlich eingeschränkt und absolut nicht zielführend.

ein feature mitzuschleppen und zu bezahlen das man nicht benötigt ist nicht "besser" sondern eher dumm

und wenn man es "vernünftig" angeht wird vermutlich ein dacia besser abschneiden als viele andere autos weil um von a nach b zu kommen macht er das wunderbar.

George67 am 26 Jul 2019 10:36:30

"Das Beste" gibts nur hier:
--> Link :D

Jorel am 26 Jul 2019 12:24:51

cbra hat geschrieben:...

nein
nein
nein

;)

Ok, ich habs versucht.
Muss ja auch nicht. ;-)

George67 am 26 Jul 2019 12:37:02

Jorel, ich sag's mal ganz einfach.

Ich will nen Akku für 100 Euro. Als Komplettsystem.

DANN ist LiFeYxx wohl nicht das beste.

Will sagen, solche Bewertungen hängen von den Anforderungen ab.

Jorel am 26 Jul 2019 13:41:26

Ihr verwechselt absolut mit relativ.
Allerdings ist das relativ egal, absolut gesehen.

George67 am 26 Jul 2019 14:25:46

Jorel hat geschrieben:Ihr verwechselt absolut mit relativ.

Absolut nicht. :D

geralds am 26 Jul 2019 20:57:59

Jorel hat geschrieben:In der Summe aller Eigenschaften ist die LiFeYPo4 Zelle aktuell die beste am Markt.


Die beste Zelle ist doch immer die, die meine Anforderungen erfüllt.
Die LiFeYPo4 hätte in der gewünschten Kapazität nicht in mein Batteriefach gepasst.
Wenn ich die LiFeYPo4 verwendet hätte, hätte ich ein Staufach verloren.

Das "Y" brauche ich nicht, da Saisonfahrer.
Im Winter wird der Sicherungsautomat vor dem LI-Akku geöffnet und das war´s.

Die LiFeYPo4 Zelle ist daher für mich nicht in Summe der Eigenschaften die "Beste", da die Geometrie nicht gepasst hat.

Gruß Gerald

Stocki333 am 27 Jul 2019 07:47:38

jochen-muc hat geschrieben:Was passiert den mit den Ypsilonlosen Zellen im Winter ?

Also ich fahre bei -20 Grad los der Motor geht an und die Lichtmaschine erzeugt Strom ..............> ?

Hallo Winston also mit Y haben in unseren Breiten keine Einschränkung.
Die vertragen das ohne Einschränkung. Ohne Wenn und Aber. Sehe ich bei mir. Womo wird auch im Winter benutzt. Und es gibt nur eine 300Ah Winston als Starterbatterie und Versorgerbatterie. Also keine Starterbatterie mehr. Bei -20 grad geht der Ladestrom der LM um ein paar Prozentpunkte zurück. Das ist der Zellchemie geschuldet, Vermutlich. Der Ladestrom liegt dann nach der Startphase bei 90A.
Gebaut vor 3,5 Jahren bei 132 t. jetzt 198 t. Km.
Bei Zellen ohne Y wäre das der Wirtschaftliche Totalschaden der Accus. Und diese Art der Verschaltung nicht möglich. Auch nicht mit einem Saisonkennzeichen.
Aber in einem Punkt gibt es hier Übereinstimmung. Die Elektronik sprich BMS, muss zuverlässig verhindern, das die Zellen ausserhalb ihrer Spez, betrieben werden.
Hier gibt es bereits erste Ansätze von Bms, die das auf die Reihe bekommen. Leider zuwenige.
Und jeder sollte sich im Klaren sein. Momentan sind noch viele Anbieter am Markt die diese Altlasten verkaufen müssen. Ob die nächste Generation das besser macht ???
Das Elektriksystem Womo ist mit einer Kette vergleichbar. Die ist auch nur so stark wie das schwächst Glied. Leider sind nicht nur die Komponente Accu, sondern auch die Ladetechnik noch in der PB Welt. Wenige Namhafte Hersteller bieten sinnvolles Equipment an.
Weit vom Schuß sind hier die EBL Hersteller.
Also ist es immer noch den Einzelnen Mobilisten überlassen, Zu welcher Preiskatekorie er greift. Eines sollte man jedoch immer im Auge behalten:
Irgend wann schlägt der Fehlerteufel zu. und dann wirds TEUER.
Gruß Franz

cbra am 27 Jul 2019 08:16:30

jochen-muc hat geschrieben:Was passiert den mit den Ypsilonlosen Zellen im Winter ?

