Caravan
motorradtraeger

Reisebericht September in der Normandie 1, 2, 3


Julia10 am 15 Okt 2019 16:11:37

RolWi hat geschrieben:Wieder einmal wunderschöne Bilder,

und wenn man, wie wir noch letztes Jahr in Cabourg, war, dann ist das noch so present, dass man direkt wieder in den Nach-Urlaubs-Modus fällt.

Danke fürs mitnehmen und teilhaben lassen.

Roland


Gerne Roland, schön das Dir der Bericht gefällt :) Ich schwelge auch gerne in Erinnerungen bei Reiseberichten
:)



Wie schon gesagt, die nächste Stadt, in der ich mich ein wenig umsehen möchte ist Caen. Etwas weiter von der Küste entfernt leben hier 120000 Menschen. Eine lebendige und junge Stadt mit vielen Studenten.

--> Link

Ich parke am Memorialmuseum auf einem ausgewiesenen Stellplatz für ca. 12 Wohnmobile mit V+E.


--> Link


Von hier aus gehts bergab mit dem :fahrrad2: zur Innenstadt.












Der Wochenmarkt zieht sich durch etliche Staßen dern Innenstadt und es gibt alles, was man für ein oder mehrere gute Essen benötigt.

Viele Selbsterzeuger bieten hier ihre Waren an.
























Unsere deutschen Käsetheken sind häufig auch gut sortiert, aber die französischen .....






Ich decke mich mit Salaten, Käse und anderen Spezialitäten ein und freue mich schon jetzt auf das Abendessen.








So wie viele andere Städte hier am Ärmelkanal wurde auch Caen im zweiten Weltkrieg sehr stark zerstört.







Die Abbay war eines der wenigen Gebäude, die den Krieg überstanden. Hierher flohen viele hundert Menschen vor den Angriffen der Deutschen, aber auch vor den Bombenund Reketen der Alliierten und fanden für einige Zeit ein Dach über dem Kopf.













Eine beeindruckende Kirche mit hohen Säulen und einer umlaufenden Galerie.





















Große mittelalterliche Burg und gigantischer Blick über Caen


Das Chateau Ducal ist eine große Burganlage mitten in Caen. Die Burgmauer ist begehbar, weshalb man einen gigantischen Ausblick auf Caen hat. Der Eintritt ist kostenlos.








Es gibt einen kleinen Kräutergarten und einen Spielplatz für Kinder. Außerdem gibt es noch das Muée de Normandie und das Musée Beaux-Arts, welche aber Eintritt kosten.
Für die Burganlage selbst gibt es Führungen, leider aber nicht auf deutsch; dafür sind die angebrachten Tafeln mittlerweile auch auf deutsch und man bekommt wenigstens einen kleinen Überblick auf die Geschichte.



Fortsetzung folgt :!:

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Heraline am 15 Okt 2019 22:30:35

Du glaubst nicht wieviel Freude du mir mit deinem Bericht machst! Bin seit 1,5 Wochen wieder zurück von der sehr, sehr änhnlichen Tour, allerdings könnte ich keinen so tollen Bericht erstellen wie du es machst! Ganz lieben Dank für deine Mühe! Freue mich auf mehr!

Connie

Julia10 am 16 Okt 2019 17:58:40

Das Memorial Museum ist leider schon geschlossen, als ich zum Stellplatz zurückkomme. Ich möchte hier nicht übernachten. Die Umgehungsstraße ist stark befahren und der Lärmpegel entsprechend hoch.


Port en Bessin Huppain, ein kleiner Küstenort an der Omaha Beach ist mein nächstes Ziel.



Ein kleiner Hafen, geschützt von zwei, weit ins Meer reichenden Mauern.
































Die Fußgängerbrücke dreht zur Seite, wenn größere Schiffe passieren.




















An dem folgenden Küstenabschnitt landetet am 6.Juni 1944 die alliierten Truppen. Diesen Ereignis ist hier noch sehr present. An den Straßen hängen Fotos von Menschen, die sich für die Befreiung eingesetzt haben.









An jedem Jahrestag wird hier der Befreiuung durch die alliierten Truppen, aber auch der tausenden Soldaten, die hier ihr Leben gelassen haben, gedacht.















Der Golfstrom beeinflußt das Klima und so gedeihen hier Bananen.








Berühmte Persönlichkeiten vergangener Zeiten besuchten den kleinen Ort.






