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Über die Isle of Arran zur Isle of Mull Schottland 1, 2


Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 14:28:20

Hallo,
nun mal wieder ein Bericht von mir von unserer Schottlandreise 2019.
Er handelt überwiegend von der Isle of Arran und der Isle of Mull,
aber auch von den Highlights: der Inseln Iona und der Vulkaninsel Staffa.

aber das dauert noch etwas.

Zuerst geht es los in England.
Da wir ja in die Gegend von Dumfries wollten befuhren wir die A66 und wollten etwas die Füße vertreten.
Also Blinker recht raus und die erste positive Überraschung lag bald vor uns: Barnard Castle.
über eine Brücke von 1569 geht es über die Burg in eine reizende kleine Stadt mit viel Flair.








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Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 14:41:57

Die kleine Stadt ist sehr gut belebt und an vielen Teilen noch etwas pitoresk.






Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 14:45:49

Hier gibt es auch Läden, die wir von der Küste her kennen.
Wie ähnlich wir uns doch sind.


Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 14:51:57




Der alte Butter - Market



über eine Fußgängerbrücke ging es über den Fluß zurück zum Womo.


Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 15:16:41

Bei unserer nächsten Station habe ich schon unzählige Fotos gemacht.
Es ist einfach schön zu sehen wie sich die Farben verändern, vor allem wenn das letze Sonnenlicht auf die Mauern fällt.

Caerlaverock Castle hat von Schattenspielen viel zu bieten.

Wikipedia: Caerlaverock Castle ist eine gut erhaltene Burgruine in der Region Dumfries and Galloway in Schottland.
Sie liegt ungefähr 13 Kilometer südöstlich von Dumfries an der B725.

Der Grundstein für die Burg wurde um 1270 gelegt. Sie ist die einzige dreieckige Wasserburg in Schottland.
An der nördlichen Ecke befindet sich das Torhaus, das aus einem Doppelturm besteht.
Die Burg ist komplett von einem wassergefüllten Graben umgeben und wurde nicht,
wie viele andere Burgen, auf einem Felsen errichtet.










Mit ihren imposanten Mauern ist die Burg der Inbegriff von mittelalterlicher Stärke. Von den Doppeltürmen des Torhauses aus konnte der einzige Zugang hervorragend bewacht werden. Auf den mächtigen Wehrtürmen fanden Bogenschützen und Katapulte Platz. Rund um das Gewässer wurden großzügige Wallanlagen aufgeschichtet, welche die Angreifer erst einmal zu Fuß überwinden mussten. Dabei konnten sie aber von den Bogenschützen sehr gut anvisiert und bekämpft werden.



Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 15:25:58






Durch ihre Nähe zur englischen Grenze spielte die Burg eine wichtige Rolle in den damaligen Grenzkonflikten. Im Mittelalter diente sie dem Schutz des Handels und der Verkehrswege über die Flüsse Nith und Solway.



Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 15:42:50

Weiter ging es durch eine schöne Landschaft entlang des Mündungsgebietes des River Nith
zur Sweetheart Abbey.

Wikipedia:Die Abtei am Ufer des Pow Burn wurde von Dervorguilla of Galloway , der Tochter von Alan, Lord of Galloway ,
in Erinnerung an ihren Ehemann John de Balliol, gegründet .
Nach seinem Tod behielt sie sein einbalsamiertes Herz, das in einem Sarg aus Elfenbein und Silber enthalten war,
für den Rest ihres Lebens bei sich und es wurde neben ihr begraben, als sie starb.
Entsprechend dieser Verehrung ihres verstorbenen Mannes nannte sie die Abtei Dulce Cor (lateinisch für Sweet Heart).











Tipp: auf dem recht großen Parkplatz standen 5 Mobile und es gibt (noch) kein Overnight - Verbot

Vortsetzung folgt...

Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 17:32:16

Weiter ging es durch den Galloway Forest Park mit einer Übernachtung auf dem kleinen Platz
Glentrool Camping And Caravan Site, mit 20 Pound recht günstig.