Also ich fahre bei -20 Grad los der Motor geht an und die Lichtmaschine erzeugt Strom ..............> ?


Stocki333 hat geschrieben:Hallo Winston also mit Y haben in unseren Breiten keine Einschränkung.
......

Stocki333 hat geschrieben:Bei Zellen ohne Y wäre das der Wirtschaftliche Totalschaden der Accus. Und diese Art der Verschaltung nicht möglich. Auch nicht mit einem Saisonkennzeichen.
.....

Stocki333 hat geschrieben:Aber in einem Punkt gibt es hier Übereinstimmung. Die Elektronik sprich BMS, muss zuverlässig verhindern, das die Zellen ausserhalb ihrer Spez, betrieben werden.
Hier gibt es bereits erste Ansätze von Bms, die das auf die Reihe bekommen. Leider zuwenige.
....

Stocki333 hat geschrieben:Irgend wann schlägt der Fehlerteufel zu. und dann wirds TEUER.
Gruß Franz


dann kann ich das so verstehen - BMS ist bei LiFexxx sehr wichtige wegen verschiedener parameter (deshalb gibts hier ja so viele threads dazu) - wenn kein Y ist die absicherung gegen ladung unter 0°C ein zusätzlicher parameter ?

jetzt schreibt fraron in der techn. doku dazu
....
Betriebstemperaturbereich: Entladen -20°C bis +45°C, Laden: 0°C bis 45°C
(Laden bei Batterietemperatur unter 0°C nicht möglich, Schutzschaltung integriert) Rückschaltung bei +2°C

....

--> Link

das liest sich doch gut und vermeidet den "wirtschaftlichen totalschaden . man hat halt ggf ein versorgungsproblem wenn nicht geladen werden kann.

falsch?

biauwe am 27 Jul 2019 08:52:32

Bei Fraron ist alles enthalen.
Die kann man einfach so einbauen und nutzen.

spechtinator am 27 Jul 2019 11:56:10

Wenn das BMS das Laden unter 0Grad nicht verhindern würde, sollte man die Ladegeräte entsprechend wählen. So haben z.B. meine Votronic Geräte (Solarregler, Triple) einen Temperatursensor der bei entsprechender Lithiumkennlinie das Laden unter 0Grad auch verhindert.

Auch wir haben ein Saisonkennzeichen von 03-10. Von November bis zum ersten Start wird die Batterie (Fraron) abgeschaltet.

Selbst wenn man im Winter starten sollte funktioniert alles. Man kann die Batterie ja unter 0Grad nur nicht laden, aber trotzdem Strom entnehmen. Wenn ich also losfahre schaltet man ja im Normalfall die Heizung an und das Fahrzeug sowie die Batterie heizen sich innerhalb weniger Stunden auf. So lange kann man ja problemlos Strom entnehmen. Sobald sie warm ist, kann man dann nachladen. Mit entsprechender Ladetechnik (s.o.) funktioniert das auch automatisch.

Auch für mich war die Fraron die einzige Option, da keine andere Batterie unter den Beifahrersitz gepasst hat. Die sind alle ein paar Zentimeter höher. Habe es allerdings auch noch nicht bereut.

Kurzum: Mit entsprechender Ladetechnik bzw. BMS besteht in meinen Augen keine Notwendigkeit für das Y. Mag sein das Winston-Zellen länger halten. Wenn die aber doppelt so lange halten und auch das doppelte kosten ist es doch egal oder? Erfahrungen hierzu gibt es ja bislang kaum.

