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Wohnmobil vs Luxus Wohnwagen ? 1, 2


BennoBaer am 21 Mai 2019 12:51:09

Guten Morgen und liebe Grüße aus Rømø,

Auch wenn es dieses Thema schon mehrfach gab, so war doch immer der Fokus auf einen „günstige“ Lösung. Wir stehen aktuell vor der Entscheidung den neuen Hymer Masterline ML I 790 oder einen sehr guten Wohnwagen zu nehmen, sind uns aber nicht so richtig sicher was optimal ist.

Aus den anderen Beiträgen habe ich gelesen, dass es von der Art des Urlaubs abhängig ist, was ich nachvollziehen kann. Meines Erachtens bekomme ich für 50 TEUR bestimmt einen guten Wohnwagen incl. Dusche mit Frischwasser und Abwassertank. Das Hymer WoMo liegt bei ca. 130 TEUR was ja doch eine deutliche Differenz ist. Auch haben wir mit dem X5 meines Erachtens eine potentielle Zugmaschine oder ist der zu klein ?

Wir hatten noch keinen Wohnwagen sondern nur unseren Dethleffs T 5871. Den Wohnwagen würden wir ohne Vorzelt aber mit Marquise und Mover nehmen, so dass der Aufwand von An- und Abreise sich in Grenzen hält. Wenn ich es aber richtig lese, hat das WoMo meistens nur 50l Frischwasser und 20l Abwasser, so dass sicherlich jeden Tag das Abwasser wo hingeschleppt werden muss. Auch ist das Fahren mit so einem Gespann sicherlich nicht einfach oder wie sind da die Erfahrungen ?

Aktuell fahren wir mit unserem WoMo meistens auf einen CP und stehen da ca zwei Nächte und fahren dann zum Nächsten CP. Ab und zu auch auf einem WoMo Stellplatz.

Ich finde die Differenz zwischen einem sehr gut ausgestatteten Wohnwagen mit Dusche Keramik Toilette Alde Heizung u.s.w und einem entsprechenden WoMo finanziell erheblich. Auch besteht so die Möglichkeit mit dem PKW mal direkt in eine. Stadt zu fahren, was in England sicherlich von Vorteil ist. Mit dem WoMo war das doch oft knapp. Ich kann aber nicht einschätzen wie es in England/Schottland ist mit einem Gespann zu fahren.

Auch bin ich die ganze Diskussion um das Thema Diesel etwas leid. Auch wenn der neue Hymer jetzt 6D Temp hat so stelle ich mir die Frage was „die“ sich noch alles einfallen lassen.

Falls wer eine Meinung/Impuls zu dem Thema hat freue ich mich.

Herzliche Grüße
Bernd

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Gast am 21 Mai 2019 13:10:59

Hallo Bernd

Wen ich das richtig verstanden habe möchtest Du die Flexibilität vom WoMo mit den Vorteilen des WoWa ("Stadtflitzer") kombinieren richtig ?

Das hatten wir auch gedacht. :?

In der Realität haben wir Ihn nie für Kurztrips oder einen Stellungswechsel auf einen anderen Platz genutzt. :(
Wenn man nach dem Stress mit dem Gespann irgendwo stand, hatten wir keine Lust mehr ein paar Tage später wieder alles zusammenzupacken, ankoppeln und zum nächsten Platz zu tingeln.

Mal in die Stadt konnte man auch mit dem WoMo, auf entsprechenden Stellplatz.
Zum Einkaufen geht’s wunderbar mit Fahrrad und Anhänger.

Was uns vor allem gefehlt hat waren die spontanen Kurztrips am Wochenende.

Aus dem Grund haben wir unseren Dicken letztes Jahr verkauft und das WoMo soll in 2 Wochen geliefert werden, wer weiss was die Zukunft bringt.

Achso, mit einem X5 kannst Du locker einen 8,50/2,5 mit Tandemachse ziehen, wir haben uns den ML zugelegt das ging super auch mit 100er Zulassung. :D

Trollo am 21 Mai 2019 13:14:31

Moin

wir sind auch wieder vom Wohnmobil zum Wohnwagen umgestiegen.
Mit Mover ist der "Stellungswechsel" (....was für ein Wort in diesem Zusammenhang :oops: ) kein Problem und die Abfahrt dauert HÖCHSTENS 5 Mintuten länger als mit nem Wohnmobil. DAfür sind wir mit dem PKW vor Ort flexibler.

Hat Alles seine Vor- und Nachteile, welche jeder für sich selber abwägen und entscheiden muss.

Gruß
Michael

Tinduck am 21 Mai 2019 13:22:04

Wohnwagen und Wohnmobil heissen zwar beide ‚Camping‘, bieten aber komplett verschiedene Möglichkeiten.

Mit dem Womo kannst Du überall stehen, wo es nicht verboten ist, und bist für einige Tage auch autark.

Mit dem Wowa fallen Stellplätze schon mal raus, die meisten sind nicht für Wohnwagen zugelassen.

CP geht natürlich immer.

Zum Freistehen müsste der Wohnwagen aber erstmal die technische Ausstattung bekommen (Bordbatterie, Abwassertank, Solar... evtl nen Ladebooster, um die lange Ladeleitung auszugleichen).


Es ist tatsächlich von der Urlaubsform abhängig, was sich eher lohnt. Wenn man immer auf dem CP steht, geht ein Wowa klar. Wenn man auch mal anders will, ist er eher ungeeignet. Wobei es bestimmt Einzelne gibt, die das anders sehen!