Natürlich kann man im Hafen auch Frischfisch kaufen :)






















Bergeweise Muscheln im Angebot.










Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 16 Okt 2019 18:32:58

Übrigens, der ausgewiesene, kostenpflichtige Stellplatz liegt oberhalb des Ortes ist sehr gepflegt und ruhig.

--> Link



Anfang September und die Temperaturen ist sehr angenehm. 22-24 Grad. Hab gar nicht mehr in Erinnerung, das es häufig bewölkt war :roll: wie auf den Bildern sichbar.



























Das Panorama zeigt den 90 km langen Küstenabschnitt, wie ihn die alliierten Truppen 1944 gesehen haben mögen.











Zitat:
Um den jungen Männern zu gedenken, die gekommen sind, um unser Territorium zu befreien, präsentiert die Gemeinde Port en Bessin-Huppain von Juni bis Oktober 2019 das Werk des belgischen Fotografen Jo Struyven: DDay Panorama. Dieses Panorama stellt die Küste der Normandie frontal und detailliert dar, wie es den am D-Day im Juni 1944 eingeschifften Truppen erscheinen musste. Die Landungsstrände werden dort durch alte Luftaufnahmen dokumentiert, die von den alliierten Truppen während des Krieges aufgenommen wurden Vorbereitung für die Landung.
Jo STRUYVEN wirft einen Blick auf die Küste der Normandie, die sowohl umfassend als auch detailliert, kontemplativ und kompromisslos ist. Mit diesem Panorama will er beim Betrachter ein Eintauchen in Erinnerungen, den Wunsch nach Austausch mit anderen provozieren. Er lädt alle ein, tausend Momente, tausend Eindrücke, tausend Krümel individueller und kollektiver Erinnerungen zurückzubringen. Die Intensität dieser fotografischen Installation entlang des Weges von Tourettes im Außenhafen von Port en Bessin-Huppain wird durch die Konfrontation mit den Elementen des Meeres verstärkt.




Ein Spaziergang durch die schmalen, steilen Gassen lohnt sich. Schmale, liebevoll erhaltene Häuser kleben am Hang.













Am nächsten Morgen besuche ich das










Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 17 Okt 2019 09:54:56

Der amerikanische Soldatenfriedhof an der Ohmaha Beach ist täglich geöffnet und kostenlos.

Auf dem großen Parkplatz sind Stellplätze für Wohnmobile ausgewiesen. Übernachten ist hier nicht möglich.

--> Link


Seit 2007 begrüßt ein Besucherzentrum die Gäste und informiert über den Verlauf der Kämpfe.











Der amerikanische Soldatenfriedhof Omaha Beach ist ein Friedenshafen an der normannischen Künste, zwischen Arromanches und Grandcamp Maisy.



Auf 70 Hektar Land fanden auf dem Soldatenfriedhof von Omaha zahlreiche amerikanische Soldaten, die im zweiten Weltkrieg, während der ersten Etappe der normannischen Kämpfe am 6. Juni 1944, ihr Leben gaben, ihre letzte Ruhestätte.











Von einem Aussichtspunkt bietet sich dem Besucher ein weiter Blick über Omaha Beach, und auf einer Orientierungstafel werden die strategischen Bewegungen der Truppen in den ersten Tagen der Invasion erläutert






Auszug aus einem Geo Artikel

--> Link

Auf dem Ärmelkanal schwimmt die ungewöhnlichste Flotte der Geschichte: 2727 Schiffe aus den USA, Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika, Frankreich, Belgien, Polen, Norwegen, Griechenland und den Niederlanden. Am Horizont hinter Stevens liegen sechs Schlachtschiffe, schwimmende Festungen wie die 175 Meter lange "USS Texas". Die Rohre ihrer Geschütztürme weisen zur Küste.




















Alleine auf diesem Friedhof sind 9387 amerikanische Soldaten beerdigt. An diesem Strandabschnitt starben die meisten amerikanischen Soldaten.












Die Erinnerung an eine furchtbare Zeit und an die vielen Menschen, die im Krieg ihr Leben gelassen haben, rührt viele Besucher zu Tränen. Viele Informationen über diese Zeit hat man über die Medien erhalten, aber hier vor den Gräbern tausender Soldaten zu stehen, berührt sehr.

Wir können danbar sein, das wie seit so vielen Jahren in Frieden leben und ich hoffe, das es auch noch lange so bleibt.

































