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Dieselheizung - Pro Kontra 1, 2


Lagerfeld am 09 Mai 2019 16:24:22

Guten Tag, ich habe vor mir ein neues WoMo zuzulegen. Dabei las ich im Katalog: Dieselheizung gegen Aufpreis möglich - ebenso wie ein Kompressorkühli.
Da ich aus gegebenem Anlaß weitestgehend unabhängig vom Gas werden möchte, dachte ich, eine Dieselheizung wäre doch toll.

Hat jemand mal bitte Argumente "Pro & Kontra Dieselheizung" ?

Vielen Dank, Euer Karl L. :bindafür:

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cbra am 09 Mai 2019 16:28:40

nein - nur dafür - wir haben eberspächer dieselheizung, ich möchte nix anderes

kompressor KS dito

Womofahrer55 am 09 Mai 2019 16:33:01

Hallo Karl,

habe seit 15 Jahren eine Eberspächer-Dieselheizung (D3LP) im WoMo. Die ist mir zwar etwas zu schwach, aber wenn ich mir was Neues/Stärkeres holen sollte, dann wieder nur auf Diesel-Basis. Kochen tun wir auch mit Diesel, auf einem Ceran-Kochfeld. Gas wollen wir nicht. Diesel ist überall verfügbar, keine Gas-Prüfung etc.
Gruß

Peter

Lagerfeld am 09 Mai 2019 16:36:19

Vielen Dank, cobra & Peter - ich stehe jetzt vor der Wahl, da es ein neues WoMo wird - nachträglich würde ich es nicht einbauen lassen. Aber, wie ich sagte, es soll KEINE Webasto-Standheizung sein, sondern eine normale Heizung anstelle der Truma-Gas-Ventilator-Heizung.

Ich hörte von Leuten, die Dieselheizungen stinken, qualmen + sind laut . . .

NNa ja, ich kann mich ja in eine Ecke stellen - Kuschelcamping hab' ich noch nie gemocht.

Womofahrer55 am 09 Mai 2019 16:47:25

Lagerfeld hat geschrieben:..Ich hörte von Leuten, die Dieselheizungen stinken, qualmen + sind laut . . .
NNa ja, ich kann mich ja in eine Ecke stellen - Kuschelcamping hab' ich noch nie gemocht.


Also drinnen stinken und qualmen sie nicht :wink: Vermutlich ist eine Gas-Heizung leiser, das weiß ich nicht. Wenn Du auf Dauer "in der Nähe" bleiben solltest, wird Dir wahrscheinlich manchmal nix anderes übrig bleiben als zu "kuscheln". Und ob sich dann Deine Nachbarn beschweren weiß ich natürlich auch nicht, aber bei mir hat sich noch niemand beschwert. Für mich, keine Frage: Nur Diesel (und Sonne natürlich :ja: )

Lagerfeld am 09 Mai 2019 17:00:14

Ist klar, Diesel & Sonne + Solaranlage + 2. Aufbaubatterie, so weit bin ich schon.
Und, nein, SP + CP meide ich weitestgehend, frei stehen ist angesagt - "back to the roots" + absoluter Pragmatismus ist meine Devise.

Hier in Gori, der Geburtsstadt Stalins in Georgien, vor dem Rathaus - mit behördlicher Genehmigung des Sicherheitsoffiziers:



Hier im Kaukasus, fernab jeder Steckdose und Gastankstelle:


andwein am 09 Mai 2019 17:12:18

Lagerfeld hat geschrieben: Hat jemand mal bitte Argumente "Pro & Kontra Dieselheizung" ? Vielen Dank, Euer Karl L.

