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Weinsberg Fire Edition CaraBus 601 MQ Strom Autarkie


WindSurf3r am 01 Jul 2019 22:24:38

Moin Zusammen,
seit Anfang April bin ich (26 Jähriger Windsurfer) stolzer Besitzer eines 6Meter Kastens (Neukauf) und bin nun gute 10.000 KM unterwegs gewesen und kann mein Reiseverhalten und meine Bedürfnisse nun in etwa einschätzen. Insbesondere die Stromversorgung möchte ich unbedingt überarbeiten (lassen).

Aktuelle Situation: Mein Model ist: Ausbau 2017 (gem. Verkäufer waren dies noch Restbestände) und der Ducato 2018 (URL d. Models darf ich gem. Meldung des Forums noch nicht anfügen - lässt sich googeln..). Modifiziert wurde lediglich der Nachbau einer Rückfahrkamera und ich habe mir das Thule System auf mein Dach gebaut, da ich dort meine 2 Surfbretter samt großer Dachbox für Segel & Co transportiere. Der Kasten ist auch gleich mein Alltagsauto (wohne auf dem Land und habe somit keine Parkplatz Probleme - Arbeitsweg von gut 40km einfache Strecke sollten auch für den Diesel nicht schädlich sein). Die letzten Monate habe ich mehr in meinem Kasten als in meiner eigenen Wohnung verbracht.. :-o .

Reiseverhalten: Aktuell bin ich selten länger als 2 Nächte an einem Ort. Nur beim Surfen oder auf Musikfestivals könnte es zu längeren Standzeiten kommen (1-2 Wochen - wobei zwischendurch immer wieder Fahrten zu den Surfspots anstehen würden/Einkaufen/Wassertanken/Kassette entleeren..).
In der Arbeitswoche fahre ich je nach Stellplatz 40-80 min pro Tag mit dem Kasten - wie gesagt, verbringe aktuell sehr viel Zeit im Kasten und besuche meine Wohnung nur noch zum Wäsche waschen. Aktuell steuere ich alle paar Tage einen Womostellplatz zwecks Batterieladung an Zwischendurch schalte ich den Kühlschrank manchmal auch aus (für bis zu 4 Stunden) - um nicht gleich aufbrechen zu müssen. Insbesondere bei meinem Trip durch Polen, die Slowakei und Tschechien habe ich gemerkt, dass ich mehr der Freisteher bin (ja es ist in den meisten Ländern verboten oder nur geduldet). Bisher kann ich aber nichts negatives berichten und im Austausch mit bereits erfahreneren Wohnmobilisten, habe ich bisher auch noch nichts gravierend negatives gehört. Meiner Meinung nach ist das richtige Verhalten das A und O. Campingverhalten zeige ich dort nie und bei Beschwerden könnte ich auch immer den Platz verlassen, da ich dann extra nichts alkoholisches trinke. Die Trittstufe bleibt selbstverständlich immer eingefahren.. :razz: Meist sammle ich an meinem angesteuerten Stellplatz erstmal den Müll von anderen auf..
Selbst wenn ich auf einem offiziellen Stellplätzen stehe, möchte ich nicht auf Strom angewiesen sein. Sprich mein Ziel wäre es einigermaßen "autark" zu sein.

Problematik: Dadurch, dass ein großer 90 L Kompressorkühlschrank verbaut ist, reicht die Standardbatterie logischerweise hinten und vorne nicht. Hersteller gibt an: "Stromverbrauch bei Geräteinnentemperatur= 5 °C und Umgebungstemperatur = 32 °C: 1,88 Ah/h" sprich = pro Tag ca. 45 Ah zusammen mit anderen Verbrauchern gehe ich von einem Gesamtverbrauch von 50-60 AH pro Tag aus. Im Winter wahrscheinlich noch etwas mehr.
Dadurch, dass mein Dach bereits "zugepflastert" ist, ist für ausreichend Solar kein Platz. Höchstens auf der Dachbox könnte noch eine Zelle (max. 150W) montiert werden (Dachbox hat eigene Träger, diese sind eigentlich für den Transport von Surfbrettern gedacht). Jedoch hat mein Kasten mit Gepäck bereits knappe 3 Meter in der Höhe, was schon ganz ordentlich ist. Kleine Äste wandern dort schon öfters entlang und immer in der Sonne stehen ist auch doof.

->Kurze Frage am Rande -> sind bei euren Kasten die Kompressorkühlschränke auch komplett eingebaut ohne erkennbare Lüftungsmöglichkeiten (im Innenraum - das kein Kamin verbaut wird leuchtet mir ein)? Habe festgestellt, dass wenn die Sonne auf die Kühlschrankseite scheint, sich dort spürbar die Wärme anstaut und nicht richtig abziehen kann -> ergo höherer Stromverbrauch.

Wunschdenken nach ein wenig Recherche: Einbau von Lifepo Batterien (Aktuell denke ich da noch an die 180AH von Greenakku unterm Sitz) zusammen mit einem Ladebooster (VCC 1212-50 Eingangsspannung 12 V Ladeleistung 12 V / (*39) 50 A Nr. 3326). Mit dieser Lösung würde ich zumindestens mein normales Reiseverhalten abdecken - oder habe ich dabei etwas übersehen? Beim Surfen bin ich meist sowieso auf CP oder Stellplätze angewiesen, da es i. d. R. kaum Möglichkeiten gibt dort frei zu stehen.
Alternativ könnte ich mir den Einbau mehrerer Batterien unter der Sitzbank(Dinette?) vorstellen, da der Elektroblock sowieso unter dem Tisch verbaut ist.

Nach bereits längerer Recherche über den Einbau eines Ladeboosters, ist meine Erkenntnis-> Das muss ich machen lassen, da ich alles andere als ein Elektriker bin. Zusätzlich würde ich gerne einen Batteriecomputer und einen kleinen Wechselrichter verbauen lassen (habe keine großen Stromverbrauch lediglich Laptop, Kameraakkus, Zahnbürste, mal die Switch usw. -> also kein Verbraucher mit mehr als 100W). Da sich die Geräte aber öfters ändern, möchte ich nicht für alle 12 Volt Adapter kaufen..


