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Hallo zusammen, Wollen Morgen über Österreich nach Kroatien. War eben auf der Waage und habe alles in allem 4200 kg Gesamtgewicht. Tanks sind alle voll. Mein Wohnmobil hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 4000 kg. Kann mir jemand sagen ob ich mit 4200 kg eine Strafe zu erwarten habe? Beziehungsweise, wie sind die straffreien Grenzen bei 4Tonnen zul. GG. ? Das ich Wasser ablassen kann weiß ich , möchte ich aber nicht. Danke für zahlreiche Tipps vorab. Grüße vom Mittelrhein, Gunter Solltest du gewogen werden musst du MINDESTENS das Wasser ablassen und Strafe bezahlen. Ob das mitgenommene Wasser das wert ist...? Habe die Ehre Gogolo .... was spricht denn für Dich dagegen das Wasser abzulassen? Stöpsel ziehen, 100 Liter Wasser rauslassen, fürs Zähneputzen einen Kanister rein und das Gewicht stimmt doch schon fast! ;-) Ich verstehe es (wirklich!!) nicht, deshalb die Frage. Die Toleranz ist dazu da, eventuelle Meßfehler auszugleichen. Die Waage kann bei der Kontrolle auch 4300 KG anzeigen. Die dient nicht für eine wissentliche Überladung. Lies halt einfach die Links von Wolftherm. Hier wird dir wahrscheinlich niemand eine Handlungsempfehlung fürs überladen geben. Habe die Ehre Gogolo
Danke, aber wenn ich es nicht gewusst habe... ?
Lösung: 200 kg ausladen! Gruß, Holger
Unwissendheit schützt vor Strafe nicht! Gruß, Holger
Überladen ist überladen. Da musst du gar nix gewusst haben, bestraft wirst du aber trotzdem. Mal eine andere Frage: wie hast du denn gewogen? Nur Gesamtgewicht? Oder achsweise Vorderachse und getrennt Hinterachse? So wirst du nämlich bei einer Kontrolle gewogen. Erfahrungsgemäß ist die Hinterachse überladen. Vielleicht erhöht sich ja dann deine Überladung noch.
Nach dem was ich mal gefunden habe: ab 0% zahlen, ab 2% stehen. Aus praktischen Erfahrungen und Berichten kann man auf 3% Wiegetoleranz hoffen, sicher nicht mehr. Und wie schon erwähnt, das kann auch schon die Waage auffressen. 4000 * 2% = 80kg 4000 * 3% = 120kg Falls die Zahlen stimmen, kannst du also bei 4200kg mit viel Glück noch weiterfahren, mußt aber sicher zahlen. Mit etwas Pech bleibst du stehen, wenn du das Wasser (100kg?) nicht ausleerst. Wenn du nicht unbedingt in A frei Übernachten und Duschen willst, brauchst du doch gar nicht soviel Wasser. In HR bleibt dir (legal) ja nur ein CP, wo du sowieso wieder füllen kannst. RK Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Vielen Dank, Ropka, damit kann ich was anfangen. Dann bleibt mir nur übrig etwas Wasser abzulassen und das Reserverad wieder rauszuholen. Habe noch einen Pannen Kit. Grüße Viel Bla bla und "DUDUDUDUDUDU", und der einzige, der tatsächlich die Frage beantwortet ist rkopka, und das auch noch ohne lästigen "Klugschmeissmodus AN". Is schon traurig mittlerweile in den Foren. Könnte ich würde ich +1 Positiv
Toleranz geht aber u.U. auch in die andere Richtung!! D.h. wenn ich "freiwillig" gewogen habe kann das tatsächliche Gewicht ja auch 3% höher sein? D.h. statt der angezeigten 4.200kg wäre ich schon bei 4.300kg!! Grüße Dirk Das Beispiel von Ropka ist aber optimistisch. Beispiel: Die Waagen bei der Kontrolle zeigen 4300 kg an. Jetzt werden 3 % Meßtoleranz abgezogen. Ergibt dann knapp 130 kg. Das Gewicht beträgt dann nach Abzug 4170 kg. Die Überladung macht dann 4,25 % aus. PS: Wie hast du denn jetzt gewogen? Achsweise? Und wie ist da die Überladung? Das kann dann ganz schnell zu einer größeren prozentualen Überladung führen.
