Caravan
luftfederung

Auflastung nur noch bis 3 600 KG möglich?


Sky1 am 18 Sep 2019 13:43:34

Hallo Zusammen, ein Beitrag an Euch allen. Zum technischen Gewicht eines Wohnmobiles von Carado u. a. Modelle, welche mit einem 3,5 t. leicht Fahrwerk von FIAT fährt.
Das technische Leergewicht beträgt für den I 447 Wagen beträgt (Stand Heute) 2930 KG ohne ein Zubehör, den ich auf der Messe 2019 kaufen wollte. Produktionsbedingt muss man ca. 5 % Zuschlag berechnen, da die Fahrzeugteil in unterschiedlichen Größen hergestellt werden können. Holzplatte normal ggf. 15mm , diese können aber auch 15, 3 mm haben und verbaut werden. Macht einen ersten Zwischenstand von ca. 3.100 KG. Die Erweiterungen des Fahrzeugs um ein ABS, ESP, Dachluke, TV, Sat, Radio, usw. nochmals ca. 120 KG. Zwischensumme Nr. 2 = 3220 KG. Zuzüglich Fahrer + ca. 25 KG, Frau 75 KG, Kind 1 + Kind 2 = 150 KG oder 1 Kind + 2 Hunde = Zwischensumme Nr. 3 = 3.470 KG Restzuladung = ca. 30 KG bis zur 3.495 Kg zulässigem Gesamtgewicht !!!!!
Jetzt habe ich aber in den Datenblättern einen erheblichen Minuspunkt für all dieses Fahrzeuge die verkauft werden gefunden. Dieses Fahrzeuge (Hinterachse 2,0 t) können nur noch um 100 KG seit 8/2019 auf 3,6 t. aufgelastet werden, da es einen neue Richtlinie (EU siehe Netz) gibt. Die 3.850 KG Auflastung geht nicht mehr. CARADO und die anderen Hersteller bauen kein Maxi - Fahrwerk in Ihre Wohnmobile ein, sondern nur das leichte Fahrwerk. Alle die Käufer die Heute diese großen z. B. I 447, I 449 und I 338 usw. andere t 447 t 448 usw. Fahrzeuge kaufen, haben alle ein Gewichtsproblem. Die Verkehrsaufsicht (Polizei) wird diese Fahrzeuge, besonders die mit einem 4-fach Fahrradträger am Heck, bestimmt alle demnächst alle prüfen. Die Urlaubszeit 2020 wird ein böses Erwachen für all diese Fahrer und die Mitfahrer meines Erachtens werden. Teuer gekauft und nun ausladen - ausladen - ausladen...usw.. . Eine persönliche Frage von mir zum Schluss: Wird demnächst die Urlaubskasse durch die neuen Kontrollen kleiner werden in Deutschland, und werden diese Fahrzeuge zu einem Wiederverkaufsproblem werden?
Viele Grüße vom t 448 aus der Eifel mit einem noch eingetragenen Gesamtgewicht von 3.850 KG

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trecke am 18 Sep 2019 13:57:37

.
Das "Gewichtsproblem" wurde bereits oft besprochen.

Jedoch - meine Anmerkung zu Carado:

Vor gut 7 jahren als wir ein neues Womo kaufen wollten, kam auch ein Carado in engere Auswahl. Wir wollten auf jeden Fall einen 4,25 /4,5 Tonner haben.
Lt Unnewehr in Osnabrück wäre es möglich, bei Carado ein Maxifahrgestell zu bekommen. Steht in keiner Preisliste, wissen nicht viele - jedoch möglich.
Unser wäre dann nicht der erste mit Maxi, wenn wir kaufen würden.

Hab das dann nicht weiter verfolgt, weil wir anderweitig einen Hymer gekauft haben.