Vielleicht einmal in di9eser Form?
Die mit Kraftstoff betriebenen Heizsysteme werden aus dem normalen Tank gespeist. Sowohl gas- als auch dieselbetriebene Heizungen haben ihre Vor- und Nachteile:
• Gas: geringer Stromverbrauch, geruchlos, nur Gebläse im Innenraum hörbar, aber Gasvorrat auf 22 kg (bzw. 44l) begrenzt, Nachschub-problematik im Ausland durch unterschiedliche Gasflaschen und Anschlüsse.
• Diesel: überall verfügbar, Betrieb während der Fahrt möglich, aber wesentlich höherer Stromverbrauch (Glühkerze, Förderpumpe), hörbare Betriebsgeräusche (Förderpumpe), nicht immer geruchsneutral. Wegen der Abgasproblematik sollten sie außerhalb des Wohnbereiches installiert werden (Unterflur, Doppelboden). In größeren Höhen (über 1500 m) bekommen Dieselheizungen schon mal Probleme mit der Sauerstoffversorgung. Einspritzung, Verbrennungsluftmenge und Brenner sind auf wesentlich niedrigere Betriebshöhen eingestellt. Da der Sauerstoffanteil geringer wird, muss auch der Treibstoffanteil verringert werden (sonst Rußgefahr, Störung), und damit wird auch die Heizleistung reduziert.

Ein Vergleich der verschiedenen Heizsysteme ist nicht ganz so einfach. Man sollte auf jeden Fall auf folgende Kriterien schauen:
• Aufheizzeiten
• Wärmeverteilung im Raum (DIN EN 1646)
• Energieverbrauch Gas/Diesel/Strom
für 1 kW Heizleistung: Gas ca. 80 gr/h, Diesel ca. 0,1l/h
• Geräuschentwicklung
• Gewichts – Leistungsverhältnis
Gruß Andreas

Agepi am 09 Mai 2019 17:16:07

Ich stand vor ca. 8 Wochen in Italien neben einem Wohnmobil(bin nicht sicher, war glaube ich ein TI von Carado)mit Dieselheizung und die fand ich sehr laut. Zum Glück war es nachts nicht so kalt, das die ansprang. Wenn ich mir vorstelle beim Wintercamping eine solche neben mir zu haben, dann ist an durchschlafen nicht mehr zu denken.
Unabhängig davon hat mein Freund seit ca 4 Wochen auch eine in einem Adria Kastenwagen und diese war wiederum von der Lautstärke sowohl innen als auch draußen von der Lautstärke ganz normal.
LG HP

Lagerfeld am 09 Mai 2019 17:16:53

Danke, Andreas, zu Deinem Satz: " aber Gasvorrat auf 22 kg (bzw. 44l) begrenzt ": habe sowieso immer einen Gastank dabei, 90 Ltr = kein Problem.
Lediglich der Stromverbrauch gibt mir zu denken, ob da die geplanten 190 AH im neuen WoMo ausreichend sind ? Kann man auch nicht so genau berechnen.

rolfblock am 09 Mai 2019 18:11:40

Nachdem Solar inzwischen so billig geworden ist, würde ich nur noch einen Kompressorkühlschrank nehmen.
Dazu die Dieselheizung und fürs Kochen eine 2 kg Campingaz Flasche, die kleinen blauen.
Erspart den Gas TÜV. Und das Flaschenschleppen.
Mit ca 250 Wp auf dem Dach reicht dann der Strom mindestens 9 Monate im Jahr.

CCHT am 09 Mai 2019 18:21:10

Wir waren Ostern in Dänemark und es war nächtens so kalt, dass die Heizung (Eberspächer Airtronic) auf 16 Grad durchlief.
Kraftstoffverbrauch über Nacht war kaum der Rede wert und die Batterieanzeige war auch nur marginal reduziert am nächsten Morgen.
Wir haben zwei 110 Ah Aufbau-Batterien mit 150 Wp Solarpanel, das hat bisher immer satt gereicht. Die Dieselpumpe klackt ganz leise, Brenner ist eigentlich nur etwas lauter, wenn die Heizung auf Volllast läuft. Kurzum, ich finde die Dieselheizung super. :D

Gruß
Christoph

malefiz am 09 Mai 2019 20:24:52

OffTopic
Bei einem fest verbauten Kocher ist auch mit Flaschen von Campingaz eine Gasprüfung erforderlich.
Der Gaspreis pro Kilo ist 6-7 mal höher im Vergleich zur 5 oder 11 kg Flasche.
Eine 2,7 kg Campingaz kostet über 30 € im Tausch.
just my 2 cents

