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Sunlight T67 - Ersatz einer 2 AufbauBatt durch LiIon 1, 2, 3, 4


George67 am 04 Aug 2019 10:19:03

Alle anderen Antworten (Wandlerverluste et al) gibts später.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Albrecht0803 am 04 Aug 2019 12:39:46

Franz: mach ich!

Georg:
Mein Down-Wandler scheint doch nicht ganz der gleiche zu sein. Er schaltet definitiv nicht ab, wenn die Ausgangsspannung des Bleiakkus über den CV-Wert des Wandlers steigt. Konnte am Netzteil dann sogar negative Ströme ablesen, verbunden mit einem Hauch ungesunden elektronischen Geruchs aus dem Netzgerät.

Vergleicht man das Foto Deines Wandlers mit meinem, fällt ein Unterschied oberhalb der Input-Klemmen auf. Meiner hat hier 3 unbestückte Lötpunkte mit der Beschriftung On/off. Bei Deinem scheint da ein Bauteil zu sitzen, möglicherweise ein Schalter?





Egal, habe jetzt nochmal genau den Wandler aus Deinem Link nachbestellt. Alternativ müßte man halt den Eingang des Wandlers trennen, wenn die Spannung den Schwellwert übersteigt. Die von Dir beobachtete Hysterese ließe sich vermeiden, wenn man dazu ein Umschaltrelais verwendet.

Einen weiteren Wandler habe ich aufgetan, leider viel teurer, aber man kann wenigstens sehen, was man grade einstellt:

--> Link

Wenn das mit der Parallelschaltung nach Deinem Vorschlag klappt, könnte man mit zwei von denen schon 480W erzielen. Lüfter bringen sie auch schon mit. Habe 2 davon bestellt, da die anderen aus China kommen und wahrscheinlich nicht so schnell eintreffen.

George67 am 04 Aug 2019 14:09:30

Albrecht0803 hat geschrieben:Franz: mach ich!

Georg:
Mein Down-Wandler scheint doch nicht ganz der gleiche zu sein. Er schaltet definitiv nicht ab, wenn die Ausgangsspannung des Bleiakkus über den CV-Wert des Wandlers steigt. Konnte am Netzteil dann sogar negative Ströme ablesen, verbunden mit einem Hauch ungesunden elektronischen Geruchs aus dem Netzgerät.

Gleiches Problem: Dein Netzteil verträgt keine negativen Ströme. Setze auch da mal nen Akku hin, meiner schaltet bei -200 mA ab.

Ja, ich habe nen Schalter da. Könnte die eigenversorgung von Ausgang auf eingang umschalten. Müsste ich nachverfolgen. Ist aber leider eingebaut...

Nochwas, prüfe nach, ob die Spannungsfestigkeit der Wandler gegeben ist. Das habe ich ggf. durch Wechsel der Kondensatoren erreicht.

Albrecht0803 am 04 Aug 2019 14:28:54

Mal abgesehen von den dann beträchtlichen Verlusten in Durchlassrichtung:

Könnte eine entsprechend dimensionierte Diode die negative Stromrichtung nicht einfach unterbinden? Bei Si-Dioden verheizt man dann allerdings 0,7Volt mal dem Durchlaßstrom.

Danke für den Hinweis auf die Spannung der Elkos. Bei meinem hat sich der kostenbewußte Chinamann tatsächlich mit 35 Volt begnügt! Reicht später nicht, für meinen Versuch mit dem Netzteil war es aber nicht relevant, da mehr als 18,5Volt da nicht rauskommen.

George67 am 04 Aug 2019 14:56:08

Diode? Ja, der Preis sind 7-10 Watt bei 10A. Zu einem Zeitpunkt wo AGM gestützt wird.
Jetzt isses 0,2 A mal 12 V zu einem Zeitpunkt, wo genug Leistung da ist, der AGM wird ja geladen.

Eine spätere Steuerung unterbindet das, jetzt nehme ichs in Kauf.

35 V Elkos habe ich häufiger ersetzen müssen, wenn sich die letzten 5 V rauskitzeln liessen. Hängt von Schaltung und Bestückung ab.

George67 am 05 Aug 2019 14:47:37

Zum erstenmal am "Netz".

Ladung momentan durch Solar.



Innendrin noch nicht der endgültige Block, sondern eine 12 Ah 36 V mit dem gleichen BMS. Obere Anzeige ist 36 Volt, untere Anzeige ist 12 Volt.

Angeschlossen am EBL am Eingang "Zusatzladegerät"... Die Ironie ist sicher zu erkennen. Das nenne ich mal Kompatibilität.

Der Lüfter heult sich die Seele raus, ich muss ihn erstmal an 30 Grad Umgebungstemp gewöhnen.

George67 am 05 Aug 2019 15:51:51

Albrecht0803 hat geschrieben:Danke für den Hinweis auf die Spannung der Elkos. Bei meinem hat sich der kostenbewußte Chinamann tatsächlich mit 35 Volt begnügt! Reicht später nicht, für meinen Versuch mit dem Netzteil war es aber nicht relevant, da mehr als 18,5Volt da nicht rauskommen.


Jetzt habe ich meinen Wandler (den mit dem Schalter) nochmal nachgesehen. Eingangsseite hat 50 Volt, Ausgangseite hat 35 Volt. Reicht ja.
Der vorherige (in den vorherigen Bildern, ohne Strombegrenzung auf der basis XL 4015) hatte tatsächlich nur 35 Volt Kondensatoren eingebaut. Da das IC bis 40 V spezifiziert ist und erst bei 42,5V mit internerSchutzschaltung abschaltet), habe ich die Eimngangskondensatoren ersetzt. 40 Volt reichen, da ich Bei Liion wegen lebensdauer auch nur bis 40 V Laden will ( möglich wäre 42 V). Das ist aber nur 5 % der Kapazität als Verlust.

George67 am 05 Aug 2019 16:12:31

Albrecht0803 hat geschrieben:Den Mppt würde ich noch nicht ganz aufgeben. Der passt ja nur seine Eingangsimpedanz an und muss auf der 12Volt-Seite liefern, was die Batterie braucht.

Formal gesehen ist es richtig, dass ein MPPT-Wandler seine Eingansimpedanz ändert, aber er "passt sie nicht an die Quelle an". Was er tut ist, die Eingangsgleistung zu optimieren aufs Maximum.

Wenn du an die typische Kennlinie von Solarzellen denkst ( di ich hier sicher nicht einstellen muss) ist das der Punkt, wo die Kennlinie (bei symetrischen Achsen) 45 Grad hat. In dem bereich ist das Produkt aus strom und Spannung (fast) gleich, wenn Strom fällt, steigt Spannung, und umgekehrt.
Diese Punkt "sucht" ein MPPT Wandler tatsächlich, indem er den Strom ständig um kleine Beträge ändert, und insgesamt in die Richtung "krabbelt", in dem die leistung am größten ist.

