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LiFePO4 100 Ah anstelle Standard 80 Ah 1, 2


christinek am 27 Sep 2019 11:53:35

Knaus Van ti Modell 2020

Guten Tag,

folgende Frage in die Expertenrunde :-)

Wir möchten unsere Standardbatterie (80 Ah) gegen Lithium LiFePO4 -Caravan / Wohnmobil-Batterie 12V / 100Ah BMS100A -400A Peak 355 x 175 x 188mm ~10,5kg-/ EQ-Gel 200AH -Untersitz Batterie- austauschen.

Unser Wunsch ist etwas mehr Unabhängigkeit vom Landstrom.

Die Aufbaubatterie wird lediglich für die Wasserpumpe, Gaszündung, LED-Beleuchtung, TV genutzt. Heizung und Kühlschrank laufen über Gas.
Smartphone und Fahrradnavi werden über Powerbanks geladen, die bei Landstrom wieder aufgeladen werden. Ein Wechselrichter ist nicht vorhanden, 220-V-Geräte werden nicht genutzt.

Ein Solarpanel haben und wollen wir nicht. Und zwar erstens aus Gewichtsgründen und zweitens brauchen wir gerade dann mal mehr Strom, wenn keine Sonne ist (November, wenn viele Campingplätze schon zu sind, Stellplätze im Wald ...)

Können wir die vorhandene Batterie einfach gegen die o.g. Batterie austauschen?

VLG und Dankeschön vorab

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Inselmann am 27 Sep 2019 12:04:25

Nur mal am Rande, eure Heizung hat ein Umluftgeblaese? Das wird den meisten Strom verbrauchen im Winter.

Sprintertraum am 27 Sep 2019 12:05:40

christinek hat geschrieben: ... Wir möchten unsere Standardbatterie (80 Ah) ...

Hallo
Was verstehst du unter Standardbatterie ? Starterbatterie oder Aufbaubatterie ?
Vom Prinzip aber sollte nichts dagegen sprechen. Wenn du mit den Einbaumaßen klar kommst, sollte es passen und gut gehen.
Viel Glück und Gruß

hmarburg am 27 Sep 2019 12:07:03

Hallo Christine,

wir haben auch den Knaus Van TI und ich habe letzte Woche eine LiFePO4 150 Ah von Liontron unter den Fahrersitz eingebaut.

Bezüglich des eins-zu-eins Umtausch wirst du viele unterschiedliche Meinungen lesen, da sich da die Experten streiten.

Ich für meinen Teil habe die Ladetechnik auf einen Tripple-Ladebooster mit Solarmodul - bei uns kommen nächses Jahr noch welche aufs Dach - von Votronic umgebaut, dieser sitzt hinter Der Blende an der Sitzrückseite, und die Ladeeinheit im EBL von Schaudt deaktiviert.
Weiterhin habe ich diverse bestehende Leitungen durch stärkere ausgetauscht und eine zentrale Absicherung auf der Sitzvorderseite hinter der Konsolenblende installiert. Um die LiFePO4 vom 12V-Kreis trennen zu können habe ich noch auf der Plus-Seite einen Batteriehauptschalter eingebaut.
Als letztes ist noch ein 600W Sinus-Wechselrichter an die Wand unter den Tisch gekommen, der unsere Fahrradakkus laden soll.

Gruß, Holger

christinek am 27 Sep 2019 12:08:21

Ja, die Heizung hat ein Umluftgebläse.

Ausgetauscht werden soll die Aufbaubatterie.

mv4 am 27 Sep 2019 12:23:21

das funktioniert sehr gut...allerdings solltet ihr wirklich mal über Solar nachdenken....da kommt selbst im Herbst/Winter was rein.
da du ein neues Fiat Modell hast kann es aber sein das du einen Booster brauchst...das lässt sich aber auch später nachrüsten.

lowbattery am 27 Sep 2019 16:29:46

christinek hat geschrieben:Knaus Van ti Modell 2020 [..] Wir möchten unsere Standardbatterie (80 Ah) gegen Lithium LiFePO4 -Caravan / Wohnmobil-Batterie 12V / 100Ah BMS100A -400A Peak 355 x 175 x 188mm ~10,5kg-/ EQ-Gel 200AH -Untersitz Batterie- austauschen. [..] Können wir die vorhandene Batterie einfach gegen die o.g. Batterie austauschen?


Hallo,
um einschätzen zu können wie gut es mit der vorhandenen Installation geht könntest du mal die Angaben zu Ladekennlinien aus der Bedienungsanleitung des vorhandenen EBL/Ladegeräts posten (Spannungen und Zeiten). Ausserdem ob ein Ladebooster vorhanden ist und wenn ja welcher.

Ich habe die gleiche Batterie (als nicht-Untersitz). Allerdings auch mit dem Triple Lader wie Holger.

Gruß
Stefan

biauwe am 27 Sep 2019 16:54:18

Ich würde mit dem heutigen Wissen einfach tauschen.
Wenn noch Platz ist, dann einen kleinen Bleiakku mit dazu stellen.
Die Strom von Li-Akkus kann unter umständen einfach "schlagartig" alle sein.
Man erkenn es nur schlecht, wenn es soweit ist.

Die beiden Spannungsabsenkungen kommen vom Toasterbetrieb.

Gast am 01 Okt 2019 07:04:59

Hi,
also das mit dem Blei-Akku daneben würde ich tunlichst vermeiden, da ein Bleiakku eine höhere Selbstentladung hat als der LiFePo und auch eine andere Ruhespannung. Somit wird immer einer der Beiden geladen und einer entladen. Das tut den Zellen nicht gut (kurzum, du zerstörst den LiFePo damit).

