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Sunlight T67 - Ersatz einer 2 AufbauBatt durch LiIon


George67 am 15 Mai 2019 20:27:54

Hallo an alle, habe mich extra fürs nachfolgende Posting neu angemeldet.

Falls ich eine Vorstellung machen muss - hab ich nicht gefunden.
Titel muss spezifisch sein - Ich hoffe er ist spezifisch genug.
Aber ich bin nicht im passenden thread -> für LiIon gibts noch gar keinen??

Sollte ich nochwas falsch gemacht haben - sorry.

Also, zu Thema.
Ich wollte für das Womo mehr Kapazität, eine AGM 90 AH ist vorhanden, ein Platz für eine zweite auch.
- aber ich möchte keine zweite AGM haben, weil mir das zuwenig Kapazität ist.
- Eine LiFePo ist mir zu teuer (und spannungsmässig auch "mühsam hineingequetscht")

Ich bin auf eine Lösung mit LiIon verfallen, für die ich mir ein technisches Konzept ausgedacht habe, um das ohne große Änderungen am Auto zu integrieren.
Es kommen dabei zwischen 1 und 3 kWh (nutzbar) heraus (je nachdem wie gross ich es mache), mit einigen kleinen Einschränkungen, die ich zur Vereinfachung gemacht habe, mit ca 20 kg Gesamtgewicht für den Fall von 3 kWh. Das ganze ist nicht komplett aus fertigen Komponenten zu machen, aber natürlich verwende ich fertige Komponenten (BMS, Wandler).

Auf dem Weg zu meinem Konzept habe ich mich quer durchs net gelesen, um Hinweise zu bekommen, aber eigentlich nichts vergleichbares gefunden.
Dieses Forum hier ist mir bei den Recherchen aufgefallen, aber auch hier nichts über den Einsatz von LiIon im Womo. (irgendwo war ein Hinweis, das LiIon bald im Womo erwartet wird).
Erste Frage, die ich hier stellen möchte - warum ist Liion noch nicht im Womo angekommen? Bin ich der erste ? ( bestimmt nicht).
- zu gefährlich?
- Spannung passt nicht ?
- zu hoher Aufwand ?
- warum sonst ?

Ihr könnt mit mit technisch Tacheles reden, genügend Elektronikkenntnisse und auch über Li-allgemein (inclusive Sicherheit) ist vorhanden. Im Womo bin ich eher ein Neuling, aber ich habe erste Fahrerfahrungen, gute Berater und habe auch hier schon eine Menge gelesen.

zweite Frage:
- Interessiert sich jemand dafür ?

dritte Frage
- was meint ihr zu 3 kWh im Auto, oder reicht euch weniger auch ?

So, mal sehen, was ihr dazu sagt ;-)
Ich freue mich auf eure Antworten.

kroppie am 15 Mai 2019 20:49:16

was ist eine lilon batterie?, liion kenne ich aber lilon???

jos

George67 am 15 Mai 2019 21:00:28

kroppie hat geschrieben:was ist eine lilon batterie?, liion kenne ich aber lilon???

jos

Jos, das ist dasselbe. Ich kenne die Schreibweise aus Lithium Ion, wobei man die beiden grossgeschriebenen Buchstaben belässt.
Ich vergass es oben zu schreiben, ich denke an 18650er Zellen.

Taunuscamper am 15 Mai 2019 21:15:04

Was willst du damit erreichen? Wenn du nicht gerade einen alten Tesla ausschlachtest ist es unterm Strich zu teuer. Unsicherer als LiFe(Y)Po4 ist es auch. Hat alle Nachteile der LiFePo4 aber nicht deren Vorteile, von dem Y ganz zu schweigen! An dem Zubehör für's Womo mangelt es doch sehr. Als Aufbaubatterien nicht Stand der Technik...

