|
Die Abschaltung LVP ist eine Notabschaltung einer LiFePo4 Batterie bei 2-2,6Volt einer Zelle. Da bei kleinen Strömen eine Lifepo4 bei 12 volt restlos leer ist spielt es auch keine Rolle ob eine Abschaltung bei 2-2,6Volt erfolgt. Schlaue Leute kommen daher auf die Idee die Abschaltspannungen hoch zu setzen. Nur dumm das dann der Wechselrichter sofort LVP auslöst. Eine bessere Abschaltung wäre SoC in %, was aber auch wieder problematisch wird, da viele kleine Ströme nicht gemessen werden können. Meine Empfehlung ist daher auf die Ruhespannung von 13 Volt zu achten. Sollte es doch mal zur Abschaltung kommen, ist es sehr wichtig den Vorgang einzuschätzen. Wurde LVP ausgelöst, weil man mittels Wechselrichter entladen hat, kann man danach unbedenklich zur Ladung übergehen. Wurde der Akku aber ganz langsam entladen, und vielleicht noch 5 Tage gewartet, so empfiehlt es sich dringend mit kleinem Strom den Akku mindest bis 50 %, aufzuladen. Gerade bei vielen Fertigakkus liegt die Grenze bei 2 Volt, so das dieser wirklich komplett leer ist. Wird jetzt mit Booster, Netzladegerät, oder Kombiwechselrichter der Akku voll beaufschlagt, wars das!!! Bedenkt dies beim nächsten LVP (Tiefentladung) da dort die meisten Akkus extrem Schaden nehmen, ohne das man dies sofort mitbekommt. Wie berechnet man "kleinen Ladestrom" nach LVP? Nicht, dass ich in der Situation stecke, aber ich habe soetwas gerne im "Hinterkopf",man kann ja mal in die Verlegenheit kommen. Kann man das in % von der Akkukapazität ausdrücken? 120Ah Akku - 5% - 6A Ladeleistung? Oder so ähnlich? Danke! LG Carsten Je kleiner um so besser. Ich sage mal 2-5 A. Ist die Spannung unter 2 Volt ist Vorsicht geboten. Hier kann man nur kurz testen. So bald der Akku sich aufbläht entsorgen. Hallo Lars Daher auch deine Aussage ein kleines lithiumfähiges Ladegerät mitzunehmen, bzw einzubauen. Diese Variante hast du schon vor 3.5 Jahren empfohlen. Setzt aber auch vorraus. das man eine Abschalteinrichtung des lithiumaccus eingebaut hat. Also eine Unterbrechung der Plusleitung. Natoknochen oder Sicherung. Die sollte also Zentral in der Nähe des Pol sich befinden. Hier denke ich vor allem an den sogenannten 1 : 1 Tausch. Dort sind oft die Polklemmen die Verteiler. Man sollte dann schon die Möglichkeit beim Einbau berücksichtigen, das ich das kleine Ladegerät anschliessen kann. Bei Kegelaufnahmen gehört für diesen Fall eine Polklemme in den Werkzeugkasten. So ist man gut dafür gerüstet. Alternativ bieten sich auch Modellbauladegeräte an. Diese können auch aus der Starterbatterie versorgt werden. Ich denke hier an Womos die im Winterlager stehen ohne Stromanschluss. Im Winterlager werden viele Batterien aus Unachtsamkeit Tiefentladen. Bei Lithium ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Gruß Franz Hallo,