Für uns war der Wowa zu umständlich. Irgendwie fährt man damit eben nicht mal spontan ein Wochenende weg, und heute hier - morgen da ist damit eher Strafe als Urlaub, finde ich.

bis denn,

Uwe

seppr am 21 Mai 2019 13:26:27

Der oben angesprochene Hymer mit 8 Meter Länge ist für einen kurzen Stadtbesuch nicht mehr wirklich geeignet. Das muss ich sogar mit meinem 5,30 Meter langen Fahrzeug schon erkennen. Es fehlt einfach am Parkraum, jedenfalls sehr oft. Ein WoMo lässt sich eben nicht so wendig einparken wie ein BMW.

Die Entscheidung fällt zurück auf das geplante Nutzerverhalten. Aber das weiß Bernd ja längst.

Wenn man vor hat, vom CP aus nur kleinere Touren zu machen und danach den Platz zu wechseln genügt das e-bike vollkommen und der BMW hat keine eindeutigen Vorteile. Eine größere Schleife drehen und vom Wetter, Steigung, Straßenverkehr etwas unabhängiger sein kann man mit einem PKW schon besser. Und die schönsten Strecken sind in meinen Augen die engen Bergstraßen. Wer solche Vorlieben hat braucht kein 8 Meter Fahrzeug.

Sepp

SailingNow am 21 Mai 2019 13:47:00

Hi,
am Wohnwagen wird es schon scheitern. Ich kenne kaum einen Wohnwagen der es erlaubt "richtig" Freizustehen. 20-30l Abwasser.... keine Batterie... das wirds schon schwierig. Um das alles zu Realisieren wird der Wohnwagen deutlich über 2,5t sein. Eher 3t. Und es gibt kaum Hersteller die derartiges anbieten. Bin mal gespannt was du dir ausgedacht hast.

chrisg am 21 Mai 2019 13:53:48

Ich glaube, was hier bisher noch nicht berücksichtigt wurde ist eine Sache, die ich nicht wirklich beschreiben kann. Meine Frau und ich haben uns vor Jahren noch ohne Kinder ein Wohnmobil gekauft. Als unsere erste Tochter geboren wurde dachten wir uns, dass wir jetzt im Urlaub ja auf einem Campingplatz stehen werden und haben uns einen neuen Wohnwagen gekauft. Nach zwei weiteren Jahren und inzwischen 3 Kindern konnten wir uns immer noch nicht an den Wohnwagen gewöhnen (das Gefühl stimmte irgendwie nicht) auch wenn alle Überlegungen für und wieder gegen das Wohnmobil sprechen haben wir den Wohnwagen nach zwei Jahren wieder verkauft und uns unseren EuraMobil 770 gekauft.
Wir haben diesen Schritt bisher nicht wieder bereut und fühlen uns im Wohnmobil einfach wohl obwohl wir in den Ferien zwei bis drei Wochen fest auf einem Campingplatz stehen.

nanniruffo am 21 Mai 2019 13:56:49

Mein Brüderchen hat vom Womo auf einen Wohnwagen umgestellt (nach 20 Jahren Womo). Er ist mit seiner Entscheidung eigentlich sehr zufrieden. Es gibt nur ein deutliches Problem dabei. In den Monaten März / April und ggf. sogar noch im Mai, sind in Europa sehr viele Campingplätze noch geschlossen. Später im Jahr geht´s dann Ende September und in den Monaten Oktober und November wieder genauso. Dies schränkt die Reisemöglichkeiten zu diesen Zeiten deutlich ein und man muss seine Fahrt vorher intensiv planen und nach ganzjährigen CP´s ausrichten.

Tom

Gast am 21 Mai 2019 13:57:20

SailingNow hat geschrieben:20-30l Abwasser.... keine Batterie... das wirds schon schwierig. Um das alles zu Realisieren wird der Wohnwagen deutlich über 2,5t sein.


Das ist mittlerweile kein Problem mehr, das gibt’s im Autarkpaket als Zubehör.

Wir hatten es auch, aber nur das man unterwegs auch mal die Toilette nutzen, oder nen Kaffee kochen kann.

Ich denke mal das er auch nicht das autark stehen gemeint hat.

thomas56 am 21 Mai 2019 13:58:08

Gibt schon Wohnwagen, die besser ausgestattet sind, als manches Womo! --> Link

rkopka am 21 Mai 2019 14:11:45

Klare Argumente: Geld, Urlaubsart. Wowa ist immer billiger, selbst mit dem Zugfahrzeug, das man ja meist schon hat, bzw. anderweitig nutzt.
Die Urlaubsart ist das andere. Jeden Tag woanders - Womo. Länger an einem Platz - Wowa.

Auch viele Sportarten sind mit dem Womo eher unpraktisch auszuüben. Z.B. sind Tauchbasen nicht unbedingt immer auf einem CP, sondern teils in sehr engen Häfen, wo man schon mit dem PKW Probleme hat. Auch andere Hobbies, bei denen man ständig wo hinfahren muß, gehören dazu. Besonders wenn es dort eng oder steil wird. Oder man dort nicht parken kann mit dem Womo.
Wenn es z.B. genug Touren (für was auch immer) rund um einen CP gibt, kann man auch länger wo stehen bleiben.
Oder man paßt sich einfach an. D.h. mit dem Wowa alle paar Tage weiter und dann dort mit dem PKW herumfahren. Nicht ganz so beweglich im Ganzen, aber lokal umso mehr.

Ich bin da zwischen den Stühlen. Ich habe ein Womo, aber des öfteren muß ich deswegen einiges auslassen oder mich anpassen. Z.B. Tauchbasen nur bei oder auf CP suchen. Manche Städte nur mit PP, SP, CP außerhalb. Ich hab schon einige Orte wieder verlassen, weil ich einfach keinen Platz gefunden habe (teils auch schlecht vorbereitet). Dafür ist das Fahren und Halten mit Womo einfach viel angenehmer und freier.