Leberkas am 09 Mai 2019 21:09:54

Wir hatten früher mal eine Webasto Dieselheizung. Das Teil war super, auch nicht laut. Gerochen hat sie nur die ersten paar Minuten, dann war es auch für die Nachbarn erträglich. Und obwohl wir nur eine normale Batterie zusätzlich hatten, kein Solar, gab es keine Prozent mir dem Strom.

hf-ol am 09 Mai 2019 21:29:27

Wir kommen mit einer Truma Combi 6 Gasheizung und 200 Ah Batterie im knackigen Winter genau ein verlängertes Wochenende (3 Tage) mit dem Strom aus wenn wir frei stehen. Mit Dieselheizung wäre das nicht möglich. Deshalb kommt für uns nur Gas in Frage.

LongJohn am 10 Mai 2019 07:14:20

hf-ol hat geschrieben:. Mit Dieselheizung wäre das nicht möglich. Deshalb kommt für uns nur Gas in Frage.

Hallo

Warum soll das den nicht möglich sein. Eine Dieselheizung benötigt auf höchster Stufe 35Watt.
Für mich war der Einbau die beste Investition die ich bisher gemacht habe. Ich stehe hier in Kroatien
schon länger bei Temperaturen wo man Abends und Nachts eine Heizung braucht. Würde ich mit Gas heizen
möchte ich nicht wissen was ich schon verbraucht hätte. Ganz zu schweigen mit den verschiedenen Flaschensystemen.
Es ist für mich ein sehr gutes Gefühl sagen zu können. ,, Ich kann immer heizen,, und brauch mir nicht immer Gedanken machen
wo kriege ich die nächste Pulle her.

Gruß LongJohn

ManfredK am 10 Mai 2019 07:25:48

Dieses "immer" Heizen können ist genau der Grund weshalb ich meine Truma 6 Gasheizung um eine Dieselheizung (Luft) ergänzen werde.
Die Suche nach Austauschstellen für die Gasflaschen hat dann ein Ende, da die 22kg Gas für Warmwasser und Kochen auch für einen längeren Urlaub genügen.
Dieses Jahr haben in Spanien (März 2019) die 22kg gerade mal für 3 Wochen Urlaub genügt. Tagsüber die Heizung aus, Abends und Nachts bei Temperaturen von 5 - 10 Grad an

Klar könnte ich auch einen Gastank für LPG montieren lassen, stehe dann aber vor dem Problem dass bei Temperaturen unterhalb von 0°C der Butananteil nicht mehr in die Gasphase geht und den Tank zunehmend immer kleiner macht. Da müsste dann eine Heizmatte installiert werden und die verbraucht garantiert mehr Strom als die 35 Watt der Dieselheizung.

Gast am 10 Mai 2019 07:30:38

Wir standen auch kurz davor ein WoMo mit Dieselheizung zu kaufen. Zum Glück bestanden wir beim Händler auf einen Probelauf der Heizung.
Selbst mit 3 anwesenden Personen die redeten war das klicken dder Heizung zu hören, ebenso merkte man ziemlich lautstark das diese lief.
Ich möchte mir nicht vorstellen wie sich das anhört wenn man abends im WoMo Fernseh schaut oder Nachts, wenn wieder aufgeheizt wird.
Wir haben uns dann wieder für Gas entschieden. OK, im kalten Winter biste halt spätestens nach 3 Tagen auf Gas suche.

achwas am 10 Mai 2019 07:58:11

Dieselheizungen stinken,

Auf jeden Fall. Wenn ich auf der Auffahrt schon mal die Dieselheizung laufen lasse, dann würde der Nachbar auf seiner Auffahrt quasi ersticken.

qualmen

Nur in der Startphase.

Optimal wäre wahrscheinlich, wie hier schon geschrieben, eine Kombination aus Gas und Diesel. Steht man in der Pampa, nimmt man den Diesel, ist man auf Kuschelkurs, besser Gas.

Das gilt natürlich auch für Klimaanlagen. Ich stand mal neben einem Riesenteil, wo die Klimaanlage Tag und Nacht durchschepperte. Ist aber ein anderes Thema.