An einer harten Kennlinie, einer Batterie zum Beispiel, steigert er den Strom immer weiter, bis er zum eigenen Strommaximum kommt. Das heisst, er erzwingt auch höheren Ausgangsstrom, indem er die Auzsgangsspannung steigert.

Anders gesagt, du hast gar keine Einstellung der Ausgangsspannung, die liegt (eigentlich fest). Due hast auch keine CC Einstellung am Ausgang, nur ne Schutzschaltung.
Und eigentlich hast du auchg garkeine Einstellung der Eingangsleistung, die versucht der Wandler zu maximieren.

Jetzt aber zu den kleinen Wandlern, von denen einige seltene mit "MPPT" ausgestattet sind. Das ist garkein MPPT, sondern eine einfache Einstellbare Unterspannungsabschaltung. Und das kann man zwar wie ein MPPT verwenden, aber es ist garkeins.

Albrecht0803 am 05 Aug 2019 20:51:17

Mords Apparat, Dein Lithium-Akku! Da ist bestimmt noch eine Menge Luft im Gehäuse übrig.

Wo willst Du den unterbringen?

Habe jetzt noch verschiedene Relais bestellt, um zwischen den Wandlern definiert und verlustfrei umschalten zu können. Außerdem noch einen Thermostaten, mit dem unter 5 Grad statt der Ladung ein Ventilator mit Heizdraht geschaltet werden soll. (Umgebastelter 12V Fön). Natürlich könnte man die Akkus auch durch Entladen erwärmen, aber mir scheint der Weg über die Heizung mit der verfügbaren Ladestromquelle zielführender. Wenn der Akku z.B. weitgehend leer ist, braucht er Ladung und kann seine Erwärmung vielleicht schon nicht mehr schaffen.

Ziel ist ein narrensicheres Plug and Play-System, möglichst ohne Eingriff in die restliche Bordelektrik. Mal sehen wie weit wir kommen.

George67 am 06 Aug 2019 05:47:46

Albrecht0803 hat geschrieben:Mords Apparat, Dein Lithium-Akku! Da ist bestimmt noch eine Menge Luft im Gehäuse übrig.

Ja. etwas. Ist aber schon ein relativ kleines Gehäuse. Sieht auf dem Foto nur mächtig aus.

Albrecht0803 hat geschrieben:Wo willst Du den unterbringen?

Im Wohnmobil.... :mrgreen:
Ich habe im T68 kein Raum-, sondern ein Gewichtsproblem.
Du weisst ja, das das ganze momentan für mich auch ein Testsystem ist. Ich stecke einen Stecker ab und kann es raustragen. Es ist modular, der Akkublock ist weiterverwendbar, das "Netzteil" und seine Innereien auch. Die ganzen Anzeigen sind zur Überwachung im Versuchsbetrieb, das macht später ein Arduino.
Aber so läuft es, und stellt 1,4 kWh zur Verfügung, netto. Nutzbare ca. 120 Ah, 13 kg schwer. Da wird jede AGM blass.
Und wenn ich erst veröffentliche, was das gekostet hat, wird jeder blass.

Albrecht0803 hat geschrieben:Habe jetzt noch verschiedene Relais bestellt, um zwischen den Wandlern definiert und verlustfrei umschalten zu können.

Für Tests kannst du natürlich Relais nehmen, abe mich würde der Stromverbrauch stören. Du weisst, wie das mit Mosfets geht ?

Albrecht0803 hat geschrieben:Außerdem noch einen Thermostaten, mit dem unter 5 Grad statt der Ladung ein Ventilator mit Heizdraht geschaltet werden soll. (Umgebastelter 12V Fön).

Ich habe mich entschlossen, erstmal zu testen, ob ich überhaupt in solche Situationen komme. Mein BMS überwacht die Temp und schaltet ab, hoch wie tief.
Ich hätte eher an eine Variante gedacht, in der z.B. Alubleche als Wärmeleiter zwischen den Akkus liegen und Heizwiderstände drauf haben. Spart den Lüfter.

Albrecht0803 hat geschrieben:Natürlich könnte man die Akkus auch durch Entladen erwärmen, aber mir scheint der Weg über die Heizung mit der verfügbaren Ladestromquelle zielführender. Wenn der Akku z.B. weitgehend leer ist, braucht er Ladung und kann seine Erwärmung vielleicht schon nicht mehr schaffen.

Natürlich ist heizen angesagt, solange du Energie zur Verfügung hast. Mich ineressiert, wie lange wohl das Aufheizen dauert, also die thermische Zeitkonstante.

Albrecht0803 hat geschrieben:Ziel ist ein narrensicheres Plug and Play-System, möglichst ohne Eingriff in die restliche Bordelektrik. Mal sehen wie weit wir kommen.

Wie schon oft gesagt, ich fange KISS an. Verbessern kann man immer noch.

Mein Dings ist, soweit ich das überblicke, narrensicher und Plug and Play, wie du sagst. Völlig Wurst, was fürn Blei da drin ist, neu oder alt, gut oder schlecht (kaputt hilft natürlich nix), Flüssig oder AGM. Die Blei bleibt fast immer fast voll, nur noch flache Zyklen, kurze Stoßbelastungen, damit sie wachbleibt, so wie sie es liebt.
Egal wann und wo die Energie herkommt. Hauptsache sie kommt gelegentlich und ausreichend. Dann stehe ich nicht nur einen Tag, sondern drei. Oder auch mal mit Heizung.

Das ist das Ziel.

Es wird sich noch heraustellen, ob ich irgendwas übersehen habe, dafür die ganzen Anzeigen.

Und die nächste Version bekommt einen Inverter auf der hohen Spannung. :mrgreen: :twisted:

Ulf_L am 06 Aug 2019 10:24:59

Hallo

Ich habe mir gleichmal alle drei Seite durchgelesen und finde den Ansatz schon sehr ineressant.

Die Frage mit der Unterbrinung im T68 würde mich aber dennoch interessiern.

Wenn der LiIon-Akku sozusagen nur als "Stütze" dient könnte man ja, wenn man die 12V nicht direkt über Schaltregler machen möchte, dennoch beim Blei-Akku auf einen kleinern/leichteren gehen. Eine Yellow-Top, oder ein kleiner LifePo würde sich da noch anbieten um noch etwas Gewicht einzusparen.
Wenn ich aber nach den 18650 Zellen bei den gängigen Versenden google ist der Preisunterschid zu den LifePo jetzt nicht soooo überwältigend. Wo bezieht Ihr die denn daß da die weiter ob angesprochenen Preisvorteile da sind ?

Gruß Ulf

George67 am 06 Aug 2019 18:23:36

Ulf_L hat geschrieben:Hallo
Ich habe mir gleichmal alle drei Seite durchgelesen und finde den Ansatz schon sehr ineressant.

Hast du auch in mein Blog geschaut? Da habe ich noch weitere grundsätzliche Überlegungswege aufgezeigt.

Ulf_L hat geschrieben:Die Frage mit der Unterbrinung im T68 würde mich aber dennoch interessiern.

