Zusatzluftfeder
luftfederung

Pflichtangabe Achslast VA HA in fahrbereitem Zustand


sonnenscheinfahrer am 16 Sep 2019 21:46:28

Ab 01.01.2019 müssen die Hersteller in dem COC-Papier/Übereinstimmungserklärung die "Achslasten der VA + HA in fahrbereitem Zustand" angeben.***



… das wäre doch mal was - Hersteller erkennen auf ein mal ihre Informationspflicht - oder werden von Politikern/dem Gesetz dazu gezwungen!


Warum nicht?


Jeder Hersteller kann/muss das „Gewicht in fahrbereitem Zustand“ angeben - warum gibt er nicht die entsprechenden Achslasten an, die dabei auftreten?


Stellt sich hier wie immer die Frage: Was ist geschäftsschädigender - kg-Angaben, oder keine kg-Angaben?


Kann sich ja jeder mal selbst beantworten!


Jeder Hersteller bekommt beim KFB eine Typengenehmigung, in der der Hersteller u.a. „Masse in fahrbereitem Zustand“ für jede Variante festlegt und diese Masse auch aufteilt auf VA sowie HA - also der Hersteller hat es schwarz auf weiß - nur in seiner Schublade - und da bleiben diese Infos gut verschlossen.


Warum gibt er diese nicht an - wir könnten damit wunderbar unsere zukünftigen Belastungen mal überschlagen und nicht erst kaufen um dann auf der Waage festzustellen - oh, so geht’s nicht!


Ich habe bei meiner Neubestellung explizit danach gefragt - der Verkäufer !?!? - aber er hat geliefert - ob das stimmt, wird sich noch rausstellen.


Also, hakt nach, fragt den Verkäufer nach den tatsächlichen Belastungen von VA + HA - wer nicht liefert bekommt keine Unterschrift.


Was haltet ihr davon, oder was hält euch davon ab, hierauf zu bestehen?



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chrisc4 am 16 Sep 2019 22:21:12

Noch besser wäre wenn das tatsächliche gewogene Gewicht bei der Übergabe, mit Zubehör Vertragsbestandteil werden würde.
Zur Zeit stehen bei den Händlern Sondermodelle, mit etlichem werksmäßig eingebauten Zubehör herum, die Gewichtsangaben beziehen sich aber auf das nakte Fahrzeug. Da werden sogar Zuladungen angegeben, die es dann in Wirklichkeit nicht gibt!
Wenn man nach dem tatsächlichen Gewicht fragt, kommt die Antwort, müsste man Mal ausrechnen. :)
Da bleibt dann fast keine Zuladung mehr übrig!
Es müsste Pflicht sein, dass tatsächlich gewogene Gewicht bei der Übergabe anzugeben!!

sonnenscheinfahrer am 16 Sep 2019 22:30:19

chrisc4 hat geschrieben:Es müsste Pflicht sein, dass tatsächlich gewogene Gewicht bei der Übergabe anzugeben!!


Das tatsächliche Gewicht (gewogen oder gerechnet (das darf/kann der Hersteller auch)) steht eigentlich in den COC-Papier / Übereinstimmungsbescheinigung unter
Punkt 13.2. tatsächliche Fahrzeugmasse

„tatsächliche Fahrzeugmasse“ bezeichnet die Masse des Fahr­zeugs in fahrbereitem Zustand, zuzüglich der Masse der an einem bestimmten Fahrzeug angebrachten Zusatzausrüstung;

„Masse der Zusatzausrüstung“ bezeichnet die Masse der Ausrüstung, die zusätzlich zur Standardausrüstung am Fahrzeug gemäß den Herstellerangaben angebracht werden kann;


Also, was der Händler dann noch einbaut geht natürlich nicht in den Punkt 13.2. ein - das schließt aber nicht aus, dass der Händler das Fahrzeug bis zur "Überladung" ausrüsten darf.

.

sonnenscheinfahrer am 16 Sep 2019 22:42:43

.
... bitte nicht nur einfach lesen

- bitte, wenn ihr auch der Meinung seid, dann schreibt als/unter Antwort "Ja, das wäre auch mein Wunsch" oder ... nein, sowas hat mich noch nie interessiert, warum auch!

- mit jeder Zustimmung/Antwort kann das Thema der Gewichtsangaben, seitens der Hersteller, wachsen und Berücksichtigung finden.
.

dieter2 am 16 Sep 2019 22:56:04

Die Achlasten im fahrvertigen Zustand können doch variieren, je nach Beladung.

Eine packt sein Zeug mehr nach vorne,der Andere nach hinten.
Alles im Rahmen der Achslasten.

Also nutzt das angeben der Achlast im fahrvertigen Zustand nichts.

Gruss Dieter

rkopka am 16 Sep 2019 23:04:41

dieter2 hat geschrieben:Also nutzt das angeben der Achlast im fahrvertigen Zustand nichts.

Das Gepäck ist individuell, das ist klar. Wobei man da nicht soviel variieren kann. Wo willst du in einem TI vorne viel hinpacken ? Alkoven etwas mehr. Aber das meiste wird doch in der Garage landen, bei Heckbett evt. in dortigen Stauräumen.

Fahrfertig heißt, so wie man damit vom Hof des Händlers fährt. Damit hat man eine Basis, mit der man rechnen kann. Warum muß ich erst selber auf eine Waage fahren, außer um die Händlerangabe zu kontrollieren ? Sich nur auf die Rechnerei zu verlassen, ist recht ungenau, wenn einiges angebaut wird, dessen Gewicht man nicht so genau bestimmen kann.