LongJohn am 10 Mai 2019 08:13:36

Hallo

Das klackern der Förderpumpe ist sehr laut, das stimmt. Aber, ich lade Euch gerne ein zu einer Hörprobe bei mir.Außerhalb vom Wohnmobil kaum zu hören, und drinne genau so. Um die Pumpe innen zu hören muß ich den Fernseher ganz leise stellen.
Warum ist das so:
Ich habe die ganz Förderpumpe (hatte ich schon Mal in einem Fred beschrieben den ich nicht wieder finde) in ein 70er HT Rohr aus dem Baumarkt gepackt. Die Förderpumpe mit Schaumstoff (Das für Heizungrohre Durchmesser 35mm) ummantelt wobei die Pumpe keinerlei Berührung mit der Karosserie hat weil das 70er HT Rohr in Gummi gelagerten Manschetten am Chassis verbunden ist. Das HT Rohr bekommt vorne und hinten ein Deckel wo auf einer Seite ein 7mm Loch für die Dieselleitung ist die auf der anderen Seite wieder raus geht. Die Materielkosten betragen sich auf max. 10 €. Ohne diesen Umbau macht das kein Spass....
Vielleicht finde ich den Fred doch noch wieder.
Long John

Lagerfeld am 10 Mai 2019 08:37:39

LongJohn hat geschrieben: . . . Warum soll das den nicht möglich sein. Eine Dieselheizung benötigt auf höchster Stufe 35Watt.

Guten Morgen Long John, danke f. Deine Zeilen. Bist Du Dir da sicher mit den 35 Watt? Das wären ja gerade mal 3 AH - viel ist das nicht gerade.
Hast Du irgendwelche Diesel- / Vergasergerüche im Mobil gespürt?

Vielen Dank, Euer Karl L.

P.S.: Wenn Du Deine Worte: " Vielleicht finde ich den Fred doch noch wieder. " wahr werden lassen könntest, wäre ich Dir sehr dankbar. Dein Karl L.

LongJohn am 10 Mai 2019 08:45:09

Hallo
Die 35 Watt sind amtlich bei der 2 Kw Ausführung, die 4 KW hat mehr.
Nach langem suchen habe ich den Umbaufred wieder gefunden.
Seite 46 im ,, was hab ihr alles umgebaut,,
--> Link

LongJohn

Lagerfeld am 10 Mai 2019 08:46:57

achwas hat geschrieben: . . .Das gilt natürlich auch für Klimaanlagen. Ich stand mal neben einem Riesenteil, wo die Klimaanlage Tag und Nacht durchschepperte. . .

Achwas, war das zufällig dieser Zeitgenosse hier:





Gruß, Euer Karl L.

cbra am 10 Mai 2019 08:53:07

Lagerfeld hat geschrieben:... Bist Du Dir da sicher mit den 35 Watt? Das wären ja gerade mal 3 AH - viel ist das nicht gerade.
.....


das passt schon

--> Link

wir haben die D2 und im wohnbetrieb läuft die bei aussentemperaturen um 2-5° auf kleinster oder kleiner stufe, wenns mal draussen -10 hat ( wir sind keine intercamper, aber wenn ich im winter am Womo arbeite schalte ich die heizung ein) geht sie ca 15 auf max, und schaltet dann innerhalb ca 1 stunde auf klein runter - womo dann innentemp ca 18°C. unser aufbau ist allerdings sehr gut isoliert

geruch - eigentlich nur merklich wenn die heizung länger stand oder von der fahrt dreck aussen am auspuff ist, aber nach ca 5 min kann ich nix mehr riechen

"lärm" - ja, wenn die heizung anläuft hört man das gebläse - aber ich bae das noch nie störend empfunden und es hat auch keiner was geagt, ist ja i.a. eh keine totenstille. wenn sie läuft ist das gebläse kaum wahrnehmbar, in normalem umfeld müssen wir manchmal checken ob das teil überhaupt läuft weil man nix hört. wind, verkehrsgeräusch, radio, gespräche - das ist alles lauter. das klackern hat meine frau diesen winter mal "gestört" da standen wir übernacht in der halle (scheune) und die heizung lief - manchmal hat man das klackern gehört und sie dachte es ist was kaputt, weil sie das geräusch nicht kannte.

