Zusatzluftfeder
anhaengerkupplung

Neueinsteiger bräuchte Kaufberatung für FFB Tabbert WOMO 705


Chuck62 am 03 Okt 2019 18:05:46

Hallo zusammen,
gehöre wahrscheinlich zu den vielen stillen Lesern in diesem Forum.

Ich bin auf der Suche nach einem integrieten Womo bis 4,5 To für 2 Erwachsene und 2 noch kleine Töchter.

Bei der Suche wäge ich zwischen Modellen von Hymer, Niesmann Bischoff und FFB Tabbert ab.

Ich würde ein Modell mit Hubbett und Einzelbetten bevorzugen. Hinzu würde ich gerne 4 Fahrräder mitnehmen.
Das ganze sollte nicht mehr wie 20 bis 25 K kosten.

Bin jetzt auf einen FFB mit Einzelbetten gestoßen. Laufleistung 160000, Bj 1998, Mindestpreis soll wohl bei 20 k liegen.
Bekomme ich hinten in die Garage nur 2 oder auch 4 Räder? Feuchtigkeitsprobleme? Ersatzteillage?
Ist der Kaufpreis von 20 K zu teuer?

Vielen Dank für eure Einschätzung
Chuck62

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

bennykater am 03 Okt 2019 20:13:45

Hallo Chuck,

habe selbst einen Tabbert, jedoch eine Nummer kleiner (Classic 655M). Meiner hat keine Heckgarage, daher kann ich diese Frage nicht zuverlässig beantworten. Ich hatte vor ein paar Jahren mal in einen 705 reingeschaut und meine mich zu erinnern, dass die Heckgarage auch für 4 Räder taugen sollte.

Der 705 ist ja auf Basis Sprinter 412D, hat Zwillingsbereifung und oftmals auch 4-Gang-Wandlerautomatik. Etwas besseres gab es 1998 nicht in dieser Klasse, und was die Langlebigkeit und Haltbarkeit angeht, passen Fahrgestell und Aufbau sehr gut zu zusammen. Ich komme bei der Beschreibung meines 655M oftmals in die Versuchung, ihn "über den grünen Klee" zu loben, aber es ist wirklich ein robustes und solides Wohnmobil. Feuchtigkeitsprobleme gibt es nur, wenn die Dichtungen der Dachaufbauten lecken (war bei mir n och nie der Fall!). Das GFK-Dach ist aufgesetzt und die Nähte sind seitlich rundherum, es ist begehbar und es kann im Grunde garnicht undicht werden.
Mercedes genießt bisher (noch) den Ruf, bezüglich Ersatzteilversorgung und -Preise vorbildlich zu sein, und die Verschleißteile für die Sprinter-Basis sind auch im Ausland in aller Regel sofort (oder zumindest zeitnah) verfügbar und das zu vernünftigen Preisen; falls man überhaupt unterwegs Teile braucht.

Ich habe erst ein Mal ein Tabbert-spezifisches Ersatzteil (Waschbecken i.d.Nasszelle) als Neuteil benötigt, und das lief über einen "örtlichen" Händler problemlos. Jedoch ist die Ersatzteilversorgung für ältere Fahrzeuge bei nahezu allen Wohnmobilherstellern grenzwertig. Man kann diesbezüglich keine vernünftige Aussage machen, und das betrifft wie gesagt nicht nur diesen Hersteller.

Ein ausgesprochener Vorteil des 705 gegenüber Fahrzeugen anderer Hersteller (ausser NiBi) ist die ALDE Warmwasserheizung; in dieser Klasse und zu dieser Zeit eher selten verbaut. Ausser der Tatsache, dass die ALDE gegenüber der ansonsten vorherrschenden Truma Luftheizung ein klein wenig länger zum Aufheizen braucht, hat die ALDE nur Vorteile und wird allgemein sehr gelobt.

Ich kann nicht beurteilen, ob andere Hersteller seinerzeit auch Vollholz-Fronten und auch sonst diesen hervorragenden Möbelbau hatten. Noch was: Bei meinem Wagen sind die unten angehängten Tanks beheizbar; einen Doppelboden hat er nicht. Insofern ist durchaus eine Wintertauglichkeit gegeben. Dass ich mit meinem 655 nur eine Wintertour unternommen habe, hat eher persönliche Gründe, Probleme mit dem Wohnmobil gab es jedoch nicht.

Ich schaue seit 2012 immer wieder nach den Preisen dieser Mobile, daher wage ich die Aussage, dass 20t€ - ordentlicher Gesamtzustand vorausgesetzt - ein sehr guter Preis ist. Ich habe noch keinen 705 unter 20 gesehen.

