dieses Jahr geht es mal wieder nach Norwegen, genauer gesagt bis auf die Lofoten und dann die FV 17 von Bodö bis nach Steinkjer zurück.Reisezeitpunkt 13.07 - 03.08.2019.Insgesamt sind wir ziemlich genau 6000 km gefahren.Sollte jemand von Euch Fragen haben, so werde ich so gut es geht sie versuchen zu Beantworten. Los gehts.
Zuerst mussten wir die 800 km bis nach Grenaa in Dänemark fahren, von dort aus ging unsere Fähre.Die Überfahrt für 2 Personen und einem Wohnmobil bis 8 mtr. inkl. Kabine für Hin und Zurück, kaum zu glauben 229 € in der Hochsaison. Das ist mal Günstig.

Es war ein schöner lauer Sommerabend, so das dass warten auf die Fähre angenehm war.

Die Überfahrt war ruhig, wir durften pünklich an Board so das die Fähre um 23.45 Uhr ablegte.Beim Check In wurden wir gefragt ob wir länger schlafen wollten! Abfahrt der Fähre in Grenaa um 23:45 Uhr Ankunft in Varberg um 4:45 Uhr, wir mussten aber erst um 6:30 Uhr von Board,fanden wir gut. Ein kleiner Tipp von uns, nehmt keine Innenkabine, die sind nicht wirklich angenehm.

Nach der Ankunft in Schwede, haben wir erst mal gemütlich gefrühstückt.

Dann machten wir uns auf den Weg immer der E 45 (Inlandsvägen) entlang, Richtung Lofoten.Unterwegs haben wir an schönen Rastplätzen immer mal wieder eine Pause eingelegt.
Am frühen Nachmittag fuhren wir auf einem der vielen Campingplätze entlang des "Inlandsvägen" und suchten uns einen schönen Stellplatz an dem Seeufer.

Abends haben wir gemütlich gegrillt und noch ein Bierchen getrunken.

Stellplatz 200 SEK + 10 SEK Duschen pro Person. Unsere heutige Fahrstrecke war 630 km

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es weiter, über Östersund in Richtung Lappland wobei das Wetter umschlug in 9 Grad und Nieselregen, aber das sollte eine Ausnahme bleiben!
Die Landschaft wurde immer rauer aber natürlich wunderschön.

Wie am Tag zuvor ging es am frühen Nachmittag wieder auf einen schönen CP in Lappland, direkt an einem Fischreichen Fluss.

Wir suchten uns einen feinen Stellplatz für die Nacht. Da es Abends ziemlich windstill war, waren sehr viel "Blutsauger" unterwegs, aber auch dies sollte eine Ausnahme bleiben. Gefahrene Strecke 620 km CP kosten 230 SEK inkl. Duschen

Abends wurde dann noch gekocht und ein schöner Spaziergang am Fluss entlang.

Am nächsten Morgen ging es weiter durch Lappland wo wir den ersten Rentieren begegneten und an wunderschönen Plätzen die zum verweilen einluden vorbei kamen.

Aber leider mußten wir weiter, denn wir hatten ja noch einiges zu fahren.

Stellplatz am Seeufer.

Dann überquerten wir den Polarkreis, wo wir natürlich eine kleine Pause einlegten.

Am Polarkreis.

Weiter ging die Fahrt Richtung Kiruna. Bei Gällivare verließen wir E45 um auf die E10 Richtung Norwegen abzubiegen, immer wieder überquerten Rentiere die Straße.

Ein paar Kilometer hinter Abisko fuhren wir über die Grenze nach Norwegen, kontroliert wurden wir nicht.

Am frühen Abend sind wir dann kurz vor Navik auf einem CP gefahren. Gefahren 575 km CP Kosten 320 NOK inkl. Dusche.
Morgen solltes es dann weiter auf die Lofoten gehen.

Unser Stellplatz für die Nacht.
Morgens ging es dann los , bis auf den Lofoten war es ja nur noch ein Katzensprung.Unser Erster Stopp auf den Lofoten, war ein Strand bei Digermulen.

Weißer Sandstrand findet man auf den Lofoten häufig.

Auch wurde das Wetter immer besser. Am Himmel haben wir 3 Seeadler beobachten können.


Abends ging es dann auf einen netten kleinen CP. Kosten 320 NOK+10 NOK fürs Duschen. Die Stellplätze waren immer inkl. Strom und WLAN

Später bin ich noch zum angeln gegangen.

Heute sind wir ca. 300 km gefahren.
Schöne Stellplätze direkt am Wasser

Abends haben wir dann noch tierischen Besuch bekommen.