Frage: Mein Budget für den ganzen Spaß wären ca. 3.000 € - könnte das hinkommen? Habt ihr andere Vorschläge für eine "autarke" Lösung (bezogen auf mein Reiseverhalten - dass es keine echte Autarkie ist, ist mir schon klar)?
Perspektivisch könnte ich mir noch eine mobile Solarzelle vorstellen (200W) um die Standzeit etwas zu verlängern, da gibt es ja mittlerweile recht brauchbare Artikel (sofern ich das richtig sehe). Ein MPPT Laderegler müsste auch "nur" an die Batterie geklemmt werden -> sprich ohne großen Aufwand, oder?

Für Anregungen, Tipps, Rückmeldungen usw. wäre ich sehr dankbar!

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UlliW am 03 Jul 2019 09:35:16

Hallo,
bei meinem Caratour habe ich eine zweite Aufbau-Batterie unter dem Fahrersitz nachrüsten lassen - passte genau. Vielleicht entspannt das erstmal die Situation
ohne große Kosten?
Viele Grüße
Ulli

WindSurf3r am 03 Jul 2019 22:10:47

Moin Ulli,
Danke für deine Anregung. Daran habe ich anfangs auch gedacht. Bis ich die verbaute Batterie einmal auf der Varta Seite gesucht habe. Sage und schreibe 200 Ladezyklen bei einer Entladungstiefe von 50%. Das schaffe ich bei meinem aktuellen Reiseverhalten innerhalb von einem Jahr (Varta lfd 90).
D. H. Egal, was ich mache. Neue Akkus müssten es sein. Aufgrund der Vorteile Gewicht, Zyklenzahl, Ladegeschwindigkeit, nutzbarer Energie und der Stabilität der Spannung bin ich bei lifepo hängen geblieben.
Grüße
Raimund

Tinduck am 04 Jul 2019 06:19:46

Du hast Dich ja im Voraus schon gründlich informiert! Hut ab, das gelingt nicht jedem Neuling hier...

Wenn Solar bei Dir wegen der Dachlast nicht in Frage kommt, dürfte ein Ladebooster wohl die nächstbeste Möglichkeit sein, wenn Du denn oft genug fährst.

Ich gebe allerdings zu Bedenken, dass ein 50A-Booster ca. 3,5 Stunden braucht, um eine fast leere 180Ah-LiFePO wieder voll zu bekommen. Wenn die LiMa genug Strom liefert. Da muss man schon ziemlich weit fahren...

An Deiner Stelle würde ich das 150-Watt-Panel auf die Dachbox schrauben. Damit lädst Du im Sommer immer ein bisschen was nach, selbst wenn Du nicht in der Sonne stehst; das macht sich über die Zeit schon bemerkbar. 1-2 A Ladestrom sind da auch bei Wolken drin, damit ist der Verbrauch des Kühlis ungefähr abgedeckt und die Batterie wird zumindest nicht leerer. Vielleicht mit einem 100-W-Solarkoffer ergänzen, wenn Du am Mobil bist... und bei sonnigem Wetter dürftest Du dann deine Autarkiedauer annähernd verdoppeln.

Solar hat halt den Vorteil, dass es lange lädt und man nix dafür tun muss. Das lädt im Sommer auch schon, wenn man morgens noch im Bett liegt :D

bis denn,

Uwe

George67 am 04 Jul 2019 08:52:14

Als Spontanidee zu deinem Problem würde ich genau andersherum vorgehen wie oben schon empfohlen, du hast nämlich zwei verschiedene Probleme, die sich überlagern.
Ich würde den Solarteil zuerst machen.
Da gibts natürlich mehrere Varianten, z. mehrere kleine Panels, um den Platz auszunutzen, auch am Heck ? austellbar ? Mobil ? Jedes Stück Fläche würde helfen. Dann kannst du dir ein paar Wochen ansehen, wie deine Versorgungssituation aussieht. Ob es reicht, wie es reicht, wie du nachladen musst.
Dann kannst du mit dem Aufpeppen des Akkus nachlegen - aber der liefert dir ja eigentlich nur die Überschüsse von gestern. Ob dann ein billiger Blei als neue Zwischenlösung oder der teurere LI als Dauerlösung das Richtige ist, kannst du dann viel besser entscheiden.

Bodimobil am 04 Jul 2019 09:55:19

Da sind ja mehrere Baustellen und damit etliche Schrauben an denen man drehen kann.
- Der Kühlschrank verbraucht mit 45Ah definitiv zu viel. Ob das an der Belüftung oder an dem Kühlschranktyp liegtr kann ich nicht beurteilen. Ich habe auch einen 90l Kühlschrank (Engel CK 100) und komme an normalen Tagen mit 25Ah und an sehr heißen Tagen kann es auch 35Ah werden.
- Lithium Batterien mit Booster wäre das erste was ich zulegen würde. Wie bereits berechnet wurde würde es theoretisch mehr als 3,5 Stunden benötigen um leere Batterien wieder voll zu bekommen. Aber wann sind die Batterien komplett leer? Wenn du deinen Stromverbrauch auf 50Ah senken kannst müsstest du ca. 1 Stunde fahren müssen um deinen Tagesverbrauch wieder rein zu bekommen. Oder alle 2 Tage 2 Stunden usw. Im Alltag mit deinen Fahrten zur Arbeit reicht das vollkommen.
- Solar: Ich würde dir für längere Standzeiten im Sommer unbedingt Solar empfehlen. An Surfhotspots die ich von Portugal und Spanien kenne kann man die ganzen Varianten sehen.
- - Auf der Windschutzscheibe ausgebreitete Solartasche
- - An der Markiese befestigtes flexibles Panel
- - neben dem Wohnmobil aufgestelltes Einzelpanel
- - an der Dachreling eingehängtes Panel das gleichzeitig Sonnenschutz für ein Seitenfenster ist
usw.
Ein einzelnes 100W Panel kostet nicht viel und sorgt im Sommer für den gesamten Strombedarf. Darauf würde ich keinesfalls verzichten wenn du vor hast mehr als einen Tag an einem schönen Platz zu stehen.