Nun, es ist ja ein Testsystem und als Testsystem strukturiert, deswegen habe ich keinerlei Vorausplanung gehabt, wie ich das Ding unterbringen will. Zuerst musste ich das Konzept mal zum funktionieren bringen, eh ich über Einbaumaße nachdenke... immer einen Schritt nach dem anderen.
Er wird eh nur in diesem Herbst im Auto sein, im Winter werde ich dann umbauen, und dann auch angepasst ans Auto.
Die ersten Tage wird er zwischen den Vordersitzen stehen, so wie auf dem Foto, dann kann ich vom Wohnteil aus die Daten ansehen, auch die Anzeige, die vorne im Flaschenhalter steht. (Strom der WB und Spannung, gemessen an den Sensleitungen).
Danach für einen Urlaub habe ich den Platz hinterm Fahrersitz unter dem Fenster am Tisch, unter der kleinen Sitzbank angedacht.
An beiden Plätzen wirds natürlich mit Spannbändern fixiert.

Ulf_L hat geschrieben:Wenn der LiIon-Akku sozusagen nur als "Stütze" dient könnte man ja, wenn man die 12V nicht direkt über Schaltregler machen möchte, dennoch beim Blei-Akku auf einen kleinern/leichteren gehen. Eine Yellow-Top, oder ein kleiner LifePo würde sich da noch anbieten um noch etwas Gewicht einzusparen.

Natürlich würde man das mit einem LiFePo irgendwie gehen, aber nicht so, wie ich es jetzt gemacht habe. Ich benutze ja den Spannungsabfall des Akkus als "Regelgröße", den es bei LiFe praktisch nicht gibt. Man müsste stattdessen den Strom messen, geht sicher auch.
Aber kleinerer Bleiakku, ja, findest du auch im Blog beschrieben. Sogar noch eine Stufe weiter, unter Einbeziehung der Fahrzeugbatt. Das ist aber wirklich Pipedream momentan.

Ulf_L hat geschrieben:Wenn ich aber nach den 18650 Zellen bei den gängigen Versenden google ist der Preisunterschid zu den LifePo jetzt nicht soooo überwältigend. Wo bezieht Ihr die denn daß da die weiter ob angesprochenen Preisvorteile da sind ?

Wenn du es schon so dediziert fragst, kann ich es schlecht verweigern.

Trotzdem, ich habe mir das Ding nicht nur wegen der Kosten ausgedacht.
Es vereinigt eine Menge verschiedener Konzepte, wie
- 2-Spannungs-System
- KISS (Keep it simple and stupid) ( "80 % Lösung")
- Modular
- Minimalschnittstelle zum Auto: zwei Leitungen
- Plug&Play
- Voll autark/keine Bedienung erforderlich
- Völlige Trennung bezüglich Eigenschaften der 2 Spannungskreise (Nur die Wandler bestimmen die Schnittstelleneigenschaften)
- perfekte Pflege der Bleibatterie
- vieeeel Kapazität für nicht aufgelastete 3,5 to
- und ultra low cost steht eigentlich erst an letzter Stelle


Alleine daran siehst du, dass man an ganz vielen Stellen andere Prioritäten setzen kann und das anders machen.

Beispielsweise, man kann das auch mit LiFePo auf 24 oder 48 V machen, das wär ein echter Gewinn für deren Betriebsart (besonders bezüglich Balancieren und Maximalspannung)

Also, zu menen Kosten:
Das Stichwort heisst "Secondlife".

Da
--> Link
wirst du eine Antwort, oder zumindest eine klaren Hinweis, finden.

Es wird mich nicht jeder dafür mögen, aber mein Gerät hat mich unter 100 Euro gekostet.

Gruss G.

George67 am 06 Aug 2019 18:45:03

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Georg und Albert
Also mal meine Hochachtung für eure Berichte, Ideen und der Austausch von Informationen über das Forum. So wie ihr das macht, auch das austauschen über Irrwege oder falsche Wege, das hat was. Weiter so.

Ich bin sehr froh, dass Albrecht mitmacht, und einen anderen Weg geht als ich. Ich freue mich auch über alle Fragen und Anregungen, auch wenn sie nicht zu meinem Konzept passen. Das rundet die Sache ab und macht sie sicherer.

Stocki333 hat geschrieben:Der Grundgedanke deiner Verschaltung dahinter. der hat was.

Auch ich bin noch immer fasziniert, was da für Möglichkeiten drinstecken.

Stocki333 hat geschrieben:Ich denke hier nur an die WR die hohe Verluste aufweisen im 12 Volt Betrieb.

das ist eine davon.

Stocki333 hat geschrieben:In diesem Zusammenhang habe ich eine Frage:
Um wieviel sind die Verluste eines WR geringer. Also ein Vergleich ob der mit 12V oder 48 V Eingangseitig betrieben wird.
Diese Frage drängt sich mir irgendwie auf. Ihr macht euch ja sehr viele Gedanken über die Verluste.

Ich kann es nicht in Zahlen sagen, aber ich kann einige Themen dazu nennen.
Dabei würde ich nicht nur den Wandler selbst, sondern das ganze "Environment" betrachten.

- im Wandler
Verluste entstehen im Wandler in den Mosfets, in der Spule (elektrische und magnetische), Dioden,Shunts, und in Kabeln und Steckverbindern.
Bei hohe Strom muss man Mosfets parallelisieren, dickere Drähte auf den Spulen, höherer Magnetisierungsstrom usw. Dioden müssen die hohen Frequenzen wieder gleichrichten, selbst Schottkydioden haben 0,5-0,7V Spannungsabfall, und die Arbeitsspannung ist 12 Volt. Anteilig werden das prozentual Verluste. (0,7 V sind auf 48 Volt gerechnet eben weniger, und das bei 1/4 des Stromes.....).

Alles muss dem einen Problem untergeordnet werden: 100 A Nennstrom, bloss kein Spannungsabfall.


- darum herum
100 A Relais. 100 A in den Kabeln, im Shunt, in den Sicherungen. Überall Spannungsabfall. Die Kabelquerschnitte werden weit in dem Bereich "geringerer Spannungsabfall" ausgelegt, Kabel sind weit von ihren eigenen Stromgrenzen entfernt.
Kurze Kabel auf Biegen oder Brechen: Wo der Akku ist, ist der Wandler nicht weit. Was nimmt man ? 100 qmm Querschnitt ?
Wieviel Kilo Kupfer hat man im 12 V System verbaut?

Schaut man jetzt im Vergleich auf 48 Volt:
Erstmal hat man nur 1/4 des Stromes. Kabelquerschnitt also auch nur ein Viertel. 25 qm. Spannungsabfall macht aber viel weniger aus, also nochmal die Hälfte, denn man kann sich den Verlust erlauben. Oder eben längere Kabel möglich. Sicherung bzw. ihr Spannungsabfall stört nicht mehr so sehr. Alle Teile, Kabel, Sicherungen, Schalter, Relais, Shunts.... sind wegen des geringeren Stroms kleiner, leichter und billiger.