Gruß
Martin

sternezaehler am 03 Okt 2019 21:02:24

Habe zwar „nur“ den 580LS Classic seit 23 Jahren!
Würde ihn nie für ein Anderes eintauschen.
Demnächst bekommt er neue Polsterbezüge, sozusagen als „Liebeserklärung“!

Geruempel am 03 Okt 2019 23:03:10

Hi Chuck,
wenn du wirklich einen 705er für 20T€ bekommen solltest, dann schlag schnell zu! :)
Sie werden ziemlich selten angeboten und sind, wenn, dann schnell weg.
Was die Qualität betrifft, habe ich einen gewissen Vergleich, da ich sowohl Eura als auch N+B hatte. An einen FFB auf MB Sprinter 412 kommt keines ran. Einzig vielleicht ein Hymer S700 auf MB.
Ich habe für meinen 98er 705mq mit 140Tkm diese Jahr 25T€ gelöhnt. Das ist sicher nicht weng, aber ich wollte ein Fahrzeug mit GFK Karosse ohne Holz in den Wänden, HA-Antrieb Zwillingsreifen, Diffsperre, Aldeheizung, Heck- und Frontbett, und solidem Möbelbau. Ich hoffe, ich fahre ihn länger als den Niesmann, den habe ich nach 4 Jahren entnervt verkauft.
Der FFB ist wirklich sehr solide und langlebig konstruiert und der 2,9 Liter 5 Zylinder Turbodiesel gehört zu den besten Motoren ever. Kein Vergleich zu den späteren Mercedes- oder gar den Ducatomotoren

Viele Grüße
Thomas

gotthilf am 03 Okt 2019 23:51:38

Hallo Chuck,

nach Karmann und Hymer habe ich den ersten 705 Mq gekauft und war damit ohne
irgendwelchen Ärger 8 Jahre bestens bedient. Über die Qualität wurde fast alles gesagt.
Anmerken möchte ich noch das derBoden und alle Rahmen der Klappen GFK ist.
Wasserschäden und Alufraß kann man nahezu ausschließen.
Beim Möbelbau sind alle Verschlüsse heute noch wie neu.
Beim Mq, für Querbett, gehen 4 Fahrräder in die Garage plus Campingkram.
Besser wäre natürlich ein Fahrradträger.
Mercedesteile sind weltweit auch nach Jahrzehnten kurzfristig lieferbar.
Mit Rost am Fahrgestell gab es keinen Ärger, aber unbedingt darauf achten.
Ich habe den Tabbert bei 180tkm für 24.000,00€ verkauft nur weil ich eine Automatik
brauchte.
Ich fuhr dann 4 Jahre einen Frankia 8000i auf gleichem Fahrgestell, hatte aber bei weitem
nicht die gleiche Qualität und erhebliche Feuchtigkeitsprobleme.
Vor gut einem Jahr konnte ich einen der letzten Tabbert 705 Mq mit Automatik für
wieder 24.000,00€ erwerben und bin bestens bedient. 20.000,00€ für einen
der sehr seltenen Einzelbettvarianten, geht natürlich zu Lasten des Wohnraumes,
halte ich für einen guten Preis.
G.G.

Chuck62 am 05 Okt 2019 10:02:37

Hallo,
vielen Dank für euer informatives Feedback.
Hatte für wirklich nur kurze Zeit einen "alten" Hymer S700 Bj. 1994 - bei dem war es zu Spannungsrissen im Aufbau zwischen den Fenstern gekommen, wohl auf den nicht mehr vorhandenen starren Rahmen im Aufbau zurück zu führen.
Ein Tabbert 705 mit Fahrradträger - wie tragfähig ist hierbei das Fahrgestell bzw. der Aufbau? Wären auch hier Spannungsrisse möglich?
Hatte auch gelesen, dass häufig die Garage überladen wird und dann zu sehr auf das Gestell einwirkt (?).
Auf was müsste ich noch beim Kauf achten? Fahrzeug hat circa 160.000 KM gelaufen und wird von Privat verkauft.
Unterm Wagen schauen ob der Motor trocken ist, Gelenke, Rost...?? Mit Feuchtigkeitsmessgerät drinnen prüfen?