RK

AndiObb am 16 Sep 2019 23:28:38

"Nein, da sehe ich keinen Zusatznutzen - ausser dass der Themenersteller ggf. das nächste Womo zurückgeben kann"

Pechvogel am 16 Sep 2019 23:37:19

Warum soll der Hersteller die Achslasten in die Fahrzeugpapiere ( ich zähle das COC dazu ) eintragen wenn der Händler oder wer auch immer später eine Anhängerkupplung, eine Markise oder hydraulische Hubstützen einbaut?



Grüße
Dirk

Bodimobil am 16 Sep 2019 23:41:03

Wieso soll man das nicht Achsweise angeben können, ohne Beladung.
Wenn der Hersteller angibt, dass ich 300kg Zuladung habe hört sich das doch gut an.
Wenn er aber angeben muss, dass davon Vorne 200kg und Hinten nur 100kg Zuladung bleiben, kann sich jeder an einer Hand ausrechnen, dass das nicht funktioniert.
Ich fände es gut wenn die verbleibende Zuladung Achsweise angegeben werden muss.
Gruß Andreas

Pechvogel am 16 Sep 2019 23:46:28

Und wenn du dir ein gebrauchtes Womo kaufst weißt du nicht ob die AHK und die Luftfederung ab Werk verbaut, also in den Achslasten enthalten, waren, oder ob man die Gewichte ( die man nicht kennt ) dazu rechnen muß.

Real kommt man am wiegen nicht vorbei.




Grüße
Dirk

felix52 am 17 Sep 2019 00:02:01

Das Thema ist interessant.
In der Heckgarage meines WoMo klebt ein großes Schild, was ich im fahrfertigen Zustand noch zusätzlich in der Heckgarage an Gewicht zuladen darf:
275 Kilogramm. Habe ne eigene Waage. Beides gibt mir Sicherheit. Das passt und ist entsprechend der Verantwortlichkeit der Fahrzeugführer (m/w/d)
absolut zumutbar. Genauso, wie ein angepasster Reifenluftdruck und gesunder Menschenverstand. Müssen die Profis auch machen.
Wir Womofahrer sind da sehr wohl eigenverantwortlich. Ne Autobahnreise mit dem geschätzten Gewicht bleibt da nicht ausgenommen. Wie auch bei
z.B. bei osteuropäischen "Light-Weight-Profis". Solch eine Kontrolle ist für beide Genres gleich teuer. Gut so!

Es geht um UNSEREN Schutz vor Unfällen egal mit wem am Ende eines Lebens. :wink:

fomo am 17 Sep 2019 07:43:23

Ist nicht auch die einzelne Radlast wichtig?
Es gibt Grundrisse, da befinden sich Wassertank, Gasflaschenkasten und Stauraum auf der selben Seite:
Bild
blau: Frischwasser
grün: Gaskasten
rot: Stauraum

andwein am 17 Sep 2019 10:25:12

sonnenscheinfahrer hat geschrieben:Ab 01.01.2019 müssen die Hersteller in dem COC-Papier/Übereinstimmungserklärung die "Achslasten der VA + HA in fahrbereitem Zustand" angeben.***
Was haltet ihr davon, oder was hält euch davon ab, hierauf zu bestehen?

Meiner Meinung nach ist es genauso "flexibel" wie die bisherige Angabe, nur ist die "Flexibilität" auf zwei Achsen verteilt.
Erst wenn weitere Angaben mitgeliefert werden wie z.B. "was wurde vom Werk eingebaut, was hat der Händler gemacht, wo steht der Resevekanister, die Kabeltrommel, das Werkzeug" wird es genauer.
Meiner Erfahrung nach wird nicht jedes Solarpanel oder jeder 2. Aufbaubatterie vom Werk eingebaut, es steht zwar auf der Bestellung, d.h. aber nicht dass es vom Hersteller eingebaut wird. Bei einer Anhängerkupplung ist der Werkseinbau wahrscheinlich, beim 3l Motor ist er klar.
Es gibt nur eine Lösung, der Händler und somit Vertragspartner wird gesetzlich zum Wiegen des "Fahrzeuges im fahrbereiten Zustand zum Zeitpunkt der Auslieferung" gezwungen und gibt an was zu diesem Zeitpunkt alles eingebaut bzw. geladen war. Das bedeutet allerdings, dass der Händler das Fahrzeug zu 90% (Diesel/AdBlue) betankt, die beiden Gasflaschen eingebaut hat und auch bei einer Toilette mit eigenem Spülwassertank dieser befüllt ist!!!!!!! bevor er das Fahrzeug rechtlich an den Kunden übergibt.
Sakastisch sage ich hier: träumt weiter!!! oder nehmt es selbst in die Hand!!!
Wie gesagt, nur meine Meinung, Gruß Andreas

trecke am 17 Sep 2019 11:37:22

.
Natürlich sollte das Pflicht werden.

Vor allem im Verkaufsprospekt stehen. Dann würde sich der ein oder andere mal Gedanken über die Zuladung machen.

Die Einwände: ... aber die Einbauten verändern das Gewicht - Stimmt - aber die sind im Gesamtgewicht / Verkaufsliste auch nicht enthalten.
So kann ich wenigstens annähernd die HA Zuladung berechnen. Vielleicht kommen dann schon die Tränen und nicht erst nach dem Kauf..

