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Qualität bei Fahrzeugen


19andreas61 am 21 Aug 2019 17:29:34

Liebe Forenmitglieder,

ich würde mir gerne ein Wohnmobil/Kastenwagen für 2 Personen (unbedingt mit Toilette und Dusche) anschaffen und habe auf einer Messe und bei einem Händler verschiedene Modelle angeschaut ( Hobby und Adria ) Bei Preisen um die 60.000 habe ich mit Erschrecken feststellen müssen, dass sich die verbauten Schrankarmaturen, Duscharmaturen und Griffe der Schränke etc. total billig nach Plastik anfühlten. Beim Yachtsport werden bessere Qualitäten verbaut.
Meine Frage: gibt es Hersteller, die an dieser Stelle mehr Wert auf Qualität setzen und welche Firmen wären dass. Ich habe auch schon überlegt, mir einen Kastenwagen mit guten Modulen ausbauen zu lassen, aber das trieb den Preis gleich auf 80.000 Euro.
Wer hat einen Rat für mich bzw. kann mir Hersteller nennen? Ich würde ungerne zur Caravanmesse nach Düsseldorf reisen und dort erneut nur auf Plastikschrott stossen. Danke für Eure Antworten.
Viele Grüße
19andreas 61

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ulibo am 21 Aug 2019 18:15:59

Welche Erfahrungen hast du denn selbst bisher gemacht mit dem "Plastikschrott" ? Du kannst aber auch ein 60 k Mobil kaufen und dann Armaturen aus dem Yachtsegment verbauen. In einem Punkt gebe ich dir Recht. Wenn du keinen "Plastikschrott" sehen willst, komm nicht zur Messe, du wirst bitter enttäuscht sein. Gruß vom Niederrhein

Julia10 am 21 Aug 2019 18:27:42

19andreas61 hat geschrieben:Wer hat einen Rat für mich bzw. kann mir Hersteller nennen? Ich würde ungerne zur Caravanmesse nach Düsseldorf reisen und dort erneut nur auf Plastikschrott stossen.
19andreas 61

Für 80.000 einen Kastenwagen kaufen ohne sich selbst ein Bild vom Angebot zu machen :?: :?: :?:

Es gibt weitaus mehr Firmen, als Hobby und Adria.

Hier im Forum gibt’s einen Bereich, in dem das Thema Kastenwagen ausgiebig behandelt wird.
--> Link

kawabenemsi am 21 Aug 2019 18:34:44

Im Yachtsport gibt es für ca. 60T absolut garnichts hochwertiges Neuwertiges und im Womo—bereich gelten die gleichen Bedingungen. Der „Markt“ ist halt zur Zeit nicht „your friend“ . Zuviel Geld bei zuwenig Qualität , aber hoher Nachfrage.Konsequenzen muss jeder für sich selbst ziehen.

Viel Glück !

19andreas61 am 21 Aug 2019 18:39:08

Ich habe ja nicht geschrieben, dass ich generell nicht nach Düsseldorf fahren möchte, da es sicher Sinn ergibt, sich vor Ort ein Bild zu machen. Ich wollte lediglich die riesige Auswahl dort im Vorfeld schon einmal eingrenzen und gezielter suchen. Deshalb habe ich nach Qualität gefragt.
Auch deshalb, weil ich die Verarbeitung innen schon wichtig finde und bisher nicht überzeugt war, für den angebotenen Standard so viel Geld auszugeben. Finde ich jetzt auch nicht verwerflich, sondern eigentlich eine gesunde Einstellung.

manuel03 am 21 Aug 2019 18:40:09

Das größere Problem wir das Gewicht sein.

Schönen Gruß aus dem Teufelsmoor Manuel

Julia10 am 21 Aug 2019 18:43:55

19andreas61 hat geschrieben:Ich habe ja nicht geschrieben, dass ich generell nicht nach Düsseldorf fahren möchte, da es sicher Sinn ergibt, sich vor Ort ein Bild zu machen. Ich wollte lediglich die riesige Auswahl dort im Vorfeld schon einmal eingrenzen und gezielter suchen. Deshalb habe ich nach Qualität gefragt.


