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WoMO Deutschland nach Neuseeland Verschiffung


Reisehut am 31 Mai 2019 06:01:08

Hallo in die Runde,

hat jemand von Euch in den letzten Jahren (2015-2019) einmal ein WoMo von Deutschland oder den Niederlanden nach Neuseeland verschifft?

Wir verstehen den ganzen Zoll Prozess, sind hier aber auf einen Erfahrungsberich bzw. eine Empfehlung fuer ein Transportunternehmen aus.

Vielen Dank und liebe Gruesse
Ingo und Bine

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sammy116 am 31 Mai 2019 08:57:31

Hallo Bine u. Ingo,
wir haben uns 2017 intensive mit der Verschiffung unseres WoMo nach Neuseeland beschäftigt, da wir unseren Sohn mit seiner Fam. besuchen wollen.
Das beste Angebot mit der meisten Erfahrung für dieses Vorhaben ist "Sea Bridge",
das Fahrzeug wird per Auto- Frachter zum Zielhafen gebracht.
Sie fahren ca. 2-3 mal im Monat und ist ca. 6-7 Wochen später in Neuseeland.
Die Kosten waren für unseren Bus ca. 5500.- einfach, er ist 8mx2,30mx2,60m - 7,5t

Das größte Problem stellte sich für uns in Form der Vorschriften für die Sauberkeit des WoMo,
es muss Innen und Außen, absolut frei von Schmutz und evtl. Samen etc. sein.
Entspricht es denen nicht, wird es in Neuseeland nicht vom Zoll freigegeben,
Bei Buchung bekommt man von Sea Bridge eine Liste dafür.

Das Mobil darf voll ausgerüstet verschifft werden, muss aber Blick leer sein, heißt alles muss weggeräumt sein.

Wenn ihr noch fragen habt schreibt mir,
Helmut

Reisehut am 03 Jun 2019 22:37:27

Hallo Helmut,

vielen lieben Dank fuer Deine Antwort.

Es es ist gut zu hoeren, dass Ihr mit Seabridge gute Erfahrungen gemacht habt und auch die Angabe von den Kosten hilft bei der Planung.

Der Tipp mit dem ordnetlich putzen ist auch Gold wert!

Alles Gute
Ingo und Bine

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Matariki am 06 Jul 2019 14:19:39

Hallo Ingo und Biene,
wir haben das 2017 mit Seabridge gemacht und es hat alles wunderbar geklappt. Außer dem Seetransport gibt es allerdings noch ein paar weitere Dinge zu berücksichtigen, die Ihr benötigt:
- Transportversicherung (über seabridge)
- lokale Kfz.-Versicherung (Kontakt über seabridge)
- carnet des passages (ADAC)
- evtl. Touristenvisum
- lokale Gebühren für Spediteur / Hafen in D & NZ
- lokaler "Mini-TÜV" in NZ
- wenns geht: self containment certicate
- evtl. Gas-Adapter

Außerdem lassen sich die Termine für Seetransport und Flug selten auf den Tage genau abstimmen, so dass noch ein paar Tage in Auckland mit eingeplant werden müssen.
Das Ganze erfordert dann eben doch einen gewissen Aufwand und lohnt die Kosten und Mühe meines Erachtens erst wenn Ihr mindestens 2 Monate in NZ bleiben wollt - sonst ist trotz der irren Preise ein gemietetes WoMo vorzuziehen. Wir haben es auf 100 Tage gebracht, und es hätten gut und gerne noch ein paar mehr sein können. Bei HRZ Reisemobile findet ihr bei den Reiseberichten einen Link zu unserem Reiseblock dazu.

Da NZ zu den Ländern gehört, die im Augenblick von Touristen regelrecht überschwemmt werden, würde ich die Reise denn auch bald machen - die Restriktionen werden immer mehr und die Orte immer voller ...
Also lieber heute als morgen!

Ich hoffe, das hilft Euch bei der Entscheidungsfindung erst mal weiter
Viele Grüße
Wolfgang

ebi1 am 07 Jul 2019 13:49:27

Ich würde die Transportversicherung auf keinen Fall über Seabridge machen. Woanders hab ich für die gleiche "Leistung" weniger als die Hälfte bezahlt.

Solofahrer am 07 Jul 2019 18:00:36

ebi1 hat geschrieben:Ich würde die Transportversicherung auf keinen Fall über Seabridge machen. Woanders hab ich für die gleiche "Leistung" weniger als die Hälfte bezahlt.

Dann nenne doch bitte auch das "woanders" :!:

ebi1 am 08 Jul 2019 12:56:37

Solofahrer hat geschrieben:Dann nenne doch bitte auch das "woanders" :!:


Aber gerne doch... Woanders = überall.

Wo ich versichere, hab ich in einem anderen Beitrag aber auch schon mal genannt, macht aber nichts: --> Link / Herr Adam

Seabridge an sich ist ja keine Versicherung, womöglich makeln sie auch. Da ich leidenschaftlicher Kaufmann bin, würde ich es aber anders machen. Ich würde die Kohle direkt einstreichen und im unwahrscheinlichen Fall, dass mal ein Pott mit Mobil untergeht, halt die Erstattung leisten.

Man hört, Seabridge hat 10.000x verschifft. Hin und zurück kostet ein Billigmobil ca. 1.000€, Seabridge verlangt etwas unter 1% je Richtung. Das wären dann 10.000.000 auf der Habenseite? Wie oft ist ein Schiff samt Mobil untergegangen. Nur so ne Überlegung...

Ich habe 0,4% je Transport bezahlt.