Gruß Andreas

WindSurf3r am 04 Jul 2019 20:17:03

Vielen Dank schon einmal für die ganzen Beiträge & für das switchen meines Beitrags - im Kastenforum war es offensichtlich am falschen Platz!
Zwecks Veranschaulichung, habe ich 3 Bilder angehangen, auf denen meine Dachsituation dargestellt wird. Theoretisch könnte ich Mittels 4. Träger, den ich besitze, Panele über die vordere Luke anbringen, was ich aber bisher vermeiden möchte, da ich das Tageslicht und auch die Lüftung sehr schätze.
Die Träger auf der Dachbox sind 78 cm voneinander entfernt und 80 cm breit - Sollten meiner Meinung nach ausreichend Platz bieten um ein Panel zu montieren, oder?
Die Dachlast dürfte meiner Meinung nach kein Problem sein. Dachgepäck aktuell - je nachdem wie viel Wasser in den Segeln ist - 72-80 Kg + Markise, die aktuell noch nicht wieder angebaut ist, wären es also um die 100 KG (großzügig geschätzt Box:26 KG Bretter: <16 Kg Inhalt d. Dachbox: 5 Segel 15 KG 4 Masten: 10 KG 2 Gabeln ca. 5 KG)

-Tinduck alias Uwe: Danke, da ich ursprünglich mal über den Ausbau eines kleinen Transporters nachgedacht habe und dafür ausführlich recherchiert & Lektüre gekauft habe, ist zumindest ein wenig von allem vorhanden. :) Dass die Li Batt komplett leer ist, sollte es fast nie geben, da ich recht viel auf Achse bin. Komplett voll mögen die Akkus es aber ja auch nicht. :-P Hast du Erfahrungen damit, wie "kratzempfindlich" PV Module sind? Wie gesagt, es kommt durchaus mal vor, dass dort kleine Äste lang schaben..
Ansonsten ist es natürlich definitiv eine gut umsetzbare Erweiterungslösung.

-George67 Interessante Herangehensweise, die du da vorschlägst. Klingt aufjeden Fall wirtschaftlich. :-) Doof ist nur, die verbaute Batterie taugt definitiv nichts, sprich die selbe nochmal kaufen würde ich nicht. Zudem lassen sich Bleibatterien mit PV nicht so dolle laden. Sprich ggf. wäre somit AGM eine mögliche alternative. Leider fehlen die Langzeit Erfahrungen mit Li - um die wahre Wirtschaftlichkeit beurteilen zu können. Sprich ob sie samt verbauter Technik bms & co das Fahrzeugleben durchmachen. Wollte den Wagen ca. 8-10 Jahre fahren (fahre ihn aktuell 30-40T KM im Jahr). Ggf. werde ich allerdings noch näher an meinen Arbeitsort heranziehen und somit auf mein Rad umsteigen, um das Mobil ein wenig zu schonen.
Mehrere kleine Module.. wüsste leider nicht, an welchen Stellen ich mehrere kleine verbauen könnte. Die Bretter samt Box nehmen schon recht viel Platz ein..

-Bodimobil Dadurch, dass ich noch keinen Batteriecomputer verbaut habe, kann ich leider keine Realwerte liefern und orientiere mich an den Herstellerangaben. Mittels Batteriespannung lässt sich dies ja nicht konkret errechnen.
Bzgl. Li - genauso war meine Vorstellung. Wenn man auf Womoreise ist und zum nächstgelegenen Ziel fährt, sind es ja schon mal 150-250 Km sprich, das wären gute 2 Stunden Fahrzeit und somit wären auch mal 2 Tage abgedeckt. Die Anschaffungskosten sind natürlich enorm.. Zwecks Einbau muss ich mir die Tage mal ein Angebot einholen, da fehlt mir leider jegliches Gefühl.

Zusammenfassend bin ich aktuell für folgende Lösung: 1 Modul auf der Dachbox (sofern es nicht sehr kratzempfindlich ist), Li unterm Sitz oder unter der Sitzbank, je nachdem welche Batterien es werden sollen (Habt ihr Empfehlungen? - Super B ist leider außerhalb meines Budgets) inkl. Ladebooster, damit mir keine Kabel, Sicherungen oder gar die Lima abdampfen und um alles überwachen zu können einen Batteriecomputer.
Für die Zukunft wäre dann noch ein zusätzliches mobiles Modul denkbar um im Sommer den kompletten Tagesbedarf abdecken zu können. (Kann man zwei unterschiedliche Module (von d. Leistung her) an einen MPPT Laderegler anschließen, oder würde das kleinere dem größeren im Wege stehen und die Leistung drosseln?

Erste Kostenaufstellung:
Ladebooster: ca. 300,-
Li 180 Ah Grennakku: ca. 1800,-
Batteriecomputer: BMV 712 Smart 212,-
Zwischensumme: 2312,-
mgl. Solar (200Wp Solarmodul 12V 4 Busbars von amumont): 399,- (die kleineren sind nicht so viel günstiger und von den Maßen her, müsste das eigentlich passen 1,65m x 0,67m x 0,04m - 11,5 KG - das könnten die Dämpfer der Box ggf. noch schaffen)
Mppt (30A Solarladeregler MPPT 100/30 Victron damit noch ein weiteres Modul ran könnte): 202,-

Gesamt ohne Einbau: 2913,-
Da müsste ich dann wohl noch ein "wenig" Geld für die Montage "locker" machen.. Seht ihr Optimierungsmöglichkeiten? Zstl. fehlt noch der geplante Wechselrichter.