Tinduck am 10 Mai 2019 09:03:19

Lagerfeld hat geschrieben:Danke, Andreas, zu Deinem Satz: " aber Gasvorrat auf 22 kg (bzw. 44l) begrenzt ": habe sowieso immer einen Gastank dabei, 90 Ltr = kein Problem.


Wenn ICH einen 90 L Gastank im Womo hätte, würde ich keinen Gedanken an eine Dieselheizung verschwenden... das Haupt-Pro-Argument für die Dieselheizung (‚Ich kann immer Heizen bzw. überall Brennstoff nachbekommen‘) hast du damit nämlich schon totgemacht. Und wenn man diesen Vorteil nicht mehr braucht, wozu sich die Nachteile wie Stromverbrauch, Geruch und Lautstärke antun?

Beim Stromverbrauch sieht es so aus: Eberspächer D5, max. 5500 Watt Heizleistung: max 85 W, Truma Kombi 6: 72 W [6 A x 12 V]), aber der Verbrauch der Dieselpumpe kommt halt dazu, das scheinen ca. 0,6 A = ca. 7 Watt zu sein.
Die Dieselheizung liegt also bei Volllast ca. 25% höher im Stromverbrauch als die Truma. Wenn dann noch ein Kompressorkühli dazukommt, wird freistehen im Winter ein kurzer Spass, es sei denn, man passt die Akkubank entsprechend an.

bis denn,

Uwe

bernie8 am 10 Mai 2019 09:14:03

Hallo,

Long John schrieb:
Vielleicht finde ich den Fred doch noch wieder.


So geht es auch:
--> Link

steuertantegabi am 10 Mai 2019 09:16:51

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen: Ich finde die Dieselheizung super.
Beschwert hat sich bei mir noch niemand, auch nicht Ostern, als Kuschelcamping angesagt war.

Ich habe 200 W Solar und 200 W Batterie, 3 Tage ohne Sonne im Winter gar kein Problem, incl. Fernsehen Beleuchtung etc.

Wenn das Klackern der Dieselpumpe stört, darf m.E. auch nicht bei Regen im Wohnmobil bleiben, der ist nämlich lauter zu hören.
Und eine Möglichkeit zur Abhilfe wurde ja schon beschrieben.

Qualmen tut die Heizung nicht, bei mir lediglich ein Mal in Norwegen, Dauerregen und wahrscheinlich schlechter Diesel. Sie hat kurz beim Starten gequalmt, lief aber problemlos.

Das Heizungsgebläse ist im Innenraum lauter zu hören, das stimmt. Aber nur wenn sie unter voller Leistung läuft, also beim Aufheizen. Ist das WoMo warm, hört man nur noch das leise Klackern der Pumpe.

Ich will nichts anderes mehr haben.

Gabi

Jorel am 10 Mai 2019 09:18:32

LongJohn hat geschrieben:Ich habe die ganz Förderpumpe (hatte ich schon Mal in einem Fred beschrieben den ich nicht wieder finde) in ein 70er HT Rohr aus dem Baumarkt gepackt. Die Förderpumpe mit Schaumstoff (Das für Heizungrohre Durchmesser 35mm) ummantelt wobei die Pumpe keinerlei Berührung mit der Karosserie hat weil das 70er HT Rohr in Gummi gelagerten Manschetten am Chassis verbunden ist. Das HT Rohr bekommt vorne und hinten ein Deckel wo auf einer Seite ein 7mm Loch für die Dieselleitung ist die auf der anderen Seite wieder raus geht. Die Materielkosten betragen sich auf max. 10 €. Ohne diesen Umbau macht das kein Spass....
Vielleicht finde ich den Fred doch noch wieder.




Dein Beispiel interessiert mich sehr.
Würde mich über einen Link dazu freuen, damit ich das nachbauen kann.

Danke

LongJohn am 10 Mai 2019 09:23:08

Jorel hat geschrieben:

Dein Beispiel interessiert mich sehr.
Würde mich über einen Link dazu freuen, damit ich das nachbauen kann.