RK

Bodimobil am 21 Mai 2019 14:14:10

thomas56 hat geschrieben:Gibt schon Wohnwagen, die besser ausgestattet sind, als manches Womo! --> Link

Selbst dieser Super Luxus Wohnwagen hat nur einen Grauwassertank von 32 Litern. Also maximal eine Übernachtung!

Gruß Andreas

Gast am 21 Mai 2019 14:39:11

Hallo Bernd

Anbei noch ein paar Argument warum wir wieder umgestiegen sind.

Man fährt gerne an einem Sonntag, damit man nicht ständig LKW überholen muss (Stress) und möchte dann auf einem Rastplatz für eine Pause, dann stehen da natürlich die LKW. :?
Wir haben da schon mal 4 oder mehr Versuche gebraucht um das Gespann irgendwo unterzubringen und manches Mal hatten wir einiges an Rangieren an de Backe um überhaupt wieder runterzukommen, die LKW nutzen ja jeden Platz auf Grund fehlender Kapazität. :?

Dann Stau auf der Autobahn wegen Unfall und die Umgehung führt dich quer durch die Walachei, mit langem Gespann kommt richtig Freude auf. :(

Als wir die Kiste auf dem Platz hatten, habe ich erstmal 2 Tage gebraucht zum Stressabbau.

Das ging selbst mit unserem letzten und 8,5m deutlich entspannter

rkopka am 21 Mai 2019 14:59:32

TomCamp hat geschrieben:Wir haben da schon mal 4 oder mehr Versuche gebraucht um das Gespann irgendwo unterzubringen und manches Mal hatten wir einiges an Rangieren an de Backe um überhaupt wieder runterzukommen, die LKW nutzen ja jeden Platz auf Grund fehlender Kapazität. :?

Das ist mir schon mit einem nicht so langen Womo am Fr nachmittag so gegangen (D). Alles war zugeparkt (von LKW), auch schön längs über alle PKW Plätze. Und das waren mehr als 4 Parkplätze bis wir einen Platz fanden.

RK

BennoBaer am 21 Mai 2019 15:02:45

Vorab vielen vielen Dank für die schnellen und guten Rückmeldungen !!!

Es ist wirklich schön und hilfreich so viele Impulse zu bekommen. !!! Würde mich freuen, falls die Diskussion noch etwas weiter geht.

Von der Länge ist der 8m Hymer ja nicht ohne, daher dachte ich es ist vom Fahren ungefähr identisch mit einem Gespann. So richtig einen Parkplatz bekomme ich in der Stadt mit einem 8m Teil ja nicht, oder sehe ich das falsch ? Fährt sich ein 8m WoMo einfacher als ein Gespann ?

Es ist einfach viel Geld. Das WoMo kostet ja 60 bis 80 TEUR mehr als der Wowa. In den Zeiten der ganzen Diesel genervte (Danke an Volkswagen!!!) fällt es mir schwer so viel Geld in ein WoMo zu stecken. Leider hat aktuell nur Mercedes die Assistensysteme und wann ein Ducato mit den entsprechenden Systemen rauskommt ist noch offen. Daher gibt es aktuell auch nicht so viele WoMo die das haben und der Preis ist entsprechend.

Herzliche Grüße
Bernd

mercurius46 am 21 Mai 2019 15:12:20

Hallo Bernd,

an Deiner Stelle würde ich mir das ganze Gerödel mit Womo und Wowa schenken! Europaweit nehmen derzeit die "Mobilhomes" massiv zu. Vorteil: Du reist mit PKW an, genießt die Infrastruktur eines Campingplatzes und fährst zum Schluss gelassen wieder nach Hause...

PS: Mit dem eingesparten Geld kannst Du dir zusätzlich die schönsten Fernreisen leisten!

rkopka am 21 Mai 2019 15:14:06

BennoBaer hat geschrieben:Von der Länge ist der 8m Hymer ja nicht ohne, daher dachte ich es ist vom Fahren ungefähr identisch mit einem Gespann. So richtig einen Parkplatz bekomme ich in der Stadt mit einem 8m Teil ja nicht, oder sehe ich das falsch ? Fährt sich ein 8m WoMo einfacher als ein Gespann ?

Viel einfacher. Mein Womo hat nur 6,7m, aber das ist kein Vergleich (IMHO). Wowa hat immer die Geschwindigkeitsbegrenzung (bevor er zu Schwingen beginnt). Rückwärts ist ein wenig schwierig. Man muß noch viel mehr vorausdenken, wo man wieder rauskommt.

Einen normalen Parkplatz wohl nicht. Zwei hintereinander am Einkaufszentrum geht meist. Oder man läßt das Heck über einen freien Bereich hängen. Manchmal gibts auch Plätze für Womos.

mercurius46 hat geschrieben:an Deiner Stelle würde ich mir das ganze Gerödel mit Womo und Wowa schenken! Europaweit nehmen derzeit die "Mobilhomes" massiv zu. Vorteil: Du reisst mit PKW an, genießt die Infrastruktur eines Campingplatzes und fährst zum Schluss gelassen wieder nach Hause...

Finanziell vermutlich das beste :-).

RK

hampshire am 21 Mai 2019 15:25:32

Hallo Bernd,
mit wie vielen Personen welchen Alters seid ihr denn unterwegs?

Wohnwagen:
+ potenziell mehr Platz
+ weniger Kosten
+ PKW am Urlaubsort nutzbar
+ kann man auch mal am Urlaubsort stehen lassen
- Höherer Platzbedarf als Gespann
- kaum freies Stehen erlaubt
- geringere Autarkie
- höhere Rüstzeiten bei jedem Losfahren
- geringere Spontaneität
- jahreszeitliche Einschränkung

Wegen höherer Beweglichkeit vor Ort und oben stehender Abwägung haben wir einen Kasten für 2 gekauft. So etwas wird Dir aber vermutlich viel zu eng sein.

