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Teppichstangen überall - Wie geht das weiter? 1, 2, 3


mansch am 23 Sep 2019 21:19:13

Hallo,

wir sind gerade zurück von der Atlantikküste und müssen feststellen, dass die Zahl der "Teppichstangen" vor Parkplätzen rasant zugenommen hat. Inzwischen trifft man häufig schon welche mit "1,8m"-Höhe! :eek:
In vielen (Strand-)Orten war parken legal nicht mehr möglich...

Das Highlight war ein CP, der an der Einfahrt eine Höhenbeschränkung von 2m hatte, die nur vom Guardian per Hand bei Zu- und Abfahrt geöffnet wurde! :roll:

Die Schilder mit "keine Womo zwischen 20 und 8 Uhr" die meist an den übrigen Parkplätzen hängen sind ja ok und verständlich, aber die Teppichstangen nerven!

Wie nehmt ihr das war? Wie geht ihr damit um?

Manni

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felix52 am 23 Sep 2019 21:25:08

Muttu Dir einfach die Mühe machen, zum Rathaus der Gemeinde zu fahren. JEDE weisst dort aussen in den Bekanntmachungen mindestens eine
Möglichkeit zum Übernachten für Wohnmobile aus. Muss sie! Seit fast 10 Jahren. :wink:

mansch am 23 Sep 2019 21:28:59

Ich will doch aber gar nicht übernachten, mir würde in z.B. Strandnähe parken schon reichen... Und da scheitern inzwischen schon viele VW-Busse bei, wie wir erleben durften. (Selbst auf Parkplätzen mit Bezahlautomaten.)

Zum Übernachten finden sich Stellplätze oder Campingplätze, aber das hilft nicht unbedingt für den Strandspaziergang oder die Stadtbesichtigung / den (Super-)Marktbesuch.

Manni

Elgeba am 23 Sep 2019 21:36:14

Bei der derzeitigen Hype wird das noch schlimmer werden da es immer mehr Wohnmobilisten gibt die es nicht für nötig befinden sich an die Spielregeln zu halten,das Resultat sind dann die "Teppichstangen".


Gruß Bernd

PietroMobil am 23 Sep 2019 21:44:10

Also,
es gibt doch Fahrräder :-) Also ab an den CP oder SP mit dem WoMo und rauf aufs Radl und dann an den Strand, in die Stadt, egal wohin, wo ist das Problem mit den Teppichstangen geblieben :-)

bernierapido am 23 Sep 2019 22:04:15

Bei St. Tropez haben wir mit einem Wohnmobil-Stellplatz-Besitzer gesprochen, der die Nase voll hatte. (Auf seinem Platz waren im Oktober fast nur Deutsche). 10€ oder 15€ mit Strom.
Viele Wohnmobile kämen abends bei Einbruch der Dunkelheit und würden morgens früh wieder fahren, ehe er die Runde über den Platz mache um zu kassieren.
Sperren, die er abends hinräumen würde, werden einfach zerstört.
Er bietet Strom an für 5€. Dann würden nachts einfach mehrere Wohnmobile aneinander geschlossen, damit nur einer bezahlen müsse.
Entsorgung ist kostenfrei, Wassser 2€ bis man abstellt. Dann werden gleich mehrere Wohnmobile aufgetankt und zwischendurch beim Wechsel einfach das Wasser angelassen.
Die Leute gingen abends oder sehr früh morgens einfach in die Waschräume seines in der Nähe gelegenen Campingplatzes.
Er habe keine Lust mehr und wolle den Platz nur noch für PKW zugänglich machen.

Der Strand war übrigens wegen einer Ölverpestung gesperrt (Schiffsunglück vor Corsica). Trotzdem ließen die Camper ihre Hunde am Strand frei laufen und ärgerten sich über das Schweröl, das die Hunde im Fell und an den Pfoten hatten. Aber es betraf nicht nur die, da die Hunde das Schweröl auf dem ganzen Stellplatz verteilten, als sie zurückkamen. Meine Frau hatte es dann auch unter den Schuhen.
Wir haben die Mitcamper auch darauf hingewiesen aber es war denen egal und einige schimpften, wie man 10€ für den Platz nehmen könne und der Strand nicht einmal sauber sei.

Dies ist leider nur ein negatives Beispiel von vielen, was ich in F erlebt habe.

Aretousa am 23 Sep 2019 22:51:56

Wir sind auch derzeit am Atlantik und haben bisher keine Problem mit Teppichstangen. Das heißt, da wo wir welche sehen, wollten wir sowieso nicht stehen oder aber haben Verstädnis dafür, dass sie angebracht wurden. Es ist eine große Anzahl von Wohnmobilen unterwegs und viele belagern alle nur erdenklichen Ecken. Dass die Teppichstangen nun niedriger als die bisherigen 2m sind, finde ich sehr richtig. Denn wieso sollten VW Busse und ähnliche Fahrzeuge am Strand stehen dürfen, wo es Wohnmobile nicht dürfen?
Bevorzugt, dann noch neben Wohnmobilstellplätzen, wo man die Infrastruktur dann umsonst mitnutzen kann.

