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Du darfst eingreifen wann immer du es willst. Daneben? Im Zeitungsbericht steht in Zeile 2: „Wohnmobilisten ärgern sich über zeitliche Beschränkung“ Und nicht: „alle außer ein Wohnmobilist freuen sich über zeitliche Beschränkung“ Ich ärgere mich auch über zeitliche Beschränkung, auch wenn ich fast der einzige hier bin. Aber Egal, du hast recht, meine Themen haben nichts mit der Nordsee zu tun, und daher ist dein Eingreifen völlig zu Recht. Das freut mich aber jetzt. Ist das ein Sommerloch-Thema? Soll doch jeder halten wie er will. Und mathematisch werden es nicht mehr Plätze, wenn jeder nach drei Tagen weiterfährt. Da ist dieser Bericht wohl, gelinde gesagt, nicht ganz korrekt. Ich hab das erste Mal in Frankreich solche Regelungen erlebt. Finde ich durchaus gut. Dort kam die Polizei und hat die Kennzeichen notiert. Wer länger stehen blieb wurde gebeten den Platz zu verlassen. Es handelte sich dabei um Gratisplätze an wunderschönen Plätzen. Einige würden sonst den gesamten Urlaub dort verbringen. In Dänemark war es auf 48h begrenzt, fand ich auch in Ordnung. bert
Doch, wenn die Langzeitparker auf die Campingplätze gehen... :wink: Das ist ja der Sinn des Artikels... Gruß Roman schöne Stellplätze haben aber oft auch eine schöne Aussicht, Schiffe kucken oder sonst ein herrlicher Blick auf See oder Meer. Das ist bei den meisten CP`s nicht so, da steht man inmitten Gleichgesinnter und muss sich den Ausblick schönsaufen ;D Darum kann ich viele sehr gut verstehen, die mehrere Tage auf einem schönen SP bleiben wollen. Ein hübscher Eckplatz mit Rasen vor dem Eingang und Blick aufs Wasser...warum soll das verwerflich sein ? Wenn ich nicht weiter fahre, ist mein Platz auf dem nächsten SP noch frei für den nächsten :lol: Ich kann aber die SP Betreiber an den Hotspots auch verstehen. Manche Dauercamper treiben es eben auf die Spitze. Ist vielleicht mit den dort ansässigen CP Betreibern auch so abgesprochen. SP ist für Durchreisende gedacht, CP für längere Aufenthalte.
Tolle Mathematik. Die schönen Plätzchen für die Langzeitcamper und der Rest kann sich ja auf den schnöden Rest verkrümmeln den die freundlicherweise freigelassen (verschmäht) haben. Gruß Micha
Nee, darum ging es mir nicht. Nur um den Spruch "wenn jeder die Küste mit dem Mobil lang fährt und überall nur 2 oder 3 Tage bleibt, ist immer Platz". Wenn ich nur 500 Plätze habe, aber 1000 Mobile, kann ich fahren so viel und oft ich will, sind es trotzdem nicht mehr Plätze. Unbestritten ist natürlich Deine Aussage, dass dann die schönsten Plätze von den Langzeit-Touris belegt sind. Vielleicht ist dies aber auch eine Folge davon, dass die Stellplätze immer mehr zu Luxus-Plätzen werden mit Duschen, WC's, Brötchenservice usw.
Dann passt die Rechnung natürlich :)
Aber genau darum geht es doch...
Natürlich. Problem ist nur, das komplette Campinggeschäft platzt aus allen Nähten und betrifft nicht nur die Wohnmobile. Beispiel: ich hatte bis 2011 einen Wohnwagen, mit dem bin ich seit 2002 immer nach Holland gefahren, Strandcamping Groede (zwischen Breskens und Cadzand). Anfangs bin ich im Mai und September dort hin gefahren ohne zu reservieren oder vor zu buchen. Bin dort hingekommen, habe mir einen Platz ausgesucht und an der Rezeption Bescheid gegeben wo ich stehe. Da stand ich teilweise auf Campingfeldern die für 8 Wohnwagen/Wohnmobile gedacht sind, ganz alleine, so ca. 1000 qm Platz. Dies war auch anfänglich noch so als ich das Mobil hatte (seit 2011). Dann explodierte das Geschäft förmlich. Mittlerweile hat der Campingplatz ein zusätzliches Terrein erschlossen mit weiteren, schätzungsweise, 100 Stellplätzen.# Trotzdem bin ich 2017 dort hingekommen, im September, und habe keinen Platz bekommen. Musste auf einen Stellplatz im Hinterland ausweichen für 3 Tage, dann hatte man mir einen freien Platz reserviert.
Richtig. Und deshalb sollte man eben die erlaubten Standzeiten (Hinweistafel) auf einem SP beachten und wenn man länger möchte dahin ausweichen wo es erlaubt ist. Solch ein Überziehen der Zeit mag ja da noch angehen wo es reichlich Platz gibt, im tröt geht es um SP mit Überfüllung. Da hat Egoismus keine Berechtigung mehr. Gruß Micha Woher wisst ihr denn ,das die länger als 3 Tage dort stehen? Steht Ihr etwa selber länger als 3 Tage? Da müßte man ja jeden Tag vorbei fahren und es kontrollieren. Das sind auch so Auswüchse, wenn einer meint " SEINEN " Platz behaupten zu müssen. Ob der denn auch den ganzen Sommer dort steht ???
