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anhaengerkupplung

Solarregler direkt an Batterie 1, 2


mtrc am 19 Jul 2019 11:50:26


Hallo. Ich habe mal ein Bild angehängt vom Batterieaufbau. Was ich mich als Anfänger frage, warum hängt der Solarregler nicht am Elektroblock Schaudt EBL99? Wahrscheinlich hängt der direkt an den Batterien. Macht das einen Unterschied? Man sieht dann wahrscheinlich doch den Ladestrom auf dem Bedienpanel nicht, oder?

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Inselmann am 19 Jul 2019 12:22:46

Das macht nichts. Der EBL99 zeigt den Ladestrom nicht an.
Ich wuerde den Solarregler auf der Batterie lassen. Der Anschluss am EBL schleift den Strom nur durch, da wird nichts geregelt oder gemessen.

Was ich mich frage ist, WIE ist der Solarregler an den Batterien angeschlossen? Nur an EINER und die zweite haengt parallel and der ersten?
Besser waere es (nicht nur fuer den Solarregler) PLUS and Batterie 1 zu klemmen und MINUS and Batterie 2
So wird der Strom durch beide Batterien geleitet.
Oder die beiden Batterien mit Busbars verbinden. Also beide PLUS auf ne Busbar und beide MINUS auf ne Busbar und von dort aus zum EBL/Solarregler/Wechselrichter.
Wen die zweite Batterie nur parallel and der ersten dranhaengt wird die erste staerker belastet.

Carado04 am 19 Jul 2019 14:58:15

Die Kabel erscheinen mir ohnehin etwas schwach vom Querschnitt. Vom Solarregler sollen die Kabel möglichst kurz sein auf dem Weg zur Batterie um die Verluste möglichst gering zu halten. Aber die Batterien würde ich umverkabeln wie schon angesprochen wurde und dicke Kabel verwenden...

michaelm am 19 Jul 2019 15:53:52

Bevor du anfängst alles umzuverkabeln, das Umverkabeln ist nur gut, wenn beide Batterien parallel den Aufbau versorgen.
Wenn du dir nicht 100% sicher bist, dann lass das bitte einen Fachmann machen.

Wenn ich es richtig erkenne, ist der Solarregler direkt neben (hinter) der Batterie, oder? dann sollten die Kabel kurz genug sein. Und so wie es ausschaut könnten es 4mm² oder 6mm² sein. Abhängig von der Solarleistung könnte/sollte es reichen, bei der kurzen Entfernung.

Gruß,
Michael

surfoldie11 am 19 Jul 2019 18:42:04

Was sollen denne diese Vermutungen??? Welche Solarleistung ist vorhanden? Ist NICHTS bekannt.
Bis 16 oder max 18A Solarstrom kann durchaus direkt am EBL angeschlossen werden. Oder ist die Fa Schaudt blöde und baut Mist??? In den meisten Fällen ist der Anschluss am EBL ausreichend und vor allem einfach. Am besten allerdings mit neuerem EBL+Display mit denen alles angezeigt werden kann. muss Mann eben vorher klären.

Wozu dicke Querschnitte wenn nicht bekannt ist welche Strippen von oben zum Regler und weiter führen. Da nutzen 100mm² nix wenn ansonsten 2,5mm² liegen.

Also zunächst checken was vorhanden ist, DANN passende Vorschläge machen.

Rockerbox am 19 Jul 2019 18:49:06

Wozu den Umweg über den EBL wählen, außer er hätte eine Anzeige für den Solarertrag?

Ansonsten nur Solarladekabel-Verlängerung, zusätzliche Kontakte / Stecker, die irgendwann Probleme machen können ..... keine Vorteile!

Also kurz und knapp, direkt an die Batterie (natürlich über den Shunt, sofern vorhanden für den Batteriecomputer) mit entsprechenden Querschnitten und gut ist’s!

rkopka am 19 Jul 2019 21:42:08

surfoldie11 hat geschrieben:Bis 16 oder max 18A Solarstrom kann durchaus direkt am EBL angeschlossen werden.

Wenn im EBL eine 15A Sicherung ist ??? Außerdem sind die meisten skeptisch, zuviel Strom über die Stecker des EBLs zu lassen. Die sind da nicht wirklich toll. Und diese KfZ Sicherungen sollten man möglichst deutlich unter ihrem Nennwert betreiben, sonst werden sie brennheiß.

In den meisten Fällen ist der Anschluss am EBL ausreichend und vor allem einfach.

An der Batterie ist es noch einfacher, wenn man ran kommt.

Am besten allerdings mit neuerem EBL+Display mit denen alles angezeigt werden kann. muss Mann eben vorher klären.

Aber so alt ist das EBL99 auch nicht. Nur für eine Strommessung alles zu tauschen ist maßlos übertrieben. Dann lieber einen externen Batteriecomputer. Dann hat man auch höhere Ströme eines evt. direkt angeschlossenen Wechselrichters mit drin.

Wozu dicke Querschnitte wenn nicht bekannt ist welche Strippen von oben zum Regler und weiter führen. Da nutzen 100mm² nix wenn ansonsten 2,5mm² liegen.
Also zunächst checken was vorhanden ist, DANN passende Vorschläge machen.

Das stimmt. Wobei die Strippen vom Panel zum Regler weniger wichtig sind. Die Verluste sind nicht schön, aber sie beeinflussen nicht das Ladeverhalten (Spannung an der Batterie zu Spannung am Regler). Bei einem nicht MPPT ist es sowieso fast egal.
Dicke Kabel braucht man eigentlich nur für einen WR, den Kühlschrank, um einen Booster zu vermeiden oder wenn Kabel sehr lang sind.

