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Welcher Kastenwagen Transporter für einen Selbstausbau?


phantom am 14 Jun 2019 20:01:48

Hallo liebe Community,

ich habe vor kurzer Zeit dieses Forum entdeckt und hätte einige Fragen an euch.

Meine Frau und ich (sind beide 30 Jahre jung) möchten uns gerne einen leeren Kastenwagen/Transporter kaufen und diesen selbst zum WoMo umbauen. Das ist unser erstes Projekt und wir sind gerade stark am recherchieren, aber noch absolute Anfänger auf dem Gebiet. Unser Ziel ist so viel wie möglich selbst auszubauen und uns keinen Zeitdruck zu machen.

Bevor wir uns überhaupt um Details des Ausbaus kümmern, geht es aber erst darum, ein geeignetes Basisfahrzeug zu finden und das ist eine größere Herausforderung als gedacht.

Hier sind unsere Anforderungen:
Größe: Stehhöhe und mindestens L2H2
Nutzung: Ganzjährig und hauptsächlich in Europa unterwegs
Was möchten wir einbauen: Bett (am liebsten quer verbaut, aber kein entscheidendes Kaufkriterium), Küche (Gasherd, Spülbecken, Kühlschrank), Dusche, Heizung, Solarzellen am Dach, Stauraum für Hobbys (Surfbrett)
Wir benötigen Strom für Laptop, Küchengeräte (Mixer), eventuell auch für die Heizung, Handys, Musikinstrumente (Midi Keyboards)
Technische Anforderungen an das Fahrzeug:
Unter 150.000 km
Gewicht: Maximal 3,5T (Führerschein B)
Am liebsten schon Fenster hinten drin und/oder an der Seite (aber kein Kaufkriterium)
Robustheit, Langlebigkeit, so wenig Wartung und selbst schrauben wie nötig (Kennen uns nur sehr wenig mit Fahrzeugtechnik aus, aber stark lernbereit)
Suchen hauptsächlich in Süddeutschland.
Unser Budget für das Fahrzeug ohne Ausbau: maximal 15.000 €, gerne weniger
Geplantes Budget für Umbau: ca. 4.000-5.000 €

Wir sind nicht auf einen bestimmten Fahrzeughersteller fixiert und beschäftigen uns mit den üblichen Herstellern und Modellen: Mercedes Sprinter, VW Crafter, Fiat Ducato, Ford Transit, Opel Movano, Renault, Citroen, Iveco Daily, etc.
Favoriten wären Mercedes und VW, da diese aus dem Bauchgefühl heraus stabiler und hochwertiger gebaut sind, Horrorgeschichten liest man allerdings auch über diese...Allerdings reicht da unser Budget wahrscheinlich nicht aus.

Fiat Ducato haben sehr viele und sieht man gefühlt am meisten, allerdings liest man auch sehr sehr viel schlechtes.

Das größte Problem ist einfach solide Erfahrungsberichte und Aussagen im Netz über bestimmte Fahrzeugtypen zu finden. Egal zu welchem Hersteller und Model findet man Horrorgeschichten und wird abgeschreckt und vor allem verwirrt zurückgelassen. Ich meine, es ist klar, dass jedes gebrauchte Fahrzeug individuell betrachtet werden muss und es stark abhängig davon ist, wie der Vorgänger das behandelt hat.
Aber es gibt bestimmt Modelle und Fahrzeughersteller, die immer die gleichen Probleme hervorrufen und eine geringere Langlebigkeit haben.

Fragen:
1. Soll ich lieber darauf achten, ein neueres Fahrzeug (Baujahr mindestens 2015) zu bekommen oder lieber auf den Kilometerstand achten (mindestens unter 100.000km)? Ein hoher Kilometerstand (über 150.000km schreckt mich immer ab, ist das begründet?

2. Was könnte ihr mir empfehlen und welche negativen und positiven Erfahrungen habt ihr mit welchen Fahrzeugtypen gemacht?