Weiterhin mag ein LiFePo keine Kälte. Soll heißen, wenn der Camper im Winter genutzt werden soll, schadet es nicht, das Fahrzeug vor dem Losfahren einmal durchzuwärmen (am Landstrom), sofern der Akku drin war und dann das Fahrzeug bzw. die Akkuposition über 5-10°C zu halten. Die eleganteste Lösung ist halt der Ausbau und den Akku erst kurz vor der Fahrt einzubauen.

Wenn es dir zum Teil auch um das Gewicht geht, dann kannst auch gegen einen 60Ah LiFePo tauschen. Der liefert immer noch mehr Ah als die 80Ah Bleibatterie. Ich habe einen 120er LiFePo aus Einzelzellen drin und kann bevor die Spannung unter "Last" auf 12V einbricht knapp 130Ah raus nuckeln (gemessen mit Modellbaulader und Lastmodul... viele Halogenlampen und Sonnenbrille).

Wo du drauf achten musst, ist die Einstellung beim EBL (sofern vorhanden). Da kann man AGM oder Säure einstellen. Eins hiervon liefert 14,7V... das mögen die LiFePo nicht. Das andere 14,3 oder 14,4V, welches nutzbar ist.

Kurzum: wenn's ums Gewicht geht und die 80Ah ausreichend waren, dann ist nen 100Ah LiFePo zu groß, ansonsten austauschen. Wenn man selber etwas Ahnung hat, kann man sich auch günstig nen LiFePo zusammenschrauben und nen Balancer (passiv) drauf packen.

biauwe am 01 Okt 2019 09:10:30

FSK4ever hat geschrieben:Hi,
also das mit dem Blei-Akku daneben würde ich tunlichst vermeiden, da ein Bleiakku eine höhere Selbstentladung hat als der LiFePo und auch eine andere Ruhespannung. Somit wird immer einer der Beiden geladen und einer entladen. Das tut den Zellen nicht gut (kurzum, du zerstörst den LiFePo damit).


Wann erfolgt die Zerstörung?
Ich nutze das Hybridsystem seit 1/2014.
Mit der etwas höheren Selbstentladung stimmt. Im den Pausen der Nichtnutzung trenne ich Blei vom Li-Akku.

biauwe am 01 Okt 2019 09:41:23

FSK4ever hat geschrieben:Da kann man AGM oder Säure einstellen.


Du kennst den EBLvom christinek?
Ist AGM nicht auch eine Säurebatterie?
Es geht wohl eher um AGB, Gel oder Naß :wink:

Gast am 01 Okt 2019 11:20:47

Es gibt hier anscheinend Nutzer, die suchen die kleinsten Ungenauigkeiten ...
biauwe hat geschrieben:
Du kennst den EBLvom christinek?
Ist AGM nicht auch eine Säurebatterie?
Es geht wohl eher um AGB, Gel oder Naß :wink:


Sei es drum, der Hintergrund war doch wohl ehr die Aussage, dass es 2 unterschiedliche Ladeschlussspannungen gibt und man die niedrigere nehmen soll, welche mit 14,4V angegeben ist.

Bei den EBL ist meist der besagte Schalter dran und EBL 99 bzw. 119 sind meist verbaut...

Zu der Kombination von beiden schreibst ja selber, dass du diese trennst. Es stand weiter oben nicht, das man es machen soll. Unterm Strich macht man sich mit einem Hybridsystem den Nutzen von LiFePo kaputt da:
- man die Gewichtsersparnis durch den 2. Akku vernichtet
- die hohe konstante Spannungslage von LiFePo permanent durch den PB-Akkus (oder deren Ableitungen) herunter gezogen wird

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein PB welcher permanent hoch gehalten wird von der Spannung mit der Zeit "auskocht". Um das zu vermeiden, brauchst schon recht aufwändige Lade- und Trenntechnik und das wird keiner im WoMo realisieren. Wenn der LiFePo nicht gerade bei -30°C volle Leistung liefern muss, dann überlebt der auch nen Kaltstart der Heizung welche mit 6A (z.B. Truma Combi) zu Buche schlägt. Wenn das Fahrzeug dann warm ist, ist das auch wieder egal. Also Mamas 2kW Föhn nicht gleich mittels Wechselrichter auf den LiFePo hängen wenn's kalt ist.

biauwe am 01 Okt 2019 16:06:55

FSK4ever hat geschrieben:Sei es drum, der Hintergrund war doch wohl ehr die Aussage, dass es 2 unterschiedliche Ladeschlussspannungen gibt und man die niedrigere nehmen soll, welche mit 14,4V angegeben ist.


14,4 V für welchen Akkutyp?
Gel möcht gern 14,4 V zum vollladen und die Erhaltungsspannung von 13,7 V.
Was wwill der Li-Akku?

Ich habe kein EBL 99 bzw. 119
Viele haben was von CBE :D

Gast am 02 Okt 2019 09:00:31

LiFePo4 mag 14,2 (14,4 gehen auch) und sollte man eigentlich nicht zeitlich Floaten, aber wenn I in Abhängigkeit von U reduziert wird, dann sagt man im Normalfall bei 5-10% des Max-Stroms ist der Akku voll. Bedeutet, wenn mit 20A in der Konstantstromphase geladen wird bis 14,4/14,2V erreicht wird, dann ist der Akku voll (98%) wenn in der Konstantspannungsphase der Strom auf unter 2A gesunken ist. Die Einzelzellen sollten nicht über 3,65V kommen, das bedeutet, dass die 14,7V Zuviel sind.