Gruß

Jürgen

Tinduck am 17 Sep 2019 11:56:18

Die Tränen kommen irgendwann sowieso, spätestens, wenn der Neueinsteiger mit den Katalogfotos im Kopf sich dann in der Hauptsaison an der Mosel mit 400 Mobilen um einen Stellplatz balgen darf :D

Ich bin auch dafür, dass vor der Übergabe an den Kunden mit kompletter, bestellter Ausstattung und den gesetzlich vorgeschriebenen Zubehörteilen und Tankfüllungen achsweise gewogen wird, mit offizieller Wiegekarte, die dem Kunden ausgehändigt werden muss. Wenn der Händler unbedingt will, kann er ja die Gasflaschen danach wieder rausnehmen und sich die Tankfüllung bezahlen lassen...

Wobei auch solche ‚offiziellen‘ Wiegungen für Zulassungsgutachten mitunter etwas in die Grauzone driften. Bei fetten Expeditionswomos mit (dämlicher) 7,5-Tonnen-Zulassung wird wohl gern mal ‚vergessen‘, dass alle 4 Räder auf der Waage stehen sollten... gibt da im Internet einen Fall mit nem Fuso Canter, der dann (nachgewogen) negative Zuladung im fahrfertigen Zustand hatte. Von einem namhaften Hersteller! Wurde dann nach einer Odyssee aus Differentialschäden und anderem Spass aufgrund des Gewichtes zurückgegeben. So ne Wiegung vor der Übergabe schützt also auch nicht unbedingt vor Beschixx, aber es wird bestimmt seltener :D

bis denn,

Uwe

Tinduck am 17 Sep 2019 12:05:50

Kleine Korrektur: der Fuso wurde wegen Pfusch beim Aufbau gewandelt und wog komplett leer (!) 7 Tonnen. Für ein Expeditionsmobil mit grossen Tanks also nicht so üppig...

bis denn,

Uwe

Tinduck am 17 Sep 2019 12:07:17

Tinduck hat geschrieben:Kleine Korrektur: der Fuso wurde wegen Pfusch beim Aufbau gewandelt und wog komplett leer (!) 7 Tonnen. Für ein Expeditionsmobil mit grossen Tanks also nicht so üppig...

bis denn,

Uwe


... und verkauft wurde er mit einem angeblichen Leergewicht von 5,93 Tonnen. Warum kann man hier nicht editieren?

bis denn,

Uwe

trecke am 17 Sep 2019 12:09:57

.
Bei der Übergabe des Fahrzeuges ist aber der Drops schon gelutscht.

Dann kommen die Tränen und ich hab das Womo doch an der Backe, weil ich die Achsgewichte nicht nachlesen konnte.
Nur das Gesamtgewicht kann reklamiert werden.

Man kann mit Sicherheit genaue Gewichte nennen - wenn man es denn wollte ...

CamperJogi am 17 Sep 2019 13:14:32

Moin

Die Idee an sich ist schon nicht schlecht. Aber wenn schon, denn schon. Mich zum Beispiel interessieren insbesondere die Radlasten - was nutzt es, wenn die Achslast nicht überschritten ist, aber die Radlast eines Rades sehrwohl :!:

Wie bereits vorher von Kollegen geschrieben - selber wiegen (lassen) und Luftdruck anpassen - meine Art des "Umgehens" mit dem Thema.

Und ein 8 m Mobil als 3,5 Tonner gekauft und dann vollgestopft mit allem was die Liste hergibt und dann mit 4 Leute in Urlaub fahren...Leute Leute...

Meine Meinung
Gruß
Jürgen

andwein am 17 Sep 2019 18:16:40

Und noch ein nicht unerheblicher Einwand:
Die Summe der Achslasten kann die zul. Gesamtmasse erheblich überschreiten!! Mein Fordchassis hat VA 1750 und HA 2450
Das macht 4.200 kg Belastung. Zugelassen ist das Fahrzeug auf 3,5t Gesamtmasse, auflastbar auf 3,85t
Die restlichen 350 kg bekommst du nicht als Auflastung!!! Bei 3,85t ist Schluss
Hier spielen bei den Herstellern noch andere Punkte als mechanische Belastung eine Rolle, z.B. die Differenzierung zu anderen Modellen.
Selbst bei Skoda sind die Angaben wie folgt:
Masse im fahrber. Zustand: 1375 kg
techn. zul. Gesamtmasse: 1920 kg
techn. zuläss. Achslaste VA 1000 kg, HA 960 kg ergibt 1960 kg, also 40 kg mehr als zulässig, Übrigens genau die 40 kg, die dem Sonnenscheinfahrer fehlen. Es bleibt also schwierig bis fast nicht sinnvoll.
Und jetzt die Frage: wie geht der normale Käufer mit diesen Angaben um?? Addiert er die Achslasten kann er in meinem Fall noch 1,35t zuladen.
Wenn man dieses Thema diskutiert sollte man nicht nur sein Fahrzeug sondern auch andere betrachten um zu einer klaren und brauchbaren Angabe zu kommen.
Für alle, die diese Punkte noch nicht recherchiert haben, Gruß Andreas

trecke am 17 Sep 2019 18:40:07

.
Den Einwand versteh ich nicht.

Spätestens wenn man die Zulassungspapiere in den Händen halte, hab ich doch das Problem.

Ich weis was das Ges. Gewicht sein darf. Wieviel davon jeweils maximal auf der Vorder und Hinterachse lasten darf.