Grüße Chuck

bennykater am 05 Okt 2019 13:27:19

Hallo Chuck,

leider kann ich mich nur wieder auf meinem 655M beziehen, zumindest was deine Frage bezüglich Überladung des Heckteils angeht.
Beim 655 M (und es müsste logischerweise auch beim etwas längeren 705 so sein) gehen die Längstraversen (nennt man die so?) bis ganz ans Heck. In diese vierkantigen Stahlrohre schiebe ich die Stangen für meinen Motorrad-Heckträger, der bis 500 kg belastbar ist.

Daher: schau unter die Heckgarage, dort sollten die Rahmenrohre unter der Heckgarage bis zum Heck reichen, damit wäre geklärt, ob die Gefahr besteht, dass der Boden der Heckgarage durchbricht (von so einem Vorfall der stark überladenen und dann durchgebrochenen Heckgarage habe ich hier im Forum noch nie was gelesen :? ).

Ich habe an meine Rückwand einen Heckstaukoffer (knapp unterhalb der zusätzlichen mittigen Bremsleuchte) gefestigt. Diese Heckwand ist aus GFK, doppelwandig mit Isolierschaum dazwischen. Von Spannungsrissen ist mir weder bei meinem Fahrzeug noch bei anderen FFBs etwas bekannt. Das mit dem Feuchtigkeitsmessgerät kannst du dir m.M.n. sparen. Wenn dir auffällt, dass die textile Deckenverkleidung hier und da abhängt, dann ist dies NICHT eine Folge von Wassereinbruch, wie ein "Fachmann" bei meinem Wagen zu diagnostizieren glaubte. Die hauchdünne Schaumstofflage darunter wurde mit der Zeit von ihren Weichmachern verlassen, so dass die Verklebung stellenweise nicht mehr hält. Dies ist völlig unabhängig davon, an welcher Stelle der Deckenstoff etwas herunterkommt, selbst in der Nähe der Dachluken. Mit Feuchtigkeit hat das absolut nichts zu tun! Ich habe dies dadurch gelöst, dass ich ein kleines Loch in die "Dachhaut" geschnitten habe, dadurch habe ich das Röhrchen einer Dose Sprühkleber gesteckt, und mit einer Platte und entsprechend langem Standfuß gegengehalten. Seit dem hält das.

Ich würde mir selbstverständlich den Wagen - nach Möglichkeit - von unten anschauen. Sicher kannn es vorkommen, dass mal ein Traggelenk zu erneuern ist, und sicherlich kann ein Aggregat ölfeucht sein, aber das sind in der Regel keine großen Geschichten. Vor der Probefahrt prüfe, ob der Motor wirklich eiskalt ist, der Motor sollte sofort anspringen und rund laufen. Die Funktion der elektrischen Helferlein (u.a. Tempomat, Leuchtweitenregulierung etc.) sollte funktionieren.

Noch etwas zum Fahrgestell: Die Sprinter der 412er Serie wurden seinerzeit auf eine "unter gewerbsmäßigen Bedingungen" erfolgende Laufleistung von 750 tkm ausgelegt, man müsste sich schon arg anstrengen, das zu beschädigen oder gar zu zerstören, wenn das Fahrzeug, was du im Auge hast, erst 160 tkm gelaufen ist.
Karosserieteile beim Sprinter, die rostempfindlich sein könnten, sind beim Vollintegrierten nicht vorhanden. Sollte etwas Flugrost von unten vorhanden sein, bedenke, dass der Wagen 21 Jahre alt ist und setze den Umfang des evtl. verhandenen Rostbefalls in Beziehung zum Fahrzeugalter.

Gruß
Martin

Chuck62 am 05 Okt 2019 19:32:26

Hallo Martin,

dir noch einmal vielen Dank für deine sehr ausführliche Erläuterung.

Insgesamt hört es sich ja zusammenfassend recht positiv an was zu diesem Modell zu sagen ist.

Gibt es eigentlich noch im www weitere Informationen zu diesen Modellen? Ich finde fast rein garnichts.

Wie häufig gab es das Modell mit den Einzelbetten? Welche Modellvarianten gab es? Existiert ein Überblick?

Grüße Chuck

Geruempel am 05 Okt 2019 22:07:46

Eine Überladung des 705er mit der Heckgarage halte ich gut für möglich. Dann wird man wegen des relativ weiten Überhanges die Hinterachse zum Durchschlagen bringen und freiwillig darauf verzichten. Weiteren Schaden halte ich für unwahrscheinlich, da der erwähnte Hilfsrahmen sehr solide ist. Es gab sogar einen Anhängebock dafür... (den ich sehr gerne hätte. :-o )
Die Konstruktion des ganzen Fahrzeuges ist wirklich ungewöhnlich stabil. Selbst die umlaufenden Schürzen sind dickes Aluprofil.