Du schriebst, Du wolltest ungern zur Messe fahren, um Dir keinen Plastikschrott anschauen zu müssen.


19andreas61 hat geschrieben:Auch deshalb, weil ich die Verarbeitung innen schon wichtig finde und bisher nicht überzeugt war, für den angebotenen Standard so viel Geld auszugeben. Finde ich jetzt auch nicht verwerflich, sondern eigentlich eine gesunde Einstellung.


Mach Dir selbst ein Bild und lies Dich ins Thema ein. Hilft vielleicht bei der Eingrenzung der in Frage kommenden Fahrzeuge.

kawabenemsi am 21 Aug 2019 18:55:45

19andreas61 hat geschrieben:...
Wer hat einen Rat für mich bzw. kann mir Hersteller nennen?...


z.B. "La Strada" , "Malibu" , "Bresler" ,"CS Reisemobile" ....

mafrige am 21 Aug 2019 21:06:17

Hallo Andreas,

das wichtigste Kriterium ist das Gewicht. Wohnmobile versuchen meist unter 3,5 t Gesamtgewicht zu bleiben und wollen dabei noch eine hohe Zuladung bieten.
Beim Boot ist das Gewicht nicht so limitiert, so das man ganz andere Materialien verbauen kann ... :lol:

teuchmc am 21 Aug 2019 21:41:51

Moin! Naja, wenn Du schon Boote anführst, dann sollte Dir ja der Unterschied im Preis zwischen z.B.Quicksilver und Buster selbe Länge bekannt sein. Und der ist an allen Ecke und Kanten sichtbar. Ähnlich ist es hier eben auch. Wenn Du mit der gebotenen "Plastikschrott"-Klasse zum Preis X nicht leben kannst , gibt es 2 Alternativen. Mehr Kohle in die Hand nehmen oder sein lassen. Und da geht's halt auch beim Kawa schnell zackig jenseits 60 TEu-Schallgrenze.
Und das Gewicht spielt halt beim Boot nur ne Rolle, wenn Du es Trailern willst. Zugfahrzeug begrenzt = Bootsgewicht begrenzt.
Schwereres Boot= anderes Zugfahrzeug= mehr Kohle muß am Start sein.
Alles hier bezogen auf NEUfahrzeug/boot.
Sonnigen weiterhin. Uwe

amadeus123 am 23 Aug 2019 14:34:16

Die Zeiten wo man noch wirklich Qualität bekommt sind definitiv vorbei. Beim Kauf rutscht Dir der Verkäufer noch hinten rein, aber wehe es geht mit den Reklamationen los. Nicht unsere Schuld, schaun mir mal vielleicht in 6 Monaten. Am besten selbst nachbessern alles andere kostet nur Nerven und unglaublich Zeit. Den Kauf von meinem Pössl hab ich sehr bereut, wäre mal lieber bei meinem alten 90er Jahr Wohnwagen geblieben, das war noch Qualität.
Grüsse
Christian

naund am 23 Aug 2019 15:56:07

19andreas61 hat geschrieben:.........Bei Preisen um die 60.000 habe ich mit Erschrecken feststellen müssen, dass sich die verbauten Schrankarmaturen, Duscharmaturen und Griffe der Schränke etc. total billig nach Plastik anfühlten. Beim Yachtsport werden bessere Qualitäten verbaut.
..........