Am nächsten Morgen wollte ich ja nicht den besten Weg nehmen, sondern den, der quer durch den Park führt.
Hab ich auch gemacht :ja:
Dann kam ich an dieses Schild, und die Straße wurde enger und es gab keine Passing-Points mehr :|



obwohl...nachts sieht man wenigstens die Scheinwerfer des entgegenkommenden...
aber es gab auch hier tausende von Blumen, die Blue Bells.



und hier musste ich aussteigen, um um die Kurve zu schauen, ob einer den Berg hochkommt, meine Frau bestand darauf :D





aber als ich zurück ging
sah ich das Zeichen und der Herr sprach : Fürchte dich nicht !


nuvamic am 01 Jun 2019 17:37:33

Stefan-Claudia hat geschrieben:

Diese Steinmetzbögen rechts find ich klasse.

Danke schon mal für den Reisebericht - freu mich auf schöne Erinnerungen und neue Ideen :mrgreen:

Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 17:49:51

Ich zitire mal wieder Wikipedia :arrow: --> Link

Arran wird gelegentlich als Miniaturausgabe Schottlands bezeichnet,
da die Insel im Norden und Süden unterschiedliche Landschaften zeigt.
Vom Golfstrom begünstigt hat sie ein mildes Klima, das sogar Palmen gedeihen lässt.
Das Innere der 32 km langen und 16 km breiten Insel ist insbesondere im stark zerklüfteten bergig moorigen Nordteil nicht durch Straßen erschlossen und ein beliebtes Wander- und Geologengebiet.
Hier liegt der 874 Meter hohe Goat Fell, der höchste Berg der Insel.

Aber loß ging es in Ardrossan. mit viel Glück erwischten wir noch die Fähre
und als letzte kamen wir an Bord.
Man hatte uns aber auch gesagt, wenn die nächsten alle voll werden kämen wir erst am nächsten Tag rüber,
und es war erst 13 Uhr :|







über z.T. enge Straßen ging es nordwärts.
Abends vor den Häusern zu sitzen und einen zu trinken klappt nur, wenn die Füße rechzeitig eingefahren werden !
;D







Erstaunlich, es gibt etliche Möglichkeiten zu Übernachten.


Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 18:28:09

Auf Arran gibt es ja auch eine sicherlich gute Brennerei, der Whisky schmeckt auch wirklich gut
( Lochranza Reserve 10 Jahre)
aber die Brennerei ist ein Neubau von 1995.
Wenn man richtig alte Fässer mit richtiger alter Patina erwartet sollte man eine andere aufsuchen.
Die Führung war gut und man konnte die riesigen Anlagen bewundern, in das Lager kamen wir aber nicht :|


Aber es gibt auch ein schönes Schloß auf Arran, das Brodick Castle mit einem ansehnlichen Park.








Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 18:47:33

Die besondere Attraktion des Parkes ist das bayerische Sommerhaus!

Wikipedia : Einzig das Bayerische Sommerhaus konnte vor dem endgültigen Verfall gerettet werden.
Die Besonderheit dieses Holzpavillons liegt in der Dekoration seiner Innenwände und Decke,
die vollständig aus kleinen Ästen und Tannenzapfen besteht.
1966 wurde die Wanddekoration durch Schüler der Priory School von der Isle of Wight
unter ausschließlicher Verwendung von Material aus dem Schlossgarten wiederhergestellt.
Die Decke ist noch im unrestaurierten Original-Zustand.











Mit dem Schloss sind zudem diverse Geistergeschichten verbunden.
So soll die sogenannte Graue Lady im älteren Teil des Gebäudes herumspuken.
Man erzählt sich, es handele sich dabei um den Geist einer Frau, die wegen einer angeblichen Pesterkrankung
im Schlossverlies eingesperrt worden war, wo sie jämmerlich verhungerte.
Außerdem soll schon mehrfach ein männlicher Geist sitzend in der Bibliothek gesehen worden sein.
Und ein weißer Hirsch erscheint angeblich immer dann beim Schloss,
wenn kurze Zeit darauf das Familienoberhaupt des Hamilton-Clans stirbt.

Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 19:01:06

Und jetzt werde ich euch etwas zeigen, was ich eigentlich sonst nicht mache:
ich habe Essen fotografiert ! :mrgreen:



mit dem passenden Dessert !



leider alles aus Kunststoff in der Küche des Schlosses :ja:


Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 09:40:44

weiter gehts...

in Brodick selber war alles zugeparkt, da gab es ein Festival, und so fuhren wir in Richtung Süden.
Im Süden zeigt sich wirklich der Einfluss des Golfstromes.
Viele Palmen stehen hier in den Gärten.



bei gutem Wetter kann man auch die insel Ailsa Craig sehen, die unbewohnt im Firth of Clyde liegt und
Dick und Fett aus dem Wasser ragt.



Die Straße wurde auch immer besser...(Scherz)...
an manchen Ecken war man froh keinen Gegenverkehr zu haben.
Einmal durften wir dann doch zurückstzen, weil der Linienbus nicht vorbei kam.


Elgeba am 02 Jun 2019 10:04:18

Toller Bericht,vielen Dank fürs mitnehmen.


Gruß Bernd

Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 11:23:26

Hallo Bernd! ist noch Platz da... :ja:



Das nächste Ziel war Blackwaterfoot, eines der kleineren Dörfer von Arran.
Es beherbergt einen der beiden 12-Loch-Golfplätze Europas.
Was daran besonders ist weiß ich nicht, aber man sah eine Menge Leute mit Golftaschen
rumlaufen und auch das Hotel schien gut ausgebucht.

Blackwaterfoot befindet sich im Shiskine- Tal im Südwesten der Insel.

Im Hintergrund kann man schon die Berge des Nordens erkennen, die schon etwas von den Highlands an sich haben.



Wir fanden erstaunlich schnell einen guten Stellplatz für die Nacht,
direkt am Strand. Sogar die öffentliche Toilettenanstalt war schnell zu erreichen.
Und aus dem Fenster konnten wir lebende Steine sehen...
eine große Anzahl an Robben lagen auf einem Riff nur ca. 150 meter entfernt.



Man konnte sogar noch draussen sitzen, Nachts fing es an zu regnen... endlich schottisches Wetter :roll:



Das haben wir nur hier in Blackwaterfoot gesehen:
eine Entsorgungsstation auf der Rückseite der WC-Anlage direkt am großen Parkplatz im "Zenrum".


Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 11:34:35

Das Wetter wurde auch nicht besser und so ging es ab nach Lochranza, um die erst Fähre zu nehmen.
Ein zweites Frühstück mit richtig gutem Kaffee gab es an der Fähre im kleinen Bistro:
Prädikat: sehr empfehlenswert!



Lochranza hat ausser der Destille noch einen großen Campingplatz, einen Metzger und einen Pub mit Restaurant zu bieten.
Der einzige Laden in Lochranza ist wohl der Campingplatz-Shop mit einer kleineren Auswahl an Lebensmitteln und Kleinteilen.
Das Schloß kann auch besucht werden, Parkplaätze sind vorhanden, aber auch ein Overnight-Verbot.


Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 11:39:27

Das schönste Erlebniss auf der Insel war ein unerwartetes Dudelsackspiel eines jungen Mannes,
der für das Festival auf der Insel war und eigentlich nur seiner Familie ein Ständchen spielen wollte.

Aber wenn man schon mal in der Nähe ist :wink:
Der spielte aber auch so richtig gut!

Upps, Foto ist noch auf dem Handy... :roll:

Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 12:06:01




Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 12:47:54

Grabhügel, Steinkreise, Festungen – Kilmartin Glen war ein Brennpunkt menschlicher Kultur der Vorzeit im Westen Schottlands.

diesen und viele andere Tipps habe ich von einer sehr guten Seite abgeleitet,
bei der ich mich im vorraus für meine Reiseplanung bedient habe:
:arrow: --> Link
Schöne Grüße an Stephan nach München!