RK

andwein am 20 Jul 2019 17:02:04

surfoldie11 hat geschrieben:...Bis 16 oder max 18A Solarstrom kann durchaus direkt am EBL angeschlossen werden. Oder ist die Fa Schaudt blöde und baut Mist??? In den meisten Fällen ist der Anschluss am EBL ausreichend und vor allem einfach.

Na ja, ist nur meine Meinung bzw. Erfahrung
1. Der Anschluss direkt an der Batterie ist einfacher als von Schaudt (oder anderen) den Stecker für den EBL-Anschluss zu besorgen.
2. Nur wenn ein Display/CP mit Stromladung/Verbrauch installiert ist und man keinen BC hat lohnt der Aufwand ans EBL anzuschließen. Zwei Anzeigen braucht niemand
3. Den Solarstrom hat man nicht direkt im Griff. Eine Solaranlage die nach Datenblatt 17A ( bestimmt auch bei Schaudt noch in der Toleranz) bei STD liefert, kann bei starker Kälte oder großer Höhe auch mal 19 oder 20A liefern. Über 15A ist halt arg auf Kante genäht. Die Datenblattwerte sollte man, meiner Meinung nach, bei 80% betreiben. Für ein Schaudt EBL heißt das 12-15A.
Aber wie gesagt, nur meine Berechnungsweise, Gruß Andreas

Tinduck am 20 Jul 2019 20:04:56

... gebe Andreas zu 100% Recht.

Dazu kommt: wozu den Strom durch zusätzliche, überflüssige Platinen und Steckverbinder quälen, wenn man bequem mit 6mm^2 direkt vom Regler an den Shunt vom Batteriecomputer oder direkt an die Batterie kann?

Oben kam die Frage, ob Schaudt Schrott baut.

Kurze Antwort: Ja! Genauso wie Nordelletronica, Calira und wie sie alle heissen oder hiessen. Die Dinger sind für Standardinstallationen entworfen. Mit ner dicken Solaranlage oder ner LiFePO als Akku kann man die sehr problemlos überfordern und dann himmeln.
Nicht umsonst bauen viele Selbstausbauer gar keinen EBL ein, sondern nur ein Netzladegerät, 230-V-Verteilung plus FI und ein diskretes Trennrelais, z. B. . Den Rest dann einfach über einen Sicherungsverteiler angeschlossen.

bis denn,

Uwe

rolfblock am 20 Jul 2019 20:47:56

Ich geb euch auch allen recht. Warum soll man im EBL 99 einen Shunt drinlassen, wenn man ihn nicht benötigt. Den muss man ausbauen!

Schluss mit dem Unfug, war nur Spass.

Der EBL99 hat einen Shunt um den du nicht drumherum kommst. Den du extrem einfach als Messshunt nutzen kannst. Du musst ihn nur anschließen. Der Shunt liefert dir kostenlos 50 mV bei 50 A. Und das plus minus, also Ladung und Entladung.

Der Solareingang kann 14 bis 15 A. So wird er spezifiziert und mit 15 A abgesichert.
Der Eingang für ein externes Ladegerät ist intern parallel zum Solareingang und veträgt 18 A bei 20 A Sicherung.

Schließ einfach an den EBL 99 an, das funktioniert. Und gönn dir ein analoges +- 50 µA Meter. Das sieht gut aus, zeigt was deine Batterie so treibt, braucht keine Versorgungsspannung, nur 2 Drähte.

Den Wechselrichter schließ direkt an die Batterie an. Der muss draußen bleiben.

veop2 am 20 Jul 2019 20:55:02

Hallo Andreas (andwein):
Alles relativ.
1. Seit ich bei meinem Pössl P2 Relax die zweite Batterie unter dem Fahrersitz ergänzt habe, weiß ich, dass ich da erst wieder ran will, wenn neue fällig sind.
2. Fertig konfigurierte Anschlüsse sind im Versandhandel zu beziehen und ich muss nicht erleben, dass der örtliche Baumarkt die nötigen Kabel und Verbinder nicht im angebot hat.
3. Mein Victron 100/15 regelt bei 15A ab. Darauf kann ich hoffentlich vertrauen. Die A bei bedecktem Himmel sind mir wertvoller als die vielen in den 10 Minuten nach dem Regenschauer in praller Sonne.

Carado04 am 20 Jul 2019 22:19:15

Die zu dünnen Kabel die ich angesprochen hatte bezogen sich auf die Batterieverbindungskabel. Die vom Solarregler müssen bzw.können in vielen Fällen nicht mehr als 6mm2 sein da die Anschlüsse nicht mehr aufnehmen können. Bis 200Wp Solarleistung sollte das auch reichen.

Tinduck am 21 Jul 2019 09:17:57

rolfblock hat geschrieben:Den Wechselrichter schließ direkt an die Batterie an. Der muss draußen bleiben.


Und spätestens da zeigt sich der Unsinn eines Shunts im zu klein dimensionierten EBL.

Insbesondere im Wechselrichter-Betrieb ist ja nun nicht uninteressant, was für Ströme fliessen und was noch so im Akku ist. Ich würde einen WR NIE ohne Batteriecomputer betreiben, das ist fast die Garantie für ne schöne Akku-Tiefentladung, wenn man dann mal doch nicht drauf achtet. Wenn der WR bei 10,5 Volt oder so abschaltet, hat der Bleiakku schon 10% Lebensdauer verloren.