3. Nach welchen Kriterien sucht ihr euer gebrauchtes Fahrzeug?

4. Ich habe gerade ein Angebot für ein Ford Transit, Baujahr 2010, 65.000km, 140 PS, 3,5t, ohne Fenster, nur oberflächlicher Rost. Preis 9500 €, wird verkauft und empfohlen von einer vertrauensvollen und gut bewerteten Werkstatt. Ist das ein fairer Preis? Wenn ich über Ford Transit google komme ich bald auf Threads über Motorschäden...was mich schon wieder sehr verunsichert. Habt ihr Erfahrungen mit Ford Transits und Motorschäden?

Ich hoffe, dass ich das halbwegs ordentlich zusammengefasst habe und ihr eine Vorstellung habt, was wir suchen.
Freuen uns riesig über Erfahrungsberichte, Meinungen, etc.

Das ist mein erster Eintrag hier im Forum und freue mich auf den Austausch und dazulernen zu können.
Danke!

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

jandijk am 14 Jun 2019 20:48:23

Moin.
Die Frage wäre...was hast du nachdem die Möhre auf dem Hof steht..also abfahrbereit...noch übrig.
Mercedes ist Schrott..aber es gibt noch ein Paar die daran glauben.
Fiat ist ebenfalls einfach nur nen Gebrauchsgegenstand mit Ablaufsdatum.
Toyota soll ganz gut sein.Früher mal.
Ford geht gerade in den Arsch...und deren einzige Stärke war viel Auto für wenig Geld.
Was hast du also an Polster????
Lg Jan

Roman am 14 Jun 2019 21:20:31

Fundamental guter Beitrag....

Er baut sich also am besten auch den Kasten selbst..... :D

Lixeii am 15 Jun 2019 08:46:32

Hallo,

vom 20.6-23.6.2019 ist in Bad Kissingen wieder die Abenteuer Allrad.

Auf dem Campground triffst du ca 3000 Fahrzeuge und ihre Besatzungen. Sind nicht alles Allrad Fahrzeuge. Wenn ihr Zeit habt fahrt hin und redet einfach mit den Leuten, viele haben selbst gebaut. ihr könnt dort gute Ideen sammeln und schauen ob euer gesetztes Budget ausreicht.

Die eigentliche Messe ist auch sehr sehenswert.

Viele Grüße

Lixeii

Ahorne7500 am 15 Jun 2019 10:37:21

Hallo,
wegen der Innenhöhe und der Einstieghöhe würde ich einen Fronttriebler nehmen.

Mein Favorit wäre ein Renault Master.
So lang und so hoch, wie möglich.
Wir haben/hatten auf Arbeit mehrere Traffic und Master.
Bei den älteren ging das Getriebe (PK6) bei ca 120.000 kaputt.
Wenn Du etwas fit bist, hörst Du den sich anbahnenden Schaden bei der Probefahrt.
Bis auf dies hatten die Fz fast nur Verschleiß-Reparaturen.

Beim Renault Euro6 brauchst Du KEINEN Booster,
da lässt sich das Batterie-Management umprogrammieren.
Steuerkette, keinen Zahnriehmenwechsel.

Wir fahren einen Ahorn auf Renault Master.
Neben dem Preis war für uns das Fahrgestell der Hauptgrund.

Dies ist meine !!! Meinung. Subjektiv.
Vielleicht gibt es hier auch andere Meinungen und Erfahrungen aus der DucGemeinde.
.

Campingbusreisende am 15 Jun 2019 11:02:28

Wenn man keine speziellen Forderungen an ein Fahrzeug stellt, die nur ein bestimmter Hersteller erfüllen kann, muß man sich die Frage stellen, von welchem Herstellern sind die meisten serien- und selbstausgebauten Kastenwagen unterwegs und warum?
Welche Frage muß man dazu stellen?
1. wie hoch ist der Preis?
2. für welchen gibt es das meiste karrosseriespezifisch angepaßte Zubehör für einen Ausbau?
3. wie ist die Karrosseriebreite / das Raumangebot?
4. wie ist das Verhältnis Fahrzeugleergewicht zur zulässigen Gesamtmasse?
5. in welche Länder möchte man damit fahren und evtl. Servicedienstleistungen für das Fahrzeug erhalten?