Julia10 am 23 Sep 2019 22:57:02

Habe ich auch so gesehen. Viele reine PKW Parkplätze, aber auch immer wieder ausreichend zum großen Teil kostenlose Womoparkplätze. Einige Wohnmobilisten meinen jedoch, die große Freiheit gepachtet zu haben. Ein Womo parkte abends direkt auf der Strandpromenade, auf der nur Fußgänger erlaubt waren. Ich hoffe mal, es gab dafür eine saftige Strafen

Flatus am 24 Sep 2019 07:07:46

mansch hat geschrieben:... wir sind gerade zurück von der Atlantikküste und müssen feststellen, dass die Zahl der "Teppichstangen" vor Parkplätzen rasant zugenommen hat. ...

Ja - dann warst du wohl an der falschen Atlantikküste! :?
Sie ist ja viele Tausend Kilometer lang und fast überall darf man direkt am Strand parken.

Gruss Flatus

Erniebernie am 24 Sep 2019 07:53:40

Aretousa hat geschrieben: Dass die Teppichstangen nun niedriger als die bisherigen 2m sind, finde ich sehr richtig. Denn wieso sollten VW Busse und ähnliche Fahrzeuge am Strand stehen dürfen, wo es Wohnmobile nicht dürfen?


Kannst du dir aber auch vorstellen, das es u.A. Auch Familien gibt, die z. B. einen Bus fahren ?
Oder wenn du den Vergleich schon stellst, warum die und nicht normale Womos, gilt das dann auch für normale Stellplätze ?
Da scheiden sich nämlich auch schon die Geister. So zumindest meine Erfahrung, wenn man mit einem kleineren, sprich Bus o.Ä auf einen Stellplatz kommt, heißt es gleich : Aber nur für Wohnmobile.

Wobei ich die Teppichstangen im allgemeinen auch für angebracht halte, wenn man manche Wohnmobilbesatzungen so sieht. Da muss man sich schon Fremdschämen auch ein deutscher zu sein.

Viele Grüße
Bernhard

Ahorne7500 am 24 Sep 2019 08:14:17

Hallo,
Wir waren am WE am Edersee.
500 m neben dem Stellplatz ein Parkplatz 'nachts für Womos verboten'.
Ein Womo hat dort von Freitag bis Sonntag
durchgehend gestanden mit Tisch und Stühlen draussen.

... mein Gedanke ist dann
Wenn das morgen ALLE machen.

Daher kommen überall diese Verbote.
Der alte 'stete Tropfen höhlt den Stein'.

'Wir' versauen uns alles selbst.
Durch Zeitgenossen, die meinen, für sie gelten die Regeln nicht.

Da ist es egal, ob am Atlantik oder mittig in Deuschland.
.

duca250 am 24 Sep 2019 08:46:18

Ahorne7500 hat geschrieben:500 m neben dem Stellplatz ein Parkplatz 'nachts für Womos verboten'.
Ein Womo hat dort von Freitag bis Sonntag


...das regt mich sowas von auf :evil: :x :( Und zu 99% sind das "alte Hasen" mit mehreren Jahrzehnten "Erfahrung". Die Prahler, die nie auf einen CP fahren und mindestens wenn nicht noch länger autark stehen können. Ich poste jetzt mal lieber nichts mehr, besser ist das.

Aretousa am 24 Sep 2019 09:00:40

Erniebernie hat geschrieben:
Kannst du dir aber auch vorstellen, das es u.A. Auch Familien gibt, die z. B. einen Bus fahren?

So zumindest meine Erfahrung, wenn man mit einem kleineren, sprich Bus o.Ä auf einen Stellplatz kommt, heißt es gleich : Aber nur für Wohnmobile.

Viele Grüße
Bernhard


Ich unterscheide doch nicht, wer den Bus fährt.

Und die Einschränkung, nur Wohnmobile, habe ich in Frankreich (und um Frankreich geht es hier ja) noch nicht gesehen, höchstens den Hinweis darauf, dass es sich um ein autarkes Fahrzeug handeln sollte, also incl. Toilette und Abwassertank. Ist ja wohl verständlich, wenn es sich um Stellplätze ohne Toilette etc. handelt.

chrisc4 am 24 Sep 2019 09:28:12

Bis vor ca. 15 Jahren ging das noch. Die Campingplatz waren für die Wohnwagen da. Es gab ausgewiesene kostenlose Stellplätze für Wohnmobile in den Dörfern, oft mit Frischwasser. Die Entsorgung gab es auf Nachfrage an der Tankstelle oder Gaststätte.
Die Zeiten sind vorbei!
Heute, überall Verbotsschilder und Teppichstangen!
Warum?
Weil es viel zu viele Wohnmobile geworden sind! Auf jedem erdenklichen Platz (nicht nur auf den ausgewiesenen Plätzen) standen Wohnmobile, oft als Dauercamper mit Tisch und Stühle draußen! Gerade an den schönsten Ecken.
Die Entsorgung in der Menge konnte nicht mehr sichergestellt werden kann.
Das Umweltbewusstsein ist auch in Südtirol gestiegen ist.
Weil die schöne Landschaft durch die vielen Wohnmobile verschandelt wurde.
Weil es immer mehr Wohnmobile und weniger Wohnwagen gibt, wurde Campingplätze teilweise nicht ausgelastet, das gleiche mit der Zimmervermietung. Man sah Handlungsbedarf!
Inzwischen ist Südtirol fast schon fast Wohnmobilfeindlich!
Nur auf den teuren Campingplätzen ist man mit dem Wohnmobil noch willkommen!
Das ist nur e i n Beispiel!