Dein Ansatz mit Voltmeter war in den 50ern angemessen, das geht heute besser. Und nützt bei neueren Technologien (LiFePO) eh nix mehr.

bis denn,

Uwe

andwein am 21 Jul 2019 10:25:13

veop2 hat geschrieben:Hallo Andreas (andwein): Alles relativ.

Natürlich ist das alles relativ auf die individuellen Anforderungen. Aber genau deshalb ist mein Motto (das ich auch immer wieder vertrete:
- Erst einmal sagen was man wozu will/braucht
- Dann messen was man (oder Chassis) hat und was man verbraucht
- Und dann entscheiden wie man das realisiert
Ich finde viele Beiträge in den Foren gehen nicht auf die speziellen Fragen der TE ein, sondern schreiben halt was sie realisiert haben. Die Hintergründe für deren Entscheidungen bleiben allerdings offen.
Gruß Andreas

surfoldie11 am 21 Jul 2019 11:21:14

Ja so isses!!!
Erst mal draufloslabern und Fragen beantworten die überhaupt NICHT gestellt wurden.
Da sitze offensichtlich einige in ihren Rollstühlen und freuen sich dass sie nun wieder rumschreiben können auf Deubel komm raus.
Solche "Am Thema vorbei" Texte sollten rausfliegen, nicht die User die auf präzise Fragen präzise Antworten geben. Hätte, hätte Fahrradkette interessiert keinen.

UND: in unseren DREI Womo`s der Familie sind alle Solarplatten direkt am EBL dran. Alle haben 180Ah AGM`s als Versorger.
Im ältesten: Mein Ti 674 SL seit 9,5 Jahren OHNE jegliche Probleme an Steckern, Kabeln usw. Kann auch jegliche Info am Display ablesen. Ohne sog. Ladecomputer usw. Aber, ich habe natürlich alle Verbindungen genauestens untersucht, nachgequetscht, festgezogen. Da passiert NIX an Gammel durch lose Verbindungen.

rkopka am 21 Jul 2019 11:48:39

surfoldie11 hat geschrieben:Im ältesten: Mein Ti 674 SL seit 9,5 Jahren OHNE jegliche Probleme an Steckern, Kabeln usw. Kann auch jegliche Info am Display ablesen. Ohne sog. Ladecomputer usw. Aber, ich habe natürlich alle Verbindungen genauestens untersucht, nachgequetscht, festgezogen. Da passiert NIX an Gammel durch lose Verbindungen.

Du schreibst nichts über die Wp. Da es direkt geht, vermutlich in vernünftigem Rahmen und keine großen Werte, wie manche andere haben. WR gibts vermutlich, wenn überhaupt, auch nur einen kleinen, da über das EBL nicht soviel geht und du ja sonst keine Werte bekommst. Außerdem kein einfaches EBL99, das zwar einen Shunt hat, aber meist keine entsprechenden Anzeigen.
Direkt an der Batterie mit entsprechend dicken Verbindungen hat man noch weniger Sorgen um Gammel und Überhitzung, als mit den kleinen Steckern am EBL. Im Modellbau wurden früher sehr ähnliche Stecker verwendet, die aber heute kein ernsthafter Pilot in Erwägung ziehen würde, weil sie einfach mies sind, wenn man mehr als ein paar A drüberschicken will.
Ja, es geht, aber es geht auch besser. Und vor allem bringt es den meisten keinen Vorteil (Anzeige).

RK

mtrc am 22 Jul 2019 14:29:12

Nach vielen Ratschlägen mal ein paar weitere Infos zur Bestandsinstallation: Laut Kaufbeleg sind das 2x70W Solarpanels. Rechnet man den Strom bei 12V, also knapp über 11A? In der Schaudt EBL99 Anleitung finde ich auch den Hinweis auf 15A Absicherung und den Vorschlag des 14A Solar-Ladereglers von Schaudt. d.h. technisch müsste auch der Anschluss am EBL funktionieren? Woher bekäme man denn diese Stecker? Ich kann mir auch vorstellen, dass an diesen Steckern der Spannungsabfall nicht gerade wenig ist, und die auch nicht so stromfest sind.
Ich habe mich gerade mal informiert, was so ein Shunt überhaupt ist/macht. Im EBL99 ist zusätzlich ein Shunt? Wenn der Laderegler aktuell direkt an den Batterien hängt, müsste der Regler dann nicht selbst bereits einen Shunt haben?
Ich kenne mich im Elektrobereich eher mit 230V AC Verteilern aus, sowie kleinen 24V SPS Installationen. Hier rechne ich zur Unterverteilung mit Spannungsabfall von max. 2%, bis zur Steckdose bis 3%. Als Hilfsmittel hatte ich --> Link. Habt ihr Tabellen für die empfohlene Leitungsberechnung im Wohnmobil? Ich habe z.B. bei AC bis 63A 10mm² genommen. Mit 10mm² H07V-K liege ich also bei den vorliegenden Strömen für Solarregler und Batterieanbindung noch richtig? Welche Farbkodierung verwendet ihr, rot(+) und scharz(-)? Vom Verteiler hätte ich natürlich noch mehr schwarz und blau.
ich habe noch nicht nachgemessen, vermute aber die Batterien sind mit 2x6mm² angebunden, bis auf den einen Pol mit nur einer Leitung.

