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Hallo! Ich bin am überlegen mir einen Wohnwagenanhänger zuzulegen. Jetzt ist bei mir die Frage aufgekommen wo ich den unterstelle. Darf ich den auf der normalen Straße parken? Und wenn ich damit auf Urlaub fahre, MUSS ich dann auf einen Campingplatz fahren oder kann ich für z.B. eine Nacht auch normal auf der Straße parken? Danke schon mal für die Antworten! Anhänger dürfen in D maximal 14 Tage auf öffentlichen Parkflächen geparkt werden, danach müssen sie bewegt werden. Beim Übernachten wirst Du wohl auf Campingplätze fahren müssen. Es gibt nur wenige Stellplätze, die auch Wohnwagen dulden. Abstellen im öffentlichen Verkehrsraum maximal 14 Tage.Während der Reise kannst Du zur "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit" an der Strasse übernachten,aber kein "campingähnliches Verhalten", will heißen keine Stühle,Tische oder dgl.vor dem Wohnwagen,das gilt natürlich auch für die Übernachtung auf Parkplätzen,sich dort quer über Parkbuchten stellen um mit dem Gespann unterzukommen geht gar nicht. Gruß Bernd
Der erste Teil ist ja eindeutig beantwortet. Ab und an machen die Ordnungshüter auch einen kleinen Kreidestrich ans Rad um zu sehen, ob der Anhänger wirklich bewegt wurde. Oder Nachbarn mit Aufsichtstendenzen melden die Ordnungswidrigkeit :roll: Zum zweiten Teil: Auch da ist ja schon ausgeführt, was geht und was nicht. Wir waren über viele Jahre mit dem WoWa in Süd-/Südosteuropa unterwegs. Sind auch oft freigestanden. Mit ein wenig Hirn geht das. Wer sich auffallend verhält, fällt natürlich schnell duch die pure Länge des Gespanns auf. Du MUSST also nicht auf einen Campingplatz :wink: Hallo, RichyG hat schon alles wesentliche geschrieben. Wir hatten 20 Jahre einen WW und haben sehr viel freigestanden (zugegeben, war auch vor 18 Jahren noch einfacher). Vorraussetzung (nach meiner Meinung) ist allerdings das dein WW autark ist und du einen Abwassertank montiert hast. Es nicht immer sinnvoll einen Eimer unter den Abfluss zu stellen. Wie Richy schon schreibt, mit etwas Taktgefühl kannst du also durchaus auch mal Freistehen. Auch der eine, oder andere Stellplatz ist mit einem WW nutzbar. Obwohl doch eigentlich alle Camper sind, stört sich hin und wieder ein WM Fahrer an einem WW (obwohl auch hier einige mit Anhänger unterwegs sind). Das größte Problem auf einem Stellplatz unterzukommen ist aber wahrscheinlich, dass schon zuviele WM unterwegs sind und die Plätze schon ausgebucht/ besetzt sind. Was das Thema Abstellen angeht- meistens stört sich eher der eine, oder andere liebe Nachbar an deinem WW als die öffentliche Ordnung. Wenn du den WW aber regelmäßig nutzt (14Tage) dann kommst du zumindest nicht mit den Ordnungshütern in Konflikt. Lass dir die Freude nicht vermiesen- viel Spass noch Grüße Bernd Moinsen,
da stört mich ein Wohnwagen eher weniger auf dem Stellplatz - solange er einen Abwassertank hat. Was mich bei Vollbelegung des Stellplatzes stört sind die Zugfahrzeuge die meist auf einem weiteren Stellplatz blockieren (meist) ohne Stellplatzgebühr zu entrichten. Gleiches meist auch bei WM deren Anhänger unbezahlt auf einem weiteren Stellplatz untergebracht ist. Ein Ansprechen dieses Verhaltens ist üblicherweise Majestätsbeleidigung und kostet eher Nerven als das der Stellplatz freigemacht wird. gruß Thomas Hallo Tweiner, ich gebe dir da 100% Recht. 2 Plätze = 2x Gebühren Es ist für mich kein Unterschied zwischen (autarkem) Gespann und Wohnmobil solange nur 1 Platz beansprucht wird. Dies ist aber mehr eine rhetorische Frage und für ins Nichts. Ist auch eine Frage der Toleranz. Manche WM Fahrer haben halt mit dem Kauf auch das alleinige Recht auf die Stellplätze mitgekauft. Während der Fahrt winken sich (fast) alle freundlich zu, aber auf dem (vollem) Stellplatz zählt nur noch "jedem das Seine, aber mir das Meiste". Dies ist meine persönliche Meinung und auch nicht auf dich bezogen. !! Aber das wurde hier schon mehrfach bis ins letzte Detail diskutiert und ich will das Fass nicht noch einmal aufmachen!! Grüße Bernd
