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Starterbatterie voll laden trotz CBE DS300 Netzteil


Vermieterheini1 am 23 Mai 2019 07:57:44

Starterbatterie mit (zusätzlichem) 230V~ Netzteil ganz voll laden - trotz DS 300 Verteiler Modul von CBE
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In meinem Wohnmobil, das ich erst im zweiten Halbjahr 2019 erhalte,
soll das Ladegerät CB-522 von CEB, das CBE Verteilermodul DS 300 von CEB und eine 100 AH GEL Versorgungsbatterie eingebaut sein.
Der Fiat Ducato Maxi 295, 2,3L MultiJet II 150, Bj 2019 (erstens Halbjahr, also ohne AddBlue, Start-Stop-Automatik, usw.) soll eine GEL Starterbatterie haben.

Meine Informationen (bei 12V= Batterien) sind wie folgt:
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1. Ich habe kein - noch so teures - 230V~Ladenetzteil für Wohnmobile gefunden, das sowohl die Starterbatterie als auch die Versorgungsbatterie optimal voll läd. Unter "optimal voll läd" verstehe ich, dass man für jede Batterie getrennt den Typ (z.B. nass, GEL, AGM, usw.) und die optimale Ladekennlinie einstellen können müsste. So wie ich die technischen Daten, die Einbau-/Bedienungsanleitung und sonstigen Infos verstehe, wird immer nur eine Batterie (im Regelfall die Versorgungsbatterie) "richtig" geladen. Die zweite Batterie (im Regelfall die Starterbatterie) wird nur mit einem geringen Strom und nur mit einer "Erhaltungsspannung" geladen - wird also nie ganz voll geladen. Für die Starterbatterie gibt es auch kein - separat einstelbares - "Desulfatierungsprogramm", kein "Reaktivierungsprogramm" und kein "schonendes Laden nach Tiefenentladung". So was haben sowieso nur die besten 230V~Ladenetzteile.

2. Die Starterbatterie, angeschlossen am DS 300 Verteiler Modul von CBE wird bei Netzanschluss "begrenzt auf einen Erhaltungsladestrom von 2 A" geladen. Am DS 300 kann kein Batterietyp, keine Ladekennlinie, usw. eingestellt werden, also auch nicht separat für die Starterbatterie.

3. Das Ladegerät CB-522 von CEB hat nur einen einzigen Ausgang zum Anschluss von Batterien.
Wenn ich das richtig verstehe, hat der CB-522 kein "Desulfatierungsprogramm", kein "Reaktivierungsprogramm" und kein "schonendes Laden nach Tiefenentladung".
Eine Besonderheit ist der "Signalausgang". Ich vermute das ist ein vom +12V= Baterieanschluss entkoppelter +12V= Signalausgang, der nur dann Spannung hat, wenn 230V~ anliegen. Entkoppelt heist, dass +12V= Baterieanschluss und Signalausgang nicht einfach fest verbunden sind. Sonst würde auch bei am +12V= Baterieanschluss bei anliegender Fremdspannung (z.B. von einer Batterie) immer der Signalausgang Spannung haben.


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Meine Frage ist,
wie kann ich "mit 230V~" auch die Starterbatterie "optimal voll laden"
incl. "Desulfatierungsprogramm", "Reaktivierungsprogramm" und
"schonendes Laden nach Tiefenentladung")?
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Da es meines Wissens kein 230V~Ladenetzteil gibt, das zwei Battierien (mit gegebenefalls unterschiedlichem Typ) optimal voll laden kann,
ist meine Idee ein separates 230V~Ladenetzteil z.B. CTEK MXS 10 für das voll-Laden der Starterbatterie anzuschließen.
Doch wie?

Leider kann ich aus Platz- und Leitungsführungsgründen das separate/zusätzliche 230V~Ladenetzteil nicht direkt an die Starterbatterie anschließen, sondern muss die vorhandenen langen und dünnen 12V=Leitungen von der Starterbatterie zum CBE Verteilermodul DS 300 benutzen.
Ohne das CBE Verteilermodul DS 300 hätte ich keine Probleme!

Mein Problem ist, wie das separate/zusätzliche 230V~Ladenetzteil anschließen ohne die "Funktionen" des DS 300 (u.a. 12V= Kühlschrankbetrieb bei laufendem Motor) zu beeinträchtigen.