Bye Christian

Stocki333 am 27 Jul 2019 16:12:00

Betriebstemperaturbereich: Entladen -20°C bis +45°C, Laden: 0°C bis 45°C
(Laden bei Batterietemperatur unter 0°C nicht möglich, Schutzschaltung integriert) Rückschaltung bei +2°C

Das ist der eine Punkt. Eines ist in diesem Punkt noch ein wichtiges Kriterium.
Das BMS sollte auch in der Lage sein, kräftige Ladebooster auszuhalten. Denn es gibt die starken Booster heute in vernünftigen Preisklassen. Und damit muß ein BMS klarkommen.
Es gibt ja auch die Überlegung die ich auch schon angestellt habe, aber aufgrund zu geringer LM leistung nicht verwirklichen könnte.
Kleine kostengünstige Batterie, dafür ein kräftiger Booster. Bei Leistungstarker LM auch eine Option, wenn das Benutzerverhalten dazu passt.
wirtschaftlichen totalschaden
bezog sich auf meine Art der Installation. Es gibt keine Starterbatterie mehr. Nur eine Aufbaubatterie.
man hat halt ggf ein versorgungsproblem wenn nicht geladen werden kann.

falsch?

Das sehe ich genauso.
Aber eines sollte man nie vergessen. Nach ein Paar Jahren sorglosem Betrieb mit LiFePO4,wird man auch leicht sorglos im Umgang. Alles was nicht automatisiert ist, kann zur Falle werden. Hier sehe ich einfach ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Und das hilft keinem.
-
Kurzum: Mit entsprechender Ladetechnik bzw. BMS besteht in meinen Augen keine Notwendigkeit für das Y. Mag sein das Winston-Zellen länger halten. Wenn die aber doppelt so lange halten und auch das doppelte kosten ist es doch egal oder? Erfahrungen hierzu gibt es ja bislang kaum.

Kommt aber auch auf die Sichtweise des Betrachter an.
Und der Kreis die nur geringes Wissen uber die Zusammenhänge hat, wird immer grösser. Das wird der Kunde der Zukunft. Dort sollte man den Hebel ansetzen. Das hilft langfristig uns allen. Viele Probleme liesen sich schon jetzt lösen. Es würde schon reichen, einen Schalter am EBL einzubauen, der Verhindert das Laden unter 0 Grad. Temperatursensoren sind oft schon vorhanden. Gilt auch für Ladegeräte.
Warum machen die das nicht. Vieleicht hilft der Test der Fachzeitschrift ein bisl nach. Würden sich die mit der Materie mehr vertraut machen und fair berichten, wäre hinter den ganzen mehr Druck.
Gruß Franz

geralds am 28 Jul 2019 12:46:54

Hallo,
wenn man die Beiträge hier liest, wird von dem einen oder anderen User scheinbar ein "Rundumsorglospaket" erwartet.
Ich tue das nicht - ein Womo ist kein Rundumsorglospaket. Man muss sich schon ein wenig mit der verbauten Technik auseinander setzen.

Beispiel Wasseranlage:
Will ich bei Frost Wasser einfüllen, wird das kaum gelingen. Das Frostschutzventil ist offen.
Umgekehrt kann man wenn Wasser im System ist und Frost einsetzt, kaum erwarten, dass das Frostschutzventil die Anlage vollständig entleert. Irgendwo bleibt Wasser im System (z.B. gerne in der Toilettenspülung) und man braucht sich über Schäden nicht zu wundern.

Auch die Assistenzsysteme in PKW´s bergen schon mal Gefahren. Ein Bekannter hatte die Nachfahrfunktion aktiviert und musste dann bei der Einfahrt in einen Kreisel eine Vollbremsung hinlegen weil er die Funktion nicht rechtzeitig deaktiviert hatte. Da es im Stopp and Go auf den Kreisel zuging, war die Geschwindigkeit jedoch gering.

Ähnlich sehe ich das auch bei der Akku-Ausrüstung. Egal ob Blei oder LI, ich muss ein wenig mit den Randbedingungen der Ausrüstung beschäftigen. (Alle Ladegeräte und der BC müssen an den Akku angepasst werden.)
Wenn ich früher im Winter fahren wollte, musste ich schon wegen der Wasseranlage das Womo vorheizen. Daher sehe ich die Problematik ob mit oder ohne Y als nicht so gravierend an. Notfalls ein Thermometer mit ins Akkufach.