Stocki333 am 04 Jul 2019 22:50:25

Hallo Raimund
Glückwunsch zu deiner Vorstellung. So was ist selten.
Du schreibst du nutzt das ganze Jahr das FZG. Also brauchst du auch einen Accu der sich bei Minustemperaturen laden lässt.
Oder habe ich das falsch verstanden.
Zum Verständnis: Es gibt 2 Arten LiFePO4 und LiFeYPO4 Accus. Letztere unterscheiden sich durch das Y. Damit kannst du die Zellen bis - 35 Grad laden. Die LiFePO4 sind dann schon lange im Werkstoffhof. Und mit denen auch deine sauer verdienten Euros.
Gruß Franz

George67 am 05 Jul 2019 13:59:10

Vielleicht noch ein Hinweis bezüglich PV.
Die horizontale Montage eines Solarpanels ist nicht gerade die effizienteste bezüglich des Ertrags.
Allgemein, schräg gestellte Panels bringen mehr, je "winter" je steiler. Da sie im Winter eh nur (ca.) <20 % des Sommerertrages bringen, sind weitere Abschläge durch Aufstellungswinkel echt suboptimal.
Wenn du es genauer haben willst, kannst du ja mal mit pvgis rumspielen:
--> Link

Diesbezüglich könntest du aus einem Nachteil einen Vorteil machen, wenn du Element(e) auf der Box hast, könntest du den Deckel schräg offenstehen lassen, Richtung Süden. Es reicht auch irgendwas zwischen SO und SW. Oder du stellst nur das Element über der Box schräg.....
Jedenfalls könntest die die begrenzte Leistung deines Panels durch Schrägstellen verbessern.

thomker am 05 Jul 2019 16:52:49

--> Link
Empfehlung Batterie. 200 Ah 2000€ all in. Einfacher und besser geht nich.

Vielleicht kannste dir den Booster sparen, nimm dicke Kabel, dann gehts meist ohne. Wenn nicht, kannste den später immer noch kaufen.
Gruß
Thomas

WindSurf3r am 06 Jul 2019 17:30:28

- Stocki333 Mit den beiden unterschiedlichen Batterietypen habe ich mich auch bereits beschäftigt. Nach meinem Wissensstand lässt sich das Ladeproblem mittels Temperatursensor und entsprechender Ladetechnik lösen. Lt. diversen Einträgen, die ich gelesen habe, würden sich die LiFePO4 Batterien über die langsame Entladung (z. B. Nutzung Standheizung, Kühli..) und über eine kontrollierte Ladung mittels kleiner Ströme erwärmen. Verbaut wäre sie im Innenraum sprich, auf Reisen hätte die Batterie sowieso immer eine Temperatur von über 0 Grad.
Dadurch, dass LifeYPO4 hauptsächlich zum selbst zusammenbauen verfügbar ist (keine Elektrokenntnisse) traue ich mir dies nicht zu - insbesondere, da die Batterien hin und wieder gewartet werden sollten (Reinigung d. Anschlüsse). Sprich auch beim Fertigbau sollte man alle paar Jahre einmal alles auseinander bauen, pflegen und wieder zusammensetzen. Oder habe ich da ein falsches Bild? Vorteil wäre natürlich, dass einzelne Komponenten, wie z. B. BMS gut tauschbar wären.

-> Stichwort Ladetechnik - das habe ich bei meinem vorgeschlagenen MPPT Regler übersehen (Li Verträglichkeit -> Temp.) und es müsste auch ein kleinerer MPPT Regler machbar sein. Sprich es gäbe noch Einsparpotential. Laut meinen Recherchen sollte ich mit einem 200 WP Panel einen Tagesbedarf von 40-50 AH einigermaßen decken könne bzw. in den anderen Monaten die Standzeit ordentlich verlängern. So, dass ich auf ein mobiles Panel verzichten könnte.

- George67 Daran habe ich noch gar nicht gedacht - aber ein kleiner Vorteil sollte das sicherlich sein. :D 20kg sollen die Träger der Box stemmen können.

- thomker Danke für den Tipp! Habe da Bedenken bzgl. meiner Elektrokenntnisse. :roll: Wg. Ladebooster - wenn die Batterien ordentlich entladen sind fließen mir da zu hohe Ströme um auf Risiko zu spielen. Habe gelesen, dass die Lima abdampfen sowie z. T. die Sicherungen fliegen könnten.. Mit meinem geplanten Boster, sollte die Lima noch nicht voll ausgelastet sein.

George67 am 06 Jul 2019 18:11:12

Re PV.... Das kann schon ne ganze Menge Strom mehr sein durch schräg/aufstellen.
Ausm Kopf - im schönsten Sommer 25 % mehr, und Richtung Winter bis über 100 % mehr, gerade dann, wenn du jedes Watt brauchst.

Re Booster - rein persönlich bin ich ein Gegner übertriebener(!) boosterei - das ist schon ne Vergewaltigung von Batterie und Lima, nur um ne halbe Stunde Ladezeit zu sparen. Klar hat man vielleicht ein Versorgungsproblem, aber 2-Stundenladungen sind wirklich nicht lebensdauerfördernd. Aber das kann jeder sehen, wie er will.

magus am 06 Jul 2019 19:09:09

Die Dachbox eignet sich imho hier doch ideal zum aufkleben eines flexiblen Moduls, und zur Unterstützung dann vielleicht ein mobiles in Form von Tasche oder Koffer dazu, um es passend ausrichten und aufstellen zu koennen?!
Großer Akku und Ladebooster sind natürlich aus meiner Sicht gesetzt.

WindSurf3r am 06 Jul 2019 19:13:53

Ein flexibles Modul eignet sich nach Meiner Meinung nicht. Die Dachbox ist aufgrund des aerodynamischen Schnitts an verschiedenen Stellen alles andere als flach bzw. nicht nur in eine Richtung gewölbt. Auf den Bildern kann man das einigermaßen erkennen. Einen enormen Gewichtsvorteil hätte es natürlich - wobei ich mir über die Wärme Entwicklung d. aufgeklebten Module sorgen machen würde.

Ladebooster: bei einer Li Batterie ist der Booster mehr ein Begrenzer. Wenn man sich z. B. auf YouTube ein paar Tests anschaut sieht man, dass eine Li problemlos 70 A oder gar mehr abruft, wenn sie stark entladen ist. Da begrenzt der "Booster" dann den Strom auf 50 A damit die Lima & Co nicht so stark belastet wird.
Bei anderen Batterietypen ist ein Booster meiner Meinung nach nur von Nöten, wenn die Lima sich selbst regelt. Aber das ist bei den Ducato (Womo) bisher nicht der Fall

magus am 06 Jul 2019 19:21:45

Ok, ich habe das eine Bild nicht gesehen, es gibt ja lang und schmal,... das ist echt ne herausforderung. Jeden Platz nutzen der da ist.

