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230 V und Inverter


hakopa am 29 Aug 2019 09:29:23

Hallo, wie kann ich die 230 V Steckdosen für Landstrom durch einen Inverter bespeisen lassen ?
Wie muß verdrahtet werden ?
Geht das ohne eigene Steckdosen zu setzen ?

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hmarburg am 29 Aug 2019 09:31:17

Das funktioniert in etwas so:

26469

Gruß, Holger

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

mv4 am 29 Aug 2019 10:24:20

ja das geht, du brauchst dafür einen Inverter mit Netzvorrangschalter. Den 230V Ausgang vom inverter schleifst du einfach in dein bestehendes 230V netz ein, (am besten vor dem Fi Schalter) Der inverter erkennt dann selbstätig ob das Netz spannungsfrei ist oder nicht und schaltet sich bei Landstrom ab.

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gordan am 29 Aug 2019 12:09:54

mv4 hat geschrieben:.......... du brauchst dafür einen Inverter mit Netzvorrangschalter..............


Nicht unbedingt!
Netzvorrangschaltung kann man für klein Geld, mit einem Relais selber bauen und anschliessen.
Dann ist egal um was für einen Wechselrichter sich handelt. :)

Beste Grüße
Gordan

Rockerbox am 29 Aug 2019 12:32:20

gordan hat geschrieben:Netzvorrangschaltung kann man für klein Geld, mit einem Relais selber bauen und anschliessen.
Dann ist egal um was für einen Wechselrichter sich handelt. :)

Beste Grüße
Gordan


Kann man selber bauen, muss man aber nicht, es gibt auch fertige zusätzliche Netzvorrangschaltungen:

z.B. --> Link

Ist aber etwas teurer als Selbstbau ....

Bodimobil am 29 Aug 2019 12:55:44

Ich habe auch die von Adi verlinkte Netzvorrangschaltung.

Die primitivste Variante: Man kann es so bauen, dass man manuell umsteckt.


Achtung - dies ist keine technisch vollständige und korrekte Zeichnung. Sie soll nur das Prinzip darstellen.

Gruß Andreas

mv4 am 29 Aug 2019 14:20:39

gordan hat geschrieben:
Nicht unbedingt!
Netzvorrangschaltung kann man für klein Geld, mit einem Relais selber bauen und anschliessen.
Dann ist egal um was für einen Wechselrichter sich handelt. :)

Beste Grüße
Gordan


ja richtig....habe ich ja ja auch drin...aber weil ich zusätzlich zum inverter noch einen Generator betreibe.

nur wer hier fragt wie er die Schaltung machen soll....da gehe ich davon aus das er lieber eine fertige Lösung nimmt...zumal fast jeder gute inverter eine netzvorangschaltung hat und diese auch nicht viel teurer ist. wie ohne.

Bodimobil am 29 Aug 2019 15:07:34

mv4 hat geschrieben:...zumal fast jeder gute inverter eine netzvorangschaltung hat und diese auch nicht viel teurer ist. wie ohne.

Ich hatte ursprünglich einen 300W WR. In der Klasse gibt es die nicht mit NVS. Später habe ich dann auf 2000W aufgerüstet. Da ich die NVS dann bereits hatte konnte ich den einfachen ohne NVS nehmen. Ausserdem liegt der WR (nähe Batterie) und die 230V Verteilung mit NVS mind. 2m Kabellänge auseinander. So war bei mir auch das verkabeln einfacher und sauberer.
Es kommt immer auf den Einzelfall an. Der TE ha uns ja noch nicht verraten was bereits vorhanden ist.

Gruß Andreas

rolfblock am 29 Aug 2019 16:44:05

Ich habs genau so wie Bodimobil gemacht. Und, falls man am Kühlschrank die Energieart per Hand wählen kann, auch den Kühlschrank parallel zu allen Steckdosen. Manche berauben sich ihrer Flexibilität indem sie den Kühlschrank nur an Landstrom anschalten können.
Auch für den EBL 99 muss man keine Klimmzüge machen. Einfach parallel zu allem lassen und nur den Kaltgerätestecker rausziehen.
Das vereinfacht die Verkabelung. Netzvorrangschaltung ist wirklich überflüssig. Auch wenn sich hier wieder der Warnfinger erhebt und erwas von "WR darf nicht an Landstrom, knallt, geht kaputt." Nicht bange machen lassen, das ist Unfug. Schalte es wie Bodimobil. Keep it simple!

Du kannst sogar noch den 2. FI einsparen, wenn du zwischen dem Landstrom FI und dem äußeren Landstromeingang auftrennst und dort die EINE Landstromsteckdose montierst. Dann brauchst du nur einen FI, den du eh schon hast und alles ist genauso sicher.

gespeert am 30 Aug 2019 20:32:02

at gordan
sicher kann man selbst bauen, aber dann mit Relais mit zwangsgefuehrten Kontakten.
Jeglicher Aussetzer ist kritisch!

Bodimobil am 30 Aug 2019 21:49:16

rolfblock hat geschrieben:Ich habs genau so wie Bodimobil gemacht.

Bestimmt nicht!
Ich hab nur beschrieben wie man es auch machen könnte wenn es simpel bleiben soll.
Ich habe eine NVS, was ich etwas weiter oben auch beschrieben habe.
Aber ich nutze die NVS praktisch gar nicht weil ich dank LiFeYPo und Solar nie an Landstrom hänge.
In meinem Fall würde auch folgendes funktionieren: Der Landstromanschluss versorgt nur das Ladegerät und alle anderen 230V Dosen hängen am Wechselrichter.
Gruß Andreas

Stocki333 am 03 Sep 2019 08:01:40

Bodimobil hat geschrieben:Ich habe auch die von Adi verlinkte Netzvorrangschaltung.

