|
Hallo zusammen, wie so viele hat auch mich das Thema "Van Life" gepackt. Damit ich nicht blind ins verderben laufe, möchte ich euch gerne von meinem Vorhaben berichten, in der Hoffnung dass ich den ein oder anderen Tipp bekomme. :-) Zu meiner aktuellen Situation: Ich bin 29, im IT-Umfeld tätig, verdiene gut und zahle für meine Mietwohnung im Norden Deutschlands ca. 900€ im Monat all-inkl. (Miete, NK, Internet, DSL etc.). Für mein Auto zahle ich all-inkl. nochmals ca. 1.000€ (Sprit, Versicherung, Wertverlust etc.) im Monat. Nunja, ich möchte solche Summen nicht mehr "rausschmeißen" und ich möchte mehr Aktivitäten (Wandern, Surfen etc.) in meinem Leben haben, sprich: Ich will mehr leben! Hinzu kommt, dass ich bereits heute viel mit dem Auto unterwegs bin, da Freunde und Verwandte woanders wohnen und ein spontaner Besuch häufig am Schlafplatz scheitert. Ich will also mehr Flexibilität! Ich bin gerade zudem dabei mich beruflich zu verändern. Meinen Job habe ich gekündigt und einen neuen bereits angenommen. Hierfür muss ich 250km weiter ins Landesinnere ziehen. Schon jetzt merke ich, bei der Wohnungssuche, dass ich das städtische Mietsleben eigentlich gar nicht mehr will. Mein Vorhaben: Ich möchte in einen Kastenwagen (max. 6m, Fiat-Basis) ziehen der zugleich Wohnung und Auto ersetzt. Mir scheint dies die beste Lösung und flexibelste zu sein. Alles andere wäre im Alltag zu klobig. Derzeit favorisiere ich einen aktuellen - Knaus BoxStar 600, - einen Adria Twin Supreme 600, - einen La Strada Avanti, - oder aber einen Karmann Dexter 595, jeweils nicht älter als 3 Jahre. In der Woche würde ich "im grünen Umland stehen" und normal zur Arbeit fahren. Im 60km entfernten Nachbarort kann ich auf dem Hof eines Bekannten meine Batterien aufladen, sofern die zwingend notwendige Solaranlage nicht gegen meinen Verbrauch ankommt. Dort kann ich auch für wenige Euro ein einzelnes Zimmer mit "Notfallbett" und Kleiderschrank anmieten, meine Wäsche waschen und mich melden. Frischwasser sollte auch möglich sein. Wenn es nicht sein muss, dann würde ich mir die Fahrerei unter der Woche allerdings sparen. Toilette und Grauwasser würde ich beim ganzjährig geöffneten Campingplatz um die Ecke entsorgen. Am Wochenende würde ich dann zu meiner Familie oder Freunden fahren. Ich rechne mit ca. 3.000 bis 4.000km pro Monat an Fahrleistung. Aktuell sind es bereits 2.500km pro Monat. Das einzigen Punkte die mich aktuell noch abhalten sind a) die Finanzierung der 35.000-50.000€ für einen Kastenwagen b) die Winterfestigkeit Ich habe noch finanziellen Puffer, daher sollte ich a) klären können. Bei der Winterfestigkeit bin ich aber mir nicht ganz sicher ob die Kastenwagen dies so einfach wegstecken. Kältebrückenfrei wird sicher keiner zu 100% sein. Der hohe Gasverbrauch (2-3 Flaschen pro Woche) in den wenigen Winterwochen wäre hingegen völlig okay. Ebenso eine zusätzliche Isolierung für das Heck und zur Fahrerkabine hin. Folgende Fragen ergeben sich noch: - Wäre eine Dieselheizung ggü Gas zu bevorzugen? - Sind die genannten Modelle grundsätzlich für mein Vorhaben geeignet? - Ist es plausibel wenn ich mit einem Wertverlust von 200-250€ pro Monat ausgehe? - Ist es plausibel wenn ich von Reparatur- und Wartungsosten von 100€ im Monat ausgehe? - Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Kauf? Diesen Herbst ein Auslaufmodell oder Anfang 2020 besser ein neues Euro 6 Temp Modell? - Tipps für die Finanzierung? Neu oder Gebrauchtfahrzeug? - Ehemaliges Mietfahrzeug: Go oder NoGo? Gibt es sonst noch irgendetwas was ich noch nicht bedacht habe? Alternativvorschläge für geeignete Fahrzeuge (auch ältere!) sind natürlich willkommen! :-) Viele Grüße 12qm Hi, das sieht doch bisher schon