Auf einer halbrunden Wand an der Ostseite des Mahnmals befinden sich die Namen von 1.557 vermissten Soldaten, deren Leichen entweder nicht gefunden oder nicht identifiziert werden konnten.





















Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 17 Okt 2019 10:30:48

Wenige km entfernt liegt der deutsche Soldatenfriedhof





















Von hoohen Mauern umgeben gelangt man durch ein schmales Tor aus Eisengittern auf den parkähnlich angelegten Friedhof.




































Meine, wenn auch kurze Reise in die Vergangenheit bringt viele Erinnerungen an Geschichten aus der Familie zurück.

Muss ich erst mal verdauen und mich ablenken :?



Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 17 Okt 2019 15:44:29

Cherbourg ist es nicht weit entfernt und dort finde ich einen Übernachtugsplatz auf einem kostenlosen Parkplatz im Hafen.


--> Link

End des 18 Jahunderts wurde der Hafen als Kriegshafen ausgebaut. Von hier aus begannen viele Menschen als Auswanderer die Reise in die "Neue Welt".

1944: Cherbourg, der wichtigste Hafen Europas.

Der Hafen von Cherbourg wird am 26. Juni 1944 befreit und bleibt bis zum Kriegsende als strategisch wichtiger Versorgungshafen der wichtigste Hafen Europas.








































Auf der gegenüberliegenden Seite der Hafenzufahrt scheint es einen offiziellen Stellplatz zu geben.







Schön ist es hier :) Im Hafen gibts immer etwas zu sehen :)











Ein Boot im Trockendock wartet auf seine Restaurierung.












Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 18 Okt 2019 10:02:18

Cherbourgs Altstadt fand ich nicht besonders attaktiv. Schaute vom Baustiel sehr zusammengewürfelt aus.

Eine kurze Rundfahrt durch die Stadt, ein Blick in die Kirche, nahe meines Stellplatzes und dann genieße ich den schönen Tag am Wasser, Schiffe gucken usw.

























Am nächsten Morgen gehts weiter, an der Küste entlang über zum Teil sehr enge Straßen. Bin froh, das mir niemand entgegen kommt. Die Gegend erinnert mich sehr an die Südküste Englands.

Übrigens, viele Straßen sind hier nur für Fahrzeuge bis 3,5 t. Gewicht erlaubt. In den kleinen Ortschaften ist auch eine Duchfahrsbegrenzung für Fahrzeuge bis 7 oder 8 m. angegeben.







Ist schon sehr anstrengend, die engen Straßen zu fahren, wenn auch landschaftlich wunderschön.







Mein Navi führt mich an einen wunderschönen Platz direkt am Meer in einer kleinen Bucht


















Schroffe Felsen schauen aus dem Wasser .






















Einen schönere Übernachtungsplatz werde ich nicht finden :) .

















Mit dem :fahrrad2: und reiner Muskelkraft gehts die hügelige Landschaft hinauf und herunter :)




















Anstrengend war, jetzt ist Erholung angesagt. Ein Spaziergang am Strand kommt da gerade richtig.






















Der Tag endet mit einem romantischen Sonnenuntergang.














Das Meer rauscht, ein leichter Wind weht perfekt für einen ruhige Nacht.


Fortsetzung folgt :!:

macagi am 18 Okt 2019 10:55:45

Schöner Bericht, danke.

TheWall am 18 Okt 2019 11:10:06

Sehr schön :ja:

Aretousa am 18 Okt 2019 13:04:47

Hallo Julia. Ist der eben erwähnte Platz ein offizieller Stellplatz?

Edit, ich kann mir die Antwort selber geben. Ich hab' den Platz gefunden.

Julia10 am 18 Okt 2019 13:21:12

Lena, paralel gehen zwei Straßen zum Meer. Am Ende zum einen ein Parkplatz, auf der zweiten Straße ein offizieller Stellplatz.

Julia10 am 21 Okt 2019 09:30:40

An der Küste entlang gehts am nächsten Tag weiter.

Trübe ist es und ein wenig nieselig :(

Die Ortschaften erinnern mich ein wenig an die Hitchcock Gruselkrimifilme. Enge Straßen, graue Steinhäuser .... Selten sind Menschen zu sehen.











Hatte vor, auf dem Küstenwanderweg zu Leuchtturm zu gehen. Der Weg oberhalb der Steilküste wird enger, steile, rutschiger. Ist mir zu riskant, fahre mit dem Womo weiter.




