Das VA + HA nicht gleich Ges. Gewicht sein muß, wird wohl noch jeder verstehen.

Aber wieviel er tatsächlich noch zuladen kann - das ist die Frage. Und wenn man es richtig machen will, dann erklärt man warum 100 kg Zuladung auf der HA mehr als 100 kg sind. (Stichwort Beladungsrechner / Hebelwirkung)

Es mag ja welche geben die das nicht verstehen ...
.

Bodimobil am 17 Sep 2019 22:41:47

100kg auf der HA sind 100kg auf der HA!
Du meintest sicher 100kg 2 Meter hinter der HA (z.B. Fahrradträger)
Gruß Andreas

trecke am 17 Sep 2019 23:00:55

.
upps - stimmt. Hätte heissen sollen in der Heckgarage zugeladen - noch schlimmer, am Fahrradträger.

bigben24 am 17 Sep 2019 23:47:13

Beim WoMo Kauf korrekt informiert zu werden, sollte sich eigentlich von selbst verstehen, sich danach darüber zu beschweren bestimmte Infos nicht zu bekommen zu haben, ja ist von Verkäufer und Hersteller Seite bestimmt nicht OK. Da ist bestimmt noch einiges im Argen, aber warum setzt man sich nicht selbst VOR dem Kauf damit auseinander. Gibt man seinen Verstand ab, wenn man über einen Kauf nachdenkt??? Es ist doch nicht so, daß man im WWW keine Informationen finden würde.Wenn man sich etwas damit auseinandersetzt,, dann WEIß man irgendwann, das ein 7,5m Mobil plus Extras und 4 Personen nicht mit 3m5 t zu fahren sind, egal ob die fahrbereite Masse, oder das Leergewicht, oder die Achslasten angegeben sind oder nicht! Oder kauft Ihr auch ohne Hinterfragen alle Bankprodukte bei Eurem Banker, die er Euch wohlfeil anpreist - Ich jedenfalls nicht!!
Wir haben uns ca. 1 Jahr damit beschäftigt, was geht, Länge, Breite,Höhe, Leergewicht, Zuladung, Foren gelesen, Fragen gestellt, Antworten bekommen (Besten Dank!) Geht Roller...etc. pp. Modelle angesehen, gesichtet, bewertet, bis wir zum finalen Objekt gekommen sind und sieh da, es passt - zwar knapp, aber es passt - und wir sind nur zu Zweit! Es gibt eben auch sowas wie Eigenverantwortung und mit dem Erkenntnis eben dieser sollte man im Reinen sein, bevor man einen Kaufvertrag unterschreibt. Mein Nachbar hat sich auch gerade ein 7,35m+2,35m Modell auf Light Chassis und 15" Rädern :bindagegen: (gebraucht) gekauft und meint das passt stressfrei. Das ging so schnell, da konnte ich mein " Pass auf" Ratschläge gar nicht mehr anbringen. Nun rüstet er erst mal nach.
Wenn man sich bewußt ist, daß es ein Gewichtsproblem geben könnte, rede ich doch VORHER mit dem Händler und / oder fahre umgehend auf die Waage, so haben wir es gemacht und siehe da, mit allen werks- und händlerseitig verbauten Extras hatten wir genau 5kg Differenz zum Konfigurator. Von daher halte ich eine reale Angabe des Leergewichts oder der fahrbereiten Masse für sinnvoll, die Achs- oder Radlasten ergeben sich eh erst NACH der Beladung.
Man könnte wissen, was man wissen müsste oder sollte, wenn man es denn nur wollte.

Gruß

Tinduck am 18 Sep 2019 04:28:59

Dein Beispiel mit den Bankprodukten ist schön. Dort gibt es nämlich seit einiger Zeit ein Beratungsprotokoll, das vom Kunden unterschrieben werden muss. Stehen dort ungenügende Angaben über die zu erwartenden Risiken oder übertriebene Renditeversprechen drin, kann der Kunde den Kauf des Bankproduktes rückgängig machen.

Wurde eingeführt, weil zuviel Mist an Unbedarfte verkauft wurde.

Woran erinnert mich das nur?

Klar sollte man beim Kauf sein Gehirn einschalten. Gelingt aber nicht jedem, und dafür gibt es den Verbraucherschutz.

bis denn,

Uwe

Heini2204 am 18 Sep 2019 15:17:56

Bei den vielen Argumentationen über Gewichte unserer Wohnmobile kann ich einiges nachvollziehen, aber einige Vorhaltungen bezüglich Aufklärung seitens des Handels oder des Verkäufers betrachte ich generell mit der Erkenntnis dass manche Käufer nur auf Ihren Vorteil bedacht sind und sich in Unschuld darstellen.

Ich möchte es etwas verständlicher ausdrücken - Bei der Wahl meines Wunsch-Wohnmobiles im 5 stelligen (oder mehr) Euro-Bereiches als Käufer informiere ich mich doch mit Zeitschriften, Testberichten, Prospekten und Preislisten ! Für meine Wünsche orientiere ich mich zudem in den Preislisten, mache für mich Vermerke, welche Ausstattungen sinnvoll - nice to have - oder sinnlos bzw. nicht praktikabel sind, vielleicht helfen mir auch Bekannte oder Freunde.

Ohh - ich hatte vergessen, meine Fahrerlaubnis mit den Gewichts-Begrenzungen zu berücksichtigen.