Stocki333 am 15 Mai 2019 21:22:13

Hallo George
dir ist schon klar das du dir brennbare Zellen ins Womo holtst. Ausserdem schau dir mal den Spannungsverlauf dieser Zellen an. Vergleiche
sie mit der einer A123 LiFePO4. Wenn du das schon selber machen willst mit Rundzellen, dann nur solche. Alles andere ist zu gefährlich.
Denke einmal nach. Warum verwendet keiner solche Zellen. Wird schon was dran sein. Sie sind nur günstig zu bekommen, die Arbeit rechnest du nicht. Aber bei dieser Art von Zellen kann das sehr Teuer werden. Brände durch Accus findest du jede Woche neu. Frag mal bei deiner Womo Versicherung an ob das gedeckelt ist.
Aber suche mal nach Hybrid System in diesem Forum.
Es gibt am Markt einige Anbieter von Accus mit verschiedene Zelltypen. Aber ich weis keinen mit Li-lon Zellen.
Gruß Franz

George67 am 15 Mai 2019 22:05:53

Taunuscamper hat geschrieben:Was willst du damit erreichen? Wenn du nicht gerade einen alten Tesla ausschlachtest ist es unterm Strich zu teuer. Unsicherer als LiFe(Y)Po4 ist es auch. Hat alle Nachteile der LiFePo4 aber nicht deren Vorteile, von dem Y ganz zu schweigen! An dem Zubehör für's Womo mangelt es doch sehr. Als Aufbaubatterien nicht Stand der Technik...

Hi, in meinem Falle ist es deswegen nicht teuer, weil ich bereits preiswerte Zellen für über 10 kWh herumliegen habe, die auf eine Benutzung warten. Selbst als neue Zellen wäre das, dank unserer BEV-Freunde, um Welten billiger als LiFePo4, hat also nicht ALLE deren Nachteile.

Unsicherer als Eisenphosphat - natürlich. Das Gas, das wir verwenden ist auch unsicher. Bitte, ich will das nicht damit rechtfertigen, ich will nur sagen, das ich BEIDES für beherrschbar halte, wenn man ALLE notwendigen Sicherheitsmaßnahmen einhält und nicht rumspielt.
Zubehör fürs Womo - brauche ich nicht, mein Womo hat alles, was es braucht, ausser genug Kapazität.
Das es nicht Stand der Technik ist - die Frage ist, warum.
In Autos hat man die Dinger mittlerweile, in Hausspeichern auch.

George67 am 15 Mai 2019 22:42:19

Stocki333 hat geschrieben:Hallo George
Ausserdem schau dir mal den Spannungsverlauf dieser Zellen an.

Sie sind nur günstig zu bekommen, die Arbeit rechnest du nicht.

Aber suche mal nach Hybrid System in diesem Forum.

Gruß Franz

Der Spannungsverlauf ist mir bekannt und spielt wegen der Wandler keine Rolle.
Arbeit rechne ich tatsächlich nicht, das tun wir alle nicht, wenn wir selber am Mobil bauen.
18650 sind vorgesehen.
Hybrid system schau ich mir an, danke.

George67 am 16 Mai 2019 09:03:50

So, dann habe ich mich schlau gemacht, eine Brennstoffzelle (Büttner?) ziehe ich wegen des Preises nicht in Betracht, und das andere hier beschriebene "Hybrid" system benutzt auch die Verschiedenheit der Spannungskennlinien von Blei und LiFePO4 zum Vorteil eines Gesamtsystems. Leider eben auch mit entsprechendem Preis.
Dann sah ich noch einen Hinweis auf ein EL300 System, das ist aber auch eine professionell aufgepeppte LI-Eisen Basis. Nach dem Preis frage ich lieber nicht.

Ein Hinweis sah ich auf LiPo -> werde ich natürlich auf KEINEN Fall verwenden, sondern nur die 18650er Rundzellen. Die stecken übrigens auch im Tesla drin, mit neuerdings bis zu 100 kWh. Dagegen sind meine 2 oder 3 kWh, sicherheitstechnisch gesehen, ein Nichts.

Natürlich verwende ich ein käufliches BMS, komplett programmierbar über eine App, in der ich Über- und Unterspannungsabschaltungen, Balancing, Pack Voltages, Temperaturabschaltungen und Maximalströme fürs Laden und Entladen (insgesamt etwa 30 Parameter) komplett selbst frei einstellen kann.
Solche LiIon können bis etwa -5 Grad betrieben werden, bei kleinen Strömen, jedenfalls. Wie richtig gesagt wurde, wird die Chemie in den Zellen mit fallender Temperatur immer langsamer.
Meine Systemspannung wird 36 Volt sein, ich könnte aber auch 24 oder 48 Volt machen. Dann wäre es möglich, noch einen Inverter direkt anzuschliessen, der dann eine ordentliche Versorgung hat. Habe ich aber, wie schon gesagt, momentan garnicht vor.
Der Anschluss im Womo beschränkt sich darauf, die 12-Volt-Seite parallel an die AGM anzuschliessen, das ist alles.