Ein Womo (wenn nicht auf Reisebus-Basis) ist lauter und schlechter gefedert als ein X5, fährt aber naturgemäß stabiler als ein Gespann - insbesondere bei Seitenwind und beim unvorhergesehen nötigen Bremsen.

Gast am 21 Mai 2019 16:01:41

Hallo Bernd

Also mit den Preisen musst Du anders rechnen, vor allem wenn Du den Hymer ML mit einem WoWa von ca. 50000€ vergleichst.
Zum Hymer passt z.B. der KABE und da bist du bei dem kleinsten mit Tandemachse mit entsprechender Ausstattung locker bei weit über 80.000€

Mit Abgaswerten schlage ich mich gar nicht rum, das weiß kein Mensch was in 1-2 Jahren kommt und vielleicht brauchen wir dann ja einen neuen PKW wegen der CO2 Grenzwerte. :roll:

Wenn ich mir "nur" noch Gedanken machen soll über Eventualitäten in der Zukunft, die keiner voraussehen kann, sorry aber da macht mir das Leben kein Spass mehr. :?

Oder anders, man wird sehen was kommt, oder auch nicht.

macagi am 21 Mai 2019 18:23:37

BennoBaer hat geschrieben: Fährt sich ein 8m WoMo einfacher als ein Gespann ?


Ja, deutlich. Unser Womo hat zwar nur 7 m, aber die Länge merkt man swieso beim Fahren kaum. Nur bei Kurven hauptsächlich in der Stadt, und beim Parken.

Beim Wowa (wir haben beides) ist die Gespannlänge ca 13m, und der Wowa läuft unheimlich nach innen in Kurven. Ich bin viel mit Anhänger gefahren, aber so ein grosser Wowa ist dann noch ganz was Anderes. Ausserdem ist er breit, sehr breit. Das Womo ist 230 cm (plus Spiegel), der Wowa 250! Ich glaube aber, wenn man ihn nicht zu oft bewegt, dann geht es. Dann aber immer auf Campingplätzen. Allrad ist sehr gut und fast notwendig - wir haben einen Subaru Outback, X5 darf ja noch mehr ziehen. Selbst bei einer kleineren Steigung in einer feuchten Wiese bist du ohne Allrad aufgeschmissen.

Die Geräuschdämmung im Auto ist übrigens besser als im Womo.

Unterschiede gibt es übrigens auch beim Abstellen.
Womo: Motor aus, Gas an, vielleicht Stützen ausfahren (muss aber nicht sein), Füsse hoch, Bier raus. Entspannen.
Wowa: Motor aus, abkoppeln. Strom anschliessen, Stützen ausfahren, dann erst Gas auf, Füsse hoch, Bier raus. Entspannen.

Ich glaube wenn wir nicht mehr so viel Städtetouren machen und/oder nicht mehr arbeiten kommt das Womo weg weil viel teurer.

rkopka am 21 Mai 2019 18:52:35

macagi hat geschrieben:Allrad ist sehr gut und fast notwendig - wir haben einen Subaru Outback, X5 darf ja noch mehr ziehen. Selbst bei einer kleineren Steigung in einer feuchten Wiese bist du ohne Allrad aufgeschmissen.

Und möglichst nicht nur Allrad, sondern auch eine Geländeuntersetzung. Mit dem Wowa hatte wir einen Allrad (100PS Benziner ). An einer heftigen Steigung in einer Baustelle mit Schotterfahrbahn kam uns was entgegen, und ich mußte stehenbleiben. Das Anfahren ging nicht mehr. Nicht weil die Räder durchdrehen würden, sondern weil ich einfach die Leistung nicht über die Kupplung gebracht habe. Nach Rückwärtsfahrt und Abknicken war weniger Zug auf der AHK und der Winkel besser, da bin ich dann losgekommen. Die Kupplung hat noch Monate lang gestunken.

RK

SvensNIBI am 21 Mai 2019 20:32:25

Servus,
Wir hatten einen Adria Adora 573 PT. Letztes Jahr bestellt und im November geliefert. Auf der Jungfernfahrt an Ostern ist uns in einer Baustelle beim Rückstau voll einer hinten reingekracht. Totalschaden. Jetzt haben wir uns entschlossen ein Wohnmobil zu kaufen. Das Gespannfahren hat mich extrem genervt. 13m Länge sind schon nicht ohne und die 2.50m Breite ebenfalls nicht. Hab da schon meinen alten Bürstner in einer französichen Baustelle in einer zu eng gesteckten S Kurve gegen die Betonbegrenzung geschrubt.....!
Jetzt bekommen wir am Freitag unseren Niessman & Bischoff und freuen uns rießig. Erster Urlaub geht an Pfingsten nach Spanien und die Box ist bereits bestellt :D

Orsito am 21 Mai 2019 21:05:38

Hallo Bernd,

in einem Satz sprichst Du Deine fehlende Einschätzung eines Gespanns in England/Schottland an.

Solange Du die großen Überlandstrassen und Autobahnen nutzt, wirst Du keine Probleme haben. Die meisten Zufahrten zu den Campingplätzen sind ausreichend ausgebaut. Spätestens, wenn Du an Sehenswürdigkeiten einen Parkplatz suchst, wo Du nicht auf dem Campingplatz übernachten willst, wird es herausfordernd. Dann brauchst Du einen Busparkplatz. Wenn Du da parken darfst, dann mußt Du mit Parkplatzgebühren von 30 Pfund für zwei Stunden rechnen.

In UK heißen die nicht sesshaften Mitbürger Landfahrer. Die sind in UK nicht gerne gesehen. Es gibt eine große Anzahl an Schildern, die das Anhalten auf einem Parkplatz mit einem Gespann bereits verbieten. Da wo Du mit einem Wohnmobil, trotz Übernachtungsverbotschilder für eine Nacht geduldet wirst, kommt bei einem abgestellten Wohnwagen irgendeine Ordnungsbehörde und wird dann sehr unfreundlich. In UK heißt das echten Ärger.
Mit einem Wohnwagen solltest Du Dich mit der Mitgliedschaft bei einer der Camping Clubs interessieren. Ohne diese Mitgliedschaft fährst Du mit einem Wohnwagen nicht auf den Platz. Mit dem Wohnmobil brauchst Du keine Mitgliedschaft. Selbst in der britischen Hochsaison wurde ich noch nie danach gefragt und habe einen Platz bekommen.

Die echte Herausforderung sind in Schottland und Wales die Single Track Roads. Davon gibt es einige. Mit dem Wohnmobil kannst Du da schonmal 1km rückwärts fahren. Mit einem großen Wohnwagen ist der Spassfaktor dann sehr eingeschränkt und das, obwohl die Briten sehr rücksichtsvolle und zurückhaltende Autofahrer sind.
Wenn es keine Überlandstrasse ist und auch keine Single Track Road, dann ist die Strasse etwa 5m breit. Das reicht nicht für zwei Dicke. Einer muß auf den unbefestigten Seitenstreifen. Das ist da, wo die Stachelhecken beginnen. Wenn Du das dreimal machen musstest, dann wird der Luxuswohnwagen wenig luxeriöse Kratzer haben. Das wird auf jeden Fall teuer die wieder zu beseitigen.

Besuche auf dem nördlichen Teil der Insel Skye werden Dir auch verwehrt bleiben, Selbst die Durchfahrt durch Innenstädte wird zeitweilig eine Herausforderung. Bedenke, die Briten haben das Lenkrad woanders und fahren für unsere Begriffe auf der falschen Strassenseite. Für Dich bedeutet das, Du mußt spiegelverkehrt umdenken. Mit Wohnmobil ist das einfacher als mit Anhänger.

Mein persönliches Fazit für UK mit Gespann ist: Nur machen, wenn Du allen zuvor beschrieben Dingen eine besonders positive Lebenserfahrung abgewinnen kannst.

Gruß
Orsito

dieter2 am 21 Mai 2019 22:17:49

Jahrzehnte lang Womo,seit zwei Jahren Wohnwagen.

Der WW hat einen automatischen Mover,automatische e-Stützen,aut.Satantanne und Markise.
Ankommen,abkuppeln und mit Knopfdruck plazieren und auf Knopfdruck kommen die Stützen runter.
Batterie für Alles ist vorhanden.
Trotzdem wird er verkauft und wieder ein Womo angeschaft.
Den PKW haben wir fast nur fürs Einkaufen benutzt,das hatten wir vorher mit den Womo immer bei der Anfahrt erledigt.
Da wir fast nur auf CP stehen kann man zur Not auch mit den Womo einkaufen fahren.

Warum wieder Womo ?
Das fängt schon mit der Pause unterwegs an,aussteigen und in den kalten WW Pause machen,beim Womo dreh ich nur den Sitz
und habe es gemütlich warm.
Auf Parkplätze ist mit einen Gespann oft schwer Platz zu bekommen,selbst einfache Parkplätze sind mit LKW´s belegt.
Unser neues Womo hat nur 3,5 to,schnell und flexiebel
Ein großer Punkt ist auch 120 lt Frischwasser,auch warm,und 100 lt Abwasser,kein Eimer unterstellen.
Für uns wiegen die Womovorteile mehr wie die WW Vorteile.
Das Fahren selber war mit den WW kein Problem,100 kmh waren immer drinn,in Frankreich auch 110.

Grandeur am 21 Mai 2019 23:06:47

Hallo Bernd,
ich stelle mir das aus meiner Situation schwierig vor: Wohnanhänger weit entfernt vom Wohnort holen (Stuttgart), dann irgendwo versuchen den Anhänger zu beladen bei schwieriger Parksituation, dann mit dem Gespann durch die Stadt fahren bis zur Autobahn...
Mit dem 7m Wohnmobil gehts einfacher: mit Fahrzeug zur Halle, Wohnmobil abholen, beladen (geht gerade noch zu parken) und los gehts.

Am Urlaubsort habe ich noch nie ein Auto vermisst. Dazu hatte ich schon immer mein Rad und seit kurzem, um den Radius zu erweitern ein Moped (Pedelec) dabei, mit dem ich die Gegend erkunde. Mit dem Moped komme ich dann entspannt auch 80km und weiter.

Einen Wohnwagen würde ich nur in langen Urlauben, d.h. ab einer Woche nutzen oder ganzjährig auf einen Campingplatz stellen (Wochenenddomizil) und von dort evtl. zum Sommerurlaub abholen. Nur für den Sommerurlaub würde ich einen Wohnwagen ausschliesslich mieten. Sonst steht das Teil 49 Wochen rum.

Zum Wohnwagen ziehen, brauchst Du ein taugliches Zugfahrzeug mit Heckantrieb oder besser Allrad, möglichst Wandlerautomatik, Diesel,... klar wenn so ein Auto sowieso rumsteht.