Also addiere ich aus der Preisliste für mein Wunsch-Wohnmobil die Gesamtsumme und erhalte ein Angebot oder meinen Spezialpreis ? Warum kann ich die Gewichtsangaben nicht addieren ? Mache ich es mir zu einfach, ich muss doch meine Fahrerlaubnis berücksichtigen ? Nein, auch meine gewünschte Zulassung für die Maut-Gebühren sollten berücksichtigt werden und etwa 350 kg für meine persönlichen Gegenstände möchte ich doch auch dabei haben ?

Die Preisliste können wir addieren und bei den Gewichtsangaben versagt die Addition ? Im Zweifelsfalle schiebe ich es auf die Beratung, dann habe ich es nicht gewusst oder so bewusst nicht gewollt ! Man kann es sich besten Falls einfach machen, mein Rechtschutz hilft ja auch noch.

Spätestens bei der jetzt gültigen Abgasnorm 6d temp werden uns die Augen wehtun ... Abgasnorm im fahrbereiten Zustand, Nachrüstung von Zubehör, Gewichtsänderungen oder Auflastungen .... Fehlanzeige, das Grund-Chassis mit den Serien-Gewichtsangaben muss stimmen !
Hoffentlich habe ich das Addieren nicht verlernt ?

bigben24 am 18 Sep 2019 15:37:51

Es gibt (gab) ja durchaus Hersteller wo man in einem Konfigurator sein WoMo zusammenstellen konnte, einschließlich der Gewichte. Ich erinnere mich daran, daß beim Hymer Konfigurator bei reichlicher Auswahl an Zubehör Hinweisfenster aufpoppten, " Nur noch 3 Personen möcglich....usw." Auf der neuen Hymer Website gibt es aber keinen Konfigurator mehr, jedenfalls derzeit nicht, vielleicht kommt der ja noch, ansonsten wäre das eine kundenunfreundliche Verschlimmbesserung. Böse Zungen könnten auch behaupten, das läge vielleicht auch am neuen Benz, der ja einige kg mehr auf die Waage, bringt als der Ducato und man dann evtl. sehen könnte wir klein die Zuladung nach Aufrüstung noch ist, aber das ist reine Spekulation ;-)

Gruß

rkopka am 18 Sep 2019 16:32:48

Heini2204 hat geschrieben:Warum kann ich die Gewichtsangaben nicht addieren ? Mache ich es mir zu einfach, ich muss doch meine Fahrerlaubnis berücksichtigen ? Nein, auch meine gewünschte Zulassung für die Maut-Gebühren sollten berücksichtigt werden und etwa 350 kg für meine persönlichen Gegenstände möchte ich doch auch dabei haben ?
Im Zweifelsfalle schiebe ich es auf die Beratung

Das ist die Frage, um die es sich immer wieder dreht: wieviel muß ich selber Wissen anhäufen und rechnen ? Wieviel sollte der Händler machen und mich schützen ?

Derzeit wird einem anscheinend oft alles verkauft, was geht (oder auch nicht geht). Der Kunde soll das wissen, der Händler hat danach von nichts gewußt. Oder er kennt nur die schönen Zahlen im Prospekt (die ganz kleinen) und läßt die Summation einfach weg.
Nicht jeder Kunde tut sich das an. Und anscheinend (andere Seiten) kann auch nicht jeder so eine Addition machen. Mathe ist nicht gerade ein Lieblingsfach. Manche Kassierin kann abseits der Kasseninfo nicht mal auf eine ungerade Summe rausgeben (schon erlebt).
Neukunden wissen nicht, was noch alles dazukommt. Oder sie vertrauen auf die Zahlen, ohne daß ihnen jemand sagt, daß das Zubehör da noch nicht drin ist. Ihm reicht es ein 3,5t Womo zu kaufen, beim Rest sagt er: laßt mich bloß mit den Details in Ruhe, ähnlich wie es hier viele bei Strom, Solar... halten. Und bei einem ehrlichen und kompetenten Händler würde der das übernehmen. So wie das in vielen anderen Branchen stattfindet.

Wenn ich Reifen kaufe und ich will Riesenräder, die schon schleifen, dann erwarte ich, daß mich der Händler vorher warnt, bzw. sie mir nicht verkauft und nicht meint: dann fahren sie halt sehr langsam, dann macht das Schleifen nichts... So (die gute Variante) war es bei meinem letzten Reifenkauf. Sie sagten mir (nach Blick in die Papiere), die gehen, die anderen können wir nicht montieren.
Dafür gibt es Experten. Beim Arzt erwartet auch niemand, daß der Patient die Diagnose und Medikamentation genau wissenschaftlich nachvollziehen kann, natürlich Latein gelernt hat und jede Wechselwirkung kennt. Oder die genaue Diagnose schon zum Arzt mitbringt, der dann nur noch die Medikamente verschreibt, die der Kunde WILL, egal ob sie angebracht sind oder nicht.

Wäre ja einfach, wenn jedes Womo bei der Übergabe offiziell gewogen werden müßte mit allen Anbauten. Dann wird die Zulassung mit Sitzplätzen kontrolliert oder angepaßt und erst dann erfolgt die Freigabe mit genauer Angabe der Zuladung, natürlich mit den Achslasten und wo was geht. Der Kunde könnte immer noch zuviel reinladen, aber eine Menge der angesprochenen Punkte wären damit unmöglich.