Inselmann am 24 Sep 2019 09:32:23

Ahorne7500 hat geschrieben:500 m neben dem Stellplatz ein Parkplatz 'nachts für Womos verboten'.
Ein Womo hat dort von Freitag bis Sonntag
durchgehend gestanden mit Tisch und Stühlen draussen.
.


Versagen der Kontrollinstanz. Für was ist so ein Schild gut wenn es nicht auch durchgesetzt wird.

bernie8 am 24 Sep 2019 11:00:14

Hallo,

Da bin ich aber froh, das wir dieses Jahr in einer Gegend von F waren, wo das alles kein Thema ist!
Wir haben fast immer allein auf kostenlosen, ausgewiesenen SP gestanden.
Wo das war schreibe ich jetzt definitiv nicht :D

An der Küste würde das alles ohne Reglementierung aber nicht funktionieren, gerade in der Hauptsaison.
Wir waren letzten Sommer an der Küste und konnten da keine "arge" Verschlechterung zu früher feststellen.
Teppichstangen gab es schon immer! (Zumindest seit 1992, seit dem wir fahren)

Aber das Beispiel von Bernhard ist schon erschreckend!
Dieser Egoismus und diese Dreistigkeit!
Solche Menschen benehmen sich aber nicht nur im Urlaub mit dem Wohnmobil so!

Ich muss aber auch sagen, das ich solche Beispiele immer nur hier im Forum lese.
Eigene so negative Erfahrung kann ich GsD noch nicht beisteuern.

Obwohl ?
War nicht F, sondern auf unserem Lieblings- SP.
Platz ist kostenpflichtig, all inclusive (VE + Strom).
Vor dem Platz ist ein kostenloser PKW Parkplatz (Sportplatz).
Ein Kollege kommt an und fragt: "Kann man hier umsonst stehen ?"
Ich: "Nein, Übernachtung mit Strom + Wasser kostet 6,- Euro"
Er: "Ne, das ist mir zu teuer!"
Dreht sein Fahrzeug und fährt auf den Parkplatz vor dem SP.
Er hat dann dort "campiert" und übernachtet!
Am nächsten Morgen hat er dann noch die für Ihn ja "kostenlose" VE genutzt!

thomas56 am 24 Sep 2019 11:12:58

Flatus hat geschrieben:Ja - dann warst du wohl an der falschen Atlantikküste! :?


Aha!
ich fahre seit 1982 immer wieder an die Atlantikküste und seit 1983 gab es immer mehr Teppichstangen, Schilder und Verbote. 1985 hatte ich das erste Ticket am Womo.
Seit einigen Jahren gibt es Beschilderungen, wo am Ortseingang schon auf das Verbot der Übernachtung im gesamten Ort hingewiesen wird.
Klar gibt es fast überall kostenlose Übernachtungsplätze, aber die sind nicht an der Düne!



bernierapido am 24 Sep 2019 11:50:42

Das Verbot für einen ganzen Ort ist rechtswidrig und von den französischen Gerichten gekippt worden. Ganze Straßenzüge, Wohngebiete, Parkplätze dürfen erfasst werden aber jede Gemeinde in Frankreich muss auch ausgewiesene Parkmöglichkeiten für Wohnmobile zur Verfügung stellen.
Nun ist mein Französisch so gut, dass ich das mit jedem "policier municipal" discutieren kann und ich habe sogar eine Sammlung von Gesetzestexten und Urteilen dabei.

Einmal wollten sie mich wegscheuchen und setzten mir sogar eine Frist, aber da hatte ich eine Panne und konnte wegen einer festsitzenden Bremse den Wohnwagen Sattelauflieger nicht bewegen.
Da waren sie etwas hilflos, kamen immer wieder und fragten, wann denn repariert sei. (wir standen in Sichtweise vom Rathaus in einer Anliegerstraße). Ich konnte nur darauf verweoisen, dass es drei Tage dauern würde, bis das Lastrelais geliefert würde.
Die Anwohner kümmerten sich liebevoll um uns, brachten uns Kaffee und einer fuhr sogar alle Autowerkstätten der Umgebung mit mir ab auf der Suche einer Reperaturmäglichkeit.

thomas56 am 24 Sep 2019 12:30:52

bernierapido hat geschrieben:Das Verbot für einen ganzen Ort ist rechtswidrig und von den französischen Gerichten gekippt worden. Ganze Straßenzüge, Wohngebiete, Parkplätze dürfen erfasst werden aber jede Gemeinde in Frankreich muss auch ausgewiesene Parkmöglichkeiten für Wohnmobile zur Verfügung stellen.