Hallo 19andreas61,
du sprichst mir aus der Seele. Aber ich wollte die 6stellige Grenze nicht überschreiten.
Was du beschreibst kommt nicht unbedingt vom Kostendruck oder weil die Hersteller nicht etwas besseres verbauen wollen/können.
Sie müssen unter der 3,5t Grenze bleiben für den Grossteil der Käufer, wenn du dir Fahrzeuge über 3,5t anschaust ist die Ausstattung (manchmal) etwas besser.
Aber du hast vollkommen recht, die Qualitätsanmutung aus dem Yachtbereich ist Meilen entfernt.
Schau dir mal die Dachfenster an, die zerfallen beim ansehen in Einzelteile. Auf dem Boot kannst du ohne bedenken darüber laufen und sie funktionieren noch nach 20 Jahren wie am 1. TAg. Es ist ein anderer Markt. Wohnmobile sind Massentauglich geworden, der Bootssport nicht unbedingt.
Ich ärgere mich sehr über die Verarbeitungs-Qualität in meinem Hymer bin aber nicht bereit noch mehr Geld auszugeben. Ähnlich hat es bei Euramobil ausgesehen den wir nach 1 Jahr schon abgegeben haben.
Bei Kastenwägen kenne ich mich überhaupt nicht aus, bei Wohnmobilen würde ich dir empfehlen bei Frankia mal vorbeizuschauen.
Frankia macht so ziemlich den besten Eindruck von den mir bekannten Womos wenn man nicht gleich ein Einfamilienhaus ausgeben möchte.

19andreas61 am 24 Aug 2019 15:04:13

Liebe Forumsmitglieder,
ich bedanke mich für Euer Feedback. ich werde noch ne Weile rumschauen und vielleicht tut sich ja mal ein gebrauchter auf, der besser verarbeitet ist.
Euch ein sonniges "Fahr"wochenende.
Andreas

teuchmc am 24 Aug 2019 16:57:58

Naja, naund oder wie auch immer dein Name ist, wo beginnt der Yachtbereich und wo hört "nur " Boot auf?
Ähnlich ist es hier auch. Hier gibt es Autos die 20+Jahre haben und immer noch kein richtiges Wehwechen haben etc.. Diese haben allerdings vor 20+Jahren eben nicht nur "Bootspreis" gekostet, sondern eben auch "Yachtpreis".
Sonnigen weiterhin. Uwe

Russel am 24 Aug 2019 18:46:23

Leider wird die Qualität, nennen wir es mal die Materialien und Anmutung immer, sagen wir mal unrobuster, bei steigenden Preisen natürlich.

Aber ist das nicht bei fast allem so? Welcher TV, Möbel, Wasserhahn, KFZ, Ehe, (die Liste geht vermutlich ins unendliche) hält noch 20 Jahre +

Mein 2013er XLI ist gefühlt wesentlich robuster als das aktuelle Model, Ok, es wurde fast alles hochwertig optimiert.

Ein Womo ist für 5 Wochen im Jahr bei 20 Jahren ausgelegt, und. Bei Dauernutzung wird es in 2 Jahren überall klappern und auseinander fallen.
Habe mir bei einem großen Womo Händler in Wertheim einen Bürstner Elegance 840 i, 61000 Km, ca. 1,5 Jahre alt angeschaut da ich mir so einen eigentlich mal zulegen wollt...... ich war erschrocken wie ausgelutscht der Aufbau war.

Mein Carado war damals günstig und für das Geld absolut OK,größere Mängel keine in 2 Jahren.

Ob warten hilft? Ich würde mir eine Concorde, ab 2009 unter 100000km suchen. Das Design scheidet die Geister, die Qualität überzeugt mich aber.

Oder Neufahrzeug und das gute Gefühl der Garantie im Rücken(wenn es beruhigt)

Mein Bekannten haben sich einen neuen Frankia gekauft, Qualität und Verarbeitung absolut OK, Mängel seit 1 Jahr keine.

Da es ein Kasten werden soll, würde ich persönlich einen der günstigeren nehmen, relativ wenig Ausstattung und qualitativ nach meinen Wünschen aufrüsten.

