2017 haben wir eine Reise mit dem Wohnmobil bis zum Nordkapp gemacht. Reisezeitraum 14.07 - 05.08.2017
Gefahrene km 7300.Vorab habe ich uns eine schnelle Strecke hoch zum Kapp raus gesucht, da wir ja nur 3 Wochen Zeit hatten.Von Travemüde nach Malmö und dann über die E4 hoch bis zur finnischen Grenze, dann auf der E75 nach Rovaniemi bis zum Inari See, weiter auf der 92 nach Karasjok, dort dann auf die E6 den Porsanger Fjord entlang bis auf die E69 und dann hoch zum Kapp.
Hat Alles super geklappt wir waren in 5 Tagen am Nordkapp und hatten jetzt knapp 2 Wochen Zeit um an der Norwegischen Küste Richtung Süden zu fahren. Ab Höhe Trondheim sollte es dann wieder in 3 Tagen zur Fähre gehen. Manche Leute haben halt nur 3 Wochen Urlaub und wir gehörten dazu. Aber wenn Ihr unseren Reiseberich lest, könnt Ihr selber beurteilen ob es lohneswert ist oder nicht!Also los gehts:

Unter der Öresund Brücke hindurch.

Ankunft in Malmö

Unser Erste Stop war ein Elchpark in Südschweden.Mit Weidenzweige konnte man die Elche füttern und auch streicheln.

Bei der ganzen Fahrerei habe ich mir natürlich im Vorfeld überlegt das Ein oder Andere anzuschauen, damit es ein bisschen Abwechslung gab, da unsere mittlerweile Volljährige Tochter uns bei der Reise begleitet hat. Hat super geklappt.

Am Abend wurde es recht spät so das die Rezeption vom CP in Västeras schon geschlossen hatte. Wir stellten uns auf dem Parkplatz davor und konnten am Morgen sogar kostenlos die Sanitärräume benutzen, was wir sehr nett fanden. Gefahrene km 600 CP kosten 0 SEK

Nach dem Frühstück ging unsere Fahrt ziemlich unspektakulär auf der E4 weiter bis kurz vor Umea. Dort haben wir dann auf einem kleinem CP direkt an der E4 übernachtet.

Gefahrene km 550 CP kosten 230 SEK

Morgens ging es dann weiter nach Rovaniemi. Auf dem Weg dorthin begegneten wir schon den ersten Rentieren.

Der CP in Rovaniemi hat uns nicht besonders gefallen, ziemlich alt und mit 38 € + 6 € für Strom (haben wir natürlich nicht genommen) auch mächtig teuer!
Gefahrene km 575

Ein Bad bei 18 Grad im Fluss, ziemlich hart die finnischen Mädels!

Am nächsten Morgen ging es bei Nieselregen zum nächsten Stop, der Polarkreis.

Jeder der schonmal hier war hat eine Andere Meinung.Wir fanden es ganz lustig im Sommer den Weihnachtsman zu besuchen.

Hier war einiges Los, besonders viele Asiaten, die von weit her angereist sind.

Weiter ging unsere Fahrt der E75 entlang. In diesem Cafe habe ich den bisher besten Räucherlachs gegessen. Die Mädels hatten leckere Waffeln mit Moltebeerenmarmelade. Sehr zu empfehlen!

Ziemlich schräg der Laden.

Unser nächster Halt war Tankavaara das Goldgräberdorf.

Da am Nachmittag die Sonne raus kam, kamen auch sofort die Mücken raus, wovor hier auch gewarnt wurde. Dieses Schild habe ich vorher noch nicht gesehen,stand aber nicht umsonst da wie wir feststellen mußten!

Ein Haus aus Flaschen gebaut, wenn es Bierflaschen sind, haben die Erbauer wenigstens noch Spaß dabei gehabt.

Weiter ging es den Inarisee entlang, am Straßenrand standen öfters Rentiere.