Die "typische Kaffemaschine" verursacht bei 12V um die 100 A Strom. Bei 48 Volt wären das nur noch 25 A. Um wieviel einfacher ist es, mit 25 A umzugehen als mit 100 A, wenn sogar noch mehr Spannunsabfall erlaubt ist ?

Ich würde mal gerne unsere erfahrenen LiFePo-Ersteller und -Kenner Fragen:
Wieviel Kosten stecken in BMS, Relais, Kabeln, Sicherungen usw., also alles ausser Gehäuse, Meßtechnik und Akku ?
Wieviel wiegt das, für die gleiche Frage?

Mein Akku ist mit Bananensteckern angeschlossen. Und 1,5 qmm. Und die sind gut für 300 Watt.

thomker am 06 Aug 2019 18:49:49

George67 hat geschrieben:Es wird mich nicht jeder dafür mögen, aber mein Gerät hat mich unter 100 Euro gekostet.

Moin,
Mich mag auch nicht jeder, aber daaaasss mag ich.
Wie das dann mit WR Orgien läuft, müsste man dann mal sehen, aber da ist der Strom ja auch 3-4mal kleiner.
Gruß
Thomas

thomker am 06 Aug 2019 18:50:20

Uups, hat sich überschnitten...

Albrecht0803 am 06 Aug 2019 19:07:48

Also, meine neu bestellten 100Akkus (3,5Ah) schlagen mit ca. 350€ zu Buche (LG INR18650 MJ1). Habe sie mit Lötfahnen bestellt, die Jungs sind wohl immer noch am Schweißen! Kommen Wandler, BMS etc. dazu. Sollte immer noch sehr deutlich unter den LiFe-Tarifen liegen.

Relais: Die Verluste der Mosfets sind auch nicht ohne. Ich beabsichtige, die Relais so zu schalten, dass sie nur Strom ziehen, wenn Ladespannung zur Verfügung steht. Im stromlosen Zustand stützt der LiIon die Bleibatterie.

George67 am 07 Aug 2019 09:21:19

Albrecht0803 hat geschrieben:Relais: Die Verluste der Mosfets sind auch nicht ohne.


Wieso ? Wieviel Strom soll drübergehen ?

daywwalker69 am 07 Aug 2019 11:25:13

George67 hat geschrieben:Zum erstenmal am "Netz".

Ladung momentan durch Solar.



Innendrin noch nicht der endgültige Block, sondern eine 12 Ah 36 V mit dem gleichen BMS. Obere Anzeige ist 36 Volt.



Was genau wird da auf der oberen Anzeige alles angezeigt? Was ist das für ein Display?

George67 am 07 Aug 2019 11:43:42

daywwalker69 hat geschrieben:Was genau wird da auf der oberen Anzeige alles angezeigt? Was ist das für ein Display?


Spannung, Strom, Leistung, und Arbeit (Wh, Wattstunden).
Leider nur in eine Richtung, also wenn der Strom in Gegenrichtung fliesst, zeigt es nichts an. Muß man zweipolig umschalten, dann gehts. Das ist der Schalter rechts daneben.
So kann ich auf Wunsch Leistungsausgang oder Ladeeingang messen.
Keine Sprachumschaltung, ist eben so.

--> Link

Alipress hat die auch, glaube ich.

Für ne Solaranlage z.B. ne einfache Methode, ne Anzeige zu haben, wenn sie nicht zuviel Leistung hat (wegen 20 A, bitte nicht ganz auschöpfen)

Albrecht0803 am 08 Aug 2019 06:07:43

Ein Gerät, das beide Richtungen darstellt und verrechnet gibt es z.B. da:

--> Link

Ähnlich aussehende Teile sind auch woanders zu finden, aber die haben teilweise eine Software-Macke. So lässt sich der Strom nicht auf Null kalibrieren und ein Resetten der verbrauchten und nachgeladenen Kapazitäten ist ebenfalls nicht möglich, obwohl in dem Handbuch beschrieben.

Die 50A, 80V-Variante des Links hat bei mir diese Mängel nicht gehabt. Gleich aussehende Geräte, mit anderen Parametern, die ich bei Bangg. gekauft hatte, allerdings schon.

Das Ding ersetzt nicht ganz einen Batteriecomputer, man kann z.B. keine Peukert-Verluste berücksichtigen. Es geht immer von einem 100% Lade-Entladewirkungsgrad aus.

Andererseits ist es recht komfortabel. Die Verbindung zwischen Sensor und Display arbeitet drahtlos, was das lästige Strippenziehen im WoMo erspart. Die Strommessung erfolgt zudem ohne Shunt, sondern berührungsfrei durch Messung des Magnetfelds. Man muß nur die Leitung durch den entsprechenden Spulensensor führen.

Ulf_L am 08 Aug 2019 13:23:43

Albrecht0803 hat geschrieben:Also, meine neu bestellten 100Akkus (3,5Ah) schlagen mit ca. 350€ zu Buche (LG INR18650 MJ1). [...]


Hallo

Es ist doch nicht verboten die Bezugsquellen zu verraten ; -) , oder ?
Ich finde die auf die Schnelle nur mit 5,50 bis 5,80 das Stück . Mit 4 100Ah Winston Zellen komme ich auf ca. 600. Das meinte ich daß ich da den Preisvorteil nicht sehe.
Duch den link von Georg muß ich mich erst durchfieseln.

Gruß Ulf

George67 am 08 Aug 2019 16:51:18

Ulf_L hat geschrieben:Es ist doch nicht verboten die Bezugsquellen zu verraten ; -) , oder ?

Ach, für nette Leute wie dich macht er es bestimmt!

Ulf_L hat geschrieben:Ich finde die auf die Schnelle nur mit 5,50 bis 5,80 das Stück . Mit 4 100Ah Winston Zellen komme ich auf ca. 600. Das meinte ich daß ich da den Preisvorteil nicht sehe.

Ich habe in der letzten Post schon Hinweise gegeben, du darfst nicht nur auf den Preis der Zellen schauen.
BMS, Relais, Kabel, Schutzeinrichtungen... alles scheint sich bei kleinerem Strom preiswerter machen zu lassen.
Aber ich warte da noch auf die Meinung unserer professionellen Anbieter, die sich damit bestens auskennen. Gefragt habe ich schon....

Die ich übrigens nicht für teuer oder sowas halte, es ist einfach meine Technik zu einer anderen Klasse gehörig. Da wird viel zu reden sein, und vor allem mit Respekt davor, was bisher an Technik von denen gemacht und geschaffen worden ist.

Mein Weg ist ja auch nicht "optimal", ich breche mit vielen Vorgehensweisen, die bisher Standard waren, zum Beispiel, dass ich zum Aufbau hin eine gnadenlos "schwache" Schnitsstelle mache, die eben nicht bedenkenlos mit TV, Heizung, Laptop und Beleuchtung gleichzeitig belastet werden kann - oder jedenfalls so nicht endlos. Und die ich beim Laden nicht mit 50-100 A beboostere, nur um schnell zu laden, auch das Laden geht nur sehr friedlich zu. Was mit Solar gehen müsste, Kurzstreckenboosterfahrer werden damit nichts anfangen können.
Aber alles das könnte man anders machen oder an Anforderungen anpassen, wobei die alte Regel gilt "Leistung kostet Geld".