Habt ihr eine Empfehlung für so einen Batteriecomputer? Der misst also Strom und schützt vor Tiefentladung? Da ich eh gerne messe und im Haus bereits alle Stromkreise messbar und automatisiert habe, wäre mir das wohl recht. Das Display könnte man direkt am Batteriekasten am Türeinstieg anbringen.

Die Voltanzeige am Panel IT-994 funkioniert neben den Tankanzeigen ebenfalls nicht. Ich werde die Leitungen vom Panel zum EBL auch mal prüfen müssen. Lediglich das Amperemeter am Panel funktioniert. Soviel Mehrwert hätte man aber auch nicht, wenn man dort den Solarstrom sieht.

Wie schaltet man bei Arbeiten am Solarregler eigentlich die Panels spannungsfrei?

rkopka am 22 Jul 2019 14:43:43

mtrc hat geschrieben:Im EBL99 ist zusätzlich ein Shunt? Wenn der Laderegler aktuell direkt an den Batterien hängt, müsste der Regler dann nicht selbst bereits einen Shunt haben?

Er muß nicht zwingend, aber alle modernen, die auch Strom anzeigen bzw. eine Strombegrenzung haben, brauchen einen. Wobei das kein Shunt sein muß, sondern auch ein Hallstromsensor sein kann. Strommessungen im Modellbau nehmen inzwischen größtenteils solche Sensoren und die speziellen OPs für Shunts verschwinden langsam aus den Programmen der üblichen Versandhändler.
Die Geräte sind aber unabhängig. D.h. der Laderegler mißt seinen Strom und begrenzt ihn bei Bedarf. Der Shunt im EBL99 mißt den ganzen Strom, der in oder aus der Aufbaubatterie fließt (wenn alles am EBL angeklemmt ist). Er würde es zumindest, wenn das Panel das unterstützt. Meines hat da nichts. Außerdem kann er nur den Strom messen, der durch das EBL fließt. Ein starker WR, der direkt angeschlossen ist, scheint da nicht auf.

Habt ihr eine Empfehlung für so einen Batteriecomputer? Der misst also Strom und schützt vor Tiefentladung?

?, Ja, Nein. Gegen Tiefentladung schützt das EBL direkt. Der BC zeigt nur die Werte an und überläßt es dir, darauf zu reagieren.

RK

michaelm am 22 Jul 2019 15:11:35

mtrc hat geschrieben:Wie schaltet man bei Arbeiten am Solarregler eigentlich die Panels spannungsfrei?

Du deckst sie ab. Also Pappe oder so drauf und gut ist.
Gegen Widereinschalten sichern? Also die Pappe mit Klebeband festmachen. ;)

Zur Strombelastbarkeit einer Leitung, da ist es egal ob 230V oder 12V angelegt sind. Die Leitung ist für den Strom bemessen, abhängig von der Verlegeart. (Einschränkungen des Herstellers evtl. beachten)
Der Spannungsfall an den Leitungen ist aber natürlich Prozentual höher.

H07V-K ist eigentlich keine Fahrzeugleitung. Ich sag ja nur... ;)

Farbkodierung habe ich zwei, wobei die eine aber nicht ganz korrekt ist.
Von der SB zum Booster und Aufbaubatterie habe ich Rot + und Schwarz - (Schwarz ist im KFZ eigentlich anders genutzt, ich habe aber keine braune 16mm² FLY gefunden.

Die Verbraucher sind Blau + und Braun -. Das war so bei meinem Hymer vorinstalliert.

Als BC habe ich den Victron BMV712, zumal der schön mit dem Victron MPPT zusammenspielt.
Es gibt aber noch einige andere.

Gruß,
Michael

mtrc am 22 Jul 2019 15:57:50

michaelm hat geschrieben:H07V-K ist eigentlich keine Fahrzeugleitung. Ich sag ja nur... ;)
Gut zu wissen, du nimmst also FLY? Was kann die mehr? Sind das nur die 90°C Temperaturbereich? H07V-K ist flammwidrig und kann bis 80°C. Habe auch noch H07V2-K, das geht auch bis 90°C.

mtrc am 22 Jul 2019 16:10:35

Um nicht vom Thema abzuschweifen, mögliche Gründe für spezielle Leitungen wie FLRY-B, die im KFZ-Bereich zugelassen sind, habe ich eben in einem Nachbarforum gefunden...z.B. Biegbarkeit bei niedrigen Temperaturen, Vibrationsfestigkeit, ...

gespeert am 22 Jul 2019 21:15:25

at mtrc

Wenn Du vom Fach bist, hast Du schonmal nen Vorteil gegenueber den Schlauschnackern.

Ich wuerde aufbauseitig DC mit rot/schwarz installieren, fahrzeugseitig weitestgehend die Norm einhalten (Masse ist bspw. braun). Installierst Du halogenfrei? Wuerde ich heute machen!

Freischalten der PV Panele erfolgt mit DC-Leistungstrennern. Bei mir vor und hinter dem Regler. Jederzeit moeglich fuer Service oder Reparatur (ich empfehle den PV Sachverstaendigenlehrgang am etz auch fuer Errichter).
70W auf dem Dach? Waere fuer mich ein Grund zu tauschen. Rauf aufs Dach was geht! Und wenn Du auf 30V Module gehen willst, noch besser. Bei Parallelschaltung die Rueckstromabsicherung nicht vergessen!

hmarburg am 22 Jul 2019 22:18:30

gespeert hat geschrieben:...Installierst Du halogenfrei? Wuerde ich heute machen!...


Und warum das?

