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Caravan Salon 2019 - erster Eindruck vom E-Wohnmobil Iridium 1, 2


bigben24 am 04 Sep 2019 16:08:18

Wie man sieht, kann man weiterhin trefflich darüber streiten. Ich gehöre ja auch zu den E Mobilitätsskeptikern, zumindest in Teilen und halte Wasserstoff für die praktikablere Lösung. E- Mobilität im Stadtverkehr mit kleinen Fahrzeugen - da wäre ich dabei, auch bei Rollern und ähnlichen Fahrzeugen. Im Fern- oder Schwerlastverkehr werden sich die Stromer dagegen meiner Meinung nach nicht durchsetzen und auch nicht im WoMo Bereich. Ich finde die Definition von LowCostDrivers Freund, das "Zeeland“- Ambivalent" sehr bezeichnend und das drückt genau das Grundproblem der Reichweite von E-Mobilen auf. Bei mir wäre es das Dänemark-Westküsten Ambivalent. Hin und zurück je 430km, mit je 1 x Ladepause je Strecke dauert der ganze Fahr-Spaß insgesamt länger, als das ganze Wochenende kurz ist. 2. Malus-Punkt mit einem Iridium Mobil- Freistehen war gestern.
Grundsätzlich ist das Teil ein durchaus guter Versuch auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, leider fährt der mit angezogener Handbremse ;-)

Gruß

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andwein am 04 Sep 2019 16:59:36

wolfherm hat geschrieben:Ich kenne jemanden, der hat sowohl am Haus als auch am Geschäft eine Ladestation. Der hat in den letzten Monaten nicht einmal eine dieser Stationen benötigt. Er konnte immer unterwegs an einer kostenlosen Säule laden. So kanns auch gehen.......

Pkw ist eine Sache, Wohnmobil eine andere, deshalb
die 160.000 € Kaufpreis muss man halt doch bezahlen und wenn man die E-Version mit der Dieselversion preislich vergleicht sind es mal locker 60-80.000 € Unterschied (oder habe ich mich verrechnet?) Da reißt es auch die "must nichts bezahlen" Stromsäule
nichts mehr raus. 400- 500 km Reichweite bei minimal 3,5t, da brauchst du halt Batterien!
Gruß Andreas

smartwomo am 05 Sep 2019 08:56:38

Wasserstofffahrzeuge sind ja ebenfalls Elektroautos. Sie haben halt eine kleinere Batterie und eine Brennstoffzelle als Range-Extender. Insofern ist das für mich keine Frage von Elektroantrieb versus Wasserstoffantrieb, sondern eher die Frage: bei welchen Elektroautos macht ein Range-Extender Sinn, sodass die Batterie kleiner werden kann ? Ob das dann Wasserstoff sein wird, hängt davon ab, wie effizient man den herstellen kann. Im Moment muss man ein mehrfaches an Energie in die Herstellung reinstecken, als man hinterher wieder rausbekommt. Für Wohnmobile würden sich meiner Ansicht nach eher Range-Extender aus Gas-Motoren oder -Turbinen anbieten (für Leute, die Reichweitenangst haben). Das Gas könnte man dann auch zum Heizen, für Warmwasser und den Kühlschrank verwenden - ist ja ein bewährtes Verfahren.
Ich persönlich würde mir ein reines Elektrowohnmobil kaufen. 60000 - 80000 Euro als Aufpreis für ein Elektro-Wohnmobil wäre mir allerdings auch zu viel. Einen Elektromotor + 100 kWh Batterie sollte man bei den aktuellen Batteriepreisen für ca. 20000,- Euro einbauen können. Wenn es in 5-10 Jahren Elektrowohnmobile zu solchen Preisen gibt, bin ich dabei.

RichyG am 05 Sep 2019 09:09:05

andwein hat geschrieben:Pkw ist eine Sache, Wohnmobil eine andere, deshalb
die 160.000 € Kaufpreis muss man halt doch bezahlen und wenn man die E-Version mit der Dieselversion preislich vergleicht sind es mal locker 60-80.000 € Unterschied (oder habe ich mich verrechnet?)

Wobei dies der Preis für die ausgestellte Einzelanfertigung sein wird. Allerdings werden auch die nächsten fünf bis hundert noch "Einzelanfertigungen sein :wink:
Innerhalb einer Großproduktion bei Knaus oder anderen würde sich der Preis wohl erheblich drücken lassen (aber wohl niemals Dumpingpreise erreichen dürfen :wink: )
Die E-mobilität wird wohl doch die Zukunft sein. In allen Bereichen. Ob das nun wirklich ökologisch ist, oder nicht. Das wird, wie immer im Bereich der Fahrzeugherstellung, die Industrie bestimmen und nicht der Verbraucher.

Irmie am 05 Sep 2019 10:59:21

Hallo Camper,

Wer von euch musste schon mal an einer Tanksäule warten? Ich glaube, jeder von uns. Jetzt stellt euch mal vor, ihr fahrt in den Urlaub und alle Ladesäulen sind belegt. 3 Stunden warten? 6 Stunden warten? Fragt E- Autobesitzer, wie lange ein Ladevorgang wirklich dauert!

Wenn deutlich mehr Ladesäulen als bisher installiert werden, reicht der Kabeldurchmesser der Leitungen nicht. Daher müssen diese extra gekühlt werden oder pro E- Tankstelle muss ein Kraftwerk gebaut werden! :D

Da in Europa der meiste Strom mittels herkömmlicher Kraftwerke oder durch Kernkraft erzeugt wird, frage ich mich, wo bleibt bei der E- Mobilität der Umweltaspekt?