Ich habe halt mal versucht, mit wie wenig man gut auskommen kann, wenn nur genug (Kilo)Wattstunden dabei sind. Das Ergebnis finde ich immernoch erstaunlich.

Ulf_L hat geschrieben:Duch den link von Georg muß ich mich erst durchfieseln.


"Secondlife" ist kein Hinweis auf ein Spiel, sondern bezeichnet die Wiederverwendung von noch brauchbaren Gegenständen in neuen Anwendungen.
"Secondlifestorage" also die Wiederverwendung von Speichern, von Akkus, die aus Anwendungen wie Powerbanks, Laptopakkus, Medizinischen Geräten und dergleichen kommen. Viele dieser Anwendungen belasten diese Zellen sehr hoch (Akkubohrmaschine....), und wenn die Zellen mit der hohen Last schlechter klarkommen sind sie noch lange nicht am Ende ihrer Lebensdauer für etwas friedlichere Belastungen unter 0,2-0,3 C.
Ich habe es bei diesem Projekt ein bischen zum Sport gemacht, nicht nur der Akku, sondern auch einige Anzeigen, PC-Gehäuse, Stecker usw. sind secondlife. Das mag angesichts der Preise eines PC-Gehäuses von 30-50 Euro etwas seltsam sein, aber wie gesagt, es macht Spass.

Albrecht0803 am 08 Aug 2019 21:07:23

Bezugsquelle ist eine niederländische Firma:

Nkon.nl.

Habe da schon früher die Akkus für meine Kopter bezogen. Warum die so viel günstiger sind, als die deutschen Anbieter, weiß ich auch nicht. Die Qualität der Akkus war immer ok.

--> Link

Ulf_L am 09 Aug 2019 06:34:30

Hallo ihr Zwei

Albrecht, Danke für den Link, das ist ja echt ne prima Quelle.

Georg, dir auch vielen dank für deine Ausführungen. Bei den Akkus kann ich mich aber leider nicht mit den gebrauchten Sachen so recht anfreunden. Eigentlich weniger wegen des geringeren Stroms (aber schon auch ein bisschen :wink: ) als viel mehr, daß man die Vorgeschichte so gar nicht kennt. Aber dennoch spannend, wie du das als "Sport" betreibst :) .

Die Sache mit den Wandlern, abhängig von der Blei-Batteriespannung zu laden oder entladen finde ich bestechend einfach und gut. Auch die Sache, die Ströme da auf 10 bis 20 A zu begrenzen, ist echt nicht verkehrt. Da kann man dann z.B. gut und einfach mit P-Kanal Mosfets schalten. Bei den günstigen China-Wandlern sollte man aber die restliche "Bordelektronik" schon mal im Auge behalten. Ob die von der Filter-Technik so ausgereift sind, daß da nicht der Rest gestört wird, weil man da vorher leider nie.

Ich warte für mich auf jeden Fall noch die Lebensdauer meiner Bleiakkus ab, aber freue mich schon auf eure weiteren Berichte.
Danke schon mal.

Gruß Ulf

George67 am 09 Aug 2019 14:10:19

Ulf_L hat geschrieben:Bei den Akkus kann ich mich aber leider nicht mit den gebrauchten Sachen so recht anfreunden. Eigentlich weniger wegen des geringeren Stroms (aber schon auch ein bisschen :wink: ) als viel mehr, daß man die Vorgeschichte so gar nicht kennt.

Du musst das auch nicht mögen. Hätte ich es nicht gemocht, gäbe es diesen Thread nicht.

Ich habs einfach nicht eingesehen, in ein neues Womo, einen <3,5 t der <3,5t bleiben muss, ein zweites Bleigewicht einzubauen, während bei mit mehr als 10 kWh an solchen Akkus herumliegen (die für einen Hausspeicher vorgesehen sind).

Mit dem Thema gebrauchter Akkus muss man sich beschäftigen, dazu steht genug auf dem Board, dessen link ich angegeben habe. Der größte Speicher, der dort beschrieben ist, hat über 100 kWh. Die machen ihr Haus mit diesen Speichern (mit Solar) off-grid....
Also, das geht schon, wenn man sich informiert und ordentlich arbeitet.

Natürlich kennt man nicht die Vorgeschichte, aber man kann ziemlich genau herauskriegen, was eine Zelle noch leisten kann.

Und bezüglich des Stromes - erstens kannst du deine Zellen auch gezielter für höhere Ströme aussuchen, einige machen das bis über 1 C.
Zweitens kannst du den Akku auch einfach groß genug machen, ein 3kWh Akku steckt 1000 Watt ja schon als 0,3 C weg.

Du musst wissen, dass dieser Gebrauchtmarkt von Akkus längst ein Geschäftsmodell ist und im großen Stil betrieben (und versaut) wird. Such mal in Ebay nach Laptopakku defekt.... und lass bloss die Finger davon, vollkommen überteuert.

Drittens kannst du ja auch neue Akkus nehmen, wie Albrecht das macht.
Das wird wahrscheinlich immer noch billiger werden als Blei, und leichter.

Und viertens kannst du auch Akkublöcke aus verunfallten Elektroautos nehmen, auch da gibts mittlerweile eine professionellen, vertrauenswürdigen Händler, z.B aus Tesla oder Nissan Leaf.
Da hast du fahrzeuggeeignete Akkus, geprüfte Eigenschaften und Lebensdauer. Und meiner Erinnerung nach immer noch deutlich billiger als neue 18650er.

Ich warte z.B. darauf, dass einer unserer professionellen Freunden folgendes Konzept aufbaut (und wenns auch nur als Studie ist):
- Akku 24 Volt, egal of Liion (7s) oder LiFe (8s), LTO (11oder v12s). Jedenfalls so hoch um knapp unter der OVP eines guten 24 V Sinsuwandlers zu bleiben, z.B. 1500 Watt.
- BMS aus den Typenreihe, die ich verwende. Gibts bis 60 A, glaube ich. Kann man für Kurzzeit auch auf 80A einstellen. Das BMS kann zwar balancen, aber das wird abgeschaltet. Das BMS liefert nur alle Sicherheitskreise.
- Irgendeinen Balancer dran, oder zum Test auch garkeinen. ( Das BMS wacht schon über alle Zellen)
- Zwei Wandler, so wie ich es beschrieben habe. Vielleicht 15A/12 Volt in beide Richtungen.
- Der Up-Wandler wird mit dem Balancer optimalerweise so verkoppelt, dass die beiden zusammenarbeiten. Heisst, der Lader liefert soviel Strom, wie der intelligente Balancer zu dem Zeitpunkt haben will.
- ein zweiter Solarwandler, der die Akkus auf 24 V direkt lädt. (Weniger Verluste).

Und dann hat man ein System, was mit 50 A Nennstrom auskommt, wenn die Kaffeemaschine läuft.