Hast Du aber eben getan :roll: Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa -hab ich auch schon bereut. Grüße Bernd Moin, ich reaktiviere einmal diesen Thread. Gestern Abend im Rahmen des Sendereihe „Markt im Dritten“ wurde folgender verlinkten Beitrag gezeigt: --> Link Grüße der Duc Hallo, Der Staat muss dringend handeln. Wohnmobile und Wohnwagen sind Luxusteile und dienen dem Freizeitvergnügen. Es ist nicht mehr erträglich, wie mit diesen Fahrzeugen ganze Straßenzüge zugeparkt werden. Mein Vorschlag deshalb die Schaffung von Anwohnerparkzonen mit einer Mindestparkgebühr von jährlich 2000,-€ für Freizeitfahrzeuge. Vielleicht stellen sich dann wieder halbwegs geordnete Verhältnisse in öffentlichen Parkzonen ein. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Soll das Satire sein, oder ist das ernst gemeint? Ich habe das " Glück " eine Scheune für € 100/ mtl. mieten zu können. Aber wie soll das in Großstädten funktionieren? Fragen über Fragen. :roll:
Na ja, wenn du nicht ein paar Millionen für ein Haus in der Großstadt hast, dann hast du auch kein Wohnmobil verdient. Oder die Städte bauen mit den €2000,- pro Fahrzeug viele Scheunen (war jetzt Satire) :lol:
Genau. Und 1 Kilo kaviar auf die Strasse damit der Pöbel Ausrutscht! Dann haben die Gutverdiener die Campingplätze endlich für sich und müssen nicht mehr Angst haben ihren Angestellten zu begegnen. Die haben eh zuviel Urlaub, das schadet dem Bruttosozialprodukt! Die sollen gefälligst das, was die Miete übrig lässt, in die hotels stecken deren Aktien wir halten. Das mit den 2000.- EUR ist natürlich überspitzt und realitätsfern.Allerdings müssen die Städte wirklich handeln,wenn ich im Vorbeifahren sehe,dass ganze Kolonnen von Wohnmobilen den ohnehin knappen Parkraum blockieren weiß ich das es so nicht weiter gehen kann.Es hat schon Streitereien zwischen Anwohnern und Wohnmobilisten gegeben,der Begriff "Parkraumdieb" wird hier oft verwendet.Wer ein Wohnmobil kauft, sollte vorher überlegen, wo er es abstellt, ohne andere zu behindern.Vielleicht sollte die Zulassung eines Wohnmobils an den Nachweis eines entsprechenden Abstellplatzes geknüpft werden. Gruß Bernd
Wie zu kurz gedacht solche Vorschläge sind zeigt meine Antwort darauf: Ich wohne in einem Ballungsraum und bin nicht bereit 200€/Monat für einen Abstellplatz zu bezahlen. Müsste ich jetzt einen Abstellplatz nachweisen, würde ich mir einen Stellplatz auf dem Land in 70km Entfernung für 20€ anmieten, und trotzdem weiter vor meinem Haus parken. Hubert Das besten an dem verlinkten Beitrag ist doch dass die Anwohner ihre Autos statt in ihrer Garage lieber auf der Strasse parken damit da kein Wohnmobil parken kann! :eek: Denen geht es also nicht darum dass kaum Parkplätze da sind ( sie "vernichten" ja welche indem sie absichtlich ihre Garagen nicht nutzen ) sondern nur darum dass entweder kein anderer vor ihrem Haus parkt oder aber "das Monstrum" nicht die An- / Aussicht verstellt. Grüße Dirk ( der sein Womo in einer Garage hat ) Nicht selten führt der Streit soweit, dass das Wohnmobil schließlich abbrennt. Auch bei uns im Ruhrgebiet steht öfters ein BEricht in der Presse mit dem Hinweis, dass absichtliche Brandstiftung nicht ausgeschlossen sei. In Witten hatten vor wenigen Tagen auch eins in einem Wohngebiet gebrannt ( völlig abgebrannt natürlich )
