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Isle of Arran , die kleine Kopie von Schottland


Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 17:50:28

Ich zitire mal wieder Wikipedia :arrow: --> Link

Arran wird gelegentlich als Miniaturausgabe Schottlands bezeichnet,
da die Insel im Norden und Süden unterschiedliche Landschaften zeigt.
Vom Golfstrom begünstigt hat sie ein mildes Klima, das sogar Palmen gedeihen lässt.
Das Innere der 32 km langen und 16 km breiten Insel ist insbesondere im stark zerklüfteten bergig moorigen Nordteil nicht durch Straßen erschlossen und ein beliebtes Wander- und Geologengebiet.
Hier liegt der 874 Meter hohe Goat Fell, der höchste Berg der Insel.

Aber loß ging es in Ardrossan. mit viel Glück erwischten wir noch die Fähre
und als letzte kamen wir an Bord.
Man hatte uns aber auch gesagt, wenn die nächsten alle voll werden kämen wir erst am nächsten Tag rüber,
und es war erst 13 Uhr :|









über z.T. enge Straßen ging es nordwärts.
Abends vor den Häusern zu sitzen und einen zu trinken klappt nur, wenn die Füße rechzeitig eingefahren werden !
;D





Erstaunlich, es gibt etliche Möglichkeiten zu Übernachten.


Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 18:27:49

Auf Arran gibt es ja auch eine sicherlich gute Brennerei, der Whisky schmeckt auch wirklich gut
( Lochranza Reserve 10 Jahre)
aber die Brennerei ist ein Neubau von 1995.
Wenn man richtig alte Fässer mit richtiger alter Patina erwartet sollte man eine andere aufsuchen.
Die Führung war gut und man konnte die riesigen Anlagen bewundern, in das Lager kamen wir aber nicht :|

Aber es gibt auch ein schönes Schloß auf Arran, das Brodick Castle mit einem ansehnlichen Park.








Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 18:47:54

Die besondere Attraktion des Parkes ist das bayerische Sommerhaus!

Wikipedia : Einzig das Bayerische Sommerhaus konnte vor dem endgültigen Verfall gerettet werden.
Die Besonderheit dieses Holzpavillons liegt in der Dekoration seiner Innenwände und Decke,
die vollständig aus kleinen Ästen und Tannenzapfen besteht.
1966 wurde die Wanddekoration durch Schüler der Priory School von der Isle of Wight
unter ausschließlicher Verwendung von Material aus dem Schlossgarten wiederhergestellt.
Die Decke ist noch im unrestaurierten Original-Zustand.












Mit dem Schloss sind zudem diverse Geistergeschichten verbunden. So soll die sogenannte Graue Lady im älteren Teil des Gebäudes herumspuken. Man erzählt sich, es handele sich dabei um den Geist einer Frau, die wegen einer angeblichen Pesterkrankung im Schlossverlies eingesperrt worden war, wo sie jämmerlich verhungerte. Außerdem soll schon mehrfach ein männlicher Geist sitzend in der Bibliothek gesehen worden sein. Und ein weißer Hirsch erscheint angeblich immer dann beim Schloss, wenn kurze Zeit darauf das Familienoberhaupt des Hamilton-Clans stirbt.

Stefan-Claudia am 01 Jun 2019 19:00:46

Und jetzt werde ich euch etwas zeigen, was ich eigentlich sonst nicht mache:
ich habe Essen fotografiert ! :mrgreen:



mit dem passenden Dessert !



leider alles aus Kunststoff in der Küche des Schlosses :ja:


Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 09:40:09

weiter gehts...

in Brodick selber war alles zugeparkt, da gab es ein Festival, und so fuhren wir in Richtung Süden.
Im Süden zeigt sich wirklich der Einfluss des Golfstromes.
Viele Palmen stehen hier in den Gärten.



bei gutem Wetter kann man auch die insel Ailsa Craig sehen, die unbewohnt im Firth of Clyde liegt und
Dick und Fett aus dem Wasser ragt.



Die Straße wurde auch immer besser...(Scherz)...
an manchen Ecken war man froh keinen Gegenverkehr zu haben.
Einmal durften wir dann doch zurückstzen, weil der Linienbus nicht vorbei kam.


Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 11:22:57



Das nächste Ziel war Blackwaterfoot, eines der kleineren Dörfer von Arran.
Es beherbergt einen der beiden 12-Loch-Golfplätze Europas.
Was daran besonders ist weiß ich nicht, aber man sah eine Menge Leute mit Golftaschen
rumlaufen und auch das Hotel schien gut ausgebucht.

Blackwaterfoot befindet sich im Shiskine- Tal im Südwesten der Insel.

Im Hintergrund kann man schon die Berge des Nordens erkennen, die schon etwas von den Highlands an sich haben.



Wir fanden erstaunlich schnell einen guten Stellplatz für die Nacht,
direkt am Strand. Sogar die öffentliche Toilettenanstalt war schnell zu erreichen.
Und aus dem Fenster konnten wir lebende Steine sehen...
eine große Anzahl an Robben lagen auf einem Riff nur ca. 150 meter entfernt.



Man konnte sogar noch draussen sitzen, Nachts fing es an zu regnen... endlich schottisches Wetter :roll:



Das haben wir nur hier in Blackwaterfoot gesehen:
eine Entsorgungsstation auf der Rückseite der WC-Anlage direkt am großen Parkplatz im "Zenrum".


Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 11:35:07

Das Wetter wurde auch nicht besser und so ging es ab nach Lochranza, um die erst Fähre zu nehmen.
Ein zweites Frühstück mit richtig gutem Kaffee gab es an der Fähre im kleinen Bistro:
Prädikat: sehr empfehlenswert!



Lochranza hat ausser der Destille noch einen großen Campingplatz, einen Metzger und einen Pub mit Restaurant zu bieten.
Der einzige Laden in Lochranza ist wohl der Campingplatz-Shop mit einer kleineren Auswahl an Lebensmitteln und Kleinteilen.
Das Schloß kann auch besucht werden, Parkplaätze sind vorhanden, aber auch ein Overnight-Verbot.


Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 11:39:48

Das schönste Erlebniss auf der Insel war ein unerwartetes Dudelsackspiel eines jungen Mannes,
der für das Festival auf der Insel war und eigentlich nur seiner Familie ein Ständchen spielen wollte.

Aber wenn man schon mal in der Nähe ist :wink:
Der spielte aber auch so richtig gut!

Upps, Foto ist noch auf dem Handy... :roll:

Stefan-Claudia am 02 Jun 2019 12:05:41




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