Ulf_L hat geschrieben:Die Sache mit den Wandlern, abhängig von der Blei-Batteriespannung zu laden oder entladen finde ich bestechend einfach und gut.

Bisher funktionierts. Aber ich habe schon gesehen daß man bei höheren Strömen besser mit Sense-Leitungen arbeitet, damit die Spannungsmessung unabhängig vom Strom ist. Oder man misst einmal den Leitungswiderstand und rechnet den Spgs.Abfall als Fehlerkorrektur.

Ulf_L hat geschrieben:Auch die Sache, die Ströme da auf 10 bis 20 A zu begrenzen, ist echt nicht verkehrt. Da kann man dann z.B. gut und einfach mit P-Kanal Mosfets schalten.

IRF4905. 1 € pro Stück, wenn du in D kaufst. Auf Ebay noch billiger. Nur 2 mOhm....
Hier liegen schon 10 Stück im Vorrat.
Für die 12 Volt ideal, bei den 36 ein bischen Spannungsteiler und Schutzschaltng.
Du musst dir nur genau anschauen, ob der Schalter Spannung in beide Richtungen schalten können muss, dann musst du 2 nehmen.
Das ist an den Ausgängen der Fall, und durch die Verschaltung über Kreuz an den Eingängen idR auch.

Ulf_L hat geschrieben:Bei den günstigen China-Wandlern sollte man aber die restliche "Bordelektronik" schon mal im Auge behalten. Ob die von der Filter-Technik so ausgereift sind, daß da nicht der Rest gestört wird, weil man da vorher leider nie.

Der Zufall will es, dass ich auch Amateurfunker bin. Für die von mir benutzten Wandler habe ich den Kurzwellenbereich überprüft, man kann nicht sagen, dass die Wandler störungsfrei arbeiten. Aber das ist auch eine Antenne und ein Gerät, mit dem ich mt 20 Watt USA und Kanada gearbeitet habe, der hört die Flöhe husten, selbst wenn es junge sind. :D
Das hält sich auf Kurzwelle im Rahmen des Vernünftigen, und wird deswegen im UKW-, TV- und GPS-Bereich zu vernachlässigen sein.

Ulf_L hat geschrieben:Ich warte für mich auf jeden Fall noch die Lebensdauer meiner Bleiakkus ab, aber freue mich schon auf eure weiteren Berichte.
Danke schon mal.

Wer weiss, vielleicht findest du einen 24 Volt-Wandler sogar vorher schon prickelnd. Wir werden sehen :mrgreen:

Stocki333 am 10 Aug 2019 08:41:50

Hallo Georg
Erstmal danke für deine Antwort.
Der gedanke direkt auf 48 Volt zu gehen, sehe ich als den vernünftigeren Weg an. Morgen hab ich mehr Zeit um das durchzudenken.
Das Ist kein Roller sondern ein E-Bike. Der Drehkreis der Pedale ist allerdings nur 13 cm. Mit einer Zwischenübersetzung nach dem Ersten Kettenblatt. Die Maschine leistet 250Watt nominel. Kann allerdings beide Betriebsarten. Mir Handgas oder Pedalieren.Auch ein Tempomat ist vorhanden. Höchstgeschwindigkeit ist 28 Km/h. Beschleunigt wie der Teufel. Trainierte Fahrer mit E- Bike Testweise <probiert, schauen alt aus.
ABer bei bei unserer Bike Tour hatte ich ein Erlebnis der Besonderen Art. Bei einer Pause an der Enns sahen wir einen Womofahrer der ein Aufblasbares Kajak mit E- Antrieb aufbaute. Als Antrieb verwendetete er Bleibatterien. Da seid ihr mir eingefallen mit eurer Idee.
Wär doch was:
48 V Accu als Versorgung des Womo. Herausnehmbar und als Antrieb nutzbar des Schlauchbootes. Die Solaranlage ladet den wieder im Womo oder ein Booster, Allein das Gewicht der 2 Fahrbatterien war nicht ohne. Es war ein älteres Ehepaar die hatten ihre Probleme damit.
Aber war nur so eine Idee von mir. Aber ist mir nicht aus dem :gruebel: :gruebel: gegangen.
Der Accu hat einen eigenen Anschluss mit Rundstecker zum Laden. Der Fahrstrom wird über ein Flachstecker doppelt abgenommen. Das ist ein stinknormaler Chinaaccu.
Guß Franz

George67 am 10 Aug 2019 09:33:33

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Georg
Der gedanke direkt auf 48 Volt zu gehen, sehe ich als den vernünftigeren Weg an. Morgen hab ich mehr Zeit um das durchzudenken.
Das Ist kein Roller sondern ein E-Bike. Der Drehkreis der Pedale ist allerdings nur 13 cm.

Tolles Teil.
Stocki333 hat geschrieben:Aufblasbares Kajak mit E- Antrieb aufbaute. Als Antrieb verwendetete er Bleibatterien.

Ein Pedelec Akku Flyer 36 V 18 Ah. Um die 700 Wattstunden. Sicher mehr als er hatte. 3,5 kg.
Notfalls 2....

Stocki333 hat geschrieben:48 V Accu als Versorgung des Womo. Herausnehmbar und als Antrieb nutzbar des Schlauchbootes. Die Solaranlage ladet den wieder im Womo oder ein Booster, Allein das Gewicht der 2 Fahrbatterien war nicht ohne. Es war ein älteres Ehepaar die hatten ihre Probleme damit.

Das war eine der Optionen für die Akkus, die ich noch in der Hinterhand hatte. Pedelecakkus im Originalzustand parallelschalten. kannst du einzeln rausnehmen, irgendwie verwenden, Fahrrad, Boot, as immer du willst. Im Womo arbeiten sie gemeinsam. Und werden da auch geladen... kein extra Ladegerät mehr.
Leider brauchst du ne ziemlich aufwendigen Schaltung, wenn du sie in unterschiedlichen Ladezuständen einfach so wieder zusammenstecken willst. Hab ich mir für später aufgehoben.
Lästig ist, dass ich 48 V noch nicht bekommen habe..... :mrgreen:

Albrecht0803 am 10 Aug 2019 12:59:59

Moin,

habe jetzt probehalber mal die Bleibatterie mit Step-up / Stepdown Wandlern verschaltet. Das Labornetzteil sollte die Ladespannung liefern. Einzig gibt es noch keine 40V-Lithium-Schiene. 40V ja, aber halt kein Akku dran.

Auf den ersten Blick scheint das so zu funktionieren, wie Georg das in seinem Setup beschrieben hat.

Der step-up-Wandler schaltet seinen Ausgang aber scheinbar auf die Eingangsspannung zurück, wenn der Unterspannungsschutz eingreift. Wie sich das dann verhält, wenn die Akkus an der 40V-Schiene liegen, muß man noch sehen.