naund am 25 Aug 2019 00:33:27

Hallo Uwe,
Ich denke nicht dass man da genau eine Linie ziehen kann oder sollte ob Boot oder Yacht, natürlich könnte man das nun hier ausdiskutieren. Mir geht es auch nicht um massives Kirschholz oder Mahagoni oder anderen Luxus. Es geht um das Wohnmobil selbst oder das fehlende Mitdenken bei der Konstruktion.
Ein Boot/Yacht wird von Bootsbauern gebaut, beim Womo gibt es den Beruf Womo-Bauer nicht.
Beispiel:
Letzte Woche bekam ich von Hymer einen neuen Spot für über die Sitzbank weil sich die Lampe manchmal von selbst angeschaltet hat. So ein Ding mit Touchfunktion, eigentlich total witzlos im Womo da es durchgehend Strom saugt. Der Ersatz war mit richtigem Schalter was mich erst total gefreut hat, nur ist es beim Anschrauben bereits zerfallen.
Das Gehäuse war nur zusammengeklemmt, die Lampe hält niemals 100 km normale Fahrt aus, wie schafft es so ein Gerät (vermutlich aus dem normalen Möbelbau) in einen Womo Teilekatalog?
Die Mängel und fehlende Qualitätskontrolle ist Augenscheinlich. Ich muß natürlich hier auch sagen dass bisher alle Fehler an unserem Auto behoben wurden und Hymer zuletzt sehr entgegenkommend war.
Viele Grüße
Freddy

DigiMik am 25 Aug 2019 01:48:10

Moinsen,

nur Gedankengänge...
Wenn ein Golf heute jenseits von 30k kostet, was will man da bei 60k bei einem voll ausgestattetem Womo an Quali erwarten? Sicherlich viel Geld, aber im Vergleich nichts...
Quali gibt es immer noch, meist bei den Individualausbauern, aber dann muss man halt Geld in die Hand nehmen.
Bei den Kästen wurden oben Namen genannt, bei herkömmlichen Womos Robel, Bimobil, Woelcke, Dopfer etc.
Nur dann wird es sechstellig...
Aber auch da wird im Detail gespart, wie Fittings, Fenster, Luken, Duschwannen...
Auch hier kann auf Wunsch Quali verbaut werden, dann landest Du selbst bei einem kleineren Mobil schnell bei 200 k.
Wenn der Anspruch an Quali hoch und der Etat begrenzt ist, würde ich über einen Selbstausbau nachdenken. Zur Unterstützung ein kleines Unternehmen hinzuziehen, das dies realisieren kann, was ich selber nicht hin bekomme.
Dieses Projekt sorgfältig über einen längeren Zeitraum planen und mir das notwendige Wissen aneignen.
Aber auch dies wäre selbst bei einem Kasten nicht zum Billigtarif zu haben, ab 80 k sollte man da beginnend bei einem Kasten einplanen.

LG vom Mikesch

Tinduck am 25 Aug 2019 08:46:42

Genau so isses.

Wie die Qualität bei der Massenware ist, kann man sehr schön auf der Messe beobachten. Einfach mal am letzten Wochenende hingehen, da hat man beim Ausprobieren so manche Möbelklappe in der Hand, und die ganzen ach so innovativen, platzsparenden Schieb- und Schwenklösungen fallen entweder ab oder bewegen sich keinen Millimeter mehr. Nicht flächendeckend und bei jedem Hersteller, aber öfter, als es sein sollte.

Und dass das alles allein an der Gewichtsoptimierung liegen soll, halte ich für zu kurz gedacht. Der Kostendruck in Kombination mit dem Gewichtszwang isses! Normalerweise ist Leichtbau bei gleichbleibender Qualität teurer. Da die eingebauten Teile aber nicht teurer werden dürfen und das Gewicht runter muss, weil die Basisfahrzeuge immer schwerer werden, sinkt halt die Qualität.

Ausser bei den kleinen Individualausbauern, aber das hat halt seinen Preis. Und wenn man da von der Technik her nicht Basisausstattung, sondern was gutes einbauen lässt, kennt der Preis keine Grenzen mehr...

bis denn,

Uwe

stoppie am 25 Aug 2019 09:09:00

DigiMik hat geschrieben:......Wenn der Anspruch an Quali hoch und der Etat begrenzt ist, würde ich über einen Selbstausbau nachdenken. Zur Unterstützung ein kleines Unternehmen hinzuziehen, das dies realisieren kann, was ich selber nicht hin bekomme.
Dieses Projekt sorgfältig über einen längeren Zeitraum planen und mir das notwendige Wissen aneignen.....


Genau das ist auch mein Vorschlag. Beim Selbstbau kann man die Materialien einsetzen, welche den eigenen Qualitätsansprüchen genügen, die eigenen individuellen Grundrisse realisieren sowie nur die Technik ins Fahrzeug einbringen, die man möchte.