George67 am 16 Mai 2019 09:14:12

Das übernächste Projekt wird übrigens sein, unsere Pedelec Akkus, die wir für die Fahrräder dabei haben, mit in das System einzubeziehen. Entweder, um sie direkt aus dem Solarstrom zu laden, oder um sie bei Strommangel zu Versorgung zu benutzen. Das stellt mir weitere (Not) - 2kWh zur Verfügung.
Natürlich geht das nur mit unverdongelten Systemen.

Stocki333 am 16 Mai 2019 09:55:22

George67 hat geschrieben:Meine Systemspannung wird 36 Volt sein, ich könnte aber auch 24 oder 48 Volt machen. Dann wäre es möglich, noch einen Inverter direkt anzuschliessen, der dann eine ordentliche Versorgung hat.

du willst also deinen Accu auf eine dieser Spg z.B. auf 36V bauen. Habe ich das richtig verstanden.
Über den WR das Ladegerät die 12 Volt Versorgung füttern. Oder über einen Step Down Regler. Oder sehe ich das Falsch.
Der Anschluss im Womo beschränkt sich darauf, die 12-Volt-Seite parallel an die AGM anzuschliessen, das ist alles.

Deine Schaltung ist mir jetzt nicht ganz verständlich.
gruß Franz

George67 am 16 Mai 2019 10:58:37

Stocki333 hat geschrieben:
du willst also deinen Accu auf eine dieser Spg z.B. auf 36V bauen. Habe ich das richtig verstanden.
Über den WR das Ladegerät die 12 Volt Versorgung füttern. Oder über einen Step Down Regler. Oder sehe ich das Falsch.

gruß Franz


Du siehst das richtig.
Ein Buck-Converter, um die Spannung zum Versorgen runterzusetzen. Ein Boost Converter um die Spannung zum (Li)-Laden hochzusetzen.

Und wenn dir das zuviel Verluste sind: Ich habe kein Leistungsproblem, weil ich genügend Solar habe.
Ich habe ein Kapazitäts-Problem, wenn Solar nichts bringt.

Stocki333 am 16 Mai 2019 13:59:01

Hallo Georg
Das übernächste Projekt wird übrigens sein, unsere Pedelec Akkus, die wir für die Fahrräder dabei haben, mit in das System einzubeziehen. Entweder, um sie direkt aus dem Solarstrom zu laden, oder um sie bei Strommangel zu Versorgung zu benutzen. Das stellt mir weitere (Not) - 2kWh zur Verfügung.

Angenommen du machst es so. Hast du das auch zu Ende gedacht.
Und wenn dir das zuviel Verluste sind: Ich habe kein Leistungsproblem, weil ich genügend Solar habe.
Ich habe ein Kapazitäts-Problem, wenn Solar nichts bringt.

Irgendwie ist da ein Widerspruch. Was ist bei dir genügend Solar. Und das bei einem Vorrat von Zellen mit 10Kw.
Eines ist intressant. Sind das Zellen mit interner Schutzschaltung oder ohne. Wenn du das vernünftig machst, mit Zellen Ohne Schutz, ist der Bauaufwand sehr hoch. du brauchst sonst eine entsprechende Verschaltung, die sicherstellt das eine Defekte Zelle nicht von Strom durchflossen wird. Sonst ist die Gefahr sehr hoch das die Thermisch durchgeht. Böse Zungen behaupten, das man dann keine Heizung mehr benötigt.
Wie willst du die 12 Volt für deinen Aufbau realiesieren. dort brauchst du ja auch einen Accu.
Franz

George67 am 16 Mai 2019 16:24:30

Stocki,
Bezüglich Pedelec Akkus:
Stocki333 hat geschrieben:Hallo Georg
Angenommen du machst es so. Hast du das auch zu Ende gedacht.

Ich denke schon. Ich beschäftige mich mit dem Thema seit fast vier Monaten, beschaffe Material (Messgeräte, BMS, Zubehör usw.) und teste die Sachen nacheinander aus. Natürlich kann immer mal was unerwartetes eintreten, man darf sich da nie ganz sicher sein.

George67 am 16 Mai 2019 16:38:53

Ups, die Editiersperre ist ziemlich kurz. das sollte eigentlich eine Post werden.