Da sich ja kaum einer von uns trauen wird, die Fläche oberhalb der Front Scheibe mit einem duennen Panel zu bekleben, koennte man bei diesem Fahrzeug, und der bereits verbauten Dachkonstruktion ja ueberlegen etwas zu verbauen das man herausziehen kann oder dergleichen, z.b. Nach hinten oder zur Seite.

thomker am 06 Jul 2019 19:26:12

Hallo Raimund,
Kannst du mit einem Schraubenschlüssel umgehen? Schraubendreher?
Wenn ja, kannste den Bausatz beruhigt nehmen. Genaue Anleitung is dabei, oder hier zu finden, oder in Dresden zu erfragen. Das hab ich als E-Laie innerhalb einer halben Stunde auch hingekriegt.
Zum Thema Booster: bei mir gehen über den normalen Ladeweg über den EBL bei leerem Akku nicht mehr als 40 A, das überfordert keine Lima. Abgerauchte Lima gabs hier glaube ich nur einmal, Ursache nicht geklärt. Ich lade meine Akkus (400Ah) mit bis zu 95 A. Die Lima regelt selbstständig runter bei Überlast und das geht jetzt schon 2,5 Jahre so.
Außerdem kannst du auch über die Kabeldicke/Länge den Strom begrenzen. Ist alles nicht schwierig. Ich würde auf den Booster definitiv verzichten, und mir nen Surfbrett kaufen...
Gruß
Thomas

magus am 06 Jul 2019 19:34:49

Hallo Thomas, ich vermute im Weinsberg von Raimund ist die Konzerntypische DS300 von cbe verbaut, inklusive trennrelais etc. ob das einem dann nicht mal festbrennt, oder generell einem um die Ohren fliegt, stelle ich hier mal in den Raum. Ich stelle mir gerade eine aehnliche Frage

thomker am 06 Jul 2019 19:40:17

Oh Shit, an sowas hab ich nicht gedacht, da hab ich auch keine Ahnung von, hab selber Schaudt drin. Bei nem Freund hab ich an einem CBE System mal versucht rauszukriegen, was wann wie geschaltet wird. Ergebnis: habs aufgegeben.
Gruß
Thomas

Stocki333 am 06 Jul 2019 20:11:30

Hallo Raimund
Das ist ein Fertigaccu mit Winston Zellen.--> Link
--> Link
Mit bewährter Technik.

Zu deiner Lichtmaschine.
Eine LM kanst du nicht überlasten. Die Schützt sich selber. Das ist das robusteste Teil des ganzen Fzg.--> Link
Wenn du ein Cbe Verbaut hast nimm einen Booster. aber nicht über das Ebl sondern direkt verschalten. Mit vernünftigen Kabelstärken. Welche leistung hat deine LM und welchen Booster willst du verbauen.
Schau auch mal in die BA. bei welcher Spg das EBL die Trennrelais öffnet. Es gibt von CBE verschiedene Ausführungen.
Gruß Franz

WindSurf3r am 07 Jul 2019 11:46:41

- magus ein interessanter Gedankengang - potential hätte so etwas bestimmt. Mit Aluprofilen ließe sich so etwas sicherlich konstruieren.

- thomker 2 komplett linke Hände habe ich glücklicherweise nicht. Schaue mir die Anleitung zum Bausatz mal genauer an.

Von Weinsberg wurde folgendes verbaut: Electronic Battery Charger CB 516 CBE (max. 16 A charging), CBE DSE300





-Stocki333 Nach meinem Wissensstand ist eine 110 A Lima verbaut (130 Multijet 96 KW ab 2011)
Verbauen möchte ich den Votronic B2B mit 50 A --> Link Laut der Montageanleitung vom Hersteller soll dies, wie du es beschrieben hast, direkt zwischen den Batterien geschaltet werden.
Bzgl. des Trennrelais konnte ich leider nirgends entsprechende Infos finden.

magus am 07 Jul 2019 12:16:48

Das Trennrelais sitzt in der DS300, dort sind auch beide Batterien verkabelt.

Stocki333 am 07 Jul 2019 15:43:15

Im Ds 300 gibt es auch eine Sicherung, für die Verbindung Der Beiden Batterien. du kannst ja die mal versuchsweise ziehen und schauen ob die Ladung über die maschine Unterbrochen ist. Ausserdem gibt es dort auch eine Sicherung für das D+ Signal. Ich bin mir jetzt nicht sicher aber glaube Sicherung 10. Mit 3A.
Einfach mal messen.
gruß Franz.

magus am 07 Jul 2019 16:44:29

Stocki333 hat geschrieben:Im Ds 300 gibt es auch eine Sicherung, für die Verbindung Der Beiden Batterien. du kannst ja die mal versuchsweise ziehen und schauen ob die Ladung über die maschine Unterbrochen ist. Ausserdem gibt es dort auch eine Sicherung für das D+ Signal. Ich bin mir jetzt nicht sicher aber glaube Sicherung 10. Mit 3A.
Einfach mal messen.
gruß Franz.


Ja, 3A sollte die violette auf seinem Foto ganz unten sein.

egocogito am 07 Jul 2019 16:49:36

So wie ich die Dachsituation sehe, gibt's fast nur die Möglichkeit der nicht fix montierten Module für z.B. hinter der Windschutzscheibe oder tatsächlich zum externen Aufstellen außerhalb des Wohnmobiles. Ist nur die Frage, ob s' dann ned Füße kriegen, wenn die Module unbeobachtet sind. Am Dach besteht nur auf der Haube Platz für ein kleineres, flexibles Modul.