Gruß

Jürgen

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

babenhausen am 18 Sep 2019 14:15:21

Sky1 hat geschrieben:Jetzt habe ich aber in den Datenblättern einen erheblichen Minuspunkt für all dieses Fahrzeuge die verkauft werden gefunden. Dieses Fahrzeuge (Hinterachse 2,0 t) können nur noch um 100 KG seit 8/2019 auf 3,6 t. aufgelastet werden, da es einen neue Richtlinie (EU siehe Netz) gibt. Die 3.850 KG Auflastung geht nicht mehr.

Könntest du netterweise auch diese neue EU Rili auf welche du dich beziehst nennen ?

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bernie8 am 18 Sep 2019 15:20:07

Hallo,

Könntest du netterweise auch diese neue EU Rili auf welche du dich beziehst nennen ?


Ja das wäre interresant.
Habe mal gegoogelt und absolut nix gefunden.

dieter2 am 18 Sep 2019 15:37:14

Diese Auflastung ist nicht auf 3600 kg begrenst sondern 3650 kg.

Das betrifft die Auflastung ohne technische Veränderung.

Um mit technische Veränderung aufzulasten arbeiten laut meinen Händler die üblichen Verdächtigen schon drann.

Und diese Gewichtsangaben sind meines wissen Gewichte des fahrbereiten Fahrzeuges,
also inklusiv Fahrer,Tanks voll,Kabeltrommel und eine Gasflasche.
Das währen dann noch ca. fast 600 kg Zuladung,die reichen vielen mit zwei Personen.

Gruss Dieter

Rockerbox am 18 Sep 2019 16:40:54

Sky1 hat geschrieben:..... Alle die Käufer die Heute diese großen z. B. I 447, I 449 und I 338 usw. andere t 447 t 448 usw. Fahrzeuge kaufen, haben alle ein Gewichtsproblem. Die Verkehrsaufsicht (Polizei) wird diese Fahrzeuge, besonders die mit einem 4-fach Fahrradträger am Heck, bestimmt alle demnächst alle prüfen......



Wo hast du denn bitte diese Weisheiten her? Es fahren heute schon genug Fahrzeuge von Carado rum (inkl. meinem T447), die auch mit 3,5 t auskommen und mir ist nicht bekannt, dass es eine "Carado-Hatz" der Polizei gäbe.

Airemperor am 19 Sep 2019 11:13:53

dieter2 hat geschrieben:Diese Auflastung ist nicht auf 3600 kg begrenst sondern 3650 kg.

Und diese Gewichtsangaben sind meines wissen Gewichte des fahrbereiten Fahrzeuges,
also inklusiv Fahrer,Tanks voll,Kabeltrommel und eine Gasflasche.
Das währen dann noch ca. fast 600 kg Zuladung,die reichen vielen mit zwei Personen.

Gruss Dieter



Tanks voll und Kabeltrommel sollen in den Gewichtsangaben im Schein berücksichtigt sein? Das wage ich zu bezweifeln...

landmesser am 20 Sep 2019 12:15:14

Moin,

ich habe gerade meinen Carado mit den aktuellen Modellen verglichen - es gibt eine Gewichtsschummelei.

Bei mir habe ich als Zusatz die Tankvergrößerung von 90l auf 105l dabei. Die aktuellen Modelle bieten für den gleichen Preis die Erweiterung von 75l auf 90l. Spart doch einige Kilogramms ...

Viele Grüße
landmesser

Pechvogel am 20 Sep 2019 12:47:05

landmesser hat geschrieben:Moin,

ich habe gerade meinen Carado mit den aktuellen Modellen verglichen - es gibt eine Gewichtsschummelei.

Bei mir habe ich als Zusatz die Tankvergrößerung von 90l auf 105l dabei. Die aktuellen Modelle bieten für den gleichen Preis die Erweiterung von 75l auf 90l. Spart doch einige Kilogramms ...

Viele Grüße
landmesser


Seit wann gibt es für den 250er Ducato einen 75 oder einen 105 Liter Tank??
Bis jetzt gab es immer 90 Liter, 90 Liter Tank reduziert auf 60 Liter und den 120 Liter Tank.