Und auch hier nochmal: Ich habe erst beim letzten Womokauf genauer auf die Werte geschaut. Bis dahin haben mir die Angaben gereicht. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, daß ich zu schwer sein könnte. Und ich habe ein technisches Fach studiert und bin im Internet unterwegs. Aber damals (~2002) war das Internet noch nicht so "voll" und ich hatte kein Interesse daran, ewig auf Womoseiten herumzusuchen. Und kein Händler hat je von sich aus etwas zum Gewicht gesagt, und auf Nachfrage meist nur so Wischiwaschi, das einen beruhigen sollte.

RK

Pechvogel am 18 Sep 2019 18:50:31

rkopka hat geschrieben:...Wäre ja einfach, wenn jedes Womo bei der Übergabe offiziell gewogen werden müßte mit allen Anbauten. Dann wird die Zulassung mit Sitzplätzen kontrolliert oder angepaßt und erst dann erfolgt die Freigabe mit genauer Angabe der Zuladung, natürlich mit den Achslasten und wo was geht...


OK, also das Womo / Fahrzeug individuell wiegen lassen und die Fahrzeugpapiere dazu extra 'anfertigen' lassen?
Aber natürlich auf einer geeichten Waage und von jemandem der 'unbestechlich' und vom Fach ist:
TÜV, Dekra und Co denn schließlich ist die Zulassungsstelle, die die Papiere ausstellt, als Behörde involviert.
Ergo die Anmeldung kostet statt 100,- Euro, 400-500 Euro?!

Und wer zahlt's?

Also ich brauche das nicht: ich kenne meine Gewichte ( die von meinem Womo auch :lol: ) aber auch.
Und zwar gewogen, nicht geschätzt!



Grüße
Dirk

rkopka am 18 Sep 2019 19:24:33

Pechvogel hat geschrieben:Also ich brauche das nicht: ich kenne meine Gewichte ( die von meinem Womo auch :lol: ) aber auch.
Und zwar gewogen, nicht geschätzt!

D.h. es ist gut, daß du die ganzen Berechnungen machst, selber zur Waage fährst, zahlst, und dann, falls was nicht paßt, weil die Zahlen doch nicht gestimmt haben, die du bekommen hast, auf eigene Kosten einen Anwalt anheuern mußt, damit du dein Womo auch so fahren kannst, wie du willst oder es nicht übernehmen mußt ? Und dann nach 3 Jahren vielleicht wieder ein eigenes Womo hast oder zumindest dein Geld zurück. Oder du machst einen weiteren Führerschein und zahlst jedes Jahr ein paar tausend Euro mehr als sonst. Klingt wirklich wie eine bessere Lösung.

RK

Tinduck am 18 Sep 2019 22:09:24

Wüsste nicht, warum ein Womo über 3,5 T ‚ein paar tausend Euro‘ mehr im Jahr kosten sollte als ein 3,5-Tonner? Soviel Maut und TÜV-Gebühren kommen ja nun nicht zusammen, mit ‚ein paar hundert‘ liegt man wohl näher an der Realität.

bis denn,

Uwe

rkopka am 18 Sep 2019 22:38:38

Tinduck hat geschrieben:Wüsste nicht, warum ein Womo über 3,5 T ‚ein paar tausend Euro‘ mehr im Jahr kosten sollte als ein 3,5-Tonner? Soviel Maut und TÜV-Gebühren kommen ja nun nicht zusammen, mit ‚ein paar hundert‘ liegt man wohl näher an der Realität.

Das kommt drauf an wo und wieviel man fährt. TÜV ist bei uns noch das wenigste. Versicherung weiß ich nicht. Aber 2000km in A wären für mich etwa €500 für relativ wenige Fahrten. Wer mehr unterwegs ist, kommt auf entsprechende Kosten. In anderen Ländern variiert das nach oben oder unten. SLO z.B. immer noch die Hälfte von A. Wobei da die PKW auch recht teuer sind. In F für Fahrzeuge unter 3m (legal) immer noch 50% mehr Maut. Und bei längeren Strecken dort summiert sich das. Paris Bordeaux z.B. €45 mehr.

RK

Pechvogel am 18 Sep 2019 23:08:01

Erstmal ging es hier nicht um >3,5t oder <3,5t sondern darum die Achslasten extra auszuweisen.
An der Stelle dann mal 'ne Frage:
mein Womo hat einen abnehmbaren Plattformträger. Welche Achslast soll den dann eingetragen werden: mit Träger oder ohne?
Und dann müsste man auch die Länge des Hebels Achsmitten / Plattform angeben um die Belastung berechnen zu können.

Eigentlich gilt das auch bei Stauräumen / Garagen. Nur die Info dass die Hinterachse 300kg Zuladung vertragen kann nutzt mir doch nix.



Grüße
Dirk

sonnenscheinfahrer am 19 Sep 2019 18:45:37

.
Sorry, habe das Thema etwas verwirrend angefangen.

Begrenzen sollte man das Thema auf Wohnmobile mit max. zul. GM 3.500 to - sicherlich die Mehrzahl der gefahrenen und zukünftigen Mobile (hoffentlich stimmt das auch!)

Diejenigen, die mündig, erwachsen und erfahren sind, rechnen können und von vorn herein alles wissen und es natürlich besser gemacht hätten - brauchen das hier nicht - bitte zu einem anderen Thema klicken.


Zahlen sagen mehr!

Zum Beispiel - ein KNAUS SUN TI 700 MX - das Fahrzeug hatte ich mal, die Propspekt-Zahlen habe ich noch!