Es gäbe noch die Möglichkeit eines aufstellbaren Moduls über der Dachluke, damit du diese nutzen kannst, dann müsstest du aber dein Wohnmobil je nach Ausstellachse immer in zwei Himmelsrichtungen ausrichten(N/S oder O/W).

rolfblock am 07 Jul 2019 17:49:59

Ich würde bei deiner Applikation mit 100 oder 110 Ah auskommen. Einen Booster brauchst du garantiert nicht, wenn du eine Konstantspannungs Lima hast. Also die alte gute Technik. Ich hab auch Li verbaut und Sorge um die hohen Ströme bei nahezu leerer Batterie. Dazu brauchst du nur dünnere Kabel. Problem gelöst.
Du willst aber auch mit 50 A laden? Kein Problem: schalte ein 2. dickes Kabel parallel dazu. Fertig, billig.
Und da kann nichts kaput gehen.
BatterieComputer brauchst du nicht. Das ist Geld- und Arbeitsverschwendung. Ein Volt- und Amperemeter reicht.
Der Wechselrichter, natürlich nur ein reiner Sinus, sollte min 1000 W können. Dann kannst du auch mal einen Staubsauger, Bohrhammer, Lötkolben mit 300 W, Fön mit 800 W, mehrere Pedelec Ladegeräte gleichzeitig laufen lassen.
150 Wp Solar flach reicht für den Kühlschrank. Dann reichen 100 Ah Li für die ganze Woche.
Falls du doch mehr Solar brauchst, nimm ein Faltmodul. Wenn du das nach der Sonne ausrichtest, bringt es über den Tag doppelt so viel wie ein flach montiertes gleich großes Modul.

egocogito am 07 Jul 2019 18:30:08

Gerade Li-Akkus sind bekannt dafür, ziemlich konstante Spannung zu haben, daher glaube ich, dass ein Voltmeter wenig Aussagekraft haben wird.

rolfblock am 07 Jul 2019 21:02:39

egocogito hat geschrieben:Gerade Li-Akkus sind bekannt dafür, ziemlich konstante Spannung zu haben, daher glaube ich, dass ein Voltmeter wenig Aussagekraft haben wird.


Na dann wäre ich ja seit 2 Jahren im Blindflug. Ich habe immer gewusst, wieviel ich noch im Tank habe. Ok ich benutze eine Fuzzy Logig im Großhirn. Die registriert, wie das Wetter ist, wo ich stehe, was ich vorher gemacht habe, und was ich noch vorhabe.
Zusätzlich fordert sie über die Augen das Ablesen von Spannung und Strömen. Daraus kommen dann die Verhaltensmaßnahmen bezüglich E-bike Akku laden, Laptop laden, ........
Hätte ich einen BC, müßte ich mich auch noch um den kümmern. Die Arbeit spar ich einfach.

Aber nehmen wir mal an der BC würde dir brauchbare Daten liefern. Was machst du dann mit dem Wissen?
Der BC zeigt zum Beispiel 50 Ah heute durch Solar rein. Und nun?
Am Morgen sagt er 50 Ah raus. Ok TV, Kompressor....... Und nun?


Was hab ich davon zu wissen, dass noch 30 Ah drin sein müssten? => Ich leg mich wieder hin.
Was hab ich davon zu wissen, dass noch 70 Ah drin sein müssten? => Ich leg mich wieder hin.
Was hab ich davon zu wissen, dass noch 5 Ah drin sein müssten? => Das hätt ich auch so gewusst nach dem gestrigen Tag.
Ich sollte beim Motorstart das Amperemeter im Auge behalten, damit keine Sicherung durchbrennt.
Also das Ampermeter hab ich bei jedem Motorstart im Blick.

Noch zum Thema Solarpanel auf dem Dach. Das isoliert derart gut, dass ich mich immer an die sonnigsten Plätze stelle. Nie in den Schatten und bloß nicht unter Bäume. Der Vorteil ist, dass die Sonnenplätze meist frei sind.
Unser Alkoven heizt sich nicht auf, wenn die Sonne hoch steht. Auch Dank der Solarpanel, die die Sonne erst gar nicht aufs Dach lassen.

rolfblock am 07 Jul 2019 21:06:22

egocogito hat geschrieben:Gerade Li-Akkus sind bekannt dafür, ziemlich konstante Spannung zu haben, daher glaube ich, dass ein Voltmeter wenig Aussagekraft haben wird.


Na dann wäre ich ja seit 2 Jahren im Blindflug. Ich habe immer gewusst, wieviel ich noch im Tank habe. Ok ich benutze eine Fuzzy Logig im Großhirn. Die registriert, wie das Wetter ist, wo ich stehe, was ich vorher gemacht habe, und was ich noch vorhabe.
Zusätzlich fordert sie über die Augen das Ablesen von Spannung und Strömen. Daraus kommen dann die Verhaltensmaßnahmen bezüglich E-bike Akku laden, Laptop laden, ........
Hätte ich einen BC, müßte ich mich auch noch um den kümmern. Die Arbeit spar ich einfach.

Aber nehmen wir mal an der BC würde dir brauchbare Daten liefern. Was machst du dann mit dem Wissen?
Der BC zeigt zum Beispiel 50 Ah heute durch Solar rein. Und nun?
Am Morgen sagt er 50 Ah raus. Ok TV, Kompressor....... Und nun?


Was hab ich davon zu wissen, dass noch 30 Ah drin sein müssten? => Ich leg mich wieder hin.
Was hab ich davon zu wissen, dass noch 70 Ah drin sein müssten? => Ich leg mich wieder hin.
Was hab ich davon zu wissen, dass noch 5 Ah drin sein müssten? => Das hätt ich auch so gewusst nach dem gestrigen Tag.
Ich sollte beim Motorstart das Amperemeter im Auge behalten, damit keine Sicherung durchbrennt.
Also das Amperemeter hab ich bei jedem Motorstart im Blick.

Noch zum Thema Solarpanel auf dem Dach. Das isoliert derart gut, dass ich mich immer an die sonnigsten Plätze stelle. Nie in den Schatten und bloß nicht unter Bäume. Der Vorteil ist, dass die Sonnenplätze meist frei sind.
Unser Alkoven heizt sich nicht auf, wenn die Sonne hoch steht. Auch Dank der Solarpanel, die die Sonne erst gar nicht aufs Dach lassen.[/quote]

egocogito am 07 Jul 2019 21:44:35

Das verstehe ich natürlich, ich weiß auch immer wie viel ich im Tank habe, überhaupt, wenn ich nach drei, vier Wochen zum Fahrzeug komme, die Nadel zeigt immer 13,2 - 13,3V an und ich habe mir natürlich gemerkt, was ich denn so vor drei, vier Wochen verbraucht habe.

Es darf jeder es so praktizieren, wie er es gerne möchte, ist überhaupt kein Thema, aber bitte nicht behaupten, man könne bei Li über die Leerlaufspannung auf den SOC schließen, denn in Wahrheit brauchst du nicht einmal ein Voltmeter, weil du ja sowieso alles im Großhirn gespeichert, oder am Spickzettel notiert hast.