Kilmartin ist schon einen Stop wert, wenn man sich für alte Zeite interessiert.
immerhin können hier Grabsteine beginnent ab dem Jahre 1200 bewundert werden.

Spuren der Besiedlung lassen sich bis ca. 3700 v CH. nachweisen.












Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 13:48:46

Es bietet sich an auf dem Weg nach Oban in Kilmartin anzuhalten.

Ich weiß gar nicht wie wir das geschafft haben.
Obwohl es noch Donnerstag war waren alle Fähren nach Craignure angeblich ausgebucht.
Die Insel ist wohl sehr beliebt und GSD fahren die Fähren im Stundentakt.
So kamen wir glücklich noch, wie fast immer, als einer der letzten an Bord der übernächten Fähre. :ja:



An Lismore Lighthouse vorbei, tausendfach fotografiert, ging es auf kurze Fahrt.



Auf der gegenüberliegenden Seite grüßte im Gerüst eingepackt Duart Castle:



das kommende Foto zeigt es, wir sind in zügiger Fahrt unterwegs.
Leider gab es keinen Platz mehr auf dem CP in Craignure, der nette Mann im Office rief aber gleich bei der Fidden-Farm an um zu fragen, ob wir noch kommen könnten, schließlich war es schon etwas später.



Anders als auf Arran gibt es auf der Isle of Mull keine oder sehr wenige Wanderparkplätze
und auch sonst ist es sehr schwer frei zu stehen.
Aber für einen Preis von 10,- Pound PP/Tag braucht man sich ja nicht zu ärgern.
Zumal wir noch einen schönen Platz mit einer tollen Aussicht erwischten!



und das Wetter war uns auch hold an den nächsten Tagen !





Der Platz ist riesig, Platz satt wenn man will.
In der ersten Reihe wird es voller.


Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 18:06:36

Wenn schon, denn schon!

Meinem Traumziel dieser Reise war ich schon nahe dran, jetzt musste nur noch das Wetter mitspielen.
Und es passte alles !
Ich war so Happy, man kann ja nur planen, den Rest oder gar das Wetter nun mal nicht.
Vom Fionnphort Mull Ferry Terminal, tolle Bezeichnung für eine Betonrampe :lach:
ging es los mit einem kleinen Fischerboot.

Das das Boot so klein war hat auch seine Vorzüge, dazu gleich!



an Iona und seinem Kloster und an einigen Seehunden vorbei ging es aufs ofene Meer.



Nach einiger Zeit kam die Insel in Sicht



Es gab auch eine schöne Begegnung...



von dieser Seite ist sie schwer zu erklimmen


Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 18:17:48

Es ist schon gewaltig, was die Natur hier erschaffen hat.
Bereits die Wikinger kannten die Insel Staffa, der Name leitet sich von ihrem Wort für „Insel der Säulen“ ab.

Wikipedia erklärt weiter:
Auf Staffa gibt es polygonale Säulen aus Basalt, die sich beim Erkalten von sich ergossener Lava formten.
Für die Entstehung solcher Flutbasaltdecken ist der Austritt großer Magmamengen verantwortlich, der vor rund 60 Millionen Jahren stattfand.
Weiterhin befindet sich auf der Insel die bekannte Fingalshöhle,
die durch die Kraft der Wellen geformt wurde und sich in die großen Basaltsäulen erstreckt.
Sie ist 80 Meter lang und 10 Meter breit und wurde nach dem von dem Schriftsteller James Macpherson erfundenen keltischen Sagenhelden Fingal benannt.






Weiterhin befindet sich auf der Insel die bekannte Fingalshöhle,
die durch die Kraft der Wellen geformt wurde und sich in die großen Basaltsäulen erstreckt.
Sie ist 80 Meter lang und 10 Meter breit und wurde nach dem von dem Schriftsteller James Macpherson erfundenen keltischen Sagenhelden Fingal benannt.



nuvamic am 02 Jun 2019 18:19:31

Stefan-Claudia hat geschrieben:Aber für einen Preis von 10,- Pound PP/Tag braucht man sich ja nicht zu ärgern.
Zumal wir noch einen schönen Platz mit einer tollen Aussicht erwischten!