Der Step-down-Wandler arbeitet wie er soll. Rückflußfrei, wenn die Akkuspannung höher ist als seine Ausgangsspannung. Mit dem drangebauten Display ist alles komfortabel einstellbar und man sieht sofort alle Parameter auf einen Blick. So einen boost Wandler würde ich mir auch noch wünschen.

Ob das Ding auch funktioniert, wenn man das Display abstöpselt, muß ich noch probieren.


George67 am 11 Aug 2019 10:09:00

Albrecht0803 hat geschrieben:Moin,

habe jetzt probehalber mal die Bleibatterie mit Step-up / Stepdown Wandlern verschaltet. Das Labornetzteil sollte die Ladespannung liefern. Einzig gibt es noch keine 40V-Lithium-Schiene. 40V ja, aber halt kein Akku dran.

Bastel doch bitte einen 10-Zeller, damit der auch kleine Rückströme verkraftet. Musst es ja nicht bis zu hohen Strömen probieren. Gibt aber ne bessere Aussage, wenn wenigstens ein paar 100 mA fliessen. Auch fürs Verhalten der Wandler, Leerlauf ist imme ein Sonderfall.

Albrecht0803 hat geschrieben:Auf den ersten Blick scheint das so zu funktionieren, wie Georg das in seinem Setup beschrieben hat.

:)
Albrecht0803 hat geschrieben:Der step-up-Wandler schaltet seinen Ausgang aber scheinbar auf die Eingangsspannung zurück, wenn der Unterspannungsschutz eingreift.

Das machen die normalerweise immer, ist schaltungsbedingt. Bessere Formulierung ist "er reicht die Eingangsspannung durch". Da gibts auch keine Strombegrenzung !
Deswegen isses keine Up/down Wandler, er kann nichts niedrigeres als die Eingangsspannung.

Die Unterspannungsabschaltung ist irgendwie tricky bei dem, kann sein, dass er die Masseleitung auftrennt. Sehr böse, es verhindert, dass man die Wandler durch Abtrennen der 12 Volt Seite stillegen kann. (Denn die Masse ist ja in Reihe). Muss ich später nochmal anschauen, wenn ich die Steuerung dazupacke. Schau dir nochmal genau an, wie du die Masse der beiden verschaltet hast. Machst dus falsch, stimmen die Strombegrenzungen nicht oder fallen aus.

Der Schalter bei dem Buck, der bei deinem nicht dran ist, könnte eine Umschaltung der Betriebsspannung sein. Man kann bei den Bucks oft per Brücke wählen, ob die interne Versorgungsspannung vom Eingang oder Ausgang abgegriffen wird. Manchmal ist das auch mit einer Diode gemacht. Musst du mal nachschauen, könnte sein, dass du dazu einen Wunsch hast.

Albrecht0803 hat geschrieben:Wie sich das dann verhält, wenn die Akkus an der 40V-Schiene liegen, muß man noch sehen.

Das meine ich, mache es jetzt schon.

Albrecht0803 hat geschrieben:Der Step-down-Wandler arbeitet wie er soll. Rückflußfrei, wenn die Akkuspannung höher ist als seine Ausgangsspannung. Mit dem drangebauten Display ist alles komfortabel einstellbar und man sieht sofort alle Parameter auf einen Blick. So einen boost Wandler würde ich mir auch noch wünschen.

Scheint ein hübsches Ding zu sein. Hast du mal bitte einen Link ?

Albrecht0803 hat geschrieben:Ob das Ding auch funktioniert, wenn man das Display abstöpselt, muß ich noch probieren.

Lass es dran. Anfangs brauchst du ein bischen Info, später stört es nicht.

George67 am 11 Aug 2019 10:20:41

Ich habe begonnen, die ersten Erfahrungen im Womo in einen Bologeintrag zu schreiben, den ich jeweils erweitern werde. Dann bleiben die Infos übersichtlich zusammen.
Ich glaube dass ich alle Frage, die auf der Seite 2 dieses Fadens gestellt wurden, beantwortet habe. Wenn doch nocht etwas offen ist, sorry. Bitte einfach nochmal ansprechen.

Albrecht0803 am 11 Aug 2019 14:59:30

Moin Georg,

hier erstmal der link zum down-Wandler

--> Link

Den gibt es auch billiger, wenn man weder USB noch Bluetooth braucht. Ich denke, man kann alles auch am Display einstellen.

Ja, den Gedanken, eine 10s1p-Reihe zu basteln, hatte ich auch, und schon ist sie fertig:



Sie besteht aus 10 Zellen, die zwar unbenutzt sind, aber doch schon 2,5 Jahre alt. Die Spannungslage ist nach wie vor fast perfekt, 3,46V pro Zelle, mit wenigen Hundertsteln Abweichung.

Bevor ich sie im Rest der Schaltung einsetze, möchte ich sie am BMS betreiben. Und da gibt es schon Ärger von der Sorte, wie ich ihn nicht leiden kann:

Software ist installiert, der Seriell-Usb-Adapter angeschlossen.

Die Software lässt sich starten, zeigt aber zunächst nichts an. Laut Anleitung auf die Taste Com geklickt, und da bietet er einfach keinen Port an. Was tun?

Du hast doch die gleiche Gerätschaft, wie hast Du das gemacht?

Mein Rechner ist ein Asus Ultrabook, Windows 10, ca. 2 Jahre alt.

George67 am 11 Aug 2019 15:45:17

Geht's den über Bluetooth?
Schau im Windows, ob er das USB als Port erkannt hat.
Sorry, ist schon etwas her.
Ich habe auch rumgefummelt, zum Schluss hat's genau nach Anleitung funktioniert.
Vor ein paar Tagen ging's auf einem USB Anschluss nicht, da was Port seriell 0, oder 1. Da hab ich ein anderes usb Port genommen, da was serial Port 5, und es ging.

Albrecht0803 am 11 Aug 2019 16:28:55

Bluetooth habe ich noch nicht versucht.

Windows erkennt den Adapter als seriell-Usb-wandler und behauptet, den optimalen Treiber zu haben.

Weiterer Versuch, auf demselben Rechner: eine vorhandene virtuelle Maschine unter Win7. Hier werden immerhin einige Com-ports als Auswahl angeboten. Aber keiner führt zur Anzeige von Messwerten.

Kann man eine BT-Verbindung zum PC aufbauen? Ich dachte, das wäre nur für die Android-Software auf dem Smartphone gedacht. Und da hätte ich nur ios verfügbar.

George67 am 11 Aug 2019 17:49:58

Erst com Knopf, dann Start Knopf ?

Albrecht0803 am 11 Aug 2019 18:44:28

Ja. Das ist klar.

Unter bluetooth kann ich wohl einen ComPort dem Adapter zuordnen, der dann auch in der Liste der Software erscheint. Indes, ausser der Meldung “reading data“ tut sich nach wie vor nichts.

Werde morgen einen Kollegen bitten, sich das mal anzusehen. Der hat von solchen Sachen reichlich Ahnung. Ich eher nicht, und mir macht es auch keinen Spaß, die verworrenen Denkstrukturen jugendlicher Programmierer aufzudröseln. So was muß einfach funktionieren!