Um die Ruhespannung eines LiFePo's zu ermitteln, sollte man diesen 12-24h ohne Verbraucher stehen lassen. Die Einzelzellspannung liegt in der Regel bei knapp über 3,4V (somit 13,6+V). Erst wenn die Spannung unter 13V fällt, sollte überhaupt an ein Nachladen denken. Bei Solar ist das halt relativ ungut, da die Spannung grundsätzlich Nachts/Abends einbrechen wird (Licht, TV, Heizung). Somit kann eine PV früh gemütlich das Laden beginnen. Den Solarregler würde ich auf 13,2V als Erhaltungsladung einstellen. Am EBL oder dergleichen kann man das leider nicht verstellen und muss hoffen, dass der LiFePo eine hohe Spannunglage hat, dass der EBL nicht immer wieder in die Ladephase geht. Ich schalte am Landstrom meine EBL-Versorgung regelmäßig ab. Damit wird der Akku nicht sinnlos beansprucht. Im Sommer reicht eh die PV und wenn es mal grau ist, dann guck ich ab und an auf die Spannung.

Erhaltungsladung kann man sich bei einem LiFePo sparen, die verlieren so wenig … Ich habe meinen LiFePo Block letzten Winter mit ca. 80Ah stehen lassen und hab im Frühjahr noch 75Ah rausgenuckelt bis er unter 12V gefallen ist. Dann einmal aufgeblasen und es gingen wieder die knapp 130Ah rein. Also alles im grünen Bereich. Der Akku stand bissel was über 3 Monate rum. Somit waren es knapp über1% an Selbstentladung/Monat.

biauwe am 02 Okt 2019 09:33:06

FSK4ever hat geschrieben:LiFePo4 mag 14,2 (14,4 gehen auch)


Was mag denn so ein Gel-Akku oder Naß-Akku?

Gast am 02 Okt 2019 15:28:25

Meine Meinung? Jeder Bleiakku ist über 14V voll genug um nach 30 Minuten Ruhe keinen Unterschied zu merken.

Angeblich sind 14,4V für Gel und 14,7V für AGM. Wobei Gel = Nass, da hier das Elektrolyt nur durch Kieselgur oder der gleichen eingedickt wird.

Am besten mal das große G bemühen und den Aufbau angucken. Da wird einem Klar, warum ein AGM schnell mit höherer Spannung aber dafür kürzerer Haltedauer geladen werden sollte. Es ist einfach weniger Elektrolyt drin und das würde bei den langen Haltekurven von Gel oder klassischen Nasszellen auskochen bzw. sich zu einem größeren Prozentsatz aufspalten (Stichwort: Knallgasprobe).

cbra am 02 Okt 2019 15:53:59

du schreibst was von november... wenn ihr auch wintercampen geht solltest du ggf über LiFeYPo4 nachdenken, wei die Teie ohne Y sich unter 0°C nicht laden lassen.

wäre ein grundsatzfrage, die details zu hybridsystemen kann man eigentich in einem eigenen thread nachlesen

und dann findest du noch ein paar threads zur zufriedenheit mit Fraron etc, falls laden unter 0° kein thema ist - sonst solltest du alles rund um "winston" lesen

Stocki333 am 03 Okt 2019 08:04:29

FSK4ever hat geschrieben:
Die eleganteste Lösung ist halt der Ausbau und den Akku erst kurz vor der Fahrt einzubauen.

Also wenn ich Über 1000.- Euronen ausgebe. und muß in der kalten Jahreszeit immer den Accu ausbauen und vor Fahrtbeginn wieder einbauen. brauch ich einen Termin beim Psychiater. Und kann nicht wegfahren, weil ich einen Physikoterapeuten aufsuchen muß.
Somit wird immer einer der Beiden geladen und einer entladen. Das tut den Zellen nicht gut (kurzum, du zerstörst den LiFePo damit).

Diese Aussage solltest du schon begründen.
Nicht so etwas im Raum stehen lassen.
User wie biauwe und andere benutzen das so. und der genannte User hat verschiedene Einheiten zusammen geschlossen. Und funktioniert schon so lange.
Gruß Franz

Stocki333 am 03 Okt 2019 08:41:21

christinek hat geschrieben:Knaus Van ti Modell 2020
Wir möchten unsere Standardbatterie (80 Ah) gegen Lithium LiFePO4 -Caravan / Wohnmobil-Batterie 12V / 100Ah BMS100A -400A Peak 355 x 175 x 188mm ~10,5kg-/ EQ-Gel 200AH -Untersitz Batterie- austauschen.

