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Panorama-Fenster bei Leihmobil weggeweht Haftung? 1, 2, 3


WomoToureu am 28 Mai 2019 01:44:29

spinnerei hat geschrieben:Woher bist Du so sicher, daß das als grob fahrlässig zu werten und nicht nur als fahrlässig? Besonders bei einem Wohnmobilneuling.

Bitte beachte entsprechende Urteile die zum Teil im Netz stehen, z.B. --> Link

Ob Neuling oder nicht interessiert die KASKOversicherung leider nicht.

Meine Beiträge geben meine Meinung wieder, sind nicht lebensfremd. Klar gern möchte man die obere Panoramascheibe ( einen Spalt ) auflassen, nur ist sie dann eben nicht verriegelt und kann vom Wind erfasst werden und abgerissen werden. Wenn der TE darüber nachgedacht hat, war ihm das auch klar. Ich sag jetzt mal frech, hat wohl gedacht ist ja nur ein Mietwagen ....

Mag so sein oder auch nicht auf jeden Fall war die Scheibe nicht verriegelt also nicht verschlossen, damit meines Erachtens und offenbar auch aus Sicht des Vermieters grob Fahrlässig.

Es tut mir zwar sehr leid für den TE aber ich sehe da keine Change raus zu kommen. Klar kann er versuchen ( wie auch immer ) eine Teilhaftung zu erzeielen, aber ich fürchte in diesem Fall wird das nichts. Gerade oben liegende Plastikfenster werden gern vom Wind "mitgerissen" ist für keinen Camper etwas neues.

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rkopka am 28 Mai 2019 02:10:39

WomoToureu hat geschrieben:Klar gern möchte man die obere Panoramascheibe ( einen Spalt ) auflassen, nur ist sie dann eben nicht verriegelt und kann vom Wind erfasst werden und abgerissen werden.

Nur fragt man sich abseits der Versicherung dann, was die Funktion überhaupt soll ? Ich kann ja nicht ständig neben der Scheibe stehen, um sie beim leichtesten Anschein von Wind gleich zuzumachen. Ist ähnlich wie die Diskussionen um die Markise. Wenn man wirklich sicher sein will, darf man sie gar nicht erst ausfahren. Habe ich eine Versicherung nicht für solche unerwarteten Vorgänge ? Wenn alles immer sicher wäre, bräuchte ich sie ja nicht.

RK

WomoToureu am 28 Mai 2019 02:23:06

rkopka hat geschrieben:Nur fragt man sich abseits der Versicherung dann, was die Funktion überhaupt soll ? Ich kann ja nicht ständig neben der Scheibe stehen, um sie beim leichtesten Anschein von Wind gleich zuzumachen.


Wenn ich erinnern dürfte, er ging in einen Freizeitpark und verließ damit den Bereich in dem er zeitnah Zugriff auf das Panoramafenster hatte.

schnecke0815 am 28 Mai 2019 06:14:31

bjoernkrueger hat geschrieben:
Es war relativ windig....


Da sollte man schon besondere Vorsicht walten lassen.

bjoernkrueger hat geschrieben:Wir waren den Tag über im Park, als wir zum Wohnmobil zurück kehrten, mussten wir feststellen....


In meinen Augen mindestens fahrlässig.

bjoernkrueger hat geschrieben:Die Scheibe hat an der Unterseite eine "Falz", mit der sie in einer Schiene, die am Blech befestigt ist, eingehakt ist. So lässt sich die Scheibe ein Stück weit öffnen, aber wenn man sie darüber hinaus mit Gewalt weiter öffnet, bricht entweder die Scheibe, oder die Schiene, in der die Scheibe eingehakt ist.


Um genau dies zu verhindern hätte ich die Scheibe in einem solchen Fall mit einem Band gegen das Hochschlagen gesichert, genauso wie man eine Markise abspannt
oder besser ganz einfährt wenn man den Tag über abwesend ist.

teuchmc am 28 Mai 2019 08:39:58

Moin! Mal für mich zum Verständnis. Was steht eigentlich in den Betriebsanleitungen zum Thema"Panoramascheibe" und Lüftöffnung den so drin? Und, ohne Wertung des aktuellen Falls, muss/sollte der Vermieter darauf hinweisen so ähnlich wie bei MC Donalds "Kaffee ist heiß" o.ä.?
Muss für die Zukunft evtl.schon im Mietvertrag ganz vorne und in Fettschrift diese Problematik rechtssicher dargestellt werden?
Schaun wa mal, wie die Sache sich beim TE entwickelt.
Sonnigen weiterhin. Uwe

rkopka am 28 Mai 2019 09:15:11

rkopka hat geschrieben:Nur fragt man sich abseits der Versicherung dann, was die Funktion überhaupt soll ? Ich kann ja nicht ständig neben der Scheibe stehen, um sie beim leichtesten Anschein von Wind gleich zuzumachen.
WomoToureu hat geschrieben:Wenn ich erinnern dürfte, er ging in einen Freizeitpark und verließ damit den Bereich in dem er zeitnah Zugriff auf das Panoramafenster hatte.

Stimmt, da ist es schon relativ klar. Aber eine Bö kann immer kommen und man hat keine Vorwarnung. Oder es geht nur ein leichter Wind, der plötzlich stärker wird. Wo ist dann die Grenze ? Wenn man draußen sitzt oder am Örtchen, wie schnell muß ich am Fenster sein, um der Versicherung genüge zu tun ? Das ist ja sonst wie eine Kasko, die nur gilt, wenn man weniger als 50km/h im Ortsgebiet bei Sonnenschein fährt.