Zur virtuellen Maschine: Anfangs hat er noch nachgefragt, welcher Maschine das Gerät zugeordnet werden soll, host oder VM. Inzwischen nicht mehr. Jetzt wird der Usb-Port immer nur dem Host zugeordnet. Warum sich das geändert hat: unklar, aber halt windows-typisch.

George67 am 11 Aug 2019 20:33:06

Diesen Adapter must du verstehen als USB nach Seriell. Also in den alten seriellen Com-ports denken.
In der Bluetooth-Übetragung läuft das wie eine serielle Schnittstelle.

Nach der App habe ich gefragt, weil du dann hättest festellen können, ob das BMS überhaupt aktiv ist. Das kann es ja auch sein.
Du must ALLE BMS-Leitungen anschliessen, und auch die Masse des BMS (die richtige : B-) an Minus der Batterie.

Albrecht0803 am 11 Aug 2019 21:42:03

Danke, Georg.

konnte das Problem mit Windows und seinen Macken zwar nicht lösen, aber es ist dennoch, wenn auch auf einem ganz anderen Weg gegangen:

Im Apple appstore gibt es eine App namens xiaoxiangBMS, mit der sich das BMS direkt über bluetooth auf dem ipad ansprechen lässt. Nach einem Zukauf der Setting-Option zum vertretbaren Preis von 6,99€ darf man auch alle Einstellungen verändern, speichern, verwalten etc. genau wie im PC-Programm.





Das sind die aus dem BMS ausgelesenen Defaultwerte. Müssen noch angepasst werden




Das ist halt der Unterschied: Windows: stundenlanges fruchtloses Suchen nach irgendwelchen zwielichtigen Einstellungen.

Apple: Einstöpseln, Bluetooth aktivieren, App aufrufen, läuft. Keine fünf Minuten für alles.

Egal, bin jedenfalls froh, diese Hürde genommen zu haben. Es folgt die nächsten Tage sukzessive der Aufbau mit up- und down-Wandlern im Zusammenspiel mit dem kleinen Bleiakku.

George67 am 12 Aug 2019 08:41:19

Schöne App, viel besser als die Android Version. Mit der kann ich nicht alle Parameter setzen, beispielsweise die Temp-Grenzen kann ich nur mit dem PC verändern. Gut, daß Du das Problem gelöst hast.

Nochmals, schau die bitte deine beiden Wandler an, wo die den Shunt eingebaut haben. Wenn der in der Masseleitung liegt, darfst du die Masseleitungen nicht einfach parallel schalten. Der Boost hat den Shunt allerding wahrschinlich woanders, der liegt dann (schaltungsbedingt für Boost) als Stromüberwachung für den Schalttransistor. Dafür hat der Boost möglicherweise einen Mosfet, der die Masse bei Undervoltage auftrennt - noch übler. Die Down Wandler haben den üblicherweise in der Masseleitung, wenn sie eine CC Einstellung haben.

Albrecht0803 am 12 Aug 2019 10:24:23

Uups, mit diesen Details der Shunt-Anordnung und deren Folgen muss ich mich noch eingehend auseinandersetzen.

Meine Idee, den Einsatz des Boosts und des bucks über ein Relais nur alternativ zuzulassen könnte das Problem vielleicht lösen? Muss mich aber hier wirklich noch ein wenig vertiefen. Danke für die Hinweise!

George67 am 12 Aug 2019 12:03:39

Na ja, man wird ja beim Schalten sparsam sein und nur die Plus-Leitungen schalten.... Ärger inbegriffen.
Schau es dir besser an und plane danach.

Albrecht0803 am 12 Aug 2019 18:45:43

Ok, habe die Dinger inspiziert. Bei beiden Wandlern sitzt der shunt in der Minus-Leitung vor der Outputklemme. Was nun, ausser umschalten?

George67 am 12 Aug 2019 20:05:49

Albrecht0803 hat geschrieben:Ok, habe die Dinger inspiziert. Bei beiden Wandlern sitzt der shunt in der Minus-Leitung vor der Outputklemme. Was nun, ausser umschalten?

Schalte die Massen in Reihe.
Und zwar so:

12 V Masse - Output Buck - Input Buck - Input Boost - output Boost - 36 V Masse

Die Inputs dahin, wohin sie gehören. Ist verrückt, aber geht.

Der Inputstrom des Buck fliesst rückwärts über den boost-shunt. Egal. :mrgreen:
Der Inputstrom des Boost fliesst rückwärts über den Buck-Shunt. Auch egal. :mrgreen:
Shunts sind nur sehr klein.....

So läuft mein Wandler, OHNE jeden Schalter.
Ist eben eine Simpelschaltung.

Albrecht0803 am 12 Aug 2019 20:33:44

[/quote]Schalte die Massen in Reihe.
Und zwar so:

12 V Masse - Output Buck - Input Buck - Input Boost - output Boost - 36 V Masse

Die Inputs dahin, wohin sie gehören. Ist verrückt, aber geht.

Der Inputstrom des Buck fliesst rückwärts über den boost-shunt. Egal. :mrgreen:
Der Inputstrom des Boost fliesst rückwärts über den Buck-Shunt. Auch egal. :mrgreen:
Shunts sind nur sehr klein.....

So läuft mein Wandler, OHNE jeden Schalter.
Ist eben eine Simpelschaltung.[/quote]

Ok, kann ich mir so in etwa vorstellen. Beim Nachmessen des Widerstands auf der Massenseite zwischen input und output sowohl des bucks wie auch des boosts gibt es aber keine niederohmige (shunt) Verbindung. Kann das dann noch klappen?

Ok, ausprobieren. Mach ich bei Gelegenheit. Die 100 neuen Akkus gehen morgen bei nkon raus. Arbeit fürs Wochenende ist gesichert...

Albrecht0803 am 12 Aug 2019 20:45:38

George67 hat geschrieben:Schalte die Massen in Reihe.
Und zwar so:

12 V Masse - Output Buck - Input Buck - Input Boost - output Boost - 36 V Masse

Die Inputs dahin, wohin sie gehören. Ist verrückt, aber geht.



Ok, kann ich mir so in etwa vorstellen. Beim Nachmessen des Widerstands auf der Massenseite zwischen input und output sowohl des bucks wie auch des boosts gibt es aber keine niederohmige (shunt) Verbindung. Kann das dann noch klappen?

Ok, ausprobieren. Mach ich bei Gelegenheit. Die 100 neuen Akkus gehen morgen bei nkon raus. Arbeit fürs Wochenende ist gesichert...

George67 am 12 Aug 2019 20:53:19

Albrecht0803 hat geschrieben:
Ok, kann ich mir so in etwa vorstellen. Beim Nachmessen des Widerstands auf der Massenseite zwischen input und output sowohl des bucks wie auch des boosts gibt es aber keine niederohmige (shunt) Verbindung. Kann das dann noch klappen?


Wie ? Die beiden Massen In und out sind nicht verbunden ??

Tip: Mess mal, wenn am Input Eingangsspannung anliegt....

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