sehr durchdacht aus :ja: Ich kann Dir zum Thema Kastenwagen nicht so wirklich Tipps geben, kenne nur von Bekannten die Situation, dass die aktuell extrem gefragt sind und aufgrund der Nachfrage der Wertverlust sich sicher in Grenzen hält - die Kosten von KFZ und Miete gegengerechnet, dürfte das Fahrzeug sicher günstiger sein, und mit einer guten Solaranlage wird Dein Stromverbrauch zumindest teilweise gedeckt werden können. Mit einem Campingplatz um die Ecke, hast Du ja alle Möglichkeiten - selbst wenn Du unter der Woche dort mal eine Nacht stehst, alles wieder aufzufüllen und spülen, Geschirr, Wasser, Abwasser, WC, Strom - das wird insgesamt immer noch günstiger sein, wie die Kosten bisher - meist besteht auch dort, die Möglichkeit zu waschen, daher auch eine "Option / Alternative" zu Deinem Bekannten. In Sachen Isolierung kann man sehr viel tun, der Markt ist groß, zudem gibt es auch individuelle Lösungen - z.B. Beisel Schutzdachbau, so dass Du mit 3 Gasflaschen im Winter bestimmt gut klar kommst, die werden ja z.B. in jedem Hornbach inzwischen vertrieben, zu einigen anderen Möglichkeiten in Deutschland. Cooles, spannendes Projekt, bin gespannt auf weitere Berichte und Erfahrungen 8) Überdenke mal deine Zahlen die du genannt hast. Bei 3-4000 Km im Monat wird der Wertverlust sicher nicht bei 250€ bleiben die Kosten auch nicht.. Hast du Erfahrung mit Camping ? Bevor du dich in ein solches Abenteuer stürzt miete dir doch einen der genannten Camper aber nicht nur für 8 Tage sondern für vier Wochen und auch nicht im Sommer sondern im November-Dezember wenn du auf den wenigen QM in dem Auto sitzen musst denn es ist draussen kalt,nass neblig oder sogar Schnee. Bevor du 50 k € investierst und nach 6 Monaten willst du die Karre nur noch los haben. Da kann ich meinem Vorschreiber nur recht geben.Viele solcher "Projekte" sind gründlich schief gegangen,ein Kastenwagen kann nie ein Ersatz für eine richtige Wohnung sein,schon gar nicht im Winter.Das würde ich nicht mal mit meinem Womo machen,wäre mir einfach zu eng,da fällt einem schnell "die Decke auf den Kopf". Stehen im grünen Umland ist auch nicht so einfach,es ist ein Unterschied zwischen nur übernachten oder es mir bei schönem Wetter draussen gemütlich machen,das ist nicht gerne gesehen.In diesem Moment kommen die Kosten für den CP noch hinzu,im Winter die Abhängigkeit vom Gasnachschub.Das Auto braucht isolierte Tanks damit Dir weder Frisch-noch Abwasser einfrieren.Ich rate von solchen Projekten ab,vor allem wenn soch ein Fahrzeug finanziert werden muß. Gruß Bernd
Das stimmt, viele solche Projekte sind gescheitert, aber viele gehen auch gut. Ich behaupte mal, dass neben den technischen Voraussetzungen auch die persönliche Einstellung zu dem Projekt ihren Anteil hat. Es gibt Lebenskünstler, die sowas in einem unbeheizten Kombi schaffen, nur die findet man hier nicht im Forum! :D Den Vorschlag, so ein Fahrzeug mal 4 Wochen zu mieten, kann ich nur unterstreichen. So von Mitte November bis Mitte Dezember, da sind auch die Mieten günstig. Die Zahlen zu Wertverlust und Reparaturen erscheinen mir sehr optimistisch. Das Experiment klappt sicher in einem winterfesten Wohnmobil mit Alde Heizung, nicht im Kastenwagen. Einer Einzelperson sollte darin nicht die Decke auf den Kopf fallen wenn eine vernünftige Größe gewählt wird. Zum Ausprobieren würde ich ein Fahrzeug wählen was auch älter als drei Jahre ist. Der Wertverlust hält sich in engen Grenzen. Deshalb würde ich auch auf das teure Mieten verzichten. Bei den bisherigen Kosten für Wohnung und KFZ dürfte diese Version wesentlich günstiger ausgehen. Wenn es nicht gefällt kann man immer eine neue Wohnung suchen und das Womo lässt sich gut verkaufen. G.G.
Das dürfte sehr von der jeweiligen Persönlichkeit und dem (Arbeits-)Umfeld abhängen. Wenn man den Tag über arbeitet und zuhause nur noch etwas fernsieht und dann schlafen geht oder am Abend um die Häuser zieht oder Sport macht, wird man die Wohnung kaum mehr nutzen als ein Womo und auch nicht mehr brauchen. Außerdem meint er, am WE viel zu Freunden und Familie zu fahren, dann ist das Womo in der Zeit nur noch Schlafplatz. Wenn man z.B. im Womo auch arbeitet und immer drin ist, sieht die Sache sicher anders aus. Die Leidensfähigkeit ist sicher auch ein Punkt. Ich war noch nicht Wintercampen, aber gerade die Feuchtigkeit und klamme Klamotten, die kaum noch trocken werden, weil man ja nichts draußen trocknen kann, stelle ich mir schon unangenehm vor. RK Richtig. Jder mensch ist anders. Wenn Dir der Wunsch nach Minimalismus wichtig ist, dann mache es. Dein Risiko ist denke ich eher gering. Du hast einen Job, kannst immer noch eine Mietwohnung suchen... Ich würde es in Deiner Stelle einfach mal ausprobieren. Ich würde auch nicht unbedingt mieten. Ganz einfach weil die Miete dermassen hoch sind, dass man es sich überlegen muss. Ersetze Dein Auto durch den Kastenwagen, so kannst Du diesen auch später, wenn Du wieder eine Mietwonung willst und dir das Van-Leben nicht passt, dieses nutzen und auch Deine Freizeit damit verbringen. In dem Fall ersetzt dir der Kastenwagen das Auto. So zu Leben ist nicht jedermanns Sache und deshalb gilt es auf sein eigenes Herz zu hören. Wer nichts wagt und nie etwas ausprobiert bereut es evtl irgendwann. Die meisten bereuen nicht, wenn etwas schief läuft, die meisten Menschen bereuen es, etwas nicht getan zu haben was einem Spaß machen könnte. Ich rate auch in Foren zu gehen die sich mit dem Thema Van-Life intensiv auseinandersetzen. Viele Grüße und viel Erfolg Claus 3-4 tkm pro Monat, da ist das Fahrzeug nach 5-6 Jahren am Ende. Zum darin Leben benötigst du etwas mehr als Standardausstattung, insbesondere bei der Batterietechnik. 50k Euro halte ich für so ein Projekt für zu wenig! Ich halte das Konzept so nicht für machbar, insbesondere wegen der hohen Kilometerleistung. Gruß Andreas
Eine Dieselheizung mach sicher Sinn, wenn man im Kasten wohnt, da man nur darauf achten muss, dass genügend Diesel im Tank ist. Im Winter, bei extremen Minusgraden, kommst du u.U. nicht nach, die Flaschen zu tauschen. Du kannst natürlich noch auf einen Gastank umbauen, dann bist du ähnlich flexibel, da es LPG an den meisten Tankstellen gibt. Was die Eignung der genannten Modelle betrifft würde ich sagen, der "La Strada" bedingt ja, alle anderen eher nicht. Wintertaugliche Kawas findest du am ehesten bei den kleinen Ausbauern wie CS-Reisemobile, Bresler Mobile oder HRZ Reisemobile. Da du ohnehin bereit bist gebraucht zu kaufen, wäre das eine Überlegung wert. Achte auch darauf, dass sich die gesamte Bordtechnik und die Wassertanks (einschließlich Abwasser) im beheizten Bereich (Doppelboden) befindet. Bei den meisten Modellen die du genannt ist ist das nicht der Fall...! Wenn du den Kasten vorwiegend alleine nutzt, würde ich zudem über ein Modell mit Hubbett nachdenken, da du ja entweder darin wohnst oder schläfst, aber selten beides zur gleichen Zeit... ;D Das hat den Vorteil, dass der Platz im Wohnraum (Bad, Wohnen, Kochen) auf 5,5 bis 6,0 m massiv davon profitiert. Oft haben diese Grundrisse auch noch eine feste, separate Dusche, was sicher in einem Womo, das als Wohnsitz dient, kein Nachteil ist.... Gruß Roman Den Begriff "Doppelboden" habe ich im Zusammenhang mit Kastenwagen irgendwie noch nie gehört. Anyway, es gibt auch Kastenwagen, die den winterfesten Abwassertank unterm Fahrzeug haben. Konkret fällt mir da der "Hymer Grand Canyon S" ein. Dort ist der Tank mit einem Siebdruckholzkasten verkleidet. Dieser wiederum wird mit warmer Luft aus der Diesel-Standheizung befeuert. Das klingt für mich elegant. Welche anderen Fahrzeuge das auch so lösen, weiß ich leider nicht. Der "Grand Canyon" wird vermutlich außerhalb Deines Budgets sein. Spannend, dein Projekt! Ich hatte gerade gestern Besuch einer Freundin, die seit etwa 10 Jahren, seit der Pensionierung, nur im Womo lebt, keine Wohnung mehr hat, nur eine Adresse bei Freunden. Natürlich wurde ausgiebigst über das Thema diskutiert, sie ist immer noch sehr glücklich mit ihrer Entscheidung, kann sich nichts anderes vorstellen. Inzwischen hat sie sich von einem integrierten Womo verkleinert und fährt einen Nissan mit Tischer-Kabine. Ganz wichtig ist ihr die Isolierung, da sie im Winter teilweise auch in Deutscnland ist, und da stößt ein Kastenwagen an seine Grenzen. Bei der Dieselheizung muss man an den hohen Stromverbrauch denken! Ich wünsch dir viel Glück, versuch es! LGElfie
einige La Stradas haben Doppelboden, z.B. der Avanti C und der EB. Allerdings ist der Abwassertank unterm Fahrzeug (isoliert und elektrisch beheizbar)
So richtig sportlich wird das eigentlich erst ab Anfang Januar. Ulli
Ja stimmt, dann ist es meist kälter. Trockene Kälte allein finde ich gar nicht sooo schlimm, übler sind Regen und Nebel im November, wenn die kalte Feuchtigkeit durch alle Ritzen kriecht und die Klamotten klamm werden! :D Sorry, mal hart ausgedrückt: Für mich sind das Hirngespinste bar jeder Realität die dann auch noch durch Finanzierung verwirklicht werden sollen,bei reeller Betrachtung erledigt sich das von selbst. Gruß Bernd Von Finanzierung hat er ja nix geschrieben soweit ich verstanden habe. Für Unterhaltung und Wertverlust würd ich mal knapp verdoppeln. Und 2-3 tsd für Extras. Und was spricht dagegen es zu versuchen. Es wird keine Immobilie verkauft, den Wagen verkaufen und wieder zurück steht nichts im Wege (Möbel evtl.). Spannend und eine super Lebenserfahrung würde es auf jeden Fall. Bin gespannt ob und wie es bei Dir weitergeht. Gruß Micha
So lernt man immer wieder dazu, das ist einer Vorteile von Foren.... :wink: Gruß Roman
Es geht alles,und noch härter :ja: --> Link Hallo, erstmal vielen lieben Dank für euren ganzen Input! Wie vermutet ist aus jeder Richtung etwas dabei. Ich nehme die Punkte nun einmal mit auf und feile weiter an meinem Konzept. Dass ein Leben im Kastenwagen auch im Winter möglich ist zeigt z.B. das Projekt "Vannomaden" von Kathi und Paul. Sie wohn(t)en zu zweit drei (?) Jahre in einem Pössl! Das ZDF-Interview dazu ist sehr sehenswert! Zur Winterthematik noch: Sollte es im Winter mal wirklich zu kalt werden, so steht mir ja noch das Notfallbett in meinem beheizten Zimmer zur Verfügung und der Kastenwagen könnte dann über Nacht auf dem Hof in einer Scheune untergestellt werden. Also, ich bleibe weiter am Ball und halte euch auf dem Laufenden! Viele Grüße 12qm
Doch hat er,lies mal genau durch. Gruß Bernd
Ich fürchte das es in Deutschland nicht nur wenige Winterwochen sind und richtig vernünftig isoliert sind Kastenwagen nicht. Die sind zwar wie z.B. unser 6,5 m lang aber ich verstehe nicht wo da das Problem ist. Als Wertverlust musst Du schon > 500 € / Monat annehmen. Ich sehe auch viele weitere Punkte, so das Diebstahlrisiko sowohl des gesamten Fahrzeugs als auch nur des Inhalt....... So oder so viel Spaß bei Deiner Planung und möglichen Ausführung, lass Dich nicht von dem "Werbefilm" beeindrucken, der Alltag sind normalerweise ganz anders aus. Es sei denn Du arbeitest ausschließlich im Fahrzeug ( wie auch wir ) dann sieht das anders aus.
Das wären immerhin €6000 im Jahr. Oder er ist selbst bei €60.000 nach 10 Jahren nichts mehr wert. Finde ich etwas übertrieben. Man weiß nicht, wie sehr der Wagen bei dieser Nutzung leidet oder wie die Nachfrage in 10 Jahren ist. Aber so schlecht ? Derzeit ist (bei gutem Zustand) der Wertverlust nach dem ersten Jahr nur sehr gering. Nebenbei ist (nach Beschreibung) immer ein Auto nötig. Und das hat nach 10 Jahren kaum noch einen Wert, also z.B. auch mind. €2000/Jahr. RK
Gemäß TE Angabe will er ca. 50 tsd km im Jahr fahren, in 10 Jahren wären das 500.000 km wieviel soll das Wohnmobil, wenn es überhaupt diese Kilometerleistung schafft denn noch wert sein ? Moin! Wertverlust wird immer überbewertet m.M.n.. Ich weiß nur nicht, ob der finanzielle Aspekt der Ersparniss so gravierend sein wird. Aktuell hat der TE ja ca.1900€ Fixkosten im Monat. Ohne die Finanzierung kommt man bei aktuell 520€ Spritkosten(1,30€p.l./4000 km pro Monat/10l pro 100km mal angenommen),Versicherung/Steuer/Rücklagen Wartung Reparaturen auf durchaus ca.1000€ pro Monat Minimum. Sind jetzt 900€ unter aktuellen Ausgaben, aber es fehlt ja noch die Finanzierung fürs Kfz. Irgendwie auch inkonsequent, wenn man sich dann ins beheizte Zimmer zurückzieht, wenns mal dicker kommt. Evtl.kleinere Wohnung an der neuen Arbeitstelle und nen Kawa als einziges Kfz ? Und sicherlich geht alles, aber bei vielen kommt dann doch die Ernüchterung nach der romantischen Verklärtheit. Und dieser "Van-life"-Trend ist m.M.n.genau die romantische Verklärtheit einer Freiheit, die es m.M.n.nicht mehr gibt und geben wird. Aber es lässt sich damit aktuell richtig Kohle machen. Sonnigen weiterhin. Uwe
Sehe ich eigentlich auch so. Und je mehr das machen, umso schwieriger wird es und umso mehr Regelungen wird es dagegen geben die dann alle Womo-Fahrer betreffen. Müllentsorgung etc
Glaub' ich nicht - die Zahl der Mobil-Wohner wird sich im pro mille - Bereich bewegen, was soll da an Müll zu entsorgen sein? Jeder Supermarkt, jede Tankstelle hat Müllbehälter, wo soll hier ein Problem sein? Die paar Hanseln fallen in der Riesenmenge heutzutage gar nicht mehr auf. Warum muß immer gleich so negativ alles diffamiert werden - fragt Kart L. ? Die Leute die auf den CP im Wohnwagen leben werden immer mehr. Warum nicht auch im Womo ?
Seh ich eher als guten Kompromiss statt als Inkonsequenz bei seinen Bedürfnissen... Er will eben nicht so nen Brummer wie Du sondern was Handlicheres und für die "Notzeiten" gibts dann ein Zimmerchen. Das ist ja nicht nur für Winterkälte wichtig sondern auch für ungeplante Ausfälle. Muß halt jeder für sich entscheiden.
Stimmt. Aber bei dem Rest von den vielen kommen vielleicht die glücklichsten Jahre. Wäre auch schade die wegen den ewigen Unkenrufern zu verpassen. Gruß Micha Moin Karl L.! Das mit dem Müll kam von meinem Nachfolger. So ganz unrecht hat er ja wohl nicht, wenn man hier im Forum in diversen Trööts liest. An den Hotspots ist die Infrastruktur teilweise schon an bzw.über der Belastungsgrenze. Und der "Normalsterbliche" kann nicht unterscheiden zwischen Dauer- und Teilzeitbewohnern bei Womos. Eine gewisse Ignoranz von Regeln, Gesetzen und das Anwenden von Halbwissen etc.eines kleinen Teils ALLER Womobesitzer fällt halt auf den großen Rest, der versucht nach besten Wissen, die Belastungen für "Normalsterblichen" möglichst gering zu halten. Sonnigen weiterhin. Uwe
Da stimm ich dem Lagerfeld absolut zu. Und die wenigen tummeln sich ganz bestimmt nicht an den Hotspots. Gruß Micha Seine Idee ist ja auch nicht neu --> Link Wenn man jung ist kann man es ruhig mal versuchen. Viel Glück :D
wenn die Rechnung so verwendet wird, 900 € übrig sind, davon 500€ für Wertverlust/Finanzierung verwendet, spart er 400 € und hat genau das was er möchte - mehr Spaß am Leben, weil er ja priorisiert mehr Freizeitaktivität möchte = mehr Lebensqualität - somit muss er dafür nicht mehr bezahlen = alles gut und prima :lol: Naja volley, wenns denn so aufgeht,ist ja schön und gut und es wäre dem TE zu wünschen. Meine Rechnung ist ja auch seeeehr einfach und entbehrt jeder Vollständigkeit aller Wägbarkeiten und Unwägbarkeiten. Schaun wa mal, wie sich die Dinge beim TE entwickeln und ob das Vorhaben (fast) ohne Kompromisse durch geführt werden kann. Sonnigen weiterhin. Uwe Vielleicht wegen der besseren Winterfestigkeit einen Gedanken an einen kurzen TI verschwenden? Wobei die Tanks da bei den meisten Modellen immer noch ein Problem darstellen. Bei tiefen Temperaturen zieht so ein Kawa mit schlechter Isolierung alle 2 Tage ne 11-Kg-Flasche Gas durch, da würd ich dann eher auf Dieselheizung gehen. Oder eben was hochwertigeres gebraucht kaufen. Die Stangenware taugt meiner Meinung nach nicht, um darin zu leben, da dürfte auch an der Inneneinrichtung nach einiger Zeit alles auseinander fallen, die Fzg. sind von der Lebensdauer her für 4-6 Wochen Nutzung im Jahr ausgelegt! Die überwältigende Mehrheit der im-Mobil-Leber dürfte sich im Winter in den Süden verkrümeln, das macht vieles einfacher. bis denn, Uwe Meiner Meinung nach wäre ne Dieselheizung in Verbindung mit Lithium-Batterien sowie genügend Solar eine gute Basis. Generell ich mir erst die folgende Frage stellen: Wieviel Tage möchte/kann ich frei stehen. In der Regel wird es nach 3-5 Tagen sowieso knapp mit Entsorgung Wasser, Toilette, Versorgung Wasser Danach kommt dann, was brauche ich dafür, für eine Technik Und dann noch die Frage: Wo möchte ich stehen: Ich stelle gerade fest, dass für Fahrzeuge über 3,5 to es zu großen Einschränkungen kommen kann. Weil es oft an den schönen Plätzen Durchfahrtverbotsschilder gibt. Dafür hat man bei mehr Zuladung wieder den Vorteil, dass man mehr mitnehmen kann. Die Frage ist dann auch immer, wieviel brauche ich wirklich. Das kann man nicht verallgemeinern. Ich treffe Urlauber die haben viel mehr dabei als ich, obwohl ich mich deutlich länger im Womo aufhalte. Wer minimalistisch lebt, braucht auch nicht so viele Klamotten. Denn wenn man eh nach 5 Tagen seine Vorräte auffüllen muss, kann man auch mal einen Waschtag einlegen. Hallo 12 qm, Deine Idee finde ich toll! Voraussetzung ist, dass Du auch alleine mit Dir zurecht kommst. Wenn Du ständig Menschen um Dich herum brauchst, dann wirst Du mit Deiner Idee scheitern! In keinem Fall würde ich ein neues Fahrzeug kaufen, sondern den Markt der Gebrauchtwagen beobachten. Für die ersten Jahre wirst Du mit einem Fahrzeug der 6-mtr.-Klasse mehr als glücklich werden - egal, welcher Hersteller. Und solange Du im Winter eine Ausweichmöglichkeit für Deine Unterbringung hast und den Kasten trocken abstellen kannst, dann kann Dir nichts passieren... Lass' Dich nicht irritieren! Mach's!