Gruß
Frank

Jumperburg am 15 Jun 2019 11:04:47

Hallo
Achtet darauf wie viel ihr zuladen könnt. Großer Motor = weniger Zuladung. Empfehlen würde ich den Jumper 2.2 aus ca 2010 mit Steuerkette. Wenn ihr nicht gross seid ist der evt breit genug zu quer schlafen. Es gibt aber auch Schalen um den Schlafbereich zu verbreitern. Ganzjahresnutzung und nur 5 mile für Ausbau? Das wird sehr knapp. Die Geräte sollten bei dauernutzung schon hochwertig sein.
Am besten alles für 12V auslegen und LED.
Empfehlen würde ich auch Iveco Daily
Und ob Ducato oder Jumper, kein Automatik nehmen! Weil zur rußpartikelreinigung diese Autos ab und an mal mit überhöhter Drehzahl gefahren werden muss. Das geht nicht mit Automatik
Gruß Dieter

Tinduck am 15 Jun 2019 20:08:01

Vom Platz her dürfte ein alter Vario optimal sein, da klappts auch mit dem Querbett und die Technik ist solide und unkaputtbar.

Ist dann aber nix mit dem Kinderführerschein... vielleicht C1 ins Budget nehmen, oder eben was Kleineres mit weniger Platz wählen.

Euer Budget für den Ausbau klappt nur, wenn ihr gebrauchte Teile auftreiben könnt, sonst ist das schon für Kühlschrank und Heizung weg. Und für Wintertauglichkeit könnt ihr das eher verdoppeln bis verdreifachen.

bis denn,

Uwe

teuchmc am 17 Jun 2019 10:25:07

Moin! Da ist sie wieder, die Suche nach der eierlegende Wollmilchsau.
Ich empfehle den Kasten, der Deinen Ansprüchen am nächsten kommt und nicht x-km weg steht.
Dann hilft nur hinfahren und kieken. Zu allen Marken gibt es hier und in Markenforen jede Menge zu lesen.
Da Deine Schrauberfähigkeiten nicht sonderlich ausgeprägt sind, solltest Du wert auf einen guten bis sehr guten technischen Zustand legen.
Aus diesem Grund kann ich Dir als FORD-Fan den erwähnten 140ps- Transit nicht empfehlen. Bei 140ps und Heckantrieb sieht es aber schon wieder anders aus.
Jemanden mitnehmen, der Ahnung hat von der Materie wäre hilfreich.
Rost ist bei allen Anbietern mehr oder minder ein Punkt.
Da ja max.3,5tZGG sein sollen/dürfen sollte das gewogene Leergewicht eine Rolle spielen.
Da sind wohl Duc&Co. leicht im Vorteil.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Tobirgbg am 17 Jun 2019 12:20:26

Servus,

ich würde mir nen Ducato,Jumper,Boxer oder Master,Movano,Interstar jeweils in L2H2 kaufen da bester Kompromiss der Größe für 2 Personen.

Beim Master,Movano Interstar kann ich ganz klar Fzg von 2005-2010 mit entweder dem 2.5l Diesel (Zahnriemen) oder 3.0l Diesel (Steuerkette, seltener) empfehlen. Beide Motoren vertragen viel Laufleistung und die Basisfahrzeuge sind nicht rostanfällig.

Es bieten sich Fahrzeuge komplett ohne Fenster wegen der Isolierung an, erfordert aber ein höheres Ausbaubudget wegen Womo-Fenster kauf. Wenn ihr mit der Isolierung einen Kompromiss machen wollt und Geld sparen, geht auch ein Fahrzeug mit Fenster. Euch muss halt dann klar sein das sich an den Scheiben Kondensat bildet, das Fahrzeug sich in der Sonne stärker aufheizt und schneller auskühlt. Allerdings tut es das auch über die Fenster im Fahrerhaus. Meiner Meinung nach für einen günstigen Selbstbau kann man hier auch mit Isoliermatten im Einzelfall auskommen.