So kommt jeder auf die selbe Idee. Mußte Lachen als ich diese Skizze sah. Habe das damals als Provisorium gebaut und ist bis heute so geblieben. Simpel einfach und nicht Fehleranfällig. Habe allerdings auch eine LiFeYpo4 Anlage.
Gruß Franz

schulzkusey am 19 Jan 2020 19:04:16

Ich bin absoluter Laie und gerade dabei, mich mit der Elektrik meines Kanus-Südwind 550, Baujahr 1999, auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang überlege ich, wie ich einen Wechselrichter (1000 W) so einbinden kann, dass meine Steckdosen und der Truma-Boiler 300W mit 230V versorgt sind, wenn ich frei stehe. Hier im Forum klingt das alles sehr kompliziert, denn mein erste Gedanke war folgende Lösung:
1. Ladegerät für Versorgerbatterie von Stromkreis trennen (wird nur über Landstromanschluss versorgt)
2. Wechselrichter an Versorgerbatterie anschließen
3. 230 V aus WR über Verlängerungskabel und CEE Adapterleitung an den Landanschluss
Da bei diesem Vorgehen der Landanschluss belegt ist, braucht es doch m.E. keine Vorrangschaltung und gesichert ist das ganze über den FI, der direkt hinter dem Eingang Landanschluss liegt?! Sehe ich das richtig oder bin ich einfach zu naive?

Stocki333 am 19 Jan 2020 21:28:36

Hallo ....
Eine typische Situation. Nennt sich im Kreis laden. Auch eine der Möglichkeiten seine Versorgerbatterie in den Tiefentladekeller zu transportieren.
Welche Kapazität hat deine Versorgerbatterie.
300 Watt auf 230 Volt ziehen dir mit Verlusten ca. 29 - 30 Ampere aus der Batterie. Wie lange brauchst du um warmes Wasser zu haben.
Das nur mal als Denkanstoß.
Gruß Franz

gespeert am 19 Jan 2020 22:06:26

Als absoluter Laie lasse die Finger von Elektrobasteln, denn das geht schief.
Gehe zu einem Fachmann in deiner Nähe!

Aktuell habe ich so nen Fall wo jemand in ner Spülmaschine rumgepfuscht hat.
Heizung defekt, Sensoren verbrannt,... Ursache des Notstop war wahrscheinlich ein defekter Wasserstandssensor der zu einer Überhitzung des Boilers führte, aber man bastelte drauflos.

Nach Ersatz diverser Teile, der genaue Typ und damit Bauzustand ist unklar weil Typenschild nicht mehr lesbar, lief sie kurz an. Anscheinend wurde unqualifiziert auch die Verdrahtung geändert was ich nun erstmal prüfen muss.

Uwe1961 am 20 Jan 2020 00:02:35

...ich sehe darin kein Problem.
Wenn er sein Ladegerät vom 230V-Kreis trennt (durch Schalter oder Stecker raus) kann er sehr wohl ein Kabel vom Wechselrichter zur Landanschluß/Einspeisedose legen...
Ob es allerdings Sinn macht eine 300Watt Brauchwassererwärmung damit zu betreiben kann man nur beurteilen wenn man genaueres über Solarfläche und Batteriekapazität wüßte!
Ansonsten reicht der Hinweis, dass die Heizung bei 12V mindestens 25A aus der Batterie zieht...und das bei üblichen Batteriegrößen nicht lange gut geht.

Gruß, Uwe.

Uwe1961 am 20 Jan 2020 00:06:16

...ich sehe darin kein Problem.
Wenn er sein Ladegerät vom 230V-Kreis trennt (durch Schalter oder Stecker raus) kann er sehr wohl ein Kabel vom Wechselrichter zur Landanschluß/Einspeisedose legen...
Ob es allerdings Sinn macht eine 300Watt Brauchwassererwärmung damit zu betreiben kann man nur beurteilen wenn man genaueres über Solarfläche und Batteriekapazität wüßte!
Ansonsten reicht der Hinweis, dass die Heizung bei 12V mindestens 25A aus der Batterie zieht...und dass das bei üblichen Batteriegrößen nicht lange gut geht.
Das wäre auch kein Gebastelt sondern mit einem Schuko-Stecker auf CEE-Kupplung-Kabel einfachst realisierbar.


Gruß, Uwe.

kdupke am 26 Jan 2020 17:08:06

Ich kenne das nur von Generatoren bei US-Fahrzeugen her. Da wird das Landstromkabel in die Generatorbuchse gesteckt. Sprich es kann keinen Konflikt geben. Das ist zwar mechanisch und nicht elegant, aber sehr Digital (1 oder 0).

Sind nicht bessere Netzumschalter auch mit 0-Durchgangserkennung ausgestattet und schalten in einem 0-Durchgang ab und im nächstem 0-Durchgang die andere Quelle dazu?

gruss kai

kdupke am 26 Jan 2020 17:12:42

Mal eine Frage zu der Verschaltung.

Laut der Skizze weiter oben wird PE auf den Fahrzeugrahmen gelegt. Im Falle eines Gerätes mit angeschlossener Schutzmasse, wird dann nicht potentiell der Außenleiter auf den Fahrzeugrahmen kurzgeschlossen?

Das soll dann vom RCD abgefangen werden, oder?

Müsste es dann nicht einen 2x2 poligen RCD geben, damit beide RCDs auslösen im Falle des Falles?

Oder ist es sinnvoll nur Geräte ohne Erdung zu benutzen?

gruss kai




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