Hallo ChristineK
Hast du dieses Fzg schon oder bekommst du es erst. bj 2020.
Wird das ein Ducato.
Du schreibst von Untersitz- Batterie. Damit meinst du vermutlich die Batterie ist unter dem Beifahrersitz plaziert.
Zu den Accutypen ein paar Zeilen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
LiFeYPO4. auch bekannt unter Winston.Sie haben den Vorteil das die Temperaturgrenze beim Laden bis - 35 Grad geht. Also hier bist du Alle Sorgen los.
LiFePO4. Das ist die gruppe die Einschränkungen bei dem Laden bei Minustemperaturen hat.
Hier gibt es auch noch eine Gruppe von Zellen die man bis - 10 Grad laden kann. wenn auch mit reduzierter Ladung. Sind meistens A 123 Zellen.
Du hast ja nach deiner Beschreibung schon einen Accu ins Auge gefasst.
zum Laden mit der Maschine, also Fahrbetrieb, hast du oder bekommst wahrscheinlich einen EURO 6d. Hier wissen wir noch nicht wie die das mit der Ladung über die Lima funktioniert.
Sollte bereits ein Bosster verbaut sein bist du fein raus. Damit sind die grösser Schwierigkeiten weg.
Sonst rechne einfach die Kosten ein für den Einbau eines Booster. Bei Fertigaccus fast eine Notwendigkeit. Es geht auch anders, aber da ist auch ein Basiswissen notwendig. so bist du auf der sicheren Seite.
Vemehrt tauchen am Markt jetzt Fertigaccus auf deren BMS die Temperaturgrenzen berücksichtigen. Aber auch Booster können das.
Ich verstehe schon das man Anfangs schon vorsichtig ist. welches Produkt man ausgesucht hat. Schreibe einfach was du einbauen willst und du wirst auch vernünftiges feedback bekommen.
Und lass dich nicht verwirren. die Lithium- Technik im Womo ist schon aus den Kinderschuhen draussen. Das funktioniert was du vorhast.Und viele Anwender sehen diese Technik als Langzeitinvestition an. Dies betrifft vor allem die Winston Anlagen. Wenn du hier verschiedene Freds durchliest, findest du Aussagen: "Die geb ich nicht mehr her". Intressanter Weise von ehemaligen Skeptikern.
Gruß Franz

Inselmann am 03 Okt 2019 10:29:06

Gehoert zwar nicht unbedingt hierher, aber ich musste Stocki333 aka Franz mal ein Positiv geben. Ich selber belese mich schon seit Monaten zum Thema Lithium im Wohnmobil und habe wichtiges gelernt und Franz mit seiner unermuedlichen Geduld und einfachen auch fuer Laien verstaendlichen Erklaerungen hat da wesentlichten Anteil.

Vielen Dank dafuer :top:

Stocki333 am 03 Okt 2019 10:49:25

Danke dafür. Es freut mich wenn man die einfachen Sachen auch würdigt.
Franz

cbra am 03 Okt 2019 10:53:40

Inselmann hat geschrieben:Gehoert zwar nicht unbedingt hierher, aber ich musste Stocki333 aka Franz mal ein Positiv geben....


jetzt erst ? ;) :P

Gast am 10 Okt 2019 07:31:26

Stocki333 hat geschrieben:"FSK4ever"
Nummer 1:
Die eleganteste Lösung ist halt der Ausbau und den Akku erst kurz vor der Fahrt einzubauen.

Also wenn ich Über 1000.- Euronen ausgebe. und muß in der kalten Jahreszeit immer den Accu ausbauen und vor Fahrtbeginn wieder einbauen. brauch ich einen Termin beim Psychiater..

Stocki333 hat geschrieben:"FSK4ever"
Nummer 2:
Somit wird immer einer der Beiden geladen und einer entladen. Das tut den Zellen nicht gut (kurzum, du zerstörst den LiFePo damit).
Diese Aussage solltest du schon begründen.
Nicht so etwas im Raum stehen lassen.
Gruß Franz


Hallo Zuammen,

zu 1. ein LiFePo wiegt nicht viel mehr als nen 6er Pack Wasser, wenn du danach zum Physiotherapeuten musst, dann solltest ggf. im Vorfeld was für den Rücken manchen. Was ich damit sagen will, 10-11kg sollte man heben können, schließlich bekommt man auch sein Rad angehoben. Ein LiFePo4 wiegt bei weitem nicht zuviel wie ein PB-Akku

zu 2. Erfahrung aus dem Modellflugverein. Hier waren anfangs auch die "alten" PB mit den LiFePo verschaltet im Ladehäuschen und nach 2 Jahren waren die ersten Zellen hin. Nach etwas Suche sind wir drauf gekommen, dass die Ruhespannung von 12V-PB nicht gleich der Ruhespannung von 12V-LiFePo ist. Somit fließ immer Strom obwohl es nicht nötig wäre. Somit ist eine solche Verschaltung wie ein Dauerlaufprüfstand, welche die Zellen unnötig Zyklen verpasst. In unserem Fall war es so, dass die Zellen wenn der Platz gut besucht war, je Tag schon 3-4 Vollzyklen bekommen haben. Die Ausgleichsströme haben da ihr Übriges getan.
Dass die Zellen unterschiedliche Ruhespannungen haben, sollte ja jedem hier klar sein…

Stocki333 am 10 Okt 2019 09:00:04

[quotezu 1. ein LiFePo wiegt nicht viel mehr als nen 6er Pack Wasser, wenn du danach zum Physiotherapeuten musst, dann solltest ggf. im Vorfeld was für den Rücken manchen. Was ich damit sagen will, 10-11kg sollte man heben können, schließlich bekommt man auch sein Rad angehoben. ][/quote]
Schluchties trinken Schweres Wasser. Und bei uns hat ein SixPack Schweres Wasser 45 Kg. :lach: :ja: :mrgreen: Also stimmt meine Aussage mit dem Physikotherapeuten.
Ein LiFePo4 wiegt bei weitem nicht zuviel wie ein PB-Akku

Das ist eine Pauschale Auussage. Nach dem es hier welche gibt die 1000 Ah Zellen verbaut haben, und deren Gewicht liegt irgendwo bei 150 Kg.
Kennst du einen Bleiaccu mit diesem Gewicht. ???
Ich nicht aber man muß nicht alles wissen.
Hier waren anfangs auch die "alten" PB mit den LiFePo verschaltet im Ladehäuschen und nach 2 Jahren waren die ersten Zellen hin. Nach etwas Suche sind wir drauf gekommen, dass die Ruhespannung von 12V-PB nicht gleich der Ruhespannung von 12V-LiFePo ist.