Ducato,Jumper,Boxer sind meines Wissens hinten etwas breiter als andere Kastenwägen. Hier kann ich keine Motoren empfehlen, da ich keine Erfahrungswerte hab, denke aber das sie je nach Vorbesitzer auch sehr zuverlässig sind.

Ich würde mir mal einen gebrauchten Postkoffer überlegen. Hier wäre auch eine Dusche leichter zu realisieren.

Cheesus am 18 Jun 2019 12:09:51

Ich würde Dir kein längeres Fahrzeug als einen L2 empfehlen, sonst bekommst Du evtl. Probleme bei der Parkplatzsuche.

Mein silberner Renault Master "Bussi Deluxe v2" (2010, ca. 120 TKM) --> Link fährt bislang sehr zuverlässig. Version 1 (noch in blau) hatte bei 250 TKM ein Problem mit dem Abgaskrümmer, weshalb ich ihn leider entsorgen musste. Ansonsten hatte der auch kaum Probleme, bis auf eine defekte Klimapumpe.

Für 15 Riesen solltest Du auf jeden Fall etwas Ordentliches kriegen.

Mit quer schlafen wird es etwas knapp im Renault Master. Könnte aber gehen. Ich bevorzuge längs zu schlafen, dann muss man den Partner nicht wecken, wenn man nachts mal raus muss. Überhaupt würde ich niemals ein fest verbautes Bett nehmen, da dieser Platz tagsüber toter Raum ist. Stattdessen nutze ich mein Bett tagsüber lieber als Sitzecke für bis zu 5 Personen. Das schafft Platz im vorderen Bereich. Man kann sich übrigens auch bei aufgebautem Tisch bequem hinlegen.

Auch würde ich mir das mit der Dusche noch mal gut überlegen. Die meisten Leute nutzen ihre eingebauten Dusche sowieso nie, was man so hört. Spare Dir den Platz lieber, damit es nicht so eng wird. Ich habe übrigens seit neustem eine kleine batteriebetriebene Handdusche, mit der ich mich außen abduschen kann, wenn ich mal vom Strand komme. Reicht für mich vollkommen.

Dann bin ich, wie man inzwischen weiß, ein großer Verfechter der vollverglasten Variante. Das ist nicht nur praktisch beim Einparken, sondern man fühlt sich vor allem auch viel freier, wenn man im WoMo sitzt und nicht wie in einer dunklen Kiste mit Löchern eingesperrt. Die Rundumsicht ist durch nichts zu ersetzen (außer man geht nach draußen).
Ich fahre zwar im Winter selten weg, habe aber auch schon bei Temperaturen um 0 Grad übernachtet (Dann aber mit einem elektrischen Heizlüfter mit Thermostat).Von beschlagenen Scheiben könnte ich jetzt nicht berichten. Und wenn schon, dann lüftet man halt tagsüber ordentlich durch, so what?

Platzprobleme könnte das Surfboard machen, sofern Du es unbedingt im Fahrzeug haben möchtest. Ich würde es daher lieber auf's Dach packen. Möglich wäre aber auch eine Art Podest auf der Du die Sitz/Schlafecke baust. Denn dort brauchst Du nicht unbedingt Stehhöhe. Dann kannst Du das Board von hinten unten reinschieben.

Mein Ausbau hat um die 2000-2500 Euro gekostet, allerdings ohne Heizung, ohne Dusche und ohne Solar. 4000-5000 Euro könnten also etwas knapp werden.
Gruß Thomas

Jorel am 18 Jun 2019 18:33:00

Phantom (geiler Name in einem Wohnmobilforum), wenn Du so eine Frage stellst, dann wirst Du stets subjektive Antworten erhalten. Im Zweifel ist das Auto des Antwortenden stets das Beste.

Ich glaube, wenn Du Massenware kaufst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Kasten funktioniert. Wenn nicht, findest Du an allen Ecken und Enden Werkstätten, die sich damit auskennen. Also würden Exoten, wie Hyundai, oder ältere Semester ausscheiden.