RK

bjoernkrueger am 28 Mai 2019 11:21:52

Moin!

Mannomann, da gehen die Meinungen ja wirklich ziemlich auseinander hier.
Ich bin gespannt, was der Anwalt vom ADAC dazu sagt.

In jeden Fall werde ich die Rechnung sobald ich sie habe zur Selbstbehalt-Reduzierungs-Versicherung einreichen, und dann mal sehen, wie es sich entwickelt.

Als letzten Ausweg sehe ich einen detaillierten Brief nach "ganz oben" von dem Verleihunternehmen.

Nochmal zur Fahrlässigkeit an die Leute, die der Ansicht sind, dass aufgrund von grober Fahrlässigkeit meinerseits der Vermieter im Recht ist:

Habt Ihr bei Eurer Einschätzung berücksichtigt, dass die Feststellschrauben an den Teleskoparrettierungen festgedreht waren (meine Frau hatte das gemacht, weil sie weitsichtiger war als ich...)?
Das wusste ich zunächst gar nicht, sie sagte mir das, als ich ihr sagte, ich hätte die Riegel nicht eingerastet. Sie sagte, sie hätte das gesehen, und daraufhin die Schrauben festgedreht (schlaues Mädchen!).

Was ich damit meine:
Man kann das Panoramafenster ja auf drei Arten öffnen:
-Einen kleine Spalt breit, lose:
Die "Winkel-"Riegel aufdrehen, Fenster anheben, Riegel zurückdrehen, Fenster wieder runterlassen und auf den Riegeln ablegen. Dann liegt es lose auf.

Einen kleineren Spalt breit, fixiert:
Wie oben, nur dass man das Fenster einen Tick weiter runter lässt, und dann die Riegel in einen vorhandenen "Spalt" zurückdreht. Dann ist das Fenster in seiner Stellung arretiert, und kann nicht mehr (bzw. nicht mehr ohne Gewalt) geöffnet werden.

-weiter (variabel) öffnen:
Will man das Fenster weiter öffnen, kann man es mittels Feststellschrauben an so Teleskop-Teilen feststellen. Man hebt das Fenster also beliebig an, und dreht dann die beiden Schrauben (an jeder Seite eine) fest. Damit kann man das Fenster variabel öffnen, aber nur soweit, wie es die Teleskopverstellung zulässt. Diese Teleskopverstellung sollte auch verhindern, dass das Fenster überklappt (würde ich jedenfalls vemuten).

Bei uns war es wie gesagt so, dass das das Fenster auflag (Fall 1), aber die Feststellschrauben waren festgeschraubt.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich das im Verlauf des inzwischen ja wirklich langen Threads schon erwähnt hatte.

Und hier noch eine Information, die vielleicht noch ein neues Licht auf die ganze Sache werfen könnte. Meine Frau hat mich darauf gebracht.

Die Teleskopverstellungen waren aus ihreren Halterung am Fenster ausgerissen, sie hingen noch am Fensterrahmen der Karosserie. Eine der Arretierungs-Schrauben war leicht verbogen, was man als Nachweis dafür deuten könnte, dass sie angezogen war. Ansonsten waren die Halterungen aber unbeschädigt, sowohl am Fenster als auch an den Befestigungen an den Teleskopstangen. Sie sahen neu aus, und man konnte sie vermutlich einfach wieder in die Halterungen am Fenster einstecken.
Ich habe davon Videos gemacht, bin aber nicht sicher, ob das darauf sichtbar ist.

Der Windstoß, der das Fenster weggepustet hat, muss schon heftig gewesen sein, denn es wiegt ja schon allein eine ganze Menge.
Das WoMo stand so, dass der Wind von hinten kam, also so, dass der Wind schön unter die einen Spalt breit geöffnete Scheibe greifen konnte. Anders herum wäre wahrscheinlich besser gewesen.
Aber wer richtet sein WoMo schon nach dem Wind aus? Macht Ihr das?

Naja, schaun wir mal.

Viele Grüße,

Björn

dieter2 am 28 Mai 2019 11:31:27

WomoToureu hat geschrieben:Nichts für ungut, aber das ist schon Hammerharte Aufforderung zum Betrug.

Ich zitiere mal aus einem Vermieterportal den Text:

Die Teilkaskoversicherung greift bei Schäden, die z.B. durch Diebstahl, Brand, Hagel/ Sturm entstehen, oder das Zerbrechen einer Fensterscheibe. Die Vollkaskoversicherung deckt darüber hinaus auch Unfallschäden, sowie Schäden durch Vandalismus ab. Die Versicherung zahlt nicht bei grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Handeln.



Und Du kennst nicht den Unterschied Fahrlässig und Grob Fahrlässig.
Grobe Fahrlässigkeit setzt immer Vorsatz voraus.

Er hat halt nicht daran gedacht das diese Riegel zu schwach sind,war vielleicht Unachtsam,aber kein Vorsatz.

duca250 am 28 Mai 2019 11:53:01

dieter2 hat geschrieben:Grobe Fahrlässigkeit setzt immer Vorsatz voraus.