Wenige km von meinem letzten Übernachtungsplatz entfernt steht ein Leuchtturm und oberhalb ist ein weiterer ausgewiesener Stellplatz mit Sicht aufs Meer.


















Rechts das Meer, links teilweise mit dichtem Farn bewachsene, baumlose Hügel fahre ich gemütlich an der Küste entlang in der Hoffnung, das mit kein Auto entgegen kommt :roll: .






























Komplett erhaltene, historische Dörfer mit niedrigen Bruchsteinhäusern ziehen sich hier an der gesamten Küste entlang. Viele der Häuser sind restauriert und es scheint, als würden sie eher als Sommerhäuser, den als ständiger Wohnsitz genutzt.


















Für seine grandionsen Dünen und Sandstrände ist dieser Ort bekannt.














Gerade segelt die nächste dunkle Wolke mit viel Regen und Wind im Gepäck an. Daher fällt ein Spaziergang durch die Dünen ins Wasser :(









Für ein paar Wohnmobile ist ein Stellplatz, direkt an der Fähre auf die Kanalinseln ausgewiesen.
Gerade mal wieder Ebbe :roll:
Boote im Hafen liegen trocken, die Fähre braucht zum Einlaufen ein wenig mehr Wasser unterm Kiel.



















Die Kanalinsen Guernsey und Jersey lassen sich heute leider nur in der Ferne erahnen.







Das Wetter wird zunehmend regnerischer :(


mein nächstes Ziel, welches über einen langen Damm vom Ort aus erreichbar ist.






Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 21 Okt 2019 10:05:13

Wie fast in allen Orten an der Küste sind auch hier Stellplätze für Womo´s ausgewiesen.



Der Wind fegt über den Hafen und schaukelt mein Womo kräftig durcheinander.














Möchte mir unbedingt Mont-Saint-Michel anschauen und auf dem Weg dorthin kommt die Sonne heraus :)

Fahren auf diesen Straßen macht Spaß, fast so schön wie Achterbahnfahren.







Im Ort



fahre ich diesen Stellplatz an.








Zu früh gefreut, der Rest des Tages versinkt im Dauerregen.





Mache es mir gemütlich im Mobil und hoffe auf besseres Wetter, spätestens morgen.






Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 21 Okt 2019 11:22:48

Am nächsten Morgen, strahlend blauer Himmel :)





--> Link







Mit dem :fahrrad2: bin ich in ca 15 Min an der Brücke zum Mont-Saint- Michel.







--> Link


An der Grenze der Normandie und der Bretagne gelegen, bezaubert der Klosterberg Mont-Saint-Michel Reisende aus aller Welt. Von Paris aus ist er in dreieinhalb Stunden zu erreichen. Der Mont Saint-Michel gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Er bietet seinen Besuchern ein unvergessliches Panorama auf seine Bucht und das Meer und lädt zum Innehalten ein. Es ist nicht verwunderlich, dass der Mont-Saint-Michel auch „La Merveille“ (dt. „das Wunder“) genannt wird.





Ich bin früh unterwegs und es ist noch sehr ruhig.
Bis 10.00 Uhr und nach 18.00 Uhr darf man mir dem Fahrad über die Brücke fahren :)









Gleich hinterm Tor geht durch engen Gassen an kleinen Geschäften vorbei hinauf zum Kloster.













Eine Gallerie berühmter Besucher im Restaurant nahe des Eingangs.













Kleine Teufelchen strecken dem Besucher die Zunge heraus :roll:




Eine anstrengende Kletterei die Treppen hinauf, teilweise ohne Geländer, ausgetretene und nicht immer gleichmäßige Stufenhöhen sind mit Vorsicht zu begehen.



Es ist noch ein weiter Weg nach oben :?







Zwischendurch wird man immer mal wieder von einem herrlich Blick übers Wattenmeer belohnt.



























Hab so gerade das Gefühl, mit erstellen des Berichts die Reise ein zweites Mal zu machen :) .
















Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 21 Okt 2019 15:30:25

Ich hoffe mal, Ihr seit noch an Bord :?: Man hört und sieht nix von Euch :gruebel: :nixweiss:



Häufig findet man an Touristenpunkten sehr zahme Möwen, die sich teilweise per Hand füttern lassen. Weils nicht zu fressen gibt, beschwert sich diese Möwe mit lautem Geschrei.










url=https://www.wohnmobilforum.de]Bild[/url]



Wenn ich schon mal hier oben bin, schaue ich mir das Kloster natürlich an :)





Durch Kirche gelangt man zum Kreuzgang.