Halogenfrei bedeutet nur, dass im Falle eines Brandes keine gesundheitsschädlichen Halogene durch die brennende Isolierung frei werden.
Installationen in öffentlichen Gebäuden und z.T. in Nahrungsmittel verarbeitenden Betrieben sind mit solchen Leitungen zu installieren.

Gruß, Holger

mtrc am 23 Jul 2019 10:27:13

Lasttrenner hab ich auch im Hauptverteiler, im Wohnmobil um den EBL oder den Solar-Regler sehe ich nichts dergleichen. D.h. der Vorschlag mit dem Abdecken der Panels ist hier ernst gemeint? Würde Sinn machen.

Zur Leistung der beiden Panels habe ich 2x70W gesagt. Das ist für heutige Verhältnisse vielleicht nicht viel, aber gleich rauswerfen für neue lohnt sich glaube ich auch nicht. Vielleicht gibt es heute effizientere, Flächenmäßig passt nicht viel mehr aufs Dach.

Gebt mir mal ein Update, welche Leitung ich für die Verdrahtung der Batterien beim EBL benötige. FLR, FLRY, FLRY-B?

andwein am 23 Jul 2019 13:20:34

mtrc hat geschrieben: D.h. der Vorschlag mit dem Abdecken der Panels ist hier ernst gemeint? Würde Sinn machen.

Natürlich ist der ernst gemeint. Wenn du die Panel unabgedeckt aufs Dach legst steht sofort eine Spannung an den Klemmen. Der Vorteil einer Stromquelle ist allerding: Produzierst du da einen Kurzschluss raucht vielleicht die Leitung oder du has einen Brandfleck im Lack, dem Panel geht es aber weiterhin gut!
Gruß Andreas

mtrc am 23 Jul 2019 13:32:14

Ist denn der Leerlauf mit Sonneneinstrahlung schädlich für die Panels? Was macht der Shunt, wenn die Batterie voll ist, gibt es da einen Ohmschen Widerstand, an dem die Panels weiter arbeiten? Das müsste dann ja ein recht großer Blindverbraucher sein bei 140W. Sorry für die Anfängerfragen im Thema Solar.

rkopka am 23 Jul 2019 13:39:06

mtrc hat geschrieben:Ist denn der Leerlauf mit Sonneneinstrahlung schädlich für die Panels? Was macht der Shunt, wenn die Batterie voll ist, gibt es da einen Ohmschen Widerstand, an dem die Panels weiter arbeiten? Das müsste dann ja ein recht großer Blindverbraucher sein bei 140W.

Leerlauf ist nicht schädlich. Sie erreichen die Nennleerlaufspannung und es fließt kein Strom. Der Shunt (welcher ?) macht gar nichts, außer du hast einen Solar Shuntregler (eher nicht). Der dient nur der Strommessung. Die Panele werden (einfach gesagt) von der Batterie getrennt. Blindverbraucher gibts doch nur bei Wechselstrom !?

RK

mtrc am 23 Jul 2019 13:48:26

Ich meinte mit Blindlast keine Blindleistung, sondern dass man die Energie vom Panel abnehmen muss und dafür einfach einen ohmschen Widerstand genommen hätte. Gut, dass dem nicht so ist.

Dann habe ich das mit dem Shunt noch nicht verstanden. Im Photovoltaik-Forum hat jemand den Unterschied zwischen serieller Regelung und Shunt-Regelung so erklärt:
Zitat aus anderem Forum ohne Gewähr auf Richtigkeit hat geschrieben:Beim Serien-Laderegler wird das Modul bei erreichen der Ladeendspannung in den Leerlauf geschaltet bzw. die Verbindung zur Batterie über einen Transistor geöffnet um eine Überladung zu verhindern.
Zitat aus anderem Forum ohne Gewähr auf Richtigkeit hat geschrieben:Beim Shunt-Laderegler wird das Modul bei erreichen der Ladeendspannung quasi "kurzgeschlossen" soll heißen parallel zum Modul wird mittels eines Transistors ein Lastwiderstand (Shunt) geschaltet um die Spannung zu begrenzen.

Passt das so denn nicht? Ok, ein Shunt als Bauteil ist erstmal nur in der Lage, Strom abzuweigen, für Messzwecke oder anderes..

rkopka am 23 Jul 2019 13:58:04

mtrc hat geschrieben:Passt das so denn nicht? Ok, ein Shunt als Bauteil ist erstmal nur in der Lage, Strom abzuweigen, für Messzwecke oder anderes..

Der Name ist gleich, die Anwendung komplett anders. Shunt wurde hier im Thread nur als Meßgeber besprochen. D.h. es fällt eine kleine Spannung proportional des Stroms ab.

Ein Shunt-Regler ist etwas anderes und zwar eine Möglichkeit für einen Solarladeregler. Heute werden aber eher MPPT empfohlen, die anders arbeiten. Der Shuntregler schließt das Panel bei zuviel Spannung für eine kurze Zeit (PWM) kurz. Das geht, weil das Panel eine Stromquelle ist. Beim Kurzschluß bricht die Spannung am Panel zusammen, und daher muß der Regler nicht die vollen Wp verheizen. Diese Regler haben Vorteile bei gewissen Betriebszuständen, meist aber eher Nachteile. Das hat nichts mit dem Shunt als Meßgeber zu tun.

RK

mtrc am 31 Jul 2019 08:24:01

mtrc hat geschrieben:Gebt mir mal ein Update, welche Leitung ich für die Verdrahtung der Batterien beim EBL benötige. FLR, FLRY, FLRY-B?