Grüße
Dirk

dieter2 am 20 Sep 2019 16:32:21

Pechvogel hat geschrieben:
Seit wann gibt es für den 250er Ducato einen 75 oder einen 105 Liter Tank??
Bis jetzt gab es immer 90 Liter, 90 Liter Tank reduziert auf 60 Liter und den 120 Liter Tank.

Grüße
Dirk


Die 2020er Modelle mit AdBlue haben in Serie 70 lt Diesel und 15 oder 20 Lt. AdBlue Tank integriert.

Gegen Mehrpreis konnte ich einen 90 Lt Tank ordern.

Gruss Dieter

Rockerbox am 20 Sep 2019 18:24:41

Erwähnenswert bleibt aber auch, dass der TE "Sky1" hier eine Geschichte losgetreten und auf keine der gestellten Fragen geantwortet hat und sich auch sonst in seinem eigenen Beitrag nicht mehr einbringt .... scheint wohl eine Eintagsfliege gewesen zu sein .....

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sonnenscheinfahrer am 20 Sep 2019 20:34:16

.
Sky1 hat geschrieben:Produktionsbedingt muss man ca. 5 % Zuschlag berechnen
. :?

Glaubt hier wirklich jemand noch daran, dass die Hersteller die Ihnen gesetzlich erlaubten +5 % Toleranzen ausnutzen?

Damit würden sich die Hersteller selber ans Bein pinkeln - denn 5 % an Leergewicht einerseits würde es ihnen andererseits nicht mehr ermöglichen ihre gewinnbringenden Zusatzpakete an den Mann zu bringen. Und glaubt mir, in dem Punkt können die auch mal rechnen. :|

.

bigmacblau am 20 Sep 2019 21:02:03


Glaubt hier wirklich jemand noch daran, dass die Hersteller die Ihnen gesetzlich erlaubten +5 % Toleranzen ausnutzen

.


Und wie, nicht nur das, das Gewicht in fahrbereitem Zustand in dem COC ist das Papier nicht wert.
Gruß Wolfgang

sonnenscheinfahrer am 20 Sep 2019 21:28:44

bigmacblau hat geschrieben:
Und wie, nicht nur das, das Gewicht in fahrbereitem Zustand in dem COC ist das Papier nicht wert.
Gruß Wolfgang


... interessant, kannst du dazu weiteres ausführen?

dieter2 am 20 Sep 2019 22:26:15

Wenn dem so währe mit den 5% könnten die Hersteller keine Zusage über die Zuladung machen.
Wenn plötzlich 175 kilo weniger Zuladung wie zugesagt währe ja ein Mangel.

Das letzte Womo,ein Womo von Capron,hat das Gewicht bis auf ein paar Kilos gestimmt.

Gruss Dieter

sonnenscheinfahrer am 21 Sep 2019 16:54:45

dieter2 hat geschrieben:Wenn dem so währe mit den 5% könnten die Hersteller keine Zusage über die Zuladung machen.
Wenn plötzlich 175 kilo weniger Zuladung wie zugesagt währe ja ein Mangel.
Gruss Dieter


Wenn plötzlich 175 kilo weniger Zuladung wie zugesagt währe ja ein Mangel.

Bei meiner Klage wegen fehlender Zuladung wärst du bei DER Richterin richtig gescheitert

- da war auf einmal die Rede von grobfahrlässiger Kenntnis des Käufers!!! der Verkäufer kann somit ahnungslos oder ein Schlitzohr sein - der Kunde hätte den Mangel wissen müssen!

- wenn das Grundmodell genügend Zuladung aufweist, ist ja durch den Kauf der Zusatzausrüstung vom Käufer der Mangel entstanden!!!

DAS musst du dir mal vorstellen - so kann Recht gesprochen werden.