Stehen ja auch Parkplätze zur Verfügung.....nur ab 20 Uhr musst du da weg sein!

topolino666 am 24 Sep 2019 13:04:00

Hallo!

Evtl. sind aber auch die Apps "schuld"; lest mal die Kommentare bei park4night:
- naja eigentlich ist der Platz nur für Anwohner, aber eine Nacht geht schon
- parken nur für PKWs, ein Van passt aber gut dazu
- Nachts ist der Parkplatz eigentlich gesperrt, so steht es auf den Schildern. Wir - und noch 3 Andere - haben aber unbehelligt übernachtet, ...

Bei uns um die Ecke ist ein Feldweg, frei nur für Landwirtschaftlichen Verkehr, da ist der Platz von Hundeläufern und als Wendeplatte von den Traktoren plattgefahren, seit diesem Sommer habe ich da schon mindestens 10 Vans und WoMos stehen sehen ------ bis ich gemerkt habe dass der Platz auch in der P4N steht.

:?

egocogito am 24 Sep 2019 13:33:45

bernie8 hat geschrieben:Hallo,

Ich muss aber auch sagen, das ich solche Beispiele immer nur hier im Forum lese.
Eigene so negative Erfahrung kann ich GsD noch nicht beisteuern.



Komme jetzt gerade von der Cote d‘Azur und man trifft sie immer wieder, die Wohnmobile mit tropfendem Abwassertank, den Luxusliner, der 4 Stellplätze verbraucht und trotzdem schreiend mit dem Platzwart diskutiert. Es ist wie im richtigen Leben, manche wissen sich nicht zu benehmen und es bewahrheitet sich immer mehr:

Der größte Feind des Wohnmobilisten ist der Wohnmobilist.

road-king am 24 Sep 2019 15:27:07

Mit der Zeit lernt man Gelassenheit

Auch ich hab mir schon Urlaubstage versaut , weil ich auf der Suche nach dem ultimativen Stellplatz mit Meerblick den ganzen Tag nur auf der Suche war und letztlich genervt schlecht gestanden habe .

Heute gebe ich mir den Stress nimmer .
Erstens fahre ich einen unauffäligen grauen Kastenwagen , und zweitens ist dieser einige TAge auch im Winter autark

immernoch stehe ich lieber frei an einem ruhigen Platz , möglichst eben am Wasser , oder nahe an der Stadt ruhig , wegen der Hunde gerne im grünen .
und daher versuche ich antizyklisch unterwegs zu sein
und wenn das nicht geht dann habe ich gelernt , dass ein Cp oft die bessere und sehr oft auch die günstigere Alternative zu Stellplätzen sind
( gerad auf der Rückfahrt vom Süden am Lac Bourget kostet der Stellplatz etwa das gleiche wie der Cp .. nur der hat einen Platz direkt am See .. der Stellplatz nur am Müllcontainer )

gerne nutze ich Stellplätze , wenn sie ein für mich akzeptables Umfeld aufweisen , nicht neben eine Kläranlage , einem Bahnhof oder einem Autobahnkreuz liegen .. manche Städte schaffen es sogar mehrere Ausschlusskriterien gleichzeitig zu erfüllen :-)

aber wie schon geschrieben , stehe ich am liebsten frei .. und GERADE AM ATLANTIC .. und da auch in der Hochsaison finde ich die meisten Plätze wo das möglich ist .
wie immer gilt es eben die mega Touristen Ecken zu meiden

alos .. wer suchet der findet letztlich dank google maps immer was .. und wenn nicht ists meisten stressfreier nen schönen CP zu nehmen ..

LG

Klaus

mansch am 24 Sep 2019 17:30:14

Ok...

Mein Punkt war eigentlich nicht so "wo kann ich übernachten?"... Dafür nutze ich gerne CPs, auf "auf der Betonplatte Kuschelcamping zu betreiben" (und fast den gleichen Preis zu zahlen) habe ich selten Lust!

Wenn ich in vielen Orten aber nahezu gar nicht mehr parken kann, dann finde ich das schon ziemlich blöd! Dann fällt nicht nur mein Stadt-/Strand-/was weiß ich-Spaziergang aus, sondern auch das Essen/shoppen usw. ... Als Beispiel gerne Vielle-Saint-Girons anschauen, per Google Streetview kann man sich die Situation mit den Parkplätzen gut ansehen - verrückt!
Wer sich als Laden, ja - ich habe sogar Supermärkte mit Teppichstange getroffen, sowas an seinen eigenen Parkplatz stellt (zB das Super U in 51 Allée des Pins, Le Grand-Village-Plage), will mich halt als Kunden nicht. Aber Städte/Dörfer an die/alle örtlichen Parkplätze?!? :(

Klar kann ich am Ortsrand parken, wenn da was ist zum parken, das Rad benutzen und gut. Aber doch nicht für mal eben halten und auf den Markt gehen oder zum Bäcker, auch nicht km vorher um dann an den Strand zu radeln. Ich fahre auch nicht vorher am Rathaus vorbei und versuche herauszufinden, wo denn steht, wo ich vielleicht parken könnte - ich fahre dann weiter.