Vielleicht solltest du mal deinen Ton überdenken. Moin, das es in Austria Toleranzen gibt, ist mir neu... 200 kg zu viel Gesamtgewicht wird die Urlaubskasse schwer belasten. Und wenn die HA- und/oder VA-Last auch noch dazu kommt, wird das noch teurer! Hinzu kommt bei Überladung noch eine Berechnung für das Wiegen (kostet hingegen nichts bei Einhaltung der Lasten)! Ein Weiterfahren gibts nicht, so lange Du über den 4 to. bist. Die Chance erwischt zu werden ist aktuell übrigens ziemlich gut :D Mein Rat: ausladen und ganz entspannt fahren :) Es grüßt der Duc Also, ich verstehe das so: Die Strafen sind hoch, die wenigsten werden erwischt. Das ist dann genau wie beim Lotto, die wenigsten gewinnen, nur das der Gewinn irgendwie umgekehrt ausfällt. Es lässt doch tief blicken in die Verkehrsmoral wenn schon vor Abfahrt bekannt ist wie stark überladen ein Fahrzeug ist! Vollkommen respektlos gegenüber der deutschen sicher dem Frager bekannten Vorschriften. Erst wenn es um das Ausland und deren Vorschriften geht und insbesondere der Strafen wird nach deren Höhe gefragt auch hier geht es nur vordergründig um Summen die größte Angst ist die Untersagung der Weiterfahrt, selbst Wasser ablassen wird abgelehnt um die Überladung zu vermindern. Information durch ein Forum scheint schwer zu fruchten. :roll:
Deswegen schrieb ich "mit viel Glück". Wobei ich annehme, daß die meisten Waagen recht genau sein werden. Ich wurde einmal gemessen (3,5t) und hatte 100kg zuviel (laut Beamtem, ich habe die Anzeige nicht gesehen, spätere Wiegungen zuhause lassen es aber realistisch erscheinen). Ich durfte weiterfahren mit dem Hinweis, bald was dagegen zu unternehmen. Ich war mir der Problematik bewußt, hatte das Fahrzeug und alles drin auch früher mal genau gewogen und das aktuelle Gewicht hochgerechnet. Nur waren da 100kg, die sich anscheinend in den paar Jahren eingenistet hatten. Damit meine ich nicht, daß ich mehr eingeladen habe, sondern, daß ich sie mir nicht erklären kann, falls die ursprüngliche Wiegung und Berechnung korrekt waren. RK ich würde nicht überladen fahren, aktuell wird immer öfter gewogen egal in welchem Land, das kann auch an der Zahlstelle sein und man merkt es gar nicht, und wenn man zu viel Gewicht hat wird man raus geholt ...... gesehen in Frankreich, aber wir waren nicht betroffen. Uns hat es ja im April mit dem wägen in Cazis CH erwischt. Wir hatten auf der Hinterachse 280 kg zuviel, und auf der Vorderachse 500 kg Zuladung möglich .... 3% Toleranz 100 kg, 70 L Wasser abgelassen und umgeladen und wir durften weiter fahren. 200.- Franken Strafe bezahlt !!! Als wir nach 8 Wochen nach Hause kamen haben wir die Hälfte aus dem Womo raus geschmissen und jetzt ist es ein tolles Gefühl mit einem halb vollen Wohnmobil zu reisen 8) die Garage ist zu einem Drittel gefüllt, die Kästen sind halb leer und es reicht für alles was man braucht und das für einige Wochen oder Monate :) unser Wohnmobil ist 3,5t nächste Woche geht es wieder los ;D Ich vermute auch, dass auf der Hinterachse "wesentlich" zu viel ist. Alles raus was du nicht für die Reise benötigst und am Ziel bekommst. Also vor allem Wasser und (schwere) Lebensmittel wie Dosen und Getränke. Werkzeug auf das mindeste reduzieren. Ich werde nie verstehen warum viele mit Akkuschrauber und großem Ratschenkasten durch die Gegend fahren. Wenn dann noch 50kg auf der HA zu viel sind kann man ja Lotto spielen, aber nicht mit 200kg Gesamtgewicht (womöglich +300kg auf der HA). Gruß Andreas