Abends fuhren wir auf einem CP am Inariesee

Ziemlich einfach aber für uns ausreichen,da wir ja alles an Board hatten. CP kosten 32 € Gefahrene km 325 km

Das Wetter war leider nicht wirklich gut aber das sollte sich noch ändern. Da wir natürlich viel im Womo saßen, fanden wir es nicht so schlimm.

In einem Finnischen Supermark wurde ich mal kurz schwach bei dem Angebot. Warum gibt´s das nicht bei uns??? Ein Grund mal wieder nach Finnland zu Reisen, damit ich mir so ein 100 er Pack Bier mitnehmen kann.

Ankunft am Porsangerfjord, langsam näherten wir uns unserem Ziel dem Nordkapp.

Zeit mal ein Päuschen einzulegen und zu genießen.

Dann mußten wir noch durch den Nordkapp Tunnel.

Ziemlich karge Landschaft,aber trotzdem irgendwie schön.

Viele Rentiere an der Straße.

Sind ja niedlich diese Tiere.

Gleich sind wir da.

Dann ging es weiter, die letzten Kilometer zum Kapp hoch. Nach 5 Tagen Fahrt Ankunft am Nordkapp.

Der Eingang in die Nordkapp Halle.

Wer in diesem Club eine Mitgliedschaft abschloss, hat sein Leben lang freien Eintritt zum Nordkapp.

Witzig die Beiden.

Mit dem Zelt und dem Fahrrad ans Nordkapp, Respekt!

Der Übernachtungsplatz am Kapp, nicht gerade schön.

Wobei die letzten Kilometer ziemlich happig waren,da ich kaum die Hand vor Augen sah so nebelig war es. So wartete ich in einer Parkbucht auf den nächsten Reisebus und klemmte mich dahinter. Hat funktioniert, der Bus war gut beleuchtet so das wir heil am Kapp angekomme sind.Gefahrene km385 Übernachtung am Nordkapp inkl. Eintritt 730 NOK für 2 Erwachsene + eine Studentin

So hatten wir uns das Nordkapp vorgestellt: Rau, nebelig,kalt und regnerisch.....natürlich nicht aber so war es halt. Da wir hier ja übernachten würden, hofften wir auf den nächsten Tag. Die Nordkapphalle.

Die Nacht war sehr stürmisch und regnerisch. Nach dem Frühstück klarte es kurz auf, wir nutzen die Gelegenheit.

Das Nordkapp für uns "Alleine" auch selten, bei den Menschenmassen hier oben.

Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg. Von nun an ging es nur noch Südwärts.

Im Hafen von Honningsvag lag die "Finnmarken"

Bei Alta fuhren wir auf einem CP und machten uns einen schönen Abend mit Grillen und einem kühlen Bier.Gefahrene km 240 CP kosten 280 NOK

Auf dem CP gab es auch viele Hütten in verschiedenen Größen zu mieten.

Unterwegs Richtung Tromsö, wo unser nächter Stop werden sollte.

Ankunft auf dem CP in Tromsö, der bis auf den letzten Platz ausgebucht war! Ich habe vorsichtshalber von Unterwegs aus dort angerufen und so konnten wir noch einen Stellplatz ergattern.Gefahrene km 380 CP kosten 425 NOK (Der teuerste CP aud unsere Reise)

Da die nächsten Tage für die Gegend schönes Wetter angesagt war, blieben wir 3 Nächte in Tromsö. Abends ging es mit der Seilbahn auf dem "Hausberg" von Tromsö.

Die Aussicht war natürlich Hammer, wie Ihr euch vorstellen könnt.

Die Hurtigruten lief ein. Ob das passt?

Klar. War sogar noch Luft nach oben.


Am nächten Tag ging es in die Stadt um sie zu erkunden. Natürlich durfte die Eismeerkathedrale nicht fehlen. Bei herrlichem Sonnenschein machte alles gleich mehr Spaß.

Im Hafen von Tromsö lag Heute die "Richard With"

Der arme.....hoffentlich ist er eines natürlichen Todes gestorben!

Schöner Blick über Fjord, Brücke und Eismeerkathedrahle.