Ja, es gibt natürlich noch einzelne Parkplätze ohne Teppichstange und mit "keine Übernachtung"-Schild zB. in Strandnähe, auf diesen stehen dann aber auch trotzdem gnadenlos Übernachtungsgäste, sogar mit Wohnwagen und auch mit 150T€+ Womos, nicht nur der Surfer im alten VW-Bus ... Also ist auch da bald Schluß.

Als Gemeinde würde ich einfach abends nach 21.00 meine Police Municipal vorbeischicken und kräftig abkassieren! Das finanziert sich selbst und ist noch mit Gewinn für alle im Ort! :wink:

Und die Sache mit "auch VW-Busse passen nicht mehr" finde ich sehr grenzwertig! Familien, Menschen mit Einschränkungen, Sportler usw. dürfen da auch nicht mehr hin?!? Manche SUVs passen da auch nicht rein, DAS würde ich nun wieder für Pech halten. :D

Manni

Palmyra am 24 Sep 2019 18:16:52

Diesen Bericht habe ich letzte Woche eingestellt - dauert bei uns auch nicht mehr lange bis es soweit ist . Die
ersten langjährigen Wohnmobilisten geben schon genervt auf - es macht einfach keinen Spass mehr.

Servus

waren jetzt 3 Wochen in Frankreich unterwegs - neben Paris an der Loire alles wunderbar. Letzte Nacht standen wir in Bad Säckingen auf dem Stellplatz in der Nähe des Rheines war okey.

Heute wollten wir weiter nach Oberstdorf - schon bei der Einfahrt in den Ort kamen uns ein grössere Anzahl von Wohnmobilen entgegen - wir dachten uns aha die reisen wieder ab . Zuerst kamen wir an dem Stellplatz Rubi-Camp vobei - wir konnten Unmengen von weißer Waren entdecken mit mindestens hundert SAT Schüsseln nach Süden ausgerichtet !

Also weiter zu dem Stellplatz an der Nebelhornbahn in der Hermann von Barth Strasse - bedingt durch Strassensperrungen muss man derzeit durch ganz kleine Nebenstrassen fahren - es kamen uns wieder ein Reihe von Fahrzeugen entgegen - wir dachten die reisen wieder ab.

Am Platz angekommen konnten wir unseren Augen nicht trauen - es sah aus wie auf einem Gelände eines Wohnmobilhändlers zu einer Sonderschau ! Unglaublich alles alles voll - Seite an Seite - Kuschelcamping wäre noch ein zu geringer Ausdruck.

Wir sind umgehend weiter gefahren bzw. geflüchtet und haben das Gebiet weiträumig verlassen - es kamen uns immer noch Unmengen von Fahrzeugen entgegen in beiden Richtungen - Auf der Flucht und dorthin.

anton-reiser am 24 Sep 2019 19:05:51

Die Mobilsten, die sparen um jeden Preis als Fetisch betreiben, hat jeder, der länger im Womo unterwegs ist, schon erlebt. Auch ich könnte schlimme Beispiele berichten, z.B. von überwinternden Franzosen mit RiesenWomos+Anhänger, die in Portugal monatelang auf öffentlichen Parkplätzen Wagenburgen betreiben und in den Gärten der armen Landbevölkerung Wasserdiebstahl begehen, darauf angesprochen, drohend die Reizgasflasche zücken...
Das macht vieles an Gastfreundschaft kaputt.
Ich sehe solches Verhalten als ein Beispiel für die negativen Folgen des Massentourismus, der in jeder Form die betroffene Region belastet. Seien es die Pauschaltourismusmassen an den Mittelmeerküsten; die Millionen von Städtetouristen, z. B. in Berlin, Venedig oder Barcelona; die überrannten Sehenswürdigkeiten mit stundenlangem Schlange stehen, wie Louvre oder Ufficien.
Vor Jahrzehnten war ich allein auf dem Vesuv, allein in der Eskorialkapelle, allein im Castel del Monte. Alles vorbei.Riesenparkplätze, Shuttelbusse. Repräsentativ waren dieses Jahr die Berichte über lange Warteschlangen vor dem Gipfel des Mount Everest. Mit Toten unter den Wartenden.

Dennoch erlebe ich auch heute noch schöne, individuelle und erlebnisreiche Fahrten mit meinem Womo.
Ich meide in der Hauptsaison bekannte Destinationen. Stehe nach wie vor viel frei, achte aber darauf, dass es passt. Halte mich an Verbote, gehe, wenn sie vorhanden sind, auf Stellplätze und Campingplatze, gerade in armen Ländern, wie Marokko, wo diese ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind.
In Europa habe ich beim Freistehen kein schlechtes Gewissen, denn ich bin , wie viele Reisemobilisten, die nicht auf Spartrip sind, ein Konsument, der das örtliche Gewerbe bereichert.
Erst letztes Jahr kam ich in Frankreich per Zufall mit einem Maire ins Gespräch, ich zeigte ihm die Rechnung meines Restaurantbesuches über 170 Eu, die Quittungen des Supermarkteinkaufes über 75 Eu und die Tankquittung über 98 Eu. Immer mehr Regionen, wie die Mosel, wissen um diese Kaufkraft und profitieren davon.