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Georg
Was ist bei dir genügend Solar. Und das bei einem Vorrat von Zellen mit 10Kw.
Sind das Zellen mit interner Schutzschaltung oder ohne. Wenn du das vernünftig machst, mit Zellen Ohne Schutz, ist der Bauaufwand sehr hoch. du brauchst sonst eine entsprechende Verschaltung, die sicherstellt das eine Defekte Zelle nicht von Strom durchflossen wird.


Genügend Solar ist bei mir momentan 200 Wp. Ob das reicht, wird sich herausstellen. Die Leitungen und Regler sind bereits für mehr ausgelegt.

Der Zellenvorrat ist einfach das, was bei mir herumsteht und nichts tut. Deswegen bin ich ja auf die Idee gekommen, mal zu durchdenken, wie man die Dinger doch im Womo einsetzen kann, obwohl es sonst keiner so macht.
Es handelt sich um NC18650BD, moderne Zellen mit 2800mAh. Mit eingebautem CID. Wahrscheinlich bekommen sie von mir bei der Verdrahtung nochmals (jede einzelne Zelle) einen Sicherungsdraht, so wie Tesla das macht. Das ist die "Verschaltung", von der du sprichst. Normalerweise kann das die CID auch schon, aber der Vorgang ist physikalisch schon etwas ruppiger, mit der Sicherung fühle ich mich besser. Ich bin mit der Spezialitäten der LiIon sehr bewusst.

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Georg
Wie willst du die 12 Volt für deinen Aufbau realisieren. dort brauchst du ja auch einen Accu.
Franz


Die 12 Volt für den Aufbau kommen ganz einfach von einer AGM 90 Ah, die ist ja schon da. Nur die zweite will ich ersetzen, durch etwas was leichter und billiger ist, dafür vieeeel mehr Kapazität hat. Irgend ein Ausgleich muss ja da sein ROTFL. Und diese wird eben von dem LiIon-Block "unterstützt".

michaelleo am 16 Mai 2019 22:54:09

Viele der aktuellen LiFePo-Fertigakkus setzen auf eine Ansammlung von 18650-Zellen.
Warum nicht auch den Akku so konfigurieren, dass er in das Schema Hybridakku reinpasst, ohne Step-Up und -Down?
Du machst es nur unnötig komplex.
Übrigens, Tesla nimmt nicht irgendwelche 18650-Zellen, die jeder kaufen kann.
Die bauen sich ihre ganz eigenen Zellen (18650 und 21700 fürs Modell3) in der Kooperationsfabrik (Megafactory) mit Panasonic in der kalifornischen Wüste. Und das hat bestimmt auch was mit Sicherheit zu tun.

Stocki333 am 17 Mai 2019 07:04:09

Genügend Solar ist bei mir momentan 200 Wp. Ob das reicht, wird sich herausstellen. Die Leitungen und Regler sind bereits für mehr ausgelegt.

Du ladest also mit 100 Watt effektiv. über einen Nutzungszeitraum von 8 Monaten. a, weng zweng. Das reicht für Erhaltungsladung deiner PB, um die Grundfunktion des Womo aufrechtzuerhalten.
Wenn du deine 10 KW verhöckerst, was kannst du erzielen an Cash.
Gruß Franz

George67 am 17 Mai 2019 13:13:23

michaelleo hat geschrieben:Viele der aktuellen LiFePo-Fertigakkus setzen auf eine Ansammlung von 18650-Zellen.
Warum nicht auch den Akku so konfigurieren, dass er in das Schema Hybridakku reinpasst, ohne Step-Up und -Down?

Weil es nicht geht. LiIon hat den Spannungsbereich 2,7V bis 4,2 V, wenn du lebensdauerschonend fährst 3,3 V bis 4.0 V. Weder bei 3 als auch bei 4 Zellen kommst du auch nur ansatzweise in Spannungsbereiche, die irgendwie mit 12 V Pb kompatibel sind.
Wandler sind heutzutage kein Hexenwerk mehr. In deinem Deskoprechner arbeit der Netzteilblock mit 300 bis 600 W, in jeden Laptop, Handy oder was weis ich arbeiten Wandler, die die die Spannung hinbiegen, entweder weil man mit nur einer Zelle arbeitet und mehr Spannung braucht, oder weil man konstante Spannung braucht.
Allein in meiner Bastelkiste liegen mehr als 6 Typen Wandler, von 0,9 Volt bis 56 Volt, von 3 W bis 600. Das ist heute Schüttgut.

michaelleo hat geschrieben:Du machst es nur unnötig komplex.