Zur Fahrzeugbesichtigung kann man schlecht Tipps geben. Grundsätzlich ist ein 412er Sprinter unter 200Tkm noch "jung". Ich selbst habe vor 10 Jahren einen 312er Kastenwagen mit 120Tkm gekauft und fahre ihn heute noch. Mittlerweile hat er 440 Tkm runter und fährt und fährt und fährt. Sicher musste inzwischen viel geschweisst worden und auch einige Aggregate getauscht werden, aber die wesentlichen Teile wie Motor, Getriebe, Kardan, Differential usw. sind die ersten.

Wenn du dir den Tabbert also ansiehst und er macht keinen verwahrlosten Eindruck, die Möbel sind okay und rund um die Duschwanne ist nix verfault, dann kannst du das Risiko schon eingehen. Klar können Reparaturen kommen, aber wenn er immer ordentlich Ölwechsel bekommen hat, ist der Motor erstmal save. Pfeift der Turbo nicht allzusehr, ist das auch schonmal gut. Schaltet der 3. leicht, noch besser. :D Öl oder Kühlmittel sollte auch nicht austreten, weder aus dem Motor noch aus der Aldeheizung. Schlösser, Fenster und Dachluken sind auch Verschleissteile, aber das ist ja klar. Die komischen FFB Scheinwerfer sollten am besten klar sein. (Bei meinem sind sie leider blind und funzeln nur noch. Der Vorbesitzer war aber so nett, Zusatzscheinwerfer anbauen zu lassen.)

Ein Wasserschaden von oben ist konstruktionsbedingt so gut wie unmöglich. Der Aufbau hat eine durchgehende GFK-Mütze mit breiter Überlappung zu den anschließenden Teilen auf. Sieben Meter begehbares GFK aus einem Stück! Ich kenne nichts Vergleichbares, ausser bei den grossen Oberklasselinern. Klar könnte an den Luken oder Durchführungen Wasser eindringen, aber wo sollte es Schaden anrichten? (Das Dach und die Wände sind holzfrei) An den Möbeln? Der kaschierte Bezugsstoff kann sich wie gesagt wegen der Alterung des Klebers an manchen Stellen ablösen, das ist aber kein Zeichen für einen Wasserschaden. Bei mir ist das z.B. an der Unterseite des Hubbettes an einigen kleinen Stellen so.

Es gibt im Netz so gut wie nix zu den FFB classic Fahrzeugen. Ich wäre auch an Konstruktionsunterlagen (besonders einem Schaltplan) fur den 705er interessiert.

Wenn du dich zum Kauf entschließt, lass uns teilhaben! :ja:

bennykater am 06 Okt 2019 12:11:59

Hallo Chuck,

ich hatte nach dem Kauf meines Wagens auch versucht, Informationen über die Fahrzeuge zu bekommen, aber meine Nachforschungen verliefen im Sand.

Wie ich schon geschrieben hatte, habe ich seit 2012 aus reiner Neugier auf der gängigen Plattform nach Tabbert Wohnmobilen geschaut, und habe dabei nur einen einzigen 705er mit getrennten Längsbetten im Heck gesehen, der war dafür aber im Wohnbereich kürzer (kürzere Längscouch Fahrerseite, ganz kurze 1er Bank rechts, kürzerer Küchenblock). Ansonsten habe ich die 705er nur mit Quer-Heckbett und Hubbett vorn gesehen.

Es muss wohl innerhalb der Bauzeit mal irgendwelchen Ärger mit den Türschlössern gegeben haben, der Türhersteller ging Pleite, und es mussten teilweise ganze Türen getauscht werden. Ich habe leider so eine alte Tür, sie lässte sich nicht abschließen, und meinem Vorbesitzer war das wohl egal. Ich habe ein zusätzliches Schloss eingebaut.

Als 655er, also die etwas kürzere Version, gab es auch mehrere Grundrisse/Raumaufteilungen, aber das wird für dich nicht interessant sein. Es gab sogar eine Version auf Basis 312er Sprinter, der an der 3,5-T-Grenze kratzte, habe ich aber auch nur ein Mal gesehen. Die ganzen Versionen, die es auf Fiat Ducato gab, erkennt man an den Scheinwerfern, sie haben die Breitband-Leuchten. (Diese haben mich nie interessiert, weil ein Fiat-Fahrgestell und ein Tabbert-Aufbau in meinen Augen nicht zusammen passt, und weil ich eine tiefliegende Abneigung gegen Fiat habe: mein erster Pkw war ein Fiat, das reichte fürs ganze Leben. Außerdem halte ich ein solches Wohnmobil mit Frontantrieb für Murks, ist aber nur meine Meinung (dass es Viele gibt, die sowas mögen, weiß ich!).