Womo winterfest machen - Akku ohne Y einfach ausschalten. Ein Punkt mehr auf der To do - Liste, die vor dem ersten Frost zu erledigen ist. Sollte machbar sein.
(Ich habe noch einen kleinen 36Ah Gelakku parallel zu LI-Akku, der kann alle Teile versorgen bis der LI-Akku warm genug ist. Den Gelakku habe ich beim Umbau auf LI eingebaut gelassen. So habe ich keine Probleme wenn das BMS den LI-Akku mal ausschaltet. Getestet und funktionierte tadellos.)

Aber selbst wenn man einen Li-Akku mit der entsprechenden Temperaturüberwachung einbaut, kann man dann vielleicht feststellen, dass das BMS den möglichen Akkustrom nicht durchlässt und die Kaffemaschine oder den leistungsstarken Fön nicht betreiben kann. Die Einschaltströme der WR sind teilweise sehr hoch. Gerade weil ja oft versprochen wird, ein 100Ah Li-Akku ersetzt einen 200Ah Bleiakku, besteht da ein Informationsbedarf.
Man muss sich schon ein wenig mit der Akku-Technik auseinander setzen. Dann sollte auch ein LI-Akku ohne "Y" sicher zu nutzen sein, auch wenn es bei LI-Akku´s mit "Y" einfacher / unproblematischer ist.

Gruß Gerald

P.s.: Aber vielleicht sehe ich das als jemand mit technischen Hintergrund auch zu einseitig. :)

Stocki333 am 28 Jul 2019 15:43:43

Hallo Gerald
Du hast mir aus der Seele geschrieben. Mit deinen Worten und sehr einfach und gut. Hätte ich so nicht hinbekommen,
Aus meiner Sichtweise kann ich das nur unterstützen und bejahen.
Das ist mir einen Gutn, Wert.
Franz

andwein am 29 Jul 2019 10:06:08

Da kann ich mich meinem Vorschreiber nur anschließen. Eine gute Darstellung der "Automatisierungs-, Plug n Play-, BC/Smartphonethematik" bei der niemand mehr die hinterlegten Algorhytmen und Berechnungen einsehen kann, nicht einmal die Supportspezialisten der Hersteller! (Ausnahme Kai/Blue Battery, der macht das ganz gut)
Gruß Andreas

egocogito am 29 Jul 2019 18:10:32

spechtinator hat geschrieben:
Auch für mich war die Fraron die einzige Option, da keine andere Batterie unter den Beifahrersitz gepasst hat.

spechtinator hat geschrieben:Kurzum: Mit entsprechender Ladetechnik bzw. BMS besteht in meinen Augen keine Notwendigkeit für das Y. Mag sein das Winston-Zellen länger halten. Wenn die aber doppelt so lange halten und auch das doppelte kosten ist es doch egal oder? Erfahrungen hierzu gibt es ja bislang kaum.

Bye Christian


Wenn es Platzprobleme gibt, dann kann man sich nur nach der Decke strecken, daher wird's wohl so sein, dass Fraron für dich die beste Lösung war und ist.

Prinzipiell geht es aber darum, dass ein Eins-zu-eins-Tausch beworben wird, der aber bald einmal ins Auge gehen kann, insbesondere für denjenigen, der die Akku- und Ladetechnik eher nicht durchblickt und sich auf die Werbesprüche verlässt.

Ich weiß nicht, ob Winston-Zellen doppelt so lange halten, ich glaube, das weiß nicht einmal lisunenergy so genau, aber dass diese Zellen das Doppelte kosten, ist unter Gerüchte einzureihen, speziell dann, wenn es in Richtung höhere Kapazität geht - da sind sie nämlich billiger......einen 130Ah-Akku kannst du inkl. BMS um rund 1.100,-- €uro verwirklichen. Bei Fraron zahlst du für 100Ah 999,-- €uro.

Und was kostet die Super-B mit 90Ah :mrgreen: ?

spechtinator am 29 Jul 2019 18:51:19

Keine Frage gibt es extreme Unterschiede im Preis. Wenn ich mir einen Bausatz kaufe spart das sicher auch. Habe mir damals auch die Bausätze von Lisunenergy angesehen. Ich baue zwar fast alles selbst, aber an den Akku habe ich mich eben nicht rangetraut.

Mit doppelt so teuer meinte ich auch eher Super-B oder Büttner.