Gruß Grandeur

Solofahrer am 21 Mai 2019 23:23:56

Wenn die Diesel-Sau erlegt ist, dann geht's wieder auf die Benziner los. Also davon würde ich mich nicht abschrecken lassen. Mit einem 8-Meter-Geschoss fährt man eh nicht mehr in die Innenstädte - ich zumindest nicht. 8)

Seit den 1970er Jahren fahre ich nun Reisemobile, nur einmal war ich abtrünnig. Und obwohl meine damalige Kombination aus Range Rover und 2,5-Meter "TEC No1" ein absolutes Reise-Wohnwagengespann war, war das kein Vergleich (oder gar Gewinn) gegenüber dem VW-Joker3 vorher. Klar war im TEC mehr Platz und es gab sogar einen Waschraum, aber "reisen" und das auf den kleinen Straßen und Wegen, die ich wegen der Landschaft so liebe, das war schon anders. — OK, heute habe ich einen Teilintegrierten von 6,36 Metern Länge und 3 Metern Höhe und sogar mehr Platz und Komfort als im damaligen TEC, aber über die Idee, wieder auf ein Reise(!)-Gespann umzusteigen, habe ich bis jetzt nur meinen Kopf schütteln können. Für Nahbereichserkundungen und -ausflüge nutze ich mein Falt-E-Bike oder einfach aus Bequemlichkeit den ÖPNV. - Und wenn ich das alles nicht mehr kann, dann bin ich wohl reif für Kreuzfahrten. :mrgreen:

Aber ich habe noch eine zweite Reise-Variante.
Meine 2014 verstorbene Frau und ich hatten ein weiteres Hobby: Wir sammeln(ten) Enten.
Nein, nicht die Tiere, sondern die genialen "Autos", die zwischen 1948 und 1990 gebaut wurden und von denen wir aus jeder Dekade eines hatten. Wenn wir damit zu nationalen und internationalen Treffen fuhren (aber nicht nur zu diesen Anlässen) hatten wir unseren speziell für die Citroen 2CV gebauten Trailer hinter dem Reisemobil und damit auch ein knapp 13 Meter langes Gespann. Selbst heute kommt es je nach Reiseziel und -zweck darauf an, ob ich ein 2CV-Beiboot mitnehme und dann auch mal länger in einer Region bleibe und von meinem gewählten Standort (ok, dann meistens ein CP) Ausflüge mit dem 2CV in die Umgebung mache. Auch das macht Spaß!
( :gruebel: ... stimmt, das wäre ja vielleicht doch eine gute Idee für eine Überwinterung im Süden Europas ...")

Aber wie so viele vor mir schrieben, es kommt ganz auf die persönlichen Reisegewohnheiten und Präferenzen an. Ich stehe i.d.R. gerne frei - das geht mit einem Gespann nicht; ich bin selten mehr als 2 Nächte an einem Ort, meistens nur eine Nacht; ich reise nur noch alleine und muss daher nur noch auf meine Bedürfnisse Rücksicht nehmen :wink:
Ich bin aber andererseits abends auch gerne gesellig und freue mich immer, nette und interessante Menschen kennenzulernen. Vielleicht trifft man sich ja mal irgendwo, ein Gläschen Rotwein habe ich immer übrig. ;D

Lancelot am 21 Mai 2019 23:38:23

Ganz starkes Statement, Axel ... :gut:
Ich bin dabei !
:ja:


Wir haben auch erst Womo, dann viele Jahre Wowa, jetzt seit 12 Jahren wieder Womo.
Derzeit bin ich überzeugt, daß für uns und unsere Reisegewohnheiten Womo idealer ist,
ob das "morgen" auch noch so ist ... :nixweiss:

BadHunter am 22 Mai 2019 13:39:13

Auch wenn ein Zugfahrzeug schon vorhanden ist, das würde ich in den Preis des Gespanns immer mit einrechnen, denn irgendwann wird ja auch mal ein neues Zugfahrzeug fällig... Das Abgasthema bleibt eigentlich auch, als Zugfahrzeug wäre ein Diesel wahrscheinlich auch sinnvoller, der Verbrauch eines Benziners dürfte mit einem solchen Wowa hintendran immens sein....

Ein Gespann ist wesentlich schwieriger zu rangieren, gerade bei einer Länge von 13 Metern, das kann unterwegs schonmal zu Problemen führen. Da bringt einem der Mover herzlich wenig, wenn es eng wird muss man dann evtl. den Wowa abhängen und separat rangieren wenn man vielleicht mal irgendwo umdrehen muss. Die Breite von Wowa und Womo bleibt ja auch annähernd gleich, manchmal sind Wowas sogar breiter als ein Womo, dann hat man in engen Straßen auch keinerlei Vorteil.

Um vor Ort mobil zu sein könnte man ja evtl. einen guten Roller in einer Heckgarage mitnehmen, zumindest wenn man zu zweit unterwegs ist. Wir haben, wenn es länger auf Tour geht, meist unser Motorrad auf Anhänger dabei, da muss man zwar auch manchmal mit Anhänger rangieren, aber der ist wesentlich kleiner und leichter zu rangieren, und im Extremfall (bisher einmal vorgekommen...) ist der auch schnell abgehängt, Womo umgedreht und dann Anhänger wieder dran.
Dazu kommt dann noch das schon genannte Thema der Wasser- und Abwasserkapazitäten... Bei unserem Concorde haben wir 230 l Frischwasser, das gleiche als Abwasserkapazität, da kommen wir zu zweit locker eine Woche, oft auch mehr, über die Runden.
Wenn wir uns mal länger irgendwo aufhalten bleiben Womo und Anhänger stehen und es geht mit Motorrad auf Erkundungstouren.
Selbst in Schweden stellt der Motorradanhänger bei einer Rundreise und ausschließlich Nutzung von Stell- bzw. Freistehplätzen kein Problem dar, der läuft eben so mit.

Da wir gerade später, wenn wir in Rente gehen werden, viel von Europa und der Welt sehen wollen, solange es geht, kommt ein Wowa für uns nicht in Frage, da wir so planen, dass wir immer nur maximal für ein paar Tage an einem Ort bleiben und dann weiterreisen wollen, und dann wird es sich nicht so oft auf Campingplätze gehen.

Klar, es kommt immer auf das gewünschte Reiseverhalten an, ob ein Womo oder ein Wowa mehr Sinn mach, für uns persönlich sind aber auch gerade die spontanen Wochenendtouren entscheidend.

macagi am 22 Mai 2019 14:31:33

BadHunter hat geschrieben:Zugfahrzeug wäre ein Diesel wahrscheinlich auch sinnvoller, der Verbrauch eines Benziners dürfte mit einem solchen Wowa hintendran immens sein....


Unser Outback ist ein Benziner. Verbauch mit 8m+ Wowa etwas über 11l/100km Benzin. Weiss nicht was die Diesel brauchen, habe schon höhere Werte gehört. Diesel ist also nicht zwingend.

An rkopa: Hat übrigens auch Geländeuntersetzung, und auch Automatik.

WomoToureu am 22 Mai 2019 18:17:37

Orsito hat geschrieben:Solange Du die großen Überlandstrassen und Autobahnen nutzt, wirst Du keine Probleme haben. Die meisten Zufahrten zu den Campingplätzen sind ausreichend ausgebaut. Spätestens, wenn Du an Sehenswürdigkeiten einen Parkplatz suchst, wo Du nicht auf dem Campingplatz übernachten willst, wird es herausfordernd.
Wir haben auch schon WW und WOMO gehabt, es kommt ganz auf die Nutzung an.

Wir sind vor wenigen Tagen in Spanien ( Nähe Alicante ) viele schmale Strassen gefahren, da möchte ich nicht mit einem WOWA unterwegs gewesen sein. Wenden, eng rangieren usw. alles kein Problem mit Wohnmobil. Verfahren ... schnell gewendet und zurück usw.

In unserer WOWA Zeit haben ( mussten ) wir alles entsprechend gestalten. Waren immer auf einem CP und haben Ausflüge mit dem PKW von dort unternommen, geht auch.

Auch ich sage deshalb - muss jeder selbst für sich entscheiden.

dieter2 am 22 Mai 2019 21:49:09

macagi hat geschrieben:Unser Outback ist ein Benziner. Verbauch mit 8m+ Wowa etwas über 11l/100km Benzin. Weiss nicht was die Diesel brauchen, habe schon höhere Werte gehört. Diesel ist also nicht zwingend.


Sehr sportlicher Verbrauch als Benziner,kaum zu glauben :roll:

Wir sind gerade aus Frankreich zurück, mit einen Ford Kuga Diesel 180 PS.
WW ein Dethleffs Nomad 510 ER ca.1650 kg.
Durchschnittsverbrauch laut Bordcomputer 12,9 lt Diesel.
Meistens auf der Autobahn mit ca.100 kmh

shorty am 22 Mai 2019 22:01:26

BadHunter hat geschrieben:
Klar, es kommt immer auf das gewünschte Reiseverhalten an, ob ein Womo oder ein Wowa mehr Sinn mach, für uns persönlich sind aber auch gerade die spontanen Wochenendtouren entscheidend.




Genau das ist der Punkt. Jeder hat andere Prioritäten. Nach 2 WW und drei Mobilen mussten wir aus familiären Gründen pausieren. Da wir aber ohne Campen nicht klar kamen haben wir uns als Übergangslösung einen Wohnwagen bestellt. Da unser letztes Mobil ein Phoenix war hatten wir recht klare Vorstellungen. So bestellten wir uns einen Wohnwagen den wir unterwegs wie ein Wohnmobil nutzen können . Das ist natürlich etwas anders aber für unserer derzeitiges Nutzungsverhalten perfekt. Es kommt immer auf die Ausstattung an. Wir heizen während der Fahrt warum denn auch nicht?
Frisch und Abwassertank im beheizten Boden
Aldewarmwasserheizung mit Fussbodenheizung
Rahmenfenster und Purschaumwände
Autark Paket incl. Ladebooster und Solar
Zuladung Wohnwagen 400 kg Zugwagen 600 kg

Unser Phoenix hatte natürlich andere Tankkapazitäten . Er war durch moderne Batterietechnik und viel Solar stromtechnisch unabhängig. Das alles benötigen wir mit dem Wohnwagen allerdings nicht weil uns jetzt eine Autarkie für die An und Abreise völlig ausreicht.



Wie Lancelot mal so schön geschrieben hatte…….alles hat seine Zeit.

Lancelot am 22 Mai 2019 22:26:16

shorty hat geschrieben: Wie Lancelot mal so schön geschrieben hatte…….alles hat seine Zeit.

Ja - schon !
Aber was hast Du jetzt ? Erzähl mal näheres .. :)

shorty am 22 Mai 2019 23:09:23



.....immer noch die " Übergangslösung ". Und dabei haben wir schon 3x Mal wieder in einem Phoenix gesessen.
Wenn wir irgendwann mal wieder am Wochenende loskommen sieht das vielleicht wieder anders aus. 8)
Aber bis dahin geniessen wir den wahnsinnigen Platz :mrgreen:

Grandeur am 22 Mai 2019 23:17:14

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Erstaunlich, dass der Outback so sparsam ist. Meine Kollegen, die vor ein paar Jahren Forester und Legacy Benziner im Außendienst gefahren sind, kamen nicht unter 10l/100km. Ich drücke Dir die Daumen, dass das CVT-Getriebe bei viel Hängerbetrieb lange hält.

Ich brauche mit dem Wohnmobil so ca. 10l/100km Diesel, 7m, 3,5to und Wandlerautomatik. Die früher gemieteten Fiat WoMos waren etwas sparsamer mit Handschaltung.