Danke

Habe ich weiter oben ver-Linkt

rudi rüssel am 10 Mai 2019 10:05:26

Ich finde die Dieselheizung auch sehr gut. Ich liege mit dem Kopf mehr oder weniger genau über der Heizung, das ticken der Pumpe ist nur zu hören wenn es absolut still ist und dann ist es in etwa so wie das Ticken von einem alten Wecker (absolut nicht störend). Vorne im Alkofen ist nichts von der Pumpe zu hören auch nicht beim Fernsehen am Abend. Schlecht finde ich den Eberspächer Drehregler mit dem Teil lässt sich die Heizung nur sehr ungenau einstellen, ich habe deshalb das LCD Display nachgerüstet. Beim anlaufen der Heizung kann es für ganz kurze Zeit nach Abgas riechen das ist aber wirklich nur sehr kurz bis die Heizung auf Temperatur ist. Wir stehen nur frei und haben kein Solar, die Batterien 2x 120AH sind bis jetzt noch nicht an Ihre Grenzen gekommen.....

Wolfgang

ulrich1949 am 10 Mai 2019 11:52:28

Hallo,
meine Webasto zieht während der Vorglühphase schon ordentlich Strom, ca 10A. Dies dauert aber höchstens eine Minute dann fällt der Verbrauch auf 1-2A ab, je nach Einstellung. Ich kann dies am BC genau verfolgen. Im März mußte die Heizung die ganze Nacht durchlaufen, am nächsten Morgen war die Batterie noch bei 85%. Die Dieselpumpe tickt , aber sehr leise, man muß genau hinhören. Das Gebläse ist auch nicht lauter, als das der Truma 6000, die ich im Vorgängermobil hatte. Der Stromverbrauch dürfte nicht signifikant höher sein. Da ich im Vorgänger keinen BC hatte, kann ich dies nur schätzen. Meine Heizung ist außerhalb am Fahrzeugboden installiert.
Außen ist allenfalls ein leises Summen zu hören, in drei bis vier Meter Abstand gar nichts mehr. Abgasgeruch kurz während der Startphase.
Mit den alten Webastoheizungen, meine Bundeswehrzeit läßt grüßen, kann man die modernen Geräte nicht vergleichen.
Alles in allem: pro Dieselheizung, trotz einiger Nachteile, die ich nicht abstreite.
Gruß
Uli

achwas am 10 Mai 2019 11:58:41

Lagerfeld hat geschrieben:Achwas, war das zufällig dieser Zeitgenosse hier:


:D Ne, das war so ein Ami-Schlachtschiff. Ich glaube, das war wohl eine Fehlerinnerung, ich denke jetzt eher, das daß es ein Stromgenerator war, der den Strom für die Klimaanlage produziert hat... Jedenfalls kam der Lärm aus einer Klappe, die direkt neben meinem "Wohnzimmerfenster" war. Total nervig.

aber nach ca 5 min kann ich nix mehr riechen
Wo etwas verbrennt, gibt es immer Abgase mit mehr oder weniger Geruch, das liegt in der Natur der Dinge. Ich mag das also eigentlich nicht ganz glauben. Aber wie auch immer.

Lagerfeld am 10 Mai 2019 12:24:33

An alle: Vielen Dank f. d. Antworten; damit ist die Entscheidung f. d. neue Mobil zu PRO gefallen; auch unter dem Aspekt der Gasversorgung. - Dazu kommt der große 120-Ltr-Dieseltank, daß die Heizung immer genug abbekommt. - Und ein Kompressorkühli, dann bin ich fast autark bezüglich Gas.

Weiß jemand, wie hoch der Dieselverbrauch der Heizung sein kann? | Euer Karl L.