Tatsächlich konnte ich nachweisen, dass KNAUS statt der in der Typenzulassung genehmigten max. 40 kg Zusatzausrüstung für meine Variante tatsächlich 240 kg eingebaut hatte und das Fahrzeug eigentlich nicht für 3,5 to zulassungsfähig war. Dann hat KNAUS wohl noch die Kurve gekriegt und das Wohnmobil ging zurück.

Zwei Jahre nach dem Kauf hatte der KNAUS Händler vor Gericht immer noch keine Ahnung, dass er da über das Ziel weit hinaus geschossen ist - er war immer noch der Meinung, dass sein Verkauf rechtens i.O. war - und die Richterin hätte das noch gedeckt mit ihrer Rechtsauslegung.
.

Leberkas am 21 Sep 2019 17:45:15

In wie vielen Threads willst du uns diese Geschichte jetzt noch erzählen? Und kann es sein, dass du und der Threadersteller namens Sky was miteinander zu tun habt? Für mich sieht es offensichtlich so aus. Meldet sich an und ist dann weg, deine Geschichte geht weiter...

sonnenscheinfahrer am 21 Sep 2019 18:04:54

.
Leberkas hat geschrieben: deine Geschichte geht weiter...


;D ... das nenn ich eine sportliche Vorlage von Sky1, die ich gerne mal aufnehme und meine Erfahrungen sowie mein Wissen weitergebe :lach:

Lerberkas ohne Senf - geht gar nicht! :lol:
.

mafrige am 21 Sep 2019 18:05:18

Leberkas hat geschrieben:In wie vielen Threads willst du uns diese Geschichte jetzt noch erzählen? Und kann es sein, dass du und der Threadersteller namens Sky was miteinander zu tun habt? Für mich sieht es offensichtlich so aus. Meldet sich an und ist dann weg, deine Geschichte geht weiter...

Für mich passt das hier zum Thema, was Ulrich (sonnenscheinfahrer) hier schreibt!
Dagegen sagst du mit deinem Beitrag nichts zum Thema! Du schreibst " ... wie oft willst du - uns - die Geschichte noch erzählen ... ? Wolltest du den Usern hier vorschreiben, was wir lesen wollen oder bist du in einer Gruppe von Usern die deine Meinung teilen? Keiner muss einen Beitrag lesen ... aber anderen Vorschreiben was sie schreiben dürfen - geht garnicht!

Leberkas am 21 Sep 2019 18:11:39

Ich schreibe keinen was vor. Und du darfst natürlich denken und lesen was immer du willst :lol:

AriMichael am 25 Apr 2020 19:04:00

Hallo zusammen,
ich bin zwar neu hier und kenne die Gepflogenheiten noch nicht so genau, aber kann es sein, dass je mehr Leute etwas posten
das eigentliche Thema immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird?

Jetzt zu meiner Frage wegen der ich dieses Thema geöffnet habe:

Ich habe einen Weinsberg CaraCore 650 MEG gekauft, der ein zGG von 3.500 kg hat und habe Bedenken, dass das nicht ganz
ausreicht oder doch zumindest sehr knapp sein dürfte.
Ich würde das WoMo gerne auflasten weiß aber nicht ob das so ohne weiters geht, und wenn ja, wie hoch ich es auflasten kann.

In der aktuellen Preisliste von Weinsberg wird eine Auflastung von 3.500 kg auf 3.650 kg angeboten.
ich würde ja gerne ein Foto einfügen, weiß aber (noch) nicht wie das funktioniert.

Bedeutet das nun, dass nicht mehr geht als 3.650 kg oder wird vom Werk her nicht mehr gemacht?