...also bis eben dachte ich noch, dass zwischen grober Fahrlässigket und Vorsatz ein Unterschied besteht :wink: :D
Es grüßt
der Duc

rentnerin am 28 Mai 2019 12:19:03

Bei mir waren die seitlichen Fenster am Alkoven ausgestellt. Eine aus dem Nichts kommende Windböe hat die Fenster hochgerissen, eine Scheibe hat es ausgehängt und auf den Boden geschlagen. Die Versicherung hat einen Gutachter geschickt, der hat den Schaden für ein komplett neues Fenster aufgeschrieben, und die Teilkasko ohne Selbstbeteiligung hat mir das Geld ohne MwSt. überwiesen. Die MwSt. sollte ich bekommen wenn eine Werkstatt das Fenster getauscht hätte. Habe nur die Scheibe gekauft und selbst ausgewechselt. Es war nicht zu erkennen, daß so eine starke Windböe kommt. Denke die Versicherung sah das ebenso.

Gruß Christa

bjoernkrueger am 28 Mai 2019 12:58:43

Moin!

Christa, das nenne ich einen vergleichbaren Vorgang wie bei mir.
Warst Du vor Ort, als es passiert ist? Das würde dann vielleicht einen Unterschied machen.

Wobei, logisch wäre das auch nicht. Denn auch wenn ich vor Ort gewesen wäre, wäre exakt genau das Gleiche passiert.

Viele Grüße,

Björn

bjoernkrueger am 28 Mai 2019 13:04:48

Schön wird es werden, wenn das nun vielleicht doch an die Versicherung geht, und die den Schaden durch einen Gutachter beurteilen will.
Was dann?? Ich habe es ja nicht zu verantworten, dass die Versicherung von Anfang an außen vor geblieben ist.

Julia10 am 28 Mai 2019 13:19:26

bjoernkrueger hat geschrieben:Schön wird es werden, wenn das nun vielleicht doch an die Versicherung geht, und die den Schaden durch einen Gutachter beurteilen will.
Was dann?? Ich habe es ja nicht zu verantworten, dass die Versicherung von Anfang an außen vor geblieben ist.


Warte doch erst mal in Ruhe ab, wie sich die Sache entwickelt.

Ich denke mal, das Fahrzeug ist schon längst wieder in der Vermietung und ein Gutachter könnte höchstens an Hand der gemachten Fotos die Sachlage klären.

Wie schon häufig geschrieben, muss man Dir grobe Fahrlässigkeit nachweisen. Das dürfte schwierig werden, zumal Ihr zu Zweit seit und bestätigen könnt, das Fenster gesichert zu haben.

Julia10 am 28 Mai 2019 13:26:30

dieter2 hat geschrieben:Grobe Fahrlässigkeit setzt immer Vorsatz voraus.
Er hat halt nicht daran gedacht das diese Riegel zu schwach sind,war vielleicht Unachtsam,aber kein Vorsatz.


Woran soll der Mieter eines Wohnmobils erkennen können, ob die Riegel zu schwach sind, einer Windböe standzuhalten ?


Mir fällt nur ein einziger Punkt ein, den der Vermieter Dir vorwerfen kann und zwar den, das nicht alle Fenster geschlossen waren, als ihr Euch vom WOMO entfernt habt.

Z.B. bei einem Einbruch durch eben dieses geöffnete Fenster würde die Versicherung evt. nicht zahlen. Ob man es auch auf Deinen Fall anwenden kann :gruebel: :nixweiss:

rentnerin am 28 Mai 2019 15:32:51

Hallo Björn,

bin neben dem Wohnmobil gesessen. Weil alles innerhalb von Sekunden passierte, hatte ich keine Chance ins Mobil und hoch in den Alkoven zu klettern um beide Fenster zu schließen. Also auch wenn man beim Fahrzeug ist läßt sich manches nicht verhindern.

Gruß Christa

WomoToureu am 28 Mai 2019 15:57:12

dieter2 hat geschrieben:Grobe Fahrlässigkeit setzt immer Vorsatz voraus.

Er hat halt nicht daran gedacht das diese Riegel zu schwach sind,war vielleicht Unachtsam,aber kein Vorsatz.


Du solltest vieleicht noch einmal über das von Dir geschriebene nachdenken. Vorsatz hat nicht mit grober Fahrlässigkeit zu tun. Grob Fahrlässig ist es gewesen bei Wind und der Abwesenheit über den Tag die Fenster nicht zu schließen, wozu er selbstverständlich verpflichtet ist. Die "Aufhalter" sind auch keine "Riegel", Riegel sind nur diejenigen die das Fenster im geschlossenen Zustand verschließen.

Letztlich ist dem TE nicht damit gedient ihm falsche Informationen zu geben, meines Erachtens. Ich wünsche dem Kollegen alles Liebe und Gute, kann ihm aber nicht schreiben das sich dadurch für einen objektiven Dritten der Sachverhalt ändert. Diesh aben ja auch bereits viele andere ihm mitgeteilt. So oder so ich bin hier raus, wäre nett wenn der TE schreibt wie es ausgegangen ist, wenn es weitergehen sollte.

rkopka am 28 Mai 2019 16:22:30

WomoToureu hat geschrieben:Du solltest vieleicht noch einmal über das von Dir geschriebene nachdenken. Vorsatz hat nicht mit grober Fahrlässigkeit zu tun. Grob Fahrlässig ist es gewesen bei Wind und der Abwesenheit über den Tag die Fenster nicht zu schließen, wozu er selbstverständlich verpflichtet ist.

Zitat:
Grobe Fahrlässigkeit ist gesetzlich nicht definiert. Sie wird angenommen, wenn die „im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich hohem Maße verletzt wurde oder wenn naheliegende Überlegungen nicht angestellt wurden“.(Wikipedia und Versicherungen)

Zurich Versicherung:
"Ob jemand grob fahrlässig gehandelt hat, ist nicht immer so einfach festzustellen. Grundsätzlich können Sie sich aber an diese Regel halten: Wenn die Person weiß, dass aufgrund Ihrer Handlung höchstwahrscheinlich etwas passiert, und sie trotzdem so handelt. "

"Höchstwahrscheinlich" und "wissen" ist hier sicher nicht der Fall. Auch die andere Definition (stammt vom Straßenverkehr) sehe ich eher nicht erfüllt.

Wobei immer noch der Punkt offen ist, wie weit darf man weg vom Womo, bevor es fahrlässig wird ? Bsp. oben davor gesessen hatte das gleiche Ergebnis wie in den Park gegangen. Erste Variante wurde bezahlt. Und in der Praxis macht das doch praktisch jeder. Wenn ich irgendwo im Sommer auf einem Parkplatz bei einer Sehenswürdigkeit o.ä. stehe, dann haben geschätzt 90% der Womos die Dachluken mehr oder weniger weit offen, damit es nachher keine Sauna ist.

Die "Aufhalter" sind auch keine "Riegel", Riegel sind nur diejenigen die das Fenster im geschlossenen Zustand verschließen.

Schlechte Definition, da die Teile bei vielen Fenstern sowohl verschliessen als auch leicht offen halten können. Und auf den oft angeführten Diebstahl/Einbruch bezogen sind unsere (vorgehängten) Fenster so ziemlich gleich schwer zu knacken, ob zu oder leicht auf verriegelt.

RK

dieter2 am 28 Mai 2019 16:40:00

rkopka hat geschrieben:Zurich Versicherung:
"Ob jemand grob fahrlässig gehandelt hat, ist nicht immer so einfach festzustellen. Grundsätzlich können Sie sich aber an diese Regel halten: Wenn die Person weiß, dass aufgrund Ihrer Handlung höchstwahrscheinlich etwas passiert, und sie trotzdem so handelt. "



Das ist der Punkt.
Er wußte es nicht,sonnst währen die Luken ja zu :ja:

Trollo am 28 Mai 2019 17:24:27

Moin

Wenn ich irgendwas Miete und es geht was kaputt, dann zahle ich das. :ja:

Müsste ich auch, wenn es mein Gegenstand wäre.

Der Vermieter kann am wenigsten dafür.

Gruß

Michael

Trollo am 28 Mai 2019 17:27:24

...sorry, editieren geht nicht.

Ich wollte natürlich schreiben, wenn was kaputt geht, was ich zu verantworten habe bzw. hätte verhindern können.

Gruß
Michael

RETourer am 28 Mai 2019 18:14:18

Trollo hat geschrieben:Ich wollte natürlich schreiben, wenn was kaputt geht, was ich zu verantworten habe bzw. hätte verhindern können.


Dann kann sich der Vermieter ja die Vollkasko sparen, wenn du den Totalschaden verursachst und dann zahlst.

Ich finde die gesamte Diskussion seltsam. Wenn an meinem Fahrzeug eine Scheibe kaputt geht, ruf ich die Versicherung an.
Denn dazu habe ich die Versicherung abgeschossen und zahle reichlich und regelmäßig meine Beiträge. Da bei der Teilkasko keine Rückstufung erfolgt, habe ich ggf. nur die Selbstbeteiligung zu zahlen. Und das Thema grobe Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen außer Alkohol, Drogen und Vorsatz.

PittiC am 28 Mai 2019 19:10:34

Von mir dafür ein Plus Daniela :top:

Micha1958 am 28 Mai 2019 19:33:37

RETourer hat geschrieben:
Ich finde die gesamte Diskussion seltsam.

So gehts mir auch.

Ich seh das so:
Ich hab eine Privat-Haftpflichtversicherung für den Fall daß ich bei einem Anderen versehentlich was kaputtmache.
Beim Auto dementsprechend.

In diesem Fall hier Björn Vorsatz oder großen Leichtsinn zu unterstellen halte ich für überzogen.

Die ganze Diskussion dreht sich ja eigentlich nur um eine zunehmende Mentalität daß viele keine eigene Verantwortung
mehr tragen möchten (Vollkaskomentalität) bzw. für sich einen übergroßen Egoismus legitimieren.
So eine Tendenz meine ich in unserer Gesellschaft auch zu sehen.

Ich glaub aber nicht daß dies in diesem Fall bei dem TE Björn zutrifft.

Daniela :gut:

Gruß Micha

WomoToureu am 29 Mai 2019 03:08:35

Micha1958 hat geschrieben:So gehts mir auch.

Ich seh das so:
Ich hab eine Privat-Haftpflichtversicherung für den Fall daß ich bei einem Anderen versehentlich was kaputtmache.
Beim Auto dementsprechend.

In diesem Fall hier Björn Vorsatz oder großen Leichtsinn zu unterstellen halte ich für überzogen.


Auch ich halte den Diskussionsverlauf für sehr seltsam und habe deshalb geschrieben, dass ich mich raushalte. Da Du möglicherweise auch mich meinen könntest noch ein kurzes Posting von mir dazu:

Der TE bat um Rat und Tipps wie in einem von ihm geschilderten Sachverhalt die Angelegenheit zu sein sei. Aufgrund unserer Erfahrung, die zutreffend in einem anderen Tread --> Link ( Beitrag "DerMakler" Textteil: "Die 1.500$ wegen der Beschädigung ziehen wir übrigens umgehend ein !!! Vielen Dank das Sie bei Cruise America gebucht haben." wieder gegeben wurden ( es geht hier um ein Erlebnis mit einem Mietmobil in Amerika )

Auch beim TE geht es um zwei Vertragspartner, den Vermieter und den Mieter ( TE )

Kein Mitspieler ist eine Versicherung, denn die Privathaftpflicht des TE zahlt bei gemieteten Fahrzeugen nicht.

Der Vermieter und nur dieser hat beurteilt, dass der TE anläßlich seines Tagesaufenthalt im Freizeitpark hätte die Fenster schließen müssen, was der Mieter (TE) nicht getan hat.
Es kam zu einem Schaden an einem nicht geschlossen und verriegelten Fenster, dies wurde vom Wind auf -und abgerissen. Der Vermieter behielt darauf hin einen Teil der Kaution ein.
Aus meiner Sicht und aus Sicht vieler anderer wird der Mieter ( nicht Eigentümer des Fahrzeugs ) da wenig machen können und es wurde ihm geraten ( auch von mir ) die Sache unter "Erfahrung" gedanklich abzubuchen und nicht weiter zu verfolgen.

Nun schreibst Du, das Du eine Private Haftpflicht hast. Die bezahlt bei gemieteten Geräten / Fahrzeugen nicht. Auch die Fahrzeug Haftpflicht zahlt bei Schäden an eigenem Fahrzeug ( hier vom Wind nicht verschlossenes Kunstofffenster aufgerissen und zerstört ) nicht. Also was sollen solche Beiträge ?

Wer soll Bjön Vorsatz unterstellt haben ?

Ja ich unterstelle Björn "großen Leichtsinn" da er das Fenster beim Verlassen des Fahrzeugs unter dem Bewusstsein das er ein ganztägigen Freizeittag verbringt und möglicherweise Regen / Sturm usw. durch das teilweise geöffnete Fenster eindringen / Einfluss nehmen könnten. Ich zumindest verschließe Wohnmobil und andere Fahrzeuge vollständig, dazu bin ich verpflichtet, da ich ansonsten den Versicherungsschutz verliere und auch möglicherweise gegen § 14 StVO, auf jeden Fall aber gegen die zwischen dem Vermieter und Mieter vereinbarten AGB`s:

Dazu hat der TE selbst geschrieben: "Ich hab mir jetzt mal die AGBs reingezogen, bezüglich der Pflicht, die Fenster zu verschließen steht da nur Folgendes:
"Verbotene Nutzungen, Sorgfalts- und Obhutspflichten ... Das Fahrzeug ist schonend und sachgemäß zu behandeln und jeweils ordnungsgemäß zu verschließen."


Somit war und ist meine sachliche und objektive Einschätzung des Schadensfall, dass der TE hier kaum Changen hat, gegen die Entscheidung des Vermieters anzugehen.

Dein Beispiel das DU ja bei Deinem Wohnmobil eine Versicherung für solche Fälle hast, sind hier nicht Zweckdienlich, denn bei Deinem Privatfahrzeug gelten keine AGB`s des Vermieters usw.

Daher sehe ich die weiterführung einer wirren Dissusion die immer wieder ( nicht nur von Dir ) entführt wird und mit einem Eigenfahrzeug Schaden beurteilt wird sinnlos und deshalb bin ich hier raus. Es handelt sich wie vielfach geschrieben um ein Schaden an einem Mietfahrzeug und nicht Privatfahrzeug. Der Mieter hat auch keine Zugriffsmöglichkeit auf die Vollkasko oder Teilkaskoversicherung des VERMIETERS da er nicht Vertragspartner ist. Diese Versicherung muss sich auch nicht mit dem Mieter "unterhalten" bzw. kann von diesem verklagt werden, da eben der Mieter kein Vertragspartner der Versicherung ist.

Der Mieter kann lediglich den Vermieter auf Rückzahlung der Kaution verklagen, allerdings aus meiner Sicht mit einer vernichtend geringen Erfolgsaussicht.

Wer anderer Ansicht ist, ohne den Tread abermals zu entführen bzw unter anderen Sachverhalten zu beurteilen, möge doch bitte seine Ansicht schreiben. Sicherlich können wir alle noch etwas lernen, ich auch. Meine Erfahrung aus der "Mieterzeit" sind leider so wie geschildert und haben uns auch viel Geld gekostet und dank der AGB`s der Vermieter zahlt leider imemr sehr schnell der Mieter. Auch das von mir auf den anderen verlinkiten Beitrag an dem bei einem anderen Vorfall der Außenspiegel von einem entgegenkommenden LKW abgefahren wurde und die Versicherung nur geschrieben hat, wir buchen den Schaden zu Laste nihrer Kreditkarte von ihrem Konto ab ist absolut typisch und normal (leider ). Das ist die Realistät und nicht ach ja, der arme Björn wusste das nicht...

Es will einen Rat und er hat ihn offen und ehrlich bekommen, will ihn aber nicht hören ( einige andere auch nicht ). Das finde ich sehr schade, denn ich ( und andere ) haben sich Mühe gegeben ihm und den anderen Lesern die Situation zu erklären. ( unter Vorbehalt denn auch ich kann irren, wie auch andere ).