Nicht falsch verstehen, ich bin der Letzte, der sich nicht an Vorschriften und Regeln hält. Wenn dies auf diesen Plätzen so ist, muss das halt hingenommen werden. Ob es dann besser wird, bleibt abzuwarten. Dann bitte auch dementsprechend Kontrollieren, denn ohne eine ausreichende Kontrolle wird das nicht viel nutzen. :top: Gruß Micha Dem Betreiber ist doch völlig wurst wer die Taler zahlt. 1 x 6 = 3 x 2. Warum sollte sich ein Betreiber, der vom Prinzip her nur Geld verdienen will, einen Kontrolleur einstellen und sich evtl. die Kunden verärgern? Ich sehe vermehrt Wowa auf SP, mir ist das egal, der Betreiber meinte ihm auch, solange das Ticket bezahlt wird ist das kein Problem. Jeder Stellplatzbetreiber kann die Nutzungsart und -weise in seinem AGB selbst bestimmen. Wenn der Wangerland Touristik Verband dies so verlangt, dann haben sie ihre Gründe. Aus meiner Sicht kann man diese Maßnahme Ansicht diskutieren, aber doch bitte keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen. Also bleibt bitte beim ursprünglichen Thema :!: wenn der betreiber wowas will und auch eine genehmigung für wowa hat, ist das doch auch egal! wir müssen hinundwieder gespanne sehr deutlich zum weiterfahren auffordern, weil die anscheinend das lesen verlernt haben und die 25€ für einen cp wohl "abzocke" finden...... die bezeichnen uns dann gern als "unsozial"! :ja: unsere "max 5-nächte-regel" ist einerseits genehmigungsrelevant und andererseits schutz vor rotationseuropäern. allesbleibtgut hartmut Ich danke dir für deinen Beitrag, Hartmut. :) Auch von mir einen Pluspunkt ° :) Rotationseuropäer, auch nicht schlecht :) Gruss von der schönen Mittelmosel Achim Ich finde das eine gute Regelung, sollte man sofürt in Warnemünde einführen. Dort machen seit Jahren immer wieder Leute für 18€ am Tag billigst Urlaub. Haben wir wiederholt beobachtet. Stehen in der ersten Reihe, Markiese raus, Motorad, Tisch uns Stühle und durchaus auch noch den Annhänger. 25m bester Lage über Wochen blockiert. Finde ich eine Sauerei. Länger als 3 Tage waren wir in D noch nie auf einem Stellplatz, von daher... Grüße Mario Mal unabhängig vom Für und Wider dieser Regelung: Dass dadurch mehr freier Platz entstehen soll, kann kaum sein. Wenn die Gesamtanzahl der Wohnmobilisten gleich bleibt, und diese alle drei Tage umziehen, ändert sich zwar die Besatzung der Stellplätze in diesem Takt, aber natürlich nicht die Zahl der belegten Plätze... Lies mal gründlich. Es geht auch darum, dass Dauercamper durch Standzeitregelungen auf Stellplätzen in Richtung CP ‚bewegt’ werden, und dadurch würden an den Hot Spots schon ein paar Plätzchen frei. Vielleicht sollte man bei Stellplätzen mal die Komfort- und Ausstattungsschlacht umkehren. Wenn es kein Klo und keinen Strom gibt, wird der Anteil der Dauercamper rapide sinken, und noch viel mehr Leute fahren den Platz erst gar nicht an. Könnte man ja über die Gemeinden regeln, Stellplätze nur ohne Luxusausstattung, wer Strom und Klo will, kann ja auf‘n CP fahren, freut die Betreiber auch. Wenn wir an einem schönen Ort länger bleiben wollen, fahren wir auf einen CP, auch wegen der Kinder. Und dann auch keiner, den man sich schönsaufen muss. Und im Gegensatz zu dem oben Gesagten ist es auf den meisten Stellplätzen nicht schöner oder grüner als auf einem CP, man denke nur an die vielen einfach per Schild umgewidmeten PKW-Parkplätze. Aus sowas würde man wohl kaum einen CP machen, für nen Stellplatz tuts allemal. Klar gibts auch nette Stellplätze, ist aber wohl eher die Minderheit bzw. ein deutlich kleinerer Anteil als bei den CPs. bis denn, Uwe Auf denen, im Eingangströd genannten Plätzen hatten sich tatsächlich eine Gruppen von deutschen Wohnmobilisten teilweise wochenlang auf stets den selben Plätzen sehr häuslich eingerichtet. Vorzelte mit sämlichem Inventar aufgebaut, PKW dabeben. Häufig waren es Mobile, deren Besitzer ihren Wohnsitze im Umfeld von ca.80 km hatten und den Stellplatz wie einen Campingplatz nutzen und zwischendurch auch mal ein paar Tage zu Hause verbracht haben. Auf dem Stellplatz Schillig, direkt vor dem Campingplatz, war übervoll mit Wohnmobilen. Auf den Stellplätzen des Campingplatzes hingegen gähnende Leere. Die Sanitäranlagen des Campingplatzes wurden von vielen Wohnmobilisten genutzt. Ebenso in Neuharlingersiel. Stellplatz mit Aussicht direkt am Meer, geduscht wurde auf dem Campingplatz ein paar Meter weiter. Auch hier wie in anderen Orten an der Küste verbrachten viele Wohnmobilisten ihren kompletten Urlaub. Kann gut nachvollziehen, das man dort über eine efizientere Steuerung der Wohnmobilkaravanen nachdenkt. Es wird schwierig werden, in Hauptreisezeiten dort einen Stellplatz zu finden, wenn die Platzkapazitäten eingeschränkt werden. Das Ausweichen auf Campingplätze ist dann eine der wenigen Alternativen, oder man verdrängt die Womos auf freie Stellplätze. ...das kenne ich auch von einigen Wohnmobilisten aus Hannover auf dem Stellplatz Am Salzhaff bei Boiensdorf, nordöstlich von Wismar. Nur das die dort keine Vorzelte aufbauen. Wir werden sehen, wie sich die 3-Tage-Regelung in Hooksiel-Ostdüne auf die Auslastung des Platzes auswirken wird. Man hat dort nicht nur die früher großzügigen Parzellen stark verkleinert sondern gleichzeitig auch die Zeit-Befristung eingeführt. Ich stand Mitte August für drei Tage dort, und der Platz war nicht einmal zu 50% belegt. Dafür gab's dann sogar in Norddeich/Deichstraße Platz für eine Woche. Geht doch! Ich gehe diesem ganzen Stellplatzgedöns dadurch aus dem weg das ich ausschließlich CP anfahre,da habe ich platz um mich herum und kann bleiben so lange ich es will,egal ob Nord-oder Ostsee,ich habe keine Lust mich im Urlaub zu ärgern. Gruß Bernd Frei nach Heinz Erhard: "Noch'n Gedicht!" Die Franzosen differenzieren sehr stark zwischen "Stellplatz" und "Campingplatz". Will sagen: Auf den meisten SPs gibt es zwar Ver- und Entsorgung - aber nur selten Landstrom. Damit wird in den meisten Fällen die Aufenthaltsdauer von selbst geregelt... Wir versuchen gerade, einen Stellplatz baurechtlich genehmigen zu lassen. Da der geplante SP in einem (sehr ruhigem) Gewerbegebiet liegt, ist allerdings die Genehmigung ein großes Problem. Da spielt es nämlich keine Rolle, welche Betriebe in einem Gewerbegebiet ansässig sind. Ein SP ist in Deutschland baurechtlich mit einem CP vergleichbar. Ein Besuch dient also der Erholung. Wir Reisemobilisten fahren aber ja meist nach 2-3 Tagen weiter, wenn es uns nicht gefällt auch noch schneller. Dieser Unterschied ist nur leider nicht so recht im Baurecht verankert. Hätten wir offiziell vom Gesetzgeber her die Möglichkeit, bis zu 3 oder 5 ÜN eine vereinfachte Genehmigung zu bekommen hätten wir ganz sicher auch mehr Stellplätze. Also ich würde daher eine Begrenzung für die Verweildauer ganz klar als Möglichkeit für eine deutlichere Abgrenzung zum CP und somit vereinfachte Baugenehmigungen sehen.
Diese Regelung finde ich super.Somit bekommen andere auch mal die Möglichkeit dort zu stehen. Seit Einführung der Regel und der Verkleinerung vieler Stellplätze im Außenring ist der Stellplatz Hooksiel meist nur zur Hälfte ausgelastet. Dafűr ist in Harlesiel ein Ausweichareal geschaffen worden weil der Stellplatz ewig gut gefüllt ist. So meine Erfahrungen in diesem Jahr. da müssen sich die Dauercamper halt vernetzen und immer gemeinsam alle drei Tage wechseln :mrgreen: Im Gartenzwergmilieu wird nicht vernetzt, nur zusammen gesoffen... :D bis denn, Uwe Drei Nächte? Bin gerade in Timmendorfer Strand. Zwei WoMo-Stellplätze, beides höchstens 24h. Keine Empfehlung meinerseits. Hallo, Andrea Das habe ich hier auch mal versucht,wurde aber mit der Begründung abgeschmettert " wir wollen uns hier keine Landfahrer auf den Hals ziehen",ich habe es dann gelassen. Gruß Bernd Hallo, wir sind doch Gäste auf einem Stellplatz! Der Grundstückseigentümer kann die mögliche Standzeit festlegen wie er will, wir können dann entscheiden und ggf. weiterfahren. Denke, bedanken können wir uns bei einem gewissen Klientel. |
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