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Aufbaubatterie defekt ständig überladen?


Wesie am 05 Sep 2019 12:03:33

Hallo WoMo-Freaks,

mal eine Frage bzgl. meines Weisnberg Orbiter BJ 2009.

Die Aufbaubatterie ist defekt und wurde deshalb gerade getauscht. Sie hat nicht mehr geladen und es war wohl kaum noch Flüssigkeit drin. Blieb immer so gut wie leer.
Nun soll ich prüfen, ob die Solaranlage die Batterie überlädt. Wie mache ich das? Kann eine Batterie überhaupt überladen?

Meines Erachtens ist ein Laderegler verbaut. Da steht tatsächlich "apple" drauf, ist aber schon Jahre alt das Ding. Wie kann ich das auf seine Funktionstüchtigkeit prüfen?

MfG
Marcus

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Pechvogel am 05 Sep 2019 12:16:46

Hallo Marcus,

wie alt war denn die Batterie?
Aber doch nicht etwa 10 Jahre? Dann würde ich mir erstmal keinen Kopp machen -> dann wäre sie an Altersschwäche gestorben.




Grüße
Dirk

Agepi am 05 Sep 2019 12:30:46

Du stellst den Solarregler auf deinen neuen Batterietyp (Gel, AGM) bzgl. Ladekurve ein und prüfst mit einem Multimeter ob der Regler die vorgewählten Ladespannung einhält.( ggf. Die Temperaturkompensation, sofern vorhanden , beachten.)
LG HP

Wesie am 05 Sep 2019 12:44:15

Pechvogel hat geschrieben:Hallo Marcus,

wie alt war denn die Batterie?
Aber doch nicht etwa 10 Jahre? Dann würde ich mir erstmal keinen Kopp machen -> dann wäre sie an Altersschwäche gestorben.




Grüße
Dirk


Die Batterie war noch keine 3 Jahre alt... :roll:

andwein am 06 Sep 2019 17:45:17

Wesie hat geschrieben:Nun soll ich prüfen, ob die Solaranlage die Batterie überlädt. Wie mache ich das? Kann eine Batterie überhaupt überladen?
MfG Marcus

Nein, eine Batterie kann man nicht "überladen" Wenn sie voll ist ist sie eben voll!
Aber man kann die Batterie mit einer zu hohen Ladespannung füttern, dann gast sie und das Batteriewasser löst sich in Gas auf und entweicht.
Für eine Bleibatterie sollte die Ladespannung erst einmal nicht über 14,3V liegen. Wenn du schreibst was für eine Batterie verbaut ist, kann man diese Aussage eventuell korrigieren. Und wenn du den Typ von Solarregler schreibst weiß man hier auch ein bisschen mehr.
Gruß Andreas

WomoToureu am 06 Sep 2019 18:53:15

Wenn unser Kollege Andwein alles sehr richtig beschrieben hat, so irrt er sich bei dem Begriff.

Denn das was er beschreibt, stellt genau das zerstörerische "Überladen eines Bleiakkus" dar.

Agepi am 06 Sep 2019 19:31:08

WomoToureu hat geschrieben:Wenn unser Kollege Andwein alles sehr richtig beschrieben hat, so irrt er sich bei dem Begriff.

Denn das was er beschreibt, stellt genau das zerstörerische "Überladen eines Bleiakkus" dar.


Ich finde diese Rechthaberei so was von überflüssig. Was er schreibt ist natürlich richtig. Durch zu hohe Ladespannungen können Batterien durch Gasung zerstört werden. Kannst du jetzt nennen wie du willst, ändert nichts an der Tatsache. Die Definition ‚ Überladung eines Bleiakkus‘ kenne zumindest ich nicht. Ist aber auch vollkommen Wurscht, da wir ja hier in einem Forum sind um Antworten auf Fragen zu finden und nicht um ggf. über Spitzfindigkeiten zu promovieren.

LG HP

WomoToureu am 06 Sep 2019 20:05:06

Agepi hat geschrieben:Ich finde diese Rechthaberei so was von überflüssig. Die Definition ‚ Überladung eines Bleiakkus‘ kenne zumindest ich nicht.

Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass er alles richtig beschrieben hat, jedoch fehlerhaft versehendlich nicht wusste oder übersah, das genau dies eine Überladung ist. Dieser Begriff ist in der Elektrotechnik gängig und zumindest jedem Fachmann bekannt. Die Frage des Thread Erstellers "kann man einen Akku überladen" wurde also falsch mit "nein" beantwortet.

Hinsichtlich des Begriff kann jeder z.B. eine Suchmaschine bemühen und wird dann selbstverständlich "schlauer". Es gibt allerdings immer Leute die einen nett gemeinten Hinweis eines Mitglied ( damit meinte ich mich ) damit der Thread Ersteller die erwünschte Information bekommt, die er sucht, schlecht redet sogar Beleidigend wird.

Denn weder ist es "Rechthaberei" was ich geschrieben habe, noch ist es überflüssig, da verstehendlich geschrieben wurde das man einen Bleiakku nicht Überladen könne.

Eine Überladung ist in der Elektrotechnik eine fortgesetzte Ladung trotz vollem Akku ( oberhalb einer Erhaltungsladung ) und die hatte der Kollege zwar sehr gut beschrieben, jedoch behauptet das sei keine Überladung obwohl genau dies elektrotechnisch eine Überladung darstellt und so bezeichnet wird.

Metalfriese am 07 Okt 2019 16:48:03

Der Begriff "Überladen" ist in jeder Werkstatt gang und gäbe....und durchaus korrekt.
Beim Laden wird eine, dem jeweiligen Akkutyp entsprechende (maximale) Ladespannung angelegt bis dieser voll ist, dann sinkt die Ladespannung auf die der Ladungserhaltung nötige Spannung. Behält man die Ladespannung bei - wird der Akku überladen und die Säure beginnt zu "kochen"
Die Ladespannung für einen normalen Blei/Säureakku ist min 14,8V (bei etwa 1/10 der Nennkapazität) , hatt dieser eine Ladeschlussspannung von 13,5V erreicht, wird er mit dieser Spannung (Erhaltungsladung) auf "voll" gehalten - alles darüber kocht ihn aus.
Bei Gel/AGM Akkus ist eine Ladespannung zw 14,4- 14,8V tunlichst einzuhalten um sie nicht zu schädigen.

thomker am 07 Okt 2019 18:32:45

Metalfriese hat geschrieben:Die Ladespannung für einen normalen Blei/Säureakku ist min 14,8V (bei etwa 1/10 der Nennkapazität)

Damit hält eine Bleisäurebatterie niemals 3 Jahre
Bei Gel/AGM Akkus ist eine Ladespannung zw 14,4- 14,8V tunlichst einzuhalten um sie nicht zu schädigen.

Genauer: 14,4V bei 25°C. bei jedem Grad mehr muss die Ladeschlussspannung sinken, bei jedem Grad weniger muss sie steigen, daher auch meine dringende Empfehlung einen Temperatursensor zu verbauen bei Gel und AGM-Batterien, da kann man nämlich kein Wasser nachfüllen. Bei Nassbatterien, sofern noch erhältlich, kann und muss regelmäßig destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Das hat der TE wohl unterlassen, weil nicht gewusst?

Gruß
Thomas

Metalfriese am 08 Okt 2019 01:32:11

Stimmt, da fehlt ein Stück :-)
In Gedanken hieß es "min 13,8 bis max 14,8V", nur haben die Finger das nicht getippt... Eine KFZ Lima läd idR mit etwas über 14V
Schätze auch, das hier das destilierte Wasser vergessen wurde - solche Akkus sind nach wie vor weit verbreitet. Oft denkt nur keiner mehr dran, weil ja wartungsarm.....nach zwei Jahren halt kaputt.
Unsere Staplerakkus in der Arbeit sind alle Nasszellen und saufen das Wasser literweise :-) Aber bei 1-1,5t Eigengewicht.....

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