Aus diesem Grund ist der Energiebedarf für das BMS genau zu ermitteln und eine mitentscheidende Eigenschaft und sollte nur wenige mA Strom betragen! Ja auch wenn das BMS sehr wenig verbraucht, zieht es diesen leeren Akku in den Tot. Ein Ladegerät für 10 Euro reicht da aus. --> Link Wichtig ist nur, das dies eine Spannung liefert ohne Überwachung der Batteriespannung. Mittels Krokodilklemme sehr schnell realisierbar. Im Winter, wenn wir nicht fahren, lasse ich die Solaranlage mit 120WP hin und wieder laden. Da der LiFePo4 Akku eine sehr geringe Selbstentladung hat, ist das bei uns nicht einmal durchgängig notwendig. Einfach ab und zu einmal die Solaranlage einschalten. Dann, wenn die Wintertemperaturen gut über 0° liegen, was hier in der Köln-Bonner-Bucht sehr oft der Fall ist. Die geringe Ladeleistung im Winter ist trotzdem vollkommen ausreichend gewesen, weil ja kaum etwas verbraucht wird. Bei 80-90% Kapazität des Akku, schalte ich dann wieder ab. Übrigens sind wohl alle Fahrzeuge unseres Herstellers serienmäßig mit dieser 120WP Solaranlage ausgestattet. Ich habe den Händler damals gefragt, wieso das so ist, denn eine Wahl hat man leider nicht, der kommt schon so aus dem Werk. Er meinte, sie hätten immer Probleme mit tiefentladenen Batterien und damit auch mit unzufriedenen Kunden gehabt. Nachdem alle Fahrzeuge die Solaranlage haben, kommt es so gut wie nicht mehr zu diesem Ärger für beide Seiten. Kann ich verstehen. LG Carsten P.S.: Die geringe Ladeleistung max. 6A der Solaranlage wäre ja dann bei der Wiederbelebung eines tiefentladenen Akku wohl passend? Das größte Problem ist wenn Wechselrichter oder Verbraucher vergessen werden. Hier hilft auch Solar nicht weiter. Bei 1 Platte geht es aber bei 400Watt ist das schon wieder anders. So ein kleines Ladegerät für 10 Euro hilft da ganz gut. Ein sehr ärgeliches Problem bei der Verwendung von LiFexx Akkus, für das es auch keine einfache Lösung gibt. Liegt an der sehr flachen Kennlinie der Akkus. Ich könnte nur folgende Ideen beisteuern: bei UVP Komplettabschaltung ALLER Lasten und Verbindungen, um weitere Entladung zu verhindern. Das Wiederanfahren dann nur von Hand oder einer Extraschaltung, die Spannung und Temperatur berücksichtigt und den Ladestrom kontrolliert. Oder, man bedient sich bei der AGM (wenn es sie gibt) und zweigt ein paar Wh ab, die ist ja in ihrem SOC durch die andere Kennline nicht so unter Druck wie der LiFe. Ist aber auf jeden Fall eine Zusatzelektronik.
Wenn es nach der Tabelle aus einem anderen Faden geht, tust du damit deinem LiFePO4 nichts Gutes:
Was nützt einem das Ladegerät, wenn man bei LVP-Auslösung nicht beim Fahrzeug ist und diese wahrscheinlich gar nicht mitbekommt? Oder meinst du, dass das Ladegerät bei abgestelltem Fahrzeug ständig angesteckt sein sollte?
Die Ruhespannung unserer Akkus liegt seit Tagen über Nacht bei 13,24 V. Wird der Toaster am Morgen eingeschalten fällt die Spannung auf ca. 12,9 V. Im Winter wird dieser Wert etwas tiefer liegen. Werd ich mal testen.
Ich hatte diese Bilder von Hans schonmal gesehen, das kam mir extrem komisch vor. Der Lebensdauerverlust von 6 % pro Jahr passt überhaupt nicht zu LiFe, eher zu LiIon. Und besonders der Knick der Lebensdauer abhängig vom SOC war mir von LiIon bekannt. Also habe ich mich auf die Suche gemacht, woher Hans das Zitat bezogen hat. Und siehe da : ![]() Da hat er es her. Ich habs drin gefunden, Seite 3. Die Bilder stammen also von LiIon, nicht von LiFexx. Hallo George67, danke für die Info. Sag‘, gehören nicht alle in die Gruppe der Li-Ionen-Akkus? Also in der Tabelle ist doch Lifepo4 eingetragen. Dort unter der Bezeichnung LFP.