Mein erstes Wohnmobil war ein selbstausgebauter Kastenwagen, meine zweites ein Hymer - nun bin ich wieder beim Selbstausbau, aus o.g. Gründen.

mafrige am 25 Aug 2019 09:47:58

Hallo alle,

es gibt immer Qualitätsmerkmale, die ein Unterschied ausmachen.
Beim Wohnmobil gibt es aber die Gewichtshürde von 3,5 t und die geht nur mit absoluten Leichtbau:
- Fahrzeug (bei mir Fiat)
- Holzfrei im Aufbau (erspart negative Überraschungen, Torf und Wiederverkauf)
- Rahmenfenster
- separate Dusche
- Einzelbetten (geht ab 7 m Länge)
- 400-500 kg Zuladung
- großer 2 geteilter Kühlschrank (separat zugängliches Frostfach)
- Truma 6E (kann Fahrerhaus im Winter warm halten)
- Preis/Leistungsverhältnis (weil ich das immer so halte :ja: )

Das wären meine Qualitätsunterschiede, auf die ich während der Auswahl achte.
So hat aber jeder andere Entscheidungsmerkmale!

Bei Fahrzeugen über 3,5 t ist die Materialauswahl viel größer und es kann auch ein schweres, stabileres Material verarbeitet werden.
Was sich allerdings im Preis wiederfindet, mit den verkehrsbedingten und preislichen Einschränkungen, eigentlich nicht mein Ding!

naund am 25 Aug 2019 10:05:19

Ich gebe euch bei allen Punkten recht, wir haben für unser 4,2t Womo 80k hingelegt plus Zubehör. Ein Individualausbauer fängt da vermutlich erst an, habe von Individual keine Ahnung. Und Selbstausbau kommt für mich nicht in Frage aus Zeitmangel, obwohl ich gern Hand anlege.
Die Wochenende an denen wir fahren können, versuchen wir zu Fahren... :)
Ok, zurück zum Thema: Das Geld was Hymer mittlerweile für das beheben der Mängel bei mir ausgegeben hat ist grob bei 5-7% des Kaufpreises, ohne in meinen Notizen nachzulesen 4x bei mir abgeholt und wieder gebracht. Da ist jedes mal ein ganzer Tag weg pro Strecke. Dann reparieren, die Teile, der Schriftverkehr mit mir, Wiedergutmachung. Mit dem Geld wäre mit einer Qualitätskontrolle im Werk bzw. vor Auslieferung easy zu bezahlen gewesen und hätte 90% der Mängel aufgedeckt.
Über die Poltergeistlampe hätte ich dann geschmunzelt, kann eben vorkommen.
Wirklich Leute, 90% der Mängel wären vor Auslieferung zu beheben gewesen.
Jeder hat einen anderen Anspruch, der eine will mehr Bling Bling, der Nächste will eine saubere Verkabelung,...
Mich nervt nur Pfusch, und da ist es egal ob es ein Dacia, VW, oder Jaguar ist. Ich bin ein Markenkäufer und deswegen sind wir erst bei Eura gelandet, dann bei Hymer und wurden 2x enttäuscht.
Ich habe nicht billig gekauft und es ist ein Unding dass ein Fzg. erst ein Jahr lang durchrepariert werden muß bevor man es nutzen kann.

Ok, ich glaube ich habe mich genug ausgekotzt. Ich merke gerade wie ich mich wieder reinsteigere, derzeit sind wir mit Hymer auf einem guten Weg weil Mängel in den kommenden Jahren wohl behoben werden und hoffen auf eine knitterfreie Fahrt. Natürlich sind wir dieses Jahr auch in Düsseldorf und schauen uns alle Marken an.
Gruss
Freddy

hmarburg am 25 Aug 2019 10:18:25

Hallo,

was wir gemacht haben, wir sind immer am letzten Wochenende auf die Caravanmessen in Stuttgart und Düsseldorf gefahren und haben uns die Wunschfahrzeuge angesehen nachdem mehrere hundert Messebesucher durch waren. Da konnten wir uns schon ein Bild machen, wie stabil die verbauten Materialien waren. Hier hat sich dann schnell die Spreu vom Weizen getrennt.