Dem ist wohl so. Aber ist es einem denn zu verdenken, dass man sich nicht gerne in seiner gewählten Wohnqualität einschränken lässt und zum Teil auf äusserst ungepflegte Müllhaufen gucken muss und das bis zu 10 Monate/Jahr? Ich würde da auch auf die Barrikaden gehen! Wer sich große Spielzeuge kauft, muss auch selber für einen großen Spielplatz sorgen....meine Meinung! Da bin ich ganz bei Dir. Ich wohne in einer kleinen Seitenstraße/Sackgasse, habe eine 40m Auffahrt und da stehen theoretisch alle Autos drauf. Leider ist es so, dass wir ggü. unserer Einfahrt den ganzen Platz benötigen, weil wir sonst aus dem Pfeifenstiel mit unserem WoMo nicht rauskommen. Steht also jemand gegenüber auf dem "Sandstreifen" und wir wollen spontan los, dann wird das nix. Daher parke ich da immer mit meinem Auto. Bei den direkten paar Nachbarn, die wir haben, ist das nicht so schlimm... selbst wenn da mal ein Nachbarauto stehen würde, dann weiß ich ja, wo ich klingeln kann, aber leider ist die nächste Straße auch schon derart zugeparkt, dass da auch mal jemand steht, der vielleicht länger dort stehen könnte... dann gucken wir blöde... daher die Lösung mit meinem Auto als "Blocker". Tatsächlich arbeite ich an einer Lösung, meine Auffahrt unten breiter zu gestalten, so dass ich mit dem Mobil auch rangieren könnte....das wird dann mit dem Nachbarn besprochen... Also ja, es sollte schon jeder für einen geeigneten Parkplatz sorgen 8) :ja:
dafür reicht es doch die Einfahrt weiter nach hinten zu setzen....dann wird die Straße breiter und du hast einen besseren Schwenkbereich. Ich habe an der Gehwegkante 3m Breite und dort links und rechts einen Gitterzaun... so einfach ist das leider nicht. Zudem liegt mein Grundstück einen guten Meter über der Straßenkante #harburgerberge :mrgreen: also muss ich da etwas Erde bewegen. Das Nachbargrundstück gehört meinen Eltern, da ist es mit den "Verhandungen" leicht 8)
Jaein: wo fangen für Dich die "großen Spielzeuge" an? T5 und Kastenwagen gehen noch aber ein 6m Alkoven schon nicht mehr? Oder, wie in dem Fernsehbericht, wenn in einem Ducato-Kastenwagen ein Bett und eine Küchenzeile eingebaut sind sind das "große Spielzeuge" und ohne Bett und Küche dürfen die stehen bleiben?? Und was ist mit denen die ihr Womo, egal ob T5, Kastenwagen oder Alkoven, als "Daily-Driver" jeden Tag nutzen um z.B. zur Arbeit zu fahren? Grüße Dirk In Pohlheim schwelgt da schon seit einigen Jahren ein Streit, obwohl die Gesetzeslage eindeutig ist. --> Link Das gilt doch grundsätzlich für alle Kfz... früher musste für jede Wohneinheit 1 Stellplatz vorhanden sein. Heute gibt es das, zumindest in HH nicht mehr. Wir haben bei uns in der Siedlung kaum noch Parkraum, weil jeder seine Karre vor der Tür stehen hat, auch für die Gattin und die beiden erwachsenen Kinder... also 1 Haushalt und 4 Kfz....und dann auch noch seinen Dienst-Daily vom DPD oder GLS mitbringt, weil man den ja mit nach Hause nehmen darf :roll: ich denke, die grenze gibt der "normparkplatz" vor, als 2,5m x 6,0m... :ja: allesbleibtgut hartmut Ich kenne jemanden der in Berlin lebt und seinen alten VW LT auf 2.8 Tonnen hat ablasten lassen damit er auf den nur für PKW zugelassenen Parkplätzen vorm Haus parken darf ohne ständig Knöllchen zu bekommen. Der wohnt da seit Jahrzehnten. Früher war auf dem Parkplatz ein Wohnmobil - seins -, jetzt sinds so 10-12. Und die Bewohner haben alle ihre PKW noch, der Parkdruck hat stark zugenommen. Das Problem sind übrigens nicht nur Wohnmobile sondern auch Firmentransporter die die Mitarbeiter mit nach Hause nehmen dürfen/müssen. Spart den Unternehmen viel Geld weil keine Parkplätze für die Firmenflotte vorgehalten werden müssen. Hallo, Hubert Das kann durch entsprechende Beschilderung ganz schnell verhindert werden die das Parken nur für PKW erlaubt.Ansonsten solltest Du mal Deine egoistische Einstellung überdenken,sonst gibt es schnell vermeidbaren Ärger mit den Nachbarn. Gruß Bernd