Ich sehe das genau anders herum. Wenn man es einmal akzeptiert, den Spannungsbereich von 12 V Pb zu verlassen (und die Wandler zu akzeptieren), eröffnen sich unendliche Möglichkeiten. Allein die Diskussion mit euch hier in diesem Thread hat mir neue Ideen gegeben, auf die ich noch kommen werde.

Das Konzept, so wie ich es oben beschreibe, ist das wirklich allereinfachst mögliche, welches ich im Moment sehe (wenn man von Wandlern absieht).
Anfangs dachte ich an extra Laderegler für die hohe Spannung, extra Inverter, und was weis ich. Nur langsam dämmerte mir, dass die heutigen Womos friedlich mit den 12 V zusammenarbeiten, auch wenn damit keine besonders hohen Leistungen (Inverter) oder Kapazitäten (Pb) machbar sind. Damit haben wir uns alle arragiert. Deswegen habe ich es auf das notwendigste zusammengestrichen, um von der eierlegenden Wollmilchsau (teuer) wegzukommen.
Heraus kommt:
- Voll kompatibel zu Blei, genauer: eine vorhandene Aufbaubatt in AGM
- 5 fache nutzbare Kapazität bei 2/3 Gewicht (verglichen mit einer zweiten AGM)
- einfach integrierbar, keine Änderung am Womo
- Kann voll oder leer oder irgendwo dazwischen herumstehen
- braucht keine Ausgleichsladung
- Batteriestatus (der Li) per App einsehbar.
- SpannungsParameter per App programmierbar
- bei Lebensdauerschonung 80 % der Maximalkap nutzbar
- sehr wenig Selbstentladung

michaelleo hat geschrieben:Übrigens, Tesla nimmt nicht irgendwelche 18650-Zellen, die jeder kaufen kann.
Die bauen sich ihre ganz eigenen Zellen (18650 und 21700 fürs Modell3) in der Kooperationsfabrik (Megafactory) mit Panasonic in der kalifornischen Wüste.

Das ist richtig. Nach meinem Kenntnisstand sind es modernen Hochkapazitätszellen, die den NCR 18650 "ähnlich" sein sollen.

michaelleo hat geschrieben:Und das hat bestimmt auch was mit Sicherheit zu tun.

Nimmst du das nur an oder hast du belastbare Quellen?
Ich schliesse aus dem Begriff "Ähnlichkeit" keinen nennenswerten Unterschied in der Sicherheit.

George67 am 17 Mai 2019 13:19:53

Stocki333 hat geschrieben:Du ladest also mit 100 Watt effektiv.

Das hängt von der Jahreszeit und dem Wetter ab. Bei Sonne im Hochsommer mehr, im Winter bei bedecktem Himmel "etwas" :D weniger.
Das macht im Sommer hoffentlich eine Kilowattstunde pro Tag, oder etwas mehr.
Die halbleere Aufbau-AGM vom Vorabend wäre damit schon mittags wieder voll, der Rest der Energie ist verschenkt.
Meine Kiste schluckt die kWh bis auf den letzten Rest, und sagt abends "ist das alles, oder kommt noch was ?"
Was man ihr natürlich am Landstrom über Nacht notfalls auch geben kann.

Stocki333 hat geschrieben:Das reicht für Erhaltungsladung deiner PB, um die Grundfunktion des Womo aufrechtzuerhalten.

Ein Grund mehr, von Blei wegzugehen.
So schlimm ist es natürlich nicht :D , aber danke für die Idee:
Das überübernächste Projekt wird sein, die 1. Aufbaubatt überflüssig zu machen. Wieder 27 Kg gespart.
Und ich weiss auch schon wie, es gibt mindestens zwei Möglichkeiten.

Stocki333 hat geschrieben:Wenn du deine 10 KW verhöckerst, was kannst du erzielen an Cash.

Das kauft keiner. Und ich habe sie mir mühsam besorgt, für ein Hausspeicherkonzept.