Um mir selbst der Vollständigkeit zuliebe die Antwort zu geben, nachdem ich etwas mehr im Thema bin: FLRY sind moderner mit dünnerem besserem PVC-Mantel im Gegensatz zu den älteren FLR... Ich nehme also ausschließlich FLRY, auch wenn ich vom H07V-K 10mm² noch Reste vom Verteilerbau hab.
--> Link
Meine Crimpzange geht bis 10mm², ich denke das reicht selbst für einen geplanten Lade-Booster 30A aus und ich muss nicht auf 16mm² gehen. Feinadrig klemme ich grundsätzlich nur mit Aderendhülse, auch wenn manche (Reihen-)Klemmen das nicht unbedingt brauchen.
Bzgl. Farbcode tendiere ich wohl eher zu einem guten Vorrat schwarz, und würde dann beide Enden lieber mit Schrumpfschlauch markieren. Alleine bei 2 oder 3 Farben bleiben meist zuviel Reste. Beim Verteilerbau habe ich auch auf Grau und Braun verzichtet und ausschließlich in Schwarz und Blau verlegt. L123 ist eh an jedem Eingang klar oder lässt sich leicht nachmessen.

Da aktuell die Ladeanzeige an der Schaudt IT994 Tafel defekt ist, würde der direkte Anschluss des Solarreglers am EBL keinen Vorteil bringen. Der geplante Ladebooster hingegen würde in die Starterbatterieleitung zum EBL dazwischen kommen. Bevor ich diese Anzeige repariere, würde ich eher einen Ladecomputer daneben installieren. Dessen Shunts kämen dann direkt an die Batterien und würden sowohl Solarregler als auch Ladebooster mitmessen.

mtrc am 31 Jul 2019 11:49:00

Der Eingang Block 6 am Schaudt EBL99 hat 3 Pins mit A (E) und -. Im Blockschaltbild scheint A + zu sein, was aber macht (E)? Das geht an Pin 9 von Block 5.

Gerd28 am 31 Jul 2019 12:22:29

mtrc hat geschrieben:Der Eingang Block 6 am Schaudt EBL99 hat 3 Pins mit A (E) und -. Im Blockschaltbild scheint A + zu sein, was aber macht (E)? Das geht an Pin 9 von Block 5.


Die Angaben Ausgang (A) und Eingang (E) beziehen sich auf den Solar-Lade-Regler von Schaudt.
Bei diesem soll die Solarzelle an Block 5 Stift 9 (+) und Stift 12 (-) angeschlossen werden und (+) wird dann über eine 10A Sicherung zum Block 6 Stift 2 geführt, siehe Schaltplanauszug.



Ich vermute dieser spezielle Schaudt Solar-Lade-Regler wird dann gleich mit einem Verbindungskabel mit Stecker für den Block 6 geliefert.

Inselmann am 01 Aug 2019 09:14:19

Gerd28 hat geschrieben:Ich vermute dieser spezielle Schaudt Solar-Lade-Regler wird dann gleich mit einem Verbindungskabel mit Stecker für den Block 6 geliefert.


genau so ist es. Fuer mich war das damals der Grund den Schaudt Regler zu kaufen. Kommt mit allen Steckern usw und wird einfach eingesteckt.
Heute wuerde ich einen anderen Solarregler als den Schaudt kaufen (oder wenigsten den Schaudt MPPT) und den direkt an die Batterien anschliessen um den "Umweg" ueber den EBL99 (der ja nur durchschleift) zu vermeiden.

mtrc am 01 Aug 2019 09:52:59

Inselmann, was wäre für dich der Grund, lieber am EBL vorbeizuegehen? Spannungsabfall an den Steckkontakten, Verlust auf der Sicherung?

Gerd28, ich verstehe deine Erklärung nicht ganz. Du gibst wieder, was im Schaltbild steht, aber was macht (E) genau?

Energiemacher am 01 Aug 2019 10:10:32

(E) ist einfach die + Seite des Solarmodul. Diese Modulspannung wird zum Regler geführt und von dort die Ladespannung zum EBL zurück gegeben.

rolfblock am 01 Aug 2019 13:33:28

Inselmann hat geschrieben:Heute wuerde ich einen anderen Solarregler als den Schaudt kaufen und den direkt an die Batterien anschliessen um den "Umweg" ueber den EBL99 (der ja nur durchschleift) zu vermeiden.


Der EBL 99 schleift nicht nur durch. Er schickt den Strom über seinen Messshunt und stellt eine dem Strom proportionale Spannung bereit um ein Messgerät anzuschließen.

rkopka am 01 Aug 2019 13:49:08

rolfblock hat geschrieben:Der EBL 99 schleift nicht nur durch. Er schickt den Strom über seinen Messshunt und stellt eine dem Strom proportionale Spannung bereit um ein Messgerät anzuschließen.

Stimmt. Allerdings haben viele Panele keine Auswertung dafür. Außerdem sollte der Ladestrom nicht zu hoch sein (Sicherungen, Stecker). Man kann dort auch ein einfaches Meßgerät anschliessen, dann sieht man den momentanen Strom. Zumindest den, der direkt über das EBL fließt. WR Strom (direkt angeschlossen) würde man nicht sehen. Den Ladestrom sieht man meist über den Laderegler. Den gesamten Strom kann man auch mit einem Primitv BC (China €25) mit eigenem Shunt sehen, der auch WR verträgt und noch einiges mehr anzeigt.