Zumindest hier bei uns muss jedes Unternehmen für jeden Mitarbeiter 1,5 Parkplätze, auf dem eigenen Grund und Boden, nachweisen! Grüße Dirk Moin! "Und ewig grüßt das Murmeltier". Diesen Beitrag habe ich mir auch "gegeben". Es ist wie immer in D."Mein Haus,mein Blick,mein Gesetz, meine Auslegung, mein Mimimi". Unbetritten ist die Tatsache, daß es eben verdammt viel mehr Womo/Wowa geworden sind. Die aktuellen Umstände sind m.M.n.noch mal ein Beschleuniger gewesen. Und es ist zum großen Teil ein Stadtproblem. Soweit so schlecht. Eine allgemeingültige Lösung wird schwierig bis gar nicht machbar sein, außer man verbietet per Gesetz irgendwat. Aber wo fängt es an und wo hört es auf? Die gewerblichen Kawa wurden ja schon erwähnt. Eine große Straße im Bereich eines Pendlerbahnhofs im dicken B ist geflutet worden von Bootstrailern jeglicher Größe und jeglichen Zustands. Ein Lebensmittelgroßhandel hat sein Fahrer mit Dienstwagen ausgestattet, um ihre 12t+-Lkw in dem Bereich abzuparken. Demnächst "Du darfst nur noch ein Kfz haben, wenn Du ne Steckdose nachweisen kannst am eventuellen Parkplatz"....... Wir haben uns bewußt für max.6m max.Länge beim Womo entschieden, um u.a. zeitweise Parkplätze "vorm Block" zu nutzen. Auch auf dem eigentlichen "Abstellplatz" ist mehr wie 6m auch nicht unbedingt drin. Aus gesundheitlichen Gründen stand eigentlich eine Änderung beim Kfz(bedingt ca.nen Meter länger)an. Neben Marktlage, etc. auch eben das ein Thema. Ein Teufelskreis...... Sonnigen weiterhin. Uwe Ich frage mich, ob Langzeit Straßenparker auf temporäre Parkverbotsschilder reagieren können. Bei uns in der Stadt sind viele Baustellen die plötzlich Parkverbotsschilder aufstellen und dann abschleppen lassen. Nehme man an, dass ein WOMO abschleppen teuer ist als bei einem PKW. Gruß Uli der sein Wohnmobil in Spanien auf einem bewachten Parkplatz parkt. Hallo, Das große Problem in Siedlungen ist, dass viele Neubauten der Kosten wegen ohne Keller gebaut werden. Natürlich schreibt die Kommunalverwaltung vor, wie viele Garagenstellplätze und sonstige Stellplätze für PKW‘s erstellt werden müssen. Bloß werden diese Garagen von vielen nicht für das Unterstellen des PKW‘s, sondern zum Unterbringen von Fahrrädern, Kinderwägen, Kinderspielzeug und Sonstigem verwendet. Wohin auch sonst?…. Würden vernünftige Kellerräume vorhanden sein, könnte auch so manche Garage für das Abstellen des PKW‘s genutzt werden. Da ist es logisch, dass die PKW‘s auf der Straße abgestellt werden. Hinzu kommt, dass der Trend pro Familie allmählich zum Drittauto geht. Wohin damit? Natürlich auf die Straße. Ich habe selbst Nachbarn, die ständig von Nachhaltigkeit und Umweltschutz reden. Die Nachhaltigkeit drückt sich dann so aus, dass andere Nachbarn von der Parkerei ihres Fuhrparks (kinderlose Eheleute mit 2 PKW’s und Wohnmobil T6) tatsächlich nachhaltig gestört sind. Auch hier bleibt die vorhandene Garage wegen Unterstellen von allen möglichen Utensilien für einen PKW nicht nutzbar. Warten wir mal ab, was die neue Regierung in Sachen „Automobil“ alles ändert bzw kostenintensiver macht.