Bist du dir sicher, das wir von den selben Bauarten von Zellen reden. bei lithium gibt es viele Spielarten.
Wir reden hier von 2 Typen dieser Spielarten. LiFePo4 und LiFeYPO4. Und nichts anderes.
Denke mal das die Letzteren genannten der ideale Antrieb für Modellflieger sind, die sich auch im Winter die Finger abfrieren lassen wollen und können. :mrgreen: :cry:
verschaltet im Ladehäuschen und nach 2 Jahren waren die ersten Zellen hin.

Meine sind 4 Jahre alt. Werde wohl zum Sparen anfangen müssen. :cry: :cry: :cry:
Und meine hängt direkt an der Lichtmaschine. Seit 71000 Km.Und du weißt was die füer eine Arbeit liefert. Die für Bleiaccus. Da ist nix mit Kennlinie für Lithium.
verschaltet im Ladehäuschen und nach 2 Jahren waren die ersten Zellen hin.

Hoffentlich nicht für Empfängeraccus verwendet. Den damit tut ihr dem Image der Modellflieger keinen guten Dienst.
Warum gibt es hier so viele Foristen die bereits Anlagen in Betrieb haben. die 10 Jahre in Betrieb sind. Und noch immer funktionieren.
Und jetzt eine riesige Bitte an dich.
Mach dich hier im Forum mal schlau. Es ist eine riesige Fundgrube an Wissen. Aber auch an Schaltungsdetail, wie man Nachteile der Verschaltungen eleminiert Beim Womo und nicht beim Modellflugzeug. Und es gibt so viele Varianten wie man die Elektrik des Accus und deren Verschaltung machen kann.
Und weißt du. Alle funktionieren schon länger als 2 Jahre. Zumindest der Großteil was das Alter betrifft.
Und Bitte nicht die Spielarten der Lithium durcheinander würfeln.
Und noch etwas möchte ich an deine Adresse vermitteln. Ich habe noch nie jemanden so direkt angegriffen und seinen Text so zerpflügt. Aber du bist für mich die Premiere. Du schreibst etwas was, so nicht stimmt.
Und du verunsicherts einen Fragenden, und fütterst ihn mit falschen und nicht richtigen Halbwissen. Und trägst damit zur Verunsicherung von anderen bei, die über diesen Bericht stolpern.
Und wenn eine Firma wie Hymer eine Hybrid Lösung anbietet. Dir aber ein Forist schreibt, er verwendet so etwas seit Jahren, so kannst du das als bare Münze nehmen. Schau dir mal an wieviel Beiträge der Geschrieben hat. Das sollte dir zum Nachdenken reichen.
Ich möchte jetzt nicht das du das in die falsche Kehle bekommst. Den Schreiber, auch wenn du Neueinsteiger bist, sind immer willkommen. Eine eigene Meinung haben ist absolut korrekt und auch erwünscht. Davon profitieren wir alle. Aber unrichtige Fakten verwenden.!!!!!!!!!
Und für die Zukunft wünsche ich dir das das 3 Ohmsche Gesetz bei dir nie zuschlägt.
Kennst du nicht. Ist eine Bildungslücke:
-
Die Summe aller Ströme in einer leeren Batterie = Null-Ampere.


Gruß Franz

Stocki333 am 10 Okt 2019 09:07:40

Dass die Zellen unterschiedliche Ruhespannungen haben, sollte ja jedem hier klar sein…

Diese Aussage würde ich mal Nachlesen. In diesem Forum. Und du brauchst in der Zeit nur ganz kurz zurückgehen. Da hat ein User Winston Starterbatterie seit 7 Jahren in Betrieb, Ohne Balancer, ohne irgendwelche verbaute Elektronik. und die funktionieren noch immer. Und der User schreibt selber dazu. Das wird mir schon selber unheimlich.
Franz

biauwe am 10 Okt 2019 09:18:25

FSK4ever hat geschrieben: dass die Ruhespannung von 12V-PB nicht gleich der Ruhespannung von 12V-LiFePo ist.

Stimmt Blei 12,8 V und LiFe(Y)PO4 13,3 V
Die Akkus werden aber nicht gelagert!

Aber die Erhaltungsspannubg??? -> 13,7 V :)

egocogito am 10 Okt 2019 11:13:12

Stocki333 hat geschrieben:.....................Und für die Zukunft wünsche ich dir das das 3 Ohmsche Gesetz bei dir nie zuschlägt.
Kennst du nicht. Ist eine Bildungslücke:
-
Die Summe aller Ströme in einer leeren Batterie = Null-Ampere.


Gruß Franz


Danke für den heftigen Lacher.

Schweres Wasser :-)

geralds am 10 Okt 2019 11:25:28

christinek hat geschrieben:Können wir die vorhandene Batterie einfach gegen die o.g. Batterie austauschen?


