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Wollte mal fragen was ihr von Polfett haltet. Durch das Fett vergrößert sich ja der Übergangswiderstand der Verbindungen wenn man es dazwischen schmiert. Allerdings wird Korrosion verhindert. Die ist auch nicht unbedingt wünschenswert. Wer hat Erfahrungen mit oder ohne gemacht und kann berichten? Und dann noch eine Frage im eignen Interesse.... Wer hat noch ein Rest Noalox rumliegen und will ihn loswerden? Grüße Jogi Hallo,
aber nur, wenn nichts festgeschraubt wird und nur lose aufliegt. Der Sinn von Noalox ist es der Atmosphäre keinen "Zugriff" auf die Polfläche zu gestatten. Werden die Polschuhe vorschriftsmäßig verschraubt (definiertes Drehmoment) wird durch den ausgeübten Druck zwischen den Polflächen das Fett an den aufliegenden Flächen verdrängt! Durch das restliche Fett ist weiterhin die Umgebungsluft (Atmosphäre) "ausgesperrt" - Oxydation wird verhindert! Der Übergangswiderstand ist nicht größer als bei frisch gereinigten Polflächen! Im KFZ Bereich schützt man die Batteriepole NACH dem zusammenschrauben. Hallo,
Ja, die sind aber dort in der Regel aus relativ weichen Blei und kein Materialmix aus Kupfer, Aluminium und Edelstahl! Polfett/lack hat nur die Aufgabe ein mögliches Elektrolyt fernzuhalten, dass ein galvanisches Element in Betrieb setzen würde. --> Link --> Link Noalox ist ebenfall elektrisch nicht leitend, ob das vorhandene Zinkpulver die Zwischenräume ausfüllt oder ob die Kontaktfläche am Ende nicht weiter verkleinert wird? Am Ende soll Korrosion verhindert werden. im innenraum hast auch nach jahren keine oxidation - und wie schon geschrieben, dann zuerst alles reinigen und danach polfett darauf. da können auch keine nicht leitenden wundermittelchen was daran ändern. selbst im pkw habe ich nun nach 10 jahren keine oxidation an den polen. So, ich melde mich auch mal zu Wort. Also so recht überzeugt von dem Noalox Polfett bin ich noch nicht. Jedes ander Polfett wird nämlich erst nach der Montage aufgebracht. Ob es die Zink partikel rausreisen ist meiner Meinung nach fragwürdig. Aktuell spiele ich mit dem Gedanken, die Zellverbinder einfach aus 5mm Alu zu machen. Das würde das ganze Problem mit dem Galvanischen Element lösen und es wäre keine Korrosion zu erwarten :)
beantwortest jetzt deinen eigenen thread? was für "zellverbinder" willst machen? Denn sie wissen nicht was sie da tun...... Ja, lass das Mittel weg, aber beschwere Dich nicht ueber verbrannte Batteriepolkontakte! Das hat schon nen berechtigten Hintergrund, man lese die Infos ueber Cupalklemmen. Ich rate dies zu verwenden. Am Anfang hatten wir das auch nicht, und jetzt nach 5 Jahren war alles oxidiert. Das sind sehr gut investierte 8 Euro.
Das habe ich auch gedacht, aber habe mich getäuscht. Es gibt verschiedene Alu-Legierungen und dass ist das Problem. Oxidiert viel schneller als man denkt. Ich habe mich gewundert. Deswegen bin ich sehr skeptisch was die Idee betrifft,. :( Gruß Gordan Warum Alu? Ich würde verzinntes Kupfer nehmen, wenn ich mir unbedingt die Polverbinder sparen wollte und für Noalox hätte ich auch noch n paar Mark... Die idee mit dem Alu ist wieder verworfen. Wird klassisch Kupfer mit Noalox und fertig :) Hallo zusammen, ich habe mal eine Frage zu Noalox. In der schönen und ausführlichen KISS Montageanleitung von Hans Kröger sind Fotos mit reichlich Noalox auf Plus- und Minuspol zu sehen. Zellverbinder auf Minus ist Cu/Cu, da ergibt das für mich keinen Sinn. Übersehe ich etwas? Gruß, Stefan lisunenergy hat es doch oben beschrieben „nach 5 Jahren war alles oxidiert“. Und Cu oxidiert und wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, setzt es Grünspan an. Deshalb wird in E-Verteilerkästen verzinntes Elektrolytkupfer verwendet. Also, wie ist deine Entscheidung? Auf der Tube steht: - Alu auf Alu - Alu auf Kupfer nichts von Kupfer auf Kupfer.
kein Noalox auf Cu-Cu. Sonst müsste ich die Schichten der Polverbinder untereinander auch noaloxen. Dazu gäbe es die "ÄRONIX Kontaktpaste CU". Enthält Kupfer statt Zink Partikel. Erscheint mir für Cu-Cu sinnvoller, wenn notwendig. Gruß, Stefan
Hallo Stefan, Das wäre natürlich die bessere Kontaktpaste für Kupfer. Ich kannte diese noch nicht, muss aber zur Ehrenrettung schreiben, dass ich auch nicht danach gesucht habe. Servus, wollte hier nochmal nachhaken: Noalox ist vorgesehen für (steht zumindest auf der Verpackung --> Link):
1. Spricht etwas gegen gegen die Verwendung zwischen Kupfer-Verbindern und den (-)Kupferpolen einer Winston LiFeYPO4? 2. Wäre es nicht vernünftiger Noalox für die (+)Pole zu verwenden (und sind die eigentlich Aluminium oder Edelstahl?) und z.B. Äronix für (-)Pole? Danke und Gruß, Peter Du verlinkst auf den Beitrag, auf den ich geantwortet habe? :roll:
Ne, auf den darüber. hat was mit der elektrochemischen Spannungsreihe zu tun Cu hat +0,16V, Al hat -1,66V Wenn Feuchtigkeit dazukommt bildet sich ein galvanisches Element (= Batterie) mit einer Spannung von 1,8V, und das sorgt dafür daß sich das unedlere Maetall (Al) zersetzt grüße klaus Meiner Meinung nach hat das was mit der Oxidhaut von Alu zu tun. Noalox enthält Alupartikel, die in die Oberfläche von Alu eingepresst werden, und den Kontakt deutlich verbessern. Ist keine Seite Alu, macht das keinen Sinn, weil weder Kupfer noch Stahl problematische Oxidhaut haben. Und Alukoernchen sind eh weicher als beides. Noalox oder Alukontaktpaste also nur, wenn mindestens eine Seite Alu ist. PS: Re Überschrift, noalox ist kein Polfett! Fasse ich also richtig zusammen mit: Bei (z.B.) LiFeYPO4 von Winston mit lamellierten Kupferverbindern: 1. für die (-)Pole (aus Kupfer) verwendet man Kupferpasten, weil Cu-Cu, z.B. Äronix 2. für die (+)Pole aus ?? verwendet man Naolox, weil Al?-Cu Korrekt? Danke, Peter
Nein ... man verwendet es für beide Arten der Verbindungen! Und es geht auch nicht um die Leitfähigkeit (wenigstens nicht direkt), sondern um die antioxidante Wirkung.
"Es" = welches? Noalox? Und wie passt deine Aussage zu der des Herstellers (siehe meinen Link zum Produkt von Ideal oben)? Ich fürchte, es existieren hier - je nach Autor - völlig konträre Aussagen. Gruß, Peter
Sorry ... war unpräzise, da wir ja seit Jahren nur ein Produkt verwenden :wink: --> Link Kupferpaste kenn ich nur als Hochtemperatur Schmiermittel, das hat auch in einer Cu Cu Verbindung nichts zu suchen. Bei mir sind die Zellverbinder beschichtet, ich denke verchromt. Da lohnt es sich wahrscheinlich nicht noch etwas dazwischen zu schmieren. Zwischen Chrom & Alu sind in der Spannungsreihe recht nah beieinander, dazu korrodiert das Chrom ja sowieso weniger...
Wenn es Kupfer wäre, dann sind die Verbinder verzinnt! Alternativ können aber auch Edelstahlverbinder beiliegen! Sollte einfach zu unterscheiden sein :wink: Hallo, Zellverbinder aus Edelstahl? Das glaube ich nicht - der Widerstand ist viel zu hoch. Cu entweder vezinnt oder vernickelt!
Chrom?? Ich denke eher verzinnt....
Weiss nicht … jedenfalls sind diese Zellverbinder wie hier --> Link "nicht" zu biegen --> kaum Kupfer?! :nixweiss:
Selbst reines Kupfer härtet durch Verformung auf doppelte Festigkeit aus. Schon geringe Legierungsbeimengungen können das Zeuch ziemlich hart machen. Denk Mal an Messing oder Bronze, da geht bei Kupfer schon mit geringeren Beimengungen schon einiges. Und unglücklicherweise geht dadurch auch der Widerstand deutlich hoch..... Und der Preis ziemlich runter. Was der Grund sein sollte, dass nix reines genutzt wird. Hallo,
Zum einen der Verarbeitungsprozess, durch das Kaltverformen (walzen) wird Cu sehr hart und "brüchig", wenn keine Nachverarbeitung (Tempern) erfolgt bleibt das so! Zum anderen werden Messing und andere Cu-Legierungen verwendet, weil diese auch sehr viel besser verarbeitbar sind (Prozesskosten)! Biker, alles richtig, aber ich versuchte etwas anderes zu sagen. Rohkupfer ist mit allen möglichen Beimengungen verunreinigt, welche relativ aufwendig beseitigt werden müssen, wenn man es rein haben will. Und bereits diese Beimengungen erhöhen den Widerstand , bis 10 oder 20% und machen es auch härter. Diese Härte ist durch tempern auch nicht zu beseitigen. Und der Verweis auf das Kostenbewusstsein unserer fernöstlichen Freunde war so gemeint, dass ich berufliche Erfahrungen damit habe, wie diese mal eben preiswerteres Kupfer verwenden, welches gerade billig verfügbar war, aber auf die elektrischen Unterschiede für Hochstromanwendung nicht so richtig schauen... Da sind Teile im Prüfsockel beim Kunden wâhrend der Hochstrom-Musterprüfung abgebrannt , die nach Spezifikation hätten bestehen sollen.... Das war nicht lustig....
Kupfer ist es auf jeden Fall. Das die Verbinder galvanisch verzinnt wurden, kann auch gut sein. Auf den ersten Blick sah es nicht nach Zinn aus. Was die Härte angeht, ist Chrom oder Nickel aber eher unwahrscheinlich. An sich wäre es ja kein Akt die Verbinder mit einer Ni und dann einer Cr Schicht zu überziehen. Elektrochemisch wäre das ja auch nicht verkehrt. Da unser Akku im Trockenen steht & recht gut zugänglich ist, schaue ich mir mal an, wie gut es ohne Polfett funktioniert. Grüße, Sebastian Kannst ja Mal deine Übergangswiderstände messen.... Ich wollte euch die Antwort von Ideal nicht vorenthalten: "You don't really get oxidation with copper to copper connections, copper just tarnishes. However, copper reacts with aluminum in air and aluminum to aluminum will oxidize albeit much slower." Grüße, Peter From ideal?? Good Joke. Sounds More like an answer from Clueless Ltd. Diese Antwort passt zum Ton in diesem Forum. Hallo, ganz falsch war die Antwort nicht: Eine Cu-Cu-Verbindung bedarf nicht immer Polfett und zwar fettfrei, plane Oberflächen, gründlich gereinigt und mit dem Nenndrehmoment einer Stahlschraube mit Spannscheiben fixiert. Das hohe Drehmoment der Stahlschrauben führt durch die Kaltfließeigenschaften von Cu zu einer gasdichten Verbindung. Nun versuch mal an den Batteriepolen mit dem Nenndrehmoment der Edelstahlschrauben festzuziehen - Du erkennst den Fehler? Bei allen Al-Verbindungen ist ohnehin immer eine AL-geeignetes Polfett zu verwenden!
So sehe ich das auch. Fast nichts an der Antwort war falsch. Nur, sie ist nicht die Antwort auf das Problem, welches also garnicht verstanden ist. Sie beschreibt nur die Problematik chemischer Elemente mit Korrosionsproblematik, nicht die Problematik bestehender oder sich entwickelnder Oxidschichten bezüglich Übergangswiderstand. Und wenn einer ein Problem garnicht verstanden hat, wie will er dann eine richtige Lösung anbieten?
Vielleicht. Ich würde eher sagen, sie umschreibt in sch(m)erzhafter Form die harte Wahrheit, dass viel zuviele sich berufen fühlen, Ratschläge für Dinge zu geben, die sie selber nicht verstanden haben und/oder nur im Hörensagen kennen. So gesehen benutzt du die gleiche Methode für den Ton im Forum, wie ich für den Inhalt. Wahrscheinlich auch mit dem gleichen Ergebnis: ausgerechnet die, die gemeint sind, fühlen sich nicht angesprochen. Nur die anderen. |
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