Das ist vielerorts abgeschafft worden, gerade in den Städten. Und mit ein Grund dafür warum die Anzahl der gewerblichen Transporter in Wohngebieten explosionsartig zugenommen hat. Die balgen sich sich jetzt mit den sich ebenfalls stark vermehrenden Wohnmobilen um ohnehin schon knappen Parkraum.
Genau. Nur gibt es dann Probleme mit der örtlichen Wirtschaft die dann - siehe oben - Parkraum für ihre Fahrzeuge vorhalten muss, was in vielen Städten durch die extrem gestiegenen Bodenpreise problematisch geworden ist. Handwerksbetriebe in FR oder B wo das flächendeckend eingeführt wurde bzw schon immer so war kaufen deshalb Transporter nur noch in 2.8t-Ausführung. Wer das nicht kann wandert ab oder macht dicht. Will keiner wegen der Arbeitsplätze. Bei uns gab es hitzige Diskussionen im Gemeinderat darüber, am Ende hat sich die Wirtschaft durchgesetzt und es gab keine Beschränkungen.
Genau das hätte der Mensch mit dem Zaun in dem Beitrag machen können. Antrag bei der Gemeinde auf Einrichtung einer temporären Halteverbotszone wegen Bauarbeiten, fertig. Wenn der Womo-Besitzer so unkooperativ ist, hat er es nicht anders verdient.
Rechtlich ist ist Sache ja klar. Wenn man nur das Grundstück kauft, hat man eben keine Rechte bzgl. der Straße. Und schaut man tatsächlich immer auf die Fahrzeuge vor dem Haus ? Irgendwas wird ja auch sonst da stehen, wenns kein Womo ist. Entweder sind da nur Nebenräume (Küche, Bad) und ein nicht genutzter Grünstreifen oder wenn dort die Terasse etc. ist, dann gibts meistens sowieso einen Sichtschutz. Österreich hat da (unbewußt ?) ein Mittel dagegen. Da wir ein "richtiges" Wechselkennzeichen haben, nutzt das die Mehrheit der Womofahrer. Und damit kann das Womo (ohne Kennzeichen) nicht auf der Straße stehen. Man sieht auch nur äußerst wenige im öffentlichen Raum.
Das ist mir auch aufgefallen. Ich habe nach einem Haus gesucht, das genug Platz für die ganzen Hobbys hat. Dabei habe ich auch einen an sich interessanten Neubau gesehen, der für Familien mit 2-3 Kindern ausgelegt ist und als einzigen Abstellraum gerade mal ein 2m2 Kammerl bietet, wo vielleicht noch die Heizung drin ist ??? Was soll das ? Außerdem noch einen Carport, sodaß nicht mal die Garage genutzt werden könnte. Allerdings kann man bei vielen Objekten hier gar nicht vor dem Haus parken, weil es nicht möglich oder erlaubt ist. RK
Sehr treffend ausgedrückt. :top: In dem Video wird das noch deutlicher. Der Anlieger kann es nicht leiden, dass vor dem blickdichten und maximalhohen Zaun seines Anwesens ein Wohnmobil parkt. Seinen "Anspruch" setzt er durch, indem er seine (ja: Plural) Pkw nicht mehr in seiner Garage auf seinem Grundstück parkt sondern jetzt an dieser Stelle auf der Straße. Mal abgesehen von dieser total blödsinnigen Aktion kann man natürlich Anlieger verstehen, die nun statt eines freien Blicks auf die Straße und vielleicht auf das üblicherweise dort geparkten eigene Auto plötzlich auf eine weiße Wand starren. Aber woher leiten sie den Anspruch ab, dass ihre persönliche Komfortzone im öffentlichen (!) Verkehrsraum unangetastet bleibt? Der Wohnmobilist hat das gleiche Recht dort zu parken. Punkt. Man bedenke auch, dass Wohnmobilisten keine Querulanten sind. Sie hätten sicherlich ihr Fahrzeug auch gerne bequem vor der Haustür stehen. Ihnen macht es auch keinen Spaß, sich irgendwo eine Parkplatz suchen zu müssen, genauso wie jedem Pkw-Nutzer, der nicht den Luxus eines eigenen Parkplatzes auf seinen Grundstück hat. Gleiches Recht für alle. Auch muss sich der Wohnmobilist nicht vorhalten lassen, dass er das Fahrzeug nur zum persönlichen Vergnügen hat. Wie viele haben denn einen oder mehrere Pkw nur so zum Vergnügen. Man