Grüße
Ebi

Fritz1 am 03 Nov 2020 22:08:09

ebi1 hat geschrieben:Ich würde die Transportversicherung auf keinen Fall über Seabridge machen. Woanders hab ich für die gleiche "Leistung" weniger als die Hälfte bezahlt.



Es ist zwar nicht mehr so ganz aktuell und im Moment wegen Corona vermutlich sowieso nicht. Trotzdem meine Anmerkung.

Ich habe die Versicherung immer (4x verschifft, mit Rückweg also 8X) selber in die Hand genommen, Hamburger Versicherungsmakler für Seeversicherung übers Internet gefunden.

Verschiffung mit Seabridge 2x Nordamerika ohne jegliches Problem. 1x Australien, 1x Neuseeland und dann weiter nach Australien selber organisiert. Auch ohne Problem. Ist aber schon 15 Jahre her, Sauberkeit war damals auch ein wichtiges Thema. Naturholz auch so ein Thema. Asbestfreie Bremsbeläge und Kupplungsbeläge aber noch nicht auf der Liste der Behörden.

Gruß

Fritz

ebi1 am 06 Nov 2020 09:36:58

Hab es schon mehrfach geschrieben, hier aber noch nicht...

Transportversicherung zahlt man 0,4% und kann sie bei jedem Makler ums Eck machen. Seabridge ist ja auch nur ein Makler. Es gibt keinen Grund, deutlich mehr zu bezahlen. Sieht Seabridge anders, aber die bekommen die Kohle ja auch. :D

Fritz1 am 06 Nov 2020 22:08:10

ebi1 hat geschrieben:Hab es schon mehrfach geschrieben, hier aber noch nicht...

Transportversicherung zahlt man 0,4% und kann sie bei jedem Makler ums Eck machen. Seabridge ist ja auch nur ein Makler. Es gibt keinen Grund, deutlich mehr zu bezahlen. Sieht Seabridge anders, aber die bekommen die Kohle ja auch. :D


Die Prämienhöhe ist ja ok.

Was den Makler ums Eck angeht, habe ich gewisse Zweifel bezüglich der Fachkompetenz. Gut, der kann sich (und wird sich) dann auch erkundigen, aber stell dem mal die Frage wie es sich denn bei oder mit "Havarie Grosse" verhält. Ob der sich da auskennt?

Gruß

Fritz

ebi1 am 07 Nov 2020 09:35:46

Fritz1 hat geschrieben:
Die Prämienhöhe ist ja ok.

Was den Makler ums Eck angeht, habe ich gewisse Zweifel bezüglich der Fachkompetenz. Gut, der kann sich (und wird sich) dann auch erkundigen, aber stell dem mal die Frage wie es sich denn bei oder mit "Havarie Grosse" verhält. Ob der sich da auskennt?

Gruß

Fritz


Fritz, um das Formular auszufüllen, braucht man keine Kompetenz, ein begabter Schimpanse bekommt das auch geregelt. Ich habe meinen Haus-und-Hof-Versicherer angerufen. Der wollte von mir nur das Kennzeichen und die Summe, die ich versichert haben möchte, wissen. Den Rest hat er gemacht. Ich bin Mehrfachverschiffer, hab das aber immer so geregelt. Bin zu faul zu schauen, was Seabridge gerade aufruft, es waren aber mal 1%. 0,4 ist halt weniger als die Hälfte, und das für ein einseitiges Formular mit Adresse, Kennzeichen und Fahrzeugwert? Es sind alles nur Makler, keiner hat ne eigene Versicherung so nebenbei. Also wird nur ein banaler Antrag ausgefüllt.

Grüße
Ebi

P.S. Der Makler kannte sich aus, so schwer ist das ja nun auch wieder nicht.

Fritz1 am 09 Nov 2020 23:12:01

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Mir ging und geht es mit meinem Hinweis nur darum auf das doch recht komplizierte Versicherungsrecht im Bereich der Seefahrt aufmerksam zu machen. Du meinst Du hast Dein Fahrzeug gut versichert und wenn Du ganz viel Pech hast bekommst Du bei einem "Seeunfall" kein Geld raus für Dein beschädigtes Auto sondern musst noch Deinen Beitrag für die Bergung des Schiffes und damit für die Rettung Deines WoMo`s zahlen. Das geht aus dem Formular des Nachbarmaklers vermutlich nicht hervor.

Gruß

Fritz

ebi1 am 10 Nov 2020 07:26:39

Das Formular ist dasselbe. Die Denkweise "ich zahle mehr, also bin ich besser versichert" trifft nicht zu. Wenn ich Seabridge wäre, würde ich überhaupt keine Versicherung abschließen und das Geld kassieren. Und alle 20 Jahre zahle ich halt mal einen Schaden. Das rechnet sich, wenn man Stückzahlen verschifft, natürlich locker. Anders macht es ne Versicherung ja auch nicht. Warum dann überhaupt eine Versicherung im Hintergrund, wenn die Zahlen, die man hört, stimmen? 10.000x Einnahmen, und ob überhaupt schon mal was zu zahlen war, ist fraglich. Die Sichtweise für den, der sein Mobil aufs Schiff bringt, ist natürlich anders.

Gegen Seabridge hab ich nichts. Das sind Pioniere, die in manchen Bereichen wirklich kompetent sind, und die schon sehr viele Mobile verschifft haben. Ein paar Schwachpunkte habe ich am eigenen Leib aber mitbekommen, deshalb bin ich da etwas reservierter als Leute, die den Background (zum Glück) nicht haben.

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