Am nächsten Morgen ging es dann zum Stellplatz nach Uttakleiv. Für mich der schönste auf den Lofoten.Hier sollte man Früh am Tag her kommen,da es nur ca. 30 Stellplätze gibt.Kosten 250 NOK ohne Strom und Wlan. Es gibt Toiletten und Frischwasser sowie WC Entsorgung

Blick aus unserem Womo.

Vom Stellplatz in Uttakleiv geht ein schöner Wanderweg immer am Meer entlang zum Strand nach Haukland Beach, es wird behauptet es sei der schönste Strand in ganz Norwegen! Aber seht selbst.



Der Strand von Haukland Beach liegt in 2 Buchten und ist ca. 2 km lang, weißer Sandstrand vom allerfeinsten.


Abends konnten wir die Mitternachtssonne beobachten.


Wir blieben 2 Nächte an diesem schönen Ort, bei bestem Wetter.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Svolvaer. Hier checkten wir auf dem CP für 2 Nächte ein kosten pro Nacht 320 NOK all Inklusive.Vom Stellplatz konnte man in ca.30 min zu Fuss ins Stadtzentrum bummeln.

Im Hafen lag ein Schiff der Hurtigruten, die Polarlys.

Am Abend machten wir noch eine Mitternachtssafari mit einen RIB Boot, wo wir Seeadler sehen konnten und Schweinswale die durch den Fjord schwommen.

Weil das riesigen Spaß gemacht hat, haben wir für den nächsten Tag noch eine Tour in den Trollfjord gebucht.
Mit 550 PS flogen wir übers Wasser

Einfahrt in den Trollfjord

Im Trollfjord

Weiter ging unsere Reise mit der Fähre von Svolvaer nach Skutvik aufs Festland.Hier benutzten wir das Erste Mal unsere Ferjekort so das wir auf die Überfahrt 50 % Rabatt bekamen.

Ankunft am Saltstraumen unser Einstieg auf die 650 km lange FV 17 nach Steinkjer

Der Straumen ist der Stärkste Gezeitenstrom der Welt.Gefahrene km 275+ 2,5 Std. Fähre. CP kosten 340 NOK




Wieder fuhren wir entlang an wunderschönen Fjorden bei herrlichem Sommerwetter.

Immer wieder fuhren wir auf schöne Rastplätze um ein Päuschen in der warmen Sonne zu machen.

An den Landschaftsrouten lassen sich die Norweger immer wieder was einfallen, so wie dieses "Toilettenhäuschen"

Das nächste Highlight auf unsere Strecke war die Treppe die den Berg hoch gebaut wurde. "Die Fykantrappa" Los ging es über eine Hängebrücke.

Dann ging es 1129 Stufen den Berg hoch. Es war total klasse und die Aussicht natürlich super.




Als ich oben war fing es an zu Regnen, so das ich etwas gewartet habe bis es aufhörte und anschließend machte mich dann auf dem Weg zurück.


Schweißgebadet bin ich oben angekommen.

Danach fuhren wir auf einen CP nahe des Svartisen Gletscher, wo wir am nächste Tag hin wandern wollten.Heute sind wir 150 km gefahren, der CP hat 280 Nok gekostet.

Mit einem Boot fuhren wir über den Fjord und dann konnte es los gehen.

Am Steeg kann man sich Fahrräder mieten um die 4 km bis zum Einstieg zum Gletscher zu fahren, wir aber sind gelaufen.

Insgesamt sind wir ca. 13 km gewandert mit kraxelei zum Gletscher, ziemlich anstrengend, aber sehr schön.

Zurück ging es dann wieder mit dem Boot über dem Fjord.


Dann sind wir ziemlich unspektakulär mit der Fähre wieder über den Polarkreis gefahren. Unser Ziel war der CP Polarcamp


Wir checkten für 1 Nacht ein und zahlten 250 Nok all inklusive. Gefahrene km 55.
Am nächten Morgen ging es weiter, immer an der Küste entlang.

Heute fuhren wir bis Nesna, und brauchten auch nur 1 mal mit der Fähre fahren.

Dort angekommen gab es bei bestem Wetter ein herrlich kühles "Eisbären" Getränk.

Am Abend bin ich wieder zum angeln gegangen. Mit Erfolg.

Seit langem das die Sonne mal wieder unter geht.Heute sind wir gut 100 km gefahren. Der CP war mit 380 NOK ziemich teuer!

Als es am nächten Tag weiter ging fuhren wir über die 1 km lange Helgeland Brücke, die ziemlich spektakulär über den Fjord gebaut wurde.


Unterwegs bekamen wir auf einmal "Gegenverkehr" schön Vorsichtig ging es aber weiter.