Die Frage lässt sich leider nicht mit Ja oder Nein beantworten.
Es kommt darauf an.
hmarburg hat geschrieben:Bezüglich des eins-zu-eins Umtausch wirst du viele unterschiedliche Meinungen lesen, da sich da die Experten streiten.
Gruß, Holger

Die unterschiedliche Meinungen kommen wohl auch daher, dass die Bedingungen in jedem Fahrzeug etwas unterschiedlich sind.
Ich versuche mal einige Fragestellungen zum 1:1 Tausch zu beleuchten.
a) Ladeströme von der Lima zum Li-Akku
b) Rückströme von dem Li-Akku bei Motorstart
c) Mitladeeinrichtung des Starterakku´s

zu a) und b) Ohne Ladebooster können die Ladeströme eventuell zum Aufladen des Li-Akku´s zu klein sein. Der Akku wird nicht schnell genug aufgeladen.
Ohne Ladebooster können die Ladeströme eventuell zum Aufladen des Li-Akku´s zu groß für das verbaute EBL sein.

Beim Motorstart können eventuell hohe Ströme vom Li-Akku Richtung Starterbatterie fließen. Das kann passieren, wenn das D+ Signal zu schnell das Trennrelais schließt.
Man kann die Fragestellungen alle durch messen ermitteln / beantworten, oder man baut einen Ladebooster ein. Bei einigen Fahrzeugen mit Euro 6 Schadstoffklasse ohnehin notwendig.

(Ich habe die Verhältnisse bei mir gemessen und habe festgestellt, ich brauche keinen Ladebooster. Die Ladeströme liegen bei mir im Bereich 30-40A und Rückströme treten nicht auf, da das Trennrelais verzögert, erst bei 13,6V an der Starterbatterie, schließt.)

zu c) Baut man einen Ladebooster ein, ist die Fragestellung, ob dadurch die Mitladeeinrichtung der Starterbatterie noch funktioniert (z.B. bei Netzbetrieb). Das hängt vom verbauten Ladebooster, vom EBL und der gewählten Schaltungsvariante ab.

d) Nicht alle Ladegeräte sind zum Laden von Li-Akku´s geeignet. Li-Akku´s benötigen meist eine Endladespannung von 14,2-14,4V. Diese Spannung sollte nicht zu lange anstehen. Die Erhaltungsladung sollte bei 13,5-16,6V idealer Weise sein. Zur Not geht auch 13,8V. Bei Blei-Ladegeräten sollte daher die Stellung "Nassbatterie" und nicht Gel (wegen der oft langen Zeit mit der Endladespannung ) oder AGM gewählt werden.
Geprüft werden muss ebenfalls, welche Spannung der Li-Akku zum Balancieren braucht. Diese Spannung sollte das Netzgerät erreichen.

e) LiFePo4 oder LiFeYPo4 (Winston)
Der wesentliche Unterschied ist die Ladefähigkeit des Akku´s unter 0°C.
LiFePo4 können unter 0 Grad nicht, oder nur sehr begrenzt geladen werden. LiFeYPo4 können unter 0 Grad geladen werden.
Wenn man eine Li-Batterie hat, braucht man diese im Winter nicht zu laden (Die Starterbatterie schon). Aufbaubatterie trennen reicht. Eine Li-Batterie hat eine sehr geringe Selbstentladung.
Deshalb:
hmarburg hat geschrieben:Um die LiFePO4 vom 12V-Kreis trennen zu können habe ich noch auf der Plus-Seite einen Batteriehauptschalter eingebaut.
Gruß, Holger

Will ich im Winter starten, sollte das Womo schon wegen des Wassers aufgeheizt sein. Batterie wieder einschalten und einige Zeit heizen. Entladen darf man eine Li-Batterie auch ohne Y. Ist das Womo aufgeheizt, können die Ladegerät(e) wieder eingeschaltet (benutzt) werden.

Etwas mehr Aufwand bei der Li-Batterie ohne Y, aber doch nicht sooo viel.

f) Da man den Ladezustand des Li-Akku´s nur sehr schlecht an der Spannung erkennen kann, sollte der Einbau eines Batteriecomputers in Betracht gezogen werden.

Zum parallelen Betrieb von Blei-Akku und Li-Akku:
Maßgeblich sind nicht die unterschiedlichen Ruhespannungen sondern die Ladeerhaltungsspannungen. Die sind bei beiden Akku-Typen ähnlich genug, um sie parallel betreiben zu können. Der Ladeerhaltungsstrom ist des Blei-Akku´s schädigt den LI-Akku meines Erachtens nicht. Der Betrieb des Womo´s hat durch die stillen Verbraucher immer einen geringen Entladestrom zur Folge. Da fällt der Ladeerhaltungsstrom nicht mehr ins Gewicht. Außerdem werden ja auch Starterbatterie und Aufbaubatterie (auch bei LI-Akku´s) parallel geschaltet. Mehr Aufmerksamkeit würde ich dem Umstand widmen, bei welcher Spannung Batterietrenngeräte die Verbindung der Batterien wieder trennen. (Oder ob die Verbindung nur besteht, wenn der Motor läuft oder das Womo am 240V Netz hängt.)
Beispiel: --> Link

Der komplette Beitrag spiegelt nur meine Meinung wider.
Zu dem Thema Li-Akku gibt es aber auch viele viele Beiträge hier im Forum. Einfach mal lesen.
Gruß Gerald

Stocki333 am 10 Okt 2019 17:10:12

Hallo Gerald
Schön geschrieben. Auch für einen Laien verständlich.
Und eine gute Überleitung nach meinen harten Worten. Danke dafür. habe schon überlegt wie ich das schreiben soll an die Fragende.
Das ist mir einen Guten Wert.
Gruß Franz

Gast am 11 Okt 2019 09:37:40

also wer hier nen 100Ah mit ner 1000Ah Akku vergleicht ist leider am Thema vorbei... ein 100Ah Akku von Winston wiegt um die 9,5kg wenn man die Zellen selber zusammen schraubt und nicht die fertig gepackte Version nutzt.