Ausserdem: Geld ist nicht alles, damit kann ich frei keinen Fernseher betreiben. Und nen Pedelec laden...

michaelleo am 17 Mai 2019 17:11:23

Nur eine letzte Anmerkung, das Wohnmobil an sich hat effektiv keine 12V-Spannungslage, sondern üblicherweise zwischen 12,2 - 14,4 V, je nach Ladesituation bzw. Ladezustand der Bordbatterie. Eine 4S-xP-Konfiguration passt eigentlich gut zu den 14,4V.

Aber Du weisst das bestimmt besser.

George67 am 18 Mai 2019 09:14:33

michaelleo hat geschrieben:Nur eine letzte Anmerkung, das Wohnmobil an sich hat effektiv keine 12V-Spannungslage, sondern üblicherweise zwischen 12,2 - 14,4 V, je nach Ladesituation bzw. Ladezustand der Bordbatterie.

Das ist richtig. Genau diesen Spannungshub des Netzes, oder genauer gesagt der Batterie, nutze ich ja zur Bestimmung, ob mein Block speisen muss oder zur eigenen Ladung Strom abziehen darf.

michaelleo hat geschrieben: Eine 4S-xP-Konfiguration passt eigentlich gut zu den 14,4V.
Aber Du weisst das bestimmt besser.

Schon möglich.
Ich halte aber ein Missverständnis für wahrscheinlicher, 4s / 4 Zellen in Serie hat bei LiIon einen Spannungsbereich von 10,8 V bis 16,8 V, bei Anpassung auf besssere Lebensdauer immer noch 12,4V bis 16 V. Bei 14,4 V heisst das nichtmal halb voll.

George67 am 21 Mai 2019 14:15:25

Das scheint im Moment der Stand zu sein.
Ich möchte allen Teilnehmern für ihre Beiträge danke, ganz besonders auch für die kritischen.

Ich vesuche mal zusammenzufassen.
"Man" nimmt im Womo bisher entweder das Gewicht von Blei in Kauf nimmt, oder bezahlt den Preis für Li.Fe Technologie.
Obwohl die "Basis" von 12 Volt für höhere Leistungen (im Vergleich zu 24 und 48 Volt) eher ungeeignet ist, geht man diese Weg, solange es irgendwie geht.
Die Kopplung zweier Spannungssysteme (12 Volt mit entweder 24,36 oder 48) hat keine Fans, trotz der Möglichkeiten, die sich z.B. dadurch bezüglich presiwerter höherer Kapazität (LiIon) oder höherer Wandlerleistungen (höhere Spannung -> niedrigere Ströme) ergeben.
Vorbehalte bestehen wegen des Wandleraufwandes und des höheren Risikos bei LiIon.

( Ich hoffe, alle Bedenken erwähnt zu haben. )

Ich werde demnächst weiter berichten, wie sich meine Anlage entwickelt.

Stocki333 am 21 Mai 2019 18:23:28

Hallo Georg
Ich sehe schon du willst das durchziehen. Ich sehe das locker. warum nicht. Den es ist dein WOMO. Dort kannst du machen was du willst. Du bist in erster Linie dir selbst verantwortlich.
Aber einmal ein Gedankenmodell zu deiner Idee.
Du baust einen 36 Volt ACCU mit deinen Zellen.
Wie Laden: deine Idee mit step up ladern.
Warum nicht mit einem WR direkt von der Starterbatterie. Dort nur normale Ladegerät für den 36 Volt accu.kannst ja von den E-Bike dazunehmen.
Als 12 Versorgung einen Accu bauen,aus deinen Zellen, der wird vom 36 Volt Accu mit einem Wandler gespeist. Bis 14,4 Volt. damit kommen dein Womo klar aber auch deine Zellen. Bei 12.5 V wird automatisch nachgeladen. Werden die im Mittleren Ladungsbereich betrieben, steigt die Lebensdauer enorm.
Den WR umschaltbar machen auf die 12 Volt. das wäre eine Lösung. die Andere. Gleich von 36 V Accu auf 230 Volt. falls du das benötigst.
Solaranlage: Die Seriell verschalten und direkt auf die 36 volt gehen.
Mit den100 Watt effektiv, habe ich etwas anderes gemeint, als du Verstanden hast. :mrgreen: :roll:
War aber nur ein Gedankenmodell.
Gruß Franz

rkopka am 21 Mai 2019 18:54:40

Stocki333 hat geschrieben:Als 12 Versorgung einen Accu bauen,aus deinen Zellen, der wird vom 36 Volt Accu mit einem Wandler gespeist. Bis 14,4 Volt. damit kommen dein Womo klar aber auch deine Zellen.