Ich würde mich über technische Informationen
und Vorschläge wie das separate/zusätzliche 230V~Ladenetzteil angeschlossen werden kann sehr freuen.

Vilen Dank WM

AndreasS am 23 Mai 2019 08:25:51

Moin,
geht es Dir beim "optimalen Laden" um die Ladekennlinie und das schonende Laden um die Batterielebensdauer zu verlängern,
oder soll die Batterie einfach immer "voll" sein?
Ich frage nur, weil ich in meinen 30 Jahren Wohnmobilerfahrung bisher noch keine Nachteile dadurch hatte, dass meine Starterbatterie nicht optimal / voll
geladen wurde...

Vermieterheini1 am 23 Mai 2019 08:53:15

Hallo AndreasS,
vielen Dank für deine Antwort und "Anregungen".
Mir geht es um beides.
Das Laden der Starterbatterie mit der für den Batterietyp optimalen Ladekennlinie und das besonders schonende Laden um die Batterielebensdauer zu verlängern
und die Starterbatterie soll zumindest "ab und zu" am 230V~Netz ganz voll geladen werden.

Mein Wohnmobil (das alte seit 1991) steht oft monatelang. Eine Solaranlage habe ich nicht.
Öfter zum Rangieren kurz hintereinander Starten am Campingplatz ohne danach länger zu fahren.
Langes Stehen und dann Starten in der Kälte.
All das sind Gründe die Starterbatterie "ab und zu" ganz voll zu laden.
Darüber hinaus wegen der langen "Ruhephasen" Desulfatierung, usw. .

Bodimobil am 23 Mai 2019 10:10:18

Wohnmobile sind zum fahren und nicht zum stehen da. Und dann benötigt man auch keine extra Technik. Wenn du aber öfters Monatelang stehst - dann bau die Batterie so lange aus und häng sie zu Hause an ein Ladegerät.
Mit Solar und Nebenladeausgang am Solarregler wird die Starterbatterie bei mir immer schonend voll gehalten.

Vermieterheini1 hat geschrieben:Der Fiat Ducato Maxi 295, 2,3L MultiJet II 150, Bj 2019 (erstens Halbjahr, also ohne AddBlue, Start-Stop-Automatik, usw.) soll eine GEL Starterbatterie haben.

Frage: Gel Batterie als Starterbatterie, gibt es so etwas? Ich dachte die GELs mögen hohe Ströme nicht.

Gruß Andreas

geralds am 23 Mai 2019 11:55:17

Bodimobil hat geschrieben:Wohnmobile sind zum fahren und nicht zum stehen da. Und dann benötigt man auch keine extra Technik. Wenn du aber öfters Monatelang stehst - dann bau die Batterie so lange aus und häng sie zu Hause an ein Ladegerät.
Gruß Andreas


Hallo,

Andreas hat schon recht, wenn das Womo regelmäßig benutzt wird, entsteht meist kein Problem. Wenn das Womo längere Zeit (z.B. über Winter) nicht verwendet wird, muss eine Lösung her. Sowohl die Starterbatterie wie auch die Aufbaubatterie entladen sich dann über die Selbstentladung und die Kleinverbraucher, die immer etwas Strom ziehen.
Zitat:
"Eine normal verwendete, voll geladene Batterie sulfatiert nicht blitzartig sondern nur dann wenn sie "ewig" steht und sich dabei langsam entlädt."

Das Thema wurde hier im Forum schon mehrfach diskutiert. Im Prinzip werden folgende Lösungen verwendet:
a) Batterien (Starter und Aufbau) ausbauen und zu Hause gelegentlich aufladen
b) Batterien (Starter und Aufbau) gelegentlich (so alle 4-6Wochen, je nach der stattfindenden Entladung) im Womo aufladen. Dabei kann es sinnvoll sein, Aufbau- und Starterbatterie jeweils mit einem eigenen Ladegerät aufzuladen. (Starterbatterie z.B. mit dem genannten CTEK)
c) Die Batterien dauerhaft laden.
- Das kann mit jeweils mit einem eigenen Ladegerät für jede Batterie erfolgen
- Das kann mit dem eingebauten Ladegerät erfolgen, wobei die Starterbatterie über die Mitladeeinrichtung "bei Laune" gehalten wird.
- Das kann über eine vorhandene Solaranlage erfolgen. Die Starterbatterie wird dabei über die Mitladeeinrichtung "bei Laune" gehalten oder falls vorhanden über einen am Solarregler separaten Ausgang.