denke allein an die vielen Cabrios oder Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen. Man ist natürlich gut beraten, sich vor der Anschaffung eines Womos Gedanken über den Abstellort zu machen. Ich unterstelle, dass die allermeisten das auch getan haben. Schon um sich die unsichere Suche nach einem Parkplatz zu ersparen. Bei uns hat das sogar dazu geführt, dass wir vor vier Jahren die Immobilienblase genutzt haben, unser kleines Eigenheim in dem engen Neubaugebiet des Speckgürtels einer Großstadt verkauft haben, aufs Land gezogen sind und nun die Großzügigkeit eines ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens genießen. Es blieb sogar noch etwas übrig, um das nächst größere Mobil schuldenfrei dazu erwerben zu können. Grundsätzlich muss man sich mal überlegen ob es nicht in Großstädten stellenweise politisch gewollt ist, zu wenig Parkraum zu haben. Wenn von den übrigen Parkplätzen dann ein grosser Teil von Fahrzeugen belegt werden die grösstenteils nicht bewegt werden und mit denen keiner in die Innenstadt fährt weil die dafür eh zu gross sind, das ist doch genau das was lastenradfahrenden Stadträten gefällt. Der tägliche Verkehr soll mit den öffis stattfinden. Somit denke ich nicht dass da von der Stadt viel kommt, dahingehend. Ich habe auch, wenn ich mal nach München fahre, meine Parkmöglichkeiten an den Einfallstrassen, nahe der nächsten U-Bahn. Innenbereich, damit ich mit der "kleinen" Tageskarte fahren kann. Da wirds auch langsam knapp dank der viele Womos, selbst an den eher versteckten Geheimtipps... Das ist für den Stadtrat eine Party. der will ALLE Autos aus der Stadt haben. Eine Parkerlaubnis nur für PKW, ein Schild mit Maximallänge, oder schnell aufgemalte Parkplätze mit Standardmassen ( und einem Verbot die zu überschreiten ) wären schnell umgesetzt.... aber jeder Platz weniger für ein täglich genutztes Auto ist ein Rad/Öffifahrer mehr. Tübingen hat es ja auch geschafft Anwohnerparkplätze nach Gewicht zu bepreisen und damit das Parken für SUVs teurer zu machen. Möglichkeiten gäbe es genug. Abgesehen davon: Die ganze Campinggeschichte muss wieder auf ihren Ursprung zurück, das was da die letzten 10-20 Jahre abgeht ist vollkommen irre. Camping war immer die günstigste Alternative für Menschen mit wenig Geld Familienurlaub zu machen, ausgebaute Busse und Transporter eher die Regel als die Ausnahme... Die vielen fahrbaren Reihenhäuser haben die Preise auf den Campingplätzen so ins Uferlose schiessen lassen dass sich die klassischen einfachen Camper das nicht mehr leisten können. Es ist mittlerweile auf lange Sicht günstiger für eine Familie mit Kindern einen alten Transporter auszubauen und sich irgendwo wild hinzustellen als 2 Wochen mit dem Zelt auf einem Campingplatz zu sein... und diese Transporter dann eben jetzt wo es geht auf der Strasse zu parken... worüber sich die Luxuscamper dann mokieren. Dieses ganze "Ein Wohnmobil ist ein Luxus den man sich leisten können muss" Gesabbel ist ziemlich krank. Das hat mit dem ursprünglichen Gedanken auch nix mehr zu tun... Ich habe hier im Forum schon Kommentare gelesen wie " Eigentlich schöner Stellplatz aber leider viele selbstgebaute Kastenwägen..." Camping ist kein Kindergeburtstag! Wenn ich 2 Wochen keinen "Pöbel" sehen will kaufe ich mir ein Boot. Wenn ich dann jetzt lese "da muss ich mir dann so einen Schrotthaufen vor der Tür anschauen" bekomme ich einen guten Eindruck woher der Wind weht. Jeder Etagenwohnungsbewohner, der für seine 5-köpfige Familie einen alten Fensterbus ausbaut damit die auch mal in den Urlaub können, ist mir eine Party. Und wenn der seine alte Kiste dann in eine elitäre Einfamilienhausgegend stellt, sowieso.