Naja, irritieren will ihn ja keiner. Es ist halt nur ne relativ umfassende Betrachtung seines Vorhabens aus verschiedenen Blickwinkel und Sichtweisen. Und "Mach's"(verschiedene Projekte,etc.) ist im Freundes- und Bekanntenkreis eben die letzten Jahre/Jahrzehnte sehr oft deutlich "nach hinten los gegangen". Und es wird immer noch an den Folgen teilweise deutlich geknabbert. Was beim TE ja nicht passieren muß . Sonnigen weiterhin. Uwe 12qm, Ich will Deine Zahlen nochmal aufgreifen. :) Das mit der Finanzierung habe ich noch nicht verstanden, Du schreibst Du hast noch Luft. Außerdem, verkaufst Du Dein Auto und nimmst das Geld fürs Womo ? Was passiert mit Deinen jetzigen Möbeln/Geräten aus der Wohnung ? Das ist alles ein wenig unklar denn es ist ja so gut wie bares Geld. Bei >40000 km Fahrleistung im Jahr sind das nach 7 Jahren fast 300000 km. Da würde ich das Ende langsam nahekommen sehen, kann auch länger halten (AT-Motor kostet mit Einbau 5-7 tsd.). Kundendienst und Reparaturen fallen bei der Fahrleistung ja mind. jährlich auch an, rechne ich mal 200 €/Monat. Was Du am Anfang sparst zahlst Du später mit Alterung mehr. Wenn Du 40000 € Kaufpreis rechnest für den Wagen, egal ob Kawa oder TI, dann hast Du da >450 €/Monat Wertverlust über 7 Jahre. Was er am Ende noch wert ist laß ich mal außen vor. Wertverlust, Versicherung, Steuer usw. hattest Du aber bei den 1000 € für Dein Auto auch schon eingerechnet, mußt Du mal gegnüberstellen. Mit allem würde ich den reinen Unterhalt deswegen nicht unter 700-800 € im Monat sehen. Größere Reparaturen können gern mal 2tsd. extra werden. Deine km fährst Du ja jetzt mit dem Auto auch, mußt eben die Differenz der Verbräuche (Womo 10 l) rechnen. Strom, Gas, Stellplatz ect. fürn Kawa kommen hinzu. Du solltest nochmal genau detailliert Deine jetzigen Lebenskosten und die erwarteten fürn Kawa rechnen. Ich würde mal (ohne Finanzierung) 800 €/Monat nur fürn Kawa (6-7 Jahre) rechnen. Mit Finanzierung eben 400 € mehr. Strom, Gas, Stellplatz, Umbauten ect. fürn Kawa kommen hinzu. Und deine monatl. km-Leistung reißt eben extrem rein. Ich denke wenn Du das beginnst und nach einer Zeit wieder beendest/verkaufst weil es Dir nicht zusagt hast Du nicht viel verloren. Aber eine Riesenerfahrung gewonnen. Und wenn es Dir Spaß macht und Du bleibst lange dabei dann wars ein Volltreffer. Gruß Micha
Bernd, erklär doch mal genauer, vielleicht hilft es dem TE ja bei der Entscheidung. Gruß Micha Wenn Du den gesamten Threat gelesen hättest wüßtest Du das Deine Frage bereits in meinem Beitrag vom 31.5. beantwortet wurde,kannst Du da alles nachlesen. Gruß Bernd Moin Loide! Interessant wäre ja jetzt mal ne Meinungsäußerung des TE zu unseren geistigen Ergüßen. Sonnigen weiterhin. Uwe Ps Oder ist das mal wieder die aktuell typische Unart, nach Beantworten von Fragen etc.einfach "zu verschwinden". Bernd sorry, hatte Deinen zweiten Beitrag überlesen. Gruß Micha |
Anzeige
|