In dem Sinne finde ich Deinen Beitrag, Entschuldige bitte das ich es offen schreibe, NICHT gut.

Tinduck am 29 Mai 2019 06:53:49

Ich denke, der Mieter hat einen Anspruch darauf, dass der Vermieter bei Schäden am Mietmobil seine Versicherung in Anspruch nimmt.

Krasses Beispiel: Du machst einen selbstverschuldeten Totalschaden mit dem Mietmobil, und der Vermieter sagt Dir: ‚Ich will nicht, dass meine Versicherungsbeiträge steigen, deshalb nehme ich die Versicherung nicht in Anspruch und du bezahlst den Schaden selbst‘.

Das müsste er natürlich für den Teil der Summe, der über die hinterlegte Kaution hinausgeht, vor Gericht erstreiten. Ich denke, der Richter würde ihn schon fragen, wofür er denn die Versicherung abgeschlossen hat?

Im vorliegenden Fall verkompliziert die CDW-Versicherung des Mieters den Fall. Er möchte sie natürlich in Anspruch nehmen, kann das aber nur, wenn der Schaden auch von einer Versicherung reguliert wird, weil die CDW-Versicherung keine Kautionsversicherung, sondern eine zur Senkung des Selbstbehaltes bei Kasko- und Vollkaskoschäden ist. Solch eine Versicherung wäre sinnlos, wenn der Vermieter nach Gutsherrenart entscheiden kann, ob er seine Versicherung in Anspruch nimmt oder nicht.

Bei allen Schadensregulierungen gilt stets, dass die Kosten für den Verursacher (oder dessen Versicherung) nicht willkürlich in die Höhe getrieben werden dürfen, es ist stets eine kostengünstige Regulierung anzustreben, die den Geschädigten schadlos stellt. Im vorliegenden Fall ist die Regulierung über die Versicherung des Vermieters diese Lösung. Dass dadurch dessen Kosten steigen, halte ich bei einer Versicherung für Vermietmobile für ausgeschlossen, weil diese Verträge mit einer höheren Schadenswahrscheinlichkeit kalkuliert sind und bei der Regulierung von Kaskoschäden normalerweise keine Beitragserhöhung erfolgt. Insofern bietet die Abrechnung ohne Versicherung auch für den Vermieter keine Vorteile.

So sehe ich das. Obs stimmt, weiss der Deibel, aber alles andere erscheint mir unlogisch.

bis denn,

Uwe

Micha1958 am 29 Mai 2019 07:29:29

Ich entführe nochmal kurz...
WomoToureu hat geschrieben:Da Du möglicherweise auch mich meinen könntest noch ein kurzes Posting von mir dazu:

Ich meinte eigentlich weder Dich noch jemanden speziell.

WomoToureu hat geschrieben:In dem Sinne finde ich Deinen Beitrag, Entschuldige bitte das ich es offen schreibe, NICHT gut.

Mußt Dich nicht entschuldigen, gut finden auch nicht; und offen schreiben ist immer gut.


Wie erwähnt sehe ich weder großen Leichtsinn noch Vorsatz.
Deswegen Selbstbeteiligung und Rest über Versicherung.
Will mich aber nicht wiederholen. :)

Gruß Micha

bjoernkrueger am 05 Jun 2019 08:20:57

Moin Leute!

Es gibt Neuigkeiten, die doch ein Bisschen überraschend sind.
Ich hatte der Dame von der Verleihstation vor einiger Zeit geschrieben, dass ich bitte die Versicherungsbedingungen der Kaskoversicherung haben möchte, und dass ich weiterhin der Ansicht bin, dass der Schaden über die Kaskoversicherung abgerechnet werden müsse.

Sie hat geantwortet, dass sich der Stationsleiter nach seinem Urlaub ("ab dem 31.5.") bei mir melden würde.
Nachdem er sich bis gestern noch immer nicht gemeldet hatte, habe ich nochmal höflich (wirklich) nachgefragt, wann ich denn mit einer Rückmeldung des Stationsleiters rechnen könne.

Offenbar hat sie das weitergeleitet, denn nach ein paar Stunden kam von dem Leiter folgende Mail:

"nach Rücksprache mit unserer Versicherungsabteilung werden wir den Fahrzeugschaden „Dachfenster“ als Teilkaskoschaden abrechnen. Wir gehen hierbei zu Ihren Gunsten davon aus, dass das Fenster durch eine starke Windboe herausgelöst wurde.
D.h., dass Ihr Eigenanteil am Schaden € 500,00 beträgt. Der Rest der aktivierten Kaution i. H. von € 76,61 werden wir Ihrem Kreditkartenkonto gutschreiben.
Die Versicherungsbedingungen der Teilkasko entnehmen Sie bitte den Ihnen bekannte AGB, § 12.
Die Rechnung für die Instandsetzung des Schadens habe ich beigefügt."


Das ist doch mal was! Man muss sich nicht alles gefallen lassen, und mit höflicher Hartnäckigkeit dranbleiben. Dabei aber natürlich immer bei der Wahrheit bleiben.

Heißt jetzt für mich:
Ich bekomme den Betrag, der über die SB hinaus geht, erstattet, und die 500€ SB reiche ich bei meiner Zsuatzversicherung ein. Bleiben mir also als Schaden die 136€, die die Versicherung gekostet hat.