Einige der wenigen grünen Flächen auf dem Berg.














Von jedem Fenster aus ein weiter Blick ins Watt.






Mächtige Säulen stützen die darüberliegende Kirche.





Durch enge Treppen und Türmchen und durch verschlungene Wege führt der durch die Abbey wieder nach draußen.











Blick nach rechts auf die ankommenden Menschenströme,







nach links auf die weiten Sandstrände bei Ebbe.




Fortsetzung folgt :!:

janoschpaul am 21 Okt 2019 16:32:04

Also ich bin dabei und dies aus voller Überzeugung.
Wunderbar beschrieben und bebildert. Wir waren im September an der Atlantikküste weiter unten unterwegs.
Frankreich Womowunderland.
Der Mont-Saint- Michel ist immer wieder faszinierend, wir sind damals noch in den Salzwiesen gestanden. Nach vielen Jahren wollen wir auch mal wieder hin, drum ist Dein Hinweis mit den Fahrradzeiten sehr hilfreich.
Was hast Du solange mit dem Rad gemacht ?

haroba am 21 Okt 2019 16:36:46

Moin Julia!

Klar, ich lese immerzu mit und freue mich drüber.
Wir waren 2015 dort "im Wunder" und hatten anscheinend sehr viel besseres Wetter.


Mehr davon- siehe HP

Munterholln!
Hartmut

Julia10 am 21 Okt 2019 17:23:11

janoschpaul hat geschrieben:Was hast Du solange mit dem Rad gemacht ?


Konnte es links vor dem Tor abstellen, es ist dort reichlich Platz.

Aretousa am 21 Okt 2019 17:37:51

Julia10 hat geschrieben:Ich hoffe mal, Ihr seit noch an Bord :?: Man hört und sieht nix von Euch :gruebel: :nixweiss:


Klar bin ich noch dabei. Und mucksmäuschen still, damit ich alles mitbekommen, was du so erzählst.


Julia10 hat geschrieben: Wenn ich schon mal hier oben bin, schaue ich mir das Kloster natürlich an :)


Gut so. Ich habe in letzter Zeit so oft gelesen, dass Leute den ganzen beschwerlichen Weg auf sich genommen haben und dann wegen der paar Euro auf die Besichtigung verzichtet haben. Die haben was versäumt.




Und Edith, du hast schon recht. Die Übernachtung früher auf den Salzwiesen war etwas ganz Besonderes. Wir waren übrigens zur gleichen Zeit wie ihr am Atlantik. In machen Orten haben wir uns nur um 2 oder 3 Tage verpasst.

Julia10 am 21 Okt 2019 17:40:15

Den Rückweg mußte ich mein Rad schieben, es wäre auch kein Durchkommen mehr gewesen.





Wem der Weg über die Brücke zu weit ist, kann sich auch mit den Shuttelbussen bringen und holen lassen.


Ein letzter Blick zurück :)






Direkt an der Zufahrt zum Mont-Saint-Michelle existiert ein großer Campingplatz. Weiteres dazu steht in unser Stellplatzdatenbank.



Julia10 am 21 Okt 2019 17:47:03

haroba hat geschrieben:Moin Julia!

Klar, ich lese immerzu mit und freue mich drüber.
Wir waren 2015 dort "im Wunder" und hatten anscheinend sehr viel besseres Wetter.


Ich war im letzten Jahr auch in der Normandie, fast um die gleiche Zeit und es war meist sonnig.

Ich schrieb schon mal, das ich gar nicht mehr so in Erinnerung hatte, wie häufig es bewölkt war. Bis auf einen Nachmittag regnete es immer nur kurzeitig und die Temperaturen lagen immer zwischen angenehmen 22-25 Grad. Im Grunde kein schlechtes Wetter.

Julia10 am 21 Okt 2019 17:52:22

Aretousa hat geschrieben:
Klar bin ich noch dabei. Und mucksmäuschen still, damit ich alles mitbekommen, was du so erzählst.

;D :lach: :lach: :ja:


Julia10 hat geschrieben: Wenn ich schon mal hier oben bin, schaue ich mir das Kloster natürlich an :)


Aretousa hat geschrieben:Gut so. Ich habe in letzter Zeit so oft gelesen, dass Leute den ganzen beschwerlichen Weg auf sich genommen haben und dann wegen der paar Euro auf die Besichtigung verzichtet haben. Die haben was versäumt.