Was für ein Fahrgestell verbaut ist weiß ich nicht, das ich noch keine Papiere habe, ich vermute aber das Chassis 3.500 kg.
Würde ja auch Sinn machen. :D

Vielen Dank für Zielführende Antworten.
Michael

ManfredK am 25 Apr 2020 19:18:27

AriMichael hat geschrieben:Bedeutet das nun, dass nicht mehr geht als 3.650 kg oder wird vom Werk her nicht mehr gemacht?
Michael


Ohne technische Änderungen sind die 3650 kg das maximale Gewicht dass der Fahrzeughersteller bei der Erstellung der Abgaswerte nach EU 6 d-temp homologiert hat.
Ob darüber hinaus eine weitere Auflastung mit technischen Änderungen möglich ist, würde ich wegen der EU 6 d-temp Homologierung mit einem Anbieter von Auflastgutachten besprechen z.B. --> Link

Je nach Achslast oder Gesamtgewicht ist dabei nicht nur die Federung anzupassen, ggfs. sind auch Felgen und Reifen einzubeziehen. Aber das erfährst du bei den Anbietern

chrisc4 am 25 Apr 2020 20:02:22

Das aktuelle Ducato Light Fahrwerk ist mit Luftfederung an der Hinterachse auf 3850 kg auflastbar, mit zusätzlichen Schraubenfedern an der Vorderachse auf 4000 Kg.
Die Firma Carsten Stäbler empfiehlt die Vorderachse mit zu verstärken, da sonst der Aufbau vorne deutlich tiefer liegt.

bigben24 am 25 Apr 2020 23:30:49

Ich kann nur jedem, aus eigener, völlig unmaßgeblicher Erfahrung raten, bei geplanten Neukauf immer 3,5t ein Maxi Fahrgestell zu nehmen. Warum? Standard Fahrwerke sind bei 3,5t schon fast an der oberen Lastgrenze und das nicht bei Wechsellasten, wie bei den Lieferwagen, sondern als Dauerlast! Das dann noch mal auf 3,6/3,8t aufzulasten, halte ich auf Dauer für nicht besonders klug. Es bleibt eben kaum eine vernünftige Spanne zur Auflastung. Freunde hatten eine Duc KaWa, der ist beim ersten TÜV durchgefallen (3,5t Light Chassis), weil die hinteren Blattfedern schon negativ gingen. Luftfederung nachgerüstet)

Weiterhin ist das Fahrverhalten mit Maxi FW um Längen besser, als mit Standard FW und damit auch entsprechend sicher. Mein Vergleich ist ein Knaus Sky TI meines besten Freundes. Fast kein Wanken mehr und deutlich Spurstabiler, fast keine Seitenwindanfälligkeit (DK Sturmerprobt) Falls man dann dennoch auflasten möchte / muß, hat man die technische Reserve schon an Bord.
Ein weitere Vorteil sind die eingetragenen zulässigen Achslasten. V.2.000kg, H.2.500kg, die auch bei Ablastung auf 3,5t eingetragen bleiben.
Ich würde bei einem neuen WoMo immer wieder das Maxi FW nehmen und wenn das ein Hersteller nicht liefern kann, wäre er eben raus. Die 40kg Mehrgewicht dafür sind zu vernachlässigen, es sei denn man wählt von vornherein eine zu schwere Kiste ;-)

Wie gesagt, völlig subjektiv, nicht Allgemeingültig, aber durchaus nachvollziehbar und daher berechtigt ;-)

Gruß

apu63 am 25 Apr 2020 23:47:55

ich habe extra darauf geachtet das mein neuer Kawa kein Maxi Fahrwerk hat. 45kg Mehrgewicht, höherer Preis, und zu hartes Fahrwerk, für mich unbrauchbar.
Ich kauf mir doch keinen Kastenwagen, den ich auflaste, damit ich dann limitiert und mit Auflagen versehen wie ein LKW durch die Gegend schleiche,
dann kann ich mir auch gleich was "Großes" kaufen

bigben24 am 25 Apr 2020 23:51:46

apu63 hat geschrieben:ich habe extra darauf geachtet das mein neuer Kawa kein Maxi Fahrwerk hat. 45kg Mehrgewicht, höherer Preis, und zu hartes Fahrwerk, für mich unbrauchbar.
I...