Anton

Elgeba am 24 Sep 2019 20:34:07

Ich unterstütze auch mit meiner Kaufkraft die Region,stehe dabei aber nicht wild/frei sondern ausschließlich auf CP.Damit unterstütze ich noch zusätzlich das Tourismusgewerbe und gehe nicht mit schlechtem Beispiel voran.Ich habe letztes Wochenende in St.Goarshausen zum Rhein in Flammen auf einem CP gestanden,trotz Großveranstaltung kein Kuschelcamping,im Gegensatz zu den beiden ausgewiesenen SP.Die Supersparer haben dann direkt an der Strasse auf dem Seitenstreifen gestanden,käme für mich nie in frage.

Gruß Bernd

rkopka am 24 Sep 2019 21:29:24

Elgeba hat geschrieben:Ich habe letztes Wochenende in St.Goarshausen zum Rhein in Flammen auf einem CP gestanden,trotz Großveranstaltung kein Kuschelcamping,im Gegensatz zu den beiden ausgewiesenen SP.Die Supersparer haben dann direkt an der Strasse auf dem Seitenstreifen gestanden,käme für mich nie in frage.

Ich kann sowas zum Teil verstehen. Wenn ich einen CP nutze, d.h. dort baden gehe oder länger vor dem Womo sitze, OK. Aber z.B. wenn ich eine Stadt besuche, dann ist das einfach nur ein Schlafplatz, wo es mir völlig egal ist, wie es rundherum aussieht. Ich gehe am Morgen weg und komme spät abends zurück zum Schlafen. Das Womo hat alles, was ich brauche. Es muß nur irgendwo stehen können. Natürlich vermeide ich dezidiert verbotene Plätze oder welche, wo ich mir komisch vorkomme, dort zu stehen.

Das mit den Verboten habe ich auch schon am Atlantik erlebt. Wir wollte in einem Ort nur mal kurz stehenbleiben, evt. etwas am Strand rumgehen, aber es war überall verboten. Irgendwo hinter dem Ortsschild war dann wohl ein erlaubter Platz, zumindest mit einigen Womos, aber eben ein gutes Stück vom Strand entfernt. Da will ich nicht jedesmal erst das Fahrrad runterholen. Und für meine Mutter wäre das keine Option gewesen. Ich bin daher auch für die Lösung, Parken (am Tag) erlaubt und in der Nacht eben entsprechend kontrollieren, damit sich niemand gestört fühlt, wenn sie keine Womoübernachter haben wollen.

RK

Aretousa am 26 Sep 2019 09:16:49

In allen Orten an der Atlantikküste, wo es Verbotsschilder für Wohnmobile gibt, und die wir in diesem Jahr bis jetzt besucht haben, lauten diese: von 22 oder sogar 24 Uhr bis 7 oder auch 8 Uhr. Da kann jeder also den ganzen Tag stehen und schwimmen, wandern , essen gehen....Nur sollte man sich dann Gedanken machen, wo man nachts bleibt.
Es gibt auch sehr schöne Stellplätze in Strandnähe,
die, wie die PKW Plätze am Tag kostenlos sind, erst ab 19 Uhr Gebühren kosten.

rolf51 am 26 Sep 2019 10:10:10

Hallo,
wir kommen gerade von einer 5 Wöchigen Tour aus F zurück. Angefangen von Fecamp die Küste entlang bis Nantes, die Loire hoch bis Paris.
Es waren sehr viele Womos unterwegs, aber nur bis auf einen bekannten kleinen Stellplatz habe wir immer einen Platz bekommen. Überachtungsverbote haben wir respektiert, einige andere nicht, daher verständlich mit Teppichstand dies zu unterbinden. Frankreich ist für mich ein vorbildliches Wohnmobilland, Stellplätze und Entsorgung Möglichkeiten ohne Ende. Manche Stellplätze sind von Firmen organisiert und nicht billig, daher sind wir auf den nächsten CP für den gleichen Betrag ohne Kuscheln gestanden.

pwglobe am 28 Sep 2019 09:44:59

Hallo
Ich finde in Frankreich gibt es genug legale Stellplätze, auch direkt am Strand oder in der Nähe.
Ich kann auch verstehen, dass man die Wohnmobile nicht überall haben möchte, mich würden die weißen Kisten auch stören wenn sie den Ausblick verschandeln.
Als Surfer stehen wir auch gerne direkt am Spot, aber ich respektiere, wenn die Anwohner dies nicht haben wollen.
Die Zahl der Wohnmobile hat in den letzten Jahren in ganz Europa stark zugenommen und jetzt braucht es halt mehr Regeln.

Heraline am 29 Sep 2019 10:00:39

Ich stehe gerade auf diesem Campingplatz in der Bretagne. 1,8 km weiter gibt es einen kostenpflichtigen Stellplatz. Zwischendrin ein Parkplatz wo Womo's zwischen 20 und 8 Uhr nicht parken dürfen!

Blick in die eine Richtung über den Campingplatz:



Und hier der Blick in die andere Richtung. Im Hintergrund der Parkplatz der ständig, auch über Nacht von Wohnmobilen zu geparkt werden.