Bye Christian

George67 am 29 Jul 2019 18:54:08

at geralds und at andwein,

ich möchte da etwas richtigstellen - ich stimme euch zu, aber:

Das ich ein knallhartes reines Sicherheitspaket "BMS" erwarte und vorschlage, hat nichts damit zu tun, ob ein Benutzer ein
Rundum-Sorglospaket erhält oder nicht.
Das mag widersprüchlich sein, ist es aber deswegen nicht, weil ich das in verschiedene "Ebenen" einteile:
- eine reine Sicherheitsebene, absolute Grenzwerte (z.B. Unterspannungsabschaltung Datenblatt)
- eine technische Benutzerebene, Betriebsparameter (Z.B. Entladeschluss automatsch schon bei 10 % SOC zur Verlängerung Lebensdauer)
- eine anwendungsorientierte Bedienerebene ( z.B. Totalabschaltung im Winter, um alle Restströme zu kappen)

Dieser letzte Punkt muss/soll immer beim Benutzer bleiben.

AndiEh am 29 Jul 2019 21:05:07

egocogito hat geschrieben:verwirklichen. Bei Fraron zahlst du für 100Ah 999,-- €uro.


Ich finde auf der Seite aber nur ein Lifepo4 ohne Y für diesen Preis.
Die 200ah LifeYPo4 kostet 3000,-

Gruß
Andi

cbra am 29 Jul 2019 21:06:47

egocogito hat geschrieben:verwirklichen. Bei Fraron zahlst du für 100Ah 999,-- €uro.


AndiEh hat geschrieben:Ich finde auf der Seite aber nur ein Lifepo4 ohne Y für diesen Preis.
...


hat auch keiner hier was anderes gesagt

manche sagen fraoron passt gut weil das laden im winter nicht oder weniger wichtig ist, manche sagen ohne Y ist nicht ausreichend

egocogito am 29 Jul 2019 21:20:48

AndiEh hat geschrieben:
Ich finde auf der Seite aber nur ein Lifepo4 ohne Y für diesen Preis.
Die 200ah LifeYPo4 kostet 3000,-

Gruß
Andi


Du hast Recht, ich habe missverständlich formuliert, es sollte als Vergleich dienen:

130Ah mit Y, also mit Winston-Zellen sind mit 1.100,-- €uro verwirklichbar.

100Ah von Fraron ohne Y, also keine Winston-Zellen kosten 999,-- €uro.

Und die Super-B mit 90Ah und ohne Y ist um etwa 2.000,-- €uro erwerbbar.

Ich wollte nur gegenüberstellen, dass Winston-Zellen in keinem Fall doppelt so teuer sind, als die sogenannten Plug 'n Play-Akkus, eher ist das Gegenteil der Fall. Habe ich es jetzt verständlich gegenübergestellt?

egocogito am 29 Jul 2019 21:39:38

Ich habe mir jetzt den Fraron-Akku 200Ah angesehen, da sind Greenswitch und Winston-Zellen verbaut, restliches BMS unbekannt.....aber selbst mit hochwertigen Balancern und restlichem Schnick-Schnack kommst du bei Interesse deutlich unter 2.000,-- €uro. Fraron hat offenbar erfolgreich nachvollzogen und in eine schicke Kiste eingebaut, was andere hier in Knochenarbeit mühsam eruiert haben.

biauwe am 29 Jul 2019 21:48:54

egocogito hat geschrieben:Fraron hat offenbar erfolgreich nachvollzogen und in eine schicke Kiste eingebaut,


Faron produziert selber Akkus?

AndiEh am 29 Jul 2019 22:25:38

egocogito hat geschrieben:Habe ich es jetzt verständlich gegenübergestellt?


Ah, so macht das ganze einen Sinn. Danke, jetzt habe ich dich verstanden.

Gruß
Andi

egocogito am 29 Jul 2019 23:06:27

Freut mich, zur Beseitigung eines Missverständnisses beigetragen zu haben.

George67 am 30 Jul 2019 11:35:35

egocogito hat geschrieben:Ich habe mir jetzt den Fraron-Akku 200Ah angesehen, da sind Greenswitch und Winston-Zellen verbaut, restliches BMS unbekannt.....

Ein Foto von dem BMS wäre für mich interessant... :D

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