ManfredK am 10 Mai 2019 12:37:00

Brennstoffverbrauch ca. 0,1 - 0,7 ltr/h je nach Modell und Heizleistung

andwein am 10 Mai 2019 12:46:25

In meiner Zusammenstellung Vor/Nachteile habe ich meine eigene Meinung zu dieser Diskussion bewußt nicht geschrieben, das möchte ich jetzt nachholen.
In meinen Augen gibt es für Kompressor/Absorber oder Gas/Dieselheizung in der Einzelbetrachtung keine großen Vor/Nachteile. Interessant wird die Diskussion erst wenn man vom "gasfreien Womo" spricht, denn dann fällt sowohl die komplette Gasinstallation, die Gasprüfung als auch relativ große Gasschrank weg. Eine Unterflurmontage eines Gastanks ist zumindest bei den Flachboden- oder Tiefrahmenchassis schlicht nicht möglich und kommt eigentlich nur für Leicht-Lkw-Chassis in Frage.
Damit ist die Frage: mit was wird gekocht? Ein Dieselkocher hat nur eine Flamme und ist damit nicht familientauglich. Der Gasherd hat 2-3 Flammen, benötigt aber zumindest eine 5 kg Flasche. Damit ist der Vorteil keien Gasinstallation, keine Gasprüfung schonwieder weg.
Es ist und bleibt ein Spagatt, das Thema Gas,
Gruß Andreas

steuertantegabi am 10 Mai 2019 12:53:18

Noch eins:
Es kann nicht passieren, dass die Heizung den Tank ganz leer saugt, und man auf dem Stellplatz strandet.
Es bleibt immer genug Reserve.

Die Heizung geht dann aus. Mit relativ leerem Tank sollte man daher nicht das Wochenende verbringen wollen, auch wenn es für die Heizung noch reichen würde. Könnte frisch werden :)

Gabi

ManfredK am 10 Mai 2019 12:56:34

andwein hat geschrieben:Interessant wird die Diskussion erst wenn man vom "gasfreien Womo" spricht, .....
Gruß Andreas


Gebe dir grundsätzlich recht - aber das war doch hier gar nicht das Thema, ging doch nur um die Dieselheizung mit Pro und Contra.

Leberkas am 10 Mai 2019 13:06:21

Wir haben in unserem Kasten eine Gasheizung. Sie funktioniert super. Trotzdem hätte ich gerne noch zusätzlich eine Dieselheizung. Wir machen kein Wintercamping, aber auch im August hatten wir in Frankreich am Atlantik so schlechtes Wetter, dass wir eine Woche immer wieder heizen mussten. Unser Gas hat gerade noch so gereicht. Ich überlege ernsthaft noch nach zurüsten. Schaun ma mal :)

Womofahrer55 am 10 Mai 2019 13:31:17

andwein hat geschrieben:...Interessant wird die Diskussion erst wenn man vom "gasfreien Womo" spricht...


Ich denke, da liegst Du richtig, wobei noch eine psychologische Komponente dazukommen kann. Aber diese Komponente beziehe ich NUR auf meine Frau, die kein Gas an Bord haben möchte und ohne Gas besser schläft

andwein hat geschrieben:...Ein Dieselkocher hat nur eine Flamme und ist damit nicht familientauglich...


Unser uuuuuralter Waeco KD 1750 hat 2 Felder und 2 Stufen. Für eine Familie mag das zuwenig sein. Allerdings können wir mit dem Dieselkocher auch heizen :wink:

andwein hat geschrieben:...Es ist und bleibt ein Spagatt, das Thema Gas...


..und es gibt Wenig bis Nix was Allen gleich gut gefällt und bei Allen gleich gut passt

Gruß

Peter

Leberkas am 10 Mai 2019 15:10:54

Hier wäre ein Womo ohne Gas --> Link

joergstoy am 10 Mai 2019 15:36:06

In unserem aktuellen Wohnmobil ist eine Truma D6 verbaut. Letztes Jahr musste der Glühstift vom Truma-Mechaniker gewechselt werden. Ansonsten läuft sie ohne Kummer und Sorgen.
Einzig, dass nur noch eine 11kg Gasflasche ins Mobil passt ist ärgerlich. Diese hat die Angewohnheit immer beim Mittagessen kochen alle zu werden. Eine Tankflasche (Safefill 10kg) wäre die Lösung, die Bestellte passte aber nicht ins Fach. In unserem Wohnumfeld gibt es 3 LPG-Tankstellen im Umkreis von 2km.
Mittlerweile verheizen wir Restgas im Terrassenheizer zuhause und tauschen weiter bei Hornbach.