Masse des leeren Fahrzeugs: 2.905 kg
Masse in fahrbereitem Zustand: 3.070 kg
Zulässige Gesamtmasse 3.500 kg
Maximale Zulademöglichkeit 430 kg

Das sind die Zahlen die man im Verkaufsprospekt bekommt - VIER Zahlen - mehr nicht!

OK
- ich bin Single (nicht im richtigen Leben)
- fahre nur mit meinem Hund (ist noch Zukunft!)
- ziehe mein Maxi-Sportfischerboot mit 90 kg Stützlast (ich übertreibe)
- in der supergroßen Heckgarage unter der Spielwiese ist mein großer Vespa Roller (bei mir im Anhänger)
- in der Heckgarage noch ein Stromaggregat, ganz viel Werkzeug, E-Bike, Vorzelt, fast vergessen den Save fürs Wechselgeld … alles Schwere! (nur mal theoretisch)
- 90 kg Zusatzausrüstung ist vom Werk aus verbaut - mehr hätte KNAUS auch nicht verbauen dürfen - JA, das stimmt ausnahmsweise!
- 4 eingetragen Sitzplätze lass ich mir nicht nehmen.

Ja, das ist jetzt alles etwas übertrieben, aber es könnte ja so oder etwas weniger in der Realität doch sein - wir wollen ja nur mal uns Zahlen ansehen.

Es ist ja alles im grünen Bereich, zugesicherte Zulademöglichkeit 430 kg - 90 kg = 340 kg die halten wir doch ein! (Bis zur nächsten Gewichtskontrolle in Österreich!)

Nun wollen wir doch sicher gehen, fragen den Verkäufer VOR dem Kauf bzgl. der Achslasten - der liefert prompt nach Rückfrage beim Hersteller:

Zulässige Gesamtmasse 3.500 kg
VA 1.850 kg
HA 2.000 kg

„Lieber Kunde, alles im Gründen Bereich - das Fahrwerk ist ja, wenn Sie die Ihnen angegebenen Achslasten zusammenzählen, auf 3.850 kg ausgelegt, also genug Reserven!“ (natürlich sagt das niemals ein Wohnmobilverkäufer - ist ja nur zur Veranschaulichung)

Bis hier hin ist es tagtäglich Realität und wird wohl auch so bleiben.

Jetzt kommt die Wunsch-Zukunft:

Der Hersteller gibt die „Achslasten in fahrbereitem Zustand“ an: (hier Annahme!)

Masse in fahrbereitem Zustand: 3.070 kg
VA: 1.470 kg
HA: 1.600 kg

Und jetzt die entscheidende Frage: Bringt uns diese Angabe weiter - oder sollen wir auf die zukünftig verzichten?

Und ja, JEDER HERSTELLER hat diese Zahlen in der Schublade liegen
- er braucht nur im Beschreibungsbogen seiner Typengenehmigung, unter Punkt 2.6 „Masse in fahrbereitem Zustand“ b) Masse jeder einzelnen Version nachsehen
- zumindest dem Händler gegenüber könnte er dieses Geheimnis lüften - ob der diese weitergibt ist eine weitere Frage.


Und zu guter Letzt: Natürlich ist das Beispiel ein klein wenig übertrieben aber sehr nah an der Realität, die wohl schon einige hier durchleben mussten. Diejenigen die gleich wieder schreiben 3,5 to bei 7,5 m geht nicht - ja, stimmt, ABER sie werden trotzdem verkauft und was verkauft wird, wird auch gefahren - der Gesetzgeber macht es ja dem Hersteller und Handel möglich - mit minimalen Zuladungen und Anforderungen - da diese gesetzestkonform ist.

.

andwein am 20 Sep 2019 11:07:45

sonnenscheinfahrer hat geschrieben:. Sorry, habe das Thema etwas verwirrend angefangen. .

Na ja, sorry aber jetzt arbeitest du mit "Annahmen und Falschaussagen" im Verkauf. Ich gehe mal darauf ein:
"Nun wollen wir doch sicher gehen, fragen den Verkäufer VOR dem Kauf bzgl. der Achslasten - der liefert prompt nach Rückfrage beim Hersteller: Zulässige Gesamtmasse 3.500 kg VA 1.850 kg HA 2.000 kg.
„Lieber Kunde, alles im Gründen Bereich - das Fahrwerk ist ja, wenn Sie die Ihnen angegebenen Achslasten zusammenzählen, auf 3.850 kg ausgelegt, also genug Reserven!“
Diese Aussage wäre definitiv eine Vorspiegelung falscher Angaben! Gesetzlich sind die 3,5t und eventuelle mechanische oder bautechnische Reseven zählen nicht! Ausserdem weißt du mit diesen Wewrten nicht wie das ABS softwaretechnisch auf die Verzögerung der Hinterrädern eingestellt ist. Und genau diese Gefahr besteht bei der Angabe der Achslasten. Die Angaben sollen ja klar, verständlich und nachvollziehbar sein, oder?