Zwei Mal mußten wir Heute die Fähre nehmen um zum Torghatten CP zu kommen. Manchmal war es ziemlich eng, aber es ist nichts passiert.


Die Fahrten mit der Fähren bei diesem Wetter war richtig schön, wir konnten immer an Deck in der Sonne sitzen.

Bei einer Fährfahrt sind sogar Schweinswale durch den Fjord geschwommen.Da ich die meißten Fotos mit dem Handy gemacht habe, war es nicht möglich sie zu fotografieren. Schade.


Auf dem CP angekommen suchten wir uns einen schönen Stellplatz. Gefahren 140 km CP der teuerste auf unsere Reise mit gesalzenen 420 NOK aber eine traumhafte Lage.

Bei Temperaturen von über 30 Grad machten wir es uns gemütlich.

Am nächsten Tag sind wir dann zum Torghatten, dem" Berg mit dem Loch" gewandert, mit grandioser Aussicht. Vorher habe ich aber noch ein erfrischendes Bad genommen.



Zurück ging es wieder an weißen Stränden entlang.

Unsere letzte Fährfahrt führte uns vom CP Torghatten zum Koa CP am Trondheimfjord.


Auch dort fanden wir wieder einen herrlichen Stellplatz auf den Terrassenförmig angelegten CP. Gefahren 290 km CP 330 NOK

Da es nach wie vor sehr warm war, sind wir noch baden gegangen.

Am nächten Morgen setzten wir unsere Fahrt fort und fuhren noch nach"Amerika" das direkt an der E6 lag. Der Laden heißt Vuddu Valley und ist ziemlich kitschig aber auch ein bisschen schräg. Ein wenig Abwechslung bei der ganzen Fahrerei.



Langsam ging unsere Reise zu Ende, in 3 Tagen fuhr unsere Fähre von Varberg zurück nach Grenaa.

Weiter fuhren wir die E6 entlang bis zum CP Gullvag der herrlich an einem Fluss lag.

Bei leckeren Norwegischen Kuchen und einem doppelten Espresso lümmelten wir uns in der Sonne.
Anschließend ging es noch zum baden in den Fluss.

Am nächsten Morgen verließen wir die E6 bei Hjerkinn und fuhren auf die 29 Richtung Rondane Nationalpark.
Ein alter Bahnhof an der E6

Im Rondane Nationalpark machten wir noch einen kleinen Spaziergang

Hier könnte es uns auch noch gefallen, vielleicht aber ein anderes Mal.

Über die 29 und 27 fuhren wir auf die 219 die uns dann auf die E3 brachte wo wir uns noch den Größten Elch der Welt anschauten.

Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass die Norweger sich immer etwas Besonderes an verschiedenen Stellen einfallen lassen. Diese Stelle war wieder so eine.

Ein paar Kilometer hinter dem Riesen Elch fanden wir noch einen kleineren, der uns auch sehr gut gefallen hat.

Natürlich sahen wir auch noch einen richtigen Elch, wie es sich für Norwegen gehört.

Weiter ging es bis auf dem CP in Rena wo wir für 250 NOK übernachteten. Gefahren 255 km.

Morgens machten wir uns auf um Norwegen zu verlassen. Wir fuhren nach Schweden an dem Vänern See wo wir mal wieder einen sehr schönen Stellplatz fanden. Gefahren 285 km CP kosten 310 SEK

Am nächsten Tag ging es nach Varberg zur Fähre. Einen kleinen Umweg zum Größten Kaufhaus der Welt in Ullared machten wir aber noch.Das ist schon Gigantisch was hier ab geht.
Pünktlich um 18:35 Uhr legte die Fähre in Varberg ab. Ankunft in Grenaa 23 Uhr. In dem Boardrestaurant genossen wir nochmal einen herrlichen Sonnenuntergang bei einem ausgezeichneten Buffett, was wirklich sehr lecker war. Inklusive Wein und Bier haben wir 260 SEK pro Person bezahlt,was wir gerne gemacht haben.


Nach der Ankunft in Grenaa sind wir auf den Stellplatz in der Marina gefahren und haben dort Übernachtet. Am nächsten Morgen fuhren wir nach Hause, wo wir heil um 19 Uhr angekommen sind.
Somit ist unser Urlaub leider zu Ende. Wir hoffen Euch hat es gefallen unseren Reisebericht zu lesen.
Insgesamt haben wir 8 Inlandsfähren benutz, die eigentlich 3700 NOK gekostet hätten, da wir aber die Ferjekort hatten haben wir nur 1980 NOK bezahlt, ich finde das hat sich gelohnt.