andwein am 10 Mai 2019 16:52:34

Was halt viele Dieselheizer Herdenutzer zumindest bei der Fahrzeugwahl wenig beachten ist die "Höhenempfindlichkeit" der Dieselverbrennung. Ab ca. 1500m ist der Sauerstoffanteil geringer, die Dieselpumpe fördert gleich, das Gemisch wird fetter und auf die Dauer verkokelt der Ruß am Glühstift und der Düse. Dann wird es kalt im Gebälk und die Reparatur wird teuer. Der Dieselmotor regelt das aus und reduziert entweder den Kraftstoff oder erhöht die Luftladung, Heizung und Kocher tun das nicht. Man kann Abhilfe schaffen mit einem "Höhenset", aber die wenigsten wissen das und serienmäßig ist das nicht eingebaut.
Ich bin das sensibel, mein Wohnort liegt schon auf 700m Höhe und über die Alpen fahre ich in jeden Urlaub. Für Womofahrer aus Hamburg mit Ziel Schweden ist der Einwand allerdings nicht so wichtig.
Nur so zur Abrundung der "Dieselheizungs Vor- und Nachteile.
Gruß Andreas

ManfredK am 10 Mai 2019 19:10:32

--> Link

Die automatische Anpassung an die jeweilige Höhe gibt es längst auch bei den Luftzusatz-Dieselheizungen.... incl. eines bürstenlosen Motors mit deutlich erhöhter konstruktiver Lebensdauer.
Technik entwickelt sich weiter.... :-)

andwein am 11 Mai 2019 10:57:09

ManfredK hat geschrieben:...Die automatische Anpassung an die jeweilige Höhe gibt es längst auch bei den Luftzusatz-Dieselheizungen.... incl. eines bürstenlosen Motors mit deutlich erhöhter konstruktiver Lebensdauer. Technik entwickelt sich weiter...

Da hast du vollkommen recht, bei der Truma Combi D ist es aber nicht so und beim Wallas-Herd auch nicht. Bei diesen Produkten wird der Kraftstoff reduziert. War meinerseits auch nur ein Hinweis, wenn man das alles weiß und erkannt hat steht der Wahl ja nichts mehr im Wege
Gruß Andreas

xenio am 11 Mai 2019 15:28:09

Oben wurde geschrieben, dass der Dieselverbrauch einer Heizung so bei 0,1 - 0,7 L die Stunde liegt. Selbst wenn ich der Einfachheit mal mit 0,5 Liter / Stunde bei kalter Jahreszeit rechne, dann hätte man nach 24 Stunden 12 Liter verbraucht. Wenn man 1 Woche Winterurlaub macht, dann 84 Liter?
Das hieße für mich, dass ich bei Ankunft im Ziel unbedingt vorher noch einmal volltanken müsste, weil mir sonst die Heizung ausgeht und ich während meines Urlaubs selbst bei meinem 90 L Tank noch einmal tanken fahren müsste, weil ich sonst für die Rückfahrt mit dem letzen Tropfen losfahren würde. Da finde ich es leichter, auf dem Camping-Platz die Gasflaschen zu tauschen oder noch eine 3. Flasche mitzunehmen als mit Kanistern zur Tanke zu laufen oder den Schnee vom Mobil zu kratzen, alles zu verstauen um tanken zu fahren. Oder stimmt meine obige Rechnung in der Praxis nicht?

Schöne Grüße
Jens

Lagerfeld am 11 Mai 2019 15:49:35

xenio hat geschrieben:. . . Oder stimmt meine obige Rechnung in der Praxis nicht?

Jens, von der Seite hab' ich das noch gar nicht betrachtet - Du stellst hier eine durchaus berechtigte Frage. Bin mal gespannt, was die Fachleute dazu sagen ... ?
Wobei ich im Winter als Nicht-Winter-Sportler noch nie 7 Tg an einer Stelle gestanden bin, kommt bei mir nicht vor, nichtsdestotrotz sind 84 Ltr Diesel eine stolze Menge + kosten echte Kohle!

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