Gruß, Holger

Grandeur am 26 Aug 2019 12:46:09

Hallo zusammen,

. 90% der Mängel wären vor Auslieferung zu beheben gewesen.


Dem kann ich nur zustimmen. Das Hymer Center hat bis jetzt auch alle Mängel und ganz viele Kleinigkeiten beseitigt, Fast alle Mängel / Schlampereien waren offensichtlich. Vielleicht hat das Hymer Center geringere Stundenlöhne als das Werk, oder man rechnet einfach anders: es wird einfach probiert, ob der Kunde die Fehler überhaupt entdeckt. Was entdeckt wird, wird abgestellt. So denken vielleicht auch alle Wettbewerber.

Gruß Grandeur

Tinduck am 26 Aug 2019 12:51:58

Es ist der übliche Kampf zwischen Ingenieuren und Kaufleuten. Ich denke, die Leute in den Werken würden gern bessere Qualität ausliefern, aber mehr Qualität kostet nun mal mehr Geld, und da sitzen die Kaufleute drauf.
Bei irgendeinem Hersteller haben sie nach einer Übernahme die Endkontrolle aufgelöst und die Leute in die Produktion gesteckt, stand letztens irgendwo hier im Forum. So demotiviert man die eigenen Leute - und die Kunden.

bis denn,

Uwe

mafrige am 26 Aug 2019 17:29:11

Tinduck hat geschrieben:...
Bei irgendeinem Hersteller haben sie nach einer Übernahme die Endkontrolle aufgelöst und die Leute in die Produktion gesteckt, stand letztens irgendwo hier im Forum. So demotiviert man die eigenen Leute - und die Kunden.

bis denn,

Uwe

Hallo Uwe,

ohne Endkontrolle werden die Verbraucher zum Kontrolleur!
Das spart dreimal:
- die entfallenen Kontrolleure,
- die vom Verbraucher nicht entdeckten Fehler, die nicht repariert werden,
- das Werkstattpersonal ist aus der Produktion zum Händler ausgelagert ... 8)

dieterk am 26 Aug 2019 17:35:50

mafrige hat geschrieben:Hallo Andreas,

das wichtigste Kriterium ist das Gewicht. Wohnmobile versuchen meist unter 3,5 t Gesamtgewicht zu bleiben und wollen dabei noch eine hohe Zuladung bieten.
Beim Boot ist das Gewicht nicht so limitiert, so das man ganz andere Materialien verbauen kann ... :lol:


Genau so ist es :top:
Man kann natürlich überall Edelstahl, Echtholzmöbel etc. einbauen.
Nur bekommt man so eine Kiste nicht mehr mit 3,5T auf die Straße...….
Da muss halt überall am Gewicht gespart werden.

Gruß
Dieter

Grandeur am 26 Aug 2019 17:44:12

Qualität wird nicht geprüft, sondern Qualität entsteht bereits in der Produktentwicklung, d.h. Teile können z.B. nicht falsch verbaut werden. (Poka Yoke)
In der Automobilindustrie wird mehr oder weniger nach dem. Prinzip gearbeitet. Aber bei den Wohnmobilschreinereien ist das noch nicht angekommen. Auch ist wohl nicht angekommen, dass sich die Qualitätskosten vervielfachen, je weiter das Produkt gefertigt bzw. beim Kunden ist. Oder wie man am Exsis 2020 sieht: Alko raus, Fiat rein, Preis gleich und Marge am Produkt erhöht, was dann wieder für Nacharbeiten eingesetzt werden kann. :lol:

Gruß Grandeur

cbra am 26 Aug 2019 17:51:30

Grandeur hat geschrieben:,,,Oder wie man am Exsis 2020 sieht: Alko raus, Fiat rein, Preis gleich und Marge am Produkt erhöht, was dann wieder für Nacharbeiten eingesetzt werden kann. :lol:

Gruß Grandeur


sagt dir das deine glaskugel?

rkopka am 26 Aug 2019 19:55:53

Tinduck hat geschrieben:Bei irgendeinem Hersteller haben sie nach einer Übernahme die Endkontrolle aufgelöst und die Leute in die Produktion gesteckt, stand letztens irgendwo hier im Forum. So demotiviert man die eigenen Leute - und die Kunden.

