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FFB classic 705 mq wer hat Erfahrungen?


Geruempel am 03 Sep 2019 11:13:00

Liebe Leute, seit ein paar Tagen nenne ich einen 98er FFB705mq mein eigen. Basis ist ein 412er mercedes mit Zwillingsachse und Differenzialsperre. Tadelloser Zustand, 140 Tkm für 25 Scheine.

Da ich mit meinem vorigen Mobil, einem eigentlich sehr coolen Niesmann+Bischoff Flair live auf Ducato öfter stecken geblieben bin (einmal ist mir sogar die Frontscheibe rausgefallen... :roll: ), hoffe ich diesmal auf bessere Erfahrungen. Nach längeren Recherchen und Vergleichen im Netz und in natura habe ich mich für den FFB classic auf MB entschieden. Den unverwüstlichen MB 5-Zylinder Motor kenne ich von unserem Kastenwagen MB 312, der hat jetzt 440 Tkm auf der Uhr und schnurrt wie unser Kätzchen.

Meine (zugegeben sehr anspruchsvolle) Wunschliste neben den üblichen Dingen wir Klo Dusche und Küche war:
Heckantrieb,
echte Differenzialsperre,
Warmwasserheizung,
großes Heckbett,
Hubbett,
eine Couch, auf der man auch mal liegen kann,
einen Stauraum, in den auch die Fahrräder passen,
holzfreier Aufbau ohne Kantenprofile (hatte in einem anderen Mobil schonmal einen Humusfußboden),
qualitativ hochwertigen Möbelbau.

Nach den ersten Eindrücken erfüllt der FFB705 alle diese Wünsche. Es gibt bisher nix, aber auch gar nix zu meckern bei diesem 21 Jahre alten Mobil.

Nun bin ich an einem Erfahrungsaustausch an anderen Fahrern dieses Modells interessiert.

Konkret denke ich über eine Verbindung der Alde 3000 zum Motorkühlsystem nach, wie ich das von meinem N+S kannte. Das ist im Winter sehr sehr praktisch, weil die Alde bei der Fahrt aus bleiben kann und man den Motor vor dem Start vorwärmen kann. Hat das jemand schonmal gemacht? muss da ein Wärmetauscher dazwischen? Kann ich einfach eine Radiatorleitung anzapfen oder muss ich bis an die Heizung gehen?

Dann interessieren mich eure Erfahrungen mit den beiden Fensterhebern. Im unteren Bereich wackeln die Scheiben ganz schön nach vorn und hinten. kann man da was machen?

Und hat jemand in einen FFB classic schonmal eine Jalousie eingebaut?

Weiß jemand, wie viele von den Dingern überhaupt gebaut wurden?

Liebe Grüße aus Oberhavel!

Thomas








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Geruempel am 04 Sep 2019 10:21:00

Wollte den drei Usern, die ich hier im Forum mit dem selben Fahrzeug gefunden habe, eine PN schreiben, geht aber nicht als Frischling. :|
(Daher unbekannterweise eine Freunschaftsanfrage... :razz: )

Geruempel am 03 Okt 2019 23:11:52

Habe eine nette PN erhalten, auf die ich eigenartigerweise nicht antworten kann.
Am besten mal eine Nummer schicken, dann kann ich WA schreiben. :-)

Tinduck am 04 Okt 2019 08:06:30

Mit dem ‚Geländeeinsatz‘ wäre ich übrigens bei deinem neuen Mobil etwas vorsichtiger... ist kein Wunder, dass aus einem VI die Frontscheibe rausfällt, wenn man ihn über unebenes Gelände fährt. Diese Art von Aufbauten sind nicht sehr verwindungssteif, und die Kabine ist nicht vom Fahrwerk entkoppelt, so dass sich bei Fahrwerks-Verschränkung der ganze Aufbau verzieht.

Ansonsten viel Spass mit dem Neuen!

bis denn,

Uwe

gotthilf am 04 Okt 2019 10:42:30

Uwe, da widerspreche ich! Ich fahre jetzt den 2. 705MQ, beide insgesamt ca 200.000km
auch gerne auf Strecken die Viele sich nie trauen würden.
Führerhaus und Aufbau sind entkoppelt. Da fällt so leicht keine Scheibe raus.
G.G.

Tinduck am 04 Okt 2019 10:53:28

Wie soll bei einem VI der Aufbau vom Führerhaus entkoppelt sein? Bei durchgehenden Seitenwänden und Dach?

bis denn,

Uwe

gotthilf am 04 Okt 2019 13:41:53

Beim fahren auf unebenen Strecken verwindet sich das innere Führerhaus, nicht jedoch
der äussere Aufbau. Wie das konstruiert ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
G.G.

babenhausen am 04 Okt 2019 14:05:23

gotthilf hat geschrieben:Beim fahren auf unebenen Strecken verwindet sich das innere Führerhaus, nicht jedoch
der äussere Aufbau. Wie das konstruiert ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
G.G.


Wie das funktioniert kann ich mir nicht vorstellen ,denn dann dürfte nicht eine Schraube in die Wänden etc gehen.
Das Ducatofahrgestell ist zwar verwindungsärmer als ein Leiterrahmenfg aber nicht verwindungsfrei.Gerade Aufbauten im Offroad Bereich bedürfen besonderen Aufwands bei der Lagerung,dabei wird aber immer der ganze Wohnaufbau entkoppelt .

gotthilf am 04 Okt 2019 15:21:34

Ich kann tatsächlich keine feste Verbindung vom originalem Armaturenbrett zum
Aufbau erkennen. Eventuell hat ein anderer FFB Tabbert Besitzer eine Idee wie
hier konstruiert wurde?
G.G.