Auch ich stehe am liebsten frei, Kuschelcamping ist ebenfalls nicht meine Welt, dann lieber ein Campingplatz.

Ich denke die Überschrift wäre so treffender: Wohnmobile überall (auch da wo sie nix zu suchen haben) - wie geht das weiter?

Vor 30 Jahren war Wohnmobilreisen noch eine völlig andere Welt - auch ich tu mich mit der Veränderung oft schwer aber die "Teppichstangen-Instalierer" sind hier definitiv nicht das Übel! Andersrum wird ein Schuh daraus! :wink:

Connie

thomas56 am 29 Sep 2019 16:05:04

die Franzosen haben eine andere Mentalität und 'Einstellung. Ich habe oft erlebt, wie Franzosen Stellplatzkassierer einfach weggejagt haben und zwar mit der Bergründung, dass das fahrende Volk immer kostenlose Stellplätze zugewiesen bekommen und auch noch Wasser/Strom gratis und man sieht nicht ein als steuerzahlender Landsmann zu bezahlen.

Ob das mit ein Grund ist, weiß ich nicht, aber F baut immer mehr Schranken vor die Plätze. Auf den Schrankenplätzen sieht man wenig Franzosen, vielleicht haben die einfach keine Lust auf Stellplatzgebühren? :D

frankreichfans am 30 Sep 2019 18:23:04

Einfach mal bei den Sparbrötchen, Überallparkern, Regelmissachtern und sonstigen Pappnasen der Reisemobilenthusiasten bedanken ... wir haben vollstes Verständnis, wenn Gemeinden das günstigste und wirkungsvollste Mittel anwenden, um ihre Umgebung vor diesen Heuschrecken zu schützen!

Sie hätten es nicht getan, wenn es nicht nötig gewesen wäre ...

hesida am 17 Okt 2019 10:38:36

frankreichfans hat geschrieben:Einfach mal bei den Sparbrötchen, Überallparkern, Regelmissachtern und sonstigen Pappnasen der Reisemobilenthusiasten bedanken ... wir haben vollstes Verständnis, wenn Gemeinden das günstigste und wirkungsvollste Mittel anwenden, um ihre Umgebung vor diesen Heuschrecken zu schützen!

Sie hätten es nicht getan, wenn es nicht nötig gewesen wäre ...


Dem kann ich nur zustimmen als jahrzehntelanger Frankreichbesucher. Diese sind immer sehr freundlich und hilfsbereit, sogar in der Normandie.
Die Anzahl der Regelmissachter wird immer größer. Sogar hier im Forum werden diese unterstützt, wenn nach Strafen von Regeln gefragt wird oder in Berichten erwähnt wird, da war ein Verbot, aber wir haben trotzdem Übernachtet.
Ich denke in 5 Jahren hat sich das Reisemobilleben leider in Europa erledigt.

Beduin am 17 Okt 2019 11:49:29

Nicht nur in Europa. In Marokko fangen sie auch an zu schließen, Steine hin, Teppichstangen und die Polizei ist dann sehr aktiv beim begleiten zu einem offiziellen Platz :?

Rollator am 17 Okt 2019 11:57:27

Wir fahren seit zig Jahren an die Küsten der Gironde und leider sind da eben sehr viele Orte zu illegalen Campingplätzen verkommen. Zunehmend standen dort über Wochen hinweg direkt an der empfindlichen Dünenlandschaft Wohnmobilkaravanen und es wurde dort A) den Autofahrern der Zugang zum Strand zugestellt und B) über die Jahre hinweg die Dünenlandschaft arg in Mitleidenschaft gezogen. All dies, obwohl es im Umkreis Campingplätze en masse für alle Preisklassen und bevorzugte Urlaubsart (Textil oder ohne) zur Verfügung standen. Unser persönlicher Eindruck bei der teilweise bedrückenden Enge: "Frei" Stehen dürfte da wohl der geringste Grund gewesen sein, sich dort Blechwand an Blechwand und ohne jeglichen Schatten hin zu stellen. Muss zwar jeder für sich aus machen, wie er es gerne mag, sollte sich aber auch bewußt sein, dass er sich auf Dauer selber den Boden unter den Füßen weg zieht, wenn man es übertreibt. Manch andere Region ist da eh inzwischen weiter. Die Zahl der Plätze, an denen man inzwischen nicht mal mehr zum Parken oder ein Mittagessen rauf kann wächst, ebenfalls die Zahl der Schranken, mit denen sich zunehmend Supermärkte gegen Übernachtungsgäste wehren.

Das alles sind Entwicklungen, die man mit verursacht, wenn man sich rücksichtslos oder egoistisch verhält. Dass sich Städte und Gemeinden wehren, ist in meinen Augen mehr als verständlich, dass man es aufgrund der Entwicklung zum ausgebauten Kastenwagen auch auf diese zunehmend abgesehen hat, ist dann nur konsequent.