Ist klar! In den Papieren steht 4000 kg, er hat 200 kg zu viel, daraus folgt: 200 kg abladen. Sämtliches Geschachere um Messtoleranzen sind BlaBlaBal und haben mit DuDuDu nichts zu tun! Traurig sind die Aussagen derjenigen, die wissen, das sie überladen haben und trotzdem mit ihrer Schüssel auf die Piste wollen. Gruß, Holger Hallo, wenn 4000kg in den Papieren stehen kommt es für mich darauf an wie sind die möglichen Achslasten. Die meisten glauben wenn sie aufgelastet haben sind sie im grünen Bereich. Achslasten sind für mich die Messgröße wenn es um die Verkehrssicherheit geht. Gruß Rolf Hallo Rolf, gerade darauf gibt er keine Antwort. Wahrscheinlich ist er froh, dass Ropka ihm eine "glückliche Berechnung" gemacht hat und schaut jetzt nicht mehr hier rein. Kleine Zusatzinfo: in Ö werden abhängig von der Waage folgende Werte abgezogen: bei einer Brückenwaage - wenn also das gesamte Fahrzeuge gewogen wird, 50 kg. Bei Messung mit Platten radweise JE Platte 50 kg. LG Johann Moin, im Juni auf der Rückfahrt von Italien war eine Kontrollstation auf der Autobahn Österreich alles ab 2,8 To raus und über die Waage, bei uns war alles ok da wir auch einen Anhänger dabei hatten um eben dieser Überladung vorzubeugen. Aber wer schon wissentlich überladen losfährt sollte auch das Geld für die Strafe parat haben.
Dazu eine Frage: Ich habe das schon mehrmals gesehen LKW/Lieferwagen ab 2.8t müssen raus, ob in der Schweiz oder Oesterreich, ich bin da durch gefahren da mein Wohnmobil kein LKW/Lieferwagen ist, sondern ein Wohnmobil und man hat mich immer gewähren lassen und noch nie aufgehalten!!! Im ersten Moment gehe ich immer vom Gas fahre aber dann durch !!! Das alle Fahrzeuge ab 2.8t zur Kontrolle müssen, habe ich noch nie gesehen und auch das Verkehrsschild dafür nicht, ausser beim Zoll !! Was macht Ihr da in so einer Situation ? mit lieben Grüssen Schneggenhaus war für uns das erste mal aber ich würde immer wieder runter fahren man weiß ja nie, war von der Zeit her wie eine Pinkelpause 8) Wir haben Gesamt 4,5 to HA 2,4 To VA 1,8 To plus Anhänger. Hallo zur Info: war diese Woche in meiner Werkstatt TÜV Vorbereitung, unter anderem auch Bremsenprüfstand, da sagte der Meister schau Vorderachse 2T, Hinterachse 4T. Ich wie? im Bremsenprüfstand sind Wiege Zellen eingebaut, ab nächstes Jahr ist es Vorschrift und wird bei der TÜV Abnahme mitberücksichtigt. Grüße Karlo696
In Österreich wird für Fahrzeugkontrollen meistens mittels diesem Verkehrszeichen --> Link ausgeleitet. Wenn dies nur für Lkw gelten sollte, dann müsste es darunter stehen, tut es aber meistens nicht. Somit gilt dies für alle Fahrzeuge mit dieser Masse. ich bin sehr oft in Oesterreich und vor allem im Inntal sind LKW/Lieferwagen ab 2.8 T gekennzeichnet, alle Fahrzeuge ab 2.8 T habe ich noch nie gesehen und würde ich auch nicht durch fahren !! wenn man rein fahren müsste und weiter fährt holt einem so wie so die Polizei raus, da gibt es kein Abfahren mehr und kostet sicher einiges an Strafe, gesehen bei einem LKW.