Stimmt, war schon beeindruckend :!: Die Architektur, die riesigen Hallen und kleinen Kapellen. Hab mich schon gefragt, wie das alles mit den damaligen Möglichkeiten entstehen konnte und wie viele Menschen hier geschuftet haben.


500 Jahre hat man an der Erweiterung und Umgestaltung gearbeitet.

--> Link)

Muss mich mal unbedingt win wenig mehr damit beschäftigen. Ist eine spannende Geschichte.

janoschpaul am 21 Okt 2019 17:54:46

Julia, vielen Dank für die schnelle Antwort wg. dem Rad.

Lena, wie schade, das wäre ja schön gewesen.

Jetzt freu ich mich aber wies weiter geht mit Julias Reise. :daumen2:

Maxima am 21 Okt 2019 18:31:20

Wunderschön Deine Fotos, Julia! Hach, ich rieche direkt das Meer. :hearts:

Beim ersten Besuch kamen wir am frühen Abend an und wollten unbedingt noch vom Stellplatz aus zum Mont-Saint-Michel laufen. Wir schafften es noch, hatten uns aber ganz doll Blasen an den Füßen gelaufen. :cry:
Am nächsten Tag nahmen wir dann die Räder. :wink:

MiGu1418 am 21 Okt 2019 18:42:06

Hallo,

ein interessanter und kurzweiliger Reisebericht mit tollen Bildern.
Danke fürs mitnehmen und teilhaben lassen.

Gruß Guido

Antarena am 21 Okt 2019 19:09:54

Einfach zum Geniessen, deine Bilder, danke dafür!

kampfzwerg am 21 Okt 2019 20:42:20

Guggug, bin auch noch an Bord und genieße :lach:

frankjasper8 am 21 Okt 2019 20:49:21

Huhu,

auch ich habe jetzt die heute geschriebenen Teilberichte gelesen und die wie immer tollen Fotos angeschaut. Gibt es eine bessere Feierabendlektüre?
Ja, der Genießer schweigt ja bekanntlich und deshalb bin ich auch schon wieder ganz leise! :)

Julia10 am 21 Okt 2019 21:00:26

Hab schon gedacht, der Bericht wäre zu langatmig. Dann schreibe ich morgen weiter.

marvin42 am 21 Okt 2019 22:29:16

Julia10 hat geschrieben:... Dann schreibe ich morgen weiter.


:tach:

:ja: unbedingt, super Bericht und schöne Fotos. :ja:
ist bei mir auch schon etwas her das ich die Küste und den Mont besucht habe, möchte sofort wieder hin :lach:

Julia10 am 22 Okt 2019 18:24:37

Ich bleibe noch ein wenig an der Küste, genieße das schöne Wetter, das Meer und die Strände :)





















Mein heutiger, kostenloser Übernachtungplatz, mit Aussicht oberhalb der Steilküste :)





Großes Sonnenuntergangskino inbegriffen :!:





















St. Malo hebe ich mir für die nächste Reise auf, dann gehts in die Bretagne.



Habe mich entschlossen, am nächsten Tag langsam heimwärts zu fahren, nicht ohne in Caen in die Memorial Ausstellung zu gehen.


Über Landstraßen mit viiiiielen Kreisverkehren, Ampeln usw.








finde ich auf dem schon mal beschriebenen Stellplatz Caen ein freies Plätzchen.






Fußweg zum Museum, 5 Minuten.









Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 22 Okt 2019 19:16:28

Gedenkstätte von Caen – Zentrum der Geschichte für den Frieden

Beginnend mit dem ersten Weltkrieg bis hin zum Fall der Mauer wird hier Geschichte lebendig.


Zitat: "Das Mémorial de Caen möchte den Besuchern die für das Verständnis des Zweiten Weltkriegs wesentlichen Informationen geben, und zwar angefangen von den Ursachen, die in den Ergebnissen des Ersten Weltkriegs liegen, bis hin zu seinen Auswirkungen auf die Ereignisse im Jahr 1989. Es fordert den Besucher auf, sich selbst über den so schnell verblassenden Geschichtsabschnitt, der das Antlitz Europas und der Welt verändert hat, zu befragen."


Mein persönlicher Eindruck war, die Geschichte und die Zusammenhänge, die zum zweiten Weltkrieg führten, von einer anderen Seite zu sehen. Sachliche und zusammenhängende Informationen, soweit dies möglich ist wurde hier aufgearbeitet und zusammengefügt.