Heinz53 am 17 Okt 2019 13:51:03

Ich bin auch der Meinung, daß wir uns hier vieles selbst zuzuschreiben haben.
Das Freistehen war eine schöne Zeit, aber wir reden mittlerweile alleine in Deutschland über ca. 46.000 Wohnmobilfahrer. Da wird es schon enger, kommt dazu noch daß sich manche benehmen wie ….. , so kann man die Teppichstangen verstehen.
Bei uns in D kommt auch noch dazu, daß die Lkw-Fahrer häufig einen Übernachtungsplatz suchen müssen und daher gerade in AB-Nähe die Pkw-Plätze zugestellt werden würden. Wie das in F ist kann ich nicht beurteilen.
Heinz

Beduin am 17 Okt 2019 13:57:29

Wenn ich die Statistik des Kraftfahrt Bundesamtes richtig verstehe, sind wir über 530.000 Wohnmobile alleine in Deutschland --> Link

kedi3001 am 18 Okt 2019 07:36:54

Ich schließe mich den Vorschreibern an - gerade in Frankreich (aber auch in D) gibt es mehr als genug offizielle Übernachtungsmöglichkeiten. Ich kann nicht verstehen, warum diese nicht auch genutzt werden, an den meist recht geringen Übernachtungskosten kann es doch wohl nicht liegen (oder sind wirklich so viele "Geizkrägen" unterwegs :nixweiss: ).
Wir übernachten ausnahmslos auf offiziellen Plätzen, egal ob CP, SP oder ausgewiesenen Parkplätzen und können so ruhig und ohne schlechtes Gewissen schlafen.
Früher war das s.g. "Freistehen" meist zwingend notwendig, da es kaum offizielle Plätze gab. Heute ist das anders und sollte auch entsprechend gewürdigt werden.

LG
Conny

Heinz53 am 18 Okt 2019 15:57:31

Beduin hat geschrieben:Wenn ich die Statistik des Kraftfahrt Bundesamtes richtig verstehe, sind wir über 530.000 Wohnmobile alleine in Deutschland --> Link


Ach man sollte einfach keine Infos von anderen Beiträgen übernehmen, sondern sich besser informieren!
Heinz

ps. bevor es Stress gibt ich meine MICH.

topolino666 am 21 Okt 2019 08:36:12

Ein Bild von heute morgen, jetzt eine Stunde alt (ein normaler Arbeits-Montag-Morgen!!!!) : ein großer Volksfestplatz in Bayern, an allen 3 Zufahrten stehen nicht zu übersehende Schilder mit "Zufahrt verboten für Wohnmobile und Wohnwagen", trotzdem stehen insgesamt 22 Wohnmobile und 2 Wohnwagen dort, wir haben nächstes Jahr Wahl in Bayern und auch die örtliche Zeitung hat sich da schon darauf eingeschossen: Wie soll sich eine Gemeinde noch ausser "Teppichstangen" dagegen wehren? :evil:


cbra am 21 Okt 2019 08:39:02

topolino666 hat geschrieben:.....wir haben nächstes Jahr Wahl in Bayern und auch die örtliche Zeitung hat sich da schon darauf eingeschossen: Wie soll sich eine Gemeinde noch ausser "Teppichstangen" dagegen wehren? :evil:

....


einen kassenautomaten aufstellen, einen womostellplatz darus machen, gebühren kassieren und Womo - gäste willkommen heissen

thomas56 am 21 Okt 2019 08:47:29

topolino666 hat geschrieben:Wie soll sich eine Gemeinde noch ausser "Teppichstangen" dagegen wehren? :evil:

Knöllchen und abschleppen. Ist auch mehr Umsatz als eine Stellplatzgebühr....und das bezahlt wird ist auch sicherer.

frankreichfans am 21 Okt 2019 08:55:01

kedi3001 hat geschrieben:... an den meist recht geringen Übernachtungskosten kann es doch wohl nicht liegen (oder sind wirklich so viele "Geizkrägen" unterwegs :nixweiss: ).

Doch, die gibt es hinreichend ... die sind aber nicht selbst schuld. Schuld ist die Reisemobilindustrie und deren Marketing. Wenn ich mir die Hochglanzwerbung der Medien so ansehe, kaufe ich mit dem Fahrzeug auch gleich die völlige Freiheit. Ich darf alles tun und überall frei stehen und muss nie mehr etwas dafür zahlen ...

... oder hat hier irgendjemand schon mal ein Werbeposter eines WoMo-Herstellers mit der Darstellung eines Stell- oder Campingplatzes gesehen? Ich sehe immer nur freistehende Teile auf bretonischen oder schottischen oder neuseeländischen Steilküsten mit Meerblick und glücklich lachende Familien davor, Kind und Hund im Sonnenuntergang - niemanden sonst (vielleicht noch Möwen oder Weißkopfseeadler).

Und ich stelle mir dann immer vor, dass die malerische Steilküste nur dazu da ist, seine Hinterlassenschaften abzukippen - kostjahnix!

(sorry, der musste mal raus - gerade dieses Jahr in so vielen Wochen und so vielen Gegenden so viele Sparbrötchen selbst erlebt)

Beduin am 21 Okt 2019 08:58:17

Den Grill hast vergessen
Mich regt genau diese Werbung auch tierisch auf.
Vorspiegelung falscher Tatsachen

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