Meine Erfahrung / Lösung seit weit über 20Jahren: Ich lade über eine vorhandene Solaranlage und die Starterbatterie wird über die Mitladeeinrichtung versorgt. Meine Starterbatterien halten so im Schnitt 6 Jahre. Damit bin ich zufrieden.
Da noch viel Aufwand zu treiben, um die Lebensdauer eventuell etwas zu erhöhen, lohnt sich meines Erachtens nicht. Nach wie vielen Jahren hat man da eine Batterie eingespart?

Gruß Gerald

Ps: Beim jetzigen Womo habe ich zur vorhandenen Diode im CBE Trenngerät eine Schottky-Diode parallel geschaltet, um den Spannungsabfall um ca. 0,4V zu reduzieren. Die Starterbatterie wird damit früher und besser über die Mitladeeinrichtung geladen.

geralds am 23 Mai 2019 12:25:42

Vermieterheini1 hat geschrieben:

Leider kann ich aus Platz- und Leitungsführungsgründen das separate/zusätzliche 230V~Ladenetzteil nicht direkt an die Starterbatterie anschließen, sondern muss die vorhandenen langen und dünnen 12V=Leitungen von der Starterbatterie zum CBE Verteilermodul DS 300 benutzen.


Du musst das zusätzliche Netzgerät entweder an die Starterbatterie anschließen oder z.B. an die Leitung von der Starterbatterie zum CBE Trennrelais. Das sind sicher Leitungen mit einem Querschnitt >=10mm² und reichen daher auch aus. Es gibt von CBE eigene Trenngeräte oder das Trenngerät ist im Verteilermodul eingebaut (neuere Ausführung).

Vermieterheini1 hat geschrieben:Mein Problem ist, wie das separate/zusätzliche 230V~Ladenetzteil anschließen ohne die "Funktionen" des DS 300 (u.a. 12V= Kühlschrankbetrieb bei laufendem Motor) zu beeinträchtigen.


Die Frage verstehe ich nicht. Was sollte da beeinträchtigt werden?

Gruß Gerald

Tinduck am 23 Mai 2019 14:42:44

Die Starterbatterie während der Standzeiten ‚optimal‘ zu laden ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Was meinst Du, wie die Lichtmaschine lädt? Die kennt auch keine Ladekennlinie, und das funktioniert in Millionen von PKWs seit Jahrzehnten so gut, dass Starterbatterien durchaus 5 bis 10 Jahre halten, wenn sie nicht misshandelt werden.

Die Tröpfelladung über den Nebenausgang von EBL oder Solarcontroller reicht völlig aus, um die Batterie bei Laune zu halten. Alles darüber hinaus kann man sicher machen, aber was hat man davon, wenn die Batterie dann ein halbes Jahr länger hält?

bis denn,

Uwe

andwein am 23 Mai 2019 15:47:54

Vermieterheini1 hat geschrieben:...soll das Ladegerät CB-522 von CEB, das CBE Verteilermodul DS 300 von CEB und eine 100 AH GEL Versorgungsbatterie eingebaut sein. Der Fiat Ducato Maxi 295, 2,3L MultiJet II 150, Bj 2019 soll eine GEL Starterbatterie haben.

Kurz und bündig: Solar aufs Dach, Regler mit 2 gleichberechtigten Ausgängen, Einstellung Gel. Damit sind alle angesprochenen Punkte besser erledigt als mit einem seperaten zusätzlichen 230V-Ladegerät. Solar wird an beiden Batterien dirkt angeschlossen, also nicht über den CBE-Solareingang.
Gruß Andreas

Bodimobil am 23 Mai 2019 16:32:21

Ich wiederhole mich noch einmal weil mich das interessiert und bisher keiner darauf eingegangen ist:
Vermieterheini1 hat geschrieben:Der Fiat Ducato Maxi 295, 2,3L MultiJet II 150, Bj 2019 (erstens Halbjahr, also ohne AddBlue, Start-Stop-Automatik, usw.) soll eine GEL Starterbatterie haben.


Frage: GEL Batterie als Starterbatterie, gibt es so etwas? Ich dachte die GELs mögen hohe Ströme nicht.

Gruß Andreas

geralds am 23 Mai 2019 17:05:15

Bodimobil hat geschrieben:Ich wiederhole mich noch einmal weil mich das interessiert und bisher keiner darauf eingegangen ist:
Frage: GEL Batterie als Starterbatterie, gibt es so etwas? Ich dachte die GELs mögen hohe Ströme nicht.