Bin zufrieden.

Danke für die vielen Postings und die sehr angeregte Diskussion!

Viele Grüße,

Björn

pipo am 05 Jun 2019 09:21:28

Das hört sich doch gut an. Ich denke, dass man es sich hier einfach machen wollte, getreu dem Motto: "Das Geld haben wir und der Kunde wird sich schon nicht wegen 77€ kümmern".
Daher sehr löblich, dass man dann Dir dann doch entgegengekommen ist :top:

bjoernkrueger am 05 Jun 2019 09:36:19

Moin!

Bei 77€ wäre ich da auch nicht so hinterher gewesen. Aber da ich ja die Zusatzversicherung habe, hat sich das schon gelohnt.
Und außerdem fand ich es einfach nicht richtig, mir grobe Fahrlässigkeit zu unterstellen.
Aber die Diskussion müssen wir nicht noch einmal führen :D

Viele Grüße,

Björn

RichyG am 05 Jun 2019 09:47:36

Hallo Björ,
wie gut, dass Du so hartnäckig warst!
Und viele die hier ihre pseudojuristischen Fähigkeiten zur Schau gestellt haben, sollten sich ihre Postings nochmals durchlesen und bei ähnlichen Fällen etwas zurückhaltender mit Beschuldigungen und Unterstellungen sein.

msfox am 05 Jun 2019 10:17:33

FWB Group hat geschrieben:Darin enthalten sind unter anderen alle Einweisungsunterlagen vom Hersteller des Womos.
Jeder, der ein eigenes Womo hat, kennt diese Unterlagen.

Bei jeder Übergabe an den Mieter, so auch letzten Samstag, stellen wir immer wieder fest, das diese Unterlagen vorab überhaupt niemand liest.

Bei dem Punkt muss ich mal was anmerken, auch wenn es OT ist:
Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, dem Mieter den "trockenen" Stoff an Beschreibungen (Unterlagen der Hersteller) zu geben.
1. Der Mieter hat das Wohnmobil nicht zur hand, um sich das praktisch mal anzusehen.
2. Der Mieter kann doch als unerfahrener gar nicht beurteilen, was aus den ganze Beschreibungen wichtig ist.
3. Die Beschreibungen sind z.T. allgemein gehalten und sind für unterschiedlichen Ausführungen von Geräten (z.B. Kühlschrank)

Wir hatten unser WoMo 1x verliehen (Keine Diskussion darüber), hier hatte ich ein kurze Anleitung von 2 Seiten selbst erstellt. Also speziel für diese Wohnmobil.

Micha1958 am 05 Jun 2019 10:20:12

Klasse Björn,
herzlichen Glückwunsch und danke für das Feedback.

Gruß Micha

wolfherm am 05 Jun 2019 10:54:13

Richy,


Absolute Zustimmung. Hoffe nur, dass die Hobbyjuristen jetzt nicht wieder so viele Seiten schreiben mit ihren nachträglichen Rechtfertigungen. :D

bjoernkrueger am 05 Jun 2019 12:59:36

Moin nochmal!

Und ich hatte ja gar nichts weiter geschrieben, nur, dass ich eben der Ansicht bin, dass mein Verhalten nicht grob fahrlässig ist, und ich daher der Ansicht bin, dass das über die TK abgewickel twerden müsste. Um das genau beurteilen zu können habe ich noch die Versicherungsbedingungen erbeten.

Ich habe weder mit schlechten Beurteilungen gedroht, oder mt Anwälten, Veröffentlichungen in der Presse oder dass ich eine Rechtsschutz habe oder sonstwas.

Auf die sehr mangelhafte Übergabe habe ich noch hingewiesen, und dabei hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, weil ich ja niemandem Schaden zufügen möchte. Ich will ja nicht, dass der Mann womöglich Schwierigeiten bekommt.

Für den Leiter der Mietsation hat sich der Fall wohl offensichtlich doch nicht so klar dargestellt wie den anderen Mitarbeitern.

Aber egal, lasst uns jetzt hier nicht wieder wilde Diskussionen lostreten, ich denke, jeder wollte nur helfen, und hatte nichts Böses im Sinn. Und Meinungen und Auslegungen sind nun mal oft Ansichtssache, und dann kommt es eben zu Diskussionen.

Am Ende ist es für mch gut gelaufen, und das ist ja die Hauptsache (also für mich jedenfalls ;o))

Also nochmal danke an alle in die Runde und viele Grüße,

Björn

rodiet am 05 Jun 2019 16:52:52

Hallo bjoernkrueger, vielen Dank für dein Feedback.
Leider bekommt man oftmals überhaupt keine Antwort mehr auf eine Anfrage.

FWB Group am 05 Jun 2019 23:56:13

Nun Björn, dein Vermieter hat reagiert wie ich schrieb. Du bekommst die 70 Teuroen zurück,
Rest geht über deinen Selbstbehaltreduzierung und gut.

msfox

Was wäre denn deiner Meinung sinnvoll dem Mieter vorab an die Hand zu geben ?
Das Telefonbuch ?
Trockenübung ist harte Koste, das ist richtig, inzwischen machen wir das per Video und zwar genau für das jeweilige Womo.
Ergo, selbst 3 Minuten Video sind für Mieter zu viel Zeitaufwand zwecks Vorbereitung auf ihr Abenteuer!