Wenn man nicht versteht, dass als Ladeakku (Speicherquelle) ebenfalls LiFePo zum Einsatz kommen und als Flugakkus LiPos dann sollte man einfach auch mal die Ohren spitzen und übern Tellerrand gucken.
Zudem, wenn deine Akkus seit 4 Jahren an der Lima hängen, hast du mal wirklich die Kapa unter Last gemessen?

Ich habe auch von einer Ruhespannung gesprochen, nicht von der Zellnennspannung. Das bedeutet, Zellen voll, ohne Last und die unterscheidet sich bei einer 12V Verschaltung von PB zu einer 12V Verschaltung zu LiFePo. Wenn da wer so gut Bescheid weiß über E-Technik sollte bekannt sein, dass bei unterschiedlichen Spannungspotenzialen mit elektrisch leitfähigem Material dazwischen, entsprechend Ströme fließen

Aber was solls, nach so einer dummen Ansage, werde ich mich hier eh wieder abmelden. Ich hab die Frage des Fragenden beantwortet bzw. berücksichtigt und muss mir von nem Forum-Papa nen sinnentfremdeten Vergleich mit einer 1000Ah-Version an die Backe nageln lassen. Von einer Hybridversion war auch nie die Rede beim Fragenden und wenn man kein BMS verwendet, welches entsprechend trennt, hat man den Salat.

Ruedi1952 am 11 Okt 2019 10:53:02

Ich überlege wenn unsere Bosch L5 75 AH die Grätsche macht so eine einzubauen.
--> Link

Der Platz unter dem Fahrersitz ist begrenzt und gibt mehr wie die Bosch ist nicht mehr her.
EBL ist eine Calira 20/30 frisch überholt.
Fahrzeug Ducato 244 2,3 ltr 110 PS Bj 2006 Lima 110 AH.
Vorhanden Solarkoffer 100 W der bisher immer gereicht hat die Aufbaubatterie zu laden.
Temperaturen im Fahrzeug immer Plus Grade wenn in Betrieb. Die Aufbaubatterie ist über einen Natoknochen abtrennbar. Wenn wir im Winter starten kann ich problemlos eine Stunde warten bis im Womo es warm ist.
Verbraucher nur die 12 Volt Beleuchtung, Pumpen Frischwasser, Toilette, Absorber Kühlschrank und Truma Combi 6 und die Steckdosen. Seltenst Fernseher und Sat über 12 Volt.
Gibt es irgendwas was ich beachten muss?

egocogito am 11 Okt 2019 11:28:49

geralds hat geschrieben:
Etwas mehr Aufwand bei der Li-Batterie ohne Y, aber doch nicht sooo viel.



Auch von mir ein Plus, weil eine verständliche und gute Zusammenfassung, die eigentlich die Diskussion bezüglich Plug ‘n Play beenden sollte.

Es stimmt schon, dass der Aufwand ohne Yttrium nicht sooo viel ist, aber darum geht es meiner Meinung nach nicht, sondern ums Vergessen. Ladegeräte nicht getrennt, Motor gestartet und schon kann‘s passiert sein.

Bodimobil am 11 Okt 2019 11:58:14

christinek hat geschrieben:Können wir die vorhandene Batterie einfach gegen die o.g. Batterie austauschen?

geralds hat geschrieben:Die Frage lässt sich leider nicht mit Ja oder Nein beantworten.
Es kommt darauf an.
...

Der komplette Beitrag spiegelt nur meine Meinung wider.
Zu dem Thema Li-Akku gibt es aber auch viele viele Beiträge hier im Forum. Einfach mal lesen.
Gruß Gerald


Danke für die Zusammenfassung - auch von mir [+]. Hilfreich für alle die, die sich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Für "Neulinge" ist das Thema sicher zu komplex um es anhand dieser Zusammenfassung zu verstehen. Man sollte aber einen Eindruck davon bekommen in welchen Ecken die Fallstricke lauern.

Gruß Andreas

Wolfros am 11 Okt 2019 12:11:49

Könnte man die 0 Grad Aufladung nicht durch eine kleine Heizfolie unter dem Akku umgehen?
Unter 10 Grad wird die Heizung zugeschaltet und über 10 Grad ausgeschaltet?

biauwe am 11 Okt 2019 12:39:42

Wolfros hat geschrieben:Könnte man die 0 Grad Aufladung nicht durch eine kleine Heizfolie unter dem Akku umgehen?
Unter 10 Grad wird die Heizung zugeschaltet und über 10 Grad ausgeschaltet?

Wenn Du genug Strom hast. Ja.

Wolfros am 11 Okt 2019 15:48:06

wenn man eine 15W Folie nimmt hält es sich sehr wahrscheinlich doch im machbaren.