Sehr bewegend auch die Sicht auf die vom Krieg betroffenen Menschen, insbesondere auch der Franzosen, die in dieser Region lebten.

Ich kann jedem ans Herz legen, das Museum zu besuchen. Eintritt 19 Euro für Erwachsene. Ein Adiogide (4 Euro) ist sehr zu empfehlen, weil es dort ausführlichere Informationen gibt, als die zum großen Teil auch in deutscher Sprache gehaltenen Texte.

















































Am Ende der Ausstellungsräume kann man sich in einem großen runden Forum die Geschichte Europas noch einmal, in einer Dokumentation zusammengefaßt, anschauen.








Zunächst hängen Kinder Fotos aus unterschiedlichen Zeiten auf.





Ich hatte das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein, so intensiv und eindringlich wirkten die Bilder.


Tiefflieger wirkten so real, das sich viele Besucher wegduckten.





Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 23 Okt 2019 12:07:08

Am Nachmittag gehts weiter nach Beuvon-en-Auge, eigentlich über Landstraßen. Eben nur eigentlich :!: Hab mich irgendwie verfahren und lande auf einer mautpflichtigen Autobahn :? Kann man nichts mehr machen :roll: Kostet auch nicht die Welt und ich komme schneller an mein Ziel.












Ein ruhiger, kostenpflichtiger Stellplatz liegt am Rande des kleinen Örtchens.


--> Link


Die Zufahrt zum Stellplatz.







Es soll gehört zu einem der schönsten Dörfer Frankreich . Knapp 200 Einwohnern und einige Geschäfte in Hinterhöfen welche Delikatessen und Erzeugnisse der Region anbieten.






















Viele Franzosen kaufen hier kistenweise Cirdre und andere Produkte.























Ausgeschlafen gehts nach einer sehr ruhigen Nacht noch einmal für die letzten Urlaubstage ans Meer.



Fortsetzung folgt :!:

womifahrer am 23 Okt 2019 13:12:43

Hallo,so toll wie Du die Reise beschreibst mit so vielen tollen Bildern da brauch man nichts mehr einfügen,das ist nicht zu toppen,da kann man nur staunen wieviel Arbeit und Zeit du aufbringst um uns dran teilhaben zu lassen,danke.

Julia10 am 23 Okt 2019 18:05:22

Danke Euch Beiden :)



Bald ist der Urlaub zu Ende :? Noch mal zurück ans Meer nach Cabourg um dort zu übernachten.


Trüb und nieselig ist es am nächsten Vormittag,
















aber das kann sich hier recht schnell ändern.





Schon sind die Häuser auf der anderen Seite der Buch zu erkennen.








Das Wasser ist noch warm und so mache ich barfuss einen Strandspaziergang.


















Muschelsucher kommen hier auf ihre Kosten.

















Genug Wasser unterm Kiel für ein Fährschiff nach GB.






Die Ferienwohnungen verweisen langsam. Die Saison ist vorrüber :roll:. Ich vermute, in wenigen Wochen wird der Ort zu einer "Geisterstadt" mutieren und erst zu den nächsten Ferien wieder erwachen.









Auch die Ferienvillen der Reichen und vielleicht auch Schönen sind "winterfest" .













Vollmond :!: Gutes oder schlechtes Zeichen für das Wetter der nächsten Tage?









Wir werden sehen :roll:









Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 24 Okt 2019 10:16:20





Der nächste Tag :!: Der Vollmond hat regnerisches Wetter im Gepäck :(










Muss unbedingt noch einmal über die Brücke nach Le Havre fahren.






Trotz Nieselregen ein Erlebnis :)











Serpentienenartig schlängelt sich die gut ausgebaute Straße zum Strand.

















--> Link

--> Link


Zwei ausgewiesene Stellplätze, einer oberhalb der Klippe mit V+E, der zweite direkt am Strand.










Viele Einheimische kommen her um zu fischen, oder nach Muscheln zu suchen.






Eine Gruppe niederländischer Mopedfahrer machen hier Rast.










Die beiden Restaurants mit ihren Meerespezialitäten sind fast immer ausgebucht. Touristen, aber auch viele Franzosen kommen hierher zum Speisen.







Um den Tourismus anzukurbeln, wurde hier am Strand einiges für die Infrastruktur getan.





Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 24 Okt 2019 14:43:50

So ein M.... :? Hatte den Bericht gerade fertig, das stürzt er, trotz Zwischenspeicherung ab und nur der obere Teil war wieder herstellbar.

Also noch mal die Arbeit und lange Zeit des Bilderhochladens :?


Oben auf der Klippe grasende Kühe im Sonnenschein. Ein luftiges Plätzchen :)









Der Strand wurde anscheinend vor kurzem touristisch neu erschlossen. Neben den beiden Restaurants, die schon länger zu geben scheint, sind Umkleidekabienen, Duschen, Toilettenalagen und ein Kiosk enstanden.






Großflächig wird hier mit verschiedenen Attraktionen auf Plakatwänden geworben.















Kann mit gut vorstellen, das die Werbung ankommt.


Bei Ebbe wird gekäscher, gegraben und Gesammet, was das Meer hergibt.



































Letzte :roll: Fortsetzung folgt :!:

Julia10 am 24 Okt 2019 17:19:39

Bei Ebbe kann man hier sehr weit unter der Klippe entlang gehen. Bei Flut wird ein großer Teil des Strandes überschwemmt. Also immer schön den Gezeitenkalender im Kopf haben, sonst kann es sehr nass werden.







Hervorragende Tarnung 8)





und noch schnellere Flucht vor drohenden Gefahren.












Das zurücklaufende Wasser hinterläßt kleine Kunstwerke im Sand.










Na, wer mag denn in dieser "harten Schale" wohnen?










Kostenlose Schneckenhäuser für Einsiedlerkrebse gibs hier am Strand reichlich.







Sie könnten sich jeden Tag eine neue Behausung suchen.


Eine Welle setzt das Häuschen unter Wasser, deshalb etwas unscharf :?








Ans Land gespült oder aus dem Netz gefallen :?: Dieser Fisch hat es jedenfalls nicht überlebt.







Den ganzen Tag über bringen Reiter Ihre Pferde ans Meer, um am Strand entlang zu reiten und/oder ihren Pferden ein Bad zu spendieren.

















Upps, entweder das Wasser zu tief oder die Beine des Pferdes zu kurz. Auf jeden Fall bekommen beide ein nasses Hinterteil :)






Später am Abend wird es ruhiger am Wasser.








So, damit endet mein Reisebericht.

Ich fahre langsam nach Hause, übernachte noch 2-3 Mal unterwegs.

Drei Wochen Urlaub sind vorbei :? Gefahren etwa 3000 km. Fünf kostenpflichtige Übernachtungen :) freuen meinen Geldbeutel.

Ansonsten auf offizielen Stellplätzen oder frei übernachtet. Es war einer meiner preiswerteren Urlaube :D :lach: trotz Eintrittgeldern, Essen gehen, aber auch einkaufen. Fand die Lebensmittelpreis in Frankreich höher als in Norwegen, wobei :gruebel: die alkoholischen Getränke hier seeeehr viel preiswerter waren :mrgreen:


Danke das Ihr dabei war und es so lange augehalten habt


Ende

Lancelot am 24 Okt 2019 17:39:55

Sehr schöner Bericht, Julia,
hab´s wirklich genossen :ja:
Mir geht´s wie Maxima : man kann´s Meer förmlich riechen .. :gut:

:dankeschoen:

Aretousa am 24 Okt 2019 17:42:55

Was heißt aushalten, ich habe jede Folge genossen.
Vielen Dank dafür und für die viele Mühe und die tollen Fotos.
Ich glaube, Frankreich hat dich jetzt auch fest im Griff.Wann geht es wieder los? :wink:

Anne42 am 24 Okt 2019 17:44:51

eine wunderbare Reise Julia, schade, dass sie sich dem Ende nähert und ganz herzlichen Dank, dass ich daran teilhaben konnte.

Alter Hans am 24 Okt 2019 18:01:22

Hab ganz lieben Dank, Julia, für diesen ausführlichen, interessanten Bericht mit den wunderschönen und aussagekräftigen Fotos.
Er hat mir ausgezeichnet gefallen.

Jagstcamp-Widdern am 24 Okt 2019 18:40:00

ich wär besser nicht mitgefahren, jezz geht mir schland wieder auf den keks! :ja:

allesbleibtgut
hartmut

Spooky am 24 Okt 2019 18:56:51

Danke Julia für diesen hervorragenden Bericht. :top: :top: :top:
Vieles kannte ich von eigenen Reisen aber es macht dennoch Lust auf neue Frankreich-Planungen.
Beste Grüße
Andreas

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Das MoMo im französischen Jura
Versailles
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2018 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt