Weiter am nächsten Tag durch Österreich über den Brenner nach Venedig. Dort sind wir auf den Campingplatz in Mestre. Von dort aus am nächsten Tag Venedig besucht. Mit dem Vaporetto Tagesticket kreuz und quer gefahren, Murano, Burano und natürlich ganz viel gelaufen.
Am Sonntag zum Fährterminal und mit Anek Superfast inclusive Camping on Board nach Igoumenitsa übersetzt (26 Stunden). Die Überfahrt war angenehm bei wenigen Leuten an Bord und gutem Wetter.
Unsere 1. Nacht direkt am Strand bei Zalongo - wir waren die einzigen dort.
Gemütlich gings weiter entlang der Küste bis zum Hafenstädtchen Preveza.Schön, weil nicht touristisch. Netten australischen Segler kennengelernt.
Dort kamen erstmals unsere Fahrräder zum Einsatz
Geschlafen haben wir direkt an der Hafenpromenade
Weiter durch den Unterwassertunnel nach Lefkada immer am Meer entlang
Über eine steile abenteuerliche Straße zum Campingplatz Santa Maura; Dort standen wir wieder direkt am Meer - so wunderschön und einsam, mit uns waren noch ca. 5 - 10 andere Camper. Jeden Abend konnten wir Glühwürmchen beobachten.
An unserem "Privatstrand" starteten wir mit unserem neuen Gumotex Twist bei keinen Wellen, Sonne und glasklarem Wasser
Es gefiel uns so gut, daß wir einige Tage hier blieben und Fahrrad oder Boot fuhren. Es war herrlich - überall blühte und duftete es z.B. nach Zitronenblüten oder Jasmin, wir waren begeistert!
Anfangs war noch offen ob wir via Patras mit der Fähre zurückfahren oder entlang der Küste nordwärts - wir entschieden uns für die Küste. Und so fuhren wir bis Parga. Der dortige Campingplatz war noch geschlossen und so übernachteten wir mal wieder wild direkt am Strand. Abends zum Besichtigen und Essen zu Fuß nach Parga - auch wieder ein kleines, hübsches zu dieser Jahreszeit noch verschlafenes Küstenstädtchen mit toller Burg.
Durchs Gebirge fuhren wir nach Albanien - ohne Probleme bei Konispol eingereist und die Strasse war erstaunlich gut, eigentlich wollte wie uns in Sarande einen Camping/Übernachtungsplatz suchen, aber es hat uns einfach nicht gefallen, viel Verkehr und Stau dort also zurück auf die Hauptstrasse und durchs Landesinnere und Tirana bis zur Übernachtung nach Podgorica in Montenegro.
Auf den Strassen in Griechenland und Albanien viele streunende Hunde, Schafe, Ziegen und die dazugehörigen, einsamen Hirten.
Ziegen
Weiter ging die Reise nach Kotor in Montenegro (Ein- und Ausreise problemlos). Da hier auch noch die Campingplätze geschlossen waren, suchten wir uns wieder ein Plätzchen für die Nacht am Meer vor einem verlassenen Kloster - Kreuzfahrtschiffe fuhren ein und aus.
Ein herrlicher Anblick- fast wie in Fjord-Norwegen!8)
Mit den Rädern in die Altstadt nach Kotor und hier war es dank der beiden Kreuzfahrtschiffe schon ziemlich voll - schön wars dennoch durch die Gassen zu bummeln und auf der Altstadtmauer zu laufen. Nachmittags sind wir dem Trubel entflohen und machten eine Radtour entlang der Bucht. Hier war es wieder recht still und einsam und wir konnten unseren Cappuccino geniessen während wir dem Treiben auf dem Meer zuschauten
Weiter auf den Campingplatz Solitudo in Dubrovnik. Dort war zu dieser Zeit eine Hundeausstellung, aber alles kein Problem.
Mit den E-Bikes nach Dubrovnik zur Besichtigung - leider nur kurz wegen des schlechten Wetters
Und weiter nordwärts entlang der Makarska
überall unterwegs Obstverkaufsstände
Und es ging nach Peljesac vorbei an Ston
.. bis ans Ende der Insel auf den Campingplatz nach Loviste - natürlich wieder mit Platz direkt am Meer 8) Traumhaft - da mussten wir einfach länger bleiben!Üppige Natur pur. Null Tourismus, man wäre schon mal gerne in eine Taverne gegangen, doch alles noch zu. Nachts streunten jaulende Goldschakale durchs Gebirge. Hörte sich an wie Wolfsgeheule, doch beängstigend war es nicht. Die Tiere sind scheu und eher freuten wir uns über Tierarten in Europa, die wir so nicht erwartet hätten.
fahrbare Bienenkörbe
bis zum Campingplatz Omis, toller Blick auch von etwas weiter hinten, fußläufig zum Supermarkt und in die Altstadt. Wieder sehr schön und so blieben wir mehrere Nächte
Besichtigung der Burg
die Weiterfahrt führte uns entlang der kroatischen Küste bis nach Pakostane ins Nordseecamp - auch hier alles noch sehr ruhig und überschaubar. Aber diese ganze Ecke kannten wir schon von vorherigen Urlauben und so fuhren wir durch Slowenien bis nach Golling. Dort Stellplatz an der Therme - Essen im alten Ortskern - leckere alpenländische Küche
Von Kroatien aus hatte ich wegen meines leicht wackligen Atera Trägers bereits in Leutkirch angerufen und dort war unser letzter Übernachtungsplatz des Urlaubs.
Übrigens perfekter freundlicher Service im Werksverkauf Atera
Fazit:
Insgesamt sind wir 4000 km gefahren bei 9,1 l Durchschnittsverbrauch. Wir entdeckten viele neue Orte und waren angenehm überrascht, daß es so leer war, wir fast immer direkt am Wasser stehen konnten - leider hatten noch nicht alle Tavernen geöffnet in Griechenland wie auch in Kroatien. Da wurde halt viel gekocht und gegrillt! :razz: Die vielen Grenzübergänge waren kein Problem, ebenso die Strassen. Die Anreise per Fähre war äusserst angenehm - werden wir jetzt öfters benutzen.