Die Wiegezellen sind keine Pflicht. Richtig ist, das ab 2020 alle Bremsprüfstände, auf denen Hauptuntersuchungen durchgeführt werden, mit einer ASA-Livestream-Schnittstelle ausgestattet sein müssen. Die Wiegezellen sind zwar ein schönes Gimmick aber leider nicht eichfähig und in Deutschland müssen Waagen grundsätzlich geeicht sein.
Wenn ich gekonnt hätte, gäbe es dafür von mir ein dickes positiv. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Chapeau..... Gruß Roland
Schon nützlich in meinen Augen: auf dem Bremsprüfstand steht das Fahrzeug sowieso. Wenn die Wiegungsergebnisse grenzwertig sind kann man mit dem Fahrzeug auf die geeichte Waage gehen. Wenn nicht kann man sich das ersparen.
Wann ist denn ein Wiegeergebnis grenzwertig? 8 Wiegezellen = 8 Messfehler Wenn jede Wiegezelle +-20kg hat sind das schon +-160kg. Da hier bis zu 10 Tonnen gewogen werden, wären das dann schon hochgenaue Messzellen. Meine letzte Messung war 2140kg bei zul. 2240kg. Die Wahrheit läge also zwischen 1980kg und 2300kg. Für eine Bremsenhochrechnung wäre das vollkommen ausreichend aber um sicher zu sein, dass ich die Gewichtsgrenzen einhalte, reicht die Aussage nicht. Klar wäre es schön, wenn man bei der HU gleich eine belastbare Wägung bekäme. Das soll wohl auch kommen, aber die Übergangsfrist beträgt mal wieder ca. 8 Jahre und dann muss es sich, nach heutigen Recht, um eine geeichte Waage handeln. An RETourer Beispiel: ein einziges Rad mit 50 kg zu viel wäre schon auffällig genug: also ab auf die geeichte Waage. Beim Bremsenprüfstand bekommst du aber nur die Achslast. Radlasten werden nicht ausgewiesen. Wir sollten jetzt aber zurück zum Thema, denn wir sind ein bisschen OffTopic. Wir als relative WoMo Newbies mit 14 Monaten und einem bewußten mentalen "Gewichtssensor" fahren inkl. Roller bei vollem Sprit -und Wassertank, gewogen mit etwa 30 -40 kg zuviel durch die Gegend, also wenn der Wassertank voll ist, was er selten ist und das mit Maxi Fahrwerk bei 3,5t zumindest technisch auf der sicheren Seite. Wer schon lange fährt, bei dem "schleichen" sich die Kilos eher so langsam und unmerklich in WoMo rein, DAS ist die Gefahr. Meine Holde ist da rigoros "Haben wir nicht gebraucht - fährt nächstes Mal auch nicht mehr mit." Gefehlt hat uns dadurch bis dato unterwegs allerdings noch nichts. Wir bringen eher noch zuviel saubere Sachen mit zurück = weiteres Sparpotential ;-) Gruß
Guter Gedanke mit Einschränkungen. Manches braucht man nur für bestimmte Urlaube oder Länder oder Zeiten. Bei manchen Dingen ergibt es sich in einem Urlaub einfach nicht, im nächsten schon. Manches macht man dann einfach nicht (mehr). Ob das jetzt ein Verlust ist ? Ich bin leider eher der Typ, der auf alles vorbereitet sein will, bzw. sich ja nicht langweilen will und daher immer zuviel mit hat. Da muß etwas schon einige Jahre nicht in Verwendung gewesen sein, damit ich es rauswerfe. In Schweden hat es sich nie ergeben, daß ich gegrillt hätte. Entweder war es mir am Abend zu spät, oder ich war nur auf einem Parkplatz oder ich war schon essen. Beim nächsten Urlaub könnte das wieder ganz anders sein. Andererseits habe ich endlich meine Gaslampe rausgenommen, nachdem die Jahre unbenutzt mitgefahren ist. RK |
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