Ich kümmere mich also um meinen BC und du um deinen SZ :-).

rolfblock am 07 Jul 2019 22:29:40

egocogito hat geschrieben:Das verstehe ich natürlich, ich weiß auch immer wie viel ich im Tank habe, überhaupt, wenn ich nach drei, vier Wochen zum Fahrzeug komme, die Nadel zeigt immer 13,2 - 13,3V an und ich habe mir natürlich gemerkt, was ich denn so vor drei, vier Wochen verbraucht habe.



Also, wenn ich nach 3 Wochen zum Fahrzeug komme, ist die Batterie bis zum Rand voll, durch Solar. Und wenn ich dann noch die Spannung ablese, sind es tagsüber 14 V oder etwas mehr. Nachts ca 13,5 V.
Was interessiert dann noch der Verbrauch vor 4 Wochen?
Wozu muss ich überhaupt wissen, wie voll die Batterie ist, wenn ich vorhabe loszufahren? Das ist doch irrelevant.

egocogito am 08 Jul 2019 09:13:01

Dein Regler läuft während des Tages permanent auf 14V oder etwas mehr? Interessant.

Ich glaube, das bringt jetzt nichts mehr und nehme zur Kenntnis, dass du über die Spannung den SOC deines Li-Akkus feststellen kannst.

Tinduck am 08 Jul 2019 13:02:36

Wenn die Stromversorgung gnadenlos überdimensioniert für die eigenen Verbräuche ist, kann man das so machen.

Würde mich aber mal interessieren, wie genau die Schätzung denn ist, wenns mal knapp wird, im Winter oder so, ohne Solarertrag und mehreren Tagen an einem Ort, ohne Landstrom. Da KÖNNTE ein BC dann doch etwas besser untermauerte Schätzungen liefern... wenn er vernünftig eingestellt ist.

Wenn man immer ein Kabel dranhat, jeden Tag 3 Stunden weiterfährt oder nur im Sommer unterwegs ist, siehe oben.

bis denn,

Uwe

Stocki333 am 09 Jul 2019 08:41:22

Hallo die Runde
Eines wurde bei der Debatte vergessen. Welche Lithium Batterie verbaut ist. Eine Winston ist sehr viel schwerer über die Spannung zu beurteilen. Und je grösser die Batterie ist, desto schwieriger.
Das muss ich machen lassen, da ich alles andere als ein Elektriker bin.

Und hier ohne Bordcomputer arbeiten. Das sind ganz, ganz wenige, die das ohne BC auf die Reihe bekommen.
Diese Aussage lasse ich mal so im Raum stehen.

Ich würde bei deiner Applikation mit 100 oder 110 Ah auskommen. Einen Booster brauchst du garantiert nicht, wenn du eine Konstantspannungs Lima hast.

Also mit einer Kompressormaschine mit 90l und auch mit einer eventuelen Dieselheizung im Winter kommst du mit 100 Ah nicht weit.
Der Schlepptop braucht zwar nicht viel, aber bei Schlechtwetter kommen Std zusammen.
In einem Punkt hast du die Wahl. Booster: Ja oder Nein.
Hier die Wahl zwischen Sicherheitsdenken. aufwendig und teuer und störanfälliger.
Oder mit Direkter Verkabelung auf die Starterbatterie. Der Kabelquerschnitt und die Sicherung, sowie die Übergangswiederstände der Kontaktstellen bestimmen den Ladestrom. Dort kannst du gehen was die LM liefert. könnte man am DS 300 abgreifen, und dort direkt auf die Li gehen.Also 2 Wege. direkt einmal über das EBL, der 2 Weg schaltbar am Ebl vorbei. kommt auf die Verkabelung an.
Diese Verschaltung würde ich nur mit einer Winston machen. Die hat im oberen Spgsbereich ein sehr grosses Fenster. BMS schaltet bei 15 Volt. Die Zellen sterben erst bei 16 Volt.
Deine LM liefert 110 A. Als Dauerlast liefert dir die nach 10min 30-35 % weniger. So als halbes Hänchen X Daumen.
Gruß Franz

WindSurf3r am 09 Jul 2019 19:12:15

Also das Trennrelais schaltet sich ab 13,5 V zu und bei < 12,5 V wieder ab - das müsste man ja beim Ladebooster genauso einstellen können.

- egocogito aktueller Plan ist ein 200 W Modul auf der Dachbox.
An eine aufstellbare Konstruktion hatte ich schon gedacht - jedoch würde dann kein Tageslicht mehr rein kommen - aber einen Tod muss man halt sterben. ^^ Bisher habe ich noch keine Fertiglösungen dies bzgl. gefunden.

- rolfblock Selbstredend könnte ich mit 100 Ah Li auskommen - wenn immer alles gut geht/Sonne & Standzeittechnisch. Anfangs hatte ich auch schon die Idee zuerst eine 100 AH Li Batterie mit integriertem BMS zu verbauen mit der Option eine weitere nachzurüsten. Li Batterien müssen ja nicht zwangsläufig aus der selben Produktion stammen.
Stichwort Batteriecomputer: ich glaube das ist Geschmacksache. ^^Also bei meiner aktuellen Konstellation lese ich auch nur via Spg. ab, aber das ist ohne lange "Ruhephasen" für die Batterie gefühlt extrem unzuverlässig. Jedoch ist meine aktuelle 90 AH PB Batterie auch viel zu klein für die Anforderungen.
Booster VS Verkabelung - aufgrund d. verbauten Technik (DS300) tendiere ich zum Booster. Ob das nötig ist, kann ich nicht beurteilen, da mir die Fachexpertise fehlt. Konstantspannungs Lima ist aktuell bei den Ducato Womos noch Standard.
Aktuell geplantes Solarmodul: --> Link Das passt von den Maßen her auf die Dachbox.

-Stocki333/Franz Die Truma (Gas) schluckt zwar nicht so viel, wie die Diesel Variante - jedoch kann ich den Winterverbrauch noch überhaupt nicht einschätzen.
Sind die Booster so störanfällig? Dies bzgl. habe ich noch nicht viel mitlesen können.
Bzgl. d. maximalen Ladestroms über den EBL konnte ich keine Angaben finden - dies dürfte über das Trennrelais und die dazugehörige Sicherung geregelt sein, oder? Meine Befürchtung eines direkten Batterieaustauschs: Überlastung EBL/d. Verkabelung, welche dann unnötig heiß werden würde.