[i]Jetzt kommt die Wunsch-Zukunft: Der Hersteller gibt die „Achslasten in fahrbereitem Zustand“ an: (hier Annahme!)
Masse in fahrbereitem Zustand: 3.070 kg, VA: 1.470 kg, HA: 1.600 kg

Jetzt bringst du den (bisher noch nie aufgetauchten) Begriff: „Achslasten in fahrbereitem Zustand“ an, das bringt dem Nutzer keine weiteren Erkenntnisse. Wenn schon müßter der Begriff lauten: "Achslastverteilung unter Berücksichtigung der Masse im fahrbereiten Zustand", dann passt auch dein Beispiel.
Man sieht, so einfach ist das nicht mit den eingeführten Begrifflichkeiten. Wir wollen, glaube ich wenigstens, keine unterschiedliche Auslegung der Begriffe für Pkw, Wohnmobile oder Lkw.
Aber nur meine Meinung zu einem interessanten Thema, Gruß Andreas

sonnenscheinfahrer am 20 Sep 2019 22:17:15

andwein hat geschrieben:Lieber Kunde, alles im Gründen Bereich - das Fahrwerk ist ja, wenn Sie die Ihnen angegebenen Achslasten zusammenzählen, auf 3.850 kg ausgelegt, also genug Reserven!“
Diese Aussage wäre definitiv eine Vorspiegelung falscher Angaben! Gesetzlich sind die 3,5t und eventuelle mechanische oder bautechnische Reseven zählen nicht! Ausserdem weißt du mit diesen Wewrten nicht wie das ABS softwaretechnisch auf die Verzögerung der Hinterrädern eingestellt ist.


Diese Aussage begegnete mir vor Gericht - von einem Händler. Das Beispiel-Fahrzeug ist „papiermäßig“ auf 3.850 kg auflastfähig und besitzt als 3.5 to alle Eigenschaften für 3.85 to, braucht somit keine Einschränkungen technischer Art zu befürchten.

andwein hat geschrieben:Und genau diese Gefahr besteht bei der Angabe der Achslasten. Die Angaben sollen ja klar, verständlich und nachvollziehbar sein, oder?


Diesen Teil verstehe ich nicht - würde es aber gerne - bitte um Hilfe.

andwein hat geschrieben:Jetzt bringst du den (bisher noch nie aufgetauchten) Begriff: „Achslasten in fahrbereitem Zustand“ an, das bringt dem Nutzer keine weiteren Erkenntnisse. Wenn schon müßter der Begriff lauten: "Achslastverteilung unter Berücksichtigung der Masse im fahrbereiten Zustand", dann passt auch dein Beispiel.
Man sieht, so einfach ist das nicht mit den eingeführten Begrifflichkeiten. Wir wollen, glaube ich wenigstens, keine unterschiedliche Auslegung der Begriffe für Pkw, Wohnmobile oder Lkw.
Aber nur meine Meinung zu einem interessanten Thema, Gruß Andreas


In dem Beschreibungsbogen für die Typengenehmigung steht unter 2.6. „Masse in fahrbereitem Zustand„ „jeder Variante“ und dann wird jeder Achse, „Achse 1“ sowie „Achse 2“, die entsprechende Masse zugewiesen - der Begriff Achlastverteilung ist hier nicht zu finden.

Andreas, ich sehe, wir ziehen am gleichen Strang, der besseren Aufklärung von Käufern mit Basisinformationen, die der Hersteller nicht rausrückt. An dem „Rüberbringen“ arbeiten wir noch.
.

andwein am 21 Sep 2019 11:46:11

Hallo sonnenscheinfahrer
Ja, wir ziehen schon am gleichen Strang soweit es die Genauigkeit und die Überprüfung bzw. deren Vorgabe betrifft. Bei dem "wer ist zuständig" sind wir uns noch nicht ganz einig.
1. Und dies beruht vielleicht auf Auslassungen deiner Ausführungen! Wenn du meine Aussage durchliest, dann ist zu deiner jetzigen ein bedeutender Unterschied. siehe fett dargestellt:
....Diese Aussage begegnete mir vor Gericht - von einem Händler. Das Beispiel-Fahrzeug ist „papiermäßig“ auf 3.850 kg auflastfähig und besitzt als 3.5 to alle Eigenschaften für 3.85 to, braucht somit keine Einschränkungen technischer Art zu befürchten.
2. Und genau diese Gefahr besteht bei der Angabe der Achslasten. Die Angaben sollen ja klar, verständlich und nachvollziehbar sein, oder? Diesen Teil verstehe ich nicht - würde es aber gerne - bitte um Hilfe.
Diese Aussage kann ich augenblicklich keinem Sachverhalt zuordnen, deshalb überspringe ich die Antwort
3. Jetzt bringst du den (bisher noch nie aufgetauchten) Begriff: „Achslasten in fahrbereitem Zustand“ an, Wenn schon müßte der Begriff lauten: "Achslastverteilung unter Berücksichtigung der Masse im fahrbereiten Zustand", dann passt auch dein Beispiel.
Hier kann ich nur meine "Datenbestätigung von Ford" als Grundlage nehmen, da gibt es unter 7.1 bzw. 7.2 den Eintrag: Techn. zulässige maximale Achslast/Masse je Achsgruppe in kg: Achse1 1750, Achse2 2450
da gibt es unter 8.1 bzw. 8.2 den Eintrag: Zulässige maximale Achslastim Zulassungsstaat in kg: Achse1 1750, Achse2 2450
Die COC bzw. die Datenbestätigung ist in ihrer Darstellungsform nicht einheitlich und enthalten untereinander auch nicht alle die gleichen Erklärungen und Daten. Die Zeile 2.6 finde ich bei mir nicht.
Klar, den Begriff "Achslastverteilung gibt es nicht. Ich habe nur versucht auf dein Rechenbespiel und deine Aussage einen besseren Begriff zu finden und vorzuschlagen
Gruß Andreas

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