Hart ist nicht das FW sondern wohl eher Dein zu hoher Luftdruck (5,5bar)

Gruß

AriMichael am 26 Apr 2020 18:34:49

ManfredK hat geschrieben:Ohne technische Änderungen sind die 3650 kg das maximale Gewicht dass der Fahrzeughersteller bei der Erstellung der Abgaswerte nach EU 6 d-temp homologiert hat.


Das ist doch einmal eine Antwort, vielen Dank.

Da ich das Fahrzeug nicht ab Werk kaufe, muss ich das Fahrwerk nehmen das verbaut ist.
Leer, leer (ohne Wasser und Sprit) wiegt die Kiste, incl. Fernseher und Antenne, Kürbelstützen, Solaranlage usw. rund 3.000 kg.
Dazu kommt:
160 kg Wasser und Sprit
200 kg Campingartikel (Stühle, Tisch Gasgrill Fahrräder und Kleinkram)
170 kg Fahrer und Beifahrerin

Dann bin ich bei 530 kg und damit ca. 30 kg überladen! :twisted:

Aber ich denke, die Auflastung auf 3.650 kg würden mir noch genug Spielraum verschaffen, um mich in dem gesetzlichen Rahmen zu
bewegen. Möchte nicht überladen in der Gegend herum fahren.

Was meint ihr? Ist diese Gewichtsaufstellung realistisch?

Danke schon mal im voraus :-)

AriMichael am 26 Apr 2020 18:36:27

chrisc4 hat geschrieben:Das aktuelle Ducato Light Fahrwerk ist mit Luftfederung an der Hinterachse auf 3850 kg auflastbar, mit zusätzlichen Schraubenfedern an der Vorderachse auf 4000 Kg.
Die Firma Carsten Stäbler empfiehlt die Vorderachse mit zu verstärken, da sonst der Aufbau vorne deutlich tiefer liegt.


Auch Dir vielen Dank für die Antwort. Ich werde das einmal bei Stäbler anfragen.
Man lernt ja nicht aus.

AriMichael am 26 Apr 2020 18:38:35

bigben24 hat geschrieben:Ich kann nur jedem, aus eigener, völlig unmaßgeblicher Erfahrung raten, bei geplanten Neukauf immer 3,5t ein Maxi Fahrgestell zu nehmen. Warum? Standard Fahrwerke sind bei 3,5t schon fast an der oberen Lastgrenze und das nicht bei Wechsellasten, wie bei den Lieferwagen, sondern als Dauerlast! Das dann noch mal auf 3,6/3,8t aufzulasten, halte ich auf Dauer für nicht besonders klug. Es bleibt eben kaum eine vernünftige Spanne zur Auflastung.
Gruß


Da ich nicht ab Werk bestelle muss ich nehmen was verbaut ist, aber dennoch vielen Dank für die ausführliche Beantwortung.

chrisc4 am 26 Apr 2020 18:39:11

Die papiermässige Auflastung bringt eigentlich nichts, daa dabei nur Reserven der Vorderachse freigegeben werden, bei der Hinterachse bleibt es bei 2000 Kg.

ManfredK am 26 Apr 2020 18:46:46

Fahrzeug wie für den Urlaub geplant beladen, zu einer geeichten Waage fahren und achsweise wiegen lassen.
Wenn es am Ende tatsächlich nur wenige Kilogramm über 3,5t sind, überlegen ob eine geringe Reduzierung der Wassermenge dein Problem lösen kann und ob die tatsächlichen Achslasten in Ordnung sind.
Wenn ja - dann bleib bei den 3,5 t (Mautgebühren, Geschwindigkeit, Überholverbot, Steuer)

Solltest du bei den Achsgewichten oder beim zulässigen Gesamtgewicht spürbar über den 3,5 t liegen kannst du immer noch auflasten.

thomas56 am 26 Apr 2020 19:08:32

Nach meiner Erfahrung ist ein schweres Fahrzeug abzulasten der bequemere Weg, ganz einfach, die Achsen/Reifen passen immer, auch auf dem abgelastetem Fahrzeug!
Der Krampf mit der Auflastung für ein paar Kilo, mit der Rennerei und den Kosten, mit der man am Ende doch wieder am Limit landet und die Angst im Nacken hat, kann doch auf Dauer kein entspanntes Fahren bringen? - Ist nur meine Meinung -!