Hallo Lars, diese 13 V als untere Grenze des Verbrauchs meiner 100 Ah LiFe ergibt bei mir 60 Ah SOC. Dabei hieß es doch immer man könnte Strom bis 20% entladen. Jetzt bin ich verunsichert wie weit ich meine CS Batt. wirklich entladen kann wenn es mal notwendig sein sollte ohne dass sie Schaden nimmt. Ich habe keinen Wechselrichter und auch sonst nur die üblichen Verbraucher wie FS, Licht, Kühli, Wasserpumpe usw. Normal gehe ich kaum unter 80% bis 70%. Was rätst du mir? Hallo Heimdall, Gerade bei kleinen Strömen funktioniert der Battmonitor sehr schlecht. Daher die Empfehlung bei unter 13 Volt nachzuladen. Ist man unterwegs kann man ohne Probleme bis zu 90 % entladen. Bei Winston ist 100%kein Problem, da bis zu 15%mehr drinn sind wie darauf steht. Ich hab keinen Battmonitor. Dafür aber einen Stützakku für 60,00 € Hybrid-Batteriesystem Blei und LiFe(Y)PO4 parallel :) Gibt mir auch Sicherheit im Grenzbereich. Haallo Horst --> Link Wenn es das ist was du suchst. Morgen abend habe ich mehr zeit für Antworten Franz
Im Prinzip ja. Aber gerade daher kommt das Durcheinander, wenn Leute den Begriff benutzen, ohne sich über die Unterschiede klar zu sein. Das betrifft gerade die LiIons wie 18650. Hallo Lars, vielen Dank für die Aufklärung. Wenn ich dich richtig verstehe, heisst das: 1. Dass die kleinen - evtl. vom BC nicht erfassten - Ströme über einen längeren Zeitraum das Problem sein können, und 2. während man unterwegs ist, oder auch bei Standzeiten wo immer wieder mal nachgeladen wird, bedenkenlos 90% aus der LiFe entnehmen kann ohne dass sie Schaden nimmt. Suuuper Lars, jetzt bin ich beruhigt und erfreue mich wieder an meiner "guten" CS-LiFePO4. Danke und einen schönen Sonntag. :daumen2: Servus zusammen, die "kleinen Ströme" haben mir keine Ruhe gelassen und ich hab heute mal mein Mobil geprüft. Es steht seit genau 30 Tagen ungenützt in der Halle, hat also keinen Solarertrag, keinen Landstrom und keine Ladung über die LiMa. Beim Einstellen in die Halle war der Li-Akku bei SOC = 100%. Heute lese ich einen SOC von 79% bei einem angezeigten Strom von etwa 85 mA, der wird hervorgerufen durch den Radiospeicher, die Alarmanlage, die Uhr für die Truma-CP, das BMS selbst und eventuell noch sonstige Verbraucher (ich hab den Hauptschalter am EBL nicht abgeschaltet, nur die 12V-Versorgung an Panel). Wenn ich nun die 21% von 300 Ah auf die 63 Ah Verbrauch in 30 Tagen a 24 h umrechne komme ich mehr oder weniger exakt auf den angezeigten Ruhestromverbrauch. Die Akkuspannung lag übrigens bei 13,27 V im Leerlauf. Scheint für mich alles stimmig zu sein. Anscheinend kann das REC-BMS die kleinen Ströme gut erfassen zu können oder 85 mA sind noch nicht klein genug. Was sagen die Experten? Hallo Adi,
Das ist ja das Problem bei den LifePO4 Akkus - die Leerlaufspannung von 13,25V - 13,35V hast Du bis SOC <10%, ohne nennenswerte Belastung kannst Du keine Änderung feststellen und selbst bei einer Belastung von 1/5 C hast Du nur einen Unterschied von ca. 100-200mV! Die Batteriecomputer erfassen natürlich auch kleine Ströme nur sind diese in diesem Bereich (<1% Imax) nicht mehr besonders genau)! Und wird der Akku etwas kälter, fällt die Spannung leicht ab, ca. 0,05 bis 0,1 V. |
Anzeige
|