Erlebe ich jeden Tag und da sind Dinge dabei, die sind echt Kindergarten.
Der Mieter ruft an, nach 5 Tage ist schon das Wasser alle --- > Logo, ganz großer Mangel, will mein Geld zurück!

Die Beschreibung des Herstellers liegt bei Fahrtantritt im Handschuhfach. Lesen der selben ist dennoch Fehlanzeige.
Der Wasserhahn wird, nach dem das Wasser alle ist, dennoch links rum komplett abgedreht!
Smartphone Generation ?

Wow, und dann bin ich der ganz böser Vermieter........ :D

rkopka am 06 Jun 2019 00:05:50

FWB Group hat geschrieben:Die Beschreibung des Herstellers liegt bei Fahrtantritt im Handschuhfach. Lesen der selben ist dennoch Fehlanzeige.

Naja, nicht jeder will vor dem Losfahren erstmal 3h stehen bleiben, bis man das Handbuch durch hat. Leider sind Autos heute nicht mehr so selbsterklärend. Mit einem Leihwagen mußten wir vor einiger Zeit erstmal genau nachlesen, wie der Tempomat funktioniert. Zum einen war er deutlich anders als bei meinem Wagen. Zum anderen brauchte er eine Taste, die unter der Lenkradstrebe angebracht war, wo man erstmal nicht hinschaut. Und da gibt es gar keine Einweisung, da muß man alles selber herausfinden.

Der Wasserhahn wird, nach dem das Wasser alle ist, dennoch links rum komplett abgedreht!

Ja manche (nicht nur bei Womos) denken, man kann die Technik mit Beharrlichkeit und Kraft bezwingen. Andererseits gibts gewisse Sachen, wie komplizierte Fensterbeschläge, Frostschutzventile und einiges andere, was nicht so klar ersichtlich ist. Bei manchen Sachen muß ich selber noch mal nachschauen, wie das Ding jetzt wirklich funktioniert, wenn ich es seltener benutze. Und ich schätze, nicht jeder wird wirklich gut eingewiesen oder versteht, daß die Sachen beim Womo eben anders sind und vor allem weniger stabil und massiv.

RK

FWB Group am 07 Jun 2019 11:20:18

Das ist insofern richtig.
Was du nicht wissen kannst, schon bei Vertragsabschluss hat der Mieter von uns per Mail die ausführliche
Werkscamperbeschreibung vorab zum lesen. Er muss diese also nicht erst vor Fahrtantritt lesen.

So erschließt sich dem Mieter die Funktionen der unterschiedlichen Dinge an einem Wohnmobil.
Vorausgesetzt, der Mieter liest das. Inzwischen haben wir von jedem Fahrzeug ein Funktionsvideo gedreht.

Unsere Übergaben dauern meist 2 Stunden inklusive Probefahrt. Nach der Probefahrt ist auch der vorlauteste ehemalige LKW Fahrer
still und ich hab seine ungeteilte Aufmerksamkeit, wenn ja nicht seine Frau und Chantal, Kai Uwe wären.

Kurz um, die Mieter lesen vorab nichts und sind dann mit den Dingen ganz schnell überfordert.

Wenn wir Pech haben und
ist der Wasserhahn erst mal ab,
oder die Markise falsch rum drin ist,
oder der Toiletten Fäkalbehälter festgerammelt,
das Schloss der Aufbautür ruiniert usw.,
ist dann selbstverständlich der Vermieter schuld. :eek: :ja: :lol:

fomo am 07 Jun 2019 11:26:01

rkopka hat geschrieben:Naja, nicht jeder will vor dem Losfahren erstmal 3h stehen bleiben, bis man das Handbuch durch hat. Leider sind Autos heute nicht mehr so selbsterklärend. Mit einem Leihwagen mußten wir vor einiger Zeit erstmal genau nachlesen, wie der Tempomat funktioniert.

Ja was jetzt?
Lesen oder losfahren

schaetzelein am 09 Jun 2019 18:08:03

Hallo Björn,
freut mich sehr dass es so für dich ausgegangen ist. Hätte mich auch schwer gewundert und wäre nicht i.O. gewesen. Grobe Fahrlässigkeit ist bei den meisten Versicherungen in der Kaskoversicherung sowieso nicht mehr ausschlaggebend, denn die Unterscheidung zwischen fahrlässig und grob fahrlässig war immer ein Streitpunkt. Allerdings werden ausdrücklich Schäden, die durch Alkohol- und Drogenkonsum entstanden sind ausgeschlossen.

Eventuell wollte es sich der Vermieter einfach machen und den Schaden per Kostenvoranschlag mit dir abrechnen, dann selbst reparieren und bei der Versicherung die tatsächliche Rechnung einreichen. Ein Schelm der Böses dabei denkt 8)

dieter2 am 09 Jun 2019 18:38:31

schaetzelein hat geschrieben:Eventuell wollte es sich der Vermieter einfach machen und den Schaden per Kostenvoranschlag mit dir abrechnen, dann selbst reparieren und bei der Versicherung die tatsächliche Rechnung einreichen. Ein Schelm der Böses dabei denkt 8)


Was auch erlaubt ist.
er muß auch garnicht reparieren.

schaetzelein am 09 Jun 2019 18:41:12

dieter2 hat geschrieben:Was auch erlaubt ist.
er muß auch garnicht reparieren.


dann darf er aber nur Netto ohne Mwst. abrechnen.

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