Daher bin ich persönlich der Meinung, E- Fahrzeuge sind für den Urlaub ungeeignet.

Irmie

Rofalix am 05 Sep 2019 23:16:01

Schade dass es hier wieder um E-Mobililität Grundsatzfragen geht und nicht um das Iridium-Modell.
Zur Info: wir fahren ein E-Auto (nicht Tesla) ist bezahlbar und ergibt im täglichen gebrauch absolut keine Probleme. Die Ladeinfrastruktur wird Tag für Tag noch besser und wächst extrem schnell.

Wir haben das Iridium auch ganz genau angeschaut und auch mit dem Verkäufer diskutiert. Aber warum denkt man nicht noch innovativer? Warum brauche ich eine zusätzliche Aufbaubatterie, wenn ich einen riesen Akku mitschleppe? Warum müssen diese zwei Stromkreise getrennt sein? Ich kaufe das teure Iridium-Wohnmobil, fahre 100km in die Berge zum Skifahren und kann nach zwei Tage dort auf dem Parkplatz ohne Strom abbrechen, weil ich keine Steckdose habe? Aufbaubatterie leer, Antriebsbatterie fast voll!

Ich als begeisterter E-Autofahrer bin von diesem Mobil enttäuscht, noch nicht wirklich durchdacht, man wollte einfach mit einem E-Mobil auffallen und 400 - 500km Reichweite aufweisen. Die Reichweite wäre nicht mal das Problem, sondern das Konzept und der Preis.

babenhausen am 06 Sep 2019 07:35:37

Rofalix hat geschrieben: fahre 100km in die Berge zum Skifahren und kann nach zwei Tage dort auf dem Parkplatz ohne Strom abbrechen, weil ich keine Steckdose habe? Aufbaubatterie leer, Antriebsbatterie fast voll!
I, noch nicht wirklich durchdacht, man wollte einfach mit einem E-Mobil auffallen und 400 - 500km Reichweite aufweisen. .


Eine gute Frage : Reichweite des Fahrzeugs, Batteriekapazitätund Winter...
Der Iridium hat eine Batteriekapazität von gerundet 80 Kw davon gehen für die Anreise schon mal z.B.60 Kw ab.Die wenigsten haben nur 100 Km in das Ski gebiet :razz:
Bleiben also so man keine Ladestation hat noch 20 Kw über bei einem Energieverbrauch von nur 2 KW/Std für die Heizung im einer klirrend kalten Januarnacht gibt es schon am andern Morgen Eiskaffee zum Frühstück ....
Wie wurde die Heizung gelöst? An einem Wochenende kommen schnell mal 40 Stunden Standzeit/Heizzeit zusammen, mit dem Akku macht das keinen Sinn. Schon eine Übernachtung kann schwierig werden
Zum heizen als doch wieder fossile Energieträger? Sprich Benzin , Diesel oder Gas ?
Klar da ist noch die pseudo ÖkoMethode mit dem Holzofen aber die sind zumindest in Feinstaubzonen auch schon auf der Verbotsliste zumal so kleine Holzöfen auch nur sehr eingeschränkt sich zum durchheizen einer Nacht eignen. 8)

rolfblock am 06 Sep 2019 13:23:29

Es gab einmal einen Herrn James Watt. Nachdem wurde die Einheit der Leistung benannt. Ihm zu Ehren schreibt man das Watt mit großem W.
Wenn es 1000 W sind, kann man das mit einem kleinen k abkürzen. Also z.B: 1 kW.

Entfernungen misst man in Meter. Da da kein Herr oder Dame hinter steckt kürzt man Meter mit kleinem m ab.
Entsprechend gibt es km oder kleiner cm, mm, µm. Niemals gibt es Km, oder KM.

Und dann gibt es noch die Zeit. Die wird z.B. in Stunden gemessen. Abgekürzt h wie englisch hour. Wieder mit kleinem h, weil es die Stunden bereits vor dem Herrn Hour gab. Oder gibt es Herrn Hour garnicht.

Wenn nun die Leistung und die Zeit heiraten, kommt viel Arbeit dabei raus. Die misst man in kWh. Nicht jedoch wie leider zu oft hier zu lesen in KW /Std. (kW/h wäre die Leistungssteigerung zum Beispiel beim Anfahren eines Kraftwerkes. Oder das morgentliche Erwachen der Solarpanel nach einer Nachtschicht. Da kann der Strom zwischen Sonnenaufgang und 11 Uhr z.B. um 1 A/h ansteigen und damit auch die Leistung.)

Wäre es der Mühe wert sich Mühe zu geben? Warum sollte man falsch schreiben, wenn man es doch auch richtig machen kann.

babenhausen am 06 Sep 2019 15:07:35

rolfblock hat geschrieben:………….

Wäre es der Mühe wert sich Mühe zu geben? Warum sollte man falsch schreiben, wenn man es doch auch richtig machen kann.



HiHi :evil:
Und wi e oft muß ichs nun an die tafel schreiben
:lol:
Herr Leeerer :lol:

biauwe am 06 Sep 2019 18:29:33

LowCostDriver hat geschrieben:Neben Konzeptstudien wie ein komplett gasloser Wohnwagen


Wie geht das im Winter auf dem SP oder CP :?:

Tinduck am 06 Sep 2019 19:49:58

Dieselheizung... mit Leitung durch das Kabel zum Zugfahrzeug :D

bis denn,

Uwe

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