Mit 4s kann der aber voll geladen noch deutlich mehr Spannung haben. Ob da noch alles funktioniert ? Als 3s dagegen ist er unter Last für viele Geräte schon zu niedrig.

RK

Stocki333 am 21 Mai 2019 19:57:50

Hallo
Ich habe das schon so gemeint. Spgsbereich 12,5 - 14,4 Volt. Mit aktiven Balancer müste das Funktionieren. Also 4S.
Franz

George67 am 21 Mai 2019 20:49:02

Stocki333 hat geschrieben:Hallo Georg
Ich sehe schon du willst das durchziehen. Ich sehe das locker. warum nicht. Den es ist dein WOMO. Dort kannst du machen was du willst. Du bist in erster Linie dir selbst verantwortlich.

Ich sehe keinen Grund, das nicht zu tun, ausser wenn ich auf ein unlösbares Problem stosse.
Stocki333 hat geschrieben:Wie Laden: deine Idee mit step up ladern.
Warum nicht mit einem WR direkt von der Starterbatterie. Dort nur normale Ladegerät für den 36 Volt accu.kannst ja von den E-Bike dazunehmen.

Von der Starter? Ich machs von der Wohnraum AGM.

Stocki333 hat geschrieben:Als 12 Versorgung einen Accu bauen,aus deinen Zellen, der wird vom 36 Volt Accu mit einem Wandler gespeist. Bis 14,4 Volt. damit kommen dein Womo klar aber auch deine Zellen. Bei 12.5 V wird automatisch nachgeladen. Werden die im Mittleren Ladungsbereich betrieben, steigt die Lebensdauer enorm.

Das passt weder mit 3s noch mit 4s. Schrieb ich schon. Und brauch ich auch nicht, die AGM ist da und gut.

Stocki333 hat geschrieben:Gleich von 36 V Accu auf 230 Volt. falls du das benötigst.

Kann man machen, brauch ich aber nicht. Wär was für ne noch größere Anlage. Die perfekte Anbindung an 12 Volt.

Stocki333 hat geschrieben:Solaranlage: Die Seriell verschalten und direkt auf die 36 volt gehen.

Ja, etwa besser als meine Lösung, aber mehr Aufwand und ummodelei vom Womo. Ich wills als demo auch einfach machen.

rkopka am 21 Mai 2019 20:54:43

Stocki333 hat geschrieben:Ich habe das schon so gemeint. Spgsbereich 12,5 - 14,4 Volt. Mit aktiven Balancer müste das Funktionieren. Also 4S.

D.h. die Batterie nie im Vollzustand haben ? Immer belastet bis sie bei 70%(?) ist ? Ich hab hier mal einen 4s Akku gemessen, laut (Modellbau) Checker 93% 16,3V , und die liegt schon einige Wochen so. Einen größeren Akku müßtest du ordentlich belasten, bis der bei 14,4V ist. Das ist kein vernünftiger Betriebszustand.

RK

Stocki333 am 21 Mai 2019 22:58:23

Wie geschrieben es war ein Gedankenmodell.
Muß allerdings gestehen, das was Georg vorhat,ist mal ausserhalb der eingetretenen Pfade. Und ich sehe das durchaus nicht mal negativ.
Ich habe einfach nur laut gedacht und meine Gedanken und niedergeschrieben. Ob da etwas dabei ist, für den TE darüber habe ich nicht zu entscheiden. Ich bin nicht in seine Schaltungstechnik eingestiegen, im Detail. Wahrscheinlich ist meine Idee genauso aus der Norm, wie seine. So wie gleich von der Starterbatterie auf 220 Volt zu gehen. dort habe ich eher ablehnende Haltung erwartet.
Gruß Franz

Stocki333 am 21 Mai 2019 23:06:59

rkopka hat geschrieben: Einen größeren Akku müßtest du ordentlich belasten, bis der bei 14,4V ist. Das ist kein vernünftiger Betriebszustand.

Nach dem ich mir eine Entladekurve angeschaut habe.
Hier habt ihr Recht. Ich lag Falsch. Da bist zu weit unten. Und dort auszubalanzieren, wird auf lange Zeit nicht das gewünschte Ergebnis bringen.
Franz

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