Gruß Grandeur

macagi am 23 Mai 2019 05:54:05

Grandeur hat geschrieben:Erstaunlich, dass der Outback so sparsam ist. Meine Kollegen, die vor ein paar Jahren Forester und Legacy Benziner im Außendienst gefahren sind, kamen nicht unter 10l/100km. Ich drücke Dir die Daumen, dass das CVT-Getriebe bei viel Hängerbetrieb lange hält.

Habe nicht viel Hängerbetrieb....
Ohne Hänger sehr abhängig vom Gasfuss bzw Fahrstil. Von 7 (Bummeln Autobahn) bis knapp 12l (Autobahn volle Pulle) alles drin. Zuhause rum eher um 9 herum, inkl Kurzstrecken. Wie gesagt, mit 8m WoWa bei 90-100 km/h das letzte Mal 11,2.

Lancelot am 23 Mai 2019 10:04:17

shorty hat geschrieben: .....immer noch die " Übergangslösung ". Und dabei haben wir schon 3x Mal wieder in einem Phoenix gesessen.

Sooo schlecht sieht der Übergang doch nicht aus .. :gut:
Klar : kein wirklicher Vergleich :D , aber bis irgendwann mal wieder - geht doch auch !

thomas56 am 23 Mai 2019 10:25:36

shorty hat geschrieben:Aber bis dahin geniessen wir den wahnsinnigen Platz :mrgreen:


Moin Shorty,

dann wirds wohl ein Liner werden? :D

shorty am 23 Mai 2019 12:26:26

:D :D ....mal abwarten.

Gast am 23 Mai 2019 13:28:31

Es gibt natürlich auch Wohnwagen mit Autarkeigenschaften :)

- 300mm Doppelboden, komplett beheizt
- Frischwassertank ca. 300 Liter
- Grauwassertank ca. 150 Liter
- 2 Stück AGM-Batterien 107Ah

--> Link
--> Link

Oder von Tischer
--> Link

bernierapido am 23 Mai 2019 14:20:46

Aus dem Grund haben wir uns für einen "Luxus-Wohnwagen" entschieden. Den haben wir jetzt 10 Jahre.
Wir haben einen Wohnsattelauflieger von Tischer (der die aber leider zur Zeit nicht baut, da er genug mit Aufsetzkabinen zu tun hat).
--> Link

Ansonsten gibt es den Dreamseeker von fifth-Wheel-Company, den einige Tischervertreter im Programm haben.
Konzessionierter Importeur ist Büschin Tuning bei Osnabrück.

In Lüneburg gibt es einen Händler/eine Werkstatt, wo es auch Sattelaufleigerwohnwagen (auch gebraucht) gibt, unter anderem den Dreamseeker.
Der Tischer und Dreamseeker haben den Vorteil, dass das Dach des Pick-Ups noch frei ist. Wir haben darauf ein Autodachzelt und sind dann auch im Urlaub mal für eine Wüstentour oder Bergtour unabhängig. Waren z.B. auf Korsika nur mit Autodachzelt. --> Link

bigben24 am 23 Mai 2019 14:42:56

WoWa oder WoMo - es kommt immer drauf an was man machen will. Wer lieber auf Cps steht und nur große Straßen befahren will, der sollte mit dem WoWa losfahren, wer dagegen flexibel Reisen möchte, gerne mal freisteht oder in Gegenden fährt wo die Straßen schmaler sind, der ist mit einem WoMo wohl besser bedient. Nach unseren beiden Reisen mit dem MoMo, kommt ein WoWa nicht in Frage, dann hätten wir nur die Hälfte gesehen.

Gruß

rkopka am 23 Mai 2019 14:51:40

bigben24 hat geschrieben:Wer lieber auf Cps steht und nur große Straßen befahren will, der sollte mit dem WoWa losfahren, wer dagegen flexibel Reisen möchte, gerne mal freisteht oder in Gegenden fährt wo die Straßen schmaler sind, der ist mit einem WoMo wohl besser bedient.

Und wer ganz kleine und steile Straßen fahren will, kommt wieder zum Wowa, weil er dann das Geländefahrzeug gleich davor einfach abkoppeln kann :-).

RK

Gast am 23 Mai 2019 15:28:05

Hallo Bernhard

Ich habe mir mal deine Seite angeschaut, das Gefährt schaut ja echt Klasse aus, gefällt mir ! :ja:

Ich kannte sie nur aus dem US Bereich aber, naja Amerikaner halt, konnte ich mich nie richtig damit anfreunden. :roll:
Vor 2 Jahren kam ein Dream Seeker auf den Platz in Renesse, der war Gesprächsthema Nr. 1 und da blieb jeder vor stehen. :eek:

Der Fahrer meinte das sich das "Gespann" bedingt durch den Auflagepunkt, wesentlich einfacher rangieren lässt, kannst Du das bestätigen. ?

Wenn wir mal wieder auf „WoWa“ umsteigen sollten wäre sowas zu überlegen, am besten noch mit Slide-out. :D

shorty am 23 Mai 2019 18:33:55

Ja die Sattel waren auch schon Thema bei uns.
Mit Büsching waren wir in Kontakt und am Verhandeln. Nach der Besichtigung von ein Paar Gebrauchten in Lüneburg haben wir wieder Abstand von FifthWeel uk genommen. Die sahen nach ein Paar Jahren wirklich traurig aus. Die nächste Adresse war Homar. Super nette Familie und Induvidualbau. Da bekommt man etwas für sein Geld. Die verbauen allerdings keine Alde. Variomobil und Tischer bauen keine Sattel mehr. Mal sehen 8)

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