Eine Frage Richtung Solar: Wenn ich die Theorie richtig verstanden habe, kann ich vom MPPT Regler direkt an mein EBL gehen, auch wenn ein Booster verbaut werden würde? Meine Überlegung ist mit der Solarlösung anzufangen, da ich mir diese unter Umständen selbst zutrauen würde. Nach meine Wissensstand sollte das vorverlegte Kabel irgendwo im Schrank über meinem Tisch versteckt sein. (Solarvorbereitung ab Werk)

Stocki333 am 09 Jul 2019 22:00:22

WindSurf3r hat geschrieben:Also das Trennrelais schaltet sich ab 13,5 V zu und bei < 12,5 V wieder ab - das müsste man ja beim Ladebooster genauso einstellen können.

Das wollte ich wissen. Dieser Schaltungstrick der EBL- Bauer sollte nicht unterschätzt werden. Bei 12,5 Volt sind die LI- Accus nahezu leer.
Mit einem Booster umgehst du diesen Problemkreis elegant.
2 Möglichkeiten hast du:
--> Link
Den kannst du problemlos in die zuleitung STB -EBL - Li-Accu einschleifen. Bei abstellen der Maschine trennt er die Verbindung wieder.
Gilt auch für den 50A Votronik. Nur den must du direkt verkabeln mit eigener Leitung.

--> Link

Einen dritten Weg gibt es auch noch. Die Originalverkabelung benutzen. Und erstmal Messen was du darüber für einen Ladestrom hast. Und dann entscheiden, wie es weitergeht. Sollte das passen. ein Relais dazwischen welche die Verbindung, bei Stillstand der Maschine, kappt.
Zum Solarregler. Ganz gleich wie deine Entscheidung ist. nimm den victron Smart. 100/20, Kannst noch bei bedarf noch eine externe 100W Platte dazuschliessen. Und der lässt sich auf jede Batterie Programmieren. Er nimmt uns auch das Balanzieren der Zellen bei den Systemen von Lars ab. So läuft das vollautomatisch. du brauchst dich nicht mehr darum kümmern.
Gruß Franz

Tinduck am 10 Jul 2019 10:36:58

...und den Solarregler würd ich in keinem Fall über das EBL laufen lassen. Solarregler gehören direkt an die Batterie (oder meinetwegen noch hinter einen externen Mess-Shunt), sonst sind da wieder zu viele Variablen, die die Spannung beeinflussen, die der Regler von der Batterie sieht.

Auch einen Booster würd ich immer direkt und nicht über das EBL anschliessen, was soll das bringen? Zusätzliche Ströme über die unterdimensionierten EBL-Platinen zu pressen, macht mehr Probleme, als es löst.

Zur Überwachung der ganzen Spannungen und Ströme => Batteriecomputer. Die EBL-Anzeigen sind noch nicht mal Schätzeisen. Bei unserem Calira z. B. weichen die Spannungen bis zu 0,3 V von den direkt an der Batterie gemessenen ab.

bis denn,

Uwe

andwein am 10 Jul 2019 10:50:13

WindSurf3r hat geschrieben:Also das Trennrelais schaltet sich ab 13,5 V zu und bei < 12,5 V wieder ab - das müsste man ja beim Ladebooster genauso einstellen können.

Wie auch im Bild zu sehen ist das ein CBE-Lader. Der schaltet das Trennrelais spannungsgeführt in denau diesen Grenzen. Wird ein Booster empfohlen sollte man auch beachten, dass der Booster D+ geführt (Engine running) gesteuert wird. Dazu muss das CBE eigene Trennrelais (in der "boite" box) deaktiviert werden!
Nur meine Anmerkung, Gruß Andreas

egocogito am 10 Jul 2019 15:46:41

Wie von Tinduck bereits empfohlen, würde ich an deiner Stelle mit Booster und Solarregler am EBL vorbei und direkt an den Verteilerschienen mit Sicherungen anschließen - habe diese Konstellation seit knapp 1 1/2 Jahren so und funktioniert einwandfrei. Der Booster trennt verlässlich den Aufbau- vom Starterakku, und wenn du einen Duo-Solarregler nimmst, wird auch der Starterakku versorgt. Der EBL ist außen vor und man muss sich keine Gedanken machen, ob der jetzt irgendwie überlastet wird oder als Bremse wirkt.

WindSurf3r am 18 Jul 2019 21:05:59

Danke für die weiteren Rückmeldungen!

Kurzes Update zu meinem Vorhaben:

Solar - Nach dem ich mit Hr. Bonsch von Amumot geschrieben habe, habe ich mich mit der Alternative eines faltbaren Moduls auseinander gesetzt. Denn Hr. Bonsch äußerte Zweifel, da er es für zu flattrig hält (Schwingungen Dachbox & die Tatsache, dass das Modul hinten sowie vorne um 40 cm überstehen würde). Da ich eher selten die Möglichkeit habe ein faltbares Modul von Morgens bis Abends zu beaufsichtigen, würde ich zu einem 180 WP Modul greifen, um meinen Tagesbedarf in einer überschaubaren Zeit laden zu können.
Aktuelle Auswahl wären:
--> Link 180 WP von Wattstunde inkl. Victron SmartSolar 75/15 & Batterieanschlusskabel für 559,-€
--> Link 180 WP von SolarSwiss inkl. Victron SmartSolar 75/15 & Batterieanschlusskabel für 699,-€
Bzgl. d. SolarSwiss Moduls habe ich nochmals Hr. Bonsch angeschrieben, da er angibt, dass die Windschutzscheibe (für eine mgl. Montage bei Abwesenheit) mindesten 170cm breit sein sollte. Mein Ducato erfüllt dies jedoch nur mittig..
Das Modul von Wattstunde sollte gem. d. Maße in die Scheibe passen.

Batterie & Booster - Dies bzgl. habe ich eine Anfrage an WomoTechnikService gestellt zwecks Einbau eines 200 AH LiFeYPO & 50 A Votronic Ladeboosters.

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