Das ist das Problem, wenn der Kunde zum einen recht tolerant ist ("schrauben wir halt selbst mal an") und zum anderen (nach einigen Berichten hier) sehr müde behandelt wird bei Reklamationen. So wie "in 3 Monaten haben wir mal Zeit dafür". Natürlich werden da viele eine andere Lösung finden. Und man kann auch nicht sagen, dann gehen wir eben zur Konkurrenz, weil die entweder zum gleichen Konzern gehört und damit den gleichen Regeln unterliegt, oder auch keine besseren Verhältnisse bietet. Mal abgesehen (vielleicht) von den Edelschmieden, für die die wenigsten das Kleingeld haben.

Dagegen sollte man (die versammelte Kundschaft) einerseits wirklich jeden Dreck auch richten lassen, damit irgendwann evt. doch mal ein Erbsenzähler mitkriegt, daß das der falsche Weg ist. Zum anderen sollte es zumindest bei Gewährleistung und Garantie fixe Maximalzeiten geben, in denen das zu richten ist. K.A. wie man sowas erreichen könnte. Auf jedenfall würden sie dann schon eher schauen, daß sie nicht irgendwann endlos Überstunden machen müssen, um die Termine einzuhalten, die dann in z.B. 3 Tagen sind und nicht in 3 Monaten.

Ich kenne das aus dem industriellen Umfeld. Da haben wir massive Aufwände in Tests, automatisches Testequipment und entsprechendes Design. Weil unser Kunde erst zahlt, wenn alles läuft. Und wenn dann später etwas schief geht, müssen wir das in der Garantiezeit so schnell als möglich reparieren. Wenn das nicht gut läuft, sind wir ihn als Kunden vielleicht los, und davon gibt es in unserem Bereich nicht so viele. Daher werden auch alle Projektparameter genau spezifiziert, damit man sie testen und bestätigen kann.

Sollte das mit der Endkontrolle stimmen, bekommen sie evt. noch mehr Probleme. Sonst fällt Mist evt. bald auf, und man kann den Prozeß anpassen oder den Mitarbeiter entsprechend anweisen. So denkt sich der, wozu sorgsam sein ? Bis das wer merkt, weiß keiner mehr, daß ich das war, oder ich bin durch die Leihfirma schon woanders eingesetzt. Also baue ich halt irgendwie, merkt sowieso keiner. Außer sie haben statt der Endkontrolle wenigstens genug Zwischenkontrollen.

RK

naund am 27 Aug 2019 10:19:46

rkopka hat geschrieben:Dagegen sollte man (die versammelte Kundschaft) einerseits wirklich jeden Dreck auch richten lassen, damit irgendwann evt. doch mal ein Erbsenzähler mitkriegt, daß das der falsche Weg ist. Zum anderen sollte es zumindest bei Gewährleistung und Garantie fixe Maximalzeiten geben, in denen das zu richten ist. K.A. wie man sowas erreichen könnte.
RK


Reklamationen welche meinen Gebrauch einschränken gehen nur mit Fristen, von meinem Händler von dem ich gekauft habe würde ich niemals einen Termin in 3 Monaten für eine Garantie/Gewährleistungssache akzeptieren wenn dadurch der Gebrauch eingeschränkt ist. Wir haben auch Termine in ferner Zukunft hingenommen für unsere Poltergeistlampe, die schränkt die Nutzung aber nicht sonderlich ein.
Jedoch was unser Wasserproblem anging habe ich Fristen gesetzt. Man muß ja nicht drohen und sich das Miteinander versauen, jedoch muß man auch nicht alles akzeptieren. Es gibt hierzu genügend Gerichtsurteile in Deutschland was für den Kunden noch akzeptabel ist.
mfg
Freddy

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