Die beheizten Außenspiegel haben auch 15W.

lowbattery am 11 Okt 2019 16:05:10

Wolfros hat geschrieben:wenn man eine 15W Folie nimmt hält es sich sehr wahrscheinlich doch im machbaren.

es gibt Folien (Heizmatten) für genau diesen Zweck. Klebt man zwischen die Zellen. Relion hat auch einen Fertigakku mit Heizung.
Gruß,
Stefan

lowbattery am 11 Okt 2019 19:59:20

jetzt nochmal zurück zur Eingangsfrage:
kann man in einen Knaus Van ti Modell 2020 diesen Fertigakku einbauen: Lithium LiFePO4 -Caravan / Wohnmobil-Batterie 12V / 100Ah BMS100A -400A Peak 355 x 175 x 188mm ~10,5kg-/ EQ-Gel 200AH -Untersitz Batterie-

Die grundsätzliche Problematik wurde Gerald ja schon sehr anschaulich und umfassend erläutert. Mit den vorhandenen Angaben lässt sich das aber noch etwas eingrenzen:
  • es handelt sich um einen Knaus MJ2020, d.h. vermutlich Fiatbasis MJ2020, also neue EU6 mit geregelter Lichtmaschine -> Booster ab Werk verbaut.
  • der Akku hat laut Handbuch Temperaturschutz gegen Laden unter 0°.
  • damit wäre prinzipiell ein 1:1 Tausch möglich, Elektroblock und Ladebooster müssen dazu auf max. 14,4V Ladespannung eingestellt werden.
  • einziger Nachteil wäre die mit über 12h zu lange 14,4V Vollladephase, die viele aktuelle Elektroblocks haben, und die fest an die Spannung gekoppelt ist. Unbedenklich für LiFePO4 wären laut Victron Energy (andere konkrete Angaben kenne ich nicht) max 4h, darüber wird die Lebensdauer des Akkus "leicht negativ" beeinflußt. Was "leicht negativ" bedeutet, dazu gibt es allerdings keine eindeutigen Daten. Der Hersteller der Batteriezellen des oben genannten Akkus empfiehlt daher ebenfalls (übersetzt, sinngemäß) "bei längere Zeit anliegender Volladespannung diese auf 14,0V statt 14,4V zu begrenzen".

Gruß,
Stefan

christinek am 14 Okt 2019 16:50:27

Hallo in die Runde,

mittlerweile hat Knaus mit mitgeteilt, dass die Lithium-Batterie nicht verwendet werden kann, da sie nicht geladen werden kann.

VG Christine

hmarburg am 14 Okt 2019 17:08:30

christinek hat geschrieben:...
mittlerweile hat Knaus mit mitgeteilt, dass die Lithium-Batterie nicht verwendet werden kann, da sie nicht geladen werden kann...


Da hat Knaus meiner Meinung nach nicht ganz recht. Du kannst bloß nicht mit einer LiFePO4-Kennlinie laden aber es geht zur Not auch mit der Blei-Säure Einstellung.

Auf Grund dessen habe ich bei mir die Ladetechnik gleich auf die LiFePO4 angepasst.

--> Link

Gruß, Holger

Stocki333 am 14 Okt 2019 18:07:24

christinek hat geschrieben:Hallo in die Runde,

mittlerweile hat Knaus mit mitgeteilt, dass die Lithium-Batterie nicht verwendet werden kann, da sie nicht geladen werden kann.

VG Christine

hab ja schon viele Blödsinn gehört zum Thema Lithium. Und jeder hier die Lithium eingebaut haben, und das sind Hunderte, haben ein Ebl das nicht Lithium fähig ist. Einzig Hymer bietet eine Abgestimmte Hybridlösung an. Ums billige Geld. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Darum meine Meinung. Fragst du bei Knaus oder einen anderen Hersteller deswegen an, wirst du immer ähnliche Antworten erhalten. Solange bis die Lithium anbieten. Natürlich um einen Pappenstil. Dan erhältst du Garantiert eine andere Antwort.
So mußt du das sehen. Die verkaufen noch immer Schnee von gestern. ums teure Geld.
Also lass dich nicht von deinem Vorhaben abbringen. das funktioniert schon mit Lithium.
Gruß Franz

Stocki333 am 14 Okt 2019 18:10:25

Hallo Stefan
es handelt sich um einen Knaus MJ2020, d.h. vermutlich Fiatbasis MJ2020, also neue EU6 mit geregelter Lichtmaschine -> Booster ab Werk verbaut.

Weißt du zufällig. von wem der Booster ist. Ist das ein normales handelsübliches Teil, oder eine abgespeckte Version.
Gruß Franz

lowbattery am 14 Okt 2019 18:55:09

Stocki333 hat geschrieben:Weißt du zufällig. von wem der Booster ist. Ist das ein normales handelsübliches Teil, oder eine abgespeckte Version.

Hallo Franz,
weiß ich nicht, aber in den techn. Daten von Knaus steht Fzg hat Ladebooster ab Werk. Und ich meinte natürlich "intelligente Lichtmaschine", geregelt war sie auch bisher. Die "intelligente" ("smart alternator") braucht FIAT wie alle Hersteller für EURO6d-Temp, und damit geht es dann nicht mehr ohne Booster.

Gruß, Stefan

Stocki333 am 14 Okt 2019 19:10:19

Wird noch itressant wenn die ersten Fzg ausgeliefert werden. Wenn man Glück hat ist ein Schaudt verbaut.
Lassen wir uns überraschen.
Franz

christinek am 15 Okt 2019 14:17:19

hmarburg hat geschrieben:
Da hat Knaus meiner Meinung nach nicht ganz recht. Du kannst bloß nicht mit einer LiFePO4-Kennlinie laden aber es geht zur Not auch mit der Blei-Säure Einstellung.

Auf Grund dessen habe ich bei mir die Ladetechnik gleich auf die LiFePO4 angepasst.

--> Link

Gruß, Holger


Hallo Holger,
wow ... aber das ist nichts für uns (aber einige werden dankbar sein für deine ausführliche Dokumentation). Wir wollten einfach nur 1:1 tauschen, um ohne Mehrgewicht mehr Kapazität zu haben.
Wir werden also mal sehen, wie wir mit der Original-Batterie auskommen.
Gruß Christine

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