Da würd ich mich auch nicht beschweren!!!!!!

Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 18:28:09

Schön soweit!

Der Kaptain setzt den Kahn vor die Höhle...doll!
Weiter ran.. noch doller!
die Kamera gibt alles...
Er gibt Gas... Bo - Ey!!
Und noch ein Stück, der fährt echt rein in die Höhle!

Hammer!






Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 18:31:28

Das sind schon Eindrücke, die man so schnell nicht vergisst.
Fortsetzung folgt...


19grisu63 am 02 Jun 2019 19:13:50

Da steig ich doch mal schnell noch mit ein :D

Stefan-Claudia hat geschrieben:Und jetzt werde ich euch etwas zeigen, was ich eigentlich sonst nicht mache:
ich habe Essen fotografiert ! :mrgreen:

Eigentlich schade, wie Du ja inzwischen weißt, ist das bei mir wichtig :lol: Ich mag gutes Essen, koche gern und zeige auch gern, was ich "gezaubert" habe :ja:

Dafür habe ich nicht so ein Händchen für Naturaufnahmen, Deine sind wirklich Klasse! Ich freu mich darauf, noch mehr zu sehen :top:

Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 23:19:52

19grisu63 hat geschrieben:Eigentlich schade, wie Du ja inzwischen weißt, ist das bei mir wichtig :lol: Ich mag gutes Essen...


Hi! Dann schau ich doch mal ob ich ein Foto von unserem Haggis - Essen finde ... :D

Stefan-Claudia am 03 Jun 2019 22:47:27

An einigen kleinen Nebeninseln, allesamt skuril geformt, vorbei ging es zur Anlegestelle.




Stefan-Claudia am 04 Jun 2019 08:20:24

Das ist die Anlegestelle, es war trocken.
Bei Nässe und Wellengang wird wohl noch etwas wackeliger... :ja:



und dann gehts die Stufen und Leitern hoch.



Das sind schon die Bilder der Rückfahrt,
von dieser Perspektive sah die Insel so aus wie ein gigantischer Wal mit seinen Barten.



unser Boot der STAFFA TRIPS, sehr empfehlenwert.
die Fahrt kostet 35 Pound.



und die Puffins kommen noch!

nuvamic am 04 Jun 2019 11:26:38

Bin damals zu Fuß in der Höhle gewesen (so am Rand kam man da rein), darum gingen meine Gedanken in diese Richtung. Der Wellengang war damals zwar grad noch so, dass man anlanden konnte - fürs Reinfahren in die Höhle aber wohl schon zu gefährlich...

Stefan-Claudia am 04 Jun 2019 22:36:01

Wir waren natürlich wegen der zweiten Attraktion zur Insel gekommen,
der Puffin`s eben !

Unser Kapitän kam mit auf die Insel und zeigte einen Platz wo wir warten sollten...
keiner da, alle auf dem Wasser :(

Dann kam mal einer...zack, rinn in die Bruthöhle
der nächste...zack und wech :?

Und dann ging es Schlag auf Schlag :D



Kurzer Anlauf, Hechtsprung, ab in die Tiee !








nuvamic am 04 Jun 2019 22:42:07

Stefan-Claudia hat geschrieben:


Pop star!!!!!!! ;D

19grisu63 am 04 Jun 2019 22:54:55

Stefan-Claudia hat geschrieben:

Wunderschön :)

Stefan-Claudia am 05 Jun 2019 17:46:09

Stimmt wohl !

Wenn da Alice Cooper rumgelaufen wäre, keiner hätte ihn beachtet :D

Aber wenn man schon die Tour nach Staffa macht bringt einen das Boot auch zur Insel Iona.
Wir waren ja nicht allzulange dort, aber der Flair dieser Insel ist sofort spürbar!
Es liegt evtl. auch am wenigen Autoverkehr und an den niedlichen Häusern am Strand.






Stefan-Claudia am 05 Jun 2019 17:54:38

Schon auf dem Weg zum Kloster kommt man an alten Mauern und Kreuzen vorbei,
dieses ist aus den 15 . Jahrhundert.