Sprinter, Crafter, Ducato... der Rest ist Geschmackssache.

phantom am 22 Jun 2019 00:20:55

Vielen lieben Dank für die vielen Antworten :)! Es ist wirklich sehr hilfreich am Anfang

Ich werde jetzt breiter Ausschau halten und mich nicht an ein Fahrzeughersteller binden und vor allem auch mal die Renault Master und Peugeot Boxer in Betracht ziehen.

Sprinter und VW Crafter sind so gut wie raus, da diese einfach zu schmal sind.

Querbett oder Längsbett, diese Frage ist wohl wichtiger am Anfang als ich gedacht habe. Was mir sehr gut gefällt ist die Variante mit dem Hubtisch, somit hat man tagsüber eine Sitzecke und Tisch und Abends wird dieser runtergefahren und zum Bett umfunktioniert. Das könnte man ja auch auf ca.1,40-1,85 Maße bringen

Wahrscheinlich werde ich auch mein Budget für den Ausbau noch einmal aufstocken müssen :oops: .

Folgende Kriterien sind somit ausschlaggebend bei der Fahrzeugsuche:
- Km Stand unter 150.000 km
- L3-L5 und mindestens H2
- Unfallfrei
- Quer schlafen möglich
- hohes Fahrzeugleergewicht
- idealerweise Steuerkette und keine Zahnriemen
- im besten Fall hinten Fenster
- Budget Basisfahrzeug: ca. 15.000 €

L2H2 habe ich auch schon festgestellt, dass es fast zu klein ist für Sitzecke/Schlafgelegenheit, Dusche und Küchennische. Deswegen tendiere ich eher zwischen L3-L5, je nach Hersteller und Modell. Ein L2 beim Fiat Ducato ist nicht gleich ein L2 VW Crafter oder Ford.

Durch Familie und Nachbarn werde ich die Werkzeuge und Platz für den Umbau bekommen sowie auch Expertise handwerklich und Fahrzeugtechnisch.

Das mit dem Ford ist übrigens leider nichts geworden. Fahrzeug war in einem guten Zustand, aber leider zu klein.

Cheesus am 22 Jun 2019 16:37:52

Leider hast Du nicht geschrieben, ob Du eher frei campen willst oder mehr auf Campingplätzen. Falls letzteres würde ich mir die Dusche an Deiner Stelle auf jeden Fall sparen. Dann reicht auch ein L2 mit den bereits genannten Vorteilen.
Wir suchen z.B meist nur alle Paar Tage einen Campingplatz (oder auch mal ein Schwimmbad) zum Duschen auf. Ansonsten reicht eine Stranddusche oder auch mal ein Waschlappen für die tägl. Körperhygiene. Dafür baue ich mir meinen Bus nicht mit einem ansonsten „unnützen Raum“ zu. Und vergiss auch nicht, dass Du für eine Dusche wesentlich größere Wassertanks brauchst, idealerweise natürlich mit Warmwasser, sprich: mehr Strom und höhere Anschaffungskosten.

Gruß Thomas

andwein am 25 Jun 2019 17:14:04

phantom hat geschrieben:...Meine Frau und ich möchten uns gerne einen leeren Kastenwagen/Transporter kaufen und diesen selbst zum WoMo umbauen. Das ist unser erstes Projekt und wir sind gerade stark am recherchieren, aber noch absolute Anfänger auf dem Gebiet. Danke!

Es gibt zu diesem weiten Thema viele Bücher zum Thema Fahrzeugauswahl und Fahrzeugausbau. Auch ich habe mich damit schon beschäftigt und zu diesem Thema geschrieben. Vielleicht hilft euch meine Homepage weiter?
Gruß Andreas

Pitz am 27 Jun 2019 00:59:03

phantom hat geschrieben:Wahrscheinlich werde ich auch mein Budget für den Ausbau noch einmal aufstocken müssen :oops: .