Geruempel am 05 Okt 2019 12:40:16

Keine Zanke hier! :lol:
In einem anderen Fred wurde hier gerade von Rissen im Aufbau eines S700 Hymer geschrieben. Die kommen wohl genau von diesen Verwindungen. Wie die konstruktive Verbindung ist, hängt vom Basisfahrzeug ab. Was das bei dem genannten Hymer war, wissen wir nicht. Beim 412er von Mercedes ist es jedenfalls ein Leiterrahmen, auf dem der Aufbau verschraubt ist. Und zwar mit der Bodenplatte. Beim 705er ist hinten noch ein Hilfsrahmen dran, wegen dem Überhang. Der Vorderwagen ist ebenso an diesem Fahrzeugrahmen befestigt. Insofern stimmt es, dass der Motor und die Achsen nicht direkt mit dem Aufbau verbunden sind und Verwindungen etwas verteilt werden können.

Um nicht missverstanden zu werden, ich fahre nicht richtig offroad, aber wohl gerne mal Nebenstraße, einen Feldweg oder an den See. Das war auch bei meinem Niesmann (Flair I) so. Der Unterschied zum Sprinterfahrgestell ist m.M.n. die Tatsache, dass dort ein Hilfsrahmen an den "Triebkopf" von Fiat geschraubt wird und hinten eine Alkoachse. So kann man schön niedrig bleiben, es ist aber insgesamt sehr viel weniger stabil. Das führte schon bei Einfahrten zu deutlichen Verwindungen des gesamten Wagens. Dann ist dort die Frontscheibe riesig und die Maske vergleichsweise schwach. Deshalb wurden die Scheiben auch gekedert und nicht geklebt. Bei mir führten diese Eigenschaften des Fahrzeugs dazu, dass ich nicht nur immer wieder Hilfe von örtlichen Landwirten brauchte (man lernt sehr nette Menschen kennen) sondern dass ein Kederwerkzeug und eine Flasche Spüli zu meinen ständigen Begleitern gehörten. Letztendlich ging die Frontscheibe dann doch mal kaputt und musste getauscht werden. Zusammen mit der niesmanntypisch erblindeten Seitenscheibe hat das die Kasko stolze 8000 (in Worten achttausend) Euro gekostet. Eine Unverschämtheit, finde ich.

Der Aufbau an sich war super gemütlich, aber immer Angst zu haben, wenn man den Asphalt verlässt, nervt auf Dauer. Dann war noch die Duschtasse unbemerkt längere Zeit undicht und ich durfte die Bodenplatte des ehemaligen Luxusfahrzeuges näher kennenlernen und der Entschluss stand fest: Weg mit dem Plunder! Der Rest ist für mich Geschichte.

Jetzt lerne ich nach und nach den FFB kennen und sehe, dass dort an keiner Stelle gespart wurde. Mal sehen, wie ich nach der ersten grossen Reise schreiben werde...

Einen netten FFB 705-Fahrer habe ich übrigens im Sommer in Waren/Müritz am Hafen getroffen. Liest der mit? :)

LG

Geruempel am 05 Okt 2019 21:23:53

(Die Kasko hat natürlich nicht gekostet, sondern gelöhnt...) Sorry :oops:

gotthilf am 05 Okt 2019 23:37:14

Ja, Geruempel (welch ein Name), er liest und schreibt mit. Wir haben uns in Waren
gesprochen. Danke für die Information zum Aufbau.
G.G.

Geruempel am 07 Okt 2019 17:52:08

By the way, mich nervten die albernen Aufkleber. Ich weiß, Originalitätsfanatiker werden aufschreien, mich haben sie aber gestört und ich habe sie angefangen abzuknibbeln. Es war die Hölle! Nachdem alle Finger schmerzten und die Nagellackentfernerpads der Holden alle waren, war die Hälfte der Rückwand und die Garagenklappe entschmückt. Es gab also kein zurück mehr. Nach einiger Recherche habe ich einen Radiergummi für die Bohrmaschine gefunden und ich kann euch sagen, das Teil ist super. Ich habe für den ganzen Rest solange gebraucht, wie für die halbe Rückseite!!!

Nun ist das ganze Fahrzeug wieder jungfräulich weiß und man sieht nur mehr sehr leichte Konturen des ehemaligen barocken Schmuckwerkes. Ich hab schon überlegt, die ganze Kiste komplett einfarbig zu folieren. Wahrscheinlich bleibt es aber bei dem Gedanken...

Das hier ist das praktische Tool für etwa 3 €


und so sieht er jetzt wieder aus:


bennykater am 07 Okt 2019 20:05:56

Hallo,

hier habe ich einen Fund: ein Tabbert Classic 655M mit hellblauer Komplettlackierung. Sieht gut aus und scheint auch professionell gemacht zu sein. Angesichts der unterschiedlichsten Untergründe und Materialien war das bestimmt nicht einfach!



Martin

Geruempel am 18 Okt 2019 13:40:53

Hi Martin.

danke für die netten Worte. :runterdrueck: :stumm:

Ich find ihn nackig auch ganz okay. Was die Folien betrifft, sind Blasen schon lange kein Thema mehr. Die Folien haben meist eine Mikroperforation. Schwieriger zu vermeiden sind die Falten. Deshalb werde ich es auch erst nächsten Sommer versuchen, wenns mal wieder richtig warm wird.

Jetzt muss ich mich erstmal mit der Wirkungsweise der Differenzialsperre beschäftigen, da ist irgendwie der Wurm drin. Ich hatte das bei meinem 312er auch schonmal, habe aber vergessen woran das lag. irgendwas mit der Bremsflüssigkeit...

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