Zusatzluftfeder
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LiFePO4 Plug n Play Systeme im Test 1, 2, 3, 4


cbra am 12 Jul 2019 10:43:20

andwein hat geschrieben:Das größte Problem bei diesen Systemen ist in meinen Augen die Art der Polanschlüße, die Bodenbefestigung und die abgehende Kabelstärke.


siusebem hat geschrieben:Das verstehe ich jetzt nicht ganz, was du da für Probleme erkennst.


ich auch nicht - es geht doch darum eine vorhandene batterie zu erstezen - polanschlüsse sollten passen, und kabel und befestigung wird ja wohl zwischen AGM / Blei und Lifepo4 fertigakku kompatibel sein

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

egocogito am 12 Jul 2019 11:09:39

cbra hat geschrieben:
aber weder plug and play, noch im zitierten test noch in der techn. vorgabe…….

ich hab fraron gekauft, eingebaut, solarladeregler und efoy umgestellt ( weils leicht ging) und gut isses. das teil macht genau was ich erwartet habe und wollte.


Wieso sollten Winston-Zellen nicht auch Plug 'n Play verwendet werden können? Die Vorgaben sind die gleichen und den Ladegeräten ist es prinzipiell einmal wurscht, ob da ein Super B-, Fraron- oder sonstiger Chinaakku eingebaut wird, wenn die Originalkonfiguration passt, geht das auch mit LiFeYPo4.

Sobald man (ausgenommen Einstellungen der Ladegeräte) auch noch so kleine Adaptierungen vornimmt, ist's mit dem Austausch eins zu eins vorbei, denn auch diese kleine Veränderungen könnten eventuell einen Absturz des Systems verursachen, so sie nicht vorgenommen werden.

Aber es stimmt, Winston sind nicht im Test.....und Fraron übrigens auch nicht :-).

In der technischen Vorgabe eher schon, weil gerade die Temperatur großen Raum bei diesem Test einnimmt.

Von daher sind wir also von der Thematik nicht weiter weg als du.

siusebem hat geschrieben:Nur, wenn ich zum Beispiel über einen Test von Kleinwagen in einem Forum diskutiere, möchte ich nicht, dass jemand diese dann, mit einem Auto der Mittelklasse vergleicht.


Da musste ich jetzt ein bisserl schmunzeln, denn gerade die Super-B preislich als Kleinwagen zu bezeichnen, is ah ned schlecht.

Off Topic: Die angebotenen Alternativen für Winston-Zellen, sind preislich in den meisten Fällen über den von deutschen Händlern, da gibt's bessere Alternativen innerhalb Europas, und zwar deutlich bessere.

siusebem am 12 Jul 2019 11:28:44

egocogito hat geschrieben:
Da musste ich jetzt ein bisserl schmunzeln, denn gerade die Super-B preislich als Kleinwagen zu bezeichnen, is ah ned schlecht.


Der Preis der Epsilon lässt dich nicht los, oder? Den ziehst du ja nun schon zum dritten Mal heran. Meinen Vergleich hast du nicht verstanden, es ging nicht um Preise, sondern um Äpfel und Birnen (hoffentlich verstehst du diese Metapher), da ist es egal ob Äpfel oder Birnen teurer sind, eine Birne ist eine Birne, die kann ich nicht mit Äpfeln vergleichen.

egocogito am 12 Jul 2019 11:41:01

Natürlich ist der Preis auch ein wichtiges Kriterium, wenn ich um den selben Preis mehr als die doppelte Kapazität bekommen könnte. Und wenn du schon eine vergleichende Metapher bedienst (der Vergleich hinkt nicht einmal mehr, der fährt schon Rollstuhl), wir reden hier nicht von Äpfel oder Birnen, sondern von Äpfel und Äpfel, denn es sind allesamt LiFePo4 - geschmacklich sind sie halt unterschiedlich.

andwein am 12 Jul 2019 12:00:58

siusebem hat geschrieben:...Das verstehe ich jetzt nicht ganz, was du da für Probleme erkennst.

Ja, ist unklar ausgedrückt, also besser: Das wohl größte Problem für den unbedarften "Plug n Play" Einbauer (für die diese Systeme ja angepriesen werden) sind in meinen Augen die Art der Flachpolanschlüsse, die Bodenbefestigung und die, der zukünftig zugeführten/abzugebenden Stromstärke, angepasste Kabelstärke.
Gruß Andreas

siusebem am 12 Jul 2019 12:07:34

egocogito hat geschrieben:Und wenn du schon eine vergleichende Metapher bedienst (der Vergleich hinkt nicht einmal mehr, der fährt schon Rollstuhl), wir reden hier nicht von Äpfel oder Birnen, sondern von Äpfel und Äpfel, denn es sind allesamt LiFePo4 - geschmacklich sind sie halt unterschiedlich.


Was mich jetzt wirklich mal interessiert ist, was hast du bei dir für einen Akku verbaut.

egocogito am 12 Jul 2019 12:33:50

Ehrlich, ist das so schwer zu erraten :-)?

Winston-Zellen.

Aber um es wieder auf die sachliche Ebene zu bringen, jeder nimmt den für sich in Frage kommenden Akku, von der Kapazität, vom Platzangebot, von der Einfachheit des Einbaus etc., und wenn für dich der Super-B passt, dann ist es gut und überhaupt nicht kritikwürdig.

Andwein bringt es gut auf den Punkt: Alleine der Umstand, ob denn die Kabelkonfektion des Fahrzeuges passt, und dabei ist es grundsätzlich einmal völlig egal, welcher Li-Akku zur Anwendung kommt. Wenn also der Werbung vertraut wird - und den Eins-zu-eins-Wechsel eines Akkus traut sich bald einmal wer zu -, spielen schon einige Aspekte mit, ob die Plug 'n Play-Variante tatsächlich eine ist.

Ich habe nur die Frage gestellt, warum sich andere Akku-Hersteller dem gar nicht so unwichtigen Aspekt der Temperatur nicht widmen, und wenn sie sich dem widmen, den elektronischen Weg suchen und nicht Zellen mit Yttrium verwenden. Darauf konnte in diesem Faden bis jetzt keine Antwort gefunden werden.

Bodimobil am 12 Jul 2019 13:22:37

egocogito hat geschrieben:Ich habe nur die Frage gestellt, warum sich andere Akku-Hersteller dem gar nicht so unwichtigen Aspekt der Temperatur nicht widmen, und wenn sie sich dem widmen, den elektronischen Weg suchen und nicht Zellen mit Yttrium verwenden. Darauf konnte in diesem Faden bis jetzt keine Antwort gefunden werden.

Woher sollen wir das wissen?
- Vielleicht benötigt man ein bestimmtes Verfahren um Yttrium hinzuzufügen und die anderen kriegen das (bisher) nicht hin.
- Vielleicht liegt es aber auch an Patenten.
- Vielleicht funktioniert die Technologie nur in großen Zellen und nicht in kleinen Rundzellen.
- Wahrscheinlich ist den meisten Kunden Kapazität je kg Gewicht wichtiger
- Vielleicht sehen die Zellenhersteller aber auch keinen großen Markt den der Mehraufwand rechtfertigen würde.
- Wahrscheinlich ist es die Summe mehrerer Gründe
Im Batteriegesamtmarkt sind wir Wohnmobilisten doch nur ein ganz kleines Rädchen für die keine extra Zellen entwickelt werden.
Solange man keine Insiderinfos von den Zellenherstellern hat (nicht den Batteriezusammenschraubern) wird man solche Betriebsgeheimnisse wie warum eine Firma eine bestimmte Art von Produkt nicht herstellt, kaum erfahren.

Gruß Andreas

egocogito am 12 Jul 2019 13:40:13

Es hätte ja gut sein können, dass es wer weiß.....

siusebem am 12 Jul 2019 14:52:30

egocogito hat geschrieben:Ehrlich, ist das so schwer zu erraten :-)?

Winston-Zellen.



Diese Aussage von dir, am Anfang deiner einzelnen Beiträge gesetzt, und man fragt sich, warum?
Warum hat es jemand nötig, der schon das „Non plus Ultra“ besitzt, sich in diesem Thema so zu äußern, wie er es macht.
Der keinen Beitrag ausläßt, die Batterien aus diesem Test madig zu machen.

Warum????

cbra am 12 Jul 2019 15:34:13

egocogito hat geschrieben:
Wieso sollten Winston-Zellen nicht auch Plug 'n Play verwendet werden können? ....


mein verständnis von Plug and Play in diesem zusammenhang ist - alte batterie, (AGM, Blei) raus und an die vorhande verkalung eine LiFePO4 hängen - gleiche befestigung, gleiche nutzung. - keine oder minimale umstellung ( muss man ja auch beim wechsel von Blei auf AGM machen). technisches produkt das allen technischen vorschriften entspricht.

sowas war ende 2018 für mich nicht mit winston zu finden.

vielleicht wird hier aber von den winston freaks auch nur ein falsches bild vermittelt, die seitenlangen threads zu allen möglichen einstellungen, problemlösungen, schaltungen etc. sind für mich als DAU eher abschreckend.

daher halte ich das thema Plug and play schon für interessant.
da ich mich aber ende 2018 ohnehin schon entschieden habe und zufrieden bin brennt mir das thema jetzt nicht unter den nägeln ;)

egocogito hat geschrieben:Aber es stimmt, Winston sind nicht im Test.....und Fraron übrigens auch nicht :-).


wie geschrieben - keine ahnung, da der test ja nicht online frei verfügbar ist. ich bezieh mit auf die titelzeile des threads

egocogito hat geschrieben:In der technischen Vorgabe eher schon,

der thread heist LiFePO4 ohne Y - für mich eindeutig

egocogito hat geschrieben:weil gerade die Temperatur großen Raum bei diesem Test einnimmt.

Von daher sind wir also von der Thematik nicht weiter weg als du.

....


ich weis nicht ob die tempoeratur im test einen grossen raum einnimmt, mir persönlich ist sie relativ egal.

und für presirecherchen zu winston zellen gibt es mMn besser geeignete threads als diesen hier.

aber egal - wie oben geschrieben, eigentlich nicht wichtig

andwein am 12 Jul 2019 17:08:28

Bodimobil hat geschrieben: - Vielleicht sehen die Zellenhersteller aber auch keinen großen Markt den der Mehraufwand rechtfertigen würde.
- Wahrscheinlich ist es die Summe mehrerer Gründe. Gruß Andreas

Eines ist allerdings sicher: Kleine Rundzellen lassen sich besser in verschiedene Gehäuseformen packen!!
Und deshalb ist auf jeden Fall der der Markt größer und damit könnte der Preis im EK tiefer liegen.
Was mich interessieren würde ist: Die Pkw Hersteller haben doch gewiss ein Temperaturproblem bei Nachtladungen im Winter.
Heizen die alle ihre Akkupacks zum Laden?? Das könnte dann auch der Grund sein für die in Tests gemessene Ladungsverluste (Differenz zwischen Ladestromzähler und Pkw Anzeige was geladen wurde.
Nur meine Meinung, Gruß Andreas

egocogito am 12 Jul 2019 18:33:11

Hallo cbra, die meisten Themenstränge bei den Selbstbausätzen betreffen die unterschiedlichen Konfigurationen des BMS‘, die mannigfaltigen Möglichkeiten, wie die Abschaltung erfolgen kann und doch sehr interessante Ideen in der Verwirklichung von Anlagen.

Alle anderen Dinge, wie Verkabelung, Booster ja/nein, welcher Generator.....ja, die gesamte Ladeperipherie betreffen nicht nur LiFeYPo4, sondern auch die ohne Y, weil LiFe-Akku eben LiFe-Akku ist, die sind stromhungrig und geben hohe Ströme ab.

Von daher glaube ich, dass das Funktionieren der Raus-rein-Theorie mit 70% zu hoch gegriffen ist und die Werbung Wohnmobilisten, die sich gerade noch einen Akkutausch zutrauen, in einer Sicherheit wiegen, die so nicht gegeben ist.

Und ja, das Thema Temperatur ist ein ziemlich umfangreiches in diesem Test, das habe ich schon ein-, zweimal erwähnt. Wenn es für dich keines ist, dann bist du mit dem Fraron-Akku offenbar bestens bedient.

siusebem am 12 Jul 2019 18:35:22

andwein hat geschrieben:Ja, ist unklar ausgedrückt, also besser: Das wohl größte Problem für den unbedarften "Plug n Play" Einbauer (für die diese Systeme ja angepriesen werden) sind in meinen Augen die Art der Flachpolanschlüsse, die Bodenbefestigung und die, der zukünftig zugeführten/abzugebenden Stromstärke, angepasste Kabelstärke.
Gruß Andreas


Gerade hier sehe ich überhaupt keine Probleme.
Bodenbefestigung: da sie „1:1“ passen, werden die originalen Befestigungen benutzt.
Kabelstärken: Wir reden hier von Batterien um die 100Ah, das wird in etwa auch original verbaut.
Batteriepole: wieso sollten die aus dem Test nicht geeignet sein, siehe Begründung für Kabelstärken.

Tinduck am 13 Jul 2019 07:15:24

siusebem hat geschrieben:Kabelstärken: Wir reden hier von Batterien um die 100Ah, das wird in etwa auch original verbaut.


Das meinst Du doch wohl nicht ernst?

Wenn da original ne 100 Ah Gel drin ist, die vielleicht 20 A Ladestrom akzeptiert und deshalb vom Hersteller mit 6 mm^2 verkabelt wurde, und du stellst ne 100 Ah LiFePO rein, die locker 100 A nimmt, wenn sie sie bekommt... das soll mit den gleichen Kabelquerschnitten funktionieren??

Am besten noch übers EBL verkabelt, wo z. B. nur 30 oder 50 A übers Trennrelais drüber dürfen. Dann kannst Du dir gleich ne neue Platine kaufen.

Die verbauten Kabelquerschnitte und -führungen (über EBL) sind der Hauptgrund dafür, dass ‚Drop-In‘ in vielen Fällen eben nicht funktioniert und Nachrüstungen nötig sind, wenn man auf LiFePO wechselt.

Nach der länglichen Diskussion hier sollte man meinen, dass einige Grundlagen inzwischen klar wären, aber das scheint nicht so zu sein...

bis denn,

Uwe

siusebem am 13 Jul 2019 09:12:26

Tinduck hat geschrieben:
Nach der länglichen Diskussion hier sollte man meinen, dass einige Grundlagen inzwischen klar wären, aber das scheint nicht so zu sein...

bis denn,

Uwe


Vielen Dank

tober am 13 Jul 2019 10:11:44

Tinduck hat geschrieben:Das meinst Du doch wohl nicht ernst?



Klar kann eine Lipo (beim Laden) viel mehr Ladestrom aufnehmen als ne Gel. Aber wenn man das originale ladegerät drinn hat das z.B. 18 Ampere Ladestrom liefert kann die Lipo ja keine 80 Ampere ziehen. Von daher sehe ich 1 zu 1 (ladekurve einstellen) schon machbar.

siusebem am 13 Jul 2019 10:26:59

Jeder der mit dem Gedanken spielt auf Lithium umzustellen, wird hier immer und immer wieder dadurch abgeschreckt, dass immer wieder die Keule „Verdrahtung“ auftaucht, wer will sich schon die Arbeit machen, neu zu verdrahten.
Diesem einseitig gedachten Fakt kann man in diesem Forum nun wirklich nicht entgehen.

Tinduck am 13 Jul 2019 10:45:45

Die zu hohen Ströme kommen nicht vom EBL-internen Ladegerät, sondern von der Lichtmaschine/Starterbatterie, wenn der Motor läuft! Eine Starterbatterie kann bei entsprechender Spannungsdifferenz mühelos so viel Strom ausspucken, wie die LiFePO maximal zulässt. Dann gibts mehrere Möglichkeiten:

1) Die Verkabelung von Starterbatt zum EBL und vom EBL zur LiFePO ist ordentlich dimensioniert - dann brennt auf dem EBL das Trennrelais oder die Platine durch. Oder die Stecker am EBL fangen an zu schmoren.

2) Die Verkabelung ist zu knapp und begrenzt den Strom - dann hält der EBL, aber die Verkabelung wird heiss und kann an irgendeiner Stelle mal anfangen zu schmoren.

Aus diesen Gründen baut man gern einen Booster ein, der direkt zwischen den Batterien verkabelt wird, und trennt den Strang über das Trennrelais. So wird der Ladestrom auf den max. Strom des Boosters begrenzt, dessen Verkabelung dafür ausgelegt ist, und das EBL und die dünnen Originalkabel sind raus und können nicht abbrennen. DerStarterakku wird dann im Stand meist über einen Nebenausgang des Solarcontrollers (falls vorhanden) geladen.

Offensichtlich bauen sich hier viele Leute so nen Monsterakku ein, ohne Ahnung von den Konsequenzen zu haben. Bitte bemüht eine Werkstatt, dann haftet wenigstens jemand, wenn euer Mobil abbrennt...

bis denn,

Uwe

siusebem am 13 Jul 2019 10:52:52

Genau das meine ich, als erstes wird die Verkabelung in Frage gestellt, aber die Lösung (z.B. Booster) wird erst später nachgereicht.

Bodimobil am 13 Jul 2019 11:24:34

Ich möchte kontrolliert laden und nicht unkontrolliert mit über 100A die meine 200Ah Winston der Lichtmaschine locker abnehmen würden. Nur habe ich bereits bei 45A das Problem mit gleichzeitigem Betrieb von Scheinwerfer, Lüftung und Absorber die Lichtmaschinenspannung im Standgas einbricht. Als Folge schaltet das Spannungsgesteuerte D+ hin und her ...
Der Booster erkennt den Spannungseinbruch und lädt dann nur noch mit z.B. 30A. Problem gelöst. Und das bei einem 15 Jahre alten Ducato 244. So viel zu "Booster ist nur sinnvoll bei Euro6 Fahrzeugen mit geregelter Lichtmaschine"

Nur mit Kabeln den Ladestrom regeln - viel Spaß.
Gruß Andreas

siusebem am 13 Jul 2019 11:47:08

Wie war das Thema noch einmal, ach ja der Test von LiFePo4-Batterien.
Könnte man fast vergessen, deshalb hier die Erinnerung.

egocogito am 14 Jul 2019 08:33:45

Mir taugen User, die zwar ganz gerne selbst vom Thema abschweifen, wenn‘s aber bei Argumenten aufgrund von Unwissenheit knapp wird, aufs Thema verweisen.

Plug ‘n Play IST ein Thema und die Gründe, warum es nicht unbedingt funktionieren muss somit absolut themenbezogenen. Das Thema wurde vermutlich nicht eröffnet, um die Super-B zu belobhudeln, die übrigens im Test nachsitzen muss.

siusebem am 14 Jul 2019 11:42:44

egocogito hat geschrieben:Mir taugen User, die zwar ganz gerne selbst vom Thema abschweifen, wenn‘s aber bei Argumenten aufgrund von Unwissenheit knapp wird, aufs Thema verweisen..

Das sind also deine Argumente, mich als unwissend zu betiteln.
Wenn ich hier oder da abweichen mußte , dann auch darum, weil hier haarsträubende Behauptungen aufgestellt werden, die ich so nicht stehen lassen kann.
egocogito hat geschrieben:Das Thema wurde vermutlich nicht eröffnet, um die Super-B zu belobhudeln, die übrigens im Test nachsitzen muss.

Ist das jetzt ein themenbezogenes Argument?
Nein, es ist deine Art und Weise hier zu argumentieren.

Leider hast du meine Frage noch nicht beantwortet.
Was treibt dich um, hier massiv gegen „Plug ‘n Play“ zu hetzen, wo du doch die „absolut einzige richtige Lösung“ verbaut hast, nämlich Winston-Zellen.
Bis zu dem Zeitpunkt als ich dich gefragt hatte, welcher Akku bei dir verbaut ist, hast du den Anschein erweckt, du würdest auf der Suche nach einem LiFe-Y-Po4-Akku sein, also abwägst welchen Typ.
egocogito hat geschrieben:Kann man den Test auch online lesen oder geht das nur in der Papierform?
Wenn man optimal versorgt ist, muss man unbedingt diesen Test lesen?
egocogito hat geschrieben:Konnte den Test jetzt dank Hilfestellung auch lesen, herzlichen Dank dafür :-).
Aha, Plug 'n Play, obwohl auch von Boostern ausgegangen wird :-).
Das, was mir auffiel, ist, dass die Probleme aller Akkus bei 0 Grad und darunter beginnen, sei es jetzt, dass Akkus zu viel Ladestrom außerhalb des Temperaturfensters zulassen

Jetzt suchst du dir das für dich negative Alleinstellungsmerkmal von LiFePo4 heraus, die Temperaturgrenze, und hackst darauf so lange herum, bis ein „Unwissender“ sich sagt, den Schrott kaufe ich nicht, aber du hast ja das Y, weiß aber keiner.
egocogito hat geschrieben:Ich habe jetzt eine Frage, ist es tatsächlich bestätigt, dass lediglich Winston-Zellen Yttrium beinhalten?

Jetzt der erste Hinweis auf Winston-Zellen, die du selbst hast, aber das weiß ja noch keiner.
egocogito hat geschrieben:Und wenn man jetzt ganz ehrlich ist, die Preise von Epsilon und Büttner sind schon in einer Kategorie, die zum Augenrollen und einem lauten Pfffffff verführen.

Was interessiert es dich, was für Preise aufgerufen werden, du hast ja Winston-Zellen, weiß immer noch keiner.
egocogito hat geschrieben:Man kann auch fixfertige Y-Akkus kaufen und nach genau den gleichen Standpunkten des Plug 'n Plays einbauen, wobei man das Temperaturproblem getrost zur Seite schieben darf

Im nachhinein muss man das als Werbung auffassen, ja Y hat kein Temperaturproblem.
Nein, deine „fixfertige Y-Akkus“ sind nicht Plug 'n Plays, dann müssten sie unter meinem Fahrersitz passen.
egocogito hat geschrieben:Im Selbstbausatz in jedem Fall, wobei ich meine, gelesen zu haben, dass die Unkosten für den Zusammenbau unter €200,-- betragen, auch damit liegt man also noch unter dem Büttner, bei Epsilon sowieso. Der Vorteil dabei, du musst dich um Temperaturen nichts pfeifen und mit zunehmender Kapazität geht die Preisschere immer weiter auf.

2. Werbung? Jaaaa alle wissen es jetzt, Y hat kein Temperaturproblem. Übrigens, immer noch weiß keiner, dass du Winston-Zellen hast.
egocogito hat geschrieben:Noch einmal meine Frage in den Raum gestellt: Gibt es tatsächlich nur die Winston-Zellen mit Yttrium?

Jetzt willst du es aber wirklich wissen.
Damit du noch besser schlafen kannst, weil du ja Y hast, es aber, ja immer noch noch keiner weiß.

egocogito hat geschrieben:Darum ja meine Frage, ob es auch andere Zellen mit Yttrium gibt, weil das Temperaturproblem in diesem Test sehr ausführlich und prominent behandelt wird.

Du lässt nicht locker, ja das Temperaturproblem, das ist nun wirklich nicht mehr zu übersehen.
egocogito hat geschrieben:Danke, werde ich mir durchlesen. Ich will niemanden provozieren oder belehren, sondern wirklich wissen, ob es einen anderen Hersteller gibt.

Wie sich jetzt jeder denken kann, es geht um das Y.
egocogito hat geschrieben:die Super-B preislich ziemlich auf den Putz haut

Hatten wir schon, aber du musst es nochmals anführen.
egocogito hat geschrieben:Weil in dem durch den TE angeführten Test die Nichtladefähigkeit des Akkus bei niedrigen Temperaturen eine große Rolle spielt

Temperatur zum wievielten Mal?
egocogito hat geschrieben:In der technischen Vorgabe eher schon, weil gerade die Temperatur großen Raum bei diesem Test einnimmt.

Ohne Worte.
egocogito hat geschrieben:Ehrlich, ist das so schwer zu erraten :-)?

Winston-Zellen.


Ab jetzt wissen wir, du hast Winston-Zellen.
egocogito hat geschrieben:Und ja, das Thema Temperatur ist ein ziemlich umfangreiches in diesem Test, das habe ich schon ein-, zweimal erwähnt. Wenn es für dich keines ist, dann bist du mit dem Fraron-Akku offenbar bestens bedient.

Ein-, zweimal ?????

biauwe am 14 Jul 2019 12:13:42

Im Test sieht man die Büttner LiFePO4 mit Rundzellen auf Seite 77.
Ist dieser Büttnerakku wirklich so aufgebaut? 60 Rundzellen im Verbund:

egocogito am 14 Jul 2019 12:29:13

Du, siusebem, weil man sagt, dass das mit Rein und Raus nicht bedingungslos funktioniert, wie es einem die Werbung weismachen will, hetzt man?

Du hast nicht nur von der Materie wenig bis gar keine Ahnung, sondern weißt auch wenig über die Bedeutung von Begriffen. Deshalb lassen wir‘s besser, einverstanden?

Danke.

Schönen Sonntag noch.

siusebem am 14 Jul 2019 12:43:29

Und wieder wirst du beleidigend.

cbra am 14 Jul 2019 12:58:44

egocogito hat geschrieben:Du, siusebem, weil man sagt, dass das mit Rein und Raus nicht bedingungslos funktioniert, wie es einem die Werbung weismachen will, hetzt man?

....


sehe ich anders - wie oben geschrieben. der akku macht genau das was versprochen wurde und was ich erwartet habe - nicht mehr und nicht weniger.

Tinduck am 14 Jul 2019 13:10:10

Was man aber nicht in jedem Serienmobil erwarten kann. Deinen Eigenbau wirst Du wohl hinreichend gut kennen; viele Leute, die sich für LiFePO interessieren, wissen aber noch nicht mal, mit welcher Kabelstärke ihr bisheriger Akku verkabelt ist.

Was die Hersteller der Drop-In-Akkus da suggerieren, ist schlicht falsch, weil nur in ein paar wenigen Fällen ohne Nebenwirkungen realisierbar. Ein richtiger, überall ohne Bedenken einbaubarer Drop-In-Akku würde nicht mehr Strom akzeptieren oder abgeben als ein Bleiakku gleicher Kapazität. Aber wofür dann den Mehrpreis bezahlen?? Ach ja, richtig, damit man unter 0 Grad nicht mehr laden kann... was jeder Bleiakku schafft.

Also bleibt nur: informieren, über die Akkus und die eigene Elektroinstallation. Und nicht alles glauben, was die Werbung sagt.

bis denn,

Uwe

biauwe am 14 Jul 2019 13:20:57

Tinduck hat geschrieben:Ein richtiger, überall ohne Bedenken einbaubarer Drop-In-Akku würde nicht mehr Strom akzeptieren oder abgeben als ein Bleiakku gleicher Kapazität.

Uwe


Und was ist mit denen , die nur mit Bleiakkus erweitern.
Das geht dann ohne diese Probleme?

Bodimobil am 14 Jul 2019 13:26:47

andwein hat geschrieben:Was mich interessieren würde ist: Die Pkw Hersteller haben doch gewiss ein Temperaturproblem bei Nachtladungen im Winter.
Heizen die alle ihre Akkupacks zum Laden??


In der Regel sind die Akkupacks auf Betriebstemperatur wenn ein E-Auto an die Ladestation fährt. Sollte die Batterie zu kalt sein wird sie erst einmal aufgewärmt. Wenn bei extremen Minustemperaturen die Wärme durch die Entladung nicht reicht wird auch während der Fahrt nachgeheizt. Beim Tesla wird die dafür benötigte Strommenge als blauer Balken in der Reichweitenangabe angezeigt.

Auch wenn ich Winston habe, sehe ich das Temperatur Problem der Batterien ohne Y nicht so dramatisch. Auch ohne eingebauten Ladungsschutz bei Minustemperaturen, lässt sich so etwas mit relativ einfachen Mitteln nachbauen.
Auch eine kleine Heizung wäre denkbar, so dass nicht das ganze Fahrzeug auf Temperatur gebracht werden muss um die Batterien laden zu können. Allerdings ist das dann auch schon weit weg von einfachem 1:1 Tausch.

Übrigens: Wenn mein Womo in die Werkstatt kommt ist immer der Booster durch abklemmen der D+ Leitung nicht einschaltbar, egal an welchem Schaltern der Monteur herumspielt.
Gruß Andreas

cbra am 14 Jul 2019 13:33:34

Tinduck hat geschrieben:...... viele Leute, die sich für LiFePO interessieren, wissen aber noch nicht mal, mit welcher Kabelstärke ihr bisheriger Akku verkabelt ist.


naja, dass man checkt welcher ladestrom kommt ist jetzt keine hexerei, ggf fragt der verkäufer auch danach (wenn man das beratungsgespräch sucht) -
und ich gehe mal davon aus dass die meisten ladegeräte eher zuwenig strom bringen als zuviel. ich hab zwar wenig ahnung von "serienmobilen" aber ich kann mir da jetzt kein szenario vorstellen das der PnP akku 200A Ladestrom zieht und damit das zu dünne kabel ausglüht.

fraron (kenn ich halt) gibt max 75A an, üblicherweise kleiner 50A - das erscheint mir durchaus verträglich

Tinduck hat geschrieben:Was die Hersteller der Drop-In-Akkus da suggerieren, ist schlicht falsch, weil nur in ein paar wenigen Fällen ohne Nebenwirkungen realisierbar. Ein richtiger, überall ohne Bedenken einbaubarer Drop-In-Akku würde nicht mehr Strom akzeptieren oder abgeben als ein Bleiakku gleicher Kapazität.
Tinduck hat geschrieben:Aber wofür dann den Mehrpreis bezahlen?? Ach ja, richtig, damit man unter 0 Grad nicht mehr laden kann... was jeder Bleiakku schafft.


haha, nett geschrieben - ich glaube alle hier wissen um den gewichtsvorteil, der betrifft eben sehr viele. wenn man alles 100% gleich haben will darf man ja nur zum originalakku greifen, darum gehts aber hier nicht. das temperaturproblem betrifft halt nicht alle. ich kenne z.b. niemanden der wintercamping macht, aber viele die gewichtsprobleme haben

Tinduck hat geschrieben:Also bleibt nur: informieren, über die Akkus und die eigene Elektroinstallation. Und nicht alles glauben, was die Werbung sagt.

bis denn,

Uwe


informieren ist IMMER wichtig. und da kann es sein dass die werbezusagen stimmen oder nicht - aber das gilt nicht nur bei akkus, sondern eigentlich bei fast allem.

aber akkutechnik scheint hier schon ein bisserl was religiöses zu haben, bleikristall, Y dotierung,.... die überzeugung dass es nur einen heilsweg gibt ist tlw. schon tief verwurzelt ;) zumindest bei manchen

cbra am 14 Jul 2019 13:34:54

Bodimobil hat geschrieben:....

Übrigens: Wenn mein Womo in die Werkstatt kommt ist immer der Booster durch abklemmen der D+ Leitung nicht einschaltbar, egal an welchem Schaltern der Monteur herumspielt.
Gruß Andreas


ist jetzt zwar ziemlich OT, aber warum das?

siusebem am 14 Jul 2019 13:56:22

cbra hat geschrieben:
sehe ich anders - wie oben geschrieben. der akku macht genau das was versprochen wurde und was ich erwartet habe - nicht mehr und nicht weniger.


Dito

Bei mir funktioniert auch alles wie es soll, Temperatur interessiert mich nicht, in keinster Weise.
Verkabelung interessiert mich nicht, denn ich benutze die Epsilon genauso wie meine vorherige 100Ah Gel-Batterie, also Entladeströme die ich auch mit der Gel hatte.
Und bevor jetzt wieder auf die Ladeströme hingewiesen wird, ja da habe ich mit einem Booster gegengesteuert. Ansonsten kommen von Solar oder Ladegerät überschaubare Ladeströme.

Nur das interessiert einen überhaupt nicht, nein es wird immer wieder zerredet.

Tinduck am 14 Jul 2019 13:58:01

cbra hat geschrieben:und ich gehe mal davon aus dass die meisten ladegeräte eher zuwenig strom bringen als zuviel. ich hab zwar wenig ahnung von "serienmobilen" aber ich kann mir da jetzt kein szenario vorstellen das der PnP akku 200A Ladestrom zieht und damit das zu dünne kabel ausglüht.


Und die Starterbatterie behält einfach ihre Elektronen für sich, wenn die LiFePO nach dem verregneten Wochenende schön leer ist und das Trennrelais beim Motorstart anzieht?

Ich glaube nicht.

Das Problem ist nicht das interne Ladegerät des EBL, sondern immer die unkontrollierte Verbindung zur Starterbatterie. Deshalb baut man ja auch oft einen Booster dazwischen, um den Ladestrom zu kontrollieren.

biauwe hat geschrieben:Und was ist mit denen , die nur mit Bleiakkus erweitern.
Das geht dann ohne diese Probleme?


Bei Kapazitätserweiterungen mit Bleibatterien gibts meistens keine Probleme, weil die höhere Kapazität zwar mehr Ladestrom verträgt, aber nicht zieht, weil die Spannungsdifferenz zum Starterakku gleich ist, egal ob man eine, zwei oder 10 Bleibatterien hinten drinstehen hat. Also fliesst auch nicht mehr Strom von vorn nach hinten als mit einer Batterie.

bis denn,

Uwe

cbra am 14 Jul 2019 14:36:02

ätt tinduck - du sagst jetzt also das es bei serienwomos standard ist die boardbatterie ohne sicherung, regelung oder sonstwas mit einem dünnen kabel an die starterbatterie zu hängen und darauf zu vertrauen dass die schon nicht zuviel strom ziehen wird...

hört sich für mich erstaunlich an, aber

ich kann da nicht mitreden weil ich keine serienwomos kenne und auch seit ca 20 jahren booster verwende

und was passiert wenn der unbeadrfte wohnmobolist in so einem auto statt auf LIxxx umbaut einfach die AGM kapazität erhöht, z.b. statt 100AH auf 300Ah AGM geht ?

andwein am 14 Jul 2019 14:45:08

Bodimobil hat geschrieben:.....In der Regel sind die Akkupacks auf Betriebstemperatur wenn ein E-Auto an die Ladestation fährt. Sollte die Batterie zu kalt sein wird sie erst einmal aufgewärmt. Gruß Andreas

Ich habe kein E-Mobil, deshalb die Frage! Ich fasse deine Aussage mal für mich zusammen:
Komme ich mit meine E-Mobil im Winter bei Minustemperaturen auf den Parkplatz vor der Garage oder in die Garage reicht die Reaktionswärme der vergangenen Fahrt für die Ladetemperatur. Dann kühlt sich das Fahrzeug ab (in meiner Garage sind Aussen- Innentemperatur im Winter fast gleich)
Jetzt wird ein Teil des Ladestromes genommen um die im/um das Batteriepack sitzende Batterieheizung zu betreiben um damit die Ladetemperatur zu gewährleisten. Ein Teil des Ladestromes, den die Ladestation abgibt, wird also nicht zur Ladung sondern zur LiFePO4 Heizung verwendet. Interessant wäre hier die anteilige Menge!
So eine System ließe sich natürlich auch für Womo LiFePO4 verwenden, allerdings habe ich noch keinen Plug n Play Akku gesehen, der dies intergriert hat, oder habe ich was übersehen?
Interssante Punkte, Gruß Andreas

egocogito am 14 Jul 2019 14:51:25

Bleiakkus haben einfach ein anderes Ladeverhalten und darauf sind normalerweise die Kabeln herkömmlicher Wohnmobile konfektioniert.

Wenn Fraron max. 75A Ladestrom angibt, dann entscheidet das nicht der Akku, sondern das Ladegerät, in dem Fall die Lichtmaschine, sofern kein Booster verwendet wird. Der Akku nimmt nämlich, was er bekommt. Aber 75A und mehr auf Dauer über eine Strecke von eventuell 2 Meter über ein 6mm2-Kabel wird‘s auf die Dauer vermutlich nicht spielen.

Jeder ist seines Glückes Schmied und wenn wer zusätzlich einen Booster einbaut, was nach meinem Dafürhalten einmal grundvernünftig ist, dann ist es kein 1:1 Tausch mehr. Viele 1:1-Tauscher verstehen darunter, alten Akku raus, neuen Akku rein, fertig.....dem ist aber nicht so. Wenn‘s funktioniert, bravo, Glück gehabt.

Und was Ladegeräte anbelangt, es gibt so manchen User, der eine dringende Anfrage hier stellte, weil er trotz Landstrom einen leeren Akku hatte.....ganz einfach, weil das LG aufgrund der hohen Spannung glaubte, der Akku sei voll.....

Tinduck am 14 Jul 2019 14:59:58

cbra hat geschrieben:ätt tinduck - du sagst jetzt also das es bei serienwomos standard ist die boardbatterie ohne sicherung, regelung oder sonstwas...
...
und was passiert wenn der unbeadrfte wohnmobolist in so einem auto statt auf LIxxx umbaut einfach die AGM kapazität erhöht, z.b. statt 100AH auf 300Ah AGM geht ?


Ne Sicherung ist meist da, aber ob die zur Verkabelung und den Steckverbindungen passt, ist Lotto.

Die Antwort auf Deine zweite Frage hab ich oben schon gegeben. Mehr Ladestrom fliesst bei einer Erweiterung mit Bleiakkus nur, wenn

a) der Widerstand von mehreren Akkus zusammen geringer ist als von dem einzelnen vorher, was nur der Fall ist, wenn Akkus mit geringerem Innenwiderstand verbaut werden und

b) die Verkabelung das auch hergibt.

Bei LiFePO ist halt das Problem, dass der Innenwiderstand viel geringer ist als bei Blei, weshalb die Ladeströme bei Drop-Ins stark ansteigen können, wenn sie nicht beschränkt werden. Das mindeste ist dann eine durchgeschmorte Sicherung an der Starterbatterie, oder auch Schäden wie weiter oben beschrieben.

Wusstest du das alles nicht, als du dir deine LiFePO eingebaut hast??

bis denn,

Uwe

cbra am 14 Jul 2019 15:03:08

Tinduck hat geschrieben:[...

Wusstest du das alles nicht, als du dir deine LiFePO eingebaut hast??

.


nein

ich habe das bestehende umfeld angegeben und der lieferant der wahl hat gesagt passt.

hab ich früher bei AGM auch so gemacht

etwas mehr kapazität bei ca halbem gewicht war mir den aufpreis wert.

magus am 14 Jul 2019 17:21:55

Die ganzen Gedanken zu hohen Strömen, und drop-ins, sind ja imho richtig.
Aber ich habe das Gefühl das oft vergessen wird, das in den Kisten ja BMSe verbaut sind, hier wird der maximale Strom den die dahinter liegenden Zellen aufnehmen dürfen begrenzt. So wird das auch bei fraron sein.
Mal abgesehen davon, das es bei der bestehenden Verkabelung auch eine passende Absicherung geben sollte, in meinem Fall z.b. sind das 50A bei der Werksverkabelung.

Rockerbox am 14 Jul 2019 17:37:14

magus hat geschrieben:Aber ich habe das Gefühl das oft vergessen wird, das in den Kisten ja BMSe verbaut sind, hier wird der maximale Strom den die dahinter liegenden Zellen aufnehmen dürfen begrenzt. So wird das auch bei fraron sein.
.....


Wie soll denn ein BMS den Lade- oder Entladestrom begrenzen? Ein BMS überwacht üblicherweise den Ladezustand der einzelnen Zellen und des Packs und schaltet bei OVP bzw UVP den Akku ab, aber eine Strombegrenzung wäre mir neu.

biauwe am 14 Jul 2019 18:39:57

Wer hat denn Standartladetechnik im Womo, die mehr als einen Ladestrom: max. 75A normal ≤ 50A liefert?
Das kann ein 100 Ah LiFePO4-Akku problemlos aufnehmen.

Tinduck am 14 Jul 2019 19:22:35

Also ich bekomme an Landstrom 72 A Ladestrom hin, aber normal ist das nicht :D kommt davon, wenn man sich ne BK kauft und dann ein wenig nachrüsten muss, wenn die Spec für den minimalen Ladestrom ‚nachverhandelt‘ wird.

Von daher könnt ich ne LiFePO an Landstrom so richtig verwöhnen!

bis denn,

Uwe

biauwe am 14 Jul 2019 19:25:22

Tinduck hat geschrieben:Von daher könnt ich ne LiFePO an Landstrom so richtig verwöhnen!

bis denn,

Uwe


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