Bei dem schönen Wetter haben wir mal was durch gewasche, muss ja auch mal sein.

Eines der Warzeichen von Tromsö "Der Walfänger"

Am letzten Tag in Tromsö haben wir noch einige Museen besuch wie z.b. Das Polaria und das Tromsö Museeum mit eine Sami Ausstellung.Dann nahmen wir Abschied vom CP in Tromsö, war nett hier. Besonders hat mir gefallen das dei Stellplätze mit Kunstrasen ausgelegt waren.

Von Tromsö aus ging es über die 862 zum Fähranleger nach Brensholmen, was landschaftlich einfach super war.

Schöne weiße Sandstrände und strahlender Sonnenschein. Was will man mehr?

Die Landschaft wurde immer schöner.

Wir konnten garnicht so viele Pausen einlegen, sonst wären wir nie am Fähranleger in Brensholmen angekommen, von wo aus wir die Fähre auf die Insel Senja genommen haben.

Ankunft am Fähranleger, hier standen nicht so viele Fahrzeuge, so das wir noch auf die Fähre drauf passten.


Die Überfahrt war ruhig und die Ankunft auf Senja einfach nur toll.

Einfach traumhaft,das Wetter, die Strände und die Menschen.

Das war einfach nur gigantisch mit steil empor ragenden Felswänden, hat uns sehr gefallen.

Im Hintergrund liegen noch die letzten Schneereste aus dem Winter und unten am Fjord wurde gebadet, so etwas gibt es glaube ich nur in Norwegen.

Hier konnte man sogar Übernachten aber leider hatten wir keine Zeit dafür. Doch auf die Insel Senja würden wir nochmal auf einer späteren Reise zurück kommen, dass stand fest, denn hier hat es uns ausgesprochen gut gefallen.

Was für eine Aussicht!

Aber für so spektakuläre Bauwerke sind die Norweger ja bekannt. Überall an den vielen Landschaftsrouten im Land sind sie verteilt.

Diese Aussichtsplattform über dem Fjord war schon klasse.

Im Schatten der Berghänge lag noch relativ viel Schnee. Senja hat uns sehr gut gefallen.

Wir kamen pünklich im Fährhafen in Gryllefjord an, wo gerade die Fähre einfuhr.

Und schwupps waren wir auch schon drauf. Auf ging es auf die fast 2 Stündige überfahrt nach Andenes.

Die Ausfahrt aus dem Hafen war ruhig, weiter draußen schaukelte es aber schon mächtig. Wir sind aber heile in Andenes angekommen.Trotzdem war es schade die Insel zu verlassen.

In Andenes angekommen buchten wir für den nächsten Tag natürlich einen Ausflug zur Walsafari. Danach sind wir auf den "Midnattssol "CP in Bleik gefahren.Heutige Fahrstrecke 260 km und 2 Stunden Fähre CP kosten 260 NOK

Auch hier wieder herrlicher weißer Sandstrand und später sollte auch noch die Mitternachtssonne vorbei schauen.


Unser Womo wurde von der Mitternachtssonne angestrahlt, hatte so etwas mystisches.

Später schoben sich noch ein paar Wolken davor, was der Stimmung aber nicht schadete.

Am nächsten Morgen ging es zur Walsafari. Satte 330 € für 3 Personen, ziemlich sportlich.

Mit der MS Reine stachen wir in See.

Es war Arschkalt und nach mehreren Stunden Fahrt bei aufgewühlter See kamen wir zurück in den Hafen ohne einen Wal gesehen zu haben. Das war natürlich frustrierend aber nunmal nicht zu ändern. Das Gute daran, wir haben unser Geld zurück bekommen. Wenigstens etwas.

Am Nachmittag haben wir dann noch einen Spaziergang an der Küste gemacht.

Ein "Eisbären Getränk" von der nördlichsten Brauerei der Welt gab es später auch noch.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück setzten wir unsere Reise fort, in Richtung Lofoten.

Ankunft auf den Lofoten.

Das Wetter war wieder schön sommerlich warm.