Vielleicht ist das auch nur die höfliche Umschreibung dafür, daß die meisten davon kein Klo haben, der SP vielleicht auch nicht und die Umgebung entsprechend aussieht ? RK Wenn Du ein Zugfahrzeug davor hast, also ein komplettes Gespann abstellst, darfst Du auch länger als als 14 Tage parken. Nur nicht vergessen, dass temporäre Parkverbotsschilder auch kurzfrist aufgestellt werden können ;) Ich hatte früher (ca. 30 Jahre) immer mal wieder Diskussionen mit der Polizei an meinem Surfspot wo ich für eine Nacht auf dem Parkplatz stand. Irgendwann hatte ich dann wohl alle Kollegen durch, denen ich erklärt hatte, dass ich für eine Nacht dort stehen darf um die Fahrtüchtigkeit wider herzustellen. Ausser nette Gespräche gab es nichts. Mittlerweile ist da eine zeitliche Beschränkung für den Parkplatz weil neben den ganzen Surfern keine Tagesgäste mehr ab Samstag parken konnten. Mittel zur Eindämmung der Parkplatznot gäbe es einige, der Wille zur Umsetzung scheint da eher zu fehlen (oder die Frage nach einer "gerechten" Lösung). Die Gemeinden können parken am Straßenrand und auf Parkplätze bis 2,8t oder nur für KFZ einrichten. Oder Parkausweise, damit könnte man auch steuern wieviele Fahrzeuge pro Anwohner/Wohneinheit geparkt werden. Wie gut das ich nicht mehr in einer Stadt wohne.
Da gehen mir in letzter Zeit die ganzen Kastenwagen, Sprinter, Ducato etc, die tagsüber als Transporter genutzt werden, viel mehr auf den Geist als irgendwo mal ein Wohnmobil. Da werden ganze Straßenzüge rechts und links zugeparkt und nicht von ein paar Wohnmobile. Pachtet euch doch einen Dauercampingplatz, ich zahl im Jahr 900 Euro, habe einen Parkplatz für das Wohnmobil (leider keine Halle) und kann das Grundstück das ganze Jahr nutzen. Besser geht es meiner Meinung nach nicht.
Ich traue mir schon zu, beurteilen zu können, ob da ein gepflegtes altes Womoschätzchen steht, oder eine verwanzte Ranzkiste wo sich über Jahre nicht gekümmert wurde und das sind die Schrotthaufen die das gepflegte Gebiet stören! Auch bin ich nicht der Meinung, dass sich viele Neucamper vor dem Kauf Gedanken über den Abstellplatz machen. Denke eher die kaufen ohne Gedanken und sagen einfach nach mir die Sintflut.
...man mietet sich einen WoMo Stellplatz in einer Halle für 100,-Euro/mtl. Gruß
Wenn Du ein "flammenneues" Womo an einer, gerne noch viel befahrenen, Strasse parkst dann sieht das nach zwei oder drei ( Winter- ) Monaten auch aus wie eine verwanzte Ranzkiste! Teilweise reicht das schon wenn jemand während drei Wochen Urlaub seinen PKW da stehen hat. Da nützt dann auch nichts wenn das Womo jedes Jahr eine Inspektion in der Werkstatt bekommen hat. Grüße Dirk
Träum weiter
ich gehe noch einen Schritt weiter und sage ich kann Uraltdreck und frischem Dreck unterscheiden. :D Der Spuckefingertest bringt dann die Bestätigung! :lach:
Du leckst an fremden Womos?!! :eek: :eek: Grüße Dirk |
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