Gruß Andreas


Hallo Andreas,

ich kenne nur Nassbatterien oder AGM-Batterien als Starterbatterien. Eine Gel als Starterbatterie habe ich noch nie gesehen oder davon gehört.
Und ja, Gel-Batterien sind nicht in dem Umfang wie Nassbatterien oder AGM-Batterien für hohe Ströme geeignet.

Von daher denke ich, der TE irrt sich bei der Aussage, dass er eine Gel-Batterie als Starterbatterie hat (bekommt).

Gruß Gerald

backspin am 23 Mai 2019 17:07:10

Ich habe an die Starterbatterie das Anschlusskabel eines Ctek Ladegeräts fest montiert. Die Anschlussbuchse habe ich aus dem Batteriekasten heraus vor den Fahrersitz legen können. So kann ich bei Bedarf das ein kleines Ctek (5A) anstöpseln und die Starterbatterie laden.

thomas56 am 23 Mai 2019 18:09:23

" Fahrzeuge, mit hohem Energiebedarf Energie zu liefern. Sie bieten sichere Startkraft"
--> Link

Vermieterheini1 am 23 Mai 2019 19:42:05

Hallo Andreas und geralds,
vielen Dank für deinen Hinweis "GEL als Starterbatterie?".
Das mit der angeblichen GEL-Starterbatterie war die persönliche Antwort auf meine Frage bei einer Fiat ProfessionalVertragswerkstatt !
Auf deine Hinweis hin habe ich heute noch einmal bei der gleichen Fiat Professional Vertragswerkstatt nachgefragt.
Die Antwort diesmal: Starterbatterie KEIN GEL!

Vermieterheini1 am 23 Mai 2019 20:00:57

Hallo Gerald
meinst du mit CBE Trenngerät (in deinem Ps:) das "Automatische Batterietrenngerät MOD. CSB 40-S P, siehe
--> Link?

Bei mir ist das CBE DS 300 eingebaut.
Deine Idee mit der Schottky-Diode anstelle einer üblichen Silizium-Diode finde ich wegen dem weniger als halb so hohem Spannungsabfall in Durchlassrichtung sehr gut.
Das Problem ist, dass ich für den CBE DS 300 keinen Schaltplan bekommen / finden konnte.
Ich weis also nicht ob beim CBE DS 300 eine Schottky-Diode sinnvoll eingesetzt werden kann
und wo diese eingelötet werden muss.

Viele Grüße WM

geralds am 24 Mai 2019 01:52:40

Vermieterheini1 hat geschrieben:Hallo Gerald
meinst du mit CBE Trenngerät (in deinem Ps:) das "Automatische Batterietrenngerät MOD. CSB 40-S P, siehe
--> Link?

Bei mir ist das CBE DS 300 eingebaut.

Viele Grüße WM


Hallo,

das DS 300 kenne ich leider auch nicht. Bei mir ist ein anderes Verteilermodul eingebaut.
Bei mir ist das Trenngerät "SB-150" von CBE eingebaut.
Eine Prinzipschaltbild mit Anschlussbelegung vom DS 300 habe ich jedoch. Wenn Du mir Deine E-Mail Adresse per Kurznachricht mitteilst kann ich Dir das Dokument schicken.

Gruß Gerald

Vermieterheini1 am 24 Mai 2019 07:33:35

Hallo Gerald,
bei meinem alten Wohnmobil dem Hymermobil B644, Bj 1989 bekam man in der Bedienungsanleitung einen ordentlichen Schaltplan / Stromlaufplan.


Mit dem von Hymer eingebauten Ladenetzteil (1989 noch mit Trafo) wurde nur der Wohnteilakku geladen.
Inzwischen der dritte Akku 100 Ah Blei nass.
Zwei "Einschalt"-Relais bei laufendem Motor über D+ für 12V= Kühlschrank und Akkuladung vom Wohnteilakku.

Um auch die Starterbatterie mit 230V~ schonend aber voll und mit Desulfatierungsprogramm laden zu können, habe ich ein CTEK MXS 5.0 eingebaut und direkt an die Starterbatterie angeschlossen. Die Ladezeit spielt bei mir keine Rolle.

So ist es optimal:
Jede Batterie (richtig müsste es Akku heisen!) hat ihr eigenes optimales Akku-Ladenetzteil.
"Einschalt"-Relais bei laufendem Motor über D+ für 12V= Kühlschrank und Akkuladung vom Wohnteilakku.
Da kommt sich "nichts in die Quere".
Einfach, betriebssicher, zuverlässlich, übersichtlich, einfach prüfbar und reparabel, alles da was man braucht.

Aber heutzutage sind die Wohnmobilhersteller zu geizig die D+ Leitung zu legen.
Auch im Zeitalter von CAN-Bus gibt es D+ und Schaltplus - über einen passenden CAN-Bus -Adapter, der meistens wegen dem Autoradio, Navi und Rückfahrkamera sowieso schon da (im Armaturenbrett) ist.
Auch bei den 12V= Leitungsquerschnitten wird gespart wo es nur geht.
Dafür Protz-Ladenetzteile.
Möglichst - wie ich selber gesehen habe - ab Werk - entgegen der Montageanweisung - völlig unnötigerweise so montiert, dass die Belüftung maximal behindert wird.
Montageanweisung Abstand oben min. 100 mm
Montiert Abstand oben 10 mm, obwohl man das problemlos 100 mm tiefer hätte anschrauben können!

Grüße WM

Vermieterheini1 am 24 Mai 2019 07:54:57


Vermieterheini1 am 24 Mai 2019 08:03:24

Bild

<a href="https://www.wohnmobilforum.de"><img src="https://www.wohnmobilforum.de/bilderdienst/wohnmobile/Stromlaufplan-Hymermobil-B644-Bj-1989_87195_73a7.tif" alt="" /></a>

Vermieterheini1 am 27 Mai 2019 08:37:16

Hallo Gerald,

Vermieterheini1 hat geschrieben:
Mein Problem ist, wie das separate/zusätzliche 230V~Ladenetzteil anschließen ohne die "Funktionen" des DS 300 (u.a. 12V= Kühlschrankbetrieb bei laufendem Motor) zu beeinträchtigen
Gerald: Die Frage verstehe ich nicht. Was sollte da beeinträchtigt werden?

Ich sehe da erste Probleme mit den Funktionen und der Verschaltung des CBE Verteilermodul DS300.
Ich muss ausdrücklich betonen, das das das Nachfolgende meine Schußfolgerungen und Vermutungen aufgrund der Infos sind, die ich im Internet über das CBE Verteilermodul DS300 gefunden habe. Ein Schaltplan vom DS 300 würde Klarheit bzw. Gewissheit verschaffen.
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Wenn (bei nicht laufendem Motor) das Akku-Ladegerät CTEK MXS 10 (wo auch immer) an die Starterbatterie angeschlossen ist,
erhöht sich die Sannung an dem +B1-Anschluss vom DS 300 auf einen Wert wie bei laufendem Motor.
Das DS 300 schaltet dann den 12V= Kühlschrank-Relais und das Relais zur Ladung der Verbraucherbaterie +B2.

Das Problem des 12V= Kühlschrank-Relais ist nicht so schwerwiegend,
denn der AES-Absorberkühlschrank sollte bei anliegendem 230V~ trotzdem auf 230V~Betieb schalten bzw. bleiben.

Viel ernster ist das Problem, dass zur Starterbatterie (Blei nass) die Verbraucherbaterie (GEL) parallelgeschaltet wird.
Also zwei unterschiedliche Batterietypen.
Zusätzlich wird die Sache noch problematischer, da dadurch das Ladegerät CB-522 von CEB und das Akku-Ladegerät CTEK MXS 10 im Ladebetrieb parallel geschaltet werden. Das CB-522 soll laut Gebrauchsanweisung zwischen "Blei nass" und GEL umschaltbar sein. Das CTEK MXS 10 soll den Batterietyp automatisch erkennen.

Frage 1:
----------
Wie verhalten sich die beiden Akkuladegeräte, wenn die Batteriespannung (Mix als zwei Akkus!) durch das andere im Ladebetrieb angeschlossene Akkuladegeräte "verfälscht" wird?

Frage 2:
----------
Welche Spannungen liegen an den beiden Akkus an?
Es müsste die gleiche Spannung sein, als "Gemisch" aus den beiden "gegeneinander arbeitenden" Akkuladegeräten.
D.h. der eine Akkutyp bekommt eine zu hohe Spannung,
der andere Akkutyp bekommt eine zu niedrige Spannung.