Folgende Kriterien sind somit ausschlaggebend bei der Fahrzeugsuche:
- Km Stand unter 150.000 km
-
- Budget Basisfahrzeug: ca. 15.000 €



Wenn ich einen Kastenwagen aufwändig ausbauen würde so wie du es vor hast, würde ich immer ein neues oder neuwertiges Basisfahrzeug nehmen. Alles andere macht keinen Sinn, denke ich. Denn was bringt Dir ein toller teurer Ausbau, wenn das Fahrzeug nur noch 5 Jahre hält? Dann bringt Dir der teure Ausbau nichts mehr, denn niemand wird das in ein anderes Fahrzeug erneut einbauen.

Wenn das Budget dafür nicht ausreicht, würde ich
a) einen sehr simplen Ausbau anfertigen, der vielleicht mit max 2000 Euro auskommt, keine Isolierung einbauen,
b) nicht selber ausbauen, sondern nach einem Komplettfahrzeug suchen, was in deinem Preisrahmen liegt.

xtrachrisi am 27 Jun 2019 12:28:56

Nach dem ich 5 Jahre einen älteren Fiat Ducato gefahren habe, der 2015 mit defekter Einspritzpumpe bei Lyon auf der Autobahn liegen blieb, musste ein neueres Basisfahrzeug her. Der " NEUE" war ein Schnäppchen, ein VW CRAFTER L"H" Bj 2014 für 14.500€ , gekauft 2016. Keine Dusche und nach zwei Jahren Querschlafen (Ich bin 188cm groß) folgte ein Umbau auf Längsbett, ein gute Endscheidung! Die ganze Geschichte findet Du hier:
--> Link


PepeCampt am 28 Jul 2019 13:41:53

Hallo leute,

ebenfalls neu hier und suche ebenfalls ein geeignetes Basis Fahrzeug.

Da ich längsschlafen muss (1,97m) und auch sonst stehhöhe gern hätte, müssen wir leider auf Grosse Fahrzeuge setzten Richtung Transit VII Mk8 ab 5.2014 L3 H3.

Der ist auch Favorit gewesen. Der 2,2l TDCI Motor ist geinde gesagt jedoch eine Katastophe und ein heikles Glücksspiel ohne Gewinnchance.

Der Sprinter NCV3 6m/ hohes Dach kommt ebenfalls in Frage aber auch hier liesst man von schlechten Motoren x15 und x16 (ebefalls 2,2l Diesel). Dazu kommt das durch den Heckantrieb hinten weniger Ladehöhe vorhanden ist und ich nicht so gut stehen kann. Zudem kommen die Lack und Rost Probleme....

Der Ducato ab 2006 ist recht breit und rechteckig, aber trotzdem für querschlafen zu schmal, ohne Erker. Prinzipiell sicher eine gute Basis, wenn man das Maxi Fahrwerk (=3,5t) nimmt. Nur in der höhen Dachhöhe sieht das Teil auf gut Deutsch schlicht und ergreifen zum Kotzen aus.

Schade schade, das mit den Transit motoren, denn der Wagen ist ein Gedicht. Gross, modern geräumig, gut gegen Rost geschützt. Die neuen Euro6 2.0l Diesel scheinen besser zu sein, aber da verlass ich mich mangels Langzeitwerten und Verschleierungstaktik von Ford sicher nicht drauf.
Wir haben gestern einen mitüber 300tkm angesehen und der hatte keinen Fitzel Rost und sah von unten aus wie neu...

Wenn bei all den Dieseln nicht zusätzlich noch die Abgas und Fahrverbotsthematik wäre würde ich einen möglichst alten Wagen kaufen. Die Gusseisenklötze halten i.d.R. viele viele km.

Tja... schwierig das ganze...

vllt sollte man einfach auf ein Kennzeichen H Wohnmobil setzten und sowass wie Klimaanlage nachrüsten. Damithat man sicherlich am Anfang viel Aufwand, und man muss selber schrauben können....

teuchmc am 28 Jul 2019 16:53:04

Moin PC! Transit MK VII haben nicht mehr den Problem-2.2l drin. Nur mal so zur Info.
Lassen wir uns überraschen, was dem TE so übern Weg läuft bzw.fährt.
Sonnigen weiterhin.Uwe

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