Trashy am 26 Apr 2020 19:15:17

Das ist kein Krampf.
Bei uns haben die zusätzlichen 350kg völlig ausgereicht um voll aufgerödelt 4 Wochen in die Ferne zu schweifen inkl. erweitertem Gasvorrat und Winterausrüstung.
Im Sommer haben wir jede Menge Luft.
Fazit: Hat sich gelohnt.

ManfredK am 26 Apr 2020 19:24:24

Es geht hier doch nicht darum welches Fahrwerk die bessere Ausgangsbasis hat.

Hier wurde ein konkretes Fahrzeug gekauft ( Weinsberg CaraCore 650 MEG ) und der Besitzer will

a) herausbekommen ob er mit einer überschlägigen Kalkulation der Zuladung bereits die 3,5 to reißt
b) ob über den vom Fahrwerkshersteller homologierten 3,65t eine weitere Auflastung möglich ist

Also textet Michael doch nicht mit Entscheidungshilfen zu, die ihm in der konkreten Situation nicht weiterhelfen.

Damit er eine fundierte Entscheidung treffen kann, ist es notwendig das beladene Fahrzeug achsweise zu wiegen.

bigben24 am 26 Apr 2020 19:37:47

Da der TE das Fahrzeug ja bereits hat, wäre die Auflastung natürlich ein gangbarer Weg - NUR, ob es wirklich Sinn macht und es sich rechnet, für 100 - 150kg, die entsprechende Nachteile (Führerschein, max. 100km/h, Go Box. Überholverbote, etc.) in Kauf zu nehmen bleibt zumindest fraglich. Ich, an seiner Stelle, würde eher versuchen, die Not zur Tugend zu machen und mich in der Kunst des Weglassens zu üben. Man muß nicht mit vollem Wassertank losfahren, sondern nur das mitnehmen, was man wirklich braucht. Es gibt z.B. Beladungsrechner, da kann man erst mal mit "spielen" --> Link
ich denke mit einer intelligenten Beladungsstrategie wird er das schon halbwegs hinkriegen. Bei uns klappt das gewogen ja auch und das sogar inkl. Roller in der Garage.

Gruß

Trashy am 26 Apr 2020 20:04:40

Das muss der TO selber wissen was er alles mitnimmt.
Danach wird das Fahrzeug gewogen und dann entschieden.
Für kleines Geld wird er sicherlich auch höher auflasten können, da muss sich der TO halt mal erkundigen.
Laden, Wiegen und Entscheiden kann ihm das Forum nicht abnehmen.

sonnenscheinfahrer am 26 Apr 2020 21:13:12

Sky1 hat dieses Thema eröffnet - bisher kein einziges mal auf einen Beitrag reagiert oder informiert, zu welcher Entscheidung er gekommen ist - schade. :?

Jeder, der in etwa so ein Problem hat, rate ich die ihm vom Gesetz her zustehende mindest Beladung für sein Wohnmobil zu berechnen und sich überlegen, ob er damit auskommt - denn daran muss sich der Hersteller trotz seiner +-5 % Schummelei schlussendlich halten. :wolke:
.

rkopka am 26 Apr 2020 21:22:47

thomas56 hat geschrieben:Nach meiner Erfahrung ist ein schweres Fahrzeug abzulasten der bequemere Weg, ganz einfach, die Achsen/Reifen passen immer, auch auf dem abgelastetem Fahrzeug!

Wenn das aber z.B. ein Maxi o.ä. ist, dann ist das von haus aus schon schwerer. D.h. bei 3,5t hat man noch mehr Probleme als mit einer leichteren Basis.

RK

AriMichael am 27 Apr 2020 08:34:49

ManfredK hat geschrieben:Solltest du bei den Achsgewichten oder beim zulässigen Gesamtgewicht spürbar über den 3,5 t liegen kannst du immer noch auflasten.


Vielen Dank für die Ausführung.

Ich glaube das ist der beste Weg.
Aufrödeln, Achsweise wiegen und dann entscheiden was zu tun ist.

Natürlich wäre mir die 3.500 kg Variante aus den bekannten Gründen lieber, aber wenn es nicht anders geht .....

Gruß Michael

Keughor am 17 Mai 2020 17:31:17

Hallo zusammen, jetzt haben hier viele interessante Argumente usw. geschrieben. Ich bin stolzer Besitzer eines Sky TI 650 MEG (Messemodell2019). Ich dachte, meine Frau und ich hätten mehr Zuladung. Aber als wir zu Beginn der Coronazeiten mal 3 Tage nach Dresden wollten, haben wir mal auf einer LKW Waage um die Ecke gemessen und wir hatten (30 kg) luft bis zur 3500er Grenze. Ok alles war voll betankt und auch beide Räder waren hinten mit dabei. Jetzt zu meiner Frage, kann mir irgendwer sagen, an wen ich mit wegen der Auflastung (z.B. um die 150 kg) wenden muß? Verkäufer oder einfach Straßenverkehrsamt? Wie teuer ist diese kleine Auflastung? Da ich damals beim Bund den 2er gemacht habe, habe ich mit dem Führerschein auch keine Problem. Aber die 150 kg mehr würden schon weiterhelfen. Kann man denn noch auf 3850 oder so auflasten? Falls ja, was muss man da machen und tief muß man dafür ungefähr in die Schatulle greifen? Könnte da jemand der das schon mal gemacht hat, mal von seinen Erfahrungen berichten? Vielen Dank schon einmal bis bald
Euer Keu (Duisburg)

bigben24 am 17 Mai 2020 18:18:22

Moinsen,
also ich würde mir wegen 150kg nicht die Nachteile von > 3,5t einhandeln wollen, daher "nur mal so" gedacht.
Der Sky TI 650 MEG hat ein Leergewicht ab Werk von 2.715kg. Nun kenne ich Deine Extras nicht, also die kg , die Du aufaddieren mußt, aber ich schätze da hast Du genügend Luft.
Ich würde mich von daher vor eine Auflastung eher in der "Kunst des Weglassens" üben. Jedes geladene Teil auf die wirkliche Notwendigkeit überprüfen, oder wie meine Frau das immer macht "Haben wir nicht gebraucht, fährt nächstes Mal nicht mehr mit"
Ebenso das Frischwasser - ich fahre selten "voll" los, meistens 50 - 60%, nur wenn ich weiß, das ich eine Weile stark stehen werde, mache ich voll. Getränke, max für 2 - 3 Tage, bekommt man überall und das Gleich gilt für Lebensmitteln.

Wenn das jetzt mit 30kg Luft passt, Du alles nochmal scannst, passt das auch in Zukunft mit 3,5t.
Wir fahren auch mit gewogenen 3.480kg reisefertig los, zwar ohne Fahrräder, dafür aber mit Roller in der Garage.

Viel Spaß mit Deinem schönen WoMo.

Gruß

chrisc4 am 17 Mai 2020 19:57:38

Welchen Motor hat der?
Ducato Modelljahr 2019 hat noch nicht den neuen Motor mit Euro6d temp, deshalb ist der papiermässig auf 3850 auflastbar.
Das Papier bekommst du vom Aufbauhersteller auf Anfrage, das kostet einiger hundert Euro, je nach Hersteller.
Dabei werden nur die Reserven der Vorderachse freigegeben, das bringt eigentlich nichts, da die Gewichtsprobleme auf der Hinterachse sind und bleiben!

Gruß
Hans


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