Viele Grüße WM

geralds am 27 Mai 2019 09:42:09

Vermieterheini1 hat geschrieben:
Wenn (bei nicht laufendem Motor) das Akku-Ladegerät CTEK MXS 10 (wo auch immer) an die Starterbatterie angeschlossen ist,
erhöht sich die Sannung an dem +B1-Anschluss vom DS 300 auf einen Wert wie bei laufendem Motor.
Das DS 300 schaltet dann den 12V= Kühlschrank-Relais und das Relais zur Ladung der Verbraucherbaterie +B2.


Ich kenne das DS 300 zwar nicht im Detail, aber so wie ich das Schlüsselsymbol deute, schaltet das 70A Relais nicht wenn D+ fehlt.
So ist es zumindest auch bei meinem Verteilermodul.

Vermieterheini1 hat geschrieben:Das Problem des 12V= Kühlschrank-Relais ist nicht so schwerwiegend,
denn der AES-Absorberkühlschrank sollte bei anliegendem 230V~ trotzdem auf 230V~Betieb schalten bzw. bleiben.


Der Küli schaltet sich doch nicht automatischen ein. Also Küli einfach ausschalten.

Vermieterheini1 hat geschrieben:Viel ernster ist das Problem, dass zur Starterbatterie (Blei nass) die Verbraucherbaterie (GEL) parallelgeschaltet wird.
Also zwei unterschiedliche Batterietypen.


Ist kein Problem. Blei und GEL vertragen sich gut.
Lediglich der Schritt 1 - Desulphation - des CTEK mag die GEL nicht. Wenn das 70A Relais ohne D+ nicht schaltet, ist das aber auch kein Problem.

Bei mir ist es sogar so, dass die Mitladefunktion nur arbeitet, wenn das Anzeigepult eingeschaltet ist. Wenn nicht, sind Aufbau- und Starterbatterie getrennt.
Aber selbst wenn die Mitladefunktion aktiv sein sollte, ist das kein Problem da durch die Diode kein Strom von der Starterbatterie zur Aufbaubatterie fließt.

Sollte ich mit meinen Vermutungen recht haben, ergeben sich keine Probleme durch die beiden Ladegeräte.

Viele Grüße
Gerald

geralds am 27 Mai 2019 10:01:39

Hallo Vermieterheini1,

schau mal auf Seite 16 "ELECTRONIC BATTERY SEPARATOR" der Beschreibung die ich Dir geschickt habe.

Gruß Gerald

Vermieterheini1 am 30 Mai 2019 12:14:38

Zur Info

Mein altes Hymermobil B644 hatte ich seit 1898. Ist jetzt verkauft.
Stromlaufplan im Handbuch, alles zugänglich.
Hier kenne ich die gesamte 12V= Elektrotechnik und deren Abhängigkeiten und Wechselwirkungen ganz genau!

Neues Wohnmobil Hersteller La Strada Marke Avanti EB gekauft Mitte Februar 2019
Auslieferung derzeit für ca. Mitte August 2019 angekündigt.

La Strada Stromlaufplan - ist Betriebsgeheimnis!
Welche Geräte in dem Kastenwagen sind, den ich bekomme, sieht man erst wenn er da ist.
Das was ich im Wohnmobilforum geschrieben habe Netzteil CEB CB 522, Verteilerblock CEB DS 300, Display CEB CP 180, Versorgungsbatterie GEL ist das was der Wohnmobilhändler gesagt hat.
Ohne Schaltpläne, ohne Stromlaufplan, usw. kann ich nur aufgrund der sehr spärlichen Infos aus dem Internet Vermuten und Schlussfolgern!
Oft sind bei den Infos aus dem Internet andere Geräte beteiligt, was meine Vermutungen und Schlussfolgerungen sehr erschwert.

rkopka am 30 Mai 2019 12:52:56

Vermieterheini1 hat geschrieben:Mein altes Hymermobil B644 hatte ich seit 1898. Ist jetzt verkauft.

An ein Museum :-) ? War wohl das erste motorisierte Wohnmobil.

Welche Geräte in dem Kastenwagen sind, den ich bekomme, sieht man erst wenn er da ist.

Dann hat ein Spekulieren vorher wenig Sinn. Vor allem, wenn du bis dahin anscheinend nichts ändern kannst. Vielleicht wartest du es erstmal ab und überlegst dann weiter.

RK

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