Bis 1998 hatten die Fahrzeuge (also auch die kürzeren) zwei Scheibenwischerarme, ab 1999 waren es deren drei.

Es gibt eine Möglichkeit, die ALDE 3000 Heizung mit einem zusätzlichen Thermostat / Zeitschaltuhr, welches ganz einfach in die Steuerung der Umwälzpumpe eingeschleift werden kann, zu steuern. Mit Tabbert bzw. FFB hat das nichts zu tun, hier im Forum haben das schon viele Besitzer älterer Wohnmobile mit der ALDE 3000 gemacht. Desweiteren kann die Original-Umwälzpumpe von ALDE ("Quirl" genannt) gegen eine bessere, leisere, billigere und weniger Strom verbrauchende Umwälzpumpe ersetzt werden, nur nicht an der gleichen Stelle (Ausdehnungsgefäß). Dazu gibt es hier im Forum viele Tipps. Ich habe eine Vortex in der Sitzbank Fahrerseite eingebaut und steuere sie mit dem v. g. Gerät.

Ich habe gerade mal nachgeschaut, ich habe (in pdf-Format) noch eine Bedienungsanleitung für die Toptron-CH15 Ladestation bzw. das Schaltpanel. Das könnte ich dir schicken, wenn du mir via pn deine Mailadresse schickst.

Dir noch einen schönen Sonntag!
Martin

Chuck62 am 07 Okt 2019 17:37:00

Hallo,
ich bin es noch einmal.
Der Verkäufer hat mir ein paar zusätzliche Bilder gesendet.
Die Tür zur kleineren Garage und die Tür zum Womo sind mit einer zusätzlichen „Halterung“ gesichert. Meine Frau meinte etwas schmutzige Sitzbezüge zu erkennen.
Die linke hintere Ecke der Stoßstange wurde erneuert oder befestigt. Lässt sich schlecht erkennen.
Bei einer Laufleistung von fast 160000 KM sind fünf Vorbesitzer.
Die Einzelbetten hinten haben einen erkennbaren originalen (?) Lattenrost.
Ansonsten eine etwas kürzere Sitzbank seitlich für eine Person, aber insgesamt für 4 Personen.
Inwieweit eine regelmäßige Wartung vorliegt ist offen - vielleicht durch Unterlagen belegbar.
Der Preis wäre wohl 20 k. Preis gerechtfertigt oder nicht? Wohl schwierig ein zu schätzen mangels vergleichbarer Objekte.
Ich bevorzuge die Einzelbetten, schade ist die kleinere Garagentür. Ich müsste einen separaten Heckträger für Fahrräder haben.

Grüße Chuck

Chuck62 am 07 Okt 2019 18:05:10

Hallo Martin,
vielleicht wollen wir uns das Womo diesen Samstag ansehen.
Hatte gesehen, dass du in Friedberg wohnst. Wir wohn in Ulrichstein und fahren häufig über Friedberg nach Frankfurt etc.
Könnte ich mir diese Woche dein Womo ansehen um vielleicht leichter zu erkennen worauf ich beim Kauf achten müsste?
Ein Bild von der Türsicherung habe ich mit hochgeladen. Diese „Sicherung“ ist bei allen Türen angebracht. Funktionsweise

Grüße Chuck

Chuck62 am 16 Okt 2019 20:05:23

Entscheidung ist gefallen

möchte mich abschließend zu meiner Besichtigung melden.
Hatten uns am Samstag den Tabbert 705 mit Einzelbetten angesehen.
Läuft seit 2013 in NL. Das Fahrzeug weist eindeutige Gebrauchsspuren auf, es ging durch mehrere Eigentümer.
Die Einzelbetten gefielen mir sehr gut, meiner Frau gefiel die Aufteilung mit der Sitzgruppe nicht. Es muss ständig der Tisch den neuen Sitzbedürfnissen angepasst werden.
Für 20 K und Zulassung in D insgesamt zu teuer.
Werden also in Ruhe weiter suchen.
Zur Zeit tendiere ich nach wie vor eher zum Tabbert als zum Hymer s700.
Der Tabbert steht noch zum Verkauf. Bei Fragen gerne melden.

Grüße Chuck

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

LMC Cruiser 672 Sport Line
Frankia I 680 Plus
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt