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Solarregler direkt an Batterie 1, 2


mtrc am 23 Aug 2019 08:43:30

14,7V passt aber nicht zum Batterietyp "flüssig", den ich hier habe und für den der Solarregler ausschließlich ausgelegt ist. Ich werde wohl doch mal nachmessen müssen. Hierfür müssen die Batterien aber etwas entladen sein und die Sonne scheinen.

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SkyWave41 am 17 Okt 2019 12:21:28

Hallo MTRC,
du hast unglaublich viele Antworten bekommen. d.h. dein Thema tangiert viele.
Ich habe nur eine Anmerkung: wenn du eine AGM-Batterie hast, ist der direkte Anschluss sinnvoll.

Warum? Die AGM-Batterie braucht als Ladeendspannung 14,7V. Das Schaudt liefert in der Regel nur 14,4V.
Die Angabe findest du in den Unterlagen zum Schaudt EBL:

Was sind die Auswirkungen? Die Batterie wird bei 14,4V nur zu ca. 80% aufgeladen. Da man bei AGM nur 50%
der Kapazität nutzen kann, ist nur 30% der Gesamtkapazität nutzbar.
Beispiel: AGM-Batterie 100 Ah bei 14,4V ; nur 30Ah nutzbar.

Solltest du eine Gel-Batterie haben, dann vergiss das oben beschrieben.

VG Herbert

Energiemacher am 17 Okt 2019 12:26:20

SkyWave41 hat geschrieben:Solltest du eine Gel-Batterie haben, dann vergiss das oben beschrieben.

VG Herbert


Das kann man auch so vergessen, da der Schaudt-Laderegler nicht aktiv ist wenn der Solaranschluss belegt ist.
Die Solar-Ladespannung wird nur durchgereicht.
Erkennt man aber, wenn man sich den Stromlaufplan anschaut.


Grüße

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mtrc am 09 Nov 2019 12:00:34

Hallo, ich habe mittlerweile die Verkabelung aufgetrennt und auf 2 Potenzial Schienen gelegt. Beide Schienen habe ich nun parallel an die Batterien angeschlossen und darüber hinaus noch einen Ladecomputer Victron bmv-700 verbaut.

Nun bei Sonnenschein habe ich mich erschrocken, dass der Ladecomputer Alarm macht. Die Ladespannung des Steca PRS 1515 Solarreglers liegt bei 15,09 Volt. Das scheint mir bei Blei Säure Nassbatterien viel zu hoch zu sein. Kann es sein, dass das an der niedrigen Temperatur liegt von aktuell um die 6 Grad Celsius? Der Regler hat wohl eine integrierte Temperaturkompensation. 15,09 Volt kommen mir aber dennoch etwas hoch vor.
Wäre es besser, den Solarregler direkt gegen einen Modell Votronic SR 220 Duo zu tauschen?

rkopka am 09 Nov 2019 12:29:05

mtrc hat geschrieben:Kann es sein, dass das an der niedrigen Temperatur liegt von aktuell um die 6 Grad Celsius? Der Regler hat wohl eine integrierte Temperaturkompensation. 15,09 Volt kommen mir aber dennoch etwas hoch vor.

Man findet 3-5mV/°C Erhöhung pro Zelle in den verschiedenen Quellen (Steca 4mV). Das wären bei 14°C Differenz 0,042-0,070V/Zelle mehr oder max. 14,82V. Hat der Regler auch diese Temperatur oder ist er noch von der Nacht kälter ?

RK

mtrc am 09 Nov 2019 13:12:38

Es war eben 10 Uhr morgens, der Solarregler ist im Fahrzeuginneren verbaut und wird nicht mehr kälter sein als die Umgebung. Aber selbst wenn wir hier über ein bis zwei Grad Differenz sprechen, passt diese Ladespannung nicht.

T4Wohnmobil am 09 Nov 2019 13:20:04

SkyWave41 hat geschrieben:
Warum? Die AGM-Batterie braucht als Ladeendspannung 14,7V. Das Schaudt liefert in der Regel nur 14,4V.
Die Angabe findest du in den Unterlagen zum Schaudt EBL:

Was sind die Auswirkungen? Die Batterie wird bei 14,4V nur zu ca. 80% aufgeladen. Da man bei AGM nur 50%
der Kapazität nutzen kann, ist nur 30% der Gesamtkapazität nutzbar.


VG Herbert


Und immer wieder der gleiche Falschmeldung !

Selbstverständlich wird eine AGM Batterie auch mit 14,4V "Vollgeladen", dauert halt ein par Minuten länger und die Batterie lebt auch länger 8)

14,7V ist die max. Ladespannung von ausgewählten AGM Batterien ! :idea:

Gruß

Erik

mtrc am 11 Nov 2019 09:33:21

Auf Anfrage bei Steca habe ich die Information erhalten, dass nur die Ladeendspannung ausschlaggebend sei, nur diese müsse im angegebenen Bereich liegen. Ich weiß nicht, was ich mit dieser Information anfangen soll. Ich vermute, dass man unterstellt, eine andere Ladequelle habe die Batterien auf diese Spannung angehoben. Wenn aber zu dem Zeitpunkt ausschließlich der Solarregler aktiv war, muss dieser doch diese Spannung abgegeben haben. Und 15,09V kommen mir viel zu hoch vor, auch bei 6°C. Im Netz habe ich schon mehr Berichte vom Steca Solarregler gefunden und einer Spannung von über 15V.

Wäre hier wirklich anzuraten, den Solarladeregler zu wechseln, z.B. ein "Votronic SR 220 Duo Digital"? Der wäre mit knapp über 60€ nicht teuer. Den LCD-Monitor bräuchte ich wohl nicht, da ich am VIctron BMV700 bereits ablesen kann, wieviel die Solaranlage leistet, wenn gerade kein andere Ladequelle angeschlossen ist und keine Verbraucher laufen. Wäre der SR220 richtig dimensioniert mit
bis zu 220 Wp Modul-Leistung
max. 14 A Modul-Strom
max. 28 V Modul-Spannung

Der aktuelle Steca PRS1515 hat Modulstrom 15A, Leerlaufspannung Eingangsseite <47V. Unsere 2 Panels haben zusammen 140W.
--> Link

mtrc am 11 Nov 2019 09:35:04

Eine Frage noch zum Ursprungsthema, wenn man den Solarregler an den Schaudt EBL99 und nicht direkt an die Batterie anschließen würde, würde dann auch anteilig die Starterbatterie geladen, oder läd der Schaudt die Starterbatterie ausschließlich über die Netzspannung?

Inselmann am 11 Nov 2019 09:51:16

mtrc hat geschrieben:oder läd der Schaudt die Starterbatterie ausschließlich über die Netzspannung?


Genau so ist es.
Entweder einen Solarregler einbauen der einen zweiten Ausgang hat für die Starterbatterie, oder von Votronic den "Standby" Lader einbauen.

Aber da du ja ohnehin einen Duoregler einbauen willst hat sich das ja erledigt.

mtrc am 11 Nov 2019 10:04:58

Das Problem ist eher, dass ich an die Starterbatterie-Anschlüsse unter dem EBL nicht gut drankomme, ohne den ganzen EBL auszubauen. An den Pins oben gibt das EBL nicht irgendwo die Starter-Batterie aus?
Nächste Frage wäre bzgl. der AES-Funktion am Votronic SR, wenn das noch gestattet ist... Unser Kühlschrank hat AES, scheint aber derzeit wohl nur D+ angeschlossen zu haben. Dort gibt es laut Anleitung sowohl einen D+ als auch einen S+ (AES). An den Kühlschrank komme ich ohne Ausbau nicht dran. Dieser S+ ist nicht zufällig mit einem Standardkabelstrang bereits bis zum EBL99 geleitet?
Ansonsten würde ich wahrscheinlich erstmal auf den Komfort von Starterbatterieladung und Kühlschrank AES verzichten.

Inselmann am 11 Nov 2019 10:23:12

Mit 220W Solar würde ich keinen Absorber Kühlschrank auf AES betreiben. Aber das ist nur meine Meinung.

rolfblock am 11 Nov 2019 10:39:00

Mit 220 Wp hast du eine gesunde Grundlage für den KÜhlschrank. Abhängig von deinem übrigen Verbrauch kannst du durchaus 8 Stunden am Tag Gas einsparen. Auf den Lofoten im Juni waren es bei mir auch 10 Stunden und mehr.
Es lohnt auf jeden Fall, weil es Spaß macht.

mtrc am 11 Nov 2019 11:00:54

mtrc hat geschrieben:Wäre der SR220 richtig dimensioniert mit
bis zu 220 Wp Modul-Leistung
max. 14 A Modul-Strom
max. 28 V Modul-Spannung
Der aktuelle Steca PRS1515 hat Modulstrom 15A, Leerlaufspannung Eingangsseite <47V. Unsere 2 Panels haben zusammen 140W.
--> Link

Wenn ich gleich einen größeren Laderegler verbauen würde für den Fall, dass mal größere Panels kommen, z.B. den SR330, welchen Nachteil hätte ein zu groß gewählter Laderegler bei kleinen Panels? Verluste im Regler?
Bei nur 140W Panels bringt mir AES beim Kühlschrank also eh wenig. Das lohnt sich dann kaum, da noch Leitungen zu ziehen.

thomas56 am 11 Nov 2019 11:05:30

mtrc hat geschrieben:welchen Nachteil hätte ein zu groß gewählter Laderegler bei kleinen Panels?

Hat nur Vorteile. Könntest schneller die Anlage erweitern oder mal einen seperaten "Solarkoffer" mit drauf legen.

mtrc am 11 Nov 2019 11:11:44

Bei der Votronic SR wundert mich, dass die alle nur Modulspannungen bis 28V zulassen. Ich dachte günstige Regler können bis 50V und teurere auch über 60V. Der Steca Regler verträgt bis 47V. Ich kenne nun die Panels nicht, habe nur die 140W aus einem alten Kaufvertrag. ich kann es bei Sonne mal messen.
Die Daten des MPP 250 Duo Digital würden besser zu unserem vorhandenen Steca-Regler passen, auch wenn dieser mit PWM arbeitet. Ein MPPT Regler könnte sich doch evtl. bei kleinen Panels noch eher lohnen, um da etwas mehr Energie rauszuholen?

mtrc am 11 Nov 2019 11:25:57

Im Bereich der kleineren MPPT Regler ist Victron z.B: mit dem BlueSolar MPPT 100/15 aber wesentlich günstiger als Votronic.

gastino am 11 Nov 2019 20:39:05

andwein hat geschrieben:Hallo, zuerst sind das mal vier Regler, aber auch ein fünfter würde keine Rolle spielen. Alle liefern Strom solange die Batterie nicht voll ist. Eine Regentonne kannst du auch mit vier verschiedenen Dachrinnenabgängen von verschiedenen Dachgrößen füllen.
Einen Rückstrom von der Batterie in den jeweiligen Regler gibt es nicht, wo soll er auch hin?


Er hat schon recht, bei unterschiedlichen Potentialen gegenüber einer gemeinsamen Masse (bzw. Spannungen) fließen Ausgleichsströme. Alles andere würde Kirchhoff nicht zulassen. Reale Spannungsquellen haben Innenwiderstände, welche dann in so einer Konstellation den entsprechenden Spannungsabfall in Wärme umsetzen würden.
Aber das ist nur die Theorie, in der Praxis kann man davon ausgehen, dass im Schaltungsdesign der Regler die Parallelschaltung vorgesehen ist und entsprechend ausgeglichen wird, wenn auch in der Praxis hier vermutlich kaum anders möglich.

"Schön" im elektrotechnischen Sinne ist aber die Parallelschaltung von Spannungsquellen nicht wirklich.

Stocki333 am 11 Nov 2019 20:58:25

Man findet 3-5mV/°C Erhöhung pro Zelle in den verschiedenen Quellen (Steca 4mV). Das wären bei 14°C Differenz 0,042-0,070V/Zelle mehr oder max. 14,82V. Hat der Regler auch diese Temperatur oder ist er noch von der Nacht kälter ?
RK

Ich habe mich vor kurzem mit dem Steca auseinandergesetzt.
Und volgende Daten in der BA gefunden.
Ausgleichsladen (equal); für 2 h--- 14,7 V
30 täg. Wartungsladen, wenn nötig.14,7 V (28,8 V) (für 2 h)
In der Einstellung Flüssig. (Li)
Überlagert sich das mit der Temperaturkompensation kommst du so hoch.
Ist mir nur eingefallen, als ich das hier gelesen habe.
Franz

Solarcomputer am 12 Nov 2019 11:24:38

mtrc hat geschrieben:Im Bereich der kleineren MPPT Regler ist Victron z.B: mit dem BlueSolar MPPT 100/15 aber wesentlich günstiger als Votronic.

... es kommt darauf an was du benötigst. Der Votronic hat einen zusätzlichen Nebenladeausgang, andere Leistungsabstufung.

Beim Victron sind die 15A Ladestromgrenze zu beachten. Das ist der maximale Ladestrom zur Batterie, damit wird automatisch auch die maximale (verwertbare) Eingangsleistung definiert: nehmen wird einen Ausgangsspannung von 13 Volt (wenn die Batterie < 80% hat geht diese nicht gleich auf die 14,7 V hoch) an, dann ist das 15 A * 13 V = 195 W (Ausgangsleistung). Jetzt nehmen wird einen Wirkungsgrad von 90% an: 195 Watt / 0,9 = 217 W. Der Victron kann also Panels bis zu 217 Watt voll nutzen.

Bei Votronic gilt zu beachten, dass die SR Serie ein PWM Laderegler ist, hier beschränkt sich der sinnvolle Einsatz auf 32 Zellen Module (parallel, nicht Serie). Wogegen die MPP Regler hier freier zu konfigurieren sind (max 50V).

mtrc hat geschrieben: Den LCD-Monitor bräuchte ich wohl nicht, da ich am VIctron BMV700 bereits ablesen kann, wieviel die Solaranlage leistet, wenn gerade kein andere Ladequelle angeschlossen ist und keine Verbraucher laufen.

Nun du hast ja jetzt den BMV schon eingebaut, jetzt kannst du versuchen die Solarleistung daraus zu berechnen ;) Die Einschränkung "keine Verbraucher laufen" ist meist schwierig zu beurteilen und im Falle eine Standby-Laders, Nebenladeausgang werden unbekannt bis zu 2 A abgezweigt. Um die Solarmodulleistung zu beurteilen muss du das also berücksichtigen und dann angenommen Ladestrom * Batteriespannung / Wirkungsgrad im Kopf rechnen. Damit kannst du die momentane Solarmodulleistung errechnen. Wenn du das jetzt alle paar Sekunden ständig machst (Wolken, Abschattung) und schön aufsummierst kannst du die erzeugte Solarenergie (Wh) oder Ladung (Ah) errechnen. Dein BMV zeigt dir leider nur das an, was bis zu dem Zeitpunkt in der Batterie von der Ladung verblieben ist, der bis dahin aufgelaufene Verbrauch ist bei den Kapazität in Ah bereits abgezogen.

Diese Aufgabe übernimmt normalerweise ein Solarcomputer, hier kann zB die Spitzenleistung des Tages oder der Ertrag über den Tag hinweg oder auch der vergangenen Tage eingesehen werden. Das hilft alles, um den Solarertrag besser einschätzen zu können, vor allem dann, wenn man bisher wenig Erfahrung damit hat. Manche haben das im Blut oder Intuition, das ist eine Frage der Philosophie und dies wird häufig, gerne auch ausschweifend diskutiert - das darf jeder mit sich selbst ausmachen.

Wenn man jetzt den Solarertrag, Verbrauch, Ladequellen und Batterieladestand zusammen in einer Grafik darstellt, bekommt man einen sehr gute Übersicht über den eigenen Energiehaushalt. Um das zu erreichen müsste man ständig Solar- und Batteriecomputer beobachten, um die verschiedenen Anteile wie Ladung (durch Motor/Landstrom/Booster/Solar), Verbrauch (inclusive Direktverbrauch) heraus zu rechnen. Die üblichen Solarcomputer und der BMV geben das nicht her. Meine Lösung dazu ist BlueBattery --> Link, eine zentrale Informationsquelle für den Energiehaushalt. Dort sieht man auch nach ein paar Tagen Schlechtwetter und vor allem jetzt in der Winterzeit wie sich der Stromhaushalt so macht.

☀️Kai

mtrc am 12 Nov 2019 18:04:51

Stocki333 hat geschrieben:Ausgleichsladen (equal); für 2 h--- 14,7 V
30 täg. Wartungsladen, wenn nötig.14,7 V (28,8 V) (für 2 h)
In der Einstellung Flüssig. (Li)
Überlagert sich das mit der Temperaturkompensation kommst du so hoch.
Ist mir nur eingefallen, als ich das hier gelesen habe.
Franz

Interessant. In der Bedienungsanleitung zum Steca liest man zwar von der Ausgleichs-Ladung von relativ hohen 14,7 V, aber nicht was es damit auf sich hat. Es scheint nicht die Ladeendspannung zu sein. Im Flyer von Steca sieht man allerdings, dass es sich um eine monatliche Ausgleichsladung von 14,7 Volt handelt, das heißt nur einmal im Monat wird eine so hohe Spannung verwendet, warum auch immer. Das hat irgendetwas mit den eigenen Batterie-Pflegealgorithmen von Steca zu tun. Das habe ich bei noch keinem anderen Regler gesehen. Diese 14,7 V plus eine eventuelle Temperaturkompensation bei winterlichen Temperaturen könnten dann tatsächlich einmal im Monat zu den hohen Spannungen über 15V führen. Beim Steca Support ist man nicht auf diese Idee gekommen gekommen, ich habe aber noch mal nachgefragt worum es sich bei dieser monatlichen Ausgleichsladung handelt.
Nichtsdestotrotz hätte ich jetzt doch Interesse an einem neuen modernen kleinen MPPT Regler.

Stocki333 am 12 Nov 2019 20:41:49

Hi..
Das findest du in der BA ganz unten. Bei den technischen Daten. Wollt eigentlich die Dauer und Spannungen wissen, und dort darüber gestolpert.
In der Einstellung Gel macht er das nicht.
Nichtsdestotrotz hätte ich jetzt doch Interesse an einem neuen modernen kleinen MPPT Regler.

Bei mir arbeitet ein Victron Smart. bin mit dem hochzufrieden. Null Problemo auch mit der BL. Und ich war am Anfang so skeptisch. Bin kein Handyman. Spart mir damit viele Meter kabel zu verlegen. Ich schätze einfach die händischen Einstellungen. Ich könnte alles einbauen. Auch Fertigaccus. und er hat Temperaturabschaltung. Zum Einstellen.
Franz

andwein am 13 Nov 2019 12:44:48

mtrc hat geschrieben:....Interessant. In der Bedienungsanleitung zum Steca liest man zwar von der Ausgleichs-Ladung von relativ hohen 14,7 V, aber nicht was es damit auf sich hat. Es scheint nicht die Ladeendspannung zu sein.

Die Ausgleichsladung ist für nasse Bleibatterien, also nicht für AGM, Gel oder Lithium. Die höhere Ladespannung soll für die Gasung einzelner Zellen sorgen, die schon voll sind und für weitere Ladung von Zellen, die noch nicht so voll geladen (umgewandelt) sind. Die Ausgleichsladung ist der NassBlei Pedant zum elektronischen Zellbalancing der Lithium Batterieblöcke.
Gruß Andreas

mtrc am 14 Nov 2019 11:25:40

Vielen Dank für die Infos zur Ausgleichsladung. Da gibt es noch viel zu besprechen. Ich möchte den Thread hier zum Thema "Anbindung des Solarreglers direkt an die Batterie" nicht strapazieren und für weitere Beiträge zum Ursprungsthema offen lassen, dazu alle weitere Diskussion zum Steca Solarix PRS in diesen Thread: --> Link

rolfblock am 17 Nov 2019 13:25:58

andwein hat geschrieben:Die Ausgleichsladung ist für nasse Bleibatterien, also nicht für AGM, Gel oder Lithium. Die höhere Ladespannung soll für die Gasung einzelner Zellen sorgen, die schon voll sind und für weitere Ladung von Zellen, die noch nicht so voll geladen (umgewandelt) sind.
Gruß Andreas


Die Ausgleichsladung ist für stationäre Nassbatterien wichtig. Die werden regelmäßig in die Gasung getrieben, damit die Blasen die Säure durchmischen und eine Säurendichteschichtung auflösen.
Diese Batterien werden auch reglemäßig mit destiliertem Wasser gewartet.
Im Womo werden die Batterien geschüttelt, wodurch Säureschichtung vermieden wird.
Die Steca Regler sind für Gartenhäuser optimiert.

Stocki333 am 17 Nov 2019 18:55:49

Im Womo werden die Batterien geschüttelt, wodurch Säureschichtung vermieden wird.
Die Steca Regler sind für Gartenhäuser optimiert.

Das ist eine einfache und gute Erklärung für das Verhalten der Steca Regler.
Klingt für mich schlüssig. :top: :top:
Gruß Franz




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