Abends fuhren wir auf den Rystad CP wo wir nochmal hofften die "Midnattsol" zu sehen.

Wetter und Lage des CP waren perfekt.

Und pünklich kam die Sonne um die "Ecke"

Morgens ging es dann weiter zum "Hauckland Beach"

Nein.....wir sind nicht in der Karibik, sieht fast so aus wenn noch Palmen da wären.

Einfach traumhaft dieser Strand, fanden wir.

Auch ich habe mich getraut ins Wasser zu gehen. Brrrrrrr.

Weiter ging es zum " Skagsanden Beach" wo die Surfer auf Ihre kosten kamen!

Das ist bestimmt schön bei dieser traumhaften Kulisse zu surfen.

Von hier aus fuhren wir weiter zu "Antita´s Seafood Imbiss" hier wollte ich eines von den Weltbesten Fischbrötchen probieren.

Was hier so alles rumliegt, ziemlich furchteinflößend,oder?

Stockfisch konnte man hier auch kaufen, aber recht teuer. Das Fischbrötchen war natürlich Mega!

Zum frühen Abend fuhren wir nach Moskenes auf dem CP. Heute sind wir gut 100 km gefahren. CP kosten 400 NOK

Die Lage des CP war sehr schön auf einer Anhöhe,und das Wetter blieb weiter schön sommerlich.

Das Stockfischmuseum in "A"

Fischköpfe für Afrika, muffelte ein wenig hier!

Von "A" aus ging es zurück nach Nusfjord, was wie ein großes Freilichtmuseum war.

Wenn man in den "Landhandel" ging, fühlt man sich um ein Jahrhundert zurück versetzt.

Man fühlt sich in die Vergangenheit versetzt.

Der kleine Hafen von Nusfjord

Von Nusfjord ging es weiter nach Henningsvaer.

Komische Deko im Fenster, passte aber natürlich hier her.

Von Hennigsvaer gings auf den Lofoten Bobilcamping. Gefahrene km 110 km CP kosten günstige 240 NOK

Lofoten Wegweiser

Am nächsten Tag fuhren wir noch nach Borg ins Wikingermuseum. Sehr sehenswert.

Ein Highlight war das segeln in einem Wikingerboot.

Dann ging es zur Fähre nach Lodingen von wo aus wir nach Bognes übersetzten.

Wieder an schönen Fjorden entlang in Richtung Bodö.

Schöne Abendstimmung am Saltstraumen

Man hatte den Eindruck das der Himmel brennen würde.

Das war schon imposant was die Sonne da an dem Himmel zauberte.

Wir haben einige Zeit hier verbracht um diese Abendstimmung zu genießen.

Viele Angler versuchten hier Ihr Glück. Gefahrene km 290 + 1 Stunde Fähre CP kosten 340 NOK

Morgens ging es dann weiter Richtung Süden, wieder überquerten wir den Polarkreis.

Später noch den Wasserfall "Laksforsen"

Dann verließen wir Nordnorwegen.

An der E6 haben wir uns noch das Namsen Laksakvarium besucht.

Hier im Namsen Fluss gibt es richtige Brummer, wie dieser hier zeigt.

Am Abend haben wir uns einen kleinen CP an der E6 gesucht. Gefahrene km 400 CP kosten 250 NOK

Am nächsten Tag ging es weiter die E6 runter bis in der Nähe von Dombas. Gefahrene km 550 CP Kosten 280 NOK

Leider gibt es jetz nicht mehr viel zu Berichten unsere Reise ging zu Ende.Die letzte Nacht in Norwegen kurz vor der Grenze nach Schweden.Gefahrene km 450 CP kosten 270 NOK

Am nächsten Morgen ging es nach Malmö zur Fähre. Ich hoffe Euch hat unser Reisebericht gefallen.
Uns hat es gut gefallen, wir haben viel gesehen und einiges erlebt und es ist durchaus machbar in 3 Wochen ans Nordkapp zu fahren und gleichzeitig Urlaub zu machen!