Ich weiß auch nicht woran es liegt, aber ich fotografiere gerne Kreuze,


Stefan-Claudia am 05 Jun 2019 18:01:34

Nach wenigen Metern ist man schon da,






Stefan-Claudia am 05 Jun 2019 18:20:42

Eine Besonderheit der Klosteranlage sind die beiden alten Keltenkreuze.
Das Kreuz von St. John, dem heiligen Johannes, ist komplett und reich verziert.
Es gehört zu den schönsten Keltenkreuzen in Schottland.

Dieses hier ist dem heiligen Martin geweiht und steht hier seit 1200 Jahren.




Stefan-Claudia am 05 Jun 2019 18:33:24

Auch das innere der Kirche ist beeindruckend...
Die Grundsteine sind seit der Ankunft von St. Columba im Jahr 563 ein pulsierendes Zentrum christlicher Verehrung.
Und sie wird heute noch zu Gottesdiensten genutzt.







nuvamic am 05 Jun 2019 20:16:07

Die Gemeinschaft von Iona ist immer noch sehr lebendig und komponiert z.B. immer wieder schöne neue Lieder und liturgische Singsprüche.

Stefan-Claudia am 05 Jun 2019 23:02:55

Iona wurde ein Zentrum für Pilgerfahrten.
Auch für die Toten – viele schottische Könige fanden hier ihre letzte Ruhestätte.

Jahr für Jahr reisen tausende Menschen auf die gerade einmal acht Quadratkilometer große Insel,
um auf den Spuren christlicher Heiliger zu wandeln und das berühmte Kloster zu besuchen.
Die ökumenische Gemeinschaft von Iona belebt die Insel mit Spiritualität und christlichem Gemeinsinn.
evangelisch.de






Stefan-Claudia am 05 Jun 2019 23:11:40

Ich fand noch eine uralte gälische Prophezeiung:

Iona mein Herz.
Iona, meine Liebe.
Genauso so wie Du einmal warst,
so sollst Du immer sein.


fand ich schön... :ja:





Stefan-Claudia am 06 Jun 2019 08:54:23

So, zurück auf der Fidden Farm Site



Ich muss ja schon sagen, der Platz ist ganz schön beschissen! :ja:

Das liegt aber nur an den Kötteln der Schafe, die man auf dieser großen Schaftsweide,
ist nun mal nix anderes, ab und zu findet. ;D

Sehr schade, als der Hund die Schafe durch die Zelte getrieben hat war ich nicht schnell genug vor Ort 8)



Aber man wird bei schönem Wetter für alles belohnt!







und an zwei Tagen kamen auch Kreuzfahrer in die Passage, um dort zu ankern und ihre Massen nach Iona zu bringen.


Stefan-Claudia am 08 Jun 2019 17:42:42

Nach ein paar Tagen Ruhe und Entspannung ging es weiter
mit dem Uhrzeigersinn von der A849 auf die B8035,
einer SingleTrackRoad der unteren Kategorie mit nicht immer dem besten Straßenbelag.
Und trotzdem darf man sich nicht wundern, wenn einem ein Langholztranzporter entgegen kommt...

Wir folgen der Straße und kamen dann zu einer Gegend bei Balmeanach, die mich an die Insel Skye
erinnerte, auch dort gibt es Bergformationen und Hänge, die durch Abrutschen von Massen an Gestein entstanden sind.



und die Straße war wirklich nicht die beste...




Stefan-Claudia am 08 Jun 2019 17:53:38

aber auch eine Single Track Road kann noch etwas enger werden,
und die Passingpoints sind auch nicht mehr alle in Sichtweite!

Worauf man wohl immer gefasst sein musste war Steinschlag,
kleinere Steine lagen schon auf dem Weg,
die großen Brocken waren schon an der Seite.



die größten Brocken aber lagen über uns.
Das konnte man sehr deutlich von der gegenüberliegenden Seite des Loch erkennen.

Das kleine Weiße ist auch ein Transporter...




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