RK

Inselmann am 01 Aug 2019 18:28:45

mtrc hat geschrieben:Inselmann, was wäre für dich der Grund, lieber am EBL vorbeizuegehen? Spannungsabfall an den Steckkontakten, Verlust auf der Sicherung?



Die popeligen Stecker am EBL sind sind nicht nach meinem Geschmack. Die kann ich mit direkt Verkabelung einfach eliminieren.
Siehe Block 2, Pin1. Das ist mit 20A angegeben fuer den Kuehlschrankbetrieb bei 12V. Ich benutze den 12V Betrieb nicht mehr, selbst nach der Reperatur und etwas aufbiegen des Pins wird der Stecker warm nach 15min.

22235

Und dann weiss ich ja auch nicht wie "dick" die Leiterbahn im EBL eigentlich ist. Ein Kabel das ich selbst vom Regler an die Batterien klemme kann so dick sein wie ich es will/brauche.

andwein am 02 Aug 2019 13:10:47

Mich haben die "Molex" Stecker ein halbes Berufsleben begleitet. Sie sind Mist wenn sich die Teile bewegen, z.B. Auto. Die3 Autoindustrie selkbst benutzt auch keine Molex Stecker. Die Bewegung im Kabelbaum ist der Grund warum sich die Weibchen-Hülsen aufweiten und dann Übergangswiderstände verursachen, die bei größeren Strömen in Wä#rme/Hitzeentwicklung ausartet.
Als Folge der Erwärmung kann die Durchlötung der Kontakte in die Leiterbahn leiten und ein weiterer Übergangswiderstand entsteht!!
Nur ein Beschreibung aus der Praxis und Erfahrung mit bestimmt über 1000 Molex Steckern an Netzteilen von Terminals und PCs.
Gruß Andreas

mtrc am 13 Aug 2019 14:46:11

Eine Frage noch zum verbauten Solarregler Solarix PRS 1515. Warum hat so einer keine Einstellung zum Batterietyp. Die Ladekennlinie muss doch auch hier zur Batterie passen. Im Datenblatt vom "Steca Solaris PRS" sehe ich nur Eingestellter Batterietyp "flüssig". Das hieße dann, es war gut, dass ich für die neuen Batterien wieder Nassbatterien gewählt hatte, da hier scheinbar gar keine Einstellmöglichkeit besteht.

Da ich außerdem mit einem Ladebooster wie dem Votronic VCC1212-30 plane, möchte ich erstmal die Sache mit den Ladekurven verstehen. Im Prinzip würden danach 3 Laderegler an der Batterie hängen, der 230V Laderegler des EBL99, der Solarregler und der Ladebooster. Ok, Ladebooster und 230V laufen selten gleichzeitig..
Wenn solche Laderegler alle parallel an der Batterie hängen, müsste doch jeder Laderegler absolut identische Ladekurven haben, um nicht Ausgleichströme untereinander zu produzieren. Außerdem wäre selten die Last, also der Ladestrom, auf alle 3 "Spannungsquellen" gleichverteilt.
Laut Anleitung zum Ladebooster mit EBL sollte dieser einfach zwischen Starterbatterie und EBL Starter-Eingang gehängt werden, außerdem noch D+ zum Booster, damit er weiß, wann die Lichtmaschine läuft. Funktioniert das überhaupt, wenn der EBL bereits einen Trennrelais zur Starterbatterie hat?

Also mein Wissenstand jetzt wäre also am besten, den Booster vor den EBL zu hängen, den Solarregler aber tatsächlich direkt auf die Batterie.

Weil die Ladeanzeige des Schaudt Panel IT994 auch defekt ist, erwäge ich weiterhin einen Ladecomputer mit eigenen Shunts. Habt ihr hier eine Empfehlung, z.B. den Votronic LCD-Batterie-Computer 100S, oder gibts hier smartere, günstigere Fernost Empfehlungen? So ein Batterie-Computer kommt mit 2 Shunts? Da mir noch nicht ganz klar ist, wie die Batterien verdrahtet sind, ist mir auch nicht klar, wo die Shunts hingehören. Würde ich das selbst verdrahten, wären klar erstmal die Brücken +/+ und -/- zu sehen und dann Kreuzweise das + der einen und das - der anderen abgegriffen. Schaut man sich die vielen Abgriffe bei meiner Installation an, scheint der Kreuzweise Abgriff an der Parallelschaltung nicht sauber eingehalten, womit man wohl mit 2 Shunts auch nicht sauber messen kann? Dann würde nur helfen, die Parallelschaltung sauber neu aufzubauen und neu mit einer Art Verteilerpanel zu verteilen.

Tinduck am 16 Aug 2019 23:03:26

Schau dir mal den Batteriecomputer aus dem Thread an --> Link , bin damit sehr zufrieden.

OK, ist ein bisschen lang, hier der Link zur Website --> Link

bis denn,

Uwe

mtrc am 20 Aug 2019 15:30:13

mtrc hat geschrieben:Dann würde nur helfen, die Parallelschaltung sauber neu aufzubauen und neu mit einer Art Verteilerpanel zu verteilen.

Ich würde also erstmal für Plus und Minus 2 Stromschienen links und rechts montieren und dann sauber kreuzweise parallel an die Batterien. Dann kann ich auch besser den Shunt setzen zum Messen. Ich habe bisher im Netz kein Bild gefunden, wo jemand solche Busbars installiert. Gefunden habe ich z.B. einfache Stromschienen für 12V, 100A mit 5 oder 6 Schraubklemmen. Mit 100A müsste man eigentlich hinkommen. Schmalere Schienen für 30A wären zu knapp, wenn ich alleine beim Ladebooster schon zwischen 30A und 50A entscheiden werde.

Die Blue-battery Ladecomputer habe ich mir angeschaut. Das D1 Modell scheint zusätzlich zur Batterie noch getrennt den Strom vom Solarregler zu erfassen, allerdings nur über RJ12. Andere messen den Solarstrom über eine EBL-Eingangsleitung. Beides ist bei unserem Solarregler nicht vorhanden. Ich würde also eigentlich den einfachen Basic 200 benötigen, der angeblich ausverkauft ist. Auf Anfrage beim Entwickler scheint dieser aber noch in der Entwicklung zu sein, war also noch gar nicht auf dem Markt.
Im Prinzip interessiert ja nur, was in die Batterie raus und reingeht. Wenn man den Solarregler getrennt erfassen wollte, könnte man genausogut auch noch getrennt den Ladestrom der Lichtmaschine oder vom 230V Laderegler erfassen.

andwein am 21 Aug 2019 16:00:28

mtrc hat geschrieben: Im Prinzip würden danach 3 Laderegler an der Batterie hängen, der 230V Laderegler des EBL99, der Solarregler und der Ladebooster. Wenn solche Laderegler alle parallel an der Batterie hängen, müsste doch jeder Laderegler absolut identische Ladekurven haben, um nicht Ausgleichströme untereinander zu produzieren. .

Hallo, zuerst sind das mal vier Regler, aber auch ein fünfter würde keine Rolle spielen. Alle liefern Strom solange die Batterie nicht voll ist. Eine Regentonne kannst du auch mit vier verschiedenen Dachrinnenabgängen von verschiedenen Dachgrößen füllen.
Einen Rückstrom von der Batterie in den jeweiligen Regler gibt es nicht, wo soll er auch hin? Ist wie bei den Dachrinnenrohren. Kommt in einem viel und im andewren wenig fließt das Wasser auch nicht das andere Abflussrohr hoch.
Und sie benötigen auch nicht identische Ladekurven. Was aber wichtig ist: Alle Quellen dürfen die Ladeschlussspannung der Batterie nicht überschreiten. Hat die Batterie ihren Füllstand erreicht und ist die Ladeschlussspannung bei allen korrekt, nimmt die Batterie keinen Strom mehr auf, egal ob der eine oder andere Regler zeitgesteuert noch in der Voll- oder Nachladephase ist. Der eine oder andere Regler geht vielleicht auf Erhaltungsladung (oder auch nicht), die Lichtmaschine liefert auf jeden Fall ihre 14,2V weiter, denn sie hat überhaupt keine Ladekurve!! Also alles nicht so eng sehen )bis auf die Ladeschlussspannung der Batterie!
Gruß Andreas

mtrc am 22 Aug 2019 11:40:49

Gut, dann brauche ich wohl erstmal Grundlagenwissen in Ladetechnik. Ich ging beim Ladegerät von einer Spannungsquelle aus, da man immer über Ladespannungen spricht von 14,4V für Gel und 14,8V für AGM. Nachdem ich mich näher mit der IUoU Kennlinie beschäftigt habe, scheint die erste Ladephase eine Konstant-Stromquelle zu sein, und die 2. eine Konstant-Spannungsquelle. Im besten Fall wird natürlich auch in der ersten Phase die Spannung abgeregelt, um der Ausgasung vorzubeugen.
Nun ist es lediglich bei Spannungsquellen schädlich, diese parallel zu schalten, wenn die Spannungen nur minimal auseinanderliegen. Auch sind nicht alle Netzteile für eine Parallelschaltung geeignet oder nur nach feinem Abgleichen der Ausgangsspannung.
Stimmt, wenn der Motor läuft habe ich eine Spannung von 14,3V durch die Lichtmaschine. Demnach wäre auch der Bedarf für einen Ladebooster bei AGM wohl umso höher. Meine Blei-Säure dürfte mit der Standard-Lichtmaschinenspannung noch gut zurechtkommen, wenn auch der Ladestrom nicht so hoch sein wird.

Ich habe einmal die Spannungen laut Anleitung vom EBL99 und dem Steca Solarix Solarladeregler verglichen:
EBL99 (IUoU, Ladeschluss-Spannung 14,3V, Ladestrom 18A, Erhaltungsladung 13,8V) die Werte sind scheinbar unabhängig vom eingestellten Akkutyp
Solarix (PWM-Regelung, Ladeendspannung 13,9V, Boostladespannung14,4V, Ausgleichsladung 14,7V, Akkutyp flüssig)
Sehe ich das falsch oder weichen die Spannungen stark ab?Ladeschluss-Spannung liegt beim Solarix bei 13,9V statt 14,3V beim EBL, und die Ausgleichsladung von 14,7V beim Solarix liegt schon oberhalb einer Grenze von 13,8V bei Dauerladung, wo es zu Ausgasung kommen kann.

Tinduck am 22 Aug 2019 12:06:08

Ich denke, die Jungs bei Solarix haben nur ein verworrenes Vokabular.

Die höchste Spannung ist die Ladeschlussspannung (hier 14,7 Volt ‚Boostspannung‘), alles andere macht ja wenig Sinn. Kannst das ja mal nachmessen, wenn der Solarcontroller einen Ladezyklus macht.

Die 14,7 Volt passen für AGM2-Batterien. Das Schaudt steigt